14.09.08 - ca. 40 km nach Aviles
16.09.2008
Ich weis nicht warum, doch in der letzten Zeit schlafe ich nur sehr seicht. Ich kann mich an die meisten Traeume erinnern, was kein Indikator fuer den regenerativen Tiefschlaf ist.
Vieleicht ist auch die Kaelte schuld, die hier in den Bergen, am Abend und in der Nacht manchmal sehr heftig wird.
Die Schlafraeume sind alle ungeheizt, vielecht sollte ich in meiner Gore-Tex Jacke schlafen (wie in Island).
Ich habe gehoert, dass der Hospitaliero von "Estaban de Pravia" im Urlaub ist, daher stehen heute ca. 40 km nach Aviles auf dem Programm.
Diesen Tag laufe ich komplett auf der N-632.
Kurz vor Aviles droht mir die Kraft auszugehen, doch ich kann hier mitten auf der Strasse keine Pause machen.
Die Muskeln in den Beinen brennen und stechen fuerchterlich, der Ruecken ist total verspannt und jeder weitere Schritt kostet mich viel Ueberwindung.
Endlcih ist die Abfahrt nach Aviles angeschildert, 800m, 500m und rechts abbiegen, nur ich bin auf der linken Seite. Daher 10 Minuten warten, bis ich verkehrstechnisch endlich ueber die Strasse sprinten kann und ab nach Aviles.
Als ich in Aviles ankomme und noch dazu gleich eine Sitzgelegenheit sehe, faellt mir ein Stein vom Herzen (oder von den Beinen).
Die Suche nach der Herberge ist wieder mal eine Katastrophe, denn saemtliche Beschilderungen sind fuer Pilger gemacht, die den Weg in die "richtige" Richtung gehen.
Ein freundlicher Zigarren rauchender Opa hat erbarmen mit mir und bringt fuehrt mich zur Herberge.
Weiteres Programm: duchen, essen, schlafen.
Lg Andreas
Vieleicht ist auch die Kaelte schuld, die hier in den Bergen, am Abend und in der Nacht manchmal sehr heftig wird.
Die Schlafraeume sind alle ungeheizt, vielecht sollte ich in meiner Gore-Tex Jacke schlafen (wie in Island).
Ich habe gehoert, dass der Hospitaliero von "Estaban de Pravia" im Urlaub ist, daher stehen heute ca. 40 km nach Aviles auf dem Programm.
Diesen Tag laufe ich komplett auf der N-632.
Kurz vor Aviles droht mir die Kraft auszugehen, doch ich kann hier mitten auf der Strasse keine Pause machen.
Die Muskeln in den Beinen brennen und stechen fuerchterlich, der Ruecken ist total verspannt und jeder weitere Schritt kostet mich viel Ueberwindung.
Endlcih ist die Abfahrt nach Aviles angeschildert, 800m, 500m und rechts abbiegen, nur ich bin auf der linken Seite. Daher 10 Minuten warten, bis ich verkehrstechnisch endlich ueber die Strasse sprinten kann und ab nach Aviles.
Als ich in Aviles ankomme und noch dazu gleich eine Sitzgelegenheit sehe, faellt mir ein Stein vom Herzen (oder von den Beinen).
Die Suche nach der Herberge ist wieder mal eine Katastrophe, denn saemtliche Beschilderungen sind fuer Pilger gemacht, die den Weg in die "richtige" Richtung gehen.
Ein freundlicher Zigarren rauchender Opa hat erbarmen mit mir und bringt fuehrt mich zur Herberge.
Weiteres Programm: duchen, essen, schlafen.
Lg Andreas
Kommentare:
dere staudi. gibt es den opa wirklich? ich lese in deinem blog immer wider von solchen opas. was hat es mit diesen auf sich. kann es sein, dass es am jakobsweg zu unerklärlichen alterungen kommt? oder dass man beginnt alte leute zu sehen? mfg
R.Menghini (vor jugend strotzend)
Geschrieben von Anonymous um 22:32, 17.09.2008