10.06.2007
Rückkehr in die Heimat!
Ja, morgen geht es nach einem sehr ereignisreichen Jahr wieder zurück nach Südtirol! Grüße Florian
Geschrieben von FloX um 06:08 | in:
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18.05.2007
Die Reise des jungen FloX

Abend miteinander,

und wieder sind ein paar Wochen schnell an uns vorbei gerauscht und ehe man sich versieht ist es schon wieder September. 

Ja, was ist den so alles passiert? Sehr viel, vor allem mein Urlaub mit meiner Gastfamilie in den USA.

Einen Wehmutstropfen gibt es aber; Ich habe es wieder nicht geschafft den Grand Canyon zu besuchen, der Nordzugang erst am 15. Mai öffnet, und wir für den Südzugang 2 extra Tage einplanen hätten müssen, wurde nix draus. Aber fangen wir chronologisch nach:

Donnerstag, 26.04.07:

Aufbruch mit dem Familienauto, nachdem 2 Stunden lang versucht wurde, auch ja alles perfekt ins Auto zu packen. Wir sind Richtung Süden der Grenze entgegen, und dort wurde ich auch gleich mal in das Amerikanische Zoll/Pass-Büro beordert. Ein 17-Jähriger Südtiroler, der mit einem österreichischem Pass, zusammen mit einer kanadischen Familie einreist, da muss schon mal genauer kontrollieren. Ich bekam nach 15 Minuten einen Stempel in den Pass, der 90 Tage gültig ist, nachdem ich brav meinen rechten und linken Zeigefinger eingescannt habe. Und weiter ging die Autofahrt bis Abends um 21:30, wo wir dann alle übermüde von der langen Autofahrt in das Hotelbett flogen.

Freitag, 27.04.07:

Nach dem Frühstück haben wir  Montana hinter uns gelassen, und nach einem Mittagessen in Idaho auch diesen Staat. Übernachtet wurde schon in Utah, wo wir um 18 Uhr im Hotel ankamen.

Samstag, 28.04.07:

Nach einem leckeren mexikanischem Mittagessen sind wir dann endlich auf unserem ersten Campingplatz angekommen, der so ziemlich alles bot was das Herz begehrte: Strom, Wasser, Dusche, Toilette, Schwimmbad, Shop, und sogar Wireless-Lan. Zu blöd, dass ich meinen Laptop doch nicht mitgenommen habe.

Nach dem ersten Sprung ins kühle Nass stellte sich heraus, dass das 8er Zelt, das wir von einer Bekannten geliehen hatten, die falschen Zeltstangen dabeihatte. Wir mussten also ein neues Zelt kaufen und auch der Platz im Wagen wurde immer knapper. Weil der Grill auch nicht funktionierte, musste auch noch ein kleiner Gasgrill in den Einkaufswagen. Dafür gab’s dann aber zum Abendessen von mir gegrillte Steaks, Kartoffeln und Mais.

Sonntag, 29.04.07:

Auf ging’s zum ersten Nationalpark der Reise: Zion National Park. Ein urschöner National Park mit hochaufragenden roten Felswänden, die weit ins Land hinein leuchten. Im Besucherzentrum gab es dann auch den ersten Temperaturrekord der Reise: +37°C. Alle Fotos gibt’s am Ende des Beitrages.

Beim obligatorischen Sprung ins kalte Nass nach dem Ausflug hat mich dann eine Biene erwischt, sie stach mich in den rechten Ringfinger. Biene ist draufgegangen, ich hab geflucht und sie hat mir aber noch ein länger anhaltendes Geschenk gemacht; der Finger schwoll stark an und erst am Mittwoch nahm sie wieder ab.

Zu Essen gab’s an diesem Abend Hamburgers.

Montag, 30.04.07:

Ausflug zum Price Canyon National Park: Dieser Park ist einer der schönsten der ganzen Welt, einfach herrlich anzuschauen. Gesehen habe ich die wunderschön anzuschauenden Felsformationen vom Rücke eines Pferdes aus, bin noch nie wirklich geritten und dieses Mal schon 2 ganze Stunden auf diesem Wackelrücken. Aber es war einfach nur geil!   Fotos gib es am Ende.

Dienstag, 01.05.07:

Auf geht’s nach Las Vegas, der Stadt der Superlative. Nach einer 3-stündigen Fahrt wurde endlich Las Vegas unsicher gemacht, denn die Stadt ist einfach gewaltig, das nächste Hotel noch teurer und besser als das Vorherige, Hochzeitskapellen an jeder Ecke  und  Kasinos überall. Las Vegas muss man erlebt haben, vor allem das Lichtermeer, das man am Abend bewundern kann. In Las Vegas gings dann auch zum Shoppen, Nike T-Shirts um 10$, Levis-Jeans für 30$ und Converse Schuhe um 30$, und und und. Natürlich habe ich auch voll zugeschlagen und mit einer vollen Tasche ging`s wieder zurück.

Mittwoch, 02.05.07:

Nach dem Frühstück wurde alles abgepackt und wir verließen den ersten Campingplatz der Reise und fuhren Richtung Osten zum Lake Powell Stausee, einer der größten der USA. Der Tag wurde dann am Strand verbracht  auf dem Weg wurde ein neuer Temperaturrekord gemessen: +38°C. Das war Sau heiß!  Am Abend hatten wir dann aber arge Probleme da auf dem Campingplatz plötzlich ein starker Wind einsetzte, der das Zeltaufrichten fast unmöglich machte. Der Wind wollte einfach nicht nachlassen und so wurde einfach im Zelt ohne Regenüberdach geschlafen, da dieses im böigen Wind wie ein Segel wirkte.

Donnerstag, 03.05.07:

Am nächsten Tag wurde dann der Glen-Canyon-Staumauer und die Entstehungsgeschichte begutachte und auch die riesige Staumauer bewundert. Da wir das Überzelt auch nicht wieder draufmachten, hatte der ständig blasende Wind eine Menge Sand durch das feinmaschige Netz des Zeltes geblasen, da hieß am Abend dann, Schlafsäcke ausschütteln und hoffen dass man den gesamte Sand rausbekommen hat. Geschlafen wurde sowieso nie lange, wie es auch beim Zelten üblich ist, also bis 8 Uhr höchstens. Danach wurde die Vögel und das Leben rundherum einfach zu laut und die Sonne zu hell.

Freitag, 04.05.07:

Endlich kein Wind mehr und in der nahegelegenen Stadt hab ich 8(!!) unterschiedliche Kirchen in einer Reihe gezählt. Aber nach dem Durchqueren des imposanten Monument Valleys ging es wieder langsam zurück Richtung Norden und am Abend wurde schon wieder in einem Hotel in Price, Utah übernachtet.

Samstag, 05.05.07:

Frühstück, Rückfahrt, Mittagessen, Rückfahrt, Hotel, Abendessen. In diesen Tagen hab ich dann auch das Buch Eragon, von dem in letzter Zeit auch ein Kinofilm rausgekommen ist gelesen. 575 Seiten hab ich gebraucht um das erste Buch fertigzulesen und beim Zweiten war ich am Ende des Trips auf Seite 250 von insgesamt 750 Seiten.

Sonntag, 06.05.07:

An diesem Tag wurde die Batterie des Autos kaputt und wir mussten bei einem Service Händler stoppen um danach das letzte Mal im Hotel zu übernachten.

Montag, 07.05.07:

Ankunft um 12 Uhr zu Mittag, auspacken und einräumen war angesagt.

USA Trip 2007

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Reise sehr gefallen hat, ich aber dennoch glücklich war, wieder zuhause zu sein, denn die Lehrer warten nicht ewig!

Inzwischen ist der Countdown auf unter 25 Tage gerutscht. Einfach gruselig wie schnell die Zeit vorbeirauscht…

Bis bald,

euer Flo

Geschrieben von FloX um 07:18 | in:
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22.04.2007
2 Wochen Urlaub und 2 Wochen keinen neuen Beitrag

So,

eine Woche ist wieder vorbei und natürlich gibt es wieder ein paar Updates aus Calgary.

Zum einem ist diese Woche nicht viel passiert, zum anderen gibt es eine eher traurige Nachricht für meine 2 künftigen Blogeinträge: Ich fahre ab Donnerstag mit meiner Gasfamilie für 2 Wochen in den Urlaub, an die Westküste der USA bis zum 10 Mai.

Ich werde aber natürlich viele Fotos schießen und sicherlich die besten hier auch veröffentlichen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt, werde ich aber meinen Laptop mitnehmen, da ich irgendwie meinen iPod aufladen muss, und da es sowieso in den Hotels und auch in verschiedenen öffentlichen Orten Internet gibt um mal schnell die E-Mails und Neuigkeiten aus der ganzen Welt zu checken, halte ich es für eine nicht schlechte Idee. Insgesamt wird es aber ein Camping Urlaub, d.h. wir werden durchs Land reisen, ein paar Sehenswürdigkeiten bestaunen und jeden Tag eine neue Gelegenheit haben, von freundlichen Grizzlybären geweckt zu werden.

Meine Lehrer haben das Ganze nicht sehr begeistert aufgenommen, ich werde auch sicher ein einige Noten mit dem tollen Wert 0 (=null) bekommen, was auch den Durchschnitt wieder runter drücken wird. (Ich berichtete).

Aber ich denke mir, dass es eine gute Erfahrung werden wird und ich mich schon darauf freue, ob ich mich an bestimmte Plätze und Landschaften wieder erinnern kann, da ich ja schon einmal mit meiner Familie 1999 den Südwesten der USA mit dem Zelt erkundet habe. Damals war ich neun Jahre alt…


Bis bald,
euer Flo

PS: Habe vorhin einmal zusammengezählt, wen ich alles eine Postkarte schreiben müsste, bin auf 20 Karten gekommen...

Geschrieben von FloX um 02:41 | in:
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15.04.2007
FloXonPodcast Nummero 2

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Abend miteinander,

diese Woche gibt es „nur“ einen Podcast zum runterladen oder online anhören, da ich keine Zeit hatte einen richtigen Beitrag zu schreiben. Nur stellte sich nachher heraus, dass ich nicht viel kürzer für den Podcast gebraucht habe, als wenn ich einen Beitrag geschrieben hätte.

Alternativ Link zum runterladen gibt es wie immer hier.

Kommentare, Kritiken und Wünsche sind natürlich wieder erwünscht! Einfach ein, zwei Sätze in die Kommentare reinschreiben!

See you,

F-

Geschrieben von FloX um 06:31 | in:
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9.04.2007
Serverfehler, Podcast und drei Wochen in einem.

Podcast anhören (Podcast-Feed abonnieren)

Abend miteinander,

muss mich jetzt einmal entschuldigen, dass ich 3 Wochen keine neuen Berichte veröffentlicht habe, aber mein Bloganbieter hatte mit massive Datenbankprobleme zu kämpfen und Beiträge wurden nur sporadisch und eher zufällig online gestellt. Habe aber natürlich in der Zwischenzeit fleißig weitergeschrieben, deshalb wird der Beitrag  sehr lang werden.
Als kleine Wiedergutmachung habe ich dieses Mal etwas Neues probiert, einen Podcast. Dabei habe ich akustisch meinen Senf zum Schulskitag, das Hallenfußballwochenende und den grandiosen Film: 300 gegeben. Hört es euch den Podcast an und gebt Feedback/Kommentare, was ihr davon haltet. 

Anhören könnt ihr den Podcast in einem eigenen Player, der mit diesem Beitrag erscheinen sollte. Wenn nicht, klickt einfach am Anfang des Beitrages auf Podcast anhören. Um den Podcast runterzuladen klickt auf diesen Link. (Free anklicken, Code eingeben und downloaden). Aber Vorsicht: Südtiroler Dialekt! 

Die 11. Kalenderwoche ist Geschichte und ich will wieder einmal meine persönlichen Erlebnisse aufschreiben, damit auch zukünftige Generationen über die Abenteurer des Glücksritters Florian Gasser lesen und ihren Kindern fantastische Geschichten und Erzählungen berichten können.
Diese Woche sind vor allem 2 Sportereignisse in den Vordergrund getreten: Der Skitag mit der Sportklasse am Mittwoch und das Fußballwochenende. Aber fangen wir chronologisch an.
Am Mittwoch hatte meine Sportklasse, Physical Education 30 (Grade 12), den „Wintersporttag“ wie man es auch formulieren kann, nur dass man nur zwischen Ski oder Snowboard als Auswahl hatte, Rodeln oder gar Schneeschuhwanderungen sind hier sowieso verpönt. Wieso hat man auch mehrere der besten Skigebiete weltweit vor der Haustür?
Um 7 Uhr in der Früh hat sich dann der Schulbus mit müden Schülern und Lehrern auf den Weg nach Nakiska gemacht, Calgary‘s closest Mountain. Das Skigebiet selber kann nicht mit Sunshine oder gar Lake Louise mithalten, man wird aber für einen Tag ganz gut unterhalten. Das Skigebiet war auch der Austragungsort für die Alpinen Disziplinen 1988 bei den Winterolympiaden in Calgary.
Ich musste mir dann auch für diesen Tag einen Helm ausleihen: Schulvorschrift, wegen hoher Unfallgefahr. Ganz Unrecht haben sie ja nicht…
Wir, die Schüler, sollten uns dann in 2 Gruppen aufteilen und uns dann zu den Schwierigkeitsstufen 1-5 begeben, um von den anwesenden Ski- und Snowboardlehrern eine Unterrichtsstunde in der jeweiligen Sportart zu erhalten. Das Ganze war dann auch sehr amüsant, da uns unser Skilehrer mit Übungen für Kinder, die gerade 2 Jahre Praxis hatten, versuchte an Laune zu halten. Nach diesem sehr lehrreichen Skiunterricht, konnten wir uns dann frei im Skigebiet bewegen, obwohl es von der Größe her, ungefähr dem Gitschberg oder der Plose ähnelt. Auch die Schneequalität kann man vergleichen, da sich der Schnee an diesem Tag sehr verdächtig nach Kunstschnee anfühlte und manche Stellen sehr eisig waren.

Am Wochenende vom 16-18.03 ging’s dann nach Edmonton zu den Provincials, also den Landesmeisterschaften im Indoorsoccer, also Hallenfußball. Edmonton ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta und hat 730.372 Einwohner und Alberta hat ungefähr die Größe von ganz Mitteleuropa, also Deutschland, Schweiz, Österreich und Italien und besitzt nur 3.290.350 Einwohner, im Gegensatz zu 150 Millionen in Zentraleuropa.
Wir sind dann am Freitag nach der Schule um 15 Uhr gestartet und sind nach einer 3 stündigen Reise in Edmonton im Holiday Inn Hotel angekommen. Dort wurde erstmal „eingecheckt“ und die Zimmer aufgeteilt. Ich habe mit dem Tormann und seinem Vater zusammen in einem Zimmer gewohnt und ein eigenes Doppelbett zum Schlafen beansprucht. Danach ging’s ins Restaurant zum Abendessen um später in den Hot Tube, eine Art sehr, sehr heißes Whirlpool, hineinzusteigen und sich zu entspannen. Tag 1 der Operation „Win a Dream“ ist Geschichte.
Das erste Spiel hatten wir dann am nächsten Morgen, wo wir dann sehr unglücklicherweiße mit 4:3 verloren haben, da wir das Gegentor in den letzte 10 Sekunden in einem Tumult vor dem Tor bekamen, und es der Schiedsrichter (war eine Frau übrigens) als gültig empfunden hatte. Das nächste Spiel hatten wir dann am späten Abend, wo wir verdientermaßen 3:1 gewannen. Anschließend gab es eine Pizzaparty, wo sich jeder, vom Spieler bis zum Elternteil mit Pizza vollstopfte und angeregt über die heutigen Spiele diskutierten.
Der nächste Tag hat jeder für sich mit einem Frühstück begonnen, um dann wieder zur Mittagszeit auf dem Platz zu stehen. Dieses Spiel haben wir auch wieder 6:1 gewonnen, nur haben uns die vielen Tore  nichts geholfen, da am Ende nur 1 Tor fehlte um im Final zu spielen. Aufgestiegen ist dann das Team, gegen das wir am Vortag 3:1 gewonnen hatten. Fußball kann manchmal ganz schön ungerecht sein…
Das Spiel um Platz 3 war uns dann nicht mehr allzu wichtig, was man auch daran sehen konnte, das am Ende des Spiels 3 unserer Feldspieler im Schiedsrichterabteil saßen und am Platz nur mehr der Tormann und 2 Feldspieler gegen 5 gegnerische Spieler spielten. Im Hallenfußball tödlich.
Eine Medaille gab’s aber trotzdem, da wir ja Meister unseres Kreises, also Calgary der Wintersaison wurden.

Am nächsten Wochenende habe ich mir dann den Film 300 angeschaut. Einer der besten Filme den ich seit Jahren gesehen habe. Hier die Onlinekritik die ich gleich am Abend daruaf bei Cineplexx.at geschrieben habe:
„Habe den Film heute im Kino gesehen, und er ist einfach genial!! So gut gedrehte Schlachtszenen mit allem Drum und Dran findet man nicht oft in Blockbusterfilmen wie diesen! Also Leute, ich gebe eine klare Anweisung: Rein ins Kino(wenn er in Europa rauskommt) und einfach die bildgewaltige Kameraführung genießen!!!!“

In Turnen gingen wir in der letzten Märzwoche bowlen. D.h. wir sind in der Turnstunde kegeln gegangen, und mir hat es logischerweise sehr gut gefallen, denn wann geht man in Südtirol während einer Turnstunde Kegeln? Natürlich haben wir darüber auch einen Test schreiben und die Zählweiße für Strikes bzw. Spare lernen müssen. Meinen Rekord von 124 Punkten bei 9 Pins von Vancouver konnte ich aber nicht mehr erreichen, mein bestes Ergebnis waren 119 Punkte.

Die nächste Woche war sehr gemütlich, da meine Schule Spring Break hatte, also Osterferien.
Am Samstag wollten meine Gasteltern und ich zum Skifahren nach Fernie fahren, das normalerweise total für seine perfekten Schneebedingungen bekannt ist, an diesem Tag hat uns der Regen aber richtig die Laune verdorben.  Der Schnee wurde, durch den Regen und das milde Wetter sehr in Mitleidenschaft gezogen und es hatte um 10 Uhr, als wir dort ankamen total gegossen. Skifahren bei strömenden Regen, naja. So mussten wir uns unverdrossen wieder auf die 1 ½ stündige Heimreise bewegen, machten aber noch einen Zwischenstopp, bei dem scheinbar größten Truck der Welt:

Von Fernie Skires...

 

Auf dem Heimweg haben wir noch 2 Bergziegen und einen Elch gesichtet, leider brauchte ich beide Male zu lange, meine Digi-Cam einzuschalten, nur den Elch kann man noch undeutlich erkennen.

Die letzte Woche war wie schon geschrieben sehr entspannend, da meine Schule Spring Break hatte, also Osterferien von Montag dem zweiten bis Dienstag dem 10. April. Habe wie gesagt nicht sehr viel unternommen, da es am Dienstag wie aus heiterem Himmel wieder zu schneien anfing und es kalt wurde. Habe also meinen bitter benötigten Schlaf der letzten Zeit aufgeholt.

 

Ja, ich glaube das war's wieder für dieses Mal,

See you,
F-

PS: Der Countdown hat sich jetzt auch sehr verkleinert, es sind nur mehr um die 62 Tage...
Geschrieben von FloX um 07:44 | in:
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11.03.2007
Band-Trip und wüste Eishockeyschägereien

Abend miteinander,

Die Woche neigt sich langsam dem Ende zu und ich kann auf ein paar ereignisreiche Tage zurückblicken.

Diese Woche ging es von Dienstag bis Samstag nach Vancouver mit dem Schul Musikprogramm. Man kann es auch einfach Band-Trip nennen:
Wir sind am Dienstag um ca. 15 Uhr mit Bussen zum Flughafen aufgebrochen, um dort dann in zwei verschiedene Flugzeuge eingeteilt zu werden, da wir sonst die Kapazität des Fliegers gesprengt hätten. Nach einem 1 ½ Stunden dauernden Flug, hab ich dann erstmals beim Verlassen des Flughafens die salzhaltige Luft Vancouvers einatmen können.
Der Landeanflug ist auch einer der schönsten der Welt, da man die Rocky Mountains überquert, deren schneebedeckten Flanken hinab gleitet, um dann erst einmal eine Schleife über dem Ozean fliegt um dann auf dem Vancouver International Airport zu landen.
Nach der Ankunft wurde unsere Truppe auf 3 Busse aufgeteilt, d.h. 2 für die Bandmitglieder und 1 für die Chöre und mit diesen ging es auch schon durch die verschiedenen Gegenden von Vancouver, Penner- und Drogenviertel inbegriffen, um in einem Chinesischen Restaurant das Abendessen einzunehmen. Das Essen selber hat aber leider nicht sehr gemundet, hat irgendwie zu viel nach Fast Food nach Chinesischer Art geschmeckt. Dafür waren der Restaurantname und die Hummer im Wasserbecken ein Foto wert.

Vancouver Band Trip

Danach ging es erstmals zum Hotel, um einzuchecken, mit seinen Zimmerpartnern die Betten aufzuteilen und sich „häuslich einzurichten“.
Am nächsten Morgen ging es dann, nach einem reichen Frühstück, zu einer High School irgendwo in Vancouver um dort in der Aula vorzuspielen oder vorzusingen.
Ja, die Schulen in Vancouver. Wir wurden regelrecht begafft, als wir reingingen um die Instrumente und Schlagzeugteile rein zutragen. Der Grund? Die Schüler der Schule bestanden aus 90% asiatisch abstämmigen Einwanderern. Vancouver selber hat einen Ausländer Anteil von 47,1% und ist auch sonst ziemlich multikulturell, da sogar die Banken Schriftzüge auf Chinesisch tragen.
Nach diesem Vorspiel ging es dann der Küste entlang zur University of British Columbia (UBC), um auch dort wieder in einer Konzerthalle vorzuspielen um folgend bei Diskobowling und Pizza etwas zu entspannen. Meinen Rekord von 4 Strikes in 10 Würfen habe ich auch verbessert.
Am Donnerstag  fuhren wir zu einem Kirchenzentrum um dort beim Vancouver Kiwanis Festival vorzuspielen und uns von Richtern bewerten zu lassen. Hinterher ging es dann in ein riesiges Shoppingcenter Vancouvers und am Abend wurde im Boat House on English Bay diniert, um anschließend noch ins Kino zu gehen. Ich habe mir, wie viele andere auch, den Film The Number 23 mit Jim Carrey angeschaut. Der Film selber ist nicht schlecht, nur das Ende war zu mehrdeutig und teilweise vorhersehbar. Das Lustige war, dass nach dem Film, alle leicht paranoid wurden, wenn jemand auf dem Nachhauseweg zum Hotel die Nummer 23 entdeckte.
Am Freitag wurden wir schon um 6 Uhr von einem Weckanruf regelrecht aus unserem Schlaf gerissen, da es wieder hieß; Vorspiel in einer High School und das Konzert der dortigen Musikbands anhören. Danach fuhren uns die Busse nach
Granville Island; eine kleine Halbinsel sowie ein Einkaufs- und Kulturviertel in Vancouver. Diese Viertel hat mir persönlich sehr gut gefallen, da viele verschiedene kleine Geschäfte, Ausstellungen und Märkte um die Gunst des Käufers buhlen. Dabei ist mir auch was sehr witziges aufgefallen:

Speck: Northern Italian Style. Was das wohl ist?

Nach dem Abendessen hat sich die ganze Gruppe auch noch ein Improvisationstheater angeschaut. So gelacht habe ich schon lange nicht mehr. Wie können Schauspieler nur so spontan sein und noch dazu so witzig, dass einem der Bauch droht zu platzen?!
Am Samstag, unserem letzten Tag in Vancouver, besuchten wir noch ein technisches Museum, wo man aber auch die Experimente anfassen und selber erleben konnte, wie das Technorama in der Schweiz (Winterthur). Zu Mittag wurde dann noch ein Film im Imax-Theater angeschaut, ein richtig geiles Erlebnis, das die Leinwand halbkugelförmig ist und man denkt, sich direkt im Film zu befinden. Der Film handelte übrigens über den Monster Hurrikan Katarina, der über New Orleans hinwegfegte.
Das Klime in Vancouve ist eines der mildesten in ganz Kanada, da es vom Ozean bestimmt ist und es dadurch im Winter nie richtig kalt wird. Der Nachteil ist, dass es oft und gerne regnet, dafür wachsen und gedeihen aber allerlei Arten von Bäumen und Sträuchern. Vancouver ist total grün; Bäume wachsen praktisch überall und das Gras sieht aus wie frisch geschnitten. Nicht umsonst heist die Provinz auch BRITISH Columbia.
Danach haben wir noch in der „Old Spaghetti Factory“ zu Mittag gegessen, aber die Spaghetti haben nicht wirklich geschmeckt. Ungefähr der Geschmack, als wenn man Spaghetti Bolognese in Deutschland oder Österreich bestellt. Es war aber trotzdem lustig, allen zuzuschauen, die an meinem Tisch saßen: 2 konnten die Spaghetti stilgerecht nur mit der Gabel aufrollen, 3 brauchten dazu noch einen Löffel, wieder drei andere schnitten die Spaghetti klein und aßen sie mit dem Löffel. Der Höhepunkt war aber mein Sitznachbar, da er die Spaghetti versuchte mit der Gabel aufzusammeln um sie dann in der Luft mit den Fingern um die Gabel zu wickeln. Sah einfach köstlich aus.
Um 3 Uhr mussten wir aber dann schon wieder zum Flughafen aufbrechen, denn der Flug war um 17 Uhr angesetzt. Bye Bye schönes Vancouver! 

Der Band-Trip war sehr erlebnisreich und mir hat es auf jedem Fall „getaugt“!

Heute Nachmittag war ich auch Hockey schauen, da ich gratis Tickets für die Clagary Hitmens bekommen habe. Calgary hat 4:1 gegen die Saskatoon Blades gewonnen, inklusive zahlreicher Schlägereien, sogar die Tormänner haben sich am Ende des Spiels geprügelt.

Von gestern Samstag, auf heute Sonntag, wurde auch die Sommerzeit 2 Wochen früher als sonst in den USA und Kanada umgestellt, da die Amis auf einmal auf die Öku- und Umweltschiene aufgesprugen sind, und meinen dadurch mehr Energie zu sparen…

Ja, ich glaube das war's wieder für dieses Mal,

See you,

F-

PS: Noch 7.945.200 Sekunden 'til heading home.

Geschrieben von FloX um 05:57 | in:
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4.03.2007
Calgary International Airport und mein gestohlener iPod

Abend miteinander,

Wieder ne Woche vorbei. Bin jetzt 2 Monate hier, seit ich am 06. Jänner wieder aufgebrochen bin. Habe auch diese Woche die 100 Tage Grenze überschritten, bis ich wieder einen Fuß auf den geweihten Tiroler Boden setze.

Diese Woche war eigentlich eher ruhig, nicht viel Neues erlebt…

Am Donnerstag bin ich noch mit Alex, einem Belgier, auch ein Austauschschüler zum Flughafen, um die 2 Mexikaner zu verabschieden, außerdem musste Alex seinen Flug umbuchen vom 28. Mai zum 22. Juli. Er will das Stampede, die größte Rodeo und Wild-West Show der Welt nicht verpassen. Ist auch gleichzeitig Calgarys größte Party, in diesen Tage, so erzählen alle, spielt die ganze Stadt verrückt. War auch schwer noch einen Platz in einem der Flieger Mitte Juli zu bekommen, da scheinbar viele Deutsche und Engländer extra wegen dieses Ereignisses anreisen.
Bisschen blöd, würde das auch gerne miterleben, aber man kann ja nicht alles haben…

Naja, da der Flug um 1 Uhr startete, waren wir schon um 11 Uhr am Flughafen um die Beiden nicht zu verpassen. Ich hatte auch meine Englisch Lehrerin extra gefragt, ob ich den „schwänzen“ dürfte. Das lustige war nur, dass meine Dead-Line um 1 Uhr war, wir sind aber nachher nach Hause, da wir wegen dem Umbuchen bis 2 Uhr Arbeit hatten und es keinen Sinn gemacht hätte wegen 1 Stunde noch in die Schule zu fahren.

Von Allgemein

Am nächsten Tag hat uns dann unsre Drama-Lehrerin gefragt, was das denn soll, einfach auf den Flughafen zu fahren ohne sie vorher zu fragen. Sie hätte es uns erlaubt, da Juan, Alexandre und ich im selben Dramakurs waren/sind.
Nur woher sie das wusste; gibt es da Spione am Flughafen die nach vermissten Schülern Ausschau halten?
Da man aber hier zwischen den Freistunden einfach nach Hause gehen, bzw. länger zuhause bleiben kann, wundert sich niemand wenn man um 1 Uhr vormittags in ein Geschäft reinläuft oder in die Mall geht. Das haben natürlich auch die Schüler und die Lehrer bemerkt, und so bekommt man, wenn man an einem Tag unentschuldigt fehlt, einen Anruf nach Hause um die Eltern zu informieren, dass ihr Kind „wahrscheinlich“ geschwänzt hat. Die Schule gestattet auch keine schriftlichen Entschuldigungen, und so müssen die Eltern persönlich am Vortag anrufen um ihren Sohn zu entschuldigen. Dabei wird auch nach einem Passwort gefragt, um sicherzugehen, dass es auch wirklich die Eltern sind, und nicht Kollegen des Betroffenen. Dieses Passwort wurde den Eltern am Schulanfang mitgeteilt und jedes Elternpaar hat ein eigenes zugewiesen bekommen um wieder Missbrauch vorzubeugen!
Ein ziemlich effektives System und schwer auszutricksen. Wenn überhaupt!

Heute ist mir auch mein iPod gestohlen/abhanden gekommen. Total unglücklich verlaufen das Ganze. Bin in ein McDonalds Restaurant hinein um nur aufs Klo zu gehen. Hab dann meinen iPod neben das Waschbecken gelegt, im Gedanke noch zu mir selber sagen: Wehe du vergisst den nach dem Händewaschen! Natürlich habe ich vergessen ihn wieder einzustecken, bin raus um meine Gastmutter anzurufen, ob sie mich abholen kann, da sonntags die Busse anders fahren. Hab mich dann aber sofort an meinen einsamen iPod auf der Herrentoilette erinnert, rein gestürmt aber kein iPod mehr weit und breit. Ich könnt mich erschießen. Natürlich gleich das Personal gefragt, ob sie was bemerkt oder selber den iPod aus Vorsicht mitgenommen hätten: Nein sie haben nichts Außergewöhnliches beobachtet. F***! Und einen neuen iPod kaufen habe ich auch überhaupt keine Lust, obwohl er hier nur umgerechnet 205€ kostet, anstatt 289€ in bei uns! 30Gb, schwarz! Mal schauen…

Diese Woche geht’s mit der Music Class nach Vancouver: Band Trip. Von Dienstag bis Samstag, freu mich drauf, wird natürlich alles in Bildern festhalten!

Ja, ich glaube das war's wieder für dieses Mal,

See you,

F-

Geschrieben von FloX um 07:26 | in:
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26.02.2007
Scuba- Diving und Hockey Tickets

Abend miteinander,

Wie geht’s auch so im „warmen“ Europa?

Diese Woche war Sport sehr interessant, da wir im angrenzenden Schulschwimmbad das Plantschen neu lernten. Und zwar mit Flossen, Taucherbrille und Druckluftflasche. Habe vorher noch nie „Scuba-diving“ ausprobiert und war auch skeptisch, wie das Atmen unter Wasser das erste Mal mit dem Gasgemisch sein wird. Erklärt bekommen haben wir die gesamte Ausrüstung, die wichtigsten Vorgehensweißen und Handzeichen von zwei professionellen Tauchlehrern. Nach einer viertel Stunden Ausprobieren und dem Anziehen von Bleigürtel, Druckluftflasche mit Tarierweste konnten wir endlich im „tiefen“ 4m Becken üben gehen, durch am Boden mit Gewichten verankerte Reifen schwimmen oder uns ganz dem Wasser hingeben und sich treiben zu lassen.
Mir persönlich hat es wunderbar gefallen und werde versuchen auch mal im offenen Meer nach bunten Korallenfischen und Seeanemonen zu tauchen, wenn sich einmal eine Möglichkeit bietet.

Diesen Freitag bin ich auch mit dem Outdoor Club der Schule zu Calgary Hausberg gefahren. Wenn man einen schneebedeckten Hügel überhaupt so nennen kann. Der Hügel hat den Namen COP, also Canada Olympic Park, da das gesamte Areal für die Olympischen Winterspiele 1988 gebaut wurde. Gleich daneben kann man den Eiskanal für die Rodler, und die Skischanzen bewundern. Auch sonst erinnert vieles noch an diese Winterspiele.

Den Schneehügel kann man als die Mittelstation von Gitschberg bezeichnen, also 1 Lift und 1 Piste + eine Funpark mit einer sehr langen Half Pipe. Da ich mit der Schule anwesend war, war es Vorschrift einen Skikurs von einer Stunde zu nehmen, aber der Skilehrer merkte schnell, dass ich mich auf einem anderen Niveau befinde als die meisten meiner Kumpanen. Habe dann schlussendlich meinen eigenen Lehrer bekommen und da ich nicht wusste, was er mir noch beibringen sollte, haben wir einfach das Rückwärtsfahren geübt, und Tipps für verschiedene Techniken bekommen. Nach dieser Stunde war es mir dann zu blöd einfach nur die Piste in einem Schwung runter zu rauschen und habe meine geliehenen Ski in ein Snowboard eingetauscht. Und siehe da, auch nach 2 Jahren ging es noch einwandfrei, Bindung festgezurrt, aufgesprungen und den verdutzten Kollegen gezeigt, mit was alles sich ein Südtiroler im Schnee so fortbewegen kann und das auch noch auf einem hohem Level!

COP+Juans Mexiko Abschiedsfeier
 

Anschließend war ich dann auf die Abschiedsfeier zwei meiner Amigos eingeladen, wieder im gleichen Pup, dem Juan (gesprochen Huan). So heißt übrigens auch einer der zwei, die am 01. März schon wieder die Heimreise antreten werden. Zurück nach Mexiko, weg von Eis und Kälte und eintauchen in die 30°C heiße Sonne Mittelamerikas. Werde jetzt ganz melancholisch, weil sie auch am ersten Schultag neben mir verschiedene Tests schreiben mussten. Das Ganze ist jetzt schon ein halbes Jahr her, einfach unglaublich wie die Zeit vergeht. Vor einem halben Jahr war ich noch voller Vorfreude und Tatendrang, was mich denn alles erwarten würde, ob es mir gefallen wird, und ,und und.
6 Monate, eine lange Zeit. Und 3 Monate liegen noch vor mir…

Am Samstag habe ich auch Freuden meiner Gastmutter beim Umzug geholfen, und es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Habe für die „Mühen“ 2 Tickets für ein Spiel der Calgary Hitmens bekommen, dem Junioren Team der Calgary Flames. Also heißt es am 11. März: Auf zum Saddledome und Hockey Action Pur genießen.

Am Sonntag hatte ich auch ein Wertungsspiel mit meinen 2 Schulkapellen, mit der Symphonic Band um 11 Uhr und mit Wind Ensemble um 15 Uhr. Haben uns soweit gut geschlagen, unsere Bewertung erhalten wir aber erst im Laufe der Woche. Sehr gut finde ich die Essenshalle der Universität of Calgary, hier fanden die Wertungspiele statt, da ein riesiger Raum nur als Essensausgabe funktioniert. In der Mitte stehen die Tische und Stühle und rundherum verschiedene Stehrestaurants von McDonalds über Taiwanesen, Starbucks und Subway kann man praktisch jede Art von Essen direkt in der Uni bekommen.

Fußball technisch schaut’s ein wenig ruhig aus die letzte Zeit, da wir die offizielle Saison fertig haben und jetzt nur mehr für die Provincials vom 16-18 März trainieren.

Ja, ich glaube das war's wieder für dieses Mal,

See you,

F-

Geschrieben von FloX um 03:35 | in:
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19.02.2007
Lake Louise und ein Ghost Rider

Abend miteinander,

Alles klar bei euch? Nicht, dass ich nicht wüsste, was in der Heimat ab geht, denn das flüstern mir die überaus zahlreichen Kommentare am Ende eines jeden Beitrags. Also, bitte schreibt nicht zu viel, ich komme mit dem Nachlesen schon lange nicht mehr hinterher!

Ja, diese Woche war eine Skiwoche, denn ich „zog“ für 3 Tage und Nächte in ein Ferienhaus in den Rockies, das ziemlich zentral liegt, um die verschiedensten Skigebiete zu erreichen.
Auf der Hinfahrt ist auch was ziemliches Wildes passiert. An diesem Tag gab es schwere Schneeniederschläge und auch der Highway war nicht zur Gänze geräumt. Auf so einem schneebedeckten Teilstück, kam plötzlich der vor uns fahrende Truck ins Schleudern und machte mehrmals eine 180° Wende( ich konnte dem Fahrer einmal in die Augen sehen…), und schlidderte mehrere 100 Meter über den Highway, bis er langsamer werdend in den Straßengraben fuhr.

An den folgenden Tagen ging es dann 2-mal nach Lake Louise. Traumhafte Schneeverhältnisse, 1,7m Schnee und ein riesen Skigebiet. Was will das Skiherz mehr?

Lake Luoise und Sunshine 13-16.02.07
 
 

Am besten gefällt mir an den kanadischen Skigebieten, dass man nur einen Lift benutzen muss, um danach aus 6 verschiedenen Pisten zu wählen, um wieder zum gleichen Lift zurückzukommen. In Europa, gibt es ja höchsten 3 Pisten je Lift, außerdem soll man auf der Piste bleiben. In Kanada kann man überall fahren, solange genügend Schnee liegt, was aber meistens der Fall ist.

Auch heimische Vertretung habe ich wieder gefunden, da wird einem ja ganz warm ums Herz:


Am Abend war immer als Spieleabend reserviert. Meistens wurde ein Spiel gespielt, dass ähnlich funktioniert wie Activity, aber nur mit Zeichnen. War ganz lustig, weil ich manchmal auch die Wörter auf Englisch nicht wusste, was mein Partner gerade zeichnet. Einen Monopoly Abend gab’s auch, und den habe natürlich ich gewonnen, darin bin ich fast unschlagbar! *gg*

Gestern habe ich mir auch den Film Ghost Rider angeschaut. Ziemlich unterhaltsam, wenn man auf Comicverfilmungen steht.

Ja, ich glaube das war's wieder für dieses Mal,

See you,

F-

Geschrieben von FloX um 01:07 | in:
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11.02.2007
Amigos und Superbowl

Abend miteinander,

alles klar soweit? Diese Woche war wieder mal sehr, ähm, normal! 

Am Sonntag habe ich auch zum ersten Mal in meinem Leben die Superbowl angeschaut. American Football und Werbung ohne Ende. Obwohl die Werbungen während den Unterbrechungen bei der SB berühmt für ihren Einfallsreichtum und Witzigkeit sind. D.h. zum Ende hin habe ich mehr auf die Werbepausen hin gefiebert, um den Werbeabteilungen der Firmen zu vergleichen. Hier ein paar gute Videos: Video 1, Video 2, Video 3, Video 4.

Achja, die Indianapolis Colts gewannen 29:17 gegen die Chicago Bears.

Habe zwischenzeitlich auch mein Zeugnis (Report Card) bekommen. Hab Fotos gemacht, man beachte aber mal die Mathematikkenntnisse: Der Durchschnitt von 74.3 und 74.7 beträgt 71.0. Muss da meine Ex-Mathe Lehrerin vielleicht einen Fortbildungskurs in einfachem Rechnen besuchen…

ReportCard 1.Semester
 

Meinen Englisch Test (Final Exam) habe ich als Klassenbester mit 75% bestanden. Ruft da nicht jemand Streber?

Am Freitag war Mexikaner Tag. Bin mit 4 Mexxis durch die Straßen gezogen. Zuerst noch zu einem andere Kollegen um Scarface zu schauen und Billiard bei ihm zu spielen um danach in einem Mexikanischen Restaurant und Pup der mexikanische Lebensart zu frönen. Habe auch mexikanisch gegessen, und mir hat es richtig gut geschmeckt, meinen Kollegen aber scheinbar nicht: „Man schmeckt heraus, dass das Essen kein richtiger Mexikaner gekocht hat!“ Das Geilste aber war die Getränkekarte, denn die Auswahl an Tequilas war riesig. An die 12 verschiedene Sorten konnte man bestellen und wenn man einen Mexikaner nach den Unterschied fragt bekommt man die Antwort: Bei manchen Sorten ist der Unterschied so groß wie bei Bier und Wein. Diese Aussage konnte ich leider nicht vollständig überprüfen, da ein Schnapsglas an die 4€ kostet…
Hier ein paar Fotos. Habe wiedereinmal die DigiCam zuhause vergessen, sind Bilder eines "Amigos":

Amigos Wochenende
 

Habe natürlich bei dem ganzen Spanischen nichts verstanden, trotzdem sind mir ein paar Schimpfwörter händengeblieben: „Puta Madre“ und „Pendecho“. Es kann sich jeder selber die Übersetzung der Wörter suchen…
Der Abend war sehr lustig, vielleicht auch, weil der Pub voll von Hot Latinas war!

Am Samstag bin ich mit den „Amigos“ auch in ein Piercingstudio, denn 2 haben sich ein Piercing an der linken Augenbraue machen lassen. Das „piercen“ selber war interessant, zuerst eine Nadel, dann erst der Ring, oder was man will durch die gestochene Öffnung.

Dieses Wochenende war übrigens schweinekalt, es hatte zeitweise -18°C. Nicht mehr angenehm nach draußen an die „frische Luft“ zu gehen. Wie kalt es ist sieht man auch auf einem der Bilder!

Morgen geht es für 3 Tage in die Rockies zum exzessiven Skifahren. Kann ich auch mein Video mit neuem Material aufwerten! Laut Hompage schaut es gut aus: 165cm Schnee. Den gesammten Winter über sind schon an die 4,4 m Schnee gefallen. Soll ich was rüberschicken? 

Am Donnerstag fangen auch die Semesterferien bis einschließlich Montag an.

See you,

F-

Geschrieben von FloX um 06:24 | in:
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5.02.2007
SkiTag und ein neues Semester

Abend miteinander,

dann last uns mal beginnen…

Diese Woche war auch wieder sehr ereignisreich, der Skitag, neues Semester mit neuen Fächern hat begonnen, usw.

Der letzte Montag war SkiTAG. Im wortwörtlichem Sinn. Begonnen hat dieser Tag schon in aller Herrgottsfrühe um halb sechs Uhr, um mich fertig zu machen, damit mich mein Gastvater auf dem Weg zu seiner Arbeit mitnehmen kann. Nach einem schnellen Frühstück (Glas Wasser) ging’s los zum Treffpunkt für den Sunshine Coach. War natürlich viel zu früh beim Treffpunkt (HomeDepot ~ OBI) und musste ungefähr eine halbe Stunde in der Kälte ausharren, bis endlich mein Kollege kam, um dann um viertel nach sieben mit dem Bus aufzubrechen. Angekommen sind wir nach einer 1 ½ Stunden Fahrt, ca. neun Uhr, um aus dem ziemlich gut besetzten Bus auszusteigen und die frische Bergluft einzuatmen. Das Skigebiet selber liegt sehr schön gelegen inmitten eines Talkessels + ist es, wie der Name „Sunshine Village“ schon sagt, ziemlich sonnenverwöhnt. Davon habe ich aber nicht viel mitbekommen, denn an diesem Montag war es schweinekalt, d.h. keine Sonne weit und breit. So mussten wir am Vormittag 2-mal in das warme Bergrestaurant gehen um uns aufzuwärmen.  

An dem Tag habe ich auch endlich meine neuen Ski + Skischuhe einweihen können, nur hat mir der gute Mann bei Sportchek, wo ich die Skischuhe gekauft habe, nicht die Bindung auf die Schuhe und mein Gewicht eingestellt, sondern meine nagelneuen Ski gewachst!! Wenn Blödheit weh tun würde… Mitbekommen habe ich das Dilemma dann erst beim „einklinken“ der Skischuhe, da bei einem Ski, der Skischuh vorne in der Bindung nur um ca. 2mm noch reinpasste.  

Der Ski ist mir dann auch einmal aufgegangen. Bzw. der Schuh ist einfach aus der Bindung rausgerutscht!! Gottseidank aber auf einem flachem Stück, wo man sich im Skating Langlaufstil weiterbewegen musste und am Ende des Tages. Wenn ich daran denke, wie ich halsbrecherisch die schwarzen Pisten runter bin + mich ein paar Mal lange in der Luft aufhielt, bekomm ich jetzt noch ein leichtes Schaudern!

Der Skitag selber war ein voller Erfolg, habe dazu auch noch ein kleines Video produziert, muss nur anmerken, dass die Sprünge selber nicht die besten sind, die ich gesehen habe. Bin aber erst nach einer Weile draufgekommen, dass ich das ganze ja auch mit meiner DigiCam filmen könnte. Schaut es euch an

Der Skitag selber war dann um halb 5 zu Ende. Wir sind die ganze Zeit durchgefahren und wenn man erzählt, dass man in Europa auch viel Zeit in den Skihütten(gibt’s hier (fast) keine) abseits der Pisten verbringt um zu feier oder einfach nur Karten zu spielen, schauen einem alle Kanadier verdutzt an.

Am Mittwoch hat auch das neue Semester angefangen, Veränderungen gibt es soweit, dass ich jetzt anstatt Chemie und Mathematik, Sport und Drama habe.  Bis jetzt, bin ich mit meinen gewählten Fächern sehr zu Frieden. Drama ist eigentlich, eine Art Theater spielen, nur, dass auch viel schriftlicher Stoff, wie Shakespeare dazukommt. Aber es macht trotzdem Spaß, da die Stimmung und auch die Lehrperson sehr locker sind (bei ihrer Stimme könnte man einschlafen, aber im positiven Sinne!).

Sport oder Physical Education, kurz PE, ist schon ein wenig anders aufgebaut, als ich es in der Oberschule gewohnt bin. Da ich PE jeden Tag, 1 ½ Stunden habe, machen wir auch dementsprechend viele Sportarten durch wie: Broomball, Wallyball, Weight Training (Gewichte heben), Schwimmen, Volleyball, Curling, Bowling, Basketball, Squash& Racquetball, Badminton, Klettern (-wand), Segeln, Skiing, Wave Pool, Kayaking, Hiking, Golf und Mountain Biking.

PE ist auch wieder durch den Lehrer sehr spaßig, aber irgendwie, kommt man sich so anders vor unter so vielen Footballspielern! Auch heiße ich in PE „Big F“, da sich ein „Mädchen“ meinen Namen nicht sofort merken konnte.

Am vergangen Freitag habe ich auch zwei andere deutschsprachige Austauschschüler getroffen, und mit ihnen ein wenig geplaudert. Sie wohnen aber im nördlichen Teil von Calgary, wobei ich ja ganz im Süden mein Quartier besitze. Beide Deutsche, er kommt aus Berlin und sie aus Köln…

Beim dies wöchigen Fußballspiel haben wir knapp 2:3 verloren, aber die Motivation war auch nicht die Beste, denn den ersten Platz haben wir schon sicher, wieso sich dann noch fest anstrengen…

Ja, ich glaube das war's wieder für dieses Mal,

See you,

F- 

PS: 124 Tage…  Außerdem bin ich jetzt schon wieder seit genau einem Monat in Kanada...

Geschrieben von FloX um 08:01 | in:
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28.01.2007
Final-Exams und Shoppingwahn

Abend miteinander,

tja, man(n) meldet sich wieder zurück von der jahrelangen Abwesenheit bzw. fehlender Beiträge im Blog.

Gerade gesehen, dass ich 3 Wochen lang nichts mehr geschrieben habe, ne lange Zeit und man vergisst auch sehr schnell wieder, was man vor 3 Wochen so getrieben hat…

Diese Wochen standen ganz im Zeichen der Final-Exams, der Abschlussprüfungen im jeweiligen Fach.
Deshalb trat ich mal kürzer und hab die Wochenenden mehr oder weniger dazu genutzt meinen gesamten Schulstoff zu verinnerlichen und nochmal zu lernen.
Am 18. und 19. Jänner hatte ich Englisch bzw. Chemie und am darauffolgenden Montag dem 22. Jänner Mathematik.

Englisch: Ich hatte 2 Booklets vor mir und hab eigentlich Geschichten und kurze Gedichte in einem lesen gemusst um danach im anderen Booklet Multiple-Choice Fragen zu beantworten. Das ganze war ein normaler Englisch 10 (also 2. Klasse Oberschule)  Test. Unsere Englischlehrerin hat uns schon eine Woche zuvor einen Test gegeben um unser Können zu bestimmen. Da meine Klasse sehr gut abschnitt, haben wir auch am Prüfungstag den härteren Test bekommen und dass obwohl in meiner Englischklasse keine Muttersprachler sind.
Anyways, der Test war stellenweise sauschwer, da das interpretieren von englischen Gedichten nicht zu meinen Stärken zählt. Schon in Deutsch fällt es mir schwer zu erkennen, was der Dichter jetzt mit dieser Textpassage wie: „Der Himmel glänzte grün im Antlitz der Graziösität der schwimmenden Schwäne“ meint.  Aber ich hoffe, dass ich mich in die wirren Gedankenwelten der Dichter gut hineingedacht habe.

Chemie: Der Test war aufgeteilt in einen Multiple-Choice-, einem Number-Response- und einem Written-Response Teil. D.h. eine normaler Multiple-Choice Fragebogen mit 50 Fragen mit jeweils 4 Antwortmöglichkeiten; A, B, C und D (es ist immer nur eine richtig), dem Number-Response, jeweils 4 Kästchen in dem man die Antwort/Zahlen einer Frage hineinschreiben soll und dem Written-Response Teil. Das ist eigentlich ein normaler Test wo man schriftlich den Lösungsweg und wenn möglich, die richtige Antwort ausrechnen und hinschreiben soll.

Beispiel Multiple-Choice Teil:

Allgemein
 

Mathe: Der Aufbau ist derselbe wie in Chemie, bloß gibt es nur 10 Written-Response Fragen.

Alles im Allem waren die „Finals“ nicht wirklich schwierig, ein wenig Vorbereitung, Hausverstand und
Allgemein Wissen und man schafft diese Tests mit Leichtigkeit, obwohl der Stoff sehr umfangreich ist, man rechne 5*1 ½ Stunden pro Woche, ein ganzes Semester lang.

An alle Schwänzer in meiner Heimat, hier würde das einem gar nichts bringen, wie ich selber am eigenem Leib erfahren musste:
Da ich ja schon 1 Woche vor den Weihnachtsferien den Heimflug angetreten habe, habe ich 1 Mathetest + 2 Quizze und in Chemie 3 Quizze verpasst. Diese Tests werden aber nicht einfach als nichtgemacht eingestuft, nein, man bekommt einfach 0 Punkte, d.h. einen 0 in Südtirol oder hier 0%. Diese 0er werden auch dem Durchschnitt hinzugezählt und man kann sich vorstellen wie dieser in den Keller rauscht. Mein Durchschnitt ist um 10% in Chemie bzw. 6% in Mathe zurückgerutscht.

Letzten Samstag habe ich auch ein Lacrosse Spiel angeschaut, sehr geiles Spielprinzip. Auch die Atmosphäre war perfekt, da die Musik durchgehend zu hören ist, nicht wie beim Eishockey, wo man einen Song nur ca. 10 Sekunden zwischen irgendwelchen Fouls oder Pausen hört. Apropos Pause, in diesen kamen immer Artisten oder Cheerleader aufs Spielfeld um der Menge einzuheizen.
Das Spiel selber fand im SaddleDome statt, dem Eisdom der Calgarians. Da man für Lacrosse kein Eis auf dem Spielfeld braucht, wird dieses einfach mit grünen Matten abgedeckt.

Bilder gibs leider keine, da ich die DigiCam zuhause vergessen habe und mein gesamtes Handyzeug, wie Aufladegerät, USB-Kabel und kanadische Sim-Karte in Schabs vergessen habe! 

Hier findet auch zurzeit ein massiver Winterschlussverkauf statt. Da wird einem alles im wahrsten Sinne des Wortes nachgeschmissen: Man bekommt TopMarken wie American Eagle, Hilfiger, FCUK, Quicksilver und weitere zu Spottpreisen. Als Beispiel, habe ich 2 Quicksilver T-Shirt für zusammen 10€ bekommen und neue Pumaschuhe für 55€. Straßenpreis in Südtirol 110€.
Habe mich diese Woche einmal ordentlich eingedeckt sogar ein kleiner Reisekoffer für 20€ anstatt 65€ ist dabei. Achja, Dieseljeans für 90€ gäbe es…

Die Schule geht erst wieder diesen Mittwoch los, d.h. ich hatte genau 1 Woche Ferien, da Mathe letzten Montag war. Habe nicht viel unternommen in diesen Tagen, außer relaxt, Shopping Mals besucht und ausgeschlafen.

Morgen geht’s aber in die Rockies nach Sunshine Village: 107 Pisten und 12 Lifte + eine Schneehöhe von 163cm!!

Diesen Freitag fand auch ein wichtiges Fußballmatch statt, wenn wir es gewannen, wären wir schon vorzeitiger Meister in unserer Tabelle, obwohl noch 3 Spiele zu spielen sind. Natürlich habe wir nichts anbrennen lass und mit 2:1 deutlich gewonnen. 

Ja, ich glaube das war's wieder für dieses Mal,

See you,

F-

PS: Es sind noch 132 Tage… Wie die Zeit vergeht…

Geschrieben von FloX um 04:30 | in:
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9.01.2007
Perfekte Weihnachtsferien im schönen Land Tirol!

Abend miteinander,

wie geht’s euch denn wieder nach der langen Weihnachtspause?

Da ich jetzt mehr als 3 Wochen keinen Blogeintrag mehr verfasst habe, versuche ich jetzt die Geschehnisse mehr oder weniger im Schnelldurchlauf aufzulisten:

12.12.06

An diesem Tag hatte unsere Schule bzw. die Musikabteilung das traditionelle Weihnachtskonzert in einem riesigen neugebauten Theater. Der Saal wurde natürlich nicht voll, da er an die 5000 Zuschauerplätze bot und eigentlich nur die Eltern und Verwandten der „Musikschüler“ anwesend waren.

13.12.06

Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Familie, meine Gastfamilie und ich fuhren zu den Eltern meines Gastvaters und feierten eine kleine Weihnachtsfeier. Später ging es noch zu einer „Lichterwelt“. Man kann sich das so vorstellen, dass man einfach 100000 Lichter an verschiedenen Drahtgerüsten befestigt und sie in verschiedenen Farben leuchten lässt. Aber den Kindern hat‘s gefallen…

16.12.06

Kinotag: Apocalypto. Ein sehr gut gemachter Film; bildgewaltig, emotionsgeladen und naturverbunden. Man darf aber keine zu schwachen Nerven haben, denn man sieht schon auch lebendige „Herzherausreisungen“ mit darauf folgender Kopfabtrennung.

17.12.06

Packtag und Vorbereitung auf den großen Flug Richtung Heimat + Kinoabend: Blood Diamond. Auch wieder ein sehr guter Film, tolle Geschichte, actionhaltig und mit Leonardo di Cabrio in der Hauptrolle( Für manche Mädels) 

18.12.06

Rückflugtag: Da der Flug erst um 18:00 startete, ging ich am Vormittag noch in die Schule um noch jeden Frohe Weihnachten, ein frohes neues Jahr zu sagen und um mich allgemein zu verabschieden. Danach gab es ein wenig Hektik, da ich den 1 Bus versäumte und ich es dann mir einer Stunde Verspätung erst Nachhause schaffte. Dort musste ich noch die restlichen Sachen, wie Laptop usw. einpacken und um 15 Uhr ging es zum Flughafen. Pünktlich um 17:45 hob die Maschine ab Richtung Frankfurt, wo ich dann auch nach 8 Stunden müde (hatte nur 2 Stunden geschlafen) ankam. Da ich aber meinen Flug umgebucht hatte und die Dame am Check-In in Calgary nach ihrer Aussage keine Befugnis hatte das Umbuchungsticket auszustellen gab es in Frankfurt ein kleines Durcheinander. Ich hätte meinen Anschlussflug nach Innsbruck locker erreicht, nur konnte auch die Dame am Ticketschalter mir ein solches nicht ausstellen.  Nach einer Odyssee an 10 Schaltern habe ich dann endlich die Umbuchungsgebühr bezahlen können, nur um  dann an die 3 Stunden für meinen nächsten Flug von FRA nach INN warten.

Da ich aber genug Zeit hatte, machte ich mir ein Hobby daraus, insgesamt 3-mal durch den Sicherheitscheck zu gehen:

1 Mal rein, da ich zu meinem Innsbruckflug musste.

2 Mal, um wieder den Flug nach Innsbruck zu erreichen. Nur hatte ich meine Toilettentasche im Handgepäck verstaut, weil ich sonst keinen Platz mehr hatte. Aber seit 3-4 Monaten gilt ja, dass man keine Flüssigkeiten über 100ml mehr mitführen darf. Ich wurde wieder rausgeschickt um das Duschzeug loszuwerden und beim

3 Mal werde ich schon mit: „Da kommt ja wieder unser Südtiroler begrüßt“. Ich habe bei meiner Durchsuchung mit dem Personal gequatscht und mich hat ein Frankfurter erzählt, was er alles über Andreas Hofer weiß („Der wusste noch für was er kämpfte!“).
Danach ging’s aber ohne Zwischenfälle weiter um dann nach 30 Stunden wachseins am Ende des 19.12.06 in mein eigenes Bett zu fallen. Wieder Zuhause.

20.12-22.12.06

Nicht wirklich weltbewegendes passiert. Ich habe mich drangemacht den Jetlag auszukurieren und die Enge der Tiroler Berge wieder zu gewöhnen.

23.12.06

An diesem Tag war ein Abstecher nach Bruneck geplant, man muss ja die Kontakte zu den alten/neuen/gleichen Klassenkameraden pflegen.

24.12.06

Hl. Abend mit traditioneller Familienweihnachtsfeier + Fondue. Danach haben wir, die Jugend im Dorf nach der Christmette wieder Glühwein ausgeschenkt, was auch dieses Jahr wieder gut ankam.

25.12.06

Weihnachtsfeier mit der Verwandtschaft  des Herrn Papas mit „Engele Bengele“ Überraschungen.

26-27.12.06

Verwandtschaftsbesuche in Kitzbühel/Aurach und freudiges Wiedersehen.

27.12.06

GEBURTSTAG!! OLE  OLE OLE   

Obwohl der 17 eigentlich einer der nichtssagensden Geburtstage ist.

28.12.06

Geburtstagsparty im Punga. Hier sage ich nicht viel dazu, wer dabei war hat es selber erlebt!

Purzelfete 2006

30.12.06

Neujahrsblasen mit der Musikkapelle, mit ausreichen „Verpflegung“  zwischendurch.

Am Abend Vorsilvesterfete im Putzerhof.

 

Vorsilvesterfete Putzerhof
 

31.12.06

Silvesterparty in der Sportbar Natz + anschließendem Feuerwerk.

 

Natz Silvester
 

02.01.07

Tanz der Vampire in Vals

 

Tanz der Vampire
 

Restlichen Tage wurden mit Zusammenpacken und sonstigen wichtigen Dingen verbracht + spielte ich noch am 3. 4. und 5.01.07 mit der Musikkapelle, um Kapellmeisterlehrlingen bei ihrer Ausbildung als Kapelle zur Verfügung zu stehen. Der Kapellmeisterlehrer war auch der Hammer: „ Die 3. Posaune oben links ist ein kleines bisschen zu hoch!“ und dass obwohl die gesamte Musik spielte. Einige Menschen können es einfach…

05.01.07

Abend nach Bruneck: Ein würdiges Ausklingen meines „Heimaturlaubs“!

06.01.07

Flug zurück nach Calgary.

Verändert hat sich nicht viel

But:

I miss the good old days...


See you

F-

PS: Ich habe auf der linken Seite einen Tageszähler bis zum Rückflug angebracht, im Moment sind es noch 151 Tage oder 5 Monate…

Geschrieben von FloX um 04:13 | in:
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11.12.2006
Tolle Shoppingerlebnisse und ein Tor

Abend miteinander,

wie geht’s euch denn so am anderen Ende der Welt?

Danke erstmal für die schöne Anzahl an Kommentaren, die ihr mir geschrieben habt. Aber wie man auch rechts sehen kann, man kann immer seinen Senf loswerden, oder man schreibt mich einfach über E-Mail an, wenn man’s persönlich haben will!

Diese Woche stand ganz im Zeichen der Weihnachtseinkäufe oder mit den Worten eines Klassenkollegen: Money for Love.

Angefangen hat meine Einkaufstour schon vor ein paar Wochen im Apple Onlineshop, wo ich ein paar Kleinigkeiten für  Auserwählte gekauft habe. (Und diese F**** äh, feinen Herren, haben mir dafür den Geldbetrag 2-mal von der Kreditkarte abgebucht, aber sie sind nicht die Einzigen.)

However, am Donnerstag hab ich mir mal was gegönnt; neue Skischuhe für 70% des alten Preises, also hab ich so a die 80€ gespart. SALOMON PERFORMA MENS X6, perfekt:

 

 

Und jetzt kommt wieder der Oberhammer. Da meine Kreditkarte scheinbar beim erstemal nicht funktionierte, hat sie der Verkäufer 2-mal durch den Schlitz gezogen; das Ergebnis sah ich dann 3 Tage später auf der Onlinerechnung der KK. Es wurde die exakt gleiche Summe 2-mal abgebucht. 

Und dann wird es sehr knapp werden die Ski (habe ich einstellen lassen) und einen Skischuh wieder im Geschäft abzuholen, da keiner der Gasteltern Zeit hat, mich bis Donnerstag hinzufahren. Aber vielleicht geht es sich am Mittwoch durch ein Zeitfenster aus, mal schauen.

Wenn nicht, dann… Dann geht’s am Donnerstag nicht mit in die Rockies, dann hätte ich das erste Mal Skifahren verpasst, und meine ersten Schwünge dieses Jahr darf ich auf weißen  Kunstschneepisten inmitten grünender Wälder machen, Gruß an Zuhause. 

Am Freitag ging’s aber erstmal zum Eislaufen auf dem Olympic Plaza, ein Platz, der Mitten in der Innenstadt Calgarys zwischen zig Hochhäusern liegt. Perfekt hergerichtet; das aufgeräufelte Eis wird alle 4 Stunden von einer Putzmaschine mit Wasserbenetzungvorrichtung (hui, langes Wort) wieder präpariert und am Abend werden blaue Lichter unter der Eisoberfläche sichtbar. Konnte endlich mal wieder meine Kenntnisse im Eiskunst/Schnelllauf vertiefen. Aber wie beim Radfahren, das verlernt man einfach nicht so schnell, nur mit den Rückwärtsfahren hats noch nicht 100pro geklappt.

Bilder davon werde ich nachreichen (von einem Freund), habe an dem Tag leider die DigiCam zuhause vergessen. 

Danach hab ich mal wieder Chinatown besucht (wer sich noch erinnert; mein „Buserlebnis“)  habe mich dort aber diesmal zum Speisen aufgehalten und mir den Bauch in einem richtigen Hongkonger Restaurant  vollgeschlagen. Und Chinatown heißen diese Stadtteile berechtigt. Ich war der einzige „Nichtgelbe“ in dem gesamten Restaurant, wie als wenn man die Tür zu Calgary schließt und in Hongkong wieder öffnet…

Weil wir aber danach nicht wussten was wir tun könnten, habe wir noch einen kurzen Abstecher in die Einkaufsmall gemacht, als Vorbereitung für den Samstag, den wir als eigentlichen „Shoppingfürweihnachtsgeschenketag“ eingeplant hatten. Vielleicht hätten wir unsere Einkäufe schon am Freitagabend erledigen sollen, den der Samstag war im wahrsten Sinne des Wortes: Weihnachtlich, und zwar die Masse an Menschen, die alle zur gleichen Zeit den gleichen Gedanken hatten…

Habe für meine Bedürfnisse genau 5 (!) Sunden gebraucht. Ja, es braucht halt Zeit, wenn der Weg in ein Geschäft schon zu Reise nach Mekka wird. Und das Anstehen an der Kassa. Hätt ich doch den iPod dabeigehabt…

Aber nichts desto trotz, habe ich alles erledigen können, aber verraten wird hier nichts, denn wer weiß, wer hier noch so alles mitliest!

Seit dieser Woche verliere ich langsam alles, was unter der Rubrik „Alltagsgegenstände“ fällt:

Am Dienstag hab ich meine Griffelschachtel, in der Englischklasse liegengelassen. Man sollte meinen, dass so ein altes Ding mit noch wertloseren Gegenständen drinnen, nicht wertvoll sei, aber genau der Gegenteil ist der Fall; irgend ein Vollidiot wird jetzt schon seinen Spass damit haben…

Weiteres; Meine ID-Karte 2-mal, alle beide „Fingernägelbearbeiter“ (Zwicker und Schere), Schulbuch, ein Handschuh, etc. Aber bis auf die Griffelschachtel ist alles Gottseidank wieder aufgetaucht.

Ja, ich glaube das war's wieder für dieses Mal

 

Cu soon

F-

PS:  Am diesen Dienstag hats endlich geklappt. Main erstes Tor in der Indoor Soccer league.

An der linke Ecke einen aussteigen lassen, und dann wollte ich eigentlich den Ball in den Torraum passen. Aus dem pass wurde aber ein Schuss, auf den überraschten Tormann, an ihm abgeprallt und hinein ins Eckige!

PPS: Ich bin mir noch nicht sicher ob es nächste Woche einen Beitrag gibt, da ja am Montag schon der Flug angesagt ist, der Jetlag darf ja auch nicht zu kurz kommen und das Blogschreiben auch insgesamt  mehr als eine Stunde beansprucht…

PPPS: Nur noch 6-mal Schlafen!
Geschrieben von FloX um 06:47 | in:
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5.12.2006
Wieder warm oder wann ist mein Flug

Abend alle miteinander,

mich würde einmal interessieren, wer den hier so alles mitliest. Also starte ich einen Aufruf. Jeder soll sich in einem kurzen Kommentar (Button am unteren Ende des Beitrages oder auf diesen Link) zu Wort melden. Ein-zwei Sätze genügen vollkommen.

Und was ist bei mir passiert diese Woche?

Nicht viel, das schon vorneweg. Es ist wieder wärmer geworden, fast Hochsommer. Gestern zeigte das Thermometer  + Grade an. Sehr schön, damit lässt sich’s leben. Auch wenn langsam wieder braune Grasfleckchen zum Vorschein kommen und der Schnee mehr schwarz als weiß ist, besser als -28° ist es allemal.

Nur noch 14 Tage bis zum Heimflug. Wieso ich das so genau weiß? Nicht weil ich so erpicht bin, Kanada für 3 Wochen den Rücken zu kehren.
In der ESL Klasse bin ich mit 2 Mexikanos ganz gut angefreundet, und diese fliegen am 16 nach Hause. Dabei ist schon fast ein Wettbewerb entstanden;
Wenn einer in der Früh, mit dem Finger auf den anderen zeigt, muss dieser so schnell es geht die Tage nennen, die ihm noch zum Rückflug fehlen.

D.h. nur noch 13-mal schlafen oder sind es 12 Nächte? 

Wie ihr durch einen Kommentar von mir wisst, kann man mit seiner Weihnachtsbeleuchtung für das eigene Haus auch übertreiben. Dieser Herr hier aber hat daraus eine eigene Kunstform mit dem Namen „Consarlights“ entwickelt.
Ich finde es einfach perfekt inszeniert und ausgeführt:


Dieses Wochenende war eher langweilig, aber eher im Sinne von Faulheit. Habe mich die letzten 3 Tage zu nichts hinreisen lasse, außer einem Shoppingnachmittag am Freitag, Samstag Spiel (2:2, gegen den letzten der Tabelle   mad) und am Sonntag natürlich Training. Wobei ich das zwischenzeitlich auch „hasse“ da man am Sonntag fast nichts mehr unternehmen kann. Training dauert von 15-17 Uhr, weder vorher noch nachher, kann man was Anständiges unternehmen, außer Kino oder Bowling…

Heute wurde schon der Christbaum aufgestellt, aus Angst, dass man keinen mehr abbekommt, je näher Weihnachten naht. Dabei wurde das halbe Wohnzimmer umgestellt um einen schönen Raum für den Baum zu schaffe. Keine Ahnung wie man ihn bis Weihnachten durchbringen soll, ohne dass er am 23 Dez nur mehr mit seinem Stamm und den kahlen Ästen dasteht:


Das war’s mal wieder von meiner Seite,

Cu
F-

Geschrieben von FloX um 04:28 | in:
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30.11.2006
Verspätungen und eisige Temperaturen

Abend alle miteinander,

nun bin ich fast auf den Tag genau seit drei Monaten in Kanada; die Zeit geht einfach viel zu schnell herum. Dieses Wochenende ist schon der erste Advent, bald Weihnachten und Neujahr. Und nicht zu vergessen mein Purzeltag am 27.12!

Ist es euch schon einmal passiert, dass ihr in der ersten Sekunde, dem ersten Schritt außer Haus, bis auf die Knochen durchgefroren seid?

Ist mir dieser Tage passiert, ihr könnt euch nicht vorstellen wie kalt es bei -28°C ist. Kein Witz, man spürt beim Einatmen richtig, wie die Eiskristalle in der Nasenhöhle wachsen. Und der eiskalte Wind ist noch nicht mal mitgezählt, die gefühlte Temperatur wird irgendwo zwischen -30° und -40° liegen.

 

 

Dieses Wochenende waren auch zwei sehr erfolgreiches Kinogänge dabei;

Habe mir den neuen Bondfilm: Casino Royal gleich 2-mal angeschaut. 1-mal mit den Gasteltern am Freitag und am Sonntag mit einer Gruppe Kollegen. Bin davon total begeistert; der Film hat einfach etwas, seien es die witzigen Kommentare: Der Ober fragt Bond ob er seinen Martini lieber geschüttelt oder gerührt haben möchte, worauf Bond mit: Seh ich so aus, als ob mich das interessiert? Antwortet oder die vielen anderen sehr witzig gemachten Szenen (Folterszene) Auch die Actionsequenzen ist diesmal „handgemacht“. Keine Computerspielereien. Und sie sind trotzdem total sehenswert.

9/10 Punkten. 

 

Mal ein paar Worte über die Schule verlieren…

In der Zwischenzeit kenn ich mich im riesigen Schulgebäude (2000 Schüler) einigermaßen gut aus, und find mich überall zurecht, auch mit den Lehrern klappt es gut, bin also von der schultechnischen Seite total zufrieden. Was mir noch einwenig auf die ***** geht;

Irgendwie bringe ich mich noch nicht 100% in die Alltagsgespräche der Mitschüler ein. Man versteht ja den größten Teil, nur irgendwie schaltet mein Gehirn aus, wenn es einige Zeit nicht mitbekommt, um was es gerade in einem Gespräch geht. Und ich dann natürlich still daneben steh und warte bis mein Gehirn wieder einen Anstoß zum Reaktivieren bekommt…

Anyways, ich hab ja noch 7 Monate vor mir, da wird sich sicher noch einiges tun…


Fussball-News: Am Samstag haben wir, 3:1 gewonnen, obwohl der Tormann mit Abwesenheit anhand einer Fußverletzung glänzte und somit einer unserer Verteidiger ins Tor musste.

Montag hatten wir aber Gott sei Dank einen Aushilfetormann, das Spiel war auch nach unserem Trainer: awesome! Haben wieder einmal gewonnen.

Wir sind in dieser Saison noch ungeschlagen und haben außer einem Unentschieden nur Siege auf unserem Konto.


Das war’s mal wieder von meiner Seite,

Cu
F-

Geschrieben von FloX um 04:56 | in:
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28.11.2006
Total verschwitzt!
Dieses Wochenende hab ich es total verschwitzt einen Blogbeitrag zu schreiben!

Das hohle ich aber am Donnerstag nach! 30.11.06

Cu
F-
Geschrieben von FloX um 12:43 | in:
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19.11.2006
Kanadische Kirchen und eine neue Winterjacke

Abend,

ne Woche ist wieder vergangen und ich stelle mit Erschrecken fest, dass wir uns unheimlich schnell auf Weihnachten zu bewegen. Schnell gerechnet; es sind nur noch 34 Tage, d.h. ein ganzer Monat fehlt uns noch zur Bescherung. Und nur mehr 37 bis zu meinem Geburstag. *freu*

Hier bracht man eigentlich keinen Kalender, um zu wissen, welchen Tag man heute hat. Man orientiert sich einfach an der Stärke der Beleuchtung der Häuser mit Weihnachtsschmuck; sehr praktisch. Je heller, desto näher X-mas.

Schön, nicht? ^^Schön, nicht? ^^ 

 
Wenn wir schon bei Weihnachten sind, am diesem Samstag war ich hier zum ersten Mal in einer Kirche, der St Albert the Great Catholic Parish. Wenn bei uns die Kirche auch so angenehm und locker wäre, würde ich es mir am Sonntag nicht 2-mal überlegen aufzustehen, und ihr könnt euch vorstellen, welche Seite immer gewinnt.

Also, der Unterschied liegt darin, dass einfach die ganze Atmosphäre der Kirche an sich grundverschieden zu jenen in Mitteleuropa ist. Der Hauptpriester, machte gut gemeinte Witze über die anderen (5-6!) anwesenden Pfarrer, und die ganze Kirche lacht mit. Das wäre ja bei uns undenkbar. In der Kirche lachen, darauf gehört ja fast schon die Exkommunizierung. Außerdem singt ein 20 stimmiger Chor, mit Klavier, Gitarren und Schlagzeugunterstützung jede 5 min richtig schöne Lieder, die natürlich über hunderte von Lautsprechern verstärkt werden. War auch nötig, da viele junge Paare mit ihren Kleinkindern anwesend waren, und ab und zu hat halt mal eines geschrieen.

Die Kirche gefällt mir besonders, die Fassade besteht aus Ziegeln!

Das Beste des gesamten Kircheganges war aber, als sich der Hauptpriester bei der Predigt „aufregte“, dass es in seiner Kirche zu wenig Bewegung und Schwung gebe, da er mehrere Male den Gottesdienst Schwarzer mitverfolgt hatte und diese eine ganz andere Einstellung zum Kirchenggehen haben.

Junge, Junge, dachte ich mir, du solltest einmal einen Gottesdienst in meiner Kirche mitverfolgen, da haut es dich rückwärts wieder raus, vor lauter Enthusiasmus und Begeisterung. ^^

Also wirklich, kein Wunder, dass nur mehr wenige junge Mansche den wöchentlichen Weg zur Kirche einschlagen…

 
Weiter geht’s mit dem Thema Weihnachten, bin am Freitag alleine shoppen gewesen, im Chinook-Centre, größte Mall Calgarys.  (Ich mag alleine shoppen; niemand geht dir auf die Nerven, was er will/hässlich findet oder welchen Shop er als nächstes besuchen muss. Man kann sich ganz auf seine Wünsche,  Vorstellungen und Zeit einlassen.)

Anyways, ich habe mir auch eine neue Winterjacke (und eine Jeans) im Quicksilvershop gekauft; größte Jungengröße, XXL. Und der Wahnsinn ist, dass die gleich Jacke im gleichen Shop, aber mit einem Herrenlabel 70 € mehr kostete, obwohl die beiden Jacken exakt die selben waren. (Herrengröße S/M und Jungengröße, XXL). Übrigens, mit Pelzkragen…

Und ich habe auch einen Giftshop entdeckt, was es indem alles schräge Sachen gibt…

Freitag war auch Bowling mit der Gastfamilie angesagt, bei 2 Durchgängen bin ich jedes Mal 2. geworden. Steven war einfach eine Nummer zu groß. Nicht im bildlichen Sinne, da ich der Größte in meiner Gastfamilie bin, und ich bin wirklich nicht groß…

 

Das war’s mal wieder von meiner Seite,

Cu
F-

Geschrieben von FloX um 04:54 | in:
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12.11.2006
Remembrance Day, München und ein Bandfestival in den Bergen

Hey,

wieder ist eine Woche vorbei und es ist viel passiert in den letzten Tagen;

Der einzige andere deuschtsprachige Austauschschueler ist am vergangenen Freitag wieder heimgeflogen. Er war nur fuer 2 1/2 Monate hier, hat aber einen richtigen Austausch erlebt. D.h. Dass sein Gastbruder hier in Calgary im Maerz nach Muenchen faehrt um dann in Deutschland fuer weitere 2 1/2 Monate die Schulbank zu druecken...

Desswegen war ich auch am Donnerstag zur "Abschlussfeier" eingeladen. Zuerst gings in ein traditionelles Rib-Steakhouse:


um dann den Abend mit dem Film;  The Prestige ausklingen zu lassen. (Übrigens; guter Film, zwar etwas verwirrend in der Mitte aber der Schluss hat es in sich)

Vielleicht treffen wir uns dann alle Drei, in Muenchen, wenn der Kanadier rueberkommt. Das wird dann in den letzten Juniwochenenden sein, ich komme wahrscheinlich um den 15 Juni wieder zurueck.

Freitag war frei, da am Samstag dem 11.11 der Remembrance Day in ganz Kanada gefeiert wird. Dabei wird den toten Soldaten in den ersten beiden Weltkriegen gedacht + den Toten der jüngst stattfindenden Konflikte im Nahen Osten, speziell Afghanistan. Dabei trägt dann jeder eine aufgesteckte Plastikblume, die so aussieht:

Am Freitag bin ich auch zu einem Bandfestival nach Canmore aufgebrochen. Der Ort liegt ~ 2 Stunden außerhalb von Calgary, mitten in den Rockies;

Mit dabei waren die gesamten Schüler der LBHS (Lord Beaverbrook High School), die in irgendeinerweiße ein Instrument in einer Band der HS spielen. Geschlafen wurde im;

in Gruppen zu 4 Personen. Natürlich Jungen und Mädchen getrennt, aber es gibt ja Mittel und Wege…

Komischerweise mussten wir am Ende des Aufenthaltes unsere Key-Karten nicht zurückgeben, besitze meine immer noch.

Der eigentliche Grund des Aufenthaltes war aber ganz klar das Musikfestival. Dabei wurden in Workshops die Lieder, die das jeweilige Assemble vortrug noch mal vertieft und geprobt.

Zwischendurch, wenn man nicht gerade selber so einen Workshop besuchte oder am Vorspielen vor Juroren mit einer Band war, konnte man andere Assembles anschauen, speziell Jazz. Meine Schule war mit 5 verschiedenen „Kapellen“ vertreten; Wind Assemble und Symphonic Band (bin ich jeweils dabei), Concert Band, Jazz 1 und 2 Formierung.

Am Samstagabend gab es dann auch eine „Disco“ in der Turnhalle der örtlichen High School, wo sich das ganze Festival befand. Wer keinen Bock auf schreiende Grade 10 Schüler und auf die Musik( solch einen schlechten DJ habe ich das ganze Leben noch nicht getroffen…) hatte, hat sich dann in den Vorhallen mit allerlei geilen Spielen die Zeit vertrieben, wie z.B. Apples to Apples 

Am Sonntag war dann das Abschlusskonzert der Symphonic Band und ich hatte ein Solo zu spielen. *Stolz auf mich sei*

Nachher wurden wir noch von einem der Juroren besucht. Dabei kam dann irgendwie zu Sprache, wo meine Wurzeln sind, sprich wo ich herkomme. Der Juror, übrigens aus Kalifornien, hat mich dann, nachdem jemand rief: „He’s from Italy“ ausgefragt woher ich genau komme. Als ich dann antwortete: Southtyrol ist er auf mich zu, rief  irgendetwas, was sich nach Belluno anhörte und umarmte mich mit den Worten, dass er noch nie einen anderen Italiener (jeder denke was er mag) in einem Assemble getroffen hat…

Am Abend gab’s noch eine Runde Wendi’s (für Europäer; Fastfood wie bei McDonalds) um dann müde aber glücklich ins Bett zu fallen…

Das war’s mal wieder von meiner Seite,

Cu

F-

 

Geschrieben von FloX um 08:10 | in:
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5.11.2006
Halloween und eine zahme Maus

Nachmittag,

Erst einmal zum technischem Teil:
dem Betreiber des Bloges sind in dieser Woche bei Updatearbeiten an den Servern, alle Beiträge und Designs abhanden gekommen.
Habe aber zum Glück immer eine Kopie des Beitrages abgespeichert, und alles wieder eingefügt. (Außer Bilder)
Deswegen auch im Moment dieses 0815 Design.
Ich versuche, aber diese Woche wieder alles zu richten, den der Mini fehlt einfach...

Update:

Hab das Design jetzt gefixt, müsste alles wieder laufen...


Anyways,
Halloween ist mal wieder vorbei, und ich konnte live die "Hysterie" der Kanadier mitverfolgen.
Das Spektakel beginnt eigentlich schon Tage vorher, mit dem Schmücken der eigenen Häuser, mit allerlei Krimskram, wie geschnitzte Kürbisse, Skelette oder Lichterkette.
In der Schule kamen überraschenderweise, sehr viele verkleidet, schätze an die 2/3 der Schüler und der Lehrer haben sich verwandelt. Richtig gute Kostüme gab es keine, aber es zählt ja nur der Spaß...
Am Vortag habe ich noch mit meinen Gasteltern einen Kürbis geschnitzt, und ich finde, er ist sehr gelungen:



Am eigentlichen Abend dann, wurde ich eingeteilt den Kindern die läuten, ein paar Süßigkeiten zu geben, nachdem sie ihrer Satz; "Trick or Treating" gerufen haben.
Aber ich glaube, ich habe mehr Süßigkeiten an dem Abend gefressen, wie ich verteilt habe, und es waren über 30 Kinder...

Am Freitag war frei und ich bin mit einem anderem Austauschschüler aus Deutschland, seinem Gastbruder + Freunde, zum "Schneerutschen" gegangen. Ausgesehen hat das dann folgendermaßen; dass wir alle auf irgendetwas, speziell Bobs einen Hügel hinuntergerast sind.
Mein Arsch hat 2 Tage lang geschmerzt...



Kanadier und ihre Schneebobs...

Kurz nach einer solchen Fahrt, bemerkte ich etwas im Gebüsch, reingegriffen und eine Maus in den Händen gehalten. Diese hat sich nach einiger Zeit nicht mehr getraut wegzulaufen und es mir erlaubt hat, ein wunderschönes Foto zu schiesen:

 


Am Samstag ging’s ab zum Bowling, mit anderen Austauschülern. Die Bahn war etwas eigenartig, Da die Kugeln, klein und ohne Löcher waren. Auch Pins gab es nur 5 anstatt der üblichen 9. Was soll’s, 2 Runden wurden gespielt, wobei ich die Erste total verhaut habe, 2 ging’s dann besser, kam fast an den Sieger heran (147 Punkte).
Zum Schluss raus, wurde vor der Halle noch eine Schneeballschlacht gestartet, mit dem Ergebnis, dass ich trotz Handschuhe keinen Finger mehr bewegen konnte... *brr*

Update: Heute (Montag) ein Soccer-Game gespielt und gewonnen; 2:0. Wenn wir so weitermachen, werden wir noch Meister.^^
Haben bis jetzt 3 von 4 Spielen gewonnen und einmal Ausgleich erzielt!

Das war’s mal wieder von meiner Seite,

Cu
F-

Geschrieben von FloX um 01:16 | in:
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