22.11.2006
PNOS-Stadtrat verurteilt
Für all die NörglerInnen, die jetzt wieder kommen und sagen: "Ooch, das heisst doch Fascho-Blog, warum gehts denn da andauernd um die PNOS?" gibt es hier weitere Indizien dafür, dass die PNOSler schlicht und einfach Faschos sind. Weshalb dieser Partei hier auch entsprechende Aufmerksamkeit gebührt.

Laut sda wurde der PNOS-Stadtrat von Langenthal, Tobias Hirschi, wegen Landfriedensbruch verurteilt. Vom Vorwurf der Rassendiskriminierung wurde er hingegen frei gesprochen.

Das Urteil gründet auf einer Teilnahme Hirschis an einer 1. Mai-Demo der rechtsextremen Helvetischen Jugend. Hirschi rechtfertigte später die von den DemonstrantInnen ausgehende Gewalt gegen die Pozilei, was ihm die Anzeige einbrachte.

Ein Foto, welches Hirschi neben seinen Bericht (ach, der kann schreiben!?) zu der Demo im PNOS-Heftchen platzierte, spielte laut Staatsanwaltschaft auf die «behauptete Geldgier der Juden» an. Diese Aussage führe somit klar zur Gedankenverbindung mit dem dritten Reich und der Nazi-Ideologie.

Der Gerichtspräsident meinte dann auch, dass diese Aussage ganz klar antisemitisch sei, was aber nicht zwangsläufig auch rassendiskriminierend sein müsse. Deshalb sprach er Hirschi in diesem Punkt frei.


Diese Schlussfolgerung ist ja wohl mehr als nur merkwürdig: Im Artikel 261 StGB steht nämlich unmissverständlich:

"wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,

wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt, [..] wird mit Gefängnis oder mit Busse bestraft."


Jedenfalls ist ein weiteres Mal offensichtlich, welche Ideologien sich in dieser Partei tummeln.
Geschrieben von antifablogger am 22.11.2006 um 05:12 | in: PNOS
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1.11.2006
PNOSler wurde nicht gewählt
Wie hier bereits am 22. und 26. Oktober zu lesen war, kandidierte der Indiziert-Sänger und Strassenschläger Dominic Lüthard am letzten Sonntag in der berner Gemeinde Roggwil als Gemeinderat für die rechtsextreme PNOS.

Lüthard bekam jedoch nur 5,5% der Stimmen, für einen Sitz wären etwa doppelt soviele Stimmen nötig gewesen. Diese Tatsache ist
natürlich erfreulich. Andererseits bedeuten diese 5,5% immerhin 255 Stimmen für einen rechtsextremen Kandidaten, bzw. 500 Stimmen für eine rechtsextreme Partei.

Doch es hätte schlimmer kommen können: Im September 2004 wurde mit Tobias Hirschi ein PNOSler in den Stadtrat von Langenthal (BE) gewählt. Im April des darauffolgenden Jahres bekam Dominic Bannholzer ganze 21,4% der Stimmen und wurde somit Gemeinderat von Günsberg (SO).

        Fotos: pnos.ch
Dominic Lüthard           Tobias Hirschi             Dominic Bannholzer

Vorerst also scheint das Gruselkabinet der jugen, lächelnden Nationalisten in den schweizer Räten nicht weiter anzuwachsen.

Dominic Lüthard aber freue sich laut pnos.ch " [..]
bereits jetzt, in vier Jahren erneut anzutreten. Es ist überzeugt, dass ihm der Einzug in die Exekutive dann gelingen wird." Witzig nicht? Wir bleiben dran...
Geschrieben von antifablogger am 1.11.2006 um 04:12 | in: PNOS
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26.10.2006
Arme PNOSler: Niemand hat sie gern
Die Langenthaler PNOS hat sorgen: Niemand will mit ihnen zusammenarbeiten und niemand hat sie gern.
Auf ihrer Homepage jammern sie darüber, dass die Medien schon fast täglich über ihren Kandidaten Dominic Lüthard, welcher in Roggwil als Gemeinderat kandidiert, ablästern (siehe Beitrag vom 22. Oktober).

Die PNOS ist der Meinung, dass der Grund für diese Medien"hetze" ihr antregen "gegen den herrschenden Politfilz und das Establishment" sei. Dies mag durchaus zutreffen. Allerdings würden die Medien wohl ähnlich bei einem entsprechenden Kandidaten jeder anderen Partei berichten, schliesslich war Lüthard früher regelmässig an Schlägereien beteiligt, er wurde deswegen auch schon zu einer bedingten Gefängnisstrafe verurteilt, weil er eine türkische Familie angegriffen hat.
Nicht zuletzt ist Lüthard Sänger der rechtsextremen Band Indiziert.

Zusammen mit dem fremdenfeindlichen Parteiprogramm der PNOS, ist das Gebaren der Medien sehr wohl verständlich.

Es bleibt zu hoffen, dass die StimmbürgerInnen von Roggwil den Faschos einen weiteren Erfolg gehörig versaut.
Geschrieben von antifablogger am 26.10.2006 um 11:00 | in: PNOS
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