17.12.2006
Wehret den Anfängen - Aufklärung jetzt!
Mensch muss keinE FreundIn von platten Slogans sein, um der Aussage im Titel dieses Beitrages ein Körnchen Wahrheit zuzugestehen.

Gestern Samstag versammelten sich in Langenthal ungefähr 100 Personen zu einer Platzkundgebung unter dem Motto „Stoppt die kulturfremden Bauten“ versammelt. Dazu aufgerufen hat die PNOS. Grund ist die geplante errichtung eines Minaretts der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

Kulturfremd? Über den Ausdruck an sich liese sich wohl streiten. Diesen aber in einem Land wie der Schweiz zu benutzen, zeugt entweder von eklatanter Dummheit, oder aber von blankem Fremdenhass - bei der PNOS wird Letzteres zutreffen. In einem Land, wo seit jeher vier sehr verschischiedene Kulturen, mit eigener Sprache und eingenen Gepflogenheiten, auf so engem Raum zusammenleben, ist ein solcher Begriff einfach nur lächerlich.

Aber zurück zur Kundgebung in Langenthal: Die Zahl von 100 Teilnehmenden und die Tatsache, dass das Komitee „Stopp Minarett“ die Veranstaltung öffentlich boykotierte, zeigt, dass die PNOS noch auf wenig Resonanz ausserhalb ihres Dunstkreises stösst. Der eben veröffentlichte Bericht der PNOS stützt diese These. Auch wenn die Parteileitung eifrig erklärt, dass "nicht nur Leute aus den eigenen und vertrauten Reihen anwesend waren, sondern auch viele zivile Personen, zum Teil ganze Familien kamen, um sich ein Bild unserer Partei zu machen."
Die Bilder sprechen eine ganz andere Sprache. die Kundgebung wird beherrscht von Glatzköpfen, Medienleuten und offensichtlichen PNOSlern (Frauen sind nicht auszumachen). Die Zivilen leuten werden wohl dem Staatsschutz zuzurechnen sein, und, auch Faschos haben eine Familie (Sacha Kunz lässt grüssen).

Etwa gleich viele antifaschistische GegendemonstrantInnen wurden von der Pozilei daran gehindert, zu den Faschos vorzudringen. Die Staatsgewalt setzte massiv Gummischrot ein.

Trotzdem ist die Absicht der Partei klar: Es wird versucht, dass Image des rechtsextremen Schlägertrupps abzustreifen. Stattdessen wird eine volksnahe Politik propagiert. Dem "Volk" (natürlich nur SchweizerInnen!) wird ein Sympathieträger verkauft.
Soche Tendenzen sind nicht nur bei der PNOS auszumachen, in Foren von bekennenden AnhängerInnen des Nationalsozialismus wird darüber diskutiert, wie Sympathien beim Fussvolk gewonnen werden können.

In Deutschland findet dieser Prozess schon seit längerer Zeit statt - mit sichtlichem "Erfolg". Erst jetzt, wo die etablierten PolitikerInnen merken, wie weit sich die braune Kloake schon ausgebreitet hat, werden zaghafte Massnahmen eingeleitet.

Auch die schweizer Medien berichten fleissig über die Probleme, welche unseren nördlichen Nachbaren mit Neonazis haben. Wärend dessen streitet mensch sich hierzulande über die Sicherheitskosten der Rütlifeier. Welch zynische, verblendete Diskussion!

Deshalb, liebe Leute, wehrt euch gegen jegliche faschistischen Tendenzen. Vom Staat können und sollten wir nichts erwarten. Ein jeder Nationalstaat baut auf Nationalismus. Auch wenn Politiker jeglicher Couleur selbiges gerne bestreiten, ein Staat ohne nationales Bewusstsein, ohne Nationalstolz kann nicht bestehen. Vom System kann also keine Lösung kommen.

Bildet Antifagruppen, informiert die Öffentlichkeit über die Beweggründe der FaschistInnen und bekämpft letztere mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
Geschrieben von antifablogger am 17.12.2006um 01:24 | in: Schweiz
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Kommentare:
Also...
Wo du da die vielen Glatzen auf den Fotos sehen willst, ist mir unklar. Ich kann auf den Fotos bei bestem Willen maximal 3 Personen erkennen, deren Signalement deinen Kriterien entsprechen. Und dies in einer Masse von mindestens 40 Personen.

Gerne vergessen zu erwähnen hast du wohl, dass deine Gesinnungsgenossen im Bhf in Langenthal massenhaft Schmierereien hinterlassen haben, und mit Gummischrot zurückgedrängt werden mussten. Also solltet ihr euch besser mal Gedanken machen, ob ihr eventuell etwas an eurer Taktik ändern solltet, um der PNOS nicht weiteren Zulauf zu beschaffen.
Geschrieben von Anonymous um 04:20, 17.12.2006 | Link | |
Auf dem rechten Auge blind?
Na meinE LiebeR, dann schau dir die Fotos noch einmal genauer an. Es mögen nicht alle eine Glatze haben, aber es ist doch eine stattliche Anzahl Leute mit den Signalementen (wenn ich dein Wort gebrauchen darf) von rechten Skins erkennbar.
Zu deinem Vorwurf der Einseitigkeit kann ich nur schreiben, dass im Text zu lesen ist, dass die Gegendemo mit Gummischrot beschossen wurde. Was die "Schmierereien" betrifft, ist dies ein mediales Schlagwort, und es ist Ansichtssache, ob politische Parolen als Schmiererei gelten oder nicht.
Geschrieben von antifablogger um 05:18, 17.12.2006 | Link | |
Antifas sind nicht erwünscht
Wenn sich die vermummten Knallköpfe ein wenig in der Bevölkerung umhören würden, müssten sie feststellen, dass überhaupt k e i ne Akzeptanz haben. Die sagt eigentlich alles und rückt die Sache in das richtige Licht.
Geschrieben von Anonymous um 01:09, 18.12.2006 | Link | |
Unbenannter Kommentar
[quote]Es mögen nicht alle eine Glatze haben, aber es ist doch eine stattliche Anzahl Leute mit den Signalementen (wenn ich dein Wort gebrauchen darf) von rechten Skins erkennbar.[/quote]
Hihi der war jetzt aber echt gut! Zu einem Signalement eines "rechten Skins" wie du dies ausdrückst, gehört meiner Meinung nach eine Glatze oder zumindest so kurze Haare dass man die Kopfhaut noch sieht. Aber man findet halt immer etwas, wenn man etwas sucht gell :D
Aus meiner Sicht war der ganze Anlass ein voller Erfolg, während die Zecken massiv abgeloost haben am Bhf.
Geschrieben von anna nym um 10:44, 30.12.2006 | Link | |
Unbenannter Kommentar
Die Platzkundgebung der PNOS war ja genehmigt. Aber wenn die Antifaler es nicht einmal schaffen eine Bewiligung für ihre Demo zu bekommen, muss man echt lachen, dass die sich aufregen, dass die Polizei kommt. Und wer putzt den Bahnhof?
Geschrieben von Anonymous um 08:16, 7.01.2007 | Link | |
Ihr könnt nicht aufklären, denn dazu müsstet ihr zuerst verstehen!
Wie in meiner Überschrift bereits genannt, habt Ihr meiner Ansicht nach nur nen ganz blassen Schimmer.

Ihr seid also tolerant? Ihr "mögt" den Islam? Ihr würdet ihnen beistehen, weil Ihr ja so "politisch korrekt" seid?

Ich nicht. Ich finde es ehrlich gesagt heuchlerisch, denn ich kenne niemanden, nicht einmal "Linke", welche den Islam gutheissen. Heimatfremd IST ER OHNE FRAGE. Ich will ihn hier nicht, er passt hier auch nicht her, denn von Seiten der Muslime erfahren WIR keine Achtung. Warum sollten WIR SIE dann achten, wenn wir nur Spott, Hohn und Verachtung von ihnen zu erwarten haben? Ich habe bisher nur schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht, und die Aussage "nicht alle sind so, auch deutsche können scheisse sein" zieht einfach nicht. Denn der Anteil derer, die hier kriminell werden und auf UNS (ja auch euch, Zecken, ähh Antifaschisten) schimpfen. Wollt ihr sie hier willkommen heissen?

Sie sollten ihre Kultur in der Wüste ausleben, da sind sie ungestört und stören vor allem niemanden sonst.
Was meint Ihr wohl, was passieren würde wenn ich da mit nem Thorshammer aufkreuzen würde? Oder meinetwegen jemand anders mit einem Kreuz (sic!)?

Meint ihr die würden sagen: ach ja, Multikulti, wir sind ja tolerant?

Bestimmt nicht.

Ich verachte den Islam, ich verachte alle monotheistischen Religionen, aber diese am meisten!

Genauso wie Euch Zecken.... Antifaschisten...

Respektlos und verachtungsvoll

Draugen
Geschrieben von Draugen um 01:05, 25.02.2007 | Link | |
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Geschrieben von BuchananMargo28 um 06:32, 22.02.2012 | Link | |


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