26.11.2006
Neonazi-Konzert im Kanton St. Gallen
Gestern Samstag Abend fand das Neonazi-"Geburtstagskonzert" für
Jonas Schneeberger und
Manuel Walker statt (siehe
hier). Anscheinend wurde den Faschos die Lokalität gekündigt, denn das Konzert wurde kurzfristig vom geplanten Mittelland in den Kanton St. Gallen verlegt. Laut SonntagsZeitung fand der Anlass im Restaurant Traube in Dörfchen Sax statt.
Ein Restaurant mit diesem Namen scheint in Sax (Gemeinde Sennwald) auch zu existieren, allerdings gibt es keinen Telefonbucheintrag, auch sonst gibt es nicht viele Informationen zu diesem Lokal.
Die Behörden hätten den Headliner des Abends, die Fascho-Band
Frei & Stolz, an der Grenze aufgehalten. Trotzdem hätten sich etwa 200 Faschos vor Ort eingefunden.
Wer nähere Angaben zur
Traube machen kann, wird geben, sich an die
Kontaktadresse zu wenden.
Herr Faschoblogger muss sich seine Informationen schon von seinen Lesern beziehen? Sagmal. Wie wärs mal mit etwas Eigenecherche, anstatt immer alles aus dem Internet zu kopieren? Wie wärs Beispielsweise mit Infos, die über das was man auf Indymedia und dem Sontagsblick lesen kann, hinaus gehen. Zu diesem Thema könntest du beispielsweise erklären, wieso die Faschos dann doch zu 200 dort aufmarschiert sind. Du könntest auch erklären, ob die Bullen davon wussten, ob sie was dagegen unternommen haben, wer dann trotzdem am Konzi gespielt hat usw... Dies würde diesem Blog auch einen gewissen Sinn verleihen. Aber gell: Hauptsache du hast das Gefühl, du tust mit diesem Blog etwas gegen die Faschos. Wie ist doch das Motto der APPD? Dumm und Glücklich oder so...
Natürlich hast du recht, dieser Beitrag enthält nicht viel mehr Infos als in den üblichen Medien zu lesen sind (aber unterstelle hier keiner/m, BlickleserIn zu sein!). Aber du kannst es glauben oder nicht, für die Artikel in diesem Blog wurde schon einiges an Recherchearbeit geleistet. Aber motzen ist immer einfacher als selber etwas machen.
Aber jetzt, warum dieser Artikel, wenn er doch nicht mehr aussagt als Indymedia? Ganz einfach: Dieser Blog soll möglichst viele Leute über Rechtsextremismus informieren. Manchmal fehlt aber schlicht die Zeit für langwierige Recherchen. Würde hier aber wärend dieser Zeit gar nichts geschrieben, würden die Leute nicht mehr wiederkommen und alle zukünftige und vergangene Arbeit wäre umsonst.
Und: Was ist denn bitteschön schlecht daran, die LeserInnen zur Mitarbeit aufzufordern? Vielleicht weiss ja jemensch da draussen etwas, was hier auch durch aufwendigste Recherchen nicht ans Tageslicht gebracht werden kann.
Dass der Vergleich mit der APPD hinkt, wirst du wohl selber einsehen, das Thema schenken wir uns.
Was willst Du denn wissen über die Traube? Ich kenne die Pächter, die Inhaber, das Lokal (eine hundsgewöhnliche Dorfbeiz). Gruss Hitsch
Nun, in einigen Medien hat es geheissen, die Wirtin habe sich geweigert, den Anlass abzusagen. OK, dies muss noch nicht viel heissen.
Aber die Dame habe es auch offen gelassen, ob sie ihre Beiz zur Verfügung gestellt hätte, hätte sie im Vorherein gewusst, was da für Leute kommen würden (laut eigenen Angaben hat sie das nicht gewusst).
Das würde ja darauf hinweisen, dass sie solche Veranstaltungen zumindest nicht scheisse findet.
Oder was sagst du, da du diese Leute angeblich kennst?
man bisch du lächerlich, mir hei üse spass gha u es isch fridlech blibe o polizei isch vor ort gsi, du hesch ja kei ahnig du huere scheiss lingge chaot! mir hei emu party gha!!! grüsse 88