15.01.2010
Enterbt?

Wir haben das Gerichtsurteil des Amtsgerichts erhalten, in dem steht, dass der Stromversorger die Klage gegen die Erbschleicherin verloren hat.

Im Gerichtsurteil steht, dass Hilde "von ihrem Ehemann enterbt" wurde!

Wir können es nicht fassen!
Wie kann die Tussi das vor Gericht behaupten?

Sie hat doch absahnt, alles verkommen lassen und will uns nur schaden!
Sie hat weiter das Wohnrecht inne, gibt auch die Grabrechte nicht auf.

Sie hat ihren Mann über den Tisch gezogen, gelogen und betrogen!
Und jetzt - vor Gericht - falsch ausgesagt!

Wir haben unseren Anwalt beauftragt, das Ganze zu prüfen.
Sollte das Wohnrecht und die - von ihr mitgenommenen Dinge (Hausrat, Auto, Wertgegenstände) - tatsächlich unter den Begriff  "Erbe" fallen, werden wir die Erbschleicherin - wegen Falschaussage vor Gericht - anzeigen und hoffen, dass ihr dann endlich das Handwerk gelegt wird!

Vielleicht gibt es ja doch noch Gerechtigkeit, und eine Möglichkeit, dass sie das Wohnrecht und die Grabrechte aufgeben muss!
Sie kümmert sich doch nicht, was will sie dann damit?

Unser Vater liegt - seit fast 3 Jahren - immer noch im Holzverschlag, keine Grabeinfassung, kein Grabstein! Das kann alles nicht sein!

Geschrieben von gege um 18:35 | in: Erbschleicherei
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4.01.2010
Kein Ende in Sicht

Der Stromversorger hat uns mitgeteilt, dass sie - ergebnislos - gegen Hilde geklagt haben.
Das Amtsgericht hat festgestellt, dass sie, weil sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Haus wohnte, die Kosten nicht verursacht haben kann. Somit soll sich der Stromversorger an die Erben wenden, also an uns.

Kann ein Gericht so entscheiden, wenn es die Hintergründe nicht kennt?

Wir haben das Gerichtsurteil angefordert.

Geschrieben von gege um 15:33 | in: Erbschleicherei
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31.12.2009
Renovierung abgeschlossen

Wir haben es geschafft, mit Ende des Jahres 2009, die Renovierung des Hauses weitgehend abzuschließen.
Alles ist sehr schön geworden.

Nun fehlen noch einzelne Leisten, im oberen Bad und an den Fenstern im Obergeschoss.
Der Teppichboden sollte noch mal gründlich gesäubert werden, usw.

Aber es ist alles fertig!
Das Ziel, das wir uns gesetzt haben, haben wir erreicht!

Wir hoffen, dass wir im neuen Jahr endlich Klarheit bekommen!
 

Geschrieben von gege um 22:27 | in: Erbschleicherei
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31.12.2009
Renovierung

Unseren Urlaub, im Juni 2009, nutzten wir um das Haus zu renovieren.

Durch die Wasserrohrbrüche war viel Schaden entstanden.
Wir wollten nicht, dass das Haus weiter leerstand und schließlich verfallen würde.
Dafür hatten unsere Eltern es nicht - unter vielen Entbehrungen - gebaut.
Auch wenn das die Erbschleicherin sicher nicht interessiert.

Die ersten Tage gingen drauf, alles auszuräumen.
Die Teppichböden wurden abgeklebt, ebenso die Treppe ins Obergeschoss.

In den Bädern wurden Badewanne, Dusche, Waschbecken und Toiletten ausgebaut.
Ein kurzer Schlag mit dem Vorschlaghammer, dem hielten die Waschbecken und die Toiletten nicht stand. Der Eisensammler nahm gerne die Badewanne und die Dusche mit.

Dann begannen Dreck und Staub - überall, wirklich in allen Ecken und Ritzen.
Wir arbeiteten mit Schutzbrillen und Mundschutz.

In der Küche wurde der alte Fliesenspiegel abgeschlagen, dahinter war eine Stelle, an der das Wasserrohr geplatzt war.
Die Wasserrohre sollten komplett ausgetauscht werden. So mussten im ganzen Haus, vom Keller bis zum Speicher, die Wände aufgestemmt werden. Zuerst versuchten wir es mit Hammer und Meißel, dann mit dem kleinen Druckluftmeißel am Kompressor. Schließlich stellte uns der Installateur einen Bohrhammer.
Gegen den Lärm halfen Ohrenschützer.

Es war eine Mordsarbeit.
Im oberen Bad musste ein Teil des Estrichs neu gemacht werden, dazu musste der Boden aufgehauen und vorbereitet werden.

Leider hatte die Versicherung - wegen fahrlässigem Verschulden durch Hilde - nur einen Teil des Schadens bezahlt.
So stand uns nicht viel Geld für die Renovierung zur Verfügung. Wir haben gerechnet und mit den Handwerkern um die Kosten gefeilscht. Es sollte alles gut und ordentlich und so preiswert, wie möglich, gemacht werden.

Vieles machten wir selbst. So bauten wir Türen, samt Zargen aus und bauten sie an anderen Stellen wieder ein.
Die - durch die Wasserrohrbrüche - versifften Teppichböden wurden rausgerissen, was teilweise sehr schwierig war, denn sie waren gut verklebt. Einen Nachmittag liehen wir im Baumarkt eine Maschine aus, das war eine gute Investition.

Mit viel Glück fanden wir gute Handwerker.

Anfang Juli wurden die alten Holzfenster ausgebaut und neue Kunststofffenster, doppelt verglast und besonders wärmeisoliert, eingebaut.
Mit dem Installateur suchten wir die Sanitärteile aus, die Fliesen kauften wir in verschiedenen Baumärkten.

Die ursprüngliche Tür ins Badezimmer wurde zugemauert, ein neuer Eingang gebrochen, damit wir die untere Etage mit einer Wohnungseingangstür abschließen konnten.

Wir bauten die alten Türen, die wir ausgebaut hatten, wieder ein. Sie wurden alle abgeschliffen und neu gestrichen.

Die Handwerker kamen gleichzeitig.
Der Installateur verlegte die neuen Wasserleitungen und Wasserrohre, der Fliesenleger flieste einen Teil der Bäder, dann wurden Badewanne und Dusche gesetzt.

Für den Elektriker schlugen wir Schlitze in die Wände. Ein Teil der Elektrik wurde neu gemacht, neue Leitungen verlegt, Lampen versetzt, ebenso die Hausklingel und die Telefonleitung.

Ende Juli waren die Handwerker fertig, und der Staub hatte endlich ein Ende.

Wir verlegten neue Böden, tapezierten.
An einem Samstag wurde die Küche, die von Hilde - unberechtigterweise dilettantisch auseinandergebaut wurde- , und dann tagelang im Wasser stand, von einem Möbelbauer wieder aufgebaut. Einige Teile fehlten, der nette Mann brachte sie einige Tage später vorbei.

Die Renovierungsarbeiten im Erdgeschoss waren Anfang August beendet.

Später bauten wir die Wohnungsabschlusstüre ein.

Zwischen September und Dezember räumten wir das Obergeschoss aus und renovierten auch diese Zimmer.
Diese Arbeiten konnten wir am 31. Dezember endlich abschließen.   

Geschrieben von gege um 18:50 | in: Erbschleicherei
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20.12.2009
Überraschung vor Weihnachten

Der Stromversorger hat uns eine Rechnung aus 2007/2008! geschickt, über 1.745,99 Euro, die wir nun - bis zum 4. Januar - bezahlen sollen!

Darin sind sicher die Stromkosten für die Trocknung des Hauses enthalten, die Hilde ja - als Verursacherin des Schadens und Inhaberin des Wohnrechtes bezahlen muss!

Wir haben das dem Stromversorger mitgeteilt, sind nicht bereit, diese Kosten zu bezahlen!

Geschrieben von gege um 15:30 | in: Erbschleicherei
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7.06.2009
So geht es weiter

Wir haben mit dem Wasserversorger telefoniert und erklärt, dass wir die ausstehende Wasserrechnung über ca. 300 Euro nicht bezahlen würden. Der Energielieferant will diese Rechnung dort einfordern.

MIt uns hat man einen neuen Vertrag gemacht, ab 1. Juni, über 5,00 Euro im Monat, als Mindestvertrag.
Wir haben akzeptiert, seitdem läuft auch wieder Wasser im Haus.

Inzwischen haben wir große Teile des Hauses leer geräumt, die Sachen (Hausrat und Möbel) im Keller deponiert.
Dabei fanden wir viele Erinnerungsstücke aus der Kindheit.

Handwerker waren im Haus.
Der Installateur stellte fest, dass die Wasserleitungen teilweise sehr marode sind und riet dazu, sie auszutauschen.

So nutzen wir unseren Urlaub und stemmen Wände auf, in fast allen Räumen, vom Keller bis zum Speicher.

Von Hilde haben wir nichts mehr gehört.
Vom Anwalt kam die nächste Rechnung.
Es ist total ärgerlich, wie viel Geld wir in den Anwalt investiert haben, ohne dass ein nennenswertes Ergebnis dabei heraus kam. Geld, das wir für die Renovierung und Sanierung des Hauses besser hätten einsetzen können...

24.04.2009
Rechnung nicht bezahlt - Wasser abgestellt
Als wir heute im Haus waren, stellten wir fest, dass das Wasser nur als Rinnsal aus den Wasserhähnen lief. Die Toilettenspülung funktionierte gar nicht, es war kein Druck auf der Leitung.

Im Briefkasten lag ein Zettel des Wasserversorgers.
Man wollte Geld für eine nicht gezahlte Rechnung kassieren. Es war aber keiner da, so hat man kurzerhand die Wasserversorgung "gedrosselt"...

Ich habe bei der (teuren) Hotline des Wasserversorgers angerufen: Freitag Nachmittag - Man konnte nichts mehr machen.
Am Montag wird ein Sachbearbeiter meinen Bruder anrufen und mit ihm weitere Maßnahmen vereinbaren.

Wohlgemerkt: Es ging um eine alte Rechnung, die die Erbschleicherin bezahlen sollte.
Da diese aber beschlossen hat, dass sie mit "dem Ganzen" nichts mehr zu tun haben will, zahlt sie auch keine Rechnungen. Warum auch?
22.04.2009
Besuch beim Anwalt
In den letzten Monaten ist nichts passiert.
Weder Hilde, noch die Anwältin haben sich gemeldet.
Nur unser Anwalt hat sich von Zeit zu Zeit gemeldet  - und dabei viel Geld verdient!

Heute hatten wir einen Termin bei ihm und haben vereinbart, dass wir - vorerst - auf seine Tätigkeit verzichten wollen.
Das Geld benötigen wir dringender für die nötigen Renovierungsarbeiten im Haus.

Er konnte uns auch nichts Neues erzählen, hatte keine Lösungsvorschläge, wie wir Hilde zum Notar bringen könnten, um das Wohnrecht aufzuheben.

9.04.2009
Brief vom Anwalt
Unser Anwalt hat heute geschrieben, dass es keine Reaktion der Gegenseite auf seine Briefe gibt.
Es mache keinen Sinn, weiter außergerichtlich zu korrespondieren.
Wir sollen uns äußern, ob wir gegen Hilde klagen wollen oder nicht.

Wir haben für Ende April ein persönliches Gespräch mit dem Anwalt verabredet und werden den Vertrag mit ihm lösen. Die Anwaltskosten sind horrend, es bringt alles nichts.
Eine Klage kostet nur viel Geld, führt sicher zu keinem Ergebnis...


Wir haben übrigens beim Räumen im Haus viele Dinge gefunden, die unserer Mutter gehörten, auch Dinge von meinem Bruder und mir.
Hilde hat ja im Spätsommer 2007 frech und dreist behauptet, es gäbe keine Sachen mehr im Haus aus dem Eigentum unserer Mutter...
7.04.2009
Wir räumen...
Obwohl wir von allen Seiten gewarnt werden, räumen wir nun das Haus.
Unsere Tochter soll im Sommer dort einziehen.

Seit Tagen räumen wir die Schränke leer, Geschirr, Gläser, usw.  Alles wird sorgfältig in Umzugskartons verpackt. Einen Kellerraum haben wir mit Paletten ausgelegt, dort stellen wir die Umzugskartons ab.
Die Schränke, die noch in allen Räumen stehen, bauen wir auseinander und werden sie - ebenfalls - in diesem Kellerraum deponieren.

Ich weiß nicht, ob Hilde wirklich irgendwann wiederkommt und auf ihrem Wohnrecht beharrt.
Dann kann sie sich den deponierten Hausstand gerne mitnehmen. Wir werden alles verwahren. Schade um die Möbel, die unser Vater gekauft und bezahlt hat. Sie werden die Kellerlagerung sicher nicht besonders gut überstehen...
Im oberen Stockwerk sind die Kleiderschränke voller Kleidung, teils von unserem Vater, teils von Hilde selbst. Auch diese Sachen werden wir verpacken und verwahren.
Sicher kann Hilde versuchen, ihr Wohnrecht geltend zu machen. Leider ist das - nach der Gesetzgebung - auch nach Jahren noch möglich. Ob sie es wirklich macht, weiß keiner.

Wir wurden diesbezüglich von vielen Bekannten gewarnt, denn es würde ja bedeuten, dass unsere Tochter dann evtl. zu Hildes Gunsten aus dem renovierten Haus wieder ausziehen müsste.
Andere Bekannte sehen die Situation genauso wie wir: Das Haus leidet immer mehr, wenn es leersteht und nicht gepflegt wird. So ist es eine gute Lösung, dass unsere Tochter einziehen will.

Mein Bruder und ich möchten nur bald zur Ruhe kommen.
Ich hoffe sehr, dass es uns bald gelingt, und sich die Erbschleicherin aus unserem Leben heraus hält.
Natürlich wäre es besser, es gäbe einen glatten Schnitt, das Wohnrecht würde aufgehoben, und wir bekämen die Grabrechte, damit wir uns auch um das Grab unseres Vaters kümmern und dort einen Grabstein anbringen lassen könnten...
5.04.2009
Es ist schön, soviel Zuspruch zu erhalten
Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen Nachrichten und den Zuspruch, der wirklich gut tut.

Andererseits ist es erschreckend, wie viele Leute es in einer ähnlichen Situation, wie unserer, gibt.
Warum ist das deutsche Erbrecht so kompliziert?
Warum ist es für Erbschleicher relativ einfach, sich ins gemachte Nest zu setzen und um Geld und Eigentum zu betrügen?
Warum hat ein Wohnrechtsinhaber mehr Rechte, als ein Hauseigentümer?
Man könnte doch ein Wohnrecht gesetzlich so verankern, dass es nur gilt, solange das Wohnrecht tatsächlich ausgeübt wird, ansonsten ersatzlos erlischt. Ich glaube, das würde vielen Betroffenen das Leben sehr erleichtern.
Denn man muss soviel Energie und Ärger investieren, ohne Ergebnis. Schade!

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs, dass sie - sollten sie einmal in eine solche Situation kommen - bessere Aussichten, als wir, haben!
Nochmals vielen Dank für die guten Wünsche, ich werde weiter schreiben...
3.04.2009
Fast zwei Jahre...
.... sind vergangen, seit unser Vater gestorben ist.
Und es ist immer noch nichts geschehen.

Unser Anwalt hat noch mal die Rechnung des Strombetreibers angemahnt, ebenso die Grabrechte.
Es kam keine Reaktion.
Nachdem uns der Strombetreiber zwei Mahnungen geschickt und mit Inkasso drohte, haben wir die Rechnung bezahlt. Somit schuldet uns die Erbschleicherin nun fast 26.000 Euro!!!

Wir werden in den nächsten Wochen das Haus renovieren und für unsere Tochter umbauen.
Die Möbel und Gegenstände, die sich noch im Haus befinden und ihr gehören, werden wir auseinander bauen, bzw. in Säcke verpacken und im Keller deponieren. Für den Fall, dass sie eines Tages kommt und Ansprüche darauf stellt.
Ehe sie auch auf ihr Wohnrecht im Haus besteht und unsere Tochter dann evtl. ausziehen muss, soll sie erst mal ihre Schulden an uns bezahlen. Vielleicht überlegt sie es sich dann.

Vielleicht kommen wir auch wirklich erst zur Ruhe, wenn sie tot ist...
6.03.2009
Wieder Einwohnermeldeamt
Ich habe beim Einwohnermeldeamt in K. angerufen, ob Hilde noch in G. wohnt.
Hilde ist aus dem Zuständigkeitsbereich des Einwohnermeldeamtes K. raus, die nette Sachbearbeiterin gab mir die Telefon-Nr. des Einwohnermeldeamtes in G. Dort sollte ich nachfragen.

In G. bekam ich die Auskunft, dass Hilde noch in der B.-Str. in G. gemeldet ist.
Sie ist noch nicht verstorben, denn das wäre dort bekannt...
5.03.2009
Und nun?
Der Anwalt hat eben angerufen. Die Anwältin hat keinen Kontakt mehr zu Hilde.
So bringt es auch nichts, die Mahnung des Stromversorgers dorthin zu schicken, meint er...

Was nun?

Eigentlich wollten wir nun bald das Haus umbauen und renovieren. Unsere Tochter hat eine Ausbildungsstelle in K., wollte dann ins Haus einziehen.
Laut unserem Anwalt können wir nicht umbauen, die Tochter kann nicht einziehen.
Wenn Hilde kommt, müssen wir das Haus für sie räumen...

Alternative: Nichts machen, das Haus verfallen lassen...
Ist das die Lösung?
Für mich nicht.
Ich kann nicht das Erbe unserer Eltern verkommen und verfallen lassen.
Sie haben hart dafür gearbeitet, und nur, weil so einer assozialen Person egal ist, was daraus wird, soll es nun verfallen?

Aber so ist die deutsche Gesetzgebung: Wir haben zwar ein Haus geerbt, sie hat - durch das Wohnrecht - mehr Rechte als wir, die Eigentümer!
Im Internet findet man sehr viele Einträge, Gerichtsurteile und Gesetzestexte: Der Wohnrechtsinhaber bekommt immer Recht!

Deutsche Gerechtigkeit!!!
5.03.2009
Natürlich ist nichts passiert...
Es war ja fast voraus zu sehen. Die Erbschleicherin hat natürlich die Strom- und Heizkostenrechnung nicht bezahlt. Heute kam eine Mahnung des Energieversorgers an uns! Wir sollen den Rechnungsbetrag in Höhe von 1.552,38 Euro sofort bezahlen!

Ich habe die Mahnung - zwecks Weiterleitung an Hilde - an unseren Anwalt gemailt.
Sie hat das Wohnrecht, sie muss zahlen!
11.02.2009
Strom- und Heizkostenabrechnung
Heute kam die Strom- / Heizkostenrechnung 2008 des Energieversorgers vom Haus (1.550 Euro).
Wir haben sie - zur direkten Bezahlung - über unseren Anwalt an Hildes Anwältin weitergeleitet.
Mal sehen, was passiert. Da sie noch das Wohnrecht hat, muss Hilde die Rechnung bezahlen.
Haben wir Glück?
30.01.2009
Nichts Neues
Die Zeit vergeht, es gibt keinerlei Kontakt mehr zu Hilde.
Alles läuft so weiter, wie all die Monate zuvor.
Sie meldet sich nicht.
Sie zahlt nicht.
Sie tritt das Wohnrecht nicht ab.
Sie sorgt nicht für die Grabpflege.

Das Haus leidet. Die Möbel (die laut Testament Hilde gehören) stehen drin, es ist nichts renoviert.
Wir dürfen ja nichts machen, ohne ihr Einverständnis.
Die Grabstätte unseres Vaters ist weiterhin mit einer Holzeinfassung umgeben, es gibt keinen Grabstein.

Wir haben - vor der Frostperiode - das Wasser abgestellt, heizen im Haus, damit es keine weitere Katastrophe gibt.

Ändert sich noch was an der Situation?
Oder müssen wir auf das Ableben der Erbschleicherin warten???
28.11.2008
Kontakt?
Gestern lief das Ultimatum aus, das unser Anwalt der Anwältin von Hilde gestellt hat.
Bisher gibt es keine Rückmeldung.

In seinem Schreiben an die Anwältin hat unser Anwalt erwähnt, dass die Anwältin "... zwischenzeitlich Kontakt zu Frau W. hatte...."
Wie passt das zusammen?
Um was ging es bei diesem Kontakt?
War es bei der Zustellung des Schreibens vom Mahngericht?
Warum hat Hilde bei diesem Kontakt mit der Anwältin nicht in die Aufgabe des Wohnrechtes eingewilligt?
Was läuft da sonst?

Wir wären froh, wenn nun endlich, 18 Monate nach dem Tod unseres Vaters, das Ganze ein Ende hätte!
23.10.2008
Gibt es ein neues Opfer?
Hat die Erbschleicherin wieder zugeschlagen?
Laut dem Einwohnermeldeamt in G. soll Hilde im Haus B.-Str. 6 in G. wohnen.
Die Nachbarn dort haben mitgeteilt, dass sie dort nicht bekannt ist.
Vielleicht liegt es daran, dass sie sich ein neues Opfer geangelt und bei einem Herrn in dessen Wohnung eingezogen ist.
Der Name wird nicht am Klingelschild stehen...

Was kann man tun?
Wie ist sie zu finden?
Für uns wäre es wichtig, wenn das Ganze endlich abgeschlossen würde, damit wir unseren inneren Frieden finden können.

Immer wieder gehen wir durch ein Wechselbad der Gefühle, von Hass auf diese Frau über glückliche Momente, wenn wir wieder ein kleines Puzzleteil entdeckt haben und meinen, dass es nun bald eine Lösung gibt. Immer wieder folgt dann die Enttäuschung und die Tatsache, dass wir schon viel Geld investiert haben, aber eigentlich kaum weiter sind, als nach dem Tod unseres Vaters, vor mehr als 17 Monaten...
13.10.2008
Mahngericht
Wir waren heute im Haus.
Im Briefkasten lag ein - am 07.10. - zugestellter Brief des Mahngerichtes M. an Hilde.
Wir haben uns doch sehr gewundert. Denn normalerweise muss doch der Erhalt eines zugestellten Briefes durch eine Unterschrift bestätigt werden.

Ein Brief vom Mahngericht kann einen Mahn- oder einen Vollstreckungsbescheid beeinhalten.
Wir haben den Brief über unseren Anwalt an Hildes Anwältin weiter geleitet....

Im Haus haben wir das Wasser abgestellt, die Leitungen leerlaufen lassen.
Außerdem haben wir alle Elektroheizöfen auf die unterste Stufe eingeschaltet, sodass das Haus minimal beheizt wird -
und hoffentlich im kommenden Winter nichts passiert.
9.10.2008
Wie vom Erdboden verschluckt...
Obwohl wir die Adresse von Hilde ermittelt haben, gibt es keinen Kontakt zu ihr. Die Anwälte haben bei den Nachbarn in G. angerufen und bekamen die Auskunft, dass Frau W. nicht im Haus wohne.
Hildes Anwältin bekommt keine Antwort auf ihre Briefe, Hilde ist wie vom Erdboden verschluckt.
Das kann doch alles nicht wahr sein!!!
12.09.2008
Gefunden
Wir haben Hilde gefunden - zumindest wissen wir, wo sie nun wohnen soll.
Sie ist nur unweit ihres bisherigen Wohnsitzes verzogen (ca. 15 km), also nicht nach K., wie sie es angegeben hatte.
Die Dame beim Einwohnermeldeamt hat - auf meine Nachfrage vorgestern - "nicht ganz regelkonform" gehandelt und mir gestern Nachmittag die Adresse per Mail mitgeteilt.

Ich habe die neue Adresse unserem Anwalt mitgeteilt und hoffe sehr, dass es nun vorwärts geht. Ob Hilde aber auf die Briefe ihrer Anwältin reagiert? Sie lebt doch so gut und hat sicherlich ihren Spaß daran, dass sie uns so ärgern kann...
Vielleicht muss sie doch mit einer Ladung vor Gericht aufgerüttelt werden, dass wir noch Schadensersatz für den Wasserschaden und Mietzahlungen von ihr fordern können.

Oder bleibt uns nur die Hoffnung auf ihr baldiges Ableben????
4.09.2008
Wir sind ihr auf der Spur - vielleicht...
Wenn Ihr mal Jemanden sucht, der sich aus dem Staub gemacht hat, ist es einen Versuch wert, mal beim Einwohnermeldeamt anzufragen - sofern man ein "berechtigtes Interesse" hat.

Die Mitarbeiter der Einwohnermeldeämter - manchmal nennt man sie auch "Bürgerämter" - sind fast alle sehr nett und hilfsbereit. Die Angestellten in ländlichen Gegenden sind offener und aussagefreudiger, als die in der Stadt. Aber auch diese helfen gerne weiter...

Jedenfalls habe ich heute Nachmittag beim Einwohnermeldeamt in B. angerufen, wo Hilde zuletzt gewohnt hat. Der nette Herr am Telefon hat mir erzählt, dass sie dort nur vorübergehend gewohnt hat, als Zweitwohnsitz. Zum 31.07.2008 hat sie sich dort abgemeldet, und als zukünftigen Wohnsitz das Haus (unser Haus) in K. angegeben, also ihren Erstwohnsitz...
Wir wissen, dass sie nicht in diesem Haus lebt, das ja weiterhin unbewohnbar ist.

Daraufhin habe ich beim Einwohnermeldeamt in K. angerufen. Die Angestellte war ebenfalls nett und hat mir gesagt, dass Hilde seit dem 01.08.2008 anderweitig verzogen ist.
Allerdings wollte sie mir am Telefon nicht die neue Adresse verraten. Das sei nur auf schriftlichen Antrag und gegen Zahlung von 7,00 Euro Gebühr möglich, oder bei persönlichem Erscheinen.

So habe ich heute Nachmittag einen Brief ans Einwohnermeldeamt geschrieben und erklärt, warum wir die Anschrift von Frau W. brauchen. Der Brief ging heute noch weg. Mal sehen, wo die Dame inzwischen abgeblieben ist...
4.09.2008
Eine unendliche Geschichte
Gestern hat unser Anwalt mich angerufen und gebeten, weiter zu recherchieren. Die Anwältin hat ihm mitgeteilt, dass sie unter den angegebenen Telefon-Nr. der Kinder, die ich ermittelt hatte, niemanden erreicht hat. Vielleicht sollte sie es mal abends probieren, nach Feierabend?

Jedenfalls werde ich keines der Kinder von Hilde anrufen, wie es der Anwalt meinte. Soll er es doch probieren. Wozu bekommt er soviel Geld?

"Wir kommen nicht weiter..."
So habe ich wieder im Internet gesucht.
Hildes Mutter lebt/e in einem Altenheim in H. Dort könnte man über die Bewohnerakten vielleicht eine Kontaktadresse erfahren.
Außerdem habe ich in meinem Adressbuch noch die Adresse von Hildes Schwester in Barcelona gefunden. Ob diese noch aktuell ist?

Heute Nachmittag werde ich beim Einwohnermeldeamt in B., dem letzten bekannten Wohnort von Hilde anrufen. Vielleicht verät man mir dort, ob und wohin sie verzogen ist, oder ob sie verstorben ist.
Dieser Tipp kam vom Notar. Wir haben ein "berechtigtes Interesse", und ich hoffe, dass das Einwohnermeldeamt das auch so sieht...

Und wieder vergeht die Zeit.
Es geht auf den Winter zu. Im Haus ist nichts passiert.
Wir können nicht renovieren lassen, nichts entsorgen, weil ja alles Hilde gehört.
Ehe sie nicht beim Notar die entsprechenden Verfügungen unterschrieben hat, werden wir an weiteren Taten an und in unserem Haus gehindert.
Gibt es kein Ende, bis sie gestorben ist?
22.08.2008
Auf und davon
Nachricht unseres Anwaltes an meinen Bruder:
"Frau W. ist nicht mehr erreichbar!"

Ihre Anwältin hatte das unserem Anwalt mitgeteilt.
Nun geht es doch nur noch um die Löschung des Wohnrechtes im Grundbuch...

Die Firma ihres Sohnes (Malergeschäft), wo sie wohl wohnte, gibt es nicht mehr.

Ich habe im Internet recherchiert und unserem Anwalt die Namen und Adressen (soweit ich sie gefunden habe) von Hildes Kindern mitgeteilt. Hoffentlich kann man die neue Adresse von Hilde auf diese Weise erfahren.
9.08.2008
Wieder ein Monat vorbei...
Wieder ist ein Monat vergangen, ohne dass es eine weitere Reaktion der Erbschleicherin gibt.
Keine Reaktion auf das Schreiben unseres Anwaltes, trotz seiner nochmaligen Erinnerung.
Keine Vereinbarung über einen Notartermin.
Einfach NICHTS!

Inzwischen haben wir die Besitzer der Nachbarhäuser ausfindig gemacht. Denn auch von den beiden Nachbargrundstücken, rechts und links neben dem Haus, wuchert das Unkraut über die Zäune auf unser Grundstück und in die Hauseinfahrt. Scheinbar interessiert das diese Leute nicht, denn das Haus verkommt ja offensichtlich, so muss man sich wohl keine Gedanken um das wuchernde Unkraut machen...

Auch der große Zettel am Briefkasten, dass keine Werbung eingeworfen werden soll, scheint niemanden zu interessieren. Ich habe wieder einige der Firmen, von denen die Werbung im überquellenden Briefkasten, sowie vor der Haustüre (wo die vielen Werbezettel und -Zeitungen einfach abgelegt werden) stammt, angerufen.
Mal sehen, ob es nun was nützt...
14.07.2008
Alles verkommt
Wir waren heute im Haus.
Zuerst mussten wir das Unkraut entfernen, das vor der Garageneinfahrt wuchert, ehe wir mit dem Auto überhaupt dorthin fahren konnten.

Vor dem Haus war das Gras bestimmt einen halben Meter hoch gewachsen. Hinter dem Haus mussten wir erst eine Schneise frei schneiden, ehe wir auf die Wiese konnten. Wir haben gemäht und im Haus gelüftet. Dort riecht es abgestanden und irgendwie hat man noch den Modergeruch in der Nase.

Wir haben die alten Lebensmittel entsorgt. Zum Glück gibt es noch kein Ungeziefer im Haus.
Bisher haben wir uns noch nicht an fremdem Eigentum vergriffen, werden auch nichts weiter entsorgen (auch nicht die Berge an Medikamenten), bis das Wohnrecht tatsächlich aufgehoben ist. Denn wer weiß, auf welche Ideen die Erbschleicherin noch kommt...
6.07.2008
Die Anwältin hat sich gemeldet
Die Anwältin der Erbschleicherin hat sich bei unserem Anwalt gemeldet.
Sie will tatsächlich das Wohnrecht im Haus aufgeben, sofern wir keine weiteren Forderungen an sie stellen.
Sie will auch die Grabrechte aufgeben, wenn wir die Kosten für den Grabstein und die Grabeinfassung tragen und auch hier keine Ansprüche mehr an sie stellen.
Sie will nicht die ärztliche Schweigepflicht in der Klinik aufheben, damit wir erfahren können, woran unser Vater gestorben ist. Warum nicht? Was soll diese Schikane wieder? Sie weiß, wo sie uns noch weh tun kann.
Die Möbel und der Hausrat, der noch im Haus ist, ist ihr egal. Den können wir verwenden oder entsorgen, wie wir es wollen.

Es ist nur eine Mitteilung.
Unser Anwalt soll nun mitteilen, ob wir alles so akzeptieren. Aber zuerst ist Urlaubszeit, und die Anwältin bis Ende Juli in Urlaub.

Ich kann es noch nicht glauben, dass es nun zu Ende geht.
26.06.2008
Gibt es nun bald eine Entscheidung?
Unser Anwalt hat der Anwältin der Erbschleicherin angeboten, dass wir auf Schadensersatz verzichten, wenn sie dafür das Wohnrecht aufgibt, uns die Grabrechte am Grab unseres Vaters abtritt, die ärztliche Schweigepflicht aufhebt...
Macht sie es? Oder blockiert sie uns weiter?

Irgendwie wollen wir nur noch eine Einigung und nichts mehr mit der Erbschleicherin zu tun haben...
14.06.2008
Nichts Neues in Sicht
Es geht immer weiter hin und her, zwischen unserem Anwalt, der Versicherung, der gegnerischen Anwältin und uns.
Natürlich geht es um viel Geld.
Es geht darum, wer den Schaden, den die Erbschleicherin verursacht hat, bezahlen muss.
Die Versicherung macht sie dafür verantwortlich, aber weil sie das Wohnrecht sie quasi einem  Hauseigentümer gleich stellt, unterstellt die Versicherung - abstrakt formuliert -, dass sie in unserem Auftrag gehandelt hat und außerdem grob fahrlässig. So ist die Versicherung fein raus. Sie verweigern die Zahlung von 1/3 des Schadens. Das Geld könnten wir ja bei der Erbschleicherin einklagen....

Die Erbschleicherin will und wird natürlich nichts zahlen.
So geht es weiter hin und her. Die Zeit vergeht, das Haus steht leer, wir kommen einfach nicht zur Ruhe.
Dafür stehen Rechnungen an, die wir bezahlen müssen.
Kein Ende in Sicht....
25.05.2008
Versicherungsargumente...
Gestern kam ein Schreiben der Versicherung.
Hier Auszüge:

"Laut BGH-Urteil vom 14.05.2003 ... ist der Inhaber eines Wohnungsrechtes Repräsentant, also derjenige, der unter Würdigung der Gesamtumstände befugt ist, selbstständig in einem gewissen, nicht ganz unbedeutenden Umfang für den Versicherungsnehmer zu handeln (Risikoverwaltung).

Die Übernahme der Risikoverwaltung zeigt sich typischerweise in der faktischen Beherrschung der versicherten Sache, deren Nutzung durch den Repräsentanten geprägt sein muss Das ist hier der Fall.
Nach den vorliegenden Unterlagen oblag die alleinige Nutzung des Gebäudes der Wohnungsrechtsinhaberin. Die beiden Kinder des Verstorbenen, als Hauseigentümer, waren nicht befugt und berechtigt, das Gebäude zu betreten. ...."

Zwischenzeitlich hat die Versicherung die Kosten für die Trocknung des Gebäudes in Höhe von fast 4.500 Euro übernommen und bietet uns noch den Rest bis auf 1/3 der Schadenshöhe zur Auszahlung an.

"... Der Restbetrag könnte von Ihnen - gegenüber der Schadensverursacherin - auf dem Klageweg geltend gemacht werden...."
.....
21.05.2008
Alles unverändert
Die Zeit vergeht, unser Vater ist nun schon seit einem Jahr tot.
In den vergangen Wochen ist nichts passiert.
Anwaltsschreiben, Telefonate, hin und her, alles ohne irgendeine Resonanz.
Wir können weiterhin keine Reparaturen im Haus durchführen lassen, alles plätschert weiter vor sich hin.
Hilde hat keine Eile, warum auch. Wie es im Haus aussieht, interessiert sie nicht.
Die Hauptsache für sie ist doch, dass sie unseren Vater so ausgenommen hat, und die Erbschleicherei von dieser Seite aus mit Erfolg gekrönt war. So billig ist sie noch nie an Geld und Hausrat gekommen...

Es ist alles so traurig.
Wir sind machtlos, können nur abwarten und zusehen, wie alles verkommt...
30.04.2008
Klageschrift
Seit dem 28. April sind die Trocknungsgeräte aus dem Haus entfernt, nach genau 4 Monaten Trocknung!

Es gibt keinerlei Resonanz, weder von Hilde, noch von ihrer Anwältin, auf die Briefe unseres Anwaltes.
Wir bekommen Rechnungen, die wir zahlen sollen / müssen...
Hilde ist ja weit weg, was kümmert sie noch das Haus?

Unser Anwalt hat nun eine Klage vorbereitet. Wahrscheinlich gibt es keine andere Möglichkeit, damit wir endlich unser Haus auch als unser Haus nutzen können.
Wir möchten gerne die kaputten Wasserrohre reparieren lassen, dazu brauchen wir die Zustimmung der Wohnrechtsinhaberin. Sie meldet sich nicht!
Wir möchten das Haus renovieren lassen. Auch hier kommt weder eine Zustimmung, noch Ablehnung!
Einfach nichts!
Es ist schlimm und traurig, mit ansehen zu müssen, wie das Haus verkommt. Aber ohne die Zustimmung der Erbschleicherin können wir nichts machen.

Das Grab unseres Vaters müsste bepflanzt werden. Sie hat die Grabrechte, und auch hierzu gibt es keine Reaktion...

Vor der Klage gibt es die dicke Rechnung (Anwalts- und Gerichtskosten), die wir bezahlen müssen.
Warum das alles?
So hätte es unser Vater nie gewollt!
24.03.2008
Vielleicht auch mal ein bisschen Glück?
Mein Bruder hat mit dem Stromversorger einen Kompromiss geschlossen:
Wir übernehmen den Stromvertrag von Hilde zum 01.04.2008. Sie bekommt vom Stromversorger eine Abschlussrechnung, die sie dann - hoffentlich - bezahlen wird. Bisher hat sie nämlich keine Rechnung bezahlt, weil sie wohl davon ausgeht, dass wir für die Kosten ab Januar aufkommen.
Der Stromversorger hat angekündigt, dass sie das Geld dann vor Gericht einklagen werden.
Hoffentlich wird es wahr!

Heute waren wir im Haus. Es sieht grausig aus, und die Trocknungsgeräte laufen immer noch, schon fast 3 Monate lang!
Es ist nichts mehr wie früher, nur Ärger und Hass gegen die Erbschleicherin.

Eigentlich müsste es doch Gerechtigkeit geben...
18.03.2008
Immer wieder neuer Ärger
Gestern rief der Gutachter bei meinem Bruder an und hat ihm mitgeteilt, dass - aufgrund der starken Schimmelbildung im Haus - nun dringend die Tapeten von den Wänden und die Teppichböden aus den Räumen entfernt werden müssen.
Danach soll eine intensive Behandlung der betroffenen Stellen erfolgen, ehe wieder neu tapeziert und neue Bodenbeläge verlegt werden.
Wie verhalten wir uns?
Was geschieht mit den Möbeln, die noch in den Räumen stehen, und - lt. Testament - der Erbschleicherin gehören?
Was ihr wertvoll erschien, hat sie mitgenommen, alles andere steht noch da, teils in den Schränken, teils hat sie die Sachen im Wohnzimmer in einer Ecke auf der Erde deponiert.

Der Stromversorger hat meinem Bruder mitgeteilt, dass wir nun für die Stromabrechnung im Haus zuständig sind. Sie berufen sich auf die handschriftliche Mitteilung von Hilde vom Januar.2008, in der sie ja mitgeteilt hat, dass sie nicht mehr ins Haus zurückkommt und wir für die Stromrechnung zuständig wären.
Wir, mein Bruder und ich, sollen - bis Ende dieser Woche - erklären, dass wir die Stromrechnungen bezahlen, ansonsten wird der Strom abgeschaltet.
Zurzeit laufen noch die Trocknungsgeräte und die Heizungen im Obergeschoss des Hauses, so darf der Strom auf keinen Fall abgeschaltet werden.

Es ist alles so traurig. Immer wieder gibt es neue Hiobsbotschaften und Nachrichten.
Hilde ist weit weg, es interessiert sie nicht, warum auch?
13.03.2008
Frechheit siegt? - Doch wohl nicht!!!
Nachdem mehrere Fristen verstrichen sind, hat Hilde über ihre Anwältin mitteilen lassen, dass sie nun doch das Wohnrecht aufgeben würde, wenn...
... keinerlei Forderungen an sie gestellt würden, weder von uns, noch von der Versicherung.

Das heißt, sie wäre fein raus: Schaden verursachen, wegziehen und sich ein feines Leben auf unsere Kosten machen!
Klasse!

Die Schadenshöhe ist noch nicht abzusehen.
Das Haus wird immer noch getrocknet.
Überall, in fast allen Räumen, gibt es massiven Schimmelbefall.

Bisher gibt es Kosten (durch die Trocknung und die Handwerker, die nur die notwendigsten Arbeiten gemacht haben) von ca. 5.000 Euro.
Durch die Instandsetzung, Reparatur der Wasserleitungen, Elektroheizöfen, usw., kommen noch immense Kosten auf uns zu...

Warum?
Weil Hilde ausgezogen ist, ohne die entsprechende Vorsorge zu treffen.
29.02.2008
Verschleppungstaktik
Heute erhielten wir - als Kopie über unseren Rechtsanwalt einen Brief von Hildes Anwältin, die um eine "angemessene" Fristverlängerung bittet.
Angeblich ist ihre Mandantin, also die Erbschleicherin, nicht zu erreichen, da sie auswärts wohnt.
Außerdem habe die "Unterzeichnende", also die Anwältin, viele Termine und könnte sich nicht mit der Sache aktuell auseinander setzen.

Verschleppungstaktik - so nennt man das wohl.
Wir werden wieder blockiert und können die notwendigen Arbeiten nicht erledigen lassen...
18.02.2008
Die 1. Phase der Trocknung ist abgeschlossen
Nach 7 Wochen Trocknung wurden heute die Trocknungsschläuche im Erdgeschoss aus dem Estrich entfernt. Die Trocknungsgeräte stehen immer noch. Wobei man davon ausgeht, dass die Räume im Erdgeschoss nahezu komplett getrocknet sind.
Im Keller wird es noch eine ganze Weile dauern, bis alles getrocknet ist.

Außerdem war der Installateur im Haus und hat sich die Räume angesehen, um dann einen Kostenvoranschlag machen zu können.
Im Bad muss definitiv die Wand aufgestemmt werden.
Wenn alle Lecks in der Wasserleitung gefunden sind, muss das Bad - nach Abschluss der Arbeiten - neu gefliest werden...

In der Küche werden wir den Urzustand der Wasserleitung wieder herstellen lassen. So müssen auch dort Wände aufgestemmt werden.
Arbeit und Schmutz - Und immer noch ist die Kostenfrage offen...

Heute war der erste 18. Februar ohne Besuch bei Papa. Er wäre heute 82 Jahre alt geworden...
15.02.2008
Wieder ein Anwaltsbrief - Ob es darauf eine Reaktion gibt?
Heute war in der Post die Kopie eines Briefes unseres Anwaltes an Hildes Anwältin.
Der Anwalt hat mitgeteilt, dass die Versicherung nur 2/3 des Schadens übernimmt. Hilde soll nun bis zum 25. Februar schriftlich erklären, dass sie für den - nicht durch die Versicherung übernommenen - durch sie verschuldeten Schaden aufkommt. Ebenfalls soll sie erklären, dass sie auch die Schadensersatz-
ansprüche übernimmt.

Bis zum gleichen Termin soll Hilde die Miet- und Verbrauchskosten überweisen, die inzwischen auf über 4.000 Euro aufgelaufen sind.

Der Anwalt hat sie weiterhin aufgefordert, schriftlich zu erklären, dass sie auf die weitere Geltendmachung der Beerdigungskosten unseres Vaters verzichtet, da sie im Beisein von Zeugen erklärt hat, sie trage diese alleine.

Sollte das alles nicht bis zum genannten Termin vorliegen, müsste eine gerichtliche Klärung herbeigeführt werden...

Was passiert nun?
Erkennt die Erbschleicherin endlich, dass sie auf verlorenem Boden steht und nur bezahlen muss, statt Geld zu bekommen?
14.02.2008
Leck-Ortung im Haus
Gestern wurden - endlich - die Lecks in der Wasserleitung geortet.
Ein Wasserrohrbruch ist im oberen Bad, im Bereich des Durchlauferhitzers und der Duscharmatur.
Da man dort nicht genau feststellen kann, wo das Wasserrohr geborsten ist, muss die Wand aufgestemmt werden.

Der 2. Wasserrohrbruch ist in der Küche. Dort kann man vielleicht für die Wasserzufuhr die Wasserleitung nehmen, die vor ca. 2 Jahren zum Anschluss der Spülmaschine neu angelegt wurde.

Im ganzen Haus riecht es nach einem starken Schimmelbefall.
Kein Wunder: An der Decke und den Außenwänden im Treppenhaus, sowie an den Decken der oberen Zimmer und an den Fenstern ist starker Schimmelbelag.

Bevor wir nun einen Installateur zur Abdichtung und Reparatur der Wasserleitungen beauftragen, müssen wir die Arbeiten (Kostenvoranschlag) erst von der Anwältin der Gegnerin absegnen lassen, denn durch das Aufschlagen der Wände kommen ja höhere Kosten auf uns zu, als nur durch das Abdichten der schadhaften Stellen.

Am Montag werden die Trocknungsgeräte im Erdgeschoss abgebaut.
Die Trocknung im Keller dauert noch mal ca. 3 - 4 Wochen.

Es ist traurig, mit ansehen zu müssen, wie das Haus verkommt!
8.02.2008
Anwaltstermin
Gestern hatten mein Bruder und ich einen Termin beim Anwalt.
Die Versicherung darf tatsächlich die Zahlung - sogar ganz - verweigern.
Der Inhaber eines Wohnrechtes gilt als Repräsentant. Er ist somit dem Hauseigentümer gleichgestellt, und wenn er einen Schaden fahrlässig verursacht, ist der Versicherung aus der Haftung. Somit ist unsere Versicherung noch kulant, wenn sie uns 2/3 des Schadens bezahlen will...

Hilde muss für den restlichen Schaden aufkommen, also 1/3 des Gesamtschadens bezahlen.
Außerdem muss sie - solange sie das Wohnrecht hat, die Unterhaltungskosten des Hauses (Strom, Wasser, Müllabfuhr, Schmutz- und Abwasser bezahlen, was sie ja bisher nicht gemacht hat.

Mit ihrem Wisch an den Stromversorger kommt Hilde nicht durch. Da hat sie falsch gepokert.
Und nun kommen immense Kosten für Strom und Wasser auf sie zu:
Die Trocknungsgeräte laufen immer noch im Haus auf Hochtouren, ein Ende der Trocknung ist noch nicht abzusehen. Das gibt Kosten!
Und wenn das Wasser einige Tage aus dem Haus gelaufen ist und auch mehrere Zentimeter hoch in Erdgeschoss und Keller stand, kann man sich vorstellen, dass die Wasserrechnung auch nicht gering sein wird...

Der Anwalt hat von uns eine Aufstellung über die nicht gezahlten Kosten in 2007 und 2008 angefordert, die er über die Anwältin der Erbschleicherin geltend machen will.

Er hat außerdem mit der Anwältin telefoniert und bekam von ihr die schriftliche Bestätigung, dass wir, der Gutachter und die Handwerker ins Haus können, um den Schaden beheben zu lassen. So "dürfen" wir auch die Wasserrohre und die Stromanlage reparieren lassen - welch ein Hohn!
Für die weitere Instandsetzung verlangt die Anwältin Kostenvoranschläge von uns.

Jedenfalls muss die Erbschleicherin auch die Beerdigungskosten bezahlen. Sie hat es ja laut genug bekundet, dass sie alleine für die Beerdigung zuständig sei...

Vielleicht gibt es doch noch Gerechtigkeit, und die Alte sieht irgendwann ein, dass sie gegen uns nicht ankommt, und wir unser Leben nicht auch noch durch sie zerstören lassen...
8.02.2008
Frech und dreist, die Lügnerin!
Bei meinem Bruder klingelte gestern ein Herr von der Stromversorgung. Er wollte im Haus den Zähler ablesen, hatte aber dort niemanden angetroffen.
Mein Bruder war erstaunt, und noch erstaunter, als der netter Herr einen - von Hilde - handgeschriebenen Brief aus dem Aktenordner zog, mit folgendem Inhalt:

"Hiermit erhalten Sie meine neue Kontonummer, zur Überweisung des Guthabens aus der Stromrechnung: [Bankverbindung in Augsburg]"  ...... , dort wohnt sie jetzt, 500 km vom Haus entfernt...
Weiter: "Ab 1.1.2008 ist Herr W. [mein Bruder] für die Stromrechnung zuständig. Er hat auch die Haustürschlüssel. Ich werde nicht mehr ins Haus nach K. zurück gehen"...

Eine Frechheit ohnegleichen!
Das Wohnrecht will sie sich gegen viel Geld auszahlen lassen, aber natürlich nicht für die Kosten aufkommen, die sie als Wohnrechts-Inhaberin selbstverständlich tragen muss...
Außerdem geht man doch eigentlich davon aus, dass man informiert wird, wenn man plötzlich für Kosten zuständig sein soll, oder?

Aber alles das passt zu Hilde:
Sie ist frech und dreist, lügt, und meint, dass sie so weiterkommt.
Einige Leute hat sie so täuschen können,  UNS nicht!
6.02.2008
Jetzt auch noch Ärger mit der Versicherung
Heute kam ein Brief von der Versicherung, dass sie nicht den vollen Schaden bezahlen.
Man geht von einem Schaden in Höhe von 30.000 Euro aus (woher kommt diese Summe?), die Versicherung will 20.000 Euro, als 2/3 an uns zahlen. Der Schaden sei fahrlässig verschuldet, so sei die Versicherung nicht verpflichtet, ihn voll zu bezahlen.
Morgen haben wir einen Termin bei unserem Anwalt, mal sehen, was der uns rät.

Das Haus wird immer noch getrocknet, es wurde noch keine Leckage-Ortung gemacht, d. h., wir wissen noch gar nicht, wo die Wasserrohrbrüche aufgetreten sind.
Dann müssen die Wände aufgestemmt werden...
Der Strom ist noch abgeschaltet. Man weiß noch gar nicht, ob es im Stromkreislauf auch Schäden gibt...
Die Eletroöfen standen im Wasser. Gibt es da auch Schäden?
Und was ist mit den Reparatur- und den Wiederherstellungskosten?
Die Versicherung macht es sich sehr einfach!

Wer zahlt den Rest?
Hilde? - zumindest nicht freiwillig. Warum auch? Sie ist sich doch keiner Schuld bewusst...
Müssen wir doch noch vor Gericht?
28.01.2008
Der Toröffner ist da!
Ich konnte es gar nicht glauben, als mein Bruder mich anrief und sagte, dass er den Toröffner fürs Garagentor bei unserem Anwalt abgeholt hat...

Wir können ihn leider noch nicht benutzen, weil der Strom im Haus abgestellt ist, und nur die Anschlüsse für die Trocknungsgeräte an einem Bauverteilerkasten angeschlossen sind.
Ich kann nicht verstehen, warum Hilde den Türöffner mit nach Bayern genommen hat, als sie ausgezogen ist. Wollte sie uns ärgern? Wahrscheinlich.
Sie hat wohl ihrer Anwältin mitgeteilt, dass sich der 2. Toröffner noch im Haus befindet.
Vermutlich ist das wieder eine Lüge.
Sie hätte uns ja mitteilen können, wo sich das Teil im Haus befindet, dann brauchte sie nicht die Fernbedienung zu schicken, oder?

Die Trocknungsgeräte laufen immer noch im Haus, nun schon seit 4 Wochen!
Heute habe ich mit der Firmenchefin der Trocknerfirma telefoniert. Sie meint, dass es noch ca. 2 Wochen dauert, bis das Erdgeschoss einigermaßen trocken ist.
Im Keller, meint sie, dauert es noch mindestens 4 Wochen, denn die Außenwände des Hauses sind nicht nur feucht, sondern nass!

Ehe die Trocknung nicht abgeschlossen ist, können keine weiteren Arbeiten ausgeführt werden.
Dann sollte eine Leckortung erfolgen, um festzustellen, wo die einzelnen Wasserrohrbrüche waren.
Anschließend müssen die Elektroleitungen und die Elektroheizungen im Haus auf Schäden überprüft werden. Nach Abschluss der Trocknung muss das Haus geheizt werden.

Am nächsten Donnerstag haben wir einen Termin bei unserem Anwalt, um mit ihm die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
Ich bin gespannt, was wir dort noch erfahren werden....
24.01.2008
Anwaltsbrief
Gestern hat unser Anwalt an Hildes Anwältin geschrieben, dass sie uns nun umgehend den Garagenöffner für das elektrische Garagentor zukommen lassen soll. Ansonsten müsste das Tor aufgebrochen werden. Die Kosten für die neue Mechanik, die durch das Aufbrechen zerstört würde, müsse Hilde tragen.

Außerdem habe der Gutachter eindeutig festgestellt, dass das Haus nicht beheizt war. So sei eindeutig Hilde für den Schaden verantwortlich.

Eine Rückantwort erwartet unser Anwalt bis heute Mittag, 12 Uhr!

Ich bin gespannt, was nun kommt.
Wird Hilde reagieren?
23.01.2008
Emotionen
Sicher bin ich emotional.
Dieses Wort geistert durch unseren Alltag.

Emotionen, wenn es um die Zustände um den Tod unseres Vaters in der Klinik geht.
Emotionen, wenn es um das Haus geht, um die Gegenstände, die Erinnerungsstücke, auf die wir, die Kinder, keinen Anspruch haben, weil unser Vater im Testament "sein bewegliches Hab und Gut" Hilde vermacht hat.
Was ist "Bewegliches Hab und Gut"?
Dazu gehören Einrichtungsgegenstände, wie Möbel, Wäsche, Kleidung. Teppiche in den Zimmern, Bilder an den Wänden, Geschirr in den Schränken, Fotoapparat, Radio, Bücher, ... einfach alles!
Wir, die Kinder, haben keinen Anspruch auf Gegenstände oder Erinnerungsstücke.
Wir haben keinen Anspruch auf ein Bild unseres Vaters.
Wir müssen froh und dankbar sein, wenn uns die Erbschleicherin einige Dinge aus dem Besitz unserer Eltern überlässt, z. B. Fotoalben von früher.
Wir müssen dankbar sein, wenn sie uns Dinge aushändigt, die unserer Mutter gehörten.

Wir müssen mit Rechnungen nachweisen, was uns gehört. Habt Ihr auch alle Rechnungen aus den letzten 30 oder 40 Jahren verwahrt, damit Ihr in einem solchen Fall mal nachweisen könnt, was Euch ist?

Viele Dinge birgen Emotionen.
Klar, es sind nur Sachen. Es sind Sachen, die man nicht zum Leben braucht.
Aber es sind Erinnerungen.
Erinnerungen an schöne Stunden, an schlimme Tage der Kindheit und Jugendzeit.
Einige Dinge von mir sind im Haus. Ich darf sie nicht mitnehmen. Ich muss nachweisen, dass sie mir sind!
Rechnungen gibt es natürlich nicht mehr - nach 30 oder 40 Jahren...

Ich möchte gerne wissen, woran mein Vater im Krankenhaus gestorben ist.
Hätte man ihm noch helfen können?
War er alleine, als er starb?
Leider werden wir darauf nie eine Antwort bekommen.
Die Einzige, die die Schweigepflicht der Ärzte aufheben könnte, ist Hilde.
Und sie wird es niemals machen!
Warum auch, sie hat ja keinen Nutzen davon...

Und dann wird mir vorgeworfen, ich sei emotional!
Klar, es ist so!
Aber kann es mir einer verdenken?
Geschrieben von gege um 12:00 | in: Erbschleicherei
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20.01.2008
Märchenstunde
Wie ist es im Märchen?
Wer lügt, dem wächst eine lange Nase! So lang, dass sie auffällt, und sich die Leute darüber amüsieren.
Hilde muss eine sehr lange Nase haben, nach den vielen Lügen, die sie in die Welt setzt.
Seien es die Aussagen, mit denen sie sogar ihre eigene Anwältin belügt (sie habe das Haus geheizt),
oder die Lügen, die sie über uns in die Welt setzt (wir hätten Dinge aus dem Haus entwendet, die ihr gehörten)...
Dabei ist sie nur eine böse Hexe, wie sie im Märchen vorkommt, mit einer langen, krüppeligen Nase und verkrüppelten Händen.
Sie ist so böse, wie nur Hexen sein können.
Sie will nur Geld, soviel, wie sie in ihrem ganzen Leben nicht verjubeln kann...
Geld, für das sie nie einen Finger gekrümmt hat, Geld, für das unsere Eltern hart gearbeitet haben, Geld, das ihr nicht zusteht.
Wie schaffen wir, ihr das klarzumachen?
Sie hat doch alles, was sie wollte, und noch viel mehr. Warum reicht alles noch nicht?
Warum will sie nur noch mehr kaputt machen?
Warum zerstört sie das Haus, das unsere Eltern aufgebaut haben?
Warum will sie auch noch unser Leben zerstören?
Warum gibt es keine Möglichkeit, eine Erbschleicherin in ihre Grenzen zu weisen?

Früher hat man böse Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt...

Schade nur, dass unser Vater nicht erkannt hat, oder nicht erkennen wollte, welchen großen Fehler er einmal im Leben gemacht hat.
Aber vielleicht gibt es doch noch irgendwann Gerechtigkeit...
Geschrieben von gege um 12:47 | in: Erbschleicherei
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13.01.2008
Es sieht schrecklich aus...
Wir waren am Samstag im Haus.
Es sieht schrecklich aus: In allen Räumen sind die Böden aufgebohrt, und es stecken dicke Schläuche darin, die den Estrich trocknen sollen.
Die Fußleisten sind von den Wänden gelöst, alle Schränke, die noch in den Räumen stehen (Hilde hat  das Haus noch nicht geräumt!), wurden von den Wänden vorgezogen, damit die Wände dahinter trocknen können.
Die Tapeten lösen sich von den Wänden. Wenn man sieht, wie alles aussieht, was wir in mühevoller Arbeit - vor ca. 2 Jahren - alles neu gemacht haben, dann kommen einem die Tränen....

Und es wird weiter gelogen!
Unser Anwalt hat der Anwältin der Erbschleicherin einen Brief geschrieben, dass sie uns die Garagenöffner schicken soll. In der Garage ist auch ein Wasseranschluss, der wahrscheinlich auch von den Wasserrohrbrüchen betroffen ist. Natürlich keine Reaktion - warum auch?
Dafür hat Hilde über ihre Anwältin mitteilen lassen, dass sie das Haus geheizt habe und somit für das Platzen der Wasserrohre im Frost nichts könnte.
Gut, dass der Gutachter, der den Schaden aufgenommen hat, durch diverse Messungen festgestellt hat, dass das Haus seit einiger Zeit, nicht geheizt wurde.
Vor allem drückt sie auf die Tränendrüsen, indem sie immer wieder feststellen lässt, wie arm sie doch durch ihre Krankheit ist...
Damit versucht sie, alle zu beeindrucken.
Aber zum Belügen und Betrügen ist sie nicht zu krank - welch ein Hohn!
Geschrieben von gege um 20:15 | in: Erbschleicherei
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4.01.2008
Wohnrecht / Wohnungsrecht - Definition
Im Internet fand ich bei www.lexxakt.de folgende Definition für den Begriff Wohnrecht:

Mit Wohnrecht (= Wohnungsrecht) wird eine Unterart der "beschränkten persönlichen Dienstbarkeit
(§ 1093 BGB) bezeichnet, bei der für den Berechtigten ein Benutzungsrecht an einem Gebäude oder einem Teil eines Gebäudes bestellt wird.

Mit "beschränkt persönlicher Dienstbarkeit" wird eine Belastung eines Grundstücks oder Gebäudes zugunsten einer bestimmten Person bezeichnet (z. B. ein Wohnrecht  auf Lebenszeit). Die beschränkt persönliche Dienstbarkeit muss ins Grundbuch eingetragen werden (§ 873 Abs. 1 BGG).
Die beschränkt persönlichen Dienstbarkeiten sind in den §§ 1090ff BGB geregelt.

Unterhaltung des Gebäudes / Nebenkosten:
Der Berechtigte hat gemäß §§ 1093, 1041 BGB für die Erhaltung des Gebäudes zu sorgen.
Die laufenden Nebenkosten wie Müll, Wasser oder Heizung muss der Berechtigte selbst tragen.
Ebenso trägt der Berechtigte die gewöhnlichen Unterhaltskosten.

Bei der Ausübung des Wohnungsrechtes hat der Berechtigte das Interesse des Eigentümers des Objektes tunlichst zu schonen.
Hält er zur Ausübung der Dienstbarkeit auf dem belasteten Grundstück / im belasteten Haus eine Anlage, so hat er sie in ordnungsmäßigem Zustande zu erhalten, soweit das Interesse des Eigentümers es erfordert.
Der Berechtigte hat für die Erhaltung des Objektes in seinem wirtschaftlichen Bestande zu sorgen.

Eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit ist nicht übertragbar.
Geschrieben von gege um 22:07 | in: Erbschleicherei
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3.01.2008
Was sagt der Anwalt?
Der Wasserschaden.
Man kann es sich nicht vorstellen, aber die Erbschleicherin kann uns tatsächlich untersagen, dass wir  UNSER Haus trocknen lassen... ! So ist die Gesetzgebung in Deutschland! Wer ein Wohnungsrecht hat, kann schalten und walten, wie er will. Niemand kann ihm das Wohnrecht wieder nehmen, nur der Tod hebt es auf!

Wir waren heute beim Anwalt. Unser Vater wurde beim Notar und beim Verfassen des Testaments mit dem Vermächtnis / Erbvertrag total über den Tisch gezogen.
Seine 2. Frau hat mehr Rechte, als die eigenen Kinder!

Leider gibt es für uns nur wenig Chancen, Hilde aus dem Haus zu bekommen, außer Klagen zu allen möglichen Dingen, z. B. Zahlung von Schadensersatz (das geht nur, wenn die Versicherung den Wasserschaden nicht bezahlt), Klage wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht für das Haus (sie hätte heizen und die Wasserleitungen entsprechend versorgen müssen), Klage auf Zahlung der Nebenkosten, usw.
Für jedes dieser Vergehen müsste ein Rechtsstreit angestoßen werden. Das bedeutet für uns, dass hohe Kosten für uns entstehen, die  wir - zum Teil - zurückbekommen können, falls Hilde den jeweiligen Rechtsstreit veliert.

Also, rein theoretisch muss Hilde, die Erbschleicherin, das Wohnungsrecht nun nicht aufgeben. Sie muss auch nicht im Haus wohnen, aber es so pflegen, dass kein Schaden entstehen kann. Sie muss heizen und lüften und auch die Kosten für Strom, Wasser und Nebenkosten bezahlen.

Die Beerdigungskosten für unseren Vater müssen wir nicht zahlen, da Hilde beim Bestatter - im Beisein von uns und meinem Mann (= Zeuge) gesagt hat, dass SIE die Beerdigung bezahlt, und wir nichts damit zu tun haben...

Die Grabrechte am Grab unseres Vaters muss sie nicht an uns abtreten, aber sie muss das Grab pflegen. Ansonsten kann das Friedhofsamt der Stadt (nicht wir) die Pflege einklagen.
Wir haben - als Kinder - mit der Grabstätte nichts zu tun, können aber zusehen, wie das Grab vergammelt, weil Hilde natürlich nichts machen wird....

Wir haben keinen Anspruch auf die Beleidskarten, wissen also nicht, wer an uns geschrieben und vielleicht auch Geld in die Karte gelegt hat...

Die Chancen, über den Anwalt zu erfahren, woran unser Vater verstorben ist, sind ebenfalls nicht gut.
Wahrscheinlich werden wir es nie erfahren...

Der Anwalt verfasst nun ein Schreiben an die Anwältin von Hilde, dass es einen Wasserrohrbruch mit beträchtlichem Schaden gegeben hat, dass wir die Nothilfemaßnahmen ergreifen. Er bittet quasi um die Zustimmung, dass das Haus trockengelegt werden darf....

Das alles darf doch eigentlich gar nicht wahr sein...
Geschrieben von gege um 23:40 | in: Erbschleicherei
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2.01.2008
Wie geht es nun weiter? - Wasserrohrbrüche und mehr ....
Inzwischen gab es einigen Schriftwechsel zwischen uns und Hildes Anwältin. Leider waren die Briefe der Anwältin weiterhin nichtssagend, mit immer neuen Forderungen. Es gab aber nie einen Hinweis darauf, gegen welche Gegenleistung Hilde das Wohnungsrecht aufgeben würde.
Der Zugang ins Haus wurde uns untersagt.

Am 28.12.2007, dem 30. Todestag unserer Mutter, bekam ich einen Anruf von einer Nachbarin. Es habe einen Wasserrohrbruch in unserem Haus gegeben, die Wasserversorgung verlange nach einem Haustürschlüssel...
Hilde hatte das Schloss an der Haustüre austauschen lassen, es wurde uns kein Ersatzschlüssel für Notfälle ausgehändigt oder hinterlegt.

Mit Hilfe der Polizei, die die Anwältin informierte, wurde das Türschloss aufgebrochen, sodass wir ins Haus konnten.
Das gesamte Erdgeschoss stand ca. 30 cm unter Wasser, ebenso der Keller.
Ein Gutachter stellte mehrere Wasserrohrbrüche fest, einen u. a. in der Küche, ein weiterer in der Wasserleitung zwischen den beiden Bädern in der oberen Etage und im Erdgeschoss.
Es gibt einen immensen Schaden: Die Böden (Teppichböden) und teilweise wohl auch der Estrich sind stark durchnässt, Zimmertüren, die Holzverkleidung an den Wänden, Tapeten sind unbrauchbar geworden. Die Nachtspeicher-Heizöfen standen im Wasser, und es steht noch nicht fest, ob sie noch ok sind.
Das Wasser lief durch die Decken, zog ins Mauerwerk, man kann gut die Wassereinbrüche erkennen, auch von Außen. Sollte es in den nächsten Tagen starken Frost geben, könnten auch Schäden am und im Mauerwerk und / oder Putz entstehen.

Die Wasserversorgung hat die betroffenen Etagen ausgepumpt, wir haben am nächsten Tag noch mal den Keller mit einem Nasssauger ausgesaugt.
Nun stehen 6 Trocknungsgeräte in den Räumen, die das Haus in 3 - bis 4 Wochen trocknen sollen.
Dazu muss nun täglich einer von uns beiden zum Haus fahren, um die Kanister zu leeren, bzw. den Handwerkern die Tür aufzuschließen.
In den nächsten Wochen und Monaten sind sehr aufwändige Arbeiten im Haus zu erledigen, bis es wieder in Ordnung ist.

Man kann sowieso noch nichts über die Schadenshöhe sagen, denn viele Schäden sind erst nach der Trocknung ersichtlich. Dann erst können die Wasserleitungen überprüft werden, man muss feststellen, an welchen Stellen die Wände aufgestemmt werden müssen, um die Wasserleitungen freizulegen, die Elektroheizung muss ebenso, wie die gesamte Elektrik im Haus, überprüft werden.

Der Gutachter stellte "grobe Fahrlässigkeit" von Hilde fest. Sie hätte das Haus nicht einfach so stehen lassen dürfen. Entweder hätte sie die nötigen Vorkehrungen treffen müssen (Wasserleitungen leer laufen lassen, Wasser abstellen, Räume heizen), oder uns über ihren Auszug informieren müssen, damit wir uns um das Haus hätten kümmern können.

Von Hilde und der Anwältin haben wir nichts gehört.
Wir konnten aber feststellen, dass Hilde alles aus dem Haus mitgenommen hat, was für sie "wertvoll" war: Gefriertruhe, Waschmaschine, Fernseher, Polstergarnitur, Esszimmergarnitur, Kleiderschrank, Geschirr, Wäsche, ...
Die Einbauküche wurde auseinandergebaut und steht zum Abtransport bereit...

So hat sie es geschafft und sich saniert: 40.000 Euro, dazu ein fast neues Auto im Wert von fast 20.000 Euro, Hausrat im Wert von mehreren Tausend Euro, usw. - Und noch immer reicht es nicht!

Hilde hat sämtliche Schlüssel, u. a. die Fernbedienungen fürs elektrische Garagentor, mitgenommen, sodass die dort befindliche Wasserleitung nicht auf Lecks überprüft werden kann.
Die Garage ist ausdrücklich aus dem Wohnungsrecht ausgenommen.
Außerdem sind alle Unterlagen vom Haus, sowie die persönlichen Papiere, wie das Familien-Stammbuch verschwunden.

Unseren Vater hat sie belogen und betrogen, uns Geschwister wollte sie auseinander und um unser Erbe bringen. Unser Vater hätte es so bestimmt nie gewollt!
Geschrieben von gege um 10:58 | in: Erbschleicherei
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1.01.2008
Erbschleicherei - Vermächtnis und Erbvertrag
Der Notartermin war 2004, unser Vater damals 78 Jahre alt.
Vater wollte - wie wir vermuten, so hat er es uns auch gesagt - ein einfaches Testament, in dem er Hilde ein Wohnrecht eintragen lassen wollte, damit ihr nicht das Zuhause genommen werden konnte. Das Haus, das unsere Eltern aufgebaut hatten, sollten wir, die Kinder bekommen, ebenso das Geld auf der Bank, um das Haus zu unterhalten.

Der Notar hat uns erzählt, dass es auch beim ersten Termin so war. Dann kamen die beiden noch mal, und nun ging es um den Erbvertrag. Hilde wollte alles, auch das Haus. Das war aber nicht möglich, weil noch Anteile des Hauses - aus dem Erbe unserer Mutter - auf uns, die Kinder lauteten.
So machte man einen Vertrag, dass eine Summe von 40.000 Euro direkt nach dem Tod unseres Vaters von uns an Hilde zu zahlen sei. Außerdem sollte Hilde das gesamte Hab und Gut unseres Vaters zu dessen Todeszeitpunkt bekommen. Und dann das Wohnrecht: Es sollte ein Wohnungsrecht für alle Räume des (Einfamilien-) Hauses eingetragen werden. Sollte die Eintragung nicht bis 3 Monate nach dem Todestag erfolgt sein, wären weitere 40.000 Euro an Hilde von uns zu zahlen...
Es gab kein Gespräch mit Hilde über dieses Testament, sondern Hilde beauftragte eine Anwältin, für sie tätig zu werden.

Wir holten uns Rat bei einem Anwalt für Erbrecht, ob dieses Vermächtnis so rechtens sei. Der meinte, der Vertrag sei sehr schwammig aufgesetzt und riet uns, als erstes das Konto für Verfügungen durch Hilde zu sperren, da das Geld ja uns zustehe.
Das gefiel Hilde natürlich gar nicht, und sie beschimpfte uns am Telefon - zum Glück lief der Anrufbeantworter...

Ein Erbvertrag ist ein Knebelvertrag, vor allem für denjenigen, der den Vertrag verfasst. Er kann nicht mehr aus diesem Vertrag heraus, sondern braucht dazu die ausdrückliche Zustimmung des Begünstigten. Ich weiß nicht, ob es unserem Vater bewusst war, wie sehr er sich mit der Unterschrift unter dem Erbvertrag an Hilde ausgeliefert hat.

Dann kamen die Forderungen: Zahlung der Beerdigungskosten (Sie wollte beim Bestatter alles alleine entscheiden und gab dort auch eindeutig an, dass sie die Kosten für die Beerdigung unseres Vater allein übernehmen würde). Wir haben - bis heute - keine Rechnungen über die Beerdigungskosten bekommen, nur 2 - von Hilde ausgefüllte - Zahlscheine, die wir überweisen sollten. Wissen wir, worum es sich dabei handelt?

Nach der Eröffnung des Testaments kam von der Anwältin, die Hilde beauftragt hatte, ein Schreiben, dass Hilde gewillt sei, auf das Wohnrecht zu verzichten, gegen Zahlung der 40.000 Euro (der Strafzins, der im Vermächtnis angesprochen war, wenn das Wohnrecht nicht bis Ende August im Grundbuch eingetragen sei). Den Geldausgleich von 40.000 Euro und das gesamte Hab und Gut, das unserem Vater gehörte, hatten wir ihr schon übereignet. Besonders traurig dabei: Uns steht nichts mehr zu, was mal unserem Vater gehörte, kein Bild von ihm, kein Erinnerungsstück, auch nichts, was von seinen Eltern, also unseren Großeltern war.
Wenn wir nachweisen, dass Dinge unserer Mutter gehörten (Hildes Anwältin schrieb, dass sich im Haus nichts mehr von unserer Mutter befindet... - woher weiß Hilde das?), muss Hilde sie an uns herausgeben. Wie können wir das nach 30 Jahren beweisen?

Es gab einigen Schriftverkehr mit der Anwältin, nichtssagende oder gar keine Briefe kamen zurück. So verging die Zeit bis August wie im Flug.
Wir ließen also notariell das Wohnrecht für Hilde ins Grundbuch eintragen. Dabei mussten wir erkennen, dass wir - aufgrund des Vermächtnisses - dem Wohnungsrecht ohne Einschränkungen zustimmen mussten, obwohl unser Vater - ohne unser Einverständnis - gar nicht über das ganze Haus hätte verfügen dürfen. Das Wohnrecht muss "verschafft" werden, weil es der letzte Wille unseres Vaters war.

Mit der Eintragung eines Wohnungsrechtes muss der Begünstigte, lt. BGB, das Haus / die Wohnung sorgfältig pfegen, heizen und lüften. Der Wohnungsrecht-Berechtigte muss ebenso die Verbrauchskosten bezahlen: Strom, Wasser, Müllentsorgung, Abwasser, usw.
Hilde nahm das Wohnrecht direkt an, zahlte aber - bis heute - nichts. Die Stadt stellte uns die Müllgebühren, Abwasser- und Schmutzwasserkosten in Rechnung, die in einem Bescheid, zusammen mit der Grundsteuer, veranlagt werden.
Die Strom- und Wasserversorger meldeten sich bei uns - als Hauseigentümer: Wir sollten die Strom- und Wasserkosten für das Haus begleichen, sonst käme es zum Mahnverfahren. Außerdem würden sofort die Strom- und Wasserlieferungen eingestellt.

Per Zufall kam heraus, dass Hilde im September aus dem Haus ausgezogen ist, während die Anwältin immer noch davon schrieb, dass ihre Mandantin "... darüber nachdenke, auf das Wohnungsrecht zu verzichten...." - natürlich nur gegen Zahlung eines "angemessenen" finanziellen Ausgleichs...
Geschrieben von gege um 12:23 | in: Erbschleicherei
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31.12.2007
Erbschleicherei - Wie kann man einen Mann fast 18 Jahre lang belügen, betrügen und hintergehen?
Das fragen wir uns heute: Wie ist es möglich, jemanden fast 18 Jahre lang zu belügen, zu betrügen und zu hintergehen?
Unser Vater war ein Mensch, dem man so leicht nichts vormachen konnte. Hilde hat es sehr geschickt angestellt. Denn sie hat sich ja auch uns, den Kindern, gegenüber verstellt.
Vielleicht kam ihr die Erbschleicherei auch erst später in den Sinn, nachdem sie unseren Vater zum Notar geschleppt und mit ihn einen Erbvertrag - natürlich zu ihren Gunsten - abgeschlossen hatte.
Wer weiß es?

Früher, als unsere Mutter noch lebte, war unser Vater ein ganz anderer Mensch, als in den letzten Jahren seines Lebens. Er war lebenslustig, es gab viele Freunde und Feste.
Als ich vor der Beerdigung die alten Freunde anrief, an die ich mich noch aus meiner Kindheit erinnerte, gab es viele schöne Gespräche, vor allem über die Zeit, in der meine Mutter noch lebte, die vor 30 Jahren mit 47 Jahren verstorben ist.

Und dann fiel uns auf, dass durch Hilde diese Kontakte nach und nach sehr eingeschränkt wurden und schließlich ganz einschliefen. Die Frau vom besten Freund meines Vaters, den er seit der Schulzeit kannte, erzählte mir, dass mein Vater ihr mal gesagt hatte, dass er nicht mehr kommen könnte, weil seine 2. Frau, also Hilde, durch ihr Rheuma, das sie tatsächlich hat, so schlecht dran sei (das war nicht so, denn sie konnte, wenn auch mit Einschränkungen, alles im Haus erledigen, kochen, backen, waschen, putzen - und sogar autofahren!).

Alle Leute, die Kontakt mit unserem Vater suchten, auch die Nachbarn, mit denen unser Vater früher, als er noch im Garten arbeitete, oft ein Schwätzchen abhielt, galten - so Kommentar Hilde, den sie offen, auch uns gegenüber äußerte - als "Idioten".

Wir Kinder fuhren oft hin, um zu helfen oder einfach auf Besuch. Später wurden diese Besuche sehr eingeschränkt, und wir waren nur zum Helfen oder an den Feiertagen erwünscht. Unser Vater gab auch hier als Grund an, dass Hilde - durch ihr Rheuma - ja nicht so gut könnte, und unsere Besuche "Belastungen" wären.

Telefonanrufe waren scheinbar auch nicht erwünscht. Unser Vater hörte nicht gut, wahrscheinlich auch nicht immer das Klingeln des Telefons, Hilde ging gar nicht erst dran...

Heute ist offensichtlich, dass wir nur gebraucht wurden, wenn was zu machen war. Das kam nicht von unserem Vater aus, der sich immer freute, wenn wir kamen.
Besonders mein Bruder war Hilde immer ein Dorn im Auge. Und wenn unser Vater sich mit mir und meiner Familie unterhielt, und sich für die Belange der Kinder interessierte, werkelte Hilde geschäftlich in der Küche herum, obwohl sie sich auch hätte dazusetzen können...

Wir haben am und im Haus gearbeitet, viel Zeit investiert. Unser Vater war immer dankbar dafür, von Hilde kam nie ein Dankeschön...

Unser Vater hat uns mal erklärt, dass er Hilde geheiratet hat, um im Alter nicht alleine zu sein. Außerdem sollte sie - bei seinem Tod - abgesichert sein.
Zum Verhältnis der beiden untereinander kann ich nicht viel sagen. Dazu wohnten wir einfach zu weit auseinander uns sahen uns zu selten. Manchmal gab es Meinungsverschiedenheiten, auch über Kleinigkeiten, dann wurde Hilde laut und schrie unseren Vater an.
Er entschuldigte sich dann für Hilde bei uns...

Geschrieben von gege um 12:07 | in: Erbschleicherei
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30.12.2007
Erbschleicherei - was ist das?
Leider gibt es den Begriff "Erbschleicherei" nicht im Gesetzbuch, sodass man keine rechtliche Grundlage hat, um gegen diese Menschen vorzugehen. Dabei kommt Erbschleicherei häufiger vor, als man denkt.

Ich habe im Internet einiges über dieses Thema gefunden, u. a. den folgenden Artikel aus der Reihe "Recht Brisant"- 3 sat,  13.02.2007:

Erbschleicherei – ein recht brisantes Thema

Kommt man beim Gespräch im Freundes- und Bekanntenkreis auf das Thema „Erbschleicherei“ zu sprechen, so kann man sicher sein, dass jeder der Anwesenden sofort einen Fall aus seinem Umfeld erzählen kann. Die reiche Nachbarin, deren Häuschen jetzt einem jungen Mann gehört, der sich in ihren letzten Tagen um sie „gekümmert“ hat, oder der Fall des alten Onkels, zu dem man plötzlich keinen Kontakt mehr bekam, weil sich plötzlich Unbekannte um ihn „sorgten“.

Und diese Unbekannten, welche Überraschung, wurden schließlich zu Alleinerben eingesetzt. Tagtäglich geschieht dies überall in der Republik, doch gleichzeitig ist die Erbschleicherei ein völlig unerforschtes Phänomen, denn vor deutschen Gerichten landen die Fälle so gut wie nie.

Das Problem bei der Verfolgung von Erbschleicherei ist, dass es die Erbschleicherei als juristischen Begriff eigentlich gar nicht gibt. In unseren Gesetzen gibt es keinen Straftatbestand, der die Handlung ausdrücklich unter Strafe stellt, es gibt auch zivilrechtlich kein ausdrückliches Verbot. Vielmehr ist es so, dass natürlich jeder Mensch das Recht hat sein Vermögen zu vererben an wen er will. Welche Motive er dabei hat, ist hierbei seine Sache und kann weder von Staatsanwälten noch von Richtern nachgeprüft werden. Natürlich können die Gerichte eingreifen, wenn Betrug im Spiel war, wenn die Erbeinsetzung durch Zwang oder gar Erpressung zustande gekommen ist. Doch auch hier sind die tatsächlichen Eingriffsmöglichkeiten äußerst gering, denn der einzige Zeuge, der genau sagen könnte wie es sich abgespielt hat, ist der tote Erblasser.
Und auch sonstige Beweise sind schwer zu erbringen: Denn der Erbschleicher hat ja den ersten Zugriff auf das Vermögen und somit genügend Möglichkeiten verräterische Spuren zu beseitigen. Das sind wohl die Gründe, warum letztlich fast nie ein Fall vor deutschen Gerichten landet und es kaum zu Verurteilungen kommt.

Wie erkenne ich Erbschleichung?

Das wichtigste Warnsignal liegt vor, wenn es plötzlich zur Abschottung des Betroffenen kommt, denn der Erbschleicher versucht, den „Erblasser in spé“ unter seine Kontrolle zu bekommen. Hierzu ist es natürlich am besten, wenn er die Außenkontakte kontrolliert. Oft übernimmt er die briefliche Korrespondenz, achtet darauf, mit wem der Betroffene telefoniert.

In der nächsten Stufe kontrolliert er dann, wer noch Zugang zu dem Erblasser hat. Eine beliebte Methode ist es dann, sich eine Vollmacht ausstellen zu lassen und so „Besuchsverbote“ aussprechen zu können. So kann der Erbschleicher Freunde und Verwandte von seinem Opfer fernhalten, denn in Deutschland gibt es für Angehörige kein Recht zum Besuch. Mit diesen einfachen Mitteln schafft es der Erbschleicher, die  vollkommene physische und psychische Kontrolle über sein Opfer zu bekommen. Nun kann er in der nächsten Stufe mit der Beeinflussung fortfahren und den Betroffenen dazu bringen, dass er das Vermögen auf ihn  überträgt, dass ein Testament zu seinen Gunsten gemacht wird, etc.

Gibt es keine strafrechtlichen Mittel gegen Erbschleicherei?

Erbschleicherei ist strafrechtlich ganz schwer zu fassen: Es kann sich bei den Handlungen des Täters um Betrug oder Untreue handeln. Auch kann es zu Unterschlagungen kommen bzw. es können Urkundsdelikte vorliegen. Das Problem hierbei ist jedoch, dass es für die Strafverfolger große Beweisschwierigkeiten gibt, denn der Erbschleicher wird sein Opfer in der Regel so geschickt beeinflussen, dass das Opfer alle Vermögensverfügungen „freiwillig“ macht oder es zumindest nach außen diesen Anschein hat.

Können die Geschädigten denn gar nichts machen?

Natürlich kann man sich auf dem zivilrechtlichen Wege wehren, doch hat der nicht Begünstigte einen Riesennachteil. Der erfolgreiche Erbschleicher hat zum einen das Geld, um sich mit anwaltlicher Hilfe zur Wehr zu setzen. Weiterhin hat der Erbschleicher auch den Zugriff auf die Unterlagen des Erblassers und kann sich so prima verteidigen.
Gegen die Erbschleichung zivilrechtlich vorzugehen bedeutet in der Regel, dass der Geschädigte nachweist, dass das Testament unwirksam ist. Dies kann der Fall sein, weil der Erblasser zum Zeitpunkt der Testierung geschäftsunfähig war.
Weitere Gründe sind, dass ein Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot vorliegt oder das die Testierung gegen die guten Sitten verstößt. Hierbei muss der Kläger aber seine Behauptungen beweisen und das Gericht überzeugen, was naturgemäß schwierig ist. Weiterhin ist es auch teuer, die Kosten eines Rechtsstreits bewegen sich schnell im fünfstelligen Bereich.

Sich gegen Erbschleicherei präventiv zur Wehr setzen?

Einige juristische Möglichkeiten gibt es. So etwa die Erteilung von vorsorgenden Vollmachten.
Mit so einer Vorsorgevollmacht kann man verhindern, dass man später in den Einfluss eines Erbschleichers gerät.
Auch das Abschließen eines notariellen Erbvertrages kann sinnvoll sein. Mit einem Erbvertrag kann man sein Vermögen so absichern, dass ein Täter keine Zugriffsmöglichkeit hat.

In einem speziellen Fall ist der Gesetzgeber präventiv tätig geworden.
Nach § 14 Heimgesetz ist es den Heimträgern untersagt, dass sie sich über das Entgelt hinaus geldwerte Leistungen versprechen lassen. Solche verbotenen Zuwendungen sind beispielsweise Spenden und Erbschaften. Dies gilt auch für das Heimpersonal.

13. Februar 2007 / von Markus Bonkowski für „Recht brisant“" 3sat.online/bo

Geschrieben von gege um 23:28 | in: Erbschleicherei
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30.12.2007
Eine Erbschleicherin - So begann es
Mein Vater heiratete nach dem Tod meiner Mutter vor fast 18 Jahren Hilde.
Mein Bruder und ich akzeptierten sie - nicht als Stiefmutter, sondern als die Frau unseres Vaters.
Wir schufteten im Haus, in dem die beiden wohnten, das Haus hatten unser Vater und unsere Mutter mühsam - mit viel Energie und Kraft gebaut.
Mein Vater war dankbar für unsere Arbeit, von Hilde, seiner 2. Frau, gab es selten ein Dankeschön.
Geld, für das wir eingekauft hatten, wurde uns abgezählt hingelegt.

Unser Vater hatte seit Sommer 2006 gesundheitliche Probleme. Er fiel öfter um. Mein Bruder war dann immer, auch nachts da und half ihm wieder auf die Beine.
Als er im Oktober 2006 wieder vor der Garage hingefallen war, kam er ins Krankenhaus, wo ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt wurde.
Mit aller Kraft wollte er nur noch nach Hause.
Hilde war offensichtlich nicht davon erbaut, aber mein Bruder und ich nahmen Kontakt mit der Sozialstation auf und holten ihn nach Hause. Er bekam ein Pflegebett und erholte sich auch bald.

Im April 2007 stellte ein Facharzt Nierenprobleme bei unserem Vater fest, er kam aus der Praxis direkt in die Klinik.
Und dann begann das Unfassbare:
Der alte Mann lag 4 Wochen in der Klinik, wurde dort immer kränker, und keiner unternahm etwas.
Hilde besuchte ihn ab und zu, ging stets vor der Essensausgabe wieder nach Hause. Unser Vater wurde immer schwächer, brauchte Hilfe beim Essen. Die Krankenschwestern hatten keine Zeit, ihm das Essen anzureichen, seine Frau war nicht da, so musste er eben hungern. Es interessierte keinen.
Er selbst klagte nicht darüber, erzählte es uns auch nicht, bei unseren Besuchen.

Mein Bruder fuhr dann jeden Abend, nach der Arbeit, in die Klinik und fütterte unseren Vater, damit er wenigstens einmal am Tag etwas zu Essen bekam. Ich war dort, sooft ich konnte (wir wohnen weiter entfernt).
Als Hilde mitbekam, dass wir uns um unseren Vater kümmerten, uns dafür einsetzten, dass er eine Dekubitus-Matratze bekäme und auch mal abwechslungsreicheres Essen, verfügte sie - explizit - bei der Stationsärztin, dass nur sie sich um unseren Vater - ihren Mann kümmern würde.
Wir Kinder sollten keine Auskünfte mehr erhalten, weder zum Gesundheitszustand unseres Vaters, noch zu Untersuchungsergebnissen, usw.!

Es gab für uns keine Chance, etwas dagegen zu unternehmen.
Unser Vater war einfach zu schwach, etwas dagegen zu sagen.

Am 21. Mai verstarb unser Vater in der Klinik, er wäre so gerne noch einmal nach Hause gekommen.
Hilde hat ihm alle Illusionen genommen...

Ich, die Tochter, erhielt am 22. Mai, um 8.30 Uhr einen Anruf von Hilde, dass der Vater gestorben sei, gegen 7.30 Uhr habe die Klinik bei ihr angerufen...
Mein Bruder, der Sohn, wurde gar nicht über den Tod des Vaters informiert.

Später stellte sich heraus, dass die Klinik schon vor Mitternacht angerufen hatte, unser Vater war gegen 23 Uhr am Vortag verstorben.

Wir wissen - bis heute nicht - woran er gestorben ist, und ob er alleine war, als er starb...
Geschrieben von gege um 08:34 | in: Erbschleicherei
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29.12.2007
Erbschleicherin
Kennt Ihr schon eine Erbschleicherin?
Nein?
Ich werde Euch in der nächsten Zeit einiges darüber erzählen.
Es sind spannende Geschichten...
Geschrieben von gege um 20:11 | in: Erbschleicherei
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