20.05.2007
Was inzwischen geschah...
In letzter Zeit war es im Faschoblog sehr ruhig, der Autor war andersweitig beschäftigt.

Im realen Leben hat sich jedoch einiges getan. Es folgt hier eine sehr kurze, nicht-chronologische und sehr unvollständige Zusammenfassung der letzten Wochen.


antidot - Wochenzeitung aus der widerständigen Linken
Seit Anfang des Jahres erscheint die Wochenzeitung antidot (www.antidot.ch). Das empfehlenswerte Blatt berichtet immer wieder über die Faschoszene und Antifa-Arbeit. Die vergangenen Ausgaben können auf der Homepage umsonst nachgelesen werden. Die ZeitungsmacherInnen brauchen jedoch Geld, bei gefallen abonniert euch doch die Zeitunng.

Faschos am 1. Mai
Am diesjährigen 1. Mai versuchten auch Faschos ihre Parolen und Flugblätter unter die Leute zu bringen. In Aarau haben einige der Braunen unbemerkt an der Gewerkschafts-Demo teilgenommen (Bericht: ch.indymedia.org).

In Interlaken haben einige ver(w)irrte PNOSler für "Freie Menschen statt freie Märkte" geworben. An sich natürlich eine gute und wichtige Forderung. Jedoch kann sich der Autor unter einer "nationalistischen Freiheit" nichts wirklich erstrebenwertes vorstellen. (beo.pnos.ch)

Antifa-Kampagne - Die Dinge in Bewegung bringen
Im schweizer Mittelland haben sich antifaschistische Kräfte zusammen getan, und führen vom Mai bis im Juli diverse Veranstaltungen und Aktionen durch. Informationen auf der Homepage www.antifa-kampagne.ch


Antifarecherche Urschweiz
Es wurde ein hoffnungsvoll stimmendes Projekt in der Innerschweiz aus der Taufe gehoben. Das kollektiv antifarecherche urschweiz (antifarecherche.ch.vu) hat per Medienmitteilung seine Gründung bekannt gegeben. Mensch will die Faschos aus der Anonymität herausholen, schön, ganz im Sinne des Faschoblogs.

Kameradschaft Uri - Ist es bald zu Ende?
Nach einer Medienmitteilung der antifarecherche (siehe oben) ist die Kameradschaft Uri (Keine Homepage mehr, kameradschaft-uri.ch.vu sei angeblich eine Fälschung, siehe Kommentare zu diesem Eintrag) arg unter den Hammer gekommen. Aus sicherer Quelle ist zu erfahren, dass einige der Mitglieder ihren Austritt gegeben haben (geben mussten??). Der Autor ist sehr erfreut über diese Neuigkeit.

PNOS - Expansionsgelüste nach Nidwalden?
Wie dem Obaldner-Blog (obwaldner.blogspot.com) zu entnehmen war, haben Mitglieder der PNOS Küssnacht auf einem nidwaldner Schulhof Flyer mit fremdenfeindlichem Inhalt verteilt. Haben die Faschos etwa Expansionsgelüste?

1. August 2007 - Alle haben schiss...
Nachdem die Kantone Schwyz, Nidwalden, Uri und Luzern die Rütlifeier nicht alleine tragen wollen und der Bund keine Kohle locker macht, geht die grosse Angst um. Der schwyzer Pozilei-Chef hat Angst, Uri möchte das Rütli sperren und überhaupt machen sich alle in die Hose. Hört doch auf mit der Paranoya, braune Scheisse gibts schon genug.


Ausblick: Alle haben schiss II, oder "Staatsschutzbericht"
In knapp zwei Wochen wird das EJPD (ejpd.admin.ch) wieder den berühmten Bericht über die Innere Sicherheit veröffentlichen. Ich freue mich schon auf einige spassige Stunden. Danke Jungs für eure äusserst amüsante Arbeit.
Geschrieben von antifablogger am 20.05.2007 um 12:15 | in: Schweiz
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19.04.2007
1. August 2007 - einmal anders
Die Not ist gross in der idyllischen Schweiz. Die verknorzten Regierungen der Urkantone wollen ihre See-Häfen nicht bereitstellen, um allen stolzen SchweizerInnen den Zugang zum Rütli zu gewähren.

Nun freilich, die Situation ist eine andere als in den letzten sieben Jahren: Zwar hatten nicht alle freude an der jährlich steigende Anzahl Neonazis und Kampfstiefelpatrioten, aber immerhin blieben diese friedlich. Zum Teil trugen diese jungen Leute sogar Trachten und schöne Flaggen, jaja, und gesungen haben sie auch.

Doch letztes Jahr wollten die Linken kommen, durften aber nicht. Recht so! Die schlagen sowieso immer nur alles kaputt. Und überhaupt, was wollen die eigentlich? Sollen den anderen doch ihren Stolz auf unser schönes Land lassen. Sind ja selber schuld, wenn sie auf  die Fresse bekommen!

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Die obigen Aussagen waren so oder ähnlich am 1. August 2006 in Brunnen zu vernehmen. Sehr viele PassantInnen störten sich überhaupt nicht an der braunen Brut, die sich da vom Schiff aus durch Brunnen wälzte und hunderte Kehlen den "Nationalen Widerstand" propagierten. Auch als sich einige der Faschos aus dem Zug lösten und auf einige GegendemonstrantInnen losrannten um wild auf diese einzuprügeln, gab es blog einige Kommentare im Stil von "die sind ja selber schuld, wären sie ruhig geblieben wäre ihnen nichts passiert". Ein kurzes Video dazu ist hier zu sehen.

Jedenfalls hat Brunnen (wie auch Flüelen und Beckenried) dieses Jahr keine Lust mehr. Aber nicht etwa, weil sie genug von den Braunen haben, nein. Kopfzerbrechen bereiten den Behörden vor allem die GegendemonstrantInnen.

Aber wie wäre es einmal ganz anders: Statt dem alljährlichen zelebrieren von bescheuertem Nationalstolz (guter Text zum Thema hier), könnte der 1. August entweder ganz abgeschafft, oder aber umfunktioniert werden in einen Tag gegen Rassismus.

Denn, latenter wie auch offensichtlicher Rassisms ist immer noch sehr weit verbreitet. Dies vor allem in Gegenden mit kleinem AusländerInnenanteil. Bei vielen Leute ist eine Angst vor fremden da. Nicht etwa, weil sie schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht hätten, sondern weil ihnen tagtäglich irgendwelche Idioten einreden, dass die AusländerInnen ihnen die Jobs wegnehmen, ihre Kinder verprügeln und die AHV leer plündern würden.

Auf in eine solidarische Welt ohne Nationalismus und Rassismus.
Geschrieben von antifablogger am 19.04.2007 um 12:56 | in: Schweiz
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29.01.2007
Neonazis feiern Hitlers Machtergreifung
Wie bescheuert müssen diese Idioten eigentlich sein?
Am Samstag Abend "feierten" eine Gruppe Neonazis im Kanton Zürich die Ernennung Hitlers zum Reichskanzlers am 30. Januar 1933.

In einem nationalistischen Forum schreibt  der Veranstalter:

 

Der 30. Januar1933 ist der Tag, an dem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde, und in die Geschichte einging.Für Nationalsozialisten ist das ein wichtiges Datum ,es sibolisiert der Tag der "Machtergreifung". So markiert der 30. Januar 1933 im öffentlichen Bewusstsein doch den Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland. Zu Ehren an diesen Tag ,feierten wir gestern im Kanton Zürich eine Party unter Nationalen Kameraden. Die feier war in einer gemütlichen Waldhütte, es kamen mer als geplant es war ne hammer stimmung bis früh am morgen um 10uhr als uns,unsere Österreichischen und Deutschen gäste als letztes verliessen. Es wurde gelacht,gesungen und viel gedrunken, auch das essen war schnell weg.

Danke an alle die Mitgeholfen haben dieses fest auf die Beine zustellen freu mich schon auf`s nächste besäufnis.

 


Was wohl in solchen Köpfen vorgeht? Ich kann keine plausible Erklärung finden. Wer sich allerdings den obigen Text etwas genauer anschaut, wird unschwer feststellen, dass es sich beim Schreibenden nicht gerade um eine Inteligenzbestie handeln kann.

Allerdings kann und darf Dummheit so etwas nicht rechtfertigen. Sprachlos.
Geschrieben von antifablogger am 29.01.2007 um 07:09 | in: Schweiz
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17.12.2006
Wehret den Anfängen - Aufklärung jetzt!
Mensch muss keinE FreundIn von platten Slogans sein, um der Aussage im Titel dieses Beitrages ein Körnchen Wahrheit zuzugestehen.

Gestern Samstag versammelten sich in Langenthal ungefähr 100 Personen zu einer Platzkundgebung unter dem Motto „Stoppt die kulturfremden Bauten“ versammelt. Dazu aufgerufen hat die PNOS. Grund ist die geplante errichtung eines Minaretts der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

Kulturfremd? Über den Ausdruck an sich liese sich wohl streiten. Diesen aber in einem Land wie der Schweiz zu benutzen, zeugt entweder von eklatanter Dummheit, oder aber von blankem Fremdenhass - bei der PNOS wird Letzteres zutreffen. In einem Land, wo seit jeher vier sehr verschischiedene Kulturen, mit eigener Sprache und eingenen Gepflogenheiten, auf so engem Raum zusammenleben, ist ein solcher Begriff einfach nur lächerlich.

Aber zurück zur Kundgebung in Langenthal: Die Zahl von 100 Teilnehmenden und die Tatsache, dass das Komitee „Stopp Minarett“ die Veranstaltung öffentlich boykotierte, zeigt, dass die PNOS noch auf wenig Resonanz ausserhalb ihres Dunstkreises stösst. Der eben veröffentlichte Bericht der PNOS stützt diese These. Auch wenn die Parteileitung eifrig erklärt, dass "nicht nur Leute aus den eigenen und vertrauten Reihen anwesend waren, sondern auch viele zivile Personen, zum Teil ganze Familien kamen, um sich ein Bild unserer Partei zu machen."
Die Bilder sprechen eine ganz andere Sprache. die Kundgebung wird beherrscht von Glatzköpfen, Medienleuten und offensichtlichen PNOSlern (Frauen sind nicht auszumachen). Die Zivilen leuten werden wohl dem Staatsschutz zuzurechnen sein, und, auch Faschos haben eine Familie (Sacha Kunz lässt grüssen).

Etwa gleich viele antifaschistische GegendemonstrantInnen wurden von der Pozilei daran gehindert, zu den Faschos vorzudringen. Die Staatsgewalt setzte massiv Gummischrot ein.

Trotzdem ist die Absicht der Partei klar: Es wird versucht, dass Image des rechtsextremen Schlägertrupps abzustreifen. Stattdessen wird eine volksnahe Politik propagiert. Dem "Volk" (natürlich nur SchweizerInnen!) wird ein Sympathieträger verkauft.
Soche Tendenzen sind nicht nur bei der PNOS auszumachen, in Foren von bekennenden AnhängerInnen des Nationalsozialismus wird darüber diskutiert, wie Sympathien beim Fussvolk gewonnen werden können.

In Deutschland findet dieser Prozess schon seit längerer Zeit statt - mit sichtlichem "Erfolg". Erst jetzt, wo die etablierten PolitikerInnen merken, wie weit sich die braune Kloake schon ausgebreitet hat, werden zaghafte Massnahmen eingeleitet.

Auch die schweizer Medien berichten fleissig über die Probleme, welche unseren nördlichen Nachbaren mit Neonazis haben. Wärend dessen streitet mensch sich hierzulande über die Sicherheitskosten der Rütlifeier. Welch zynische, verblendete Diskussion!

Deshalb, liebe Leute, wehrt euch gegen jegliche faschistischen Tendenzen. Vom Staat können und sollten wir nichts erwarten. Ein jeder Nationalstaat baut auf Nationalismus. Auch wenn Politiker jeglicher Couleur selbiges gerne bestreiten, ein Staat ohne nationales Bewusstsein, ohne Nationalstolz kann nicht bestehen. Vom System kann also keine Lösung kommen.

Bildet Antifagruppen, informiert die Öffentlichkeit über die Beweggründe der FaschistInnen und bekämpft letztere mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
Geschrieben von antifablogger am 17.12.2006 um 01:24 | in: Schweiz
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4.12.2006
CH-Faschoband an deutscher Faschoparty
Die die Faschos der Band Indiziert (w*wPUNKTindiziertPUNKTch) in der Schweiz anscheinend nicht zu Auftrittsmöglichkeiten kommen, müssen die armen Jungs rund um den PNOSler Dominic Lüthard wohl oder übel ins Ausland ausweichen.
In folgendem Mail (welches übrigens als Einladung gilt, also nichts wie hin), werden die Berner an einer "privaten Feier" des "Schwarze Sonne Versandes" in Bayern angekündigt:


 









Einladung zu unserer privaten Feier am 9.12.06 "in Midgard's Welt, wo die germanische Gitarre noch bis nach Asgard schällt. "

Hiermit laden wir dich
..........................................................................
persönlich
zu unserer privaten Feier im Raum Deggendorf (Bayern) am 9.12.06 ein.

Die Feier wird musikalisch untermalt von den Bands Indiziert (aus der Schweiz), den Feldherren und den Braunen Brüdern sowie einer Ü-Band.
Treffpunkt ist der Parkplatz bei der Eishalle in Deggendorf.
Ausfahrt Deggendorf Rusel auf der A 92.
Bei der Ampel gerade aus bis zum Kreisverkehr dort die nächste gleich rechts,auf der rechten Seite befindet sich der Treffpunkt Parkplatz, welcher von 19.00 bis 21.00 Uhr besetzt sein wird.
Geplanter Anfang ist 20.00 Uhr. Wir bitten dich daher pünktlich am Treffpunkt zu erscheinen um unnötige Verzögerungen zu vermeiden. Informationen kannst du über folgende Rufnummern erhalten:

0174/6576732
oder
0172/8264952.

Diese Einladung ist auf jeden Fall an diesem Tag mitzubringen, da es sich um eine Privatveranstaltung handelt, welche nicht öffentlich ist.

Mit kameradschaftlichen Grüssen
M u. M
Kam. AT und Kam. SP





























Ob die deutschen Behörden wohl auch eine Einreisesperre verhängen? Wäre doch Schade um die vielen Stunden im Proberaum, gell Jungs.
Geschrieben von antifablogger am 4.12.2006 um 01:20 | in: Schweiz
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26.11.2006
Neonazi-Konzert im Kanton St. Gallen
Gestern Samstag Abend fand das Neonazi-"Geburtstagskonzert" für Jonas Schneeberger und Manuel Walker statt (siehe hier). Anscheinend wurde den Faschos die Lokalität gekündigt, denn das Konzert wurde kurzfristig vom geplanten Mittelland in den Kanton St. Gallen verlegt. Laut SonntagsZeitung fand der Anlass im Restaurant Traube in Dörfchen Sax statt.
Ein Restaurant mit diesem Namen scheint in Sax (Gemeinde Sennwald) auch zu existieren, allerdings gibt es keinen Telefonbucheintrag, auch sonst gibt es nicht viele Informationen zu diesem Lokal.

Die Behörden hätten den Headliner des Abends, die Fascho-Band Frei & Stolz, an der Grenze aufgehalten. Trotzdem hätten sich etwa 200 Faschos vor Ort eingefunden.

Wer nähere Angaben zur Traube machen kann, wird geben, sich an die Kontaktadresse zu wenden.
Geschrieben von antifablogger am 26.11.2006 um 06:39 | in: Schweiz
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19.11.2006
Neonazi-Konzert im Mittelland geplant
Wie Hans Stutz heute in der Sonntagszeitung berichtet, ist am nächsten Samstag, 25. November 2006, in der «Region Mittelland, Schweiz» geplant. Das Konzert solle ein Geburtstagskonzert für «Jonas & Manuel» sein. Dabei handelt es sich um die bekennenden Neonazis Jonas Schneeberger und Manuel Walker. Neben den beiden "Geburtstagskindern" soll auch Sebastian Sebastien (?) Nussbaum unter den Organisatoren sein.
Da alle drei in Grenchen (SO) leben und aktiv sind, wir allgemein erwartet, dass das Konzert in dieser Region stattfinden wird.

Flyer Fascho-Konzert 15.11.06 Der "Dienst für Analyse und Prävention (DAP)" (Staatsschutz) prüfe laut der Sonntagszeitung, ob gegen die angekündigte Band eine Einreisesperren verhängt werden könne.

Aber dass unsere Staatsclowns solche Konzerte nicht verhindern können (oder wollen), ist ja nicht erst seit Lotzwil bekannt. Dies sollte aber auf jeden Fall versucht werden, sind doch Konzerte einer der wichtigsten Rekrutierungsveranstaltungen für die Braunen.






Geschrieben von antifablogger am 19.11.2006 um 05:05 | in: Schweiz
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6.11.2006
Jusos pennen gegen Rechtsextremismus...
Am letzten Samstag organisierte die Juso des Kanton Glarus' angesichts der sich häufenden rechtsextremen Vorfälle ein "Schlafen gegen Rechtsextremismus". Unter dem Aufruf stand der Slogan "Die Regierung schläft - schlaf mit!"

Also, grundsätzlich ist ja jede noch so kleine Aktion gegen Faschos zu begrüssen. Aber, was bitteschön soll denn der Scheiss, "Die Regierung schläft - schlaf mit!"?
Erstens kann Rechtsextremismus kaum von genau dem System bekämpft werden, welches den Nährboden für ebendiese bildet. Oder denkt ihr Jusos etwa, die Faschos werden als Faschos geboren?

Und dann wirds noch besser: "[..] schlaf mit!". Ja klar, tolle Idee. Die Regierung macht nichts, also begnügen wir uns damit ihnen zu sagen wie kacke wir das finden. Super!

Die Veranstaltung sei übrigens von Faschos angegrifen worden. Aber davon ist auf der Juso-Page (noch?) nichts zu lesen, nur ein Bild mit dem brennenden Transpi der Jusos weist auf ungereimtheiten hin. Wahrscheinlich wollen die glarner JungSozialisten die Faschos nicht noch provozieren, indem sie deren Verhalten anprangern...
Geschrieben von antifablogger am 6.11.2006 um 06:32 | in: Schweiz
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22.10.2006
Veranstalter von Fascho-Konzert muss vor Gericht
Wie die SonntagsZeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, muss der Veranstalter des Fascho-Konzertes von Anfang September vor Gericht.

Damals rotteten sich im bernischen Lotzwil etwa 300 Neonazis aus ser Schweiz und dem nahen Ausland unter dem Motto "Helvetien rockt" zusammen.

Durchgeführt wurde der Anlass vom Label HRD-Records. HRD-Records hat meines Wissens bis jetzt nur die CD "Marsch auf Bern" der rechtsextremen Band Indiziert herausgegeben und mit grösster Wahrscheinlichkeit gibt es auch personelle überschneidungen bei HRD/Indiziert. Der Sänger der Band, Dominic Lüthard, kandidiert am nächsten Sonntag als Gemeinderat in Roggwil (Kanton Bern, nicht Aargau, wie die SZ fälschlicherweise meldete) für die PNOS.

Ob Lüthard der Angeklagte Veranstalter ist, wollte er der SonntagsZeitung nicht sagen. Jedenfalls soll er gemäss der "Berner Rundschau" Absperrgitter für das Lotzwiler-Konzert bestellt haben.

Die Homepage, ode wohl eher "Heimseite" von HRD-Records war einige Tage nach dem Konzert nicht mehr abrufbar. Sogar der whois-Eintrag wurde gelöscht. Wie ich eben gesehen habe, ist die Page jetzt aber wieder online.
Registrator von hrd-records.ch ist ein James Glover, in Roggwil. Ein James Glover existiert natürlich nicht in Roggwil, aber die Schläger-Brüder und PNOS-Aktivisten Dominic und Pascal Lüthard stammen aus der Gemeinde.
Geschrieben von antifablogger am 22.10.2006 um 11:00 | in: Schweiz
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20.10.2006
Fremdenfeindliche Wahlplakate im Jura

Übermorgen Sonntag finden im Kanton Jura Wahlen statt. Dabei stellt sich auf der Liste 4 der Parti socialiste jurassien et Jeunesse socialiste et progressiste jurassienne im Distrikt Porrentruy ein schwarzer Kandidat zur Wahl.

Jetzt sind in Porrentruy, der zweitgrössten jurassischen Gemeinde, rassistische Plakate mit den Texten "Für ein starken Jura ohne Gebräunte" oder "Keine Untermenschen im Parlament" aufgetaucht.

Natürlich wurde eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft eingereicht und die SP Jura verurteile die "unwürdigen" Plakate "aufs Entschiedenste".

Und jetzt? Die TäterInnen werden mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht gefunden, und wenn auch: Der abscheulichen Rassenwahn wird bei den Betroffenen wegen einer Busse gegen Verstosses gegen den Anti-Rassismus-Artikel höchstens noch verstärkt.

Solange die rechten Parteien (nicht nur die am rechten Rand) mehr oder weniger offen gegen alle Fremden hetzen, und Rassismus damit (wieder) Salonfähig wird, werden alle Anzeigen und Bussen überhaupt nichts nützen.

Quelle: news.ch
Geschrieben von antifablogger am 20.10.2006 um 11:00 | in: Schweiz
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19.10.2006
Anti-Rassismus-Strafnorm bleibt vorerst unangetastet
Seit Justizministers Blocher vorletzte Woche wärend seiner Türkeireise offen den Anti-Rassismus-Artikel in Frage stellte, wurde viel gesprochen und geschrieben.

Auf jeden Fall hat Blocher damit seine Maske endgültig abgenommen und es sollten inzwischen alle seine fremdenfeindliche Fratze entdeckt haben.

Nun hat aber der Gesamtbundesrat Blocher zurückgepfiffen. Am berühmten Artikl 261 wird vorerst nicht gerüttelt. Bundespräsident Leuenberger nach der heutigen BR-Sitzung: "Das Gesetz bleibt in Kraft und wird weiterhin angewendet."
Allerdings sei eine Verwaltungsinterne Arbeitsgruppe mit der Vorbereitung einer Gesetzesrevision beschäftigt, so Blocher. Der Artikel sei
klarer, sicherer und eindeutiger zu formulieren.

Mensch darf auf jeden Fall gespannt sein...

Quelle: tagi.ch
Geschrieben von antifablogger am 19.10.2006 um 11:00 | in: Schweiz
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18.10.2006
Revisionist sieh schweizer Volk verraten
Eine farbige Broschüre des rechtskräftig verurteilten Holocaustlügners Philippe Brennenstuhl beglückt zur Zeit das Land.

Laut dem Boten der Urschweiz wurde sie an (alle?) schwyzer Haushalte verschickt, im Kanton Uri wurden zwei stramme Patrioten beim verteilen beobachtet.

Das deutsch/französsisch-sprachige Heftchen "Der Verrat, 1. August 2006 auf dem Rütli" möchte Herr & Frau SchweizerIn aufklären. Nichts anderes als eine riesige Verschwörung, ein "Staat im Staat" meint der ehemalige Vizepräsident des gerichtlich aufgelösten Revisionisten-Vereins Vérité et Justice aufzudecken.

Weil der arme Herr am 1. August nicht aufs Rütli durfte, sieht er jetzt in der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), welche die alljährliche Hurra-Schweiz-Party auf dem Rütli veranstaltet, einen freimaurerischen Geheimbund, welcher im Hintergrund die Fäden zieht und unsere geschicke lenkt.

Als Herausgeber der Broschüre ist ein "Verlag Patriot" im Waadtländer Dorf Orbe angegeben. Es scheint sich um einen Eigenverlag zu handeln, Brennenstuhl ist unter seinem zweiten Vornamen in Orbe registriert.
Vertrieben werden seine "Werke" unter anderem durch die rechtsextreme Partei PNOS in deren "Weltnetzladen".

Auch sonst fühlt sich Brennenstuhl wohl zu fühlen unter jungen, rechten Skinheads: Im Mai 2004 untersagten die Behörden einen Faschoaufmarsch zum Gedenken an einen Kameraden. Brennenstuhl stand den Jungen als "Berater" zur Seite. (Quelle: edi.admin.ch)
Geschrieben von antifablogger am 18.10.2006 um 11:00 | in: Schweiz
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