Hello Australia - Marina sa kraja svijeta

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Sawasdee Kha aus Chiang Mai

Schon lange gab es nichts mehr von mir zu hoeren, was ich zum Glueck auch angekuendigt hatte. In diesen ein und halb Wochen oder knapp 2 Wochen, weiss auch nicht wie viele es seit dem letzten Eintrag waren, habe ich richtig viel erlebt.
Ich habe ja die Inseln am 25. Jan verlassen und am 26. aus Bangkok geschrieben von wo ich am naechsten fruehen Morgen mit Lisa nach Kambodscha geflogen bin. Wir haben wieder in einem Hotel an der Kao San Rd. uebernachtet und hatten am naechsten Morgen um 7 Uhr den Flieger nach Phnom Penh. Um ein wenig Geld zu sparen hatten wir den Airport Express bus gebucht um 5 Uhr morgens, von welchem leider am naechsten Morgen keine Spur war! In Thailand siend die Leute, wie ich jetzt langsam begriffen habe, immer zu frueh dran und warten dann aber auch nicht bis zur abgemachten Zeit.  Na zum Glueck mangelt es in Bangkok nicht an Taxis, so nahmen wir  und es kam uns schlussendlich sogar guenstiger als die beiden Tickets die wir fuer den Bus bezahlt haben.
Puenktlich eingecheckt mussten wir noch einige American Dollar haben, da man in Kambodscha nicht mit der Thailaendischen Waehrung bezahlen kann. Die Dame am check in Schalter meinte zwar schon wir muessten uns auf das Gate beeilen, da wir sehr knapp mit der Zeit waren um auf den Flieger zu gehen. Sobald wir mit der Geldwechslerei fertig waren, haben wir uns auf den Weg zu unserem Gate gemacht. Was wir nicht wussten ist, dass man noch eine Ausreisegebuehr bezahlen muss welche man an bestimmten Schaltern bekommt. Also, nochmals Schalter suchen, bezahlen und ab zur Passkontrolle! Oh mein Gott, an der Passkontrolle gab es Hunderte von Leuten und egal in welcher Reihe man ansteht, hat man das Gefuehl die Langsamere erwischt zu haben. Um 10 vor 7 sind wir bei der Passkontrolle durchgekommen, jetzt hiess es nur noch auf das Gate rennen! Zum Glueck konnten wir uns beide nicht mehr an die enorme Groesse des Flughafens errinnern, sonst haetten wir das Rennen aufgegeben. Um Punkt 7 standen wir dann keuchend am Gate und wurden zum Glueck noch in den Flieger reingelassen. Erst dann habe ich gesehen, dass sie im Flugzeug gar keine Uebersicht haben, wer drin ist und wer nicht. War knapp und wir haetten 2 mal fuer den Transport zum Flughafen bezahlt, die Abreisegebuehr und unser Gepaeck haette die Reise ohne uns nach Phnom Penh gemacht!
 
Kaum in Kambodscha angekommen, kann man den Unterschied zu Thailand schnell sehen. Sogar die Hauptstadt Phnom Penh sieht sehr arm aus und es gibt, im Unterschied zu Thailand, sehr viele bettelnde Menschen. Am schlimmsten fand ich die vom Krieg zerstuemmelten Leute oder die Kinder. Viele Kinder versuchen einem Buecher, Schmuck oder Postkarten zu verkaufen. Was eben auch schlimm ist, man sieht dass die Leute wirklich aus der Not aus betteln und man steht etwas machtlos da, weil diesen Leuten mit einem Dollar nicht geholfen ist. Man sollte den Kindern sowieso kein Geld geben, da sie meistens von den Eltern gezwungen gehen zu arbeiten, weil sie in der Regel mehr Geld verdienen koennen als die Eltern. Das Schlimme ist, sie sind wirklich ueberall, kaum bewegt man sich alleine auf der Strasse, kommen sie in Scharen auf dich zu. Nicht nur in Phnom Penh, auch in Angkor Wat..dem eigentlichen Touristenzentrum von Kambodscha.
Wir sind nur 2 Tage in Phnom Penh geblieben, haben uns da die Gefaengnisse und Massengraeber angesehen, welche sich in den 70er Jahren unter dem kommunistischen Regime ereignet haben. Mit wir meine ich mich, Lisa, ihren Bruder und seine Freundin. Am 3. Tag haben wir alle zusammen den Bus nach Siem Riep genommen um uns die bekannten Tempel des Angkor Wat anzusehen. Die Busreise war sehr interessant, da es auch sehr viele Einheimische auf dem Bus gab die alles Moegliche mit sich getragen haben. Wir hatten sogar einen Hahn, der die ganzen 6h Busfahrt hin und wieder gekraeht hat. Die Strasse war entgegen meinen Erwartungen sehr gut.
In Siem Riep mussten wir zuerst 3 ganz laestige Tuk Tuk fahrer loswerden und ein gutes Hotel finden was uns zum Glueck ganz gut gelungen ist. Die naechsten 3 Tage sind wir mit gemieteten Fahrraedern um die Tempel herumgefahren. Es handelt sich dabei um eine riesige Tempelanlage welche auf etwa 30 quadratkilometer im Dschungel verteilt ist. Zwei Tage waren wir sehr eifrig am Tempel erkundigen (mehr oder weniger), am dritten Tag sind wir dann an den See gefahren um die schwimmenden Doerfer zu sehen.
Ich habe wieder ganz viele Fotos aufgeladen aber leider kann man den fuerchterlichen Gestank dieser schwimmenden Doerfer nicht auf Foto aufnehmen. Das war der fuerchterlichste Gestank, den ich in meinem Leben je erlebt habe. Die hygienischen Zustaende sind prekaer, ein unschoener Anblick fuer uns, hat mir aber wieder mal klar gemacht wie gluecklich wir uns mit dem schaetzen muessen was wir haben.
Nach 5 Tagen Kambodscha hiess es Abschied von Lisa nehmen und fruehmorgens den Bus nach Bangkok nehmen. Diese Busfahrt werde ich wohl ganz bestimmt nie vergessen! Ich wurde mit einem kleinen Minibus abgeholt in dem normalerweise max 12 Leute platz haben, aber es wurde Platz fuer 22 Leute inklusive Gepaeck gefunden. Mit diesem Bus sollten wir an die thailaendische Grenze gefahren werden, welche etwa 300km von Siem Riep entfernt ist. Die Strasse ist im Gegensatz zu jener von Phnom Pehn nach Siem Riep ganz schlecht, das heisst sie ist gar nicht geteert. Zum Glueck war es trocken, denn ich weiss nicht wie man auf dieser Strasse bei Regen fahren kann. Wir haben uns alle Tuecher um den Kopf gebunden um nicht an Staub zu ersticken. Ich habe bestimmt etwa 1kg Staub entweder gegessen oder eingeatmet. Als ob das alles nicht genung waere ist unser Fahrer noch in einen kleinen Lieferwagen reingefahren und wir haben uns fast ueberschlagen. Die Seite des Fahrers war sehr demoliert und die Vorderachse schief, es begann nach Kupplung zu stinken. Zum Glueck wurde niemand verletzt! Unser Fahrer ist etwa eine Viertelstunde im Schock gewesen und hat kei Wort gesagt, dann ist er ausgestiegen und begann am Motor rumzubasteln. Nach einer Stunde sagte er dann zu uns wir sollten wieder einsteigen, wogegen wir uns natuerlich alle gewehrt haben. Dann machte er uns klar, dass uns kein anderer Bus abholen kommt, entweder steigen wir ein oder wir bleiben da mitten im Nirgendwo. Alle sind natuerlich eingestiegen.
Im ersten und zweiten Gang hat er uns noch die restlichen ca 70km bis zur Grenze gefahren. An der Grenze hat dann ein richtiger Bus auf mich gewartet. Der Grenzuebergang war auch ein Erlebnis fuer sich. Alles moegliche wird da hin und her gefahren, geschoben, getragen. Es wurde uns auch nicht gesagt wo der Bus auf uns warten wird, wir sind dann wie blinde Huehner umhergelaufen bis wir es gefunden haben.
 
Um 6 Uhr Abends bin ich dann in Bangkok angekommen. Da ich aber auf keinen Fall in Bangkok bleiben wollte bin ich direkt ins naechste Reisebuero reingegangen und habe nach einer Verbindung nach Chiang Mai, das im Norden Thailands liegt gefragt. Es gab einen Bus, der aber schon bereits alle Reisenden eingesammelt hat und in jeder Minute abfahren wuerde. Wenn ich wolle koennen sie den Bus fuer mich anhalten. Jawohl! Und schon wurde ich samt Rucksack auf ein Motorrad gesetzt, welcher mich durch das Verkehrsgewuehl hindurch zum Bus gebracht hat. Ich hatte Glueck und hatte sogar auch genug Platz zum Schlafen. Um 8 Uhr am naechsten Morgen war ich dann in Chiang Mai.
In Chiang Mai habe ich am ersten Tag natuerlich durchgeschlafen. Am naechsten Tag habe ich einen Kochkurs gemacht und die letzten 3 Tage war ich in den Bergen am wandern. Die Natur ist atemberaubend und wir haben in kleinen Bergdoerfern uebernachtet. Am letzten Tag bin ich leider hingefallen und habe mich ein wenig am Knie verletzt. Ich kann aber noch einigermassen laufen und heute geht es schon ganz viel besser.
Vielleicht schreibe ich dann morgen ein wenig ausfuehrlicher ueber die Wanderung, jetzt muss ich langsam Schlafen gehen. Morgen frueh gehe ich auf den Bus nach Bangkok und am Abend kommt Ralph. Freue mich schon riesig!
 

Geschrieben: 11:15 , 8.02.2007
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Gruesse aus dem Jahr 2550!

Es ist kein Witz, die Thai schreiben das Jahr 2550. Wir sind da also so eine Art in der Zukunft. Na ja...
Ich bin mit 2007 ganz zufrieden, koennte von mir aus auch weniger sein. *:) 
Da bin ich schon wieder! Schon wieder in Bangkok. War eine Woche auf den Inseln in der Naehe von Koh Samui auf Koh Tao und Koh Pangan. Im Vergleich zum Gestank und Hektik da in Bangkok ist das Leben auf den Inseln sehr paradiesisch. Weisser Sandstrand, uerkisblaues, ziemlich warmes Wasser und sehr warm und feucht. Jetzt verstehe ich auch ganz gut warum die Leute in tropischen Laendern als eher "faul" bezeichnet werden. Was soll man in dieser Hitze auch tun? Ich war schon todmuede von an den Strand laufen! Ist wirklich wahr, in Australien war es auch heiss, jedoch eine andere Art Hitze. Dort bin ich ja mit meinem Velo die ganzen Tage gefahren und war nicht muede. Hier waere das sehr sehr schwierig, vielleicht braucht es auch etwas Willen im Kopf den ich nicht mehr zu haben brauche.
 
Ich habe auf dem Bus nach Koh Tao zwei Spanierinnen kennengelernt und die Englaenderin Lisa getroffen, somit musste ich nicht alleine im Paradies sein. Es ist vor allem auf Koh Tao so, dass es viele Kurzurlauber hat und aussergewoehnlich viele Paerchen. Besonders viel habe ich nicht gemacht, war einmal Schnorcheln um die Insel gegangen, das war ziemlich gut. Die Korallen und Fische natuerlich nicht mit Great Barrier Reef vergleichbar, trotzdem sehr schoen. Auf dieser Rundfahrt haben wir einen Halt auf Koh Nangyan gemacht, das ist in der Naehe von Koh Tao eine Art private Insel wo man nur Tagesausfluege machen kann. Es wird gemunkelt, es sei die schoenste Inselgruppe Thailands. Ich habe Fotos hochgeladen, ueberzeugt euch selbst.
 
Am Abend quaelen die Muecken, dass ist der einzige Nachtteil den man zum Glueck mit stinkendem Mosquitomittel bekaempfen kann. Ansonsten nicht mehr als in einer der Strandbars sitzen, Cocktail schluerfen... Viele Leute trinken sogenannte "buckets", das sind kleine Eimerchen gefuellt mit irgendwelchem thailaendischem Schnapps, Cola, Redbull und weiss ich was sonst. Man hat mir gesagt, lieber die Finger davon lassen, denn man weiss nie was dort sonst noch so drin sein koennte.
 
Die zwei letzten Tage war ich noch auf Koh Pangan, auf der Insel der beruehmten Full Moon Party. Zu dieser Zeit ist es dort sehr ruhig aber bei Vollmond versammeln sich Tausende Partygaenger und celebrieren mit allen moeglichen Mitteln. Die einen moegen es, die anderen hassen es. Ich glaube es waere nicht so mein Fall. Vor allem was Drogen betrifft muss es verrueckt sein obwohl die Thai eigentlich sehr streng mit den Strafen seien. Keine Ahnung und es interessiert mich auch nicht.
 
Morgen geht es nach Kambodscha, ich habe einen guenstigen Flug ergattert und gehe mir mal die Tempel Angkor Wat ansehen. Sollten ziemlich eindruecklich sein. Ich werde auf jeden Fall ganz viele Photos machen und wenn ich wieder zurueck in Thailand bin aufladen.
 
Das wars und bis bald wieder mal!
 

Geschrieben: 07:40 , 26.01.2007
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Zwischen Gestern und Morgen

Sawasdee Kap! Gruezi aus Thailand!
 
Hier bin ich wieder! Bin heil in Thailand angekommen, hab den ersten Schock von Bangkok sowie die ersten Magenschmerzen ueberstanden und eine wunderschoene Insel zum Verweilen gefunden.
Ich dachte es wuerde mir mehr Leid tun Australien zu verlassen, es ging aber ganz gut! Meine Vorfreude auf Thailand war riesig und bisher wurde ich auch nicht enttauscht. Der Flug war ok, 8h von Sydney nach Bangkok sind noch zu ertragen. Ich bin kurz vor Mitternacht angekommen und wusste gar nicht wo ich uebernachten werde, alles was ich wusste war, dass die Kao San Rd. angeblich das Mekka fuer Rucksackreisende in Bangkok ist. Na dann, nichts wie hin! Hmm, einfacher gesagt als getan. Wenn man aus dem Flughafen rauskommt sieht man den Ausgang fast nicht vor lauter wartenden Taxifahrern die um die Kundschaft buhlen. Nicht einfach, sich da zurechtzufinden. Ich dachte, ich bin eine von den harten Reisenden und habe mich durch die Menschenmenge durchgequetscht, bin nach draussen gegangen um den Airport Bus zu nehmen. Fuer umgerechnet 5.- kommt man damit in die Stadt und an meine Kao San Rd. Ein kleiner Nachteil nur: Wenn man vorher nicht schon mal dort war, weiss man nicht so richtig wo aussteigen. (Ich mein, ich war ja jetzt dort..ich wuesste es trotzdem nicht mehr...) Die Thailaender sprechen die Dinge auch so seltsam aus, vor allem wenn man das zum ersten Mal hoert, hat man schon seine Muehe um etwas zu verstehen. Ich bin dann eifach dort ausgestiegen wo die meisten auch ausgestiegen sind. Vorher haette ich eh nicht raus koennen, weil meine Taschen zu unterst und oben drauf etwa 4 Reihen anderer Taschen und Koffern waren. Soviel dazu. Jetzt nur noch Hotel finden. Das ist auch nicht so schwer, man steigt aus dem Bus aus und etwa 10 Leute springen einem an mit Flyern von super Hotels mit Special Price. Wenn man nicht weiss wohin, gibt es kein Rezept wie man das Beste findet. Ich hab mich jemanden ausgesucht und bin da hin, hab mir das Zimmer angeschaut (sehr wichtig!)..war ok, sogar mit Klimaanlage..gebongt.
 
Nach all dem hatte ich einen guten Schlaf verdient. Ah ja, noch etwas zu Bangkok! Es ist ja vielleicht riesig! Und chaotisch! Und laut! Es riecht so nach einer Mischung von Fisch, Hund, Toilette, Raucherstaebchen, Dieselabgas und einer Prise Curry. Ungefaehr. Vielleicht auch ein Bisschen Schweiss. Nicht etwa Schweiss von anderen, sondern eigener Schweiss..denn kaum hat man sich 2 Schritte weit bewegt braucht man wieder eine Dusche. Man braucht vielleicht sogar eine Dusche nach der Dusche...
 
Ich habe mich auch so riesig auf Thai Essen gefreut! MMMmmmmh! Auf der Strasse wird alles Moegliche verkauft! Frischgepresster Orangensaft, sweet! Sehr gut! Getrockneter Fisch...na ja. Maiskolben, Nudeln, Nudeln, frische Fruechte...also wirklich alles Moegliche. Aber man sollte ja nicht von der Strasse essen. Man gehe lieber in ein Restaurant, hab ich getan...einen sehr leckeren und scharfen Papayasalat gegessen. Bin dann mit dem Taxi in ein grosses Einkaufszentrum gefahren. Wirklich riesiges Einkaufszentrum und man kann alles und ziemlich guenstig einkaufen. Wenn man nicht heftige Bauchschmerzen hat und nicht am liebsten sterben moechte. Bin etwa 10 mal in die Toilette gegangen, weil ich das Gefuehl hatte ich muss mich uebergeben. Ich musste aber nicht, haette jedoch am liebsten, denn dann waere ich es los. Nein, es hat wehgetan und was noch schlimmer ist, es wurde mit der Zeit immer schlimmer. Ich haette mich am liebsten hingelegt aber wo? Ein Taxi zurueck ins Hotel zu nehmen habe ich mich in meinem Zustand nicht getraut. Also gut, ich bin in die naechste Apotheke gegangen und nach 10 min gebrochenes Englisch ihrerseits und Englisch mit Zeichensprache meinerseits haben wir herausgefunden was ich brauche. War ja auch nicht schwer. Die Tabletten waren teurer als mein Salat, haben aber nach 1h geholfen. Danach war ich platt und wollte nur noch ins Bett.
 
Am naechsten Tag hatte ich viel zu tun, musste mein ueberfluessiges Zeug per Post nach Hause schicken, Rucksack und allg. Kleider kaufen, auschecken, Reise in die naechste Destination buchen...
Also, Einkaufen war das einfachste. Ich liebe es zu verhandeln und habe wirklich gute Preise ausgehandelt. Fuer einen guten und grossen Rucksack habe ich nur 20.- bezahlt, nicht schlecht. Aber eine Post finden! Auch wenn man eine Karte hat und die Post auf der Karte eingezeichnet ist, man muss dann zuerst wissen auf welcher Strasse man ueberhaupt ist. Wie sieht die Post eigentlich aus? Nicht gelb, leider. Auf Thailaendisch schreibt man Post auch so bloed. Nach einer Stunde in der Hitze wandern und 20 Leute fragen habe ich sie gefunden und das Versenden des Pakets verlief zum Glueck reibungslos. Offensichtlich bin ich nicht die Einzige, die ein Paeckchen nach Hause schickt. Kein Wunder.
 
Eigentlich wollte ich von Bangkok aus in den Norden ein Bisschen im Regenwald wandern aber ich hab mich anderst entschieden. Ich brauchte ein Bisschen Ruhe und Erholung weil die letzte Woche in Melbourne wirklich anstrengend war und die zwei Tage in Bangkok zu stressig. Hab dann den Nachtbus nach Koh Tao gebucht, das ist eine kleine Insel noerdlich von Koh Samui weil eine Kollegin die ich in Sydney kennengelernt habe dort war. Die Busreise war sehr angenehm, bin mit dem bequemsten Bus meines Lebens gereist und gut hier angekommen. Wenn es auch nicht so ware, haette sich die Reise hierher trotzdem gelohnt. Es ist das Paradies hier. Sehr ruhig und einfach schoen. Ich wollte ein Paar Fotos aufladen, es wird aber heute nichts draus..das Internet auf der Insel ist nicht das schnellste. Wird so bald wie moeglich nachgeholt.
 
So, jetzt habe ich einen riiiiesen Hunger und ziehe mir ein gutes Curry rein. Uebrigens, das Essen von den Staenden auf der Strasse ist gar nicht so schlecht! Natuerlich ist Vorsicht geboten, jedoch wo viele Leute anstehen, dort ist es sicherlich gut!
 
Jetzt habe ich richtig viel geschrieben.
Bis bald wiedermal!
 

Geschrieben: 08:56 , 22.01.2007
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Say goodbye to Australia

G'day!
Und schon wieder ist lange Zeit seit meinem letzten Lebenszeichen vergangen. Ich weiss, ich weiss...ich bin einfach schlecht...es ist aber auch nicht ganz einfach fuer mich, ich bin sehr, seeeehr beschaeftigt und habe einfach keine Zeit. Armes Ding, ich brauche ein wenig Mitleid...
Ich habe in der Zwischenzeit einige Photos aufgeladen, es ist ein kleines Durcheinander aber mit den langsamen PC's hier in Australien habe ich echt keine Lust zum Sortieren. Es wurde mir gesagt, dass die Qualitaet der PCs in Thailand um einiges besser sein sollte. Dann weiss ich bereits was ich zu tun habe: Mehr Fotos raufladen und sortieren. Es lohnt sich also, meine Photos oefters zu checken. Wenn es jemanden interessiert, natuerlich...
Also, da ich jetzt auch wieder wenig Zeit habe, versuche ich kurz zusammenzufassen, was ich bisher so erlebt habe:
Check this out...
 
 
Was bisher geschah:
 
Chillen in Byron Bay
 
Ich hab mich ja noch kurz aus Sydney gemeldet aber das war ja gar kurz. Ich beginne nochmals von Byron Bay.
Byron Bay war eigentlich nichts anderes als relaxen und Energie tanken fuer die bevorstehende Grossstadt: Sydney!
Ich habe in einem coolen Hostel gelebt, es bestand aus lustigen Indianerzelten, umgebauten Bussen und anderen interessanten Unterkuenften. Die Leute waren alle gut drauf und man hat da nichts mehr gemacht als tagsueber an den Strand und Abends draussen sitzen, quatschen und trinken...was denn sonst. Das Velo habe ich nach erreichten 1400km in die Ferien geschickt. Ich habe noch ein Paar km in Byron gemacht, bin zum sogenannten Seven Mile Beach gefahren und da ist mir das Velo, natuerlich von der Seite der Kette, in den Sand gefallen. Jetzt sind die ganzen Kettenblaetter und die Kette voll mit Sand. Aber ich muss die Kette Zuhause sowieso auswechseln.Das wars dann also mit Velofahren.  In Byron Bay hat es auch 3 Tage ganz heftig geregnet und es war so richtig kalt in der Nacht. Ich habe das natuerlich nicht erwartet und habe auch gar keine warmen Sachen nach Australien mitgenommen. Ab jetzt weiss ich es..ich werde selbst in waermsten Gegenden einen warmen Pulli dabeihaben. Just in case.
 
Weihnachten und Neujahr in Sydney:
 
Am fruehen Morgen des Tages 24.12.2006 bin ich nach einer anstrengenden Busreise von Byron Bay nach Sydney gekommen. Das Wetter in Sydney nicht gerade freundlich, Regen bei 20 grad, in der Nacht sogar kuehler. Was mir in Sydney sofort aufgefallen ist, ist die Groesse der Stadt. Es hat nicht gerade viel extrem hohe Hochhauser, es ist eifach ueber eine riesige Flaeche verteilt. Ich glaube, wenn man die ganze Stadt von Manly bis nach Parramatta durchquert, kommt man locker von Zuerich nach Wil. Bis man da von einem Punkt zum anderen kommt braucht es Ewigkeiten. Ich war jeweils den ganzen Tag unterwegs, habe 2 Wochen in Sydney verbracht und habe das Gefuel, noch nicht alles von der Stadt gesehen zu haben. Es ist wahnsinnig.
Die Stadt war kurz vor Neujahr auch voll von Leuten. So ziemlich jeder, den ich im Norden kennengelernt habe ist ueber Neujahr nach Sydney gekommen. Man kann sich das gar nicht vorstellen. Es wurden in der Stadt auch grosse Vorbereitungen fuer diesen jaehrlichen Even getroffen, vor allem was Abfalleimer und Toiletten betrifft. Ich muss sagen, da sind die Australier echt vorbildlich.
Die beliebtesten Orte um Neujahr zu verbringen sind im Botanic Garden verteilt oder vor dem Opera House. Jeder wollte das Feuerwerk ueber dem Opera House und Harbour Bridge sehen. Barbara und ich natuerlich auch. Wir haben uns an diesem Tag auch frueh auf den Weg gemacht. Um 12.00 sind wir schon im Botanic Garden herumgeirrt. Wir wollten noch einige Leute treffen, diejenigen mit denen wir auch Weihnachten gefeiert haben, es war aber einfach unmoeglich. Allein am Macquarie Point gab es 25'000 Leute. Wir hatten dann doch einen super Platz ergattert im Garten gerade vor dem Opera House. Dann hiess es warten... Ich habe noch nie so lange auf ein neues Jahr gewartet...
Das Wetter war ziemlich wechselhaft aber zum Glueck hat es nicht geregnet. Das waere die Hoelle gewesen, wir sind alle nebeneinander auf der Wiese gesessen oder gelegen, es haette eine ziemliche Sauerei mit dem Regen gegeben.
 
Ich muss aber sagen, das Warten hat sich gelohnt. Um 21.00 Uhr und um Mitternacht wurden wir mit den spektakulaeren Feuerwerken belohnt und die Atmosphaere war atemberaubend. Das muss man mal erlebt haben (wie so vieles auf diesem Kontinent). Nach dem Feuerwerk sind alle Leute in die Stadt gestroemt, was fuer ein Anblick.
 
Beautiful Melbourne
 
Nachdem der ganze Rummel um Neujahr vergangen ist, hatte ich noch 15 Tage in Australien und irgendwie waere es schade gewesen, die ganze Zeit in Sydney zu verbringen und da die Fluege ziemlich guenstig ist, habe ich mich entscheiden mit 2 Englaendern fuer eine Woche nach Melbourne zu fliegen. Im Nachhinein betrachtet war dies eine sehr gute Entscheidung. Melbourne ist zwar auch eine Riesenstadt aber sie ist etwas kompakter und hat irgendwie so ein besonderes Flair das mir gefaellt. Es hat sehr viele wunderschoene Alte Gebaude, die so verloren Zwischen den Wolkenkratzern stehen, das gefaellt mir sehr. Auch sind die Leute wieder viel relaxter als diejenigen von Sydney.
Die Woche haben wir sehr gut ausgenuetzt, sind einen Tag auf Phillip Island gefahren und haben uns dort die kleinsten Pinguine auf der Welt angeschaut. Es war so eindruecklich, denn die Pinguine kommen kurz nach Sonnenuntergang aus dem Wasser zu ihren Nestern und sind ganz lustig um zu beobachten, wie sie tollpatschig zu ihren Nestern torkeln.
Zwei weitere Tage haben wir ein Auto gemietet und sind an die Great Ocean Road gefahren und zum wunderschoenen Nationalpark the Grampians.
 
Ich muss sagen, haette ich die Great Ocean Road nicht sehen koennen, haette ich echt was verpasst. Nebst Whitsunday Island und Fraser Island ist dies eins der eindruecklichsten Wunder der Natur Australiens. Man bedenke aber, dass ich den Ayers Rock und den Westen Australiens nicht gesehen habe, die Aussage ist also mit Vorsicht zu geniessen.
Say goodbye to Australia

Wie auch immer, jetzt sitze ich zum letzten Mal in einem Internet Cafe in Australien, habe noch 3 Stunden bis ich Melbourne verlasse, (so schade, denn genau heute beginnt Australian Open Tennis) und morgen um 5.30 Australienzeit fliege ich nach Bangkok!
Das wird bestimmt ein Schock sein und ich habe auch gar keine Ahnung wo ich in Bangkok uebernachten werde und was ich in Thailand ueberhaupt tun werde. Es wird aber schon irgendwie gut gehen. Hoffe ich...Ich bin schon irgendwie nervoes und traurig, Australien zu verlassen und wieder ins Unbekannte zu gehen. Das macht das Reisen aber auch spannend. Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf Thailand, denn es hat das beste Essen und eindrucksvolle Natur. Ich werde auf jeden Fall wieder berichten.

Eins steht klar: Ich verlasse Australien schweren Herzens und mit einem Koffer voller guter Erinnerungen, mit vielen e-mail Adressen von interessanten und lieben Menschen und ich werde bestimmt wiederkommen!!!!!
 
Also, ich melde mich das naechste Mal aus Thailand.
 
Big hug!
Marina

Geschrieben: 12:43 , 15.01.2007
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Keine Zeit in Sydney

Halloooo zusammen!

Oh my dear, ich bin ja so schlecht in Versprechen einhalten. Seit ueber mehr als 2 Wochen kein Lebenszeichen mehr von mir. Ich wollte eigentlich schon oft mal was reinschreiben aber dann ist mir immer wieder was dazwischen gekommen. In Byron Bay wie auch hier in Sydney hat es so viele Leute, dass es immer sehr schwierig ist, einen PC zu ergattern. Auch faellt mir immer wieder auf, wie schlecht hier die PCs eigentlich sind. Internet ist langsam und ueberhaupt. Da hat man auch gar keine Lust dranzugehen.  Aber eben, momentan bin ich in Sydney und es geht mir sehr gut. Die Stadt ist riesig und alles dauert so lange, bis man von einem Ort zum anderen kommt. Die Tage vergehen so schnell und ich hab das Gefuehl noch nicht viel gesehen zu haben, obwohl ich immerhin schon fast 2 Wochen hier bin. Mann, mann. Naechste Woche Dienstag gehe ich noch fuer eine Woche nach Melbourne und dann ist Australien vorueber.

Ich hoffe, ich finde noch etwas Zeit in den naechsten Tagen um etwas ausfuehrlicher ueber Nejahr in Sydney zu schreiben.

Gruesse in die Schweiz und wo auch immer.


Geschrieben: 07:28 , 4.01.2007
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It's going to be Christmas?

Helas from Byron Bay!
 
Ui, jedes mal wenn ich den blog schreiben will realisiere ich wie schnell die Zeit vergeht. Habe das Gefuehl als haette ich erst gestern den letzten Eintrag gemacht..heul. Ja, ich vermisse euch schon ein bisschen (jetzt ist meine Nase grad ein Bisschen gewachsen, hehe)... Langsam merkt man, dass doch irgendwie bald Weihnachten sein wird. In jedem Laden werden Weihnachtslieder gespielt, ueberall stehen kitschig geschmueckte Plastikbaume herum und die Verkaufer in den Laeden tragen Samichlausmuetzen. Sind schon lustig die Australier! Kein Bisschen Weihnachtsatmosphaere wenn man nach draussen geht oder sich selber anschaut -->Flip Flops, Shorts..aber sie geben alles um Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Ich lasse mich jedoch nicht reinlegen. Wo sind denn all die feinen Guezli? Ich vermisse die Guezli sehr, ich vermisse allgemein gutes Essen. Weiss ja nicht einmal wo ich um Weihnachten sein werde und mit wem...
Na ja..genug gejammert..es geht mir eigentlich gar nicht schlecht.
 
Seit dem letzten Eintrag bin ich ganz viele km's mit dem Velo gefahren und habe ganz viel erlebt. Bis jetzt habe ich fast 1000km auf dem Buckel und ich fuehle mich richtig gut. Gestern habe ich meinen persoenlichen Rekord gebrochen und habe 110km gemacht. Ich weiss, fuer richtige Biker ist das nichts aber mit fuer mich mit meinem immer schwerer werdenden Gepaeck ist das eine Menge. Jedoch ist mein schweres Gepaeck nicht mein groesster Feind! Am schlimmsten ist es, wenn man sich irgendwo verfaehrt. Die Australier nehmen es mit den Karten nicht so genau und so ist es passiert, dass ich mich zwar nicht wirklich verfahren habe aber ich bin zu einem Ort gekommen wo es in alle Richtungen nur noch Autobahn gab. Es war schon fast 5 Uhr abends, ich stand da an der Kreuzung und da war nur ein riesen Einkaufszentrum und sonst nichts. Die einzige Wahl die ich hatte war, wieder auf den Berg zurueck zu gehen von wo ich her kam. Oder ich wuerde auf trotzdem auf die Autobahn (das tun die Aussies, was ich spaeter herausfand) und nach 5 km gab es wieder eine Nebenstrasse. Ansonsten eben auf den Huegel zurueck und 30km Umfahrung durch den Wald. Rundherum Regenwald, also nicht gerade freundlich zum Uebernachten. Hab dann in der Verzweiflung ein Paar Leute gefragt, ob sie mich ueber die Autobahn mitnehmen, hatte kein Glueck. Entweder gingen sie in die andere Richtung oder hatten in ihrem Auto keinen Platz fuer mein Velo und Gepaeck. Die letzte Hoffnung war der Bus am Einkaufszentrum, doch der Chauffeur war sehr unfreundlich und er wollte mein Bike nicht in den Bus nehmen. Ansonsten darf man alles moegliche in den Bus nehmen, Surfboards und was weiss ich...aber NO BICYCLES.
 
Da konnte ich echt losheulen!!! Indianer heulen aber nicht, sie nehmen ihre letzte Kraft zusammen und stossen das Velo den Berg hoch bis in die Nacht und schlafen dann irgendwo auf der Wiese am Waldrand. Dachte ich zumindest als ich da langsam, den einen Fuss nach dem anderen schleppend zum Berg ging. Und auf einmal..ich weiss nicht woher tauchte diese nette und freundliche Frau auf, hielt mit ihrem Wagen direkt vor mir und fragte mich ob ich wisse was ich da mache und dass das sehr gefaehrlich sei. Ich erklaerte ihr meine Situation und sie entschied kurzerhand, das Nachtessen zu welchem sie unterwegs war abzusagen und mich mit nach Hause zu nehmen.
Das war meine Erloesung und auch meine erlebnisreichsten 2 Tage in Australien. Ihr Mann und sie leben mitten im Regenwald, haben eine 4 jaehrige Tochter und sind wirklich ganz ganz nett. Sie haben sogar fuer mich gekocht und mir ihr Bett angeboten, die kleine wollte nicht mer von meiner Seite weichen. Eigentlich wollte ich am naechsten Tag wieder weiter aber ich hab dann entschieden noch einen Tag zu bleiben. Sie haben mir die Umgebung gezeigt und ich habe viele interessante Dinge erfahren. Als ich gehen wollte, haben sie mich mit ihrem Hippie Bus ueber die Autobahn gefahren und mir 100 erklaert wie ich nach Brisbane fahren muss. Ich habe ein Paar Fotos von Cathy und der kleinen und vom Haus in meine Fotos aufgeladen.
 
Die naechste Stadt war Brisbane, ganz nette Stadt am Fluss, ca 1.6 Mio Einwohner. Habe ein ganz tolles, sauberes und guenstiges Backpacker gefunden, war wirklich gut. War 3 Tage da und es hat gut getan, wiedermal in der Zivilisation zurueck zu sein.
Jetzt bin ich in Byron Bay...sehr beliebt unter den Backpackern. Sehr gemuetliches und relaxtes Staedtchen. Ein wenig weiter im Landesinneren ist ein richtiges Hippiedorf...man spuert dessen Einfluss hier *:o) Hier bleibe ich fuer 4 Tage und habe hier gratis Internet, ich werde also bestimmt bald wieder mehr ueber Byron Bay und meine Fahrt von Brisbane und hier schreiben.
Also, cheers und bis bald!
Marina

Geschrieben: 02:29 , 16.12.2006
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Greetings from 2 much sun - Sunshine Coast

Greetings from 2 much sun!
 
Hello again! Ich muss was ganz schlimmes berichten, fuer mich zumindest ein kleiner Weltuntergang: Die memory card von meiner Kamera ist kaputti!!!
Sie tutet einfach keinen wank mehr und ich habe schon einen Haufen Ozzies gestresst und das Beste aus ihnen herausgeholt aber keiner konnte mir weiterhelfen!
It's broken!!! Das heisst also ich werde leider kein einziges foto von diesem Stick hochladen koennen! Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie wuetend und traurig ich bin darueber.
 
Zum Glueck habe ich in Whitsundays eine ganz nette Mitreisende gefunden (sie ist uebrigens auch Schweizerin), sie hat zum Glueck ganz viele pics gemacht und ich werde einige
von ihren Fotos hochladen, nur damit ich zeigen kann wie wunderschoen es hier ist. Obwohl ich denke, dass ihr euch das alle ganz gut auch ohne meine fotos vorstellen koenntet!!!
 
Inzwischen war ich auf einem self-drive safari auf der groessten Sandinsel der Welt- dem Fraser Island! Es ist wie zum Glueck vieles in diesem Land, ein Nationalpark aber man darf sich ein 4x4 Auto mieten und die Insel auf eigene Faust entdecken. Das habe ich auch gemacht, hab da eine Tour gebucht und wir waren 11 Leute mit einem grossen 4WD Auto 3 Tage und 2 Naechte auf der Insel unterwegs. Es ist eine riesen Erfahrung da am Strand mit dem Auto 120 km zu fahren, den so lange ist die Insel und der Sandstrand ist so breit, dass man da problemlos am Strand entlang duesen kann. Einzig auf die Gezeiten muss man aufpassen und kurz bevor die Flut kommt sich hinter die Sandduenen verstecken um nicht ins Wasser gezogen zu werden. Es gibt praktisch keine Sanitaeren Einrichtungen und schlafen darf man an bezeichneten Orten am Strand. Wenn die Natur ruft, nimmt man sich halt eine Schaufel und graebt ein Loch. "Dig a hole babe, and never go alone because of dingoes"! Auf der Insel leben eben auch wilde Dingos, so eine Art verwilderter Hund und die koennen zum Teil sehr gefaehrlich werden. Die armen Dinger sehen echt abgemagert und hungrig aus, aber man darf sie nicht fuettern, da sie sonst ihren Jagdinstinkt verlieren werden - oder besser gesagt sie richten ihn dann mehr auf die Menschen als auf andere wilden Tiere *:)
 
Beim Nachtessen hatten wir dann tatsaechlich einen der netten Besucher, da wir aber so viele waren, war es kein Problem sie fernzuhalten.
Die Insel ist ansonsten auch sehr faszinierend und groesser als ich mir vorstellen konnte. Am Strand schlagen grosse Wellen auf und im Ozean hat es viele Haie und andere gefaehrliche Fiecher. Im inneren der Insel gibt es 2 wunderschoene Suesswasserseen- ein Traum! Rundherum weisser Sandstrand und das Wasser gruen - in diesen Seen durften wir baden, was wir natuerlich auch voll und ganz ausgenutzt haben. Leider wurde ich auf der langen Busreise von Airlie Beach nach Rainbow beach boese erkaeltet, meine Mandel wieder angeschwollen und ich hatte etwas Gliederschmerzen, so dass ich nicht ins Wasser ging und etwas geschlafen habe. Echt schade, denn der See ist wirklich eine Perle. Der andere See war dann etwas kleiner, hatte aber eine riesige und steile Sandduene davor von wo man herunter ins Wasser rutschen konnte. War echt lustig. Es wurde uns gesagt, dass die Isel immer mehr mit Sand zugeschuettet wird und dass es sie in etwa 70 Jahren nicht mehr geben wird. So schade. Es ist auch ansonsten sehr verwunderlich, wie dort die Pflanzen aus dem Sand wachsen. Wir haben einen Typen getroffen ,der normalerweise Tourguide ist und er wusste ganz viel ueber die Insel und auch ueber den Nationalpark auf dem Festland. Das alles heisst great sandy nationalpark und dort soll es angeblich mehr Sand als in der Wueste Sahara geben. Nur ist alles bedeckt mit Baumen und Gestruepp und man sieht den Sand nicht mehr. Nur in Rainbow Beach ist eine riiiesige Sandduene zu sehen, sie frisst sich immer weiter ins Landesinnere ein, da der Sand vom Ozean aufs Festland geblasen wird durch den Wind, echt beeindruckend. Das Land ist so vielfaeltig, das kann man sich gar nicht vorstellen.
 
Jetzt bin ich in Noosa, dem ersten Surf Ort und ich habe auch schon meine erste Surf Lektion hinter mir. Das war wirklich cool aber auch extrem anstrengend. Ich ging da mit dem Swiss girl Barbara hin und wir beide konnten eigentlich ziemlich schnell schon auf dem Board aufstehen, echt genial. Was wir beide aber noch nicht so im Griff haben ist das Paddeln und im richtigen moment die Welle erwischen und aufstehen. Das braucht schon etwas Uebung. Ich werde jetzt bis nach Sydney die Gelegenheit haben, es an jedem Ort zu ueben, denn von da an kann an jedem Ort gesurft werden. Von Cairns bis hierhin gab es keine Wellen weil der Great Barrier Reef die Wellen aufhaelt. Ich weiss jetzt auch wieso der Great Barrier Reef ueberhaupt existieren kann aber das erspare ich euch, ich bin ja kein Reisefuehrer, hehe. Falls es jemand doch wissen will, dem kann ich es ja dann in der Schweiz erzaehlen. All diese Dinge stehen leider nicht im Lonely Planet. Inzwischen musste ich auch feststellen, dass das Lonely Planet gar nicht so gut ist wie ich dachte.
Es erspart einem auf jeden Fall nicht Gespraeche mit den Einheimischen, was natuerlich auch gut ist.
 
So, jetzt habe ich aber auch genug gequasselt, ich will heute noch was anderes sehen als dieses Internet cafe.
Bis bald und checkt die pics regelmaessig, man weiss nie, wenn ich mal was rauflade *:)
 
Big hug.
Marina
P.S. Wo ist eigentlich der Samichlaus? Ich habe noch keinen gesehen hier! Muss mal etwas besser schauen, vielleicht traegt er Surfshorts und Sonnenbrille, hehe. Yeah dude!!!
 

Geschrieben: 11:30 , 6.12.2006
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It's very nice in Paradise!

Hallo zusammen!
 
Ja, ich weiss, es ist schon viel Zeit seit meinem letzten Eintrag verstrichen, aber jetzt habe ich es endlich wieder geschafft!!!
Danke vielmals fuer eure kommentare, ich freue mich riesig darueber weil ich sehe, dass ich doch nicht ganz so alleine bin.
 
Eigentlich hatte ich vor 4 Tagen einen langen Eintrag geschrieben, 3h vor dem Internet verbracht und dann ist der PC abgestuerzt bevor ich es raufladen wollte. Mist! Da war ich so wuetend, dass ich fast heulen konnte. Hatte keine Kraft um alles nochmals zu schreiben.
Danach ging ich auf eine 3-taegige "Segeltour" auf die wunderschoenen Whitsunday Inseln und jetzt habe ich kurz Zeit bevor ich heute Abend mit dem Bus nach Fraser Island fahre.
 
Hmm, seit meinem letzten Eintrag habe ich so viel erlebt, dass ich gar nicht weiss wo ich beginnen soll....
Mit dem Fahrrad klappt alles super gut, bisher habe ich auch schon ca 700km gemacht. Die Leute schauen mich manchmal schon seltsam an aber die meisten finden es ganz toll. Ich werde die ganze Zeit angequatscht weil die Leute wissen wollen wo ich war und wie das ist, mit dem Fahrrad durch Australien zu reisen. Ich muss sagen, es ist ganz gut. Bis jetzt habe ich es nicht bereut, mein Fahrrad dabei zu haben. Waehrend die anderen Leute riesige und schwere Rucksaecke von Hostel zu Hostel schleppen, setze ich alles auf mein Velo und fahre gemuetlich hin. Da in den touristischen Orten die Supermaerkte schweineteuer sind und die richtig grossen Discounter meistens etwas ausserhalb sind, bin ich manchmal echt froh um mein Velo. Waehrend die anderen 3 Dollar fuer eine Flasche Wasser ausgeben, schwinge ich mich aufs Velo zum naechsten Supermarkt und kaufe da ein. Muss sagen, Australien ist auch ansonsten nicht gerade guenstig.
Auf jeden Fall ist es aber einen Trip wert. Bisher habe ich viele Orte gesehen, viele unterschiedliche Orte, von Regenwald, Wiesen und Weiden, trockenen Waeldern, Straenden, Straenden, Straenden ist die Faszination immer noch nicht vergangen. Man denkt, na dieser Ort hier ist so schoen, da kann ja nichts schoeneres mehr kommen und da faehrt man zum naechsten Ort und ist wieder hin und weg. Unglaublich!
Bisher bin ich auch schon einige male in den Ferien gewesen aber das hier ist etwas ganz besonderes. Manchmal denke ich am traumen zu sein, weil ich diese ganze Schoenheit nicht fassen kann. Einfach unbeschreiblich, dieses Gefuehl.
Langsam beginne ich schon immer wieder die gleichen Leute zu treffen, die ich an einem anderen Ort auch schon gesehen habe. Alle sind Freunde, egal woher und wie alt. Unfassbar.
 
Habe entgegen meinen Erwartungen auch ganz viele Australier kennengelernt. Die meisten lernte ich waehrend meiner Velotour kennen. Ich war da ca.  8 Tage in den Tablelands unterwegs. Das ist ca 100km von der Kueste im Landesinneren und sieht fast so aus wie in der Schweiz im Sommer. Ganz viele Wiesen, herzige kleine Seen und Fluesse. Kuehe. Allein die Kaenguruhs und Wallabies machen den Unterschied aus *:)
Ich habe meistens ca 70km pro Tag gemacht und dann in Motels geschlafen. Das sind eigentlich Pubs aber sie haben meistens auch Zimmer zu vermieten. Campen musste ich auch 3 mal, wenn ich kein Zimmer mehr fand und muss sagen, das ist nicht so mein Ding. Vor allem nerven hier die Voegel. Es gibt zwar wunderschoene Voegel hier, Papagaie, Koockatoos und wie sie alle heissen aber die lassen mit ihrem Gekreische nicht schlafen. Vor allem die Papagaie sind abends und morgens schlimm, da kreischen sie in Scharen auf den Kokosnusspalmen rum. Man kann sich daneben kaum unterhalten. Morgens sind es dann die anderen Voegel, sie machen ein Laerm, den ich langsam echt nicht ausstehen kann. 2. wird es hier um 18.30 schon dunkel und alleine am Zeltplatz ziemlich unheimlich. Ich krieche dann einfach in meinen Schlafsack rein, Musik in die Ohren und hoffe ganz schnell einzuschlafen. Was dann auch passiert, denn nach einem anstrengenden Tag schlafe ich ein wie ein Baby.
Einige Pannen hatte ich auch schon. Zum Glueck nichts mit meinem Velo aber ich hatte schon einen Tag in der Provinz ohne Essen verbracht. Das Wasser aus den Seen kann man zum Glueck trinken. An diesem Tag hat es auch geregnet und so musste ich eine weitere Nacht bleiben, hatte zwar ein Zimmer sogar mit Fernseher aber in der vorherigen Nacht hat es gestuermt und eine Stromleitung wurde unterbrochen und so war dies auch vergebens. Meine Gastgeberin hatte am Schluss Mitleid mit mir und hatte mich dann auf einen Toast eingeladen. Ich halte zwar nicht viel von Toast aber dieser war echt gut! Man lernt hier sich an kleinen Sachen zu erfreuen.
An einem anderen Tag musste ich mein Fahhrad 18km bergaufwaerts stossen weil die Steigung mit meinem Gepaeck nicht zu ueberwaeltigen war. Dann war mein Boot fuer Whitsundays bis am 10.Dez ausgebucht, aber ich konnte zum Glueck auf ein anderes wechseln.
Mittlerweile schwafle ich auf Englisch wie eine Weltmeisterin und habe ueberhaupt keine Hemmungen mehr. Ich boxe mich durch, rufe an, frage... Wahnsinnig wie 3 Wochen reisen einen Menschen veraendern koennen. Es hat nicht viel Zeit gebraucht. Fuer mich ist es viel effizienter, mit den Leuten zu quatschen als eine Schule zu besuchen. Es soll anscheinend ganz viele Deutsche und Schweizer in diesen Schulen geben, dass sie am besten zum Deutsch lernen seien *;0) Ich treffe Englaender, Iren, Amerikaner, Kanadier, Neuseelaender, Australier....(natuerlich auch -Innen) hehe und rede mit denen ueber Gott und die Welt. Man lernt auch viel von den verschiedenen Leuten.
 
An diesem Bootsausflug habe ich meinen Paradies gesehen. Der Whitehaven Beach auf Whitsunday's. Das ist vielleicht ein Ort!!! Man kommt dahin und kriegt den Mund nicht mehr zu. Es war wirklich so, wie ins Paradies zu schauen. Wow!!! Das war vor 2 Tagen und ich kann mich immer noch nicht ganz davon erholen!!! Habe natuerlich auch ganz viele Pics gemacht, aber es ist immer schwierig einen PC mit USB anschluss zu finden. An manchen Orten haben die es ueberall und hier zum Beispiel fast nirgends. Ich hole es nach, sobald ich die erste Gelegenheit dazu finde.
Heute Nacht werde ich 14 Stunden mit dem Bus nach Rainbow Beach fahren und ich sollte eigentlich andere Musik auf meinen MP3-Player raufladen, nun weiss ich nicht wo *;( Es ist auch unvorstellbar so lange unterwegs zu sein und dann schaut man auf die Karte und ist nur ein kleines Stueckchen weit gekommen. Das Land ist wirklich rieeeeesig.
 
Ich hoffe ich werde dann bald wieder ein Update machen und euch nicht mehr so lange warten lassen. Ich muss raus, die wollen hier das Geschaeft schliessen..Grrr...
 
Also, bis bald!
Marina

Geschrieben: 06:00 , 29.11.2006
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Die ersten Tage in Australien - Prvi dani u Australiji

Hello everybody!

Nun ist schon eine ganze Woche vergangen seit meinem ersten Eintrag. Seitdem habe ich eine ganze Menge erlebt. Erstens: Mein bike ist angekommen!!! Das vordere Licht ist ganz kaputt aber ansonsten ist noch alles dran, ich habe es zusammengebastelt und habe schon die ersten Paar km hinter mir. Die Australier denken ich waere verrueckt! ..ok, vielleicht nicht nur die Australier....

Ich war ein Paar Tage in Cairns und es ist eine sehr huebsche kleine Stand, halt sehr touristisch aber gut fuer den Einstieg nach Australien. Cairns hat keinen eigenen Strand wegen dem Mangrovensumpf (dazu spaeter mehr) und den lieben die Krokodile. Man darf ansonsten auch nicht im Meer baden weil jetzt die Sommerzeit (Regenzeit) hier beginnt und mit den hohen Temperaturen und Nordwinden kommen leider auch die zum Teil toedlichen Quallen. Es kann aber auch Heie und eben wo Mangrovenwaelder sind- auch Salzwasserkrokodile. Na ja. Das Wasser ist bei 28 Grad sowieso viel zu warm zum Baden.

Eigentlich wollte ich hier am Riff tauchen gehen aber die Kurse sind mir einfach zu teuer. Mit allem drumm und drann ueber 600 Fr und das lohnt sich nicht. Wenn ich Zeit habe mache ich den Kurs in Thailand und kann ja dann wieder mal nach Australien kommen um zu tauchen.  Aber ganz konnte ich mir den Riff doch nicht entgehen lassen und habe einen Ausflug zum wunderschoenen Fitzroy Island und Schnorcheln auf dem Riff gebucht. Das war wirklich unvergesslich. All die bunten Fische schwimmen an einem vorbei als waere man nicht da. Leider hatte ich keine Unterwasserkamera dabei, ich konnte mir ja gar nicht vorstellen was mich da erwartet. It's amazig, wie die Australier immer sagen.

Nach 4 Tagen Cairns bin ich zum ersten mal mit dem Velo und dem ganzen Gepaeck in den Norden gestartet. Geplant waren 72km bis nach Port Douglas aber da ich sehr spaet abgefahren bin hat es nicht mehr gereicht. So habe ich nach 35km an einem Zeltplatz uebernachtet. War auch ganz toll am Strand unter dem Sternenhimmel zu schlafen (ich hatte nur mein Innenzelt aufgestellt). Am naechsten Tag ging es weiter nach Port Douglas und ich muss sagen das war der gefaehrlichste Abschnitt von meiner geplanten Velotour hier. Wooow, ich mussste alle 5 min absteigen und mich in Sicherheit bringen, weil wieder ein Lastwagen an mir vorbeidonnerte oder weil ich trinken musste. Es waren auch 36 Grad!!! Die Streck war zwar wunderschoen aber absolut nicht zu empfehlen mit dem Fahrrad. Zum Glueck habe ich sofort ein Hostel gefunden und zwar ein ganz schoenes. Die Zimmer sind wirklich ganz sauber und schoen. Da habe ich entschieden 3 Naechte zu bleiben, immerhin ist das das fuer mich faszinierendste Gebiet Australiens. Die haben hier den aeltesten und vielfaeltigsten Regenwald.

Damit ich etwas mehr vom Regenwald mitbekomme, habe ich mich fuer eine ganztaegige Tour entschieden und bin da heute hingegangen und muss sagen das war absolut die beste Entscheidung, die ich machen konnte!!! Die Tour war nur irgendwie 20Fr teuerer als alle anderen und es hat sich geloht. Wir sind schon um 7.30 los und hatten all die schoenen Plaetze fuer uns bevor die Menschenmengen kamen. Die anderen starten alle um 8.30. Die Guides waren super aufgestellt und haben uns ganz viel ueber den Regenwald erzaehlt und wir haben viele Tiere gesehen, die ich alleine nicht sehen wuerde. Man braucht schon ein Auge dafuer. Ein Exemplar habe ich gut fotografieren koennen. Am Nachmittag ging es dann auf den Daintree Fluss auf Krokodilsuche. Diese Krokodile leben frei und deshalb ist es Glueckssache ob man eines sieht oder nicht. Wir haben ein Paar gesehen aber ich konnte sie nicht fotografieren, sie waren zu weit weg und man sieht nur ein Bisschen den Ruecken und den Kopf. Vielleicht gehe ich ja mal an eine Krokodilfarm. Mal sehen.

Heute Abend (14.11.06) werde ich noch im Hostel chillen, morgen mache ich wieder eine Wanderung im Regenwald, diesmal alleine (ich kenne ja jetzt die Tricks *:) Vielleicht kommt noch eine Amerikanerin mit, die war heute auch auf dem Ausflug. Uebermorgen geht es dann mit dem Fahrrad weiter 300km ins Landesinnere. Da wird es vielleicht kein Internet geben...Das wars fuer heute. Bis bald.


Geschrieben: 07:14 , 14.11.2006
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Here I come!

Hello!

Lange habe ich davon geredet und nun ist es so weit! Seit mehr als 24 Stunden bin ich schon auf australischem Boden..und...es gefaellt mir gut!!!

Nachdem sich mein Flieger in Zuerich nach London schon mal um eine Stunde verspaetet hatte, musste ich schon mal um den Anschluss in London bangen. In London gab es ein kleines Wettrennen gegen die Zeit aber ich habe es geschafft. In Singapur hiess es 4 Stunden warten, was mir gar nicht schwer gefallen ist. Zuerst stand ich mal 10 Minuten am Bruenelli, weil ich fuer die 12h Flug eindeutig zu wenig Wasser bekommen habe. Wenig spaeter habe ich die Ulli (Ulrike) aus Deutschland kennengelernt und die Zeit verging schnell.

In Australien (Cairns) gelandet empfing mich eine Hitzewand, 28 Grad und keine Ahnung wieviel Feuchtigkeitsgehalt in der Luft. Wooow. Es kam dann noch besser: Als ich nach einer halben Stunde vor der Gepaeckausgabe stand und mein Velo einfach nicht auftauchen wollte, wurde mein erster kleiner Alptraum wahr! MEIN VELO IST NICHT ANGEKOMMEN!

Und noch schlimmer: DIE WISSEN NICHT EINMAL WO ES IST!!! Aber "no worries", hiess es, es komme bestimmt bald...Na ja, 1 Tag ist vorueber und ich habe immer noch keine News wo es nun sein koennte.

 

Wie auch immer, ich bin eigentlich ziemlich cool und geniesse meine ersten Stunden hier. Das hostel ist Spitze und habe schon viele Leute kennengelernt, die meisten sind Deutsche, Franzosen, Schweizer... (no comment). Auch ganz viele  Absolventen, die das Studium erst hinter sich haben. Die Australier sind sehr offen und herzlich und ich habe sogar schon meine ersten Kaenguruhs gesehen!!! Das Wetter ist mega, wolkenlos bei 31 Grad. Am ganzen Rest der Ostkueste regnet es und ist ziemlich kuehl! Hier soll es noch 7 Tage trocken bleiben, wenn man bedenkt, dass im November die Regenzeit allmaehlich einsetzt habe ich ein riesen Glueck!!Cool hm?!

Vom Jetlag spuere ich nichts mehr, gestern habe ich bis zum Abend ohne Schlaf durchgehalten und das war das Beste was ich tun konnte.

Nun meine ersten Eindruecke von Australien:

1. Wie gesagt, die Australier sind sehr nett und offen. Es haben mich heute morgen ein paar Australier auf der Strasse angequatscht und mich "welcome in my country" geheissen. Gutes Gefuehl.

2. Fast zu viele Touris hier. Sie brutzeln sich mittags an der Sonne und einige haben einen brutalen Sonnenbrand, total leichtsinnig bei dieser UV-Strahlung hier.

3. Die Preise fuer Lebensmittel usw. sind fast gleich hoch wie in der Schweiz, vielleicht minim guenstiger.

4. Krokodile koennen auch am Strand leben. Hier in Cairns ist der natuerliche Strand nicht zugaenglich, weil angeblich Krokodile im Morast leben. Habe keinen gesehen. Heute war ich ca. 20 km noerdlich von Cairns am richtigen Strand (auch da hat es stellenweise Krokodil- Habitate), man darf aber ausserhalb der aufgestellten Netze nicht ins Wasser wegen den Quallen, Nov.-Mai ist Quallenzeit. Schade, dabei sieht das Wasser so einladend aus.

5. Nationales Heiligtum (oder Touristisches *:) sind die Flip Flops! Alle tragen Flip Flops, egal woher und wie alt. Ich auch.

6. Der Verkehr ist ok. Buschauffeure fahren zwar etwas wild aber ansonsten ganz ok.

7. Allgemein alles sehr ordentlich und gepflegt hier. Sehr schoene Lagune mit Park.

8. Fast jedes Backpacker hat einen Swimming Pool und keiner benutzt sie. Strange.

Na ja, ich dachte es waeren mehr Sachen gewesen, fallen mir bestimmt spaeter noch ein.

 

Morgen mache ich einen Ausflug auf den Fitzroy Island, soll angeblich sehr schoen sein. Halben Tag auf Fitzroy und halber Tag schnorcheln auf dem Barrier Reef. *freu*. Hoffe mein Velo kommt dann bald mal. Jetzt ist es 19.00 hier und ich bin schon ziemlich muede. Kein Wunder, ich bin auch um 5.30 schon wach gewesen und aufgestanden. Gehe jetzt noch was essen und ab ins Bett. Ich versuche noch ein Paar Fotos raufzuladen, hoffentlich klappt es.

Bis bald from down under.

 

Mit den Fotos muss ich noch schauen wie ich das machen werde, die Loesung die ich vorgesehen habe ist nicht gut. Kommt aber bestimmt bald!!!

 

A na Hrvatskom cu izgleda tek sutra i prekosutra pisati jer sam danas totalno umorna a i prilicno gladna. Ali bit ce, bit ce!

Velika pusa!


Geschrieben: 05:25 , 9.11.2006
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