Dublin Philharmonic Orchestra und CNN Tour
21:00, 19.01.2009. Von PinguinAm gestrigen Sonntag gastierte das Dublin Philharmonic Orchestra bei uns auf dem Campus im Ferst Center for the Arts, das quasi die Aula bzw. das Theater- und Konzertgebäude des GeorgiaTech ist.

The Dublin Philharmonic Orchestra's Celtic programm marries elements of Irish traditional fold music with the Philharmonic Orchestra in both new arrangements of famous Irish airs and new compositions by Irish composers. Celtic mystical and folklore traditional musical elements are interwoven with symphonic orchestral color and structures [...]
Für ein bißchen Aufheiterung sorgten die kleinen technischen Pannen, die auftraten. So fiel z.B. einer Sängerin während ihres Liedes das Mikro aus. Sie hat einfach weitergesungen, und in einer kurzen Gesangspause einfach zum Mikro nebendran gewechselt - ich fands beeindruckend, dass sie sich davon nicht aus dem Konzept hat bringen lassen. Leider ist allerdings das Ferst Center for the Arts nicht unbedingt ein klassischer Konzertsaal, entsprechend war die Akustik nicht so überragend. So fehlte der an sich sehr beeindruckenden Darbietung leider etwas der akustische Nachdruck - schade (ja, ich weiß, ich find immer etwas ...). Dank Fotoverbot kann ich euch leider auch keine Bilder vom Konzert selbst bieten ...
Der heutige Montag ist ein Feiertag hier - Martin Luther King Day. Auch wenn wir Montags nie Vorlesungen haben (toller Stundenplan, oder? :-)), bot das dann doch die Chance mit unseren Gästen (wir hatten hier Besuch von Freunden eines Kumpels von Frederik) die CNN Tour zu machen.


Die nächste Station war ein kleines Wetterstudio, in denen die Funktion des Green screen (Bluescreen in grün halt - und zwar nicht der Windows-Bluescreen) demonstriert wurde. Auch wurde gezeigt, welche Auswirkungen die falsche Kleidung für den Wettermenschen haben kann - eine grüne Krawatte sähe bestimmt interessant aus ... und für das Trivia-Wissen gabs auch noch den Hinweis, dass diese Technik bei Harry Potter und auch bei Forrest Gump zum Einsatz kam - in letzterem Fall wurden Lieutenant Dan mittels grüner Strümpfe die Unterschenkel "amputiert". Aber wir wären ja nicht bei CNN, wenn die nicht hochmoderne Technik hätten, die inzwischen die Green box ersetzen: statt einer grünen Wand stand dort ein Bildschirm, auf den von hinten die echte Wetterkarte aufprojiziert wurde. Nach Aussagen unseres Tourguides "very expensive", aber hat den Vorteil, dass der Wettermensch selbst eine echte Karte sieht und entsprechend besser auf Details eingehen kann. Auch wurde uns die Funktion des Teleprompters demonstriert.
Unser dritter Stop war dann auf einer Galerie oberhalb des CNN Newscenter, von dem wir durch eine Glasscheibe getrennt waren. Dort unter uns saßen die Storywriters, Editors, Newsgatherer, und wer da noch so alles schafft. Direkt dort an den großen Raum angeschlossen, ohne irgendeine Abtrennung (also keine Glaswand oder so), war auch der Platz für den Nachrichtensprecher und nebendran das Wetterstudio. Das wurde bewußt so gestaltet, damit die Zuschauer "die Dynamik hinter den News spüren" - also fühlt genau hin, wenn ihr das nächste mal CNN schaut! :-) Wenn es Breaking News gibt, benötigt eine Meldung übrigens ca. 5 Minuten vom Newsgatherer zum Texter, weiter zum Editor, bis sie dann On Air geht.
Weiter gings zu Headline News, einem kleineren Studio, sowie dann vorbei an CNN en Espaňol, einem weiteren CNN Studio, in dem Berichte verfasst werden, und abschließend noch in einen Raum in dem uns das Format iReport vorgestellt wurde. Das war's dann an sich auch (ich hoffe, ich hab keine größere Zwischenstation vergessen). Alles in allem war's eine nette Tour. Eine weitere interessante Info war, dass CNN ca. 1 Minute Zeitverzögerung hat - "so, if they screw up, you'll see it on air". :-)
Nachtrag: Auszug aus dem Text auf der Rückseite des Tickets:
"Please be advised that this 55-minutes walking tour descends several flights of stairs and you hereby confirm, that your are physically fit for such at tour."











