Finis.

16:37, 5.09.2009. Von Pinguin

Ja, jetzt ist mein Jahr hier wirklich vorbei. Noch viereinhalb Stunden bis zum Abflug. Komisches Gefühl ... Damit dürfte das auch mein letzter Blog-Eintrag werden. Hat irgendwie leider nicht so ganz geklappt mit dem regelmäßigem Schreiben, aber immerhin gabs ab und zu mal ein paar Neuigkeiten aus der neuen Welt zu lesen ;-). Bis morgen Abend! ;-)

Vorbei. Aus. Ende. Vorüber. Erledigt. Habe fertig. DIESMAL KOMPLETT!

10:32, 24.08.2009. Von Pinguin

Die Zeit verfliegt ... Mein Jahr hier ist tatsächlich schon zu Ende. Am Freitag hab ich quasi just in time (ja Sven, ich bezeichne vier Stunden vor der Deadline als "just in time" ;-)) meine Thesis fertiggestellt,  abgegeben (okay, hochgeladen, geht alles elektronisch hier), und den Papierkram eingereicht. Seit da ist mein Studium hier offiziell vorbei. Jetzt muss ich heute nur noch ein paar Kleinigkeiten erledigen und morgen früh geht dann der Flieger nach Hawaii.

Übers Wochenende hab ich schonmal meine Koffer gepackt. Wird noch interessant das dann letztendlich umzupacken bevor ich zurückflieg, wenn ich das Zeugs aus dem Hawaii-Urlaub auch noch unterbringen muss. Das Zimmer sieht erschreckend leer, aufgeräumt, und trist aus. Komisches Gefühl ein Jahr mal so eben in den Koffer zu packen ... aber gut, that's life.

Fazit? Ein unglaubliches Jahr, ein einmalig erlebnisreiches Jahr, ein sehr anstrengendes Jahr, aber auch ein sehr lehrreiches Jahr. Es sind gemischte Gefühle, die mich auf dem Heimweg begleiten werden. Ich freu mich aufs Heimkommen, freu mich euch alle Wiederzusehen, aber es ist auch komisch zu wissen, dass ich Atlanta und die Freunde hier wohl zumindest für längere Zeit nicht mehr wiedersehen werde ...

Mugshot zum Zweiten ...

22:53, 17.07.2009. Von Pinguin

Heute war's mal wieder so weit: ich durfte Verbrecherphotos von mir anfertigen lassen. Zum zweiten mal schon. Ja, so ist das ... wenn Pingu ins Ausland geht kann einfach nix gutes bei rauskommen ;-) Was stellen die sich hier auch so an, "ja nee, einen Führerschein können wir ihnen nur so lange ausstellen, wie auch ihre Dokumente hier gültig sind". Ja gut, is klar ... verlängern wir halt die Dokumente, zahlen nochmal $20 und kriegen einen neuen Führerschein. Immerhin darf ich damit dann auch wieder Autofahren wenn ich zurückkomm - zu früh gefreut, Schwesterle ;-)


Dass das Photo etwas farblos erscheint, liegt vermutlich an der Handy-Aufnahme, ich hab da jetzt irgendwie nicht mehr Farbe reingekriegt. Trotzdem sollte denen beim DMV mal jemand sagen, dass direkt von vorne blitzen ohne Diffusor dem Bild echt nicht gut tut ... Liegt also nicht an mir, dass ich so geflasht ausseh auf dem Bild (na gut, nicht ausschließlich an mir).

Tage wie dieser ... (nachgebloggt)

21:00, 20.06.2009. Von Pinguin

... also nicht wie heute, sondern wie letzten Samstag, das sind so Tage, die einem im Gedächtnis bleiben. Der Tag ging erstmal los mit Ausschlafen, während des Frühstücks dann ein tolles Gespräch per ICQ, und danach gings los in Richtung Hafen. Hafen? Ja, richtig, in einem kleinen Hafen am Lake Lanier, einem See ein Stück nordöstlich von Atlanta, wartete ein Partyboot auf uns.


Organisiert wurde der Trip vom WSF, dem World Student Fund. Den hab ich sicher schonmal erwähnt. Für $18 pro Person durften wir 4 h mit dem Boot über den See schippern, konnten ankern wo wir wollten, die Wasserrutsche (am Heck, sieht man auf dem Photo nicht) nutzen, am Bug auf den Sofas herumlümmeln, auf dem Sonnendeck herumliegen. War echt genial, hat jede Menge Spaß gemacht! Und mir blieb sogar der Sonnenbrand erspart ;-).


Um das Boot zu mieten braucht man auch nur einen normalen Auto-Führerschein, ein spezieller Bootsführerschein. Angetrieben wird es von einem Außenbordmotor. An sich sollte es leicht zu steuern sein, irgendwie schaffte es einer unserer Kapitäne dann doch etwas zu  nahe ans Ufer zu kommen. Informatiker sollten einfach kein Boot steuern :-). Letztlich ist das Boot nicht gesunken, keiner verlorengegangen, passt also alles. Leider zeigte sich nur, dass manche Menschen unter Alkoholeinfluss noch unerträglicher werden also ohne, aber das ist wohl immer so ...

Nachdem wir nach 4 h wieder zurück im Hafen waren gings zum Abendessen in ein "Golden Corral", wo es ein riesen Buffet gab. Angefangen von allen möglichen Gemüse, Beilagen, allem möglichen Fleisch über die Salatbar bis hin natürlich zum Nachtischbuffet mit allen möglichen amerikanischen Köstlichkeiten. Gerade das richtige nach einem Tag auf dem See in der Sonne, man sagt ja die Seeluft mache hungrig :-). Schwer nur sich danach noch zu bewegen. ;-)

Daheim angekommen fragte unser Mitbewohner noch ob wir was dagegen hätten, wenn ein paar seiner Freunde vorbeikämen, einer hätte von seinem "Wedding Shower" noch ein Keg, also ein Fass Bier, übrig. Schließlich endete der Tag damit, dass wir mit Leuten, die wir nie zuvor gesehen hatten, in unserem Wohnzimmer saßen, deren Bier tranken (nachdem ich den Tag über fahren durfte war das natürlich sehr willkommen), Beer pong spielten und jede Menge Spaß hatten.

... einmalige Tage :-)

Hitze ... unglaubliche Hitze ...

20:43, 20.06.2009. Von Pinguin

Die vergangenen Tage hatte es hier regelmäßig deutlich über 30 °C, 34-37 °C werden uns auch nächste Woche noch erfreuen. Ich würd euch herzlich gern ein paar Grad davon nach Deutschland schicken ... und wie bekämpft verhindern hart arbeitende Studenten bei dieser Hitze einzugehen? Nun ja, entweder man hat eine Klimaanlage oder man sorgt anderweitig für Abkühlung ...



Bei diesen Temperaturen und Wetteraussichten erscheint es doppelt absurd, dass Andi noch da ist: gestern sollte er von Atlanta aus nach Chicago und dann weiter nach München, doch sein Flug wurde wegen des Wetters in Chicago verschoben (Anschluss weg, jetzt fliegt er am Sonntag direkt, alles sehr abenteuerlich, er hat 11 h am Flughafen in Atlanta verbracht, aber das ist eine andere Geschichte).

Der Sinn der Dead Week ...

22:53, 26.04.2009. Von Pinguin

... ist es sich auf die Final Exams vorzubereiten, die in der darauffolgenden Woche stattfinden. Wenns ganz dumm läuft hat man (je nach Kursanzahl) 4 oder 5 Finals über 5 Tage, das heißt ggf. auch mal zwei an einem Tag. Glücklicherweise hats mich in meiner Zeit hier nie so böse erwischt. Wie bereits erwähnt hab ich nur ein Final diese Woche, und das geht am Freitag über die Bühne. Reicht also gut wenn ich morgen mit Lernen anfang ;-).

Was kann man dann mit seiner Zeit sinnvoll anfangen? Man kann ja z.B. schonmal üben wie das ist sich auf Prüfungen vorzubereiten. Genau das hab ich auch gemacht und die Zeit darauf verwendet für die Amateurfunkprüfung zu büffeln. Drei Lizenzklassen gibts in den USA - Technician, General und Extra - und für jede gibts ein separates Lernskript und eine separate Prüfung abzulegen. Für die Technician Klasse braucht man wirklich nur Grundkenntnisse, hauptsächlich Wissen über den praktischen Betrieb und die gesetzlichen Grundlagen (man darf auch fast nur auf VHF und höher funken). Für General wird schon etwas mehr Technik abverlangt, aber eher das grobe Überblickswissen "was" und auch noch nicht so tief "wie" und "wieviel". Das kommt dann in der Extra-Prüfung, das erklärt auch warum das Extra-Skript allein ungefähr so dick ist wie die beiden anderen zusammen ;-).

Zu den verschiedenen Klassen gehören entsprechende Prüfungsteile - "Elements". Praktischerweise kann man hier innerhalb einer Exam Session beliebig viele "Elements" hintereinanderweg machen, solange man jeweils besteht. Sprich, im Optimalfall nur einmal die Prüfungsgebühr von (im Vergleich zu Deutschland lächerlich niedrigen) $15 zahlen, und dann drei Prüfungen hintereinanderweg machen. Genau das war heute auch meine Sonntagsbeschäftigung - und es hat geklappt! :-) Damit bin ich ab heute hier auch als "Amateur Extra" Funker lizensiert und muss nur noch waren bis ich mein Rufzeichen zugeteilt bekomme, bevor ich den Äther zumüllen darf *g*. Mal schaun ob's mit einem DX (=Langstreckenverbindung) nach Europa mal klappt, vorzugsweise auch nach Deutschland. Dann zumindest hätte die Prüfungsfrage, was der Ruf "CQ DX" bedeutet doch zwei richtige Antworten gehabt - eine war nämlich "the caller is trying to contact someone in Germany", da musste ich dann doch etwas schmunzeln :-).

Gute Nacht nach Deutschland ;-)

Last day of classes ... ever?

12:36, 24.04.2009. Von Pinguin

Seit gestern Abend um 6:00 pm hab ich nun mein Vorlesungs-Pflichtprogramm erfüllt. Gleichzeitig war das wohl auch meine letzte Pflichtvorlesung in meinem Studentenleben (es sei denn ich würde so wahnsinnig werden mich für einen PhD in einem der Länder zu entscheiden, in denen man noch Vorlesungen hören muss ...). Komisches Gefühl, einerseits Erleichterung, andererseits heißt das auch, dass es mit dem Studentendasein wohl so langsam zum Ende kommt.

Zuerst durfte ich in Larry's Wave Propagation Kurs einen Vortrag über meine Research halten. Lief ganz okay, nur werd ich mir für einen anderen Kurs das ganze nochmal auf Video anschaun müssen und mit der Dozentin durchsprechen - mir grauts schon davor ;-). Danach gab es noch die super interessante, letzte Digital Control Vorlesung (hab ich erwähnt, dass ich froh bin, dass die rum ist? :-)). Während der Vorlesung muss es wohl heftig geregnet haben, zumindest war die Luft gut schwül-warm als ich rauskam. Den hier stets präsenten "Squirrels" muss das Wetter wohl auch sehr zugesagt habe - auf meinem Weg zurück ins Lab bin ich einigen begegnet. Besser gesagt, so viele hatte ich selten davor auf einem Haufen gesehn, in der Wiese und auf dem Baum sprangen bestimmt 6 oder 7 Eichhörnchen rum.





Der Regen dachte sich wohl auch, er will nochmal seinen großen Auftritt haben, und kam dann auch nochmal zurück. Glücklicherweise schaffte ich es noch rechtzeitig vom Lab heim bevor es wieder richtig losging. It's raining again ... :-)


In ziemlich genau einer Woche steht jetzt noch meine letzte Pflichtprüfung an, eben in jenem Traumfach "Digital Control". Danach war's das auch mit dem Kapitel Prüfungen im Studentenleben ... danach heißts Vollzeit Research, bevor es Ende Mai für zwei Wochen mit Raki und Markus an die Westküste geht. Mal schaun wieviel ich bis dahin erledigt bekomme :-)

Mila in Atlanta - Martin Luther King und World of Coca Cola

14:46, 11.04.2009. Von Pinguin

Nach unserem Roadtrip verbrachte Mila noch ein paar Tage hier in Atlanta. Neben dem (teils zweifelhaften) Vergnügen mich in Vorlesungen zu begleiten, nutzten wir die Zeit zum einen um Atlantas kulinarischen Genüssen zu fröhnen, und zum anderen um einen Teil des touristischen Programms zu erledigen.

Was die kulinarischen Genüsse angeht, durfte Mila das Vortex in Midtown und die Cold Stone Creamery an der Atlantic Station kennenlernen. Das Vortex ist ein ein sehr interessant eingerichtetes Restaurant, bekannt für seine Burger. Auf der Website kann man einen Eindruck von dem Laden bekommen. Dank Frederiks Gedächtnis kann ich auch noch verraten, dass Mila den "Elvis Burger" genießen durfte, wie sie ihn fand wird sie vermutlich noch kommentieren :). Was ich hatte, weiß ich allerdings nicht mehr ... In der Cold Stone Creamery gibts dafür dann den Nachtisch in Form von leckerem Eis. Fragt mich hier besser nicht nach dem "was", die Auswahl ist einfach viel zu groß - und bisher war alles echt lecker. Mila ließ sich auch zu einem zweiten Abstecher dorthin überreden, es kann also nicht so schlecht gewesen sein :-).

Nun zum touristischen Programm: Dienstag gings zum Martin Luther King Memorial.


Im zugehörigen Museum konnten wir erstmal einen Film zum Leben und Wirken Kings anschauen, danach gabs einen Haufen Informationen in einem schön gestalteten Museum. Die historische Ebenezer Babtist Church, in der Martin Luther King als Pastor arbeitete, konnten wir leider nur von außen betrachten. Weiter gings zur Grabstätte, die inmitten einer Wasserfläche liegt. Leider sind mir meine Photos irgendwie abhanden gekommen, aber dafür gibts ja wikimedia.org

In der nahegelegenen Fire Station No. 6, die zur damaligen Zeit für den Brandschutz in der Gegend sorgte, gabs ein schönes, gut erhaltenes, historisches Feuerwehrauto zu bestaunen (wo sind meine Photos nur hin? ...). Danach schauten wir uns noch von außen das Geburtshaus von Martin Luther King an. Komischerweise hab ich von der Gegend dort selbst und den Häusern dann doch wieder ein Photo ...


Weiter im touristischen Programm gings dann am Donnerstag, als wir die World of Coca Cola besuchten.


Und ja, wir waren tatsächlich da :-)

Los gings in einem Raum, der vollgestopft war mit Werbung aus aller Welt.

 
Weiter gings in einem großen Kinosaal mit einem Filmchen über die Freshness Factory, ähnlich wie man ihn auch aus der Werbung kennt. Im Museum selbst gabs dann alles rund um Coca Cola zu sehen. Geschichte, Entwicklung, Werbematerialien, ein alter Lieferwagen, einen Cola-Spender wie er im All eingesetzt wurde, Kunst, Werbefilme, Fackeln von verschiedenen Olympischen Spielen, und ganz am Ende auch den Souvenirshop. Ach ja, und die Gelegenheit für ein Photo mit einem Eisbären konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen - wann trifft ein Pinguin schonmal einen Eisbären ;-)


Hier noch unsortiert ein paar Eindrücke aus dem Museum:

Danach schlenderten wir durch den angrenzenden Centennial Olympic Park.

Schließlich machten wir noch einen Abstecher ins Westin Hotel, aus dessen SkyLounge man die Aussicht über Atlanta genießen konnte.


Freitag Abend hieß es dann wieder Abschied nehmen, als ich Mila zur Greyhound Station brachte, von wo aus sie ihre Rückreise zuerst mit dem Bus nach Charleston, WV, und dann weiter mit dem Flieger nach Washington D.C. und schließlich zurück über den großen Teich. Die meisten haben vermutlich inzwischen auch mitbekommen, dass Mila den Urlaub gut überstanden hat und wieder heil daheim angekommen ist. Danke für Deinen Besuch, Mila! :-) Darfst gerne jederzeit wieder auf 'nen Kaffee vorbeikommen ;-).

Unser Auto ist geländegängig ...

17:45, 28.03.2009. Von Pinguin

... zumindest teilweise. Gestern morgen wollte einer meiner Mitstreiter mit dem Auto los. Normalerweise parkt das Auto bei uns hinterm Haus. Grundsätzlich ein sehr praktischer Stellplatz abseits der Straße, der allerdings einen kleinen Nachteil hat: die Zufahrt ist von Schlaglöchern übersäht und auch nicht sonderlich breit. Breit genug um darüberzufahren, aber wenn man den Schlaglöchern ausweichen kann bleibt nicht mehr allzuviel Platz. Neben diesem Weg geht es einen kleinen Abhang in eine Wiese hinunter. Nicht viel, 30-50 cm vielleicht, aber nachdem es die ganze Zeit wie aus Kübeln gegossen hatte, reichte das wohl ... Mir wurde jedenfalls die "freudige" Nachricht überbracht, ich solle doch mal aus meinem Fenster schaun ...


Im strömenden Regen (den man auf den Photos nicht sieht) versuchten wir dann gemeinsam das Auto zu überreden sich wieder aus dem Dreck zu bewegen. Nachdem aber der Regen die Wiese eher in einen Sumpf verwandelte, gestaltete sich das als recht schwierig. Hinzu kam, dass unser Auto leider eine Automatik hat, was gefühlvolles Anfahren unter den Bedingungen auch nochmal erschwert. Nach langem Kampf im anhaltenden strömendne Regen ...


... mussten wir letztlich doch einsehen, dass unser Auto nicht so unbedingt das optimalste ist um unbefestigtes Terrain zu erkunden. Wie ich sagte, unser Auto ist teilweise geländegängig, zumindest ins Gelände kommt man rein ;-). Die naheliegendste Lösung - ein langes Seil und ein starkes Auto - machten uns die amerikanischen Autobauer zunichte: um ein Abschleppseil am Auto zu befestigen braucht man wohl irgendwelche komischen Gestelle, so wars zumindest in der Anleitung abgebildet. Also hieß es schieben und versuchen irgendwie Grip zu bekommen, was leider scheiterte. Am Ende setzte (wie man bei Frederik und Martin sehen kann) der nötige Galgenhumor ein, wobei die nachfolgende Dusche und dasFrühstücks, das Anna (Chris' Freundin) in der Zwischenzeit gemacht hatte, danach echt Gold wert waren.


Mich hats zum Glück nicht ganz so schlimm erwischt wie die anderen drei, da ich am Steuer saß. Ach ja, das oberste Photo ist übrigens heute erst entstanden, sprich das Auto steht immer noch da, und dank des anhaltenden Schietwetters haben wir es auch nicht nochmal ernsthaft probiert, das Auto aus der Wiese herauszufahren.

Cirque du Soleil

01:44, 19.02.2009. Von Pinguin

Wenn ich so auf das Datum des letzten Eintrags schiele, trau ich mich fast garnicht hier überhaupt mal wieder was zu schreiben. Erschreckend ... aber ich komm leider im Moment nur sehr sporadisch fast garnicht zum Bloggen. Na gut, das hier ist wohl die rühmliche Ausnahme von der Regel :-).

Heute standen für Frederik, Daniel (beide aus Stuttgart), sein Mitbewohner, Gundula (Braunschweig) sowie mich eine Show des Cirque du Soleil, der derzeit in Atlanta gastiert, auf dem Programm. Als wir an der Tiefgarage ankamen, wurden wir gefragt, ob wir für den Zirkus hier seien. Nachdem draußen groß "Cirque du Soleil Parking $10" angeschrieben stand, war auch die Antwort schnell klar: ja klar, schließlich will ich $10 fürs Parken zahlen, wenn regulär die ersten zwei Stunden kostenlos sind und die nächste Stunde auch nur $3 kostet! Nein. Danach machten wir uns auf den Weg zu unseren Plätzen im Inneren des Grande Chapiteau. Etwa 10 Minuten vor Beginn der eigentlichen Vorstellung sprangen schon die Clowns durch die Reihen und auf der Bühne herum und verkürzten uns die Wartezeit. So war der Übergang zur eigentlichen Vorstellung auch eher fließend.

In der Rahmengeschichte des Programms Kooza ging es um einen kleinen Clown, der seinen Platz in der Welt sucht. Eine schöne Geschichte, die in einer amüsanten, eindrucksvollen, sehr farbenprächtigen und intensiven Show erzählt wurde. Daneben sorgten natürlich die Akrobaten mit ihren Vorstellungen in dem zweistündigen Spektakel für so einige Momente in denen Erstaunen und Faszination ständig abwechselten. Ob jetzt die Hochseilartisten, den Stuhlstapler (so wie Kistenstapeln nur halt mit Stühlen und Akrobatik oben drauf), Wheel of Death, Katapultartisten, Damen die scheinbar kein Rückgrat haben ... und was nicht noch alles mehr. Es war einfach unglaublich, hat sich absolut gelohnt! Es ist schwer die ganzen Eindrücke zu beschreiben, das muss man einfach erlebt haben: Licht, Farben, Musik, Bewegung, Unterhaltung, Kostüme - Zirkus vom Feinsten! Einfach nur wow! War ein toller Abend. Nur Photos gibts leider keine. Müsst ihr euch halt selbst mal die Show anschaun ;-).