05.09.08 - Regen, Regen, Regen, Kaelte, Wind....
7.09.2008

Als ich am Morgen aufwache, kriecht mir die Kaelte in die Beine. Es regnet heftig und die Baeme biegen sich im Sturm.

Ich habe mein Gewand auf der Waescheleine vergessen, was eigentlich egal ist, denn bei diesen Wetter ist sowiso bald alles komplett nass.

Nach einen guten Fruehstueck stuerze ich mich in den Regen.

Die ersten Kilometer laufe ich durch Wald und es ist wenigstens windstill.

Nach ein paar Stunden erreich ich die N-634, diese Strasse fuehrt bis kurz vor Bilbao, daher werde ich die naechsten Wochen, jener meine Gesellschaft aufdraengen.

Meine Schuhe sind mittlerweile total durchnaesst und meine Zaehen schmerzen vor Kaelte.

Der Wind peitscht mir seit vielen Stunden die kalten Regentropfen ins Gesicht und an Pause machen ist nicht zu denken, da mich das Wetter sonst voellig auskuehlen wuerde.

Die N-634 ist eine stark befahrene Strasse, zum Teil mit Pannenstreifen.

Immer wenn ein LKW vorbei faehrt, bekomme ich eine riesige Ladung Wasser aus den Spurrinen ins Gesicht.

Als die Daemerung einsaetzt, erreiche ich Vilalba.

Die Herberge ist ein riesiger Betonklotz, irgendwo im Industriegebiet.

Ich muss feststellen, dass es auf den Maennerduschen kein warmes Wasser gibt, deswegen stuerme ich, ohne Ruecksicht auf Verluste, die Damendusche.

Das warme Wasser fuellt meine Lebensenergie langsam wieder auf.

Ich muss mir neue Schuhe besorgen, da meine Stoffschuhe gerade am verschimeln sind.

Lg Andreas

Geschrieben von Andreas um 15:02
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