13.06.2007
Testbeitrag
So wunderbar sahen die Pfifferlinge aus, dass ich mich sofort entschloss, daraus mal wieder das köstliche Risotto mit den Erdbeeren zu kochen.
Katastrophe!  - Es scheint inzwischen, wie bei chinesischen "Trüffeln", gelungen zu sein, geschmackfreie Pilze äußerlich zu parfümieren. Das, was zunächst noch angenehm duftete, hinterließ geschmacklich kaum Spuren im Risotto. Schade.
Wer sicher sein kann, gute, leckere Pfifferlinge zu besitzen, dem sei dieses Rezept jedoch besonders empfohlen. Wir anderen werden halt zu Steinpilz und ähnlich geschmackvollen Sorten greifen müssen.
Die Erdbeeren werden hier nicht gesüßt und bringen mit ihrer Säure eine frische Würze ins Gericht.
Außerdem sieht das natürlich unglaublich lecker aus:



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Pfifferling-Erdbeer-Risotto
Kategorien: Pilze, Risotto, Vegetarisch
     Menge: 4 Portionen

    300     Gramm  Romanesco (oder auch grüne Bohnen usw.)
            Etwas  Blumenkohl, in Scheibchen geschnitten
    200     Gramm  Kleine Pfifferlinge
     60     Gramm  Schalotten
      1      Knoblauchzehe, feingehackt
            Etwas Weißwein  
    150     Gramm  Erdbeeren
   8-12   Blätter  Salbei
      1       Ltr. Pilzfond (ersatzweise Gemüsefond, Hühnerfond)
      2      Essl. Olivenöl
    320     Gramm  Risotto-Reis (z.  B. Vialone)
                   Salz, Pfeffer
     50     Gramm  Grana Pardano (fein gerieben)
                   Butter

============================== QUELLE ==============================
                   frei nach e&t 8/01
                   -- Erfasst *RK* 28.05.2007 von
                   -- Franz Schumacher

1. Romanesco (oder Böhnchen und Blumenkohl) putzen, in kleine Röschen schneiden, in Salzwasser 2-3 Minuten kochen, abschrecken, abtropfen lassen.  Pilze sorgfältig putzen, eventuell halbieren.  Schalotten pellen, fein würfeln.  Erdbeeren putzen, in kleine Würfel schneiden (ein paar zur Deko größer lassen), Salbeiblätter fein schneiden.  Fond erhitzen.

2. Schalotten und Knoblauch im Öl in einem breiten Topf glasig dünsten.  Reis zugeben, 1 Minute dünsten, mit Wein ablöschen. 500 ml Fond angießen und den Reis unter Rühren 20-25 Minuten garen.  Nach und nach den restlichen Fond angießen.  Nach 15 Minuten die Pfifferlinge, nach 18 Minuten den Romanesco dazugeben.  Kurz vor Ende der Garzeit Erdbeeren, Salbei, Pfeffer und die Hälfte des Käses und etwas Butter untermengen.  Restlichen Grana Pardano dazu servieren.



http://www.einfachkoestlich-online.de


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Geschrieben von Franz um 01:53 | in:
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1.06.2007
Lachs in Dunkelbiersud mit Gemüselinsen



Ende März habe ich 2 Tage in der schönen Stadt Regensburg verbracht. Natürlich habe ich auch den Brauereiausschank der Fürstlichen Brauerei besucht. Und das gleich mehrfach, denn solch hervorragende Biere (alle Sorten) hatte ich bisher wohl noch nie getrunken: das war eine Freude! Genauso erfreulich war die sehr gute Qualität und Auswahl der Speisen, tadellos, angenehm und freundlich der Service. Wenn's wieder mal gen Süden geht, liegt Regensburg sicher auf meiner Fahrtroute - auch mit Umweg. Leider bekomme ich hier in Düsseldorf nicht das Originalbier des Brauhauses, aber andere TuT-Biere und die sind auch recht gut.


Das Roggenbier von TuT ist eines meiner liebsten. Da trifft es sich gut, dass man damit herrliche Biersaucen kochen kann, z.B. für Lachs mit Gemüselinsen. Und weil das so richtig gut zusammenpasst, ist dieses auch mein Beitrag zum Bier-Kulinarium.



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Lachs in Dunkelbiersud mit Gemüselinsen
Kategorien: Fisch, Bier
     Menge: 4 Portionen

Zutaten:
                   Für die Linsen:
    200     Gramm  Berglinsen
      1      Teel. Fenchelsamen
    600        ml  Hühnerbrühe, kräftig
    250     Gramm  Kohlrabi
    150     Gramm  Kartoffeln
      1            Dünne Lauchstange, das Weiße
      1  Handvoll  Blattspinat (oder junger Mangold)
                   Fisch und Sauce:
      4            Frische Lachsfilets á 150 g ohne Haut
      5            Knoblauchzehen
      1   Flasche  Dunkles, nicht zu bitteres Bier (z.B. T&T Roggen)
    300        ml  Hünerbrühe, kräftig
      1      Essl. Tomatenmark
      1     Prise  Zucker
                   Salz, Pfeffer
     10   Blätter  Zitronenmelisse
     80     Gramm  Kalte Butter



Quelle:
                   frei nach "Kochen mit Wein, Bier und Co",
                   compactverlag.de
                   -- Erfasst *RK* 30.05.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Kartoffeln und Kohlrabi schälen und in max. 1 cm große Würfel schneiden. Nacheinander in der Hühnerbrühe bissfest kochen, beiseite stellen.
2 Knoblauchzehen in dünne Scheiben hobeln und in etwas Olivenöl hellbraun braten. Auf Papier abtropfen lassen.
Bier in einer weiten Pfanne mit 6 halben Knoblauchzehen bis auf einen kleinen Rest einkochen lassen, mit 300 ml Hühnerbrühe erneut etwas einkochen lassen, Knoblauch entfernen.
Linsen in 600 ml Hühnerbrühe mit einem TL Fenchelsamen (oder -Pulver)knapp garkochen.  Lauch fein würfeln, mit den blanchierten Kartoffeln und Kohlrabi zu den Linsen geben, pikant mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gemüse kurz warm werden lassen, dann abgießen und warmstellen. Die Linsenbrühe zu dem Biersud geben, aufkochen, dann herunterschalten und die zimmerwarmen Fischstücke auf jeder Seite knapp 2 min. darin ziehen lassen, herausnehmen und im auf 60 - 70 Grad C vorgeheizten Backofen etwa 10 min. garziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Sauce montieren mit Tomatenmark, Butter, Salz, Pfeffer, Zucker. Evtl. Hühnerbrühe zufügen oder einkochen lassen. 6 feingeschnittene Blättchen Zitronenmelisse mitkochen. Eine Handvoll Mangold evtl. etwas kleinschneiden und unter das warme Linsengemüse mischen und auf vorgewärmte Teller anrichten. Die Fischfilets auflegen, mit Meersalz würzen und alles mit der Sauce nappieren, Knoblauchblättchen und weitere Zitronenmelisse aufstreuen.

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Eigentlich bin ich kein Freund der Zitronenmelisse, aber hier passt ihr Aroma wunderbar und man fragt sich: Warum schmeckt diese Sauce eigentlich so gut? Sie hat ein bisschen was von Soja und dazu das leicht Bittere des Hopfens - eigentlich wie eine gute Schweinsbratensauce.
Und das zu Lachs?!! - Jawohl, schließlich spricht man ja auch vom "Schwein des Meeres".

P.S. Puristen nehmen natürlich Fischbrühe statt Hühnerbrühe, aber die hatte ich leider gerade nicht zur Hand.
Geschrieben von Franz um 20:07 | in:
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