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Amok
So eben kommt eine Meldung durchs Netz, dass wieder mal ein "unauffälliger Schüler" an seiner Schule einen Amoklauf begangen hat. "He was a quiet man" ist beinahe schon ein klassisches Zitat in solchen Fällen, was unter diesem Titel sogar schon verfilmt wurde. Wir sehen ja ein, dass es Menschen gibt, die sich nicht alles gefallen lassen, schön und gut. Nur seinen Zorn an Menschen auszulassen, die im Grunde genauso arme Schweine sind, wie der Täter selber, ist ein absoluter Irrweg. Wir haben vor Jahren schon prophezeit, dass sich derartige Taten häufen werden und es scheint sich zu bewahrheiten.
Wie stets nach solchen Taten werden nun die Hinterbankpolitiker aufstehen, schärfere Waffengesetze, den Verbot von Killerspielen, von Rockmusik und von jedem anderen Buch, außer der Bibel fordern. Auch diese Menschen müssen gestoppt werden. Samuel Colt sagte: "Nur ein bewaffnetes Volk ist ein freies Volk". Es geht einfach nicht, dass sich Menschen von Amokläufern wie eine Herde Vieh zusammentreiben lassen müssen, weil sie sich aufgrund der restriktiven Waffengesetze nicht verteidigen dürfen und können.
Wir wissen aber genauso: Gewalt erzeugt Gegengewalt. Die Vision von Schülern, die in einer Schule aufeinander schießen (Amokläufer gegen die, die sich wehren) ist unerträglich.
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Amok
20:20, 13.03.2009 Geschrieben von Soul []
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Die Frage, die nun alle wieder beschäftigt nach solch einer Tat, ist die Begründung, das „Warum“. Ein, im Grunde, ganz normaler Jugendlicher tickt aus. Mordet und rächt sich vielleicht auf diese Weise an Jenen, dessen er die Schuld für etwas gibt, etwas das in seinem Leben nicht so war, wie es hätte sein sollen.
Es wächst eine Generation heran, die mit sich Selbst und ihrer Umwelt nicht mehr klar kommt. Trotz aller Bemühungen der Gesellschaft, das Leben leichter und sicherer zu machen, passiert genau das Gegenteil. Die Unsicherheit, die in der Zukunft liegt und der Mangel an wahren Inneren Werten, sowie an Ethik und vernunftbegabter Moral, machen den Weg zu derartigen Grenzüberschreitungen, wie sie in solch einer Tat zum Ausdruck kommt, immer einfacher. Wir können nur spekulieren, ob es ein Schuldverständnis, oder gar noch einen Moment der Reue gab, oder ob alle Gedanken klar und sicher waren. Erschreckend die letzte Wahl, doch für den Täter, der auch Opfer ist, die einzige Option auf Erlösung.
Eine derartige Hingabe an das persönliche Ziel, mit dem Wunsch totaler Selbstaufgabe, die ganz zum Schluß in dem gewollten, eigenen Tod gipfelt, erinnert, so paradox es klingen mag, an einen mystischen Akt. Würde der Mensch mehr danach streben für dieses Gefühl der Selbstaufgabe und Erlösung, alles zu geben was nicht in Zerstörung, sondern in Aufbauenden, positiven, mystischen Kräften liegt, wären solche Taten unmöglich.
Die Gesellschaft in der wir existieren, ist viel zu viel nach Außen gerichtet. Im Denken und Handeln. Versuchen wir jeden Tag ein bißchen mehr von dem zu Verstehen und zu offenbaren was in uns ist, so gehen wir schon einen Schritt in die richtige Richtung. Gelingt es diese Werte und die Technik weiter zu vermitteln, so haben wir viel gewonnen.
Es wird nicht das letzte mal sein, das die Schlagzeilen von einem Amokläufer berichten werden, einem ganz normalem Menschen. Tun wir das uns mögliche um unseren nächsten davor zu bewahren.
Meine Gedanken sind auch bei den Hinterbliebenen, die ihre Lieben betrauern. Möge die Zeit, ihre Herzen heilen.
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