Spring Break

21:37, 12.03.2009. Von Pinguin

Dank Spring Break wird hier in den kommenden 9 Tagen erstmal Sendepause herrschen. Wir, Martin, Frederik und ich, werden mit unserem treuen Kamel Florida unsicher machen. Einmal Ostküste runter bis nach Key West, danach Westküste wieder hoch. Wer's genauer wissen will, kann sich unseren Trip auf der Karte bei maps.google.com anschaun. Danach wirds wieder genug zu verbloggen geben - wenn ich zeitlich dazu komm. Bis demnächst :-)

PS: wenn nur die nervige Packerei nicht wäre, das erwartet mich heute abend noch :-(

Weihnachtsrundtrip - Tag 10

20:29, 12.03.2009. Von Pinguin

Nach einer recht unruhigen Nacht (siehe voriger Eintrag) und einem eher spartanischen Frühstück (Cola, Salzbrezeln) - Mila und Ulf genoßen übrigens nochmal das Frühstück an gleichem Ort an dem wir auch gestern waren (ich muss ihnen aber wirklich zugute halten, dass sie erst mir mein Frühstück gebracht haben! Danke!) - machten wir uns auf den Weg zurück mit der Bahn zu unserem Auto, das unbeschadet dort auf uns wartete wo wir es hinterlassen haben. Für den Tag hatten wir uns Philadelphia vorgenommen. Nachdem ich noch etwas mitgenommen war und mehr oder weniger nur mitgelaufen bin, gibts erstmal nur ein paar Bilder, aber nicht viel zu kommentieren.



Mila versuchte dann noch etwas Ordnung zu schaffen, aber irgendwie stellte sich der Dominostein als sturköpfiger heraus :-)



Nach dem kleinen Stadtrundgang gings weiter noch etwas amerikanische Geschichte erleben. Für die kostenlose Führung durch die Independence Hall durften wir erstmal draußen etwa 20 Minuten anstehen, bevor wir das Gebäude, in dem die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde, besichtigen durften.

Durch die Independence Hall führte uns eine Freiwillige, die das zum Spaß machte und kein Geld dafür bekam - wie sie uns auch so deutlich sagte. Dass sie ihren Spaß dabei hatte, glaube ich gerne, da sie in einem sehr lockeren Ton über die Geschichte der USA sprach. Ach ja, in der Independence Hall war nur noch einer der Stühle original erhalten, der Rest war nachgebildet.

Nach der Independence Hall gings zum gegenüberliegenden Liberty Bell Pavillon, in dem die (welch Überraschung) Liberty Bell ausgestellt ist, erkennbar auch an dem markanten Riss, der sie "dienstunfähig" machte. Die Liberty Bell ist jene Glocke, die geläutet wurde, als die Unabhängigkeitserklärung das erste mal verlesen wurde.

Nach einem kurzen Abstecher in den Souvenirladen machten wir uns auf den Weg zurück zum Auto. Der Rest des Weges nach Newark, DE, war dann auch schnell geschafft, und nach dem Abendessen - für mich gabs an dem Abend leider nur Schonkost - war der Tag auch recht schnell vorbei, da ich von der letzten Nacht noch einiges nachzuholen hatte. Entsprechend früh lag ich im Bett - Ulfs Vermieter boten uns ihr Gästezimmer an, was wirklich praktisch war, da ich mich so zurückziehen konnte während die anderen noch schwätzten. In der Nacht hab ich so gut wie im ganzen Urlaub nicht gepennt :-).

Weihachtsrundtrip - (der verhängnisvolle) Tag 9

20:20, 12.03.2009. Von Pinguin

Frühstück gabs an unserem letzten vollen Tag in New York in einem kleinen Cafe gegenüber unserem Hostel. Frische Bagels mit Cream - echt lecker! Danach stand der Tag unter dem Motto "wir nutzen aus, dass New York keine Sales-Tax auf Klamotten hat". Richtig erraten, wir waren Shoppen. Zuerst gings vorbei am berühmten Madison Square Garden


zum größten Kaufhaus der Welt. Macy's am Herald Square (okay, strenggenommen herrscht wohl Gleichstand mit Harrods in London, aber beworben wirds trotzdem so). Milas Hoffnung hier ein bezahlbares Bachelor-Ball-Kleid zu finden erfüllte sich leider nicht.


Interessant fand ich allerdings die Abteilung für Umstandsmode, treffend mit "a pea in the pod" betitelt. Offensichtlich hatten sie auch ganz besondere Angebote im Ausverkauf.


Entsprechend der langen Tradition des Kaufhauses sind auch einige der Rolltreppen schon etwas älter - und entsprechend aus Holz.


Mila und ich machten uns dann auf weiter nach Soho, wo wir weiter die Geschäfte abklappern sollten, während Ulf sich entschied sein Subway-Ticket voll auszunutzen und noch einen weiteren Stadteil abzuklappern, von dem selbst Larry sagte "believe me, there's absolutely nothing interesting there". Entsprechend hab ich mir das Viertel auch nicht gemerkt :-).


Ulf stieß dann später wieder zu uns, und nachdem wir alle mehr oder weniger unser Shoppingerlebnis hinter uns gebracht haben, gings mit der Subway an einen anderen Ort irgendwo in NYC, wo ich den verhängnisvollen Fehler gemacht habe einen Hot-Dog eines Straßenverkäufers zu probieren. Angeblich gehört das zum NYC Erlebnis dazu, mir hat eine erfahrene Amerkareisende (Grüße nach Stuttgart :-)) empfohlen das müsse man unbedingt gemacht haben ... nun ja, warum verhängnisvoll? später dazu mehr :-)

Ulf und ich boten dann alle unsere Überredungskünste auf Mila zu überzeugen, bei den kuschelig warmen Temperaturen von knapp über 30 °(F natürlich) noch über die Brooklyn Bridge in Richtung Stadt zu laufen. So fuhren wir mit der Subway nach Brooklyn und machten uns dann auf den Fußweg in Richtung Manhattan. Aber seht selbst ...


Durchgefroren auf der anderen Seite angekommen brachte uns die Metro wieder in unser Hostel. Als wir uns schlafen legen wollten, rächte sich meine Entscheidung, den Hot-Dog zu probieren. Meine Nacht war recht unruhig, und mir war ziemlich übel. Besser wurde das erst, als ich mir das ganze nochmals durch den Kopf gehn lies, was in der Nacht mehrmals vorkam ... nun ja, nicht das wie man sich seinen Urlaub vorstellt, aber zum Glück war der größte Teil da ja schon vorbei :-).