06.09.08 - Camino del N-634
7.09.2008

Dieser Tag ist vollkommen der N-634 geweiht.

Am Morgen ist es kalt und bewoelkt, es beginnt immer wieder leicht zu regnen und der Wind ist eisig.

Ein Englaender hat vor kurzem zu mir gesagt, dass das Wetter in Gallicien durchaus mit dem Wetter in seiner Heimat zu vergleichen ist.

Diese Strasse ist so stark befahren, dass ich mir manchmal wie auf einer Autobahn vorkomme.

Die Windstoesse der vielen LKWs kosten mich einiges an Kraft.

Viele Leute, vor allem die juengeren hupen und winken mir zu, die meisten Autofahrer jedoch, schaffen es einfach nur bloed zu schauen.

Einmahl musste ich mich vor einen durchgeknallten LKW-Fahrer in den Strassengraben retten, da dieser das Bankett + Pannenstreifen fuer sich in Anspruch nehmen wollte.

Entlang der Strasse gibt es ein paar kleine Ortschaften mit ueberdachten Bushaltestellen, die ich am vortgeschrittenen Nachmittag zum ausruhen verwende.

Am Abend komme ich in Mondonedo an, ich bin total erschoepft nach den 36 km auf der N-634.

Den Schluessel fuer die Herberge muss ich mir erst von der Polizei besorgen.

Die Suche nach Polizei und Herberge gestalten sich nochmal zu einen Abenteuer.

Nach einen schmackhaften Salat und warmen Tee gehe ich gleich schlafen.

Lg Andreas

Geschrieben von Andreas um 15:16
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