Ja, ich gebe es zu, Neid ist mit Sicherheit kein nobler Charakterzug, aber ich verspüre ihn. Und im Moment nicht nur ein kleines bisschen, sondern in einer Größenordnung, für die ich auf die Schnelle nicht einmal eine passende Metapher finden kann. Und wer mich kennt, der weiß, dass gerade das meine Spezialität ist.

Aber im Ernst, hier in Berlin steckt alles voller Möglichkeiten. Fast überfordern diese den meist kleinen Horizont des Einzelnen, da man vor lauter Angeboten dazu neigt das tatsächlich Greifbare zu übersehen. Aber dennoch habe ich in den letzten Monaten Menschen kennenlernen dürfen, die sich einen Weg durch das Wirrwarr bahnen, ihr Ziel fest im Auge haben und im Begriff sind es zu erreichen. Das alles natürlich neben den Herausforderungen des Alltags. Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn ziehen, denn ich habe einen unheimlichen Respekt vor diesen Menschen!
Es ist so, es kribbelt mir in den Fingern. Ich habe viele Ideen und Träume und doch fühle ich mich schon bei dem Gedanken an mein bevorstehendes Studium unsicher. Meine Zukunft ist vage und außerdem neige ich leider Gottes dazu mich selbst zu unterschätzen.
Wo soll das nur hinführen??? Ich bin gespannt.

PS: Falls einer dieser beneidenswerten Menschen meinen Beitrag lesen sollte, bitte ich innigst darum mir aus der Krise zu helfen und mich zur Erleuchtung zu führen. Danke.