Weihachtsrundtrip - Tag 6

15:38, 3.03.2009. Von Pinguin

Bevor ich jetzt in den sechsten Tag richtig einsteige, erstmal noch ein Nachtrag zum vorigen Eintrag: wie Mila dankenswerterweise richtig bemerkt hat, hieß die Band "DeLeon". Weitere Infos gibts auf deren Homepage oder auch in Ulfs Blog, der bemerkenswerterweise den ganzen Urlaubstrip schon verblogt hat. Ich werds aber erst lesen, wenn ich auch so weit bin - sonst passierts mir nur, dass ich unbewußt einfach nur seine Berichte übersetz, was irgendwie langweilig wäre. Sprich, wenn ich was vermassle und Ulf hats anders berichtet, dürft ihr mich gerne darauf hinweisen :-)

Am sechsten Tag unseres Rundtrips brachen wir unsere Zelte in Washington ab und machten uns auf den Weg nach New York. Dank ausgeliehenem Navi war dies auch kein Problem. Vor New York legten wir allerdings noch einen kurzen Zwischenstop in Newark, DE, ein. Dort luden wir alles, was wir in New York nicht brauchten, bei Ulf ab und lernten auch seine Vermieter kennen. Nachdem wir entsprechend umgepackt hatten, damit wir nicht mehr als nötig mitschleppten, galt es zu entscheiden ob wir uns mit dem Zug oder doch mit dem Auto auf den Weg nach New York machen sollten. Letztlich haben wir uns für die wohl stressfreiste und kostengünstigste Alternative entschieden. So fuhren wir bis nach Iselin, NJ, wo wir auf den Zug umstiegen, der uns in ca. 50 Minuten zur New Yorker Penn Station brachte. Das Auto konnten wir dabei in der Park and Ride Anlage in Iselin stehen lassen - sicher angenehmer als in New York einen Parkplatz zu suchen. Im Zug wurden uns dann unsere Tickets abgenommen, dafür wurde an unseren Sitz eine Karte geklemmt, in die in irgendeiner Art Codierung Abfahrts- und Zielort eingelocht wurden.


In New York angekommen besorgten wir uns erstmal das Wochenticket für die Metro - auch für die wenigen Tage die wir in NY waren, hat sich das absolut gelohnt! Mit der Metro gings dann weiter zu unserem Hostel in Brooklyn. Brooklyn präsentierte sich dann mit seinem ganz eigenen Charme.



Das Hostel - New York Loft Hostel genannt - war in einer alten Fabrikhalle untergebracht. Wie man es von einem Loft eben erwartet, waren die Decken ziemlich hoch und auch das Zimmer recht weitläufig. Vom Platzangebot her war's somit auch kein Problem, dass wir im 14 (oder warens sogar 18?) Betten Dorm untergekommen sind. Auch die Küche war recht modern, und am nächsten Morgen gab es ein geniales Frühstück - aber wir wollen ja dem hoffentlich bald folgenden Bericht des nächsten Tages nicht vorgreifen.

Nachdem wir uns mehr oder weniger eingerichtet hatten, machten wir uns in guter Tradition wie auch schon in Washington am ersten Abend auf den Weg um einige der Sehenswürdigkeiten zu betrachten. Ach ja, hab ich schon erwähnt, dass es in Brooklyn tolle Graffitis gibt? :-)


Mit der Metro gings dann nach Manhattan. Unser erster Stop war die Trinity Church an der Wall Street, danach gings weiter zum New York Stock Exchange.


Weiter gings am Bullen vorbei, der sich leider aufgrund der Horden von Menschen um ihn herum schlecht hat fotographieren lassen, zum Ufer. Gerade noch rechtzeitig kamen wir dort an um Lady Liberty im Sonnenuntergang ablichten zu können.


Danach verließen wir den festen Boden für kurze Zeit und machten uns mit der (kostenlosen) Fähre auf den Weg nach Ellis Staten (Danke an Ulf für die Korrektur!) Island. Von der Fähre aus gabs einen tollen Blick auf die abendliche Skyline von Manhattan und auch auf Lady Liberty, allerdings machte das Schwanken des Schiffs jegliche Photoversuche zunichte. Vorbei an Ground Zero, dem Woolworth Building


und der New York City Hall

suchten wir uns unseren Weg ans Ufer zwischen Brooklyn und Manhattan Bridge. Toll find ich ja die Fahrzeuge der New Yorker Polizei, und im Stadtverkehr sind die sicher auch praktisch, aber wirklich autoritätseinflößend sind die nicht ...


Auf dem Weg fand sich dann nochmal eine etwas kuriose Ausschilderung für den rollstuhlgerechten Zugang zu einem Gebäude ...


Die Interpretation wird dem Leser überlassen :-). Am Wasser angekommen machten Ulf und ich noch fleißig Photos von den Brücken. Mila war zwar weniger begeistert davon, was ich aufgrund der Kälte auch irgendwie nachvollziehen kann (zugegeben es war verdammt kalt, vor allem verglichen mit den Temperaturen, die wir in Washington hatten), aber ich denke es hat sich gelohnt :-).



Danach gings quer durch Chinatown zurück zur nächsten Metrostation und von dort aus ins Hostel (zumindest hab ich keine Photos mehr die meinem Gedächtnis etwas anderes sagen würden).

So, und für mich wirds jetzt Zeit fürs Bett. Gute Nacht bzw. Guten Morgen Deutschland :-)

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Kommentare

  1. Ellis heisst ab heute Staten. von (Ulf)

    Mach aus der Ellis Island mal eine Staten Island. Sonst waeren mehr Touristen und weniger normale New Yorker auf der Faehre gewesen. ;-)

  2. Och menno ... von (pinguin)

    ... na gut, ich seh's ja ein. Mist, mich bei maps.google.com wieder verguckt. Mein Gedächtnis ist echt nicht das Beste.