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Fünfundzwanzig „Sei nicht so garstig zu deiner Wohltäterin.“ „Wohltäterin. Du spinnst, schwarzer Vogel. Diese Frau hat es auf mich abgesehen und ich weiß nicht einmal warum.“ „Kleinlicher Mensch. Sie hat die Miete bezahlt. Sie hat Recht auf ein wenig Unterhaltung.“ „Aber nicht auf meine Kosten. Da steh ich nicht drauf. Außerdem…“ Ich fuhr hoch und schrie leise auf. War ich wirklich schon so weit? Hab ich vor wenigen Augenblicken mit einem schwarzen Vogel in meinem Kopf gesprochen? Und - ganz wichtig - war es das erste mal gewesen? Oder sind diese schwarzen Dinger schon ein fester Bestandteil meines verpfuschten Lebens?“ „Reg dich wieder ab, Nelson,“ schnarrte der Kormoran und zerlegte auf meiner Brust einen siberglitzernden Fisch, „ich bin bei dir und werde dich nicht mehr verlassen. Denn wir sind bei dir für alle Zeiten…und dein Ableben wird auch unser Ableben sein…“ Es klopfte an der Tür. Heftig. Zu heftig. „Dann mach dich bereit für einen geglückten Abgang. Dieser Ton kommt mir bekannt vor. So klopft nur jemand, der dir ans Eingemachte will.“ Zu spät. Die Bestie war verschwunden. In meinem Kopf spürte ich, wie eine Tür zugeschlagen wurde und das tat verdammt weh. Höllische Schmerzen und dumpfe Geräusche. Irgendwer trat gegen meine rechte Schläfe. Ich versuchte wieder abzutreten. Die nächste halbe Stunde wollte ich einfach nicht erleben. | ||
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