Gonadendysgenesie
5.03.2008
Gonadendysgenesie

Unter Gonadendysgenesie wird in der Medizin das Fehlen funktionstüchtiger Keimzellen (auch Sexualdrüsen genannt) verstanden. In den Sexualdrüsen befindet sich das jeweilge Geschlechtsorgan, in dem auch die Sexualhormone produziert werden. Die männliche Keimdrüse ist der Hoden, die weibliche Keimdrüse ist der Eierstock. [1]

Das Fehlen dieser Keimzellen kann durch eine Störung in der frühen Embryonalentwicklung ausgelöst werden. Je nach genetischen angelegten Geschlecht (XX-oder XY-Chromosomensatz) lassen sich verschiedene Syndrome beschreiben bei denen Gonadendysgenesie auftreten kann:


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[1] vgl. Lang, Claudia. Intersexualität. Menschen zwischen den Geschlechtern. Campus Verlag. Frankfurt. 2006. S. 94-96
Geschrieben von Inom um 18:02 | in: Medizinisches
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