Als ich munter werde und mich im Bett aufrichte, laesst mich ein Blick aus dem Fenster gleich wieder niedersinken.
Draussen regnet es heftig und waehrend der Nacht ist eine echt grausige Kaelte in den Schlafraum gekrochen.
Als ich nach Stunden endlich wieder die Augen aufmache, bin ich alleine und der Regen hat sich verzogen.
Die Gegend hier ist ja extrem schoen, die Berge und das Meer verleihen den Ambiente einen gewissen Zauber.
Die tausenden Autos jedoch, die mir jeden Tag auf der Strasse begegnen, machen diesen Zauber gleich wieder kaputt.
Ich komme durch eine kleine Statt (Luarca), die mit der einen Seite an der Kueste liegt und mit der anderen Seite in den Berg gebaut ist.
Auf den letzten Heusern der Statt, hoch oben am Berg, ist der Ausblick auf das Meer sicher fabelhaft.
Kurz nach Luarca erreiche ich Almuna, dass fuer heute mein Ziel ist.
Almuna ist ein kleines Bergdorf, die Herberge ist soweit sauber und gepflegt.
Der Hospidaliero ist zwar auch besoffen, steht in der Kueche herum und singt, doch er geht keinen und vor allem mir nicht auf die Nerven.
Unlaengst hat mich ein anderer Pilger gefragt wie ich 1300 km schaffe, da er sich nach 500 schon wie ein Opa fuehlt.
Lg Andreas
Kommentare:
... und wie fühlst du dich nach 1500 km?
Geschrieben von Anonymous um 07:35, 15.09.2008