9.01.2008
oh mein gott, woher kommt nur diese neue textdatei
ist doch janz logisch! von mir! :)

es ist 2:25 uhr und ich hab nix besseres zutun als meinem hasen, der schnaubend und gurgelnd in seinem bettchen liegt und nicht mal auf eine atombombe reagieren würde, eine lustige kleine nachricht zu schreiben.

die frage ist nur, was schreibt man in eine lustige kleine nachricht rein? und soll sie überhaupt lustig sein? ich schätze, dass über
die hälfte aller partner eine romantische kleine nachricht einer lustigen kleinen nachricht vorziehen würden... aber was sind schon schätzungen und wieso überhaupt das tun was die masse tut?

um beim thema lustig zu bleiben und von den schätzungen wegzukommen, hier nun einige fakten, die mich persönlich in dieser nacht zum schmunzeln brachten:

1. du (bezug auf sascha) gibst im halbschlaf sehr seltsame antworten auf einfache fragen. hier ein beispiel: "wie war nochmal das passwort für deinen laptop?" ... (grunzen deinerseits) ... "lies dir die bedienungsanleitung durch."

sehr diffizil...

2. dein schlafstil. sehr interessant den zu beobachten. du hast die angewohnheit dich entweder komplett zu vermummen (in dem fall glaube ich, dass "vermummen" von dem wort "mumie" abgeleitet wurde, denn so siehst du zuweilen tatsächlich aus) oder, das absolute gegenteil, deinen körper voll und ganz zur schau zu stellen. letzteres bevorzuge ich klar. sehr nett.

3. die tatsache, dass du mich und meine blicke magisch anziehst. wie war das? the next uri geller?

wie du siehst drehen sich alle fakten um dich und - achtung, jetzt wirds romantisch. bitte seelisch und moralisch darauf vorbereiten - das bedeutet klar, dass du der, die, das (such dir einen artikel aus. unbestimmte artikel sind auch erlaubt. grammatik sollte sowieso aus vorlieben bestehen. was sind schon regeln?) mittelpunkt für mich bist.
und nicht nur hier in deinem zimmer wo es nicht wirklich viel gibt, das überhaupt interessant für mich sein könnte, sondern überall und zu jeder zeit, die du dir vorstellen kannst.

nun habe ich in meiner nachricht doch noch nahezu perfekt humor und romantik vereint. toll. eine hybridnachricht sozusagen. ist doch jetzt der letze schrei.

( - marlen verbeugt sich vor dem tosenden publikum, wendet sich mit einem zufriedenen lächeln ab und verschwindet hinter der bühne - )

 ---------- cut ----------

ich liebe dich!
Geschrieben von Sascha und Marlen um 22:25 | in:
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10.09.2007
Auch der Neid ist gelb
Kaum zu fassen...! Wo man hinsieht, überall lauern unglaublich kreative Köpfe. Menschen, die etwas anpacken, jene, die den Mut haben ihre Träume zu verwirklichen. Beneidenswert!
Ja, ich gebe es zu, Neid ist mit Sicherheit kein nobler Charakterzug, aber ich verspüre ihn. Und im Moment nicht nur ein kleines bisschen, sondern in einer Größenordnung, für die ich auf die Schnelle nicht einmal eine passende Metapher finden kann. Und wer mich kennt, der weiß, dass gerade das meine Spezialität ist.

Aber im Ernst, hier in Berlin steckt alles voller Möglichkeiten. Fast überfordern diese den meist kleinen Horizont des Einzelnen, da man vor lauter Angeboten dazu neigt das tatsächlich Greifbare zu übersehen. Aber dennoch habe ich in den letzten Monaten Menschen kennenlernen dürfen, die sich einen Weg durch das Wirrwarr bahnen, ihr Ziel fest im Auge haben und im Begriff sind es zu erreichen. Das alles natürlich neben den Herausforderungen des Alltags. Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn ziehen, denn ich habe einen unheimlichen Respekt vor diesen Menschen!

Es ist so, es kribbelt mir in den Fingern. Ich habe viele Ideen und Träume und doch fühle ich mich schon bei dem Gedanken an mein bevorstehendes Studium unsicher. Meine Zukunft ist vage und außerdem neige ich leider Gottes dazu mich selbst zu unterschätzen.

Wo soll das nur hinführen??? Ich bin gespannt.

PS: Falls einer dieser beneidenswerten Menschen meinen Beitrag lesen sollte, bitte ich innigst darum mir aus der Krise zu helfen und mich zur Erleuchtung zu führen. Danke.
Geschrieben von Sascha und Marlen um 09:37 | in:
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26.07.2007
Lang Lang ists her
Obwohl die Hochzeit der jetzigen Frohreichs ja nun schon einige Zeit Vergangenheit ist, sind wir leider nicht mehr dazu gekommen unseren Blog um Inhalt zu bereichern :( Aber mit Nichten wird nochmals soviel Zeit vergehen bis hier Neues steht ;) Zumindest haben Marlen und ich und das vorgenommen.
Was auf jeden Fall festzuhalten gilt, ist dass die Bewerbungen für die Unis raus sind und es nicht mehr in unserer Hand liegt. Soll meinen, wir geben uns unserem Schicksal hin und planen die Zukunft weiter, wenn es Entscheidungen und Neuigkeiten diesbezüglich gibt.
Ich wäre das letzte Mal übrigens echt gerne wieder mit nach Meinigen gefahren. Aber das blieb mir leider aus zeitlichen Gründen verwehrt:(

Naja..aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Sascha
Geschrieben von Sascha und Marlen um 17:12 | in:
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9.07.2007
Zwischenstop Charlottenburg
Dass das Leben seine eigenen Wege zu gehen vermag, egal unter wessen Einfluss es zu stehen scheint, sollte hinlängst bekannt sein. Das Leben meiner Cousine Susi und ihres Freundes, der sie nun schon seit sieben Jahre durch jenes Leben begleitet, hat in einer wunderschönen Hochzeit am 07.07.07 im Schloss Charlottenburg seinen Höhepunkt gefunden :) An der Stelle wünschen Marlen und ich Ihnen beiden weiterhin eine so wunderbare Zeit, wie sie sie in Ihren  bis dato schönsten Augenblicken verleben durften.
Unsere geübten Walzer-Schritte, wofür wir noch einmal die Tanzschule besuchten, fanden allerdings keine Anwendung. Nachdem die Trauung gut 60 Minuten alle Aufmerksamkeit bündelte, zeigte sich im anschliessenden Fotoshooting das wahre Talent & Ausdauer einer Fotokamera und deren -Benutzers-. Anschliessend ging es fein Essen und Tanzen. Kredenzt wurde eine Mischung aus Chinesisch und Italienisch; viel Gemüse, Hähnchen und Fisch. Nachdem der Eröffnungswalzer das Brautpaar auf die Probe stellte, verabschiedeten sich auch die letzten Hemmungen. Die sogenannte "Getränke-Flatrate" brachte uns, um mal wieder die Anlehnung an unseren "Webboliden" und das Rennen von LeMans zu finden, reichlich ins Schlingern. Die Bilder legen nur dar, wie mein Couz' Paul und ich ordentlich zu feiern wussten, sodass wir die Mädels zwischendurch sehr zu irritieren wussten.
Nebendem Brautpaar selbst, waren natürlich mein Schwesterherz und mein Engel die schönsten Sterne am abendlichen Himmel;) Und um das nochmal deutlich zu belegen, schliesse ich an dieser Stelle mit zwei letzten Fotos ab und fahre in die Box.
mein Engel und meine Schwester
mein Engel und ich
sascha
Geschrieben von Sascha und Marlen um 10:40 | in:
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21.06.2007
Mit Highspeed aus der Pole
Hatte ich letztes Mal nicht noch von einem "Webboliden" und "scharfen Kurven" gesprochen? Mit Nichten hatte ich zuviel versprochen. Um den Großen Strohfeldt-Cup zu vergeben, fanden sich zwölf Raudis und Rennverrückte zu einem Kartfahren, was seines Gleichen sucht, zusammen, leider allerdings blieb meine Lieblingsfahrerin mit Magenkrämpfen und Unwohlsein daheim und rang somit ihren eigenen Kampf aus. Kart fahren
Ich selber ergatterte leider nur eine hintere Startposition, konnte mich aber um einige Plätze nach vorne kämpfen. So lies ich gleich am Start den guten Steven stehen und zog mit fünffacher Schallgeschwindigkeit an ihm vorbei:) Allerdings gelang ihm kurz vor Ende unserer 35 Runden Profit zu ziehen aus einem kleinen Kuss mit der Bande meinerseits. Ansonsten kamen natürlich alle ins Schwitzen und es war ein heißes Rennen;)

Nicht weniger heiß und gefährlich wird wieder der freitagliche Tanzkurs. Die zarten Hüften zu Wiener Walzer und Foxtrott geschwungen, geben einem das Gefühl sich in einer Gesellschaft des 17. Jahrhunderts zu bewegen. Mit Sicherheit kann ich allerdings behaupten, dass dieses Gefühl dann wieder verschwindet, wenn man sein gut verstecktes Vehikel sucht.

Denn aus argem Parkplatzmangel galt es die unendlichen Weiten von Seitenstraßen und Tiefgaragen zu eruieren bis jenes Fahrzeug endlich zum Vorschein kommt. Die Freude ließen wir uns allerdings weder von Parkplatzsuche noch von der langen Fahrt verderben :) Marlen und ich hatten unheimlich viel Spass bei den letzten beiden Tanzkursen und freuen uns auf die nächsten beiden. Mit Sicherheit kann ich behaupten, dass mein Repertoir an verfügbaren Tänzen ausgebaut wurde und ich mich von Marlens Begeisterung für den schwungvollsten und schnellsten aller gelernten Tänze, den Wiener Walzer anstecken ließ.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die letzten Wochen mit Marlen die schönsten waren, die ich seit Ewigkeiten erleben darf und somit bin ich gespannt auf die nächsten :D

sascha
Geschrieben von Sascha und Marlen um 13:42 | in:
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12.06.2007
Auf die Plätze - angeschnallt
Geträu dem Motto "Am Anfang war das Wort - am Ende die Phrase." eröffne ich hiermit feierlich und unter pompösem Feierwerk unseren neuen Weblog. Stanislaw Jerzey Lec hatte sich mit diesem Auspruch sicherlich nicht auf das Bloggen als solches bezogen, Recht behält er aber trotzdem.
Als Analogie zum endlosen Rennen von Le Mans würde ich sagen, Gurte anlegen, Visir runter und los gebloggt. Mit Vollgas geht es um die scharfe Kurve der deutschen Grammatik. Trotz ein paar leichter Kratzer durch das tollkühne Umfahren von Bereicherungen der deutschen Sprache wie Anglizismen und Neologismen dreht unser Webbolide täglich seine Runden. Den alten Feed in die Box geschickt, begeistert der neue hoffentlich mit noch nie Da-Gewesenem. Zwar schlittert unser Vehikel im Regen der Rechtschreibung oft nur knapp an der Bande vorbei, verliert er aber im Windschatten der Abenteuer von Marlen und meiner Wenigkeit nur wenig an Fahrt.
Weiter geht's, frei nach einem der besten Fahrer durch die Serpentinen der deutschen Sprache:

"Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen." (Johann Wolfgang G.)


Sascha
Geschrieben von Sascha und Marlen um 09:20 | in:
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