Gedichte
Deine Nacht

22.11.2008 um 21:26 in | Kommentare: [0] | Kommentieren



Guten Abend
meine Damn' und Herrn'
sie wissen ich mein'
sie hinten,fern.
Die nacht beginnt du
hetzt wahrscheins'
auf deinen Zug
ins nirgendwo
des Betrunknen-Ficks.

Und ich beneid'
all jende Leut'
die heut nacht
bei dir sind.
Hast du Spaß?
Lachst du gerade Mass oh Mass?
Meine Seele heuchelt
dir was vor
'Ich will nur
dass du
glücklich bist'.

Ich tapp ins Bad,
schalt an das Licht
ein graues Gsicht'
im Gegenüber.
Fickst du gerade?
Zahnpaste auf
gelbe
Zahnbürste.
Trinkst du ein Bier?
Ich schrubb
und summend
verlass ich anbei
das Zimmer.
Tust du immer.

Meine Hände sie verführn
die
Zigarrette
heut nacht lieg ich
mit dem Teddy
unter der Bettdecke.
Er ist weich
beneide mich;
ich weis du hast
was besseres.
Und ich schau lahm an die Decke
Es ist halb 10
wahrscheins kannst du
schon kaum mehr stehn.

Und wenn ich wöllt
so könnt ich
ficken mit dir
um die Wette.
Und wenn ich wöllt
so könnt ich
mit deim unter die
Bettdecke.
Doch Gedanken, lau
sie sagen, Grau
ist alles, was ich hab'
Und solang nichts neues
all's trottes Grab.



Freiwild

22.11.2008 um 21:19 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Die Nacht is lau
die Uhr sie schlägt
viertel Acht.
Ich schau umher
die Welt sie lacht
mir munter zu.

Die Lichter grell
im Augenwinkel
die Nacht hell
und graues Gemunkel
in Gassen die,
fürn zu dir.

Ich geh fortan
die Füße sie ,
von allein schier gehn'
ich bin Frei,
Freiwild
und heut nacht'
erbeut ich wen.

Und voller Leben schau ich
umher
sie ist schick und
ach wie sehr
gut sieht die
hinten aus.
Versteck die Seele
geb noch ne Runde aus...

Die Uhr sie schlägt
Viertel Drei
Die Runde klein
und lachend sie
heut nicht allein.

Noch ein Glass dass
meine Kehle füllt
und sanft berührt
sie gar verführt;
ein Kuss auf
ihre Lippen
ein Stechen sanft
durch meine Rippen
doch kein Gedanke
durch das Mief
des Alkohols.

Die Nacht ist frisch
und sie ist warm
komm näher; näher;näher ran
du schöne Fra'
ich ham se gern'.
Sie kommt mit hoch
und es geht los
das Bett ist breit
wir zwei allein.

Die Uhr sie schlägt
dreiviertl 6
sie neben mir
im schmalen Bett
ich schau sie an
das Makeup weg
un da wo Gesicht
ein einzig' Fleck
aus Häßlichkeit.

Sie starrt mich an
die Dummheit im
gepunktetem Bh.
Sie keucht mich an
die Nivealosigkeit
der pinken Lampe.
Schwummrig such ich'
nach Hos' und Shirt'
leise stammelnd
ich verwirrt'
zur Türe taumel.

Und die Treppenstufen
abgewetzt
wie die Seele
nach der Nacht voll
billig-Sex

Und ich bin Frei;
die Welt ist mein
ich schlender samt kater
über Weltlichkeit
Schrei , ich bin Frei
mit Mundgeruch
in Straßen rein
Freiwild; Frei
Freiwild; Frei
und meine Seele entzweit
die zweite dein.



Abhängig

22.11.2008 um 21:08 in | Kommentare: [0] | Kommentieren


Die Stille meiner Wörter
verschluckt im Sturm
nicht verbrachter Taten
schier die Sehnsucht
die ewig war.

Meine Gedanken
neigen sich
und klein, geben sie bei
wir gehn getrennte Wege
und noch immer
schreit mein Herz allein
meine Liebe möcht
die deine sein.

Und noch einmal
möcht ich deine
Hand spürn'
Und noch einmal
möcht ich
dich berührn'

Wer sagt mir wie;
soll es ohne dich
geschehn
Stürz mich ins Leben
doch wie kann ich;
ohne dich gehn.

Gib mir Schmerz
Zerreiß meine Seele
Zerreiß alles, was ich hab'
Nur damit ich
deine Liebe nicht mehr
vor mir seh'
So Gib mir Schmerz
Zerschneid mein Fleisch
Zerreiß mein Herz
es sei alles deins'
lass mich vor Schmerzen
sterbend leben
nur damit ich
keine Liebe mehr
spür'
zu dir.

Nass, ist das Gesicht
und rot, der Arm
das Gesicht kreischt
vor Scham
der Verachtung
meines selbst.

Was erreicht dich
in der fernen Welt
die dich umhält
und fern' mir ist
Was dringt durch
die Mauer
deiner Arroganz
gegenüber meines
Leids'
Was berührt dich
durch die Kälte
deines seins'
Ich poch, ich schrei, ich ruf'
nach dir
und alles was ich noch spür'
ich verlier...verlier
alles, was mir
lieb un teuer'.

Du; Arroganz
und Kälte
in Person
wie konnst du nur
mir lieb geworn'
Brauch ich den Schmerz
zu dir
um leben zu können
Such ich in der Liebe
die Dorne
die mich sticht'
Such ich im Lichte
nach Dunkelheit
die mich verirrt?
Oh, Gib mir Seelheil
lieber Gott.
Oh, Gib mir Seelheil
lieber Gott.
Und helf;
aus dieser Not.



Gespräch bei Ihr

18.11.2008 um 22:31 in | Kommentare: [0] | Kommentieren


Sie kleben an der Lippe
all die Dinge, die ich sag'
sie kleben fest wie Teer auf Straßen
Schwarz und schmierig, der Belag.

Und ich spuck sie aus, die Wörter
spuck sie aus auf unsren Tisch
ich sollt reden, alles klären
doch die Zunge weigert sich.

Wie das Wetter? Hübsche Fra'
ham sie heut, sich schon gefreut?
Was, wir hatten, je Probleme;
nein, das ham, nur andre Leut'.

Deine Haare in dem Lichte
hell, schimmernd, gold und klar
ich berühr die Spitzen leise
während Wörter wie Gewichte
da hängen, wo dein Mund einst war.

Und du kaust auf deiner Lippe
dein Blick er schwankt; hin und her
denk, spürst du auch Gewichte
frag, darüber, wie's wohl wär.

Und ich würd doch
gerne wissen
wie der junge Kerl
so war
Ob er gut ist im Bette
und ob auch nett
am nächsten Tag.

Der Kaffee alle, die Zeit sie tickt
noch 29min. zum Wahrheits Glück
ich frag, du sagst
die Oma krank
und morgen bringst du
Tom zur Bank.
Tom, der Name, deines Neuen
ich freue mich! würg ich hervor
heuchel grinsen, heuchel alles
und du schaust nur still zur Tür.


Und da ist er
Tom, der Held
der Krieger aus dem
Beziehungsfeld
Schwabblig, schwankend
fettig' Haar
ein Geruch, mehr sonderbar
Und er beugt sich
zu dir runter
die Zunge sich
in dich schiebt
und ich schau auf Fließen graue
alles in mir schreit: Hieb!Hieb!


Fremde Hände
platzen
auf deinen schönen Schoss
und ich atme ganz tief ein
Nein, lass keine Tränen los.
Fremde Hände
streicheln sanft
das was gestern, wohl noch mein
Fremde Haare kitzeln leise
Wange,Nacken, nun es sein.
Flüsternd leise, bist du glücklich
Tom, wie der schon heißt...
Flüsternd leise, bist du glücklich
ohne mich, wie du dies weist...
Und ich schau stumm
aus dem fenster
stilles Brummen
in der Luft
Wolken graue, bringen Regen
überdecken bald
schier Tom's Geruch.

Nun, ich geh mal, war nett mit dir
und Tom ich freu mich, gut war's hier
deine Augen kleben schier
unsicher in meinen...
Ich schau nich tief, ich beug mich runter
runter zu dir und ...Tom's Mief,
Bis Bald Marie; mach deinen Weg
und wenn was ist, so ruf mich an
im Blickwinkel noch die Hand
die zu deinem Po hinlangt....
Und ich steh stumm vor der Türe
und stumm hinaus in graue Welt
und plötzlich, plötzlich öffnen sich jene
die all die zeit geschweigt.
Und brausend schrei ich
leis in den Schal
ich lieb' dich Marie
ich liebe dich sehr
und ohne dich; kann ich nicht mehr.



Für Immer Da

18.11.2008 um 22:31 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Grau, grau ist sie, die Tapete
grau ist sie geworden
und lasch;
Braune Flecken
von Schuhsohlen-Grass
Schimmel im Eck
schleichend nass.
Sag, Grau ist sie geworden,
die Liebe
Grau und Fad
Durch die monotone Scheibe
lustlos blickend' Triebe...
Regentropfen perlen sanft
von Wangen mein, wie Tränen
Ich schau hinauf, dein Licht is aus
Gedanken-schleichend; lähmen.
Salzig schmeckt das
Regenwasser
Salzig, grau und monoton
und in der Stimme deiner Fremden
immernoch der bissig Hohn'.

Und sie wackelt, dackelt
zu dem gelben Käfer dort
still und einsam ich verlassen
grauer Himmel, toter Ort.
Wo das Leben; mit der Liebe
entflieh! wie Sand aus
meinen Händen
und ich summ noch unsre Lieder
als der Strick des Halses Schal'
Und ich denk noch über Blumen
die ich überreichen dir
am Grabe meiner Seele
nur der Ausweg; Todes-tür.

Öffne doch die Augen, Frau
so hübsch du bist, so frei
Keiner vermag dich je zu brechen
wenn deine Seele niemals Brei.
Schau dich an, hübsch' Geliebte
all die Hände, all die Triebe
über deinen Körper gingen
all die Männer, all die Häscher
die sich an dir vergingen...
Blick nicht traurig auf zu mir
Sterne scheinen hell und klar;
und wenn du weist, wie ich je war
so bin ich ewig, für dich da.



Bittersüß

18.11.2008 um 22:30 in | Kommentare: [0] | Kommentieren



bittersüß
das bist du
im staubig altem Licht
und selbst Mozart
würd schweigen
bei deiner Schönheit
von nichts
und natürlichkeit
kommt über mich
wenn dein Haar
in der Sonne scheint
dein;
Atem
ist mein;
Leben.



Für immer Mein

18.11.2008 um 22:30 in | Kommentare: [0] | Kommentieren


Komm näher,näher
süße Fra'
ich seh dich an;
und weis genau
was du denken fühlen könntest
wohin du schreitend fliehend gehest...
die hand ich nehme
sie auf deine
nass vor schweiss
sie dich betropft'
und Gedanken fiebrig kleben
wie der Mund
auf deinen Lippen
schau; die Röte in die Wangen
nun sie steiget; hoch;hochauf
und du ringest nach der Lufte
weil erregt du blaue schnaufst...
...der rauch steigt auf
die letzte brennt
ich schau auf dich nieder
im Bette, du pennst'
dein Körper nackt; die Seele frei
die Röte weiß; die Schönheit brei
Ich fahr mit meinen Fingern lang
den blossen Körper, dein, leicht bang
die Lippen rot wie Erbeerwein
das hast davon;
für immer mein.



Zynisch spricht die Dummheit

18.11.2008 um 22:28 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

die dummheit spricht
durchs mikrofon
an alle Zellen,voller Hohn
vergiftet sie durch Eifersucht
und wirft sie ab
in voller wucht.

Das Blute rauscht
in meinen Ohrn
Zellkörper die
sich nun verlorn'

Schwach die Tat der
Kranken
die mit Fetzen
um sich schlagen
als ob sie was
bewegen könnten'
ringen mit den
toten Händen
um des klugen
Mannes Hirn'
wolln es haben
wolln es schlagen
in tausend stücke und viel Brei.

Zynisch sie die Lippen wetzen
auf die Fremdhaut Sätze hetzen
verfolgt, gehetzt, sie untergeht
und die Meute lacht und steht
grausig labend, schabend matt
die Lichter aus, die Welt so grell
im Neonlicht der Notversorgung
und noch immer stehn sie da am Grabe
hocken eins nach eins und laben'
an der Toten Totgerruch
als wäre dies
des Lebensduft.



Glücklich?

18.11.2008 um 22:28 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Die Lieder zu
tief sie ruhn'
der Tag vorbei
glühend rot'
des tagestod
und endlos schweigt
Die Stille in
 meinem Ohr.

Und leise, Kreise
ziehn Bilder fleise
durch meinen kleinen Kopf.
Erinnerungen schwebben
an den Strand des Verdrängens
und erneut bemerk;
die Lieb' zu dir

Wie vermisst das Lachen; glockenhell
wie vermisst das grinzen; verschmitzt & schnell
komm näher, näher, an mich
so dass ich dich
halten kann
Dein Duft, ein Hauch, ein jeder
riecht ihn kaum
doch; ich denk
die Welt sie,
riecht nach dir
und überall ich bin;
in Gedanken verlier'
ich mich in Bilder
von dir und mir.


Schon beinah übel
so voller Glück
und kämpf'
mit mir
ich ringe
Hoffnungsgedanken
ziehn
vielleicht morgen
und das nie
verschwindet schnell
in der Tiefe.



Gespräch

11.11.2008 um 19:19 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

''Sie hat also einen neuen Freund''

''Ihr neuer erster''

''Ach erst ihr erster?''

''Hattest du denn schon mehr?``

''Nunja , wie man es nimmt''

''Aha''

''Und wie sieht er aus?`''

''Das willst du gar nicht wissen''

''So schlimm?`''

''Schon...''

''Lieber nichts als was häßliches''

''Lieber etwas , als nichts''

''Willst du etwa einen häßlichen Freund?''

''Besser als keinen zu haben''

''Da schämt man sich doch dauernt...''

''Willst du als einzigste alleine sein?''

''Ist es nicht besser , als ausgelacht zu werden?''

''Das wirst du auch , wenn du keinen hast''

''Das glaube ich nicht''

''Zumindest bist du dann unreif''

''Bitte?''

''Ja , also halt dich lieber ran''

''ich will aber nichts häßliches...''

''gibts ne andere wahl? schau dich doch mal an''

''wie meinst du das?''

''die guten sind eh schon vergeben''

''die sind doch immer vergeben irgendwie''

''sie sehen schließlich auch gut aus''

''ja , leider.''

''leider?''

''wären sie's nicht , wären sie ja frei''

''dann wär er aber wieder häßlich''

''...ja.verdammt''



Durweichte Sitze (ehemalige Hausaufgabe für Deutsch)

11.11.2008 um 19:04 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Deutsch Hausaufgabe : Kurzgeschichte


Durchweichte Sitze


'' Ich hasse diese Heulerei', sagt er, ich hasse das ''. Hektisch kramt Jana schniefend in Hosentasche, Rucksack , Sessel und Boden nach einem Taschentuch.

Irgendwas an dieser kullernden Tränensinnflut erinnert ihn an diesen schlecht gedrehten Niagara-schwarz-weiß- Film letzte Woche. 2:30 auf 3sat, alter Japaner , grob geschätzt um die 50 herum, in der Rolle eines hyperaktiven Teenagers. Im Endeffekt hat man in dem Film aber eh nicht viel mehr als einige Tonnen von Wasser gesehen. Natürlich unterschiedlichste Sorten von Wasser, nacheinander hinabfallend , oder fließend , ergießend, überflutend...Ist das nicht Frau T. die mit dem dicken Herrn Krämer aus der Wäscherei im Altbau wild auf dem Sitz vor ihm herumfummelt? Dabei ist Herr T. noch nicht einmal unter der Erde...wobei er zugebn muss , dass man ihn als lebendig auch nicht mehr verkaufen könnte. Inzwischen hat Jana ihr Taschentuch mit Blümchenduft- für eine schonende Reinigung der Nase- endlich gefunden und ihrem verzerrt- mitfiebernd-leidenten Gesichtsausdruck zu folgern, hat der Film gerade seinen vor Dramatik schreienden Höhepunkt . Gelangweilt konzentriert sich Peter's Blickfeld nun auf das Geschehen der Leinwand. Sie umarmen sich und alles ist wieder gut. War nicht gerade eben die Mutter des etwas zu klein geratenen Hauptdarstellers an Gebärmutterhalskrebs gestorben? Oder war es doch eine Form des Brustkrebses? Auf jedenfall besaß sie einen quitschenden Rollstuhl. Dürfte man Handys in dem Saal anlassen und Tonaufnahmen von dem Film machen , so hätte Peter dies wohl aufgenommen und als seinen neuen Weckerton morgendlich missbraucht. Jana's feucht klebrige Hand landet auf seinen trommelnden Fingern. Wie hieß der Film eigentlich? Rosen für Jakob? Blumen für Mutter? Oder doch ' Alleine Gemeinsam' ? Die Idee , Jana danach zu fragen, schlug er sich lieber gleich aus dem Kopf. Der Abspann beginnt von unten langsam einzurollen. Die Hauptdarsteller haben alle schrecklich lange Namen; ungeduldig schaut Peter abschätzend auf seine braune Taschenuhr. Nach endlosen 5minuten des Namen-fixierens kommt die Erlösung per lautstarke Popmusik aus den Boxen. Das Kino ist aus.



Gleichgültigkeit

10.11.2008 um 15:42 in | Kommentare: [0] | Kommentieren



Rauch
Rauch von
verbranntem Tabak
tief
Atmen
Augen
schließen
still geniesn'
still geniesn'


Sonne erhellt
dunkel-laue Welt
durchs Fenster sie
einfällt
still frag mich wie
konnte es je
soweit passiern'
wie konnten wir uns
in der weite der
Gedanken stumm verliern'
und noch immer
halt ich fest
Gleichgültigkeit wie die Pest
saugt und krazt
im trocknen Hals
sie kennt jene Form von
gewaltloser Gewalt
und wenn ich such'
find ich kaum Halt
dich zu halten'
dich zu halten'
und zu begehrn
durch all den Schmerz
Stiche sich vermehren...vermehrn...


Taub und leer
die Erinnerung an dich
wie verebbendes Meer
schwummrig und schwer
spür kein Schmerz mehr
fühl keine Liebe mehr
spür kein Schmerz mehr
dabei wünscht' ich dies sehr
durch schmerz bewusst'
des Liebes-Verlust
doch der schmerz-entronnen
die liebe wohl verloren
die Liebe wohl verloren

Was wollt ich sein
hell und stark
für dich
voller Leben und Energie
ein Halt; durch Geduld
die ewige Hand
und nun, gefallen
alle Wünsche, wallen
im tausendlebig' Wasser
Ich steh am Strand und schau
Bilder von dir
untergehn'
wir zusammen, kann's nicht mehr
sehn'
Mein Herz zermürbt
von all dem Schmerz
von all der Pain, all dem Verdruss
all den Tagen ohne Sonne
und ohne Mond
all den Stunde ohne dich, nicht entlohnt
mein herz, zerbohrt
von all den stunden, nichts gehört
leise' du verwehst
leise' du mir entgehst
doch weis ich wohl;
du brauchst mich nicht
von heut auf morgen
besitzt andres Licht
besitzt andres Licht
so gehe ich...
gehe ich...
fern von dir

Ich seh dich
auf der andren
Straßenseite
siehst so aus, wie ich dich kenne
und ich wart auf das
fiebern der Gedanken
doch nur Taubheit überkommt
Gedankenzellen
und still horch ich in mir rein
Sonne scheint in dein Gesicht
weder Schmerz noch Liebe,
nur noch Gischt
von den Tagen, ohne Licht.


Nur noch verhasst
Gleichgültigkeit
wie die Seuche, macht sie sich
breit
mein Herz verseucht
und durch die Wunden
sickert tief das Gift
ich greif nach dir doch
duch die Mauer geht kein Griff
ich such dich schwer
die nacht ist leer
doch in mir, ist nichts mehr
ist nichts mehr
außer lebensunmut, taubheit,stille
kaum ein hauch von lebenswille
kaum ein hauch von dir
kaum ein hauch



Endloser Gedankenschleim

10.11.2008 um 15:12 in | Kommentare: [0] | Kommentieren


Und ich komm auf
keinen grünen Zweig
still kläsern tränen
Tränn für die Einsamkeit
Ich such im Staub
vergangner Tage
nach neuem Laub
für teure Wage
meines Glücks

Dein Lachen strahlend hell
auf jedem Bild ein Stern
die Dunkelheit heut gar zu grell
alles was gestern nah heut fern'
vom ende sie sprechen
und vom gehen so gern'
Ich verstumm'
keine stimmen mehr
kein Geräusch das
mich erweckt
wohin ist die Welt
einst schön' Fleck
wohin ist die Welt
verschluckt und verschreckt

Ich würg doch'
keine Erinnerung vermag
zu gehn
Ich spuck doch'
kein Bild vermag
verwehn

Still ist das Brausen
der tobend ruhigen See
und im stillen sie gehen
frag; waren sie jeh?
Wunden verblassen
doch Narben ewig stehn
im Zeichen des Schmerzes
das Blute' geschmeckt
im Zeichen der Treue
Zellschneiden entdeckt

Voller Hass und voller Liebe
die Träume ganze Tagediebe
ich schrei ; ich scheiß ;
auf dich
doch wenn ich schweig und leer
denk; tu ichs nich
Und voller Zorn
verletzter Seele
spuck ich
vor mir selber aus
Und voller Schmerz
misshandelter Triebe
zerreiß ich'
des eigens Körper's Brust

Ich lache, ich rufe, ich summ
doch in mir ist
selbst die lautste Freude stumm
Leere kreischt in Gedankensbrust
die erhofft' Zukunft zutiefst
Verlust
Ich tu normal und sprech wie immer
doch im tiefsten
jener keiner einen Schimmer
verschlummert endlos' gedankenschleim
auf jede Frage die anrwort klein
und niemals end' auf diesen Reim




Songausschnitte

10.11.2008 um 15:10 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Don't say a word
I know you feel the same
Just give me a sign
Say anything, say anything
Please don't walk away
I know you want to stay
Just give me a sign
Say anything, say anything

I'm fallin', I'm fallin', I'm fallin' down
I'm fallin', I'm fallin', I'm fallin' down
Down, down, down

////

Some say that
Time changes
Best friends can
Become strangers
But I don't want that
No not for you
If you just stay with me
We can make it through

So here we are again
Same old arguement
And now I'm wondering
If things'll ever change, yeah



Der kleine Prinz

10.11.2008 um 15:10 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

 "Was machst Du da?" fragte der kleine Prinz
"Ich trinke"
"Warum trinkst Du?"
"Um zu vergessen!"
"Um was zu vergessen?"
"Um zu vergessen,daß ich mich schäme!"
"Warum schämst Du Dich?"
"Weil ich trinke!"



Over and Over

10.11.2008 um 15:08 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Ten Thousand days I cried
of every spoken word you lied
Ten thousand days i died
for searching a way to survive

The world is empty; my bed is full
of empty thoughts in my head
'nd of bleeding tears
wasting' my time spending' love
to you
i'm  naive i'm green, but now
it's true
had blinded eyes of love to you

And i know
I'm strong enough; to feel alive
I'm strong enough; to survive
'cause I'm stronger then you, yeah
I'm even stronger then you

So look at you, smoking like hell
you just use wine to feel okay
i don't know what i should do
at your side
i'll give you whiskey next night
that's the way you people like
and not even a piece of my light
you ever had needed to feel all right

You can do what you want
nothing can pull me deeper down
or just closer to the ground
you can hurt me if you want again
'cause in my heart isn't any place for pain
anymore, anymore...

And i know...

I don't want anymore anything from you
I don't need anymore anything from you
your face is nice but not pretty
your soul is shit and not okay
and i can say
fuck of you! today , yeah
fuck of you! today , yeah

/kein gedicht/



Schweigend zuckelnde Liebe

10.11.2008 um 14:59 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Sanft wie Federn
und kalt wie die Pest
nistet es sich
in der Seele tief'
um dich zum
erwürgen zu bringen.
Leicht wie Geäst'
und tonnenschwer
der Hauch um dich
in der Seele tief'
der Brechreiz kämpft
mit der Wahrnehmung des
Nicht-seiens.

Die Musik basst
aus den kleinen schwarzen Boxen
die Gedanken klirrend leer
wie Spiegelscheiben
sie schneiden
jeden Nerv' entzwei
die Welt so grau , so schwer
erdrückend die Schönheit
schier erlösend der Schmerz
der rotzuckelnd durch
die Adern schießt
schließ' die augen, genieß'
den letzten atemzug eh
ich dich wieder
vermiss'
das Leben, mies.
das Leben, mies.


Rot der Schmerz
durch jede Vene
Rot das Leid
es hat doch jede
tief in dir steckt
der bohrend Dorn'
in der Ehre
lässtig Korn'
auszustoßen schier unmöglich'
all das Leid schier alltgäglich'
sag mir Schmerz wohin zu gehn
täglich die Stunden um die Wunden
wehn'
und ich kann dich
immernoch nicht sehn'
immernoch nicht sehn'

Die Zähne auf die
Lippen beisen'
die Gedanken letzt' Hoffnung
schier verreißen
sie stirbt
die Tiefe in mir tobt
wie wellen schäumend
die Brandung kreischt
wenn Hoffnung stirbt
lebt das Leid.

Sanft ein Ton durch graue Welt
Melodien, die Seele wellt
sich, erneut zusammen
Melancholie lässt Tränen
über die Wangen
leise gehn'
Sanft die Töne schier verschwinden
in der Luft ein hauch von Linden'
unter alten, ich heut war
Laub raschelt unter den Füßen
Steine, grau und karg.

Und ich häng an deinen Lippen
lippen sanft wie grünes Moos'
Und ich saug an deinen Wörtern
fass die Hand,lass mich nicht los'
weist du, wie schön du für mich
bist
wie  Stunden schleppend ich dich
vermiss'
deine Kälte schlägt mir
ins Gesicht
und ich häng an deinen lippen
lippen sanft wie grünes Moos'
Und ich schau dir in die Augen
wach ich oder träum ich bloss'?
wie ein engel stehst du da
unwirsch und kühl-sonderbar
der Pulli wohl schon älter ist
grau fällt auf dreckig' Mantel staubig licht'
schweigend sag ich liebe dich.



Freiheit

29.09.2008 um 15:58 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Blonde Locken , die im frischen Sommerwind wehen.

Dieser unglaublicher Duft nach frisch gemähtem Grass.

Das kitzelnde Gefühl der Grasshalme zwischen den Zehen.

Das vereinigen des lachen des Kindes mit dem Gezwitscher der Vögeln.

Der weiß rote Strampelanzug des kleinen Mädchens.

Blaue Augen , die strahlend vor Vergnügen in der Sonne glitzern.

Bob Marley tönt aus den Ohrstöpseln eines vorrübergehenden Jungen.

Das ist Freiheit.

Nackte Fußzehen die FKK in der Sonne geniesen.

Summende Bienen um bunte Blüten.

Süßlicher Duft schwirrt in der Luft umher.

Der schwarze Teer verschwimmt in der Entfernung.

Die schwüle Hitze klebt in der Lunge.

Schweisperlen im Kampf mit Wassertropfen des Meeres.

Salziger Geruch nach Meer und Fisch.

Kühl nasser Sand saugt die Füße in die Tiefe.

Wellen bringen Muscheln und Geäst.

Eine leichte Briese umweht weiße Wolken am blauen Himmel.

Das muss Freiheit sein.

Das kleine Mädchen rennt durch den nassen Sand.

Wasser spritzt von allen Seiten in die Höhe.

Belustigtes Kinderlachen erfüllt die Luft.

Kurze Blonde Locken wippen im Takt der schnellen kleinen Schritte.

Weiße Zähne schimmern im strahlenden Sonnenhell.

Kleine Fußspuren im Sand der schäumenden Wellen.

Der weißrote Strampelanzug voller Wassertropfen.

Kleine Kinderhände greifen in den blauen Himmel.

Den blauen Himmel mit den kleinen weißen Wolken.

Das ist Freiheit.

Langsam ist das kleine Mädchen nur noch ein Punkt in der Entfernung.

Der Strand ist leer und das Meer schweigt.

Schäumend kommen und gehen die Wellen.

Eine Möwe fliegt kreischend ihre Runde über den Riffen.

Langsam zieht sich der Himmel zu.

Die Lufttemperatur sinkt.

Die müden Augen zu den grauen Wolken emporgerichtet.

Die schlaffen Hände im kalten nassen Sand.

Wo war sie nochmal , die Freiheit?

Ein blasser Schatten der Erinnerung.


Juni 2008



Vergangen

29.09.2008 um 15:27 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Schweigen schwingt in der Luft.

Die Welt riecht nach Ignoranz.

Die Langweile ist beklemmend.

Die Dummheit wie Pollen.

Die Nase niest.

Die Allergie im kommen.

Und deine Finger sind zu schade.

Sie berühren die Tasten kaum.

Die Stunden schwinden langsam.

Ich bin wach und doch im Traum.


Niemals sprach der Mund

zu meinem kleinen Ohr

ständig ist das wir im schwund

vögel singen leis' im Chor.

August 2008



Schatten (von dir)

29.09.2008 um 15:23 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

wo bist du

unendlich fern

und doch nur ein paar

kilometer

ich ruf dich doch

du gehst nie ran

die ausrede hängt

noch in der Luft.


Ich atme tief

die augen brennen

der platz so leer

so fremd , so kalt

ich schweife ab

gedanken brennen

unendliches tief

unendlicher leere.


Blondes Haar

in leisen kleinen Wellen

goldgelben im hellen

Sonnenlicht

glockenhelles lachen

weiße Zähne

kleine Augen blitzen

braunes glitzern

im warmen Licht


wie ein schleier

hängen unsre Bilder

schweigend im Raum

schwummrig bricht

das dunkelgelbe Licht

unsicher der Schritt

im seichten Wasser

der ungewissen

Erklärungen.


Der blick ist warm

die Stille bunt

die Tropfen fallen

dein lächeln summt

die klamotten nass

der Geist hellwach

das Leben dreht

das Herz gesund


Leis ein Wort

von außen dringt

an mein müdes Ohr

Schläge trommeln

von allen Seiten

Fragezeichen

solln mich leiten

schweigend spricht

die stummheit in

der Stille des

nächsten Sturms

Gedanken türmen

Träume brechen

Hoffnung stirbt

und Kraft verebbt.


Die wärme strömmt

von deinem Körper

durch arme die,

umarmen dein

dein haar es kitzelt

an meiner wange

sanft mein mund

dein hals berührt.


Der Tag ist dunkel

die Nacht ist schwarz

das Licht gerade

auf dem Klo

der Ehrgeiz verreist

das Selbstmitleid

sich Papers dreht

die Zeit steht...

die Zeit steht still


die musik ertönt

der körper bebbt

die umarmung fest

das andre dein

melodien brasselnd

körper wippend

freiheit im

zweisamsein


Ich atme ein

ich atme aus

nichts verändert sich

tag ein, tag aus

ich schau mich um

fade gesichter in

einer dunkelgrauen welt

du bist entschwunden

die türen klingen dumpf

im fallen

die treppenstuffen hohl

die schuhe alt

die jeans zerrissen

das tshirt verwaschen

irgendwo im nirgendwo

am leben

für das sterben

am nächsten Tag


 

August.









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