Androgenresistenz (AIS)
5.03.2008
Androgenresistenz
Die Androgenresistenz (AIS) ist die häufigste mit einem XY-Chromosomensatz verbundene Form der Intersexualität. Die betroffenen Personen sind genetisch männlich (XY), jedoch hat der Körper aufgrund einer genetischen Veränderung eine Resistenz gegen Testosteron und andere Androgene entwickelt.(5) Kinder mit AIS kommen mit einem weiblichen äußeren Genitale zur Welt, es fällt jedoch meistens erst während der Pubertät auf, „dass die vermeintlichen Mädchen weder Uterus noch Eierstöcke haben aber dafür Hoden und XY-Chromosomen aufweisen. „Die Hoden produzieren Testosteron, welches, wie im Körper jeder Frau, teilweise zu Östrogen umgewandelt wird. […] Die einzige äußerliche Auffälligkeit ist das Ausbleiben von Scham- und Achselbehaarung.“(6)
__________________________
(5) Sax, Leonard. How Common is Intersex? A Response to Anne Fausto-Sterling. Erschienen in: Journal of Sex Research , August 2002, Vol. 39 Issue 3, p174
(6) vgl. Lang, Claudia. Intersexualität. Menschen zwischen den Geschlechtern. Campus Verlag. Frankfurt. 2006. S. 91-92
Die Androgenresistenz (AIS) ist die häufigste mit einem XY-Chromosomensatz verbundene Form der Intersexualität. Die betroffenen Personen sind genetisch männlich (XY), jedoch hat der Körper aufgrund einer genetischen Veränderung eine Resistenz gegen Testosteron und andere Androgene entwickelt.(5) Kinder mit AIS kommen mit einem weiblichen äußeren Genitale zur Welt, es fällt jedoch meistens erst während der Pubertät auf, „dass die vermeintlichen Mädchen weder Uterus noch Eierstöcke haben aber dafür Hoden und XY-Chromosomen aufweisen. „Die Hoden produzieren Testosteron, welches, wie im Körper jeder Frau, teilweise zu Östrogen umgewandelt wird. […] Die einzige äußerliche Auffälligkeit ist das Ausbleiben von Scham- und Achselbehaarung.“(6)
__________________________
(5) Sax, Leonard. How Common is Intersex? A Response to Anne Fausto-Sterling. Erschienen in: Journal of Sex Research , August 2002, Vol. 39 Issue 3, p174
(6) vgl. Lang, Claudia. Intersexualität. Menschen zwischen den Geschlechtern. Campus Verlag. Frankfurt. 2006. S. 91-92






