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K(l)eine Überraschungen
10:54, 26.02.2007
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Heute Nacht ging die Nacht der Nächte in Hollywood zu Ende. Es wurden über 50 Oscars in 25 Kategorien vergeben.Und zwar in den Kategorien bestes Bühnenbild, beste Maske, bester Film, bester Schnitt, bester fremdsprachiger Film, beste Kamera, beste Tontechnik, bester Animationsfilm, bester Dokumentarfilm, beste Regie, bester Haupt- und Nebendarsteller, beste Haupt- und Nebendarstellerin, beste Musik und bestes Titellied ... Kurzum es war eine Nacht, bei der ich zum Beispiel, der auf "kleine Überraschungen" gehofft hat, länger wach zu bleiben, als sonst. Und es waren durchaus einige Überraschungen, besonders für mich dabei: Bester Nebendarsteller: Hier habe ich alles auf Djimon Honsou wegen seines guten Spiels eines von der Bürgerkriegsnot geplagten Schwarzafrikaner in dem Film "Blood Diamond" gesetzt. Statt dessen gewann der ebenfalls kaum bekannte Alan Arkin, der in der Tragikomödie "Little Miss Sunshine" den Großvater spielte. Beste Nebendarstellerin: Ich habe alleine schon wegen dem Alter von Abigail Breslin nicht auf sie gesetzt und hätte auch auf Jennifer Hudson als auf Rinko Kikuchi als beste Nebendarstellerin setzen sollen. Beste Hauptdarstellerin: Hier lag ich mit Meryl Streep knapp daneben. Den Oscar erhielt eine Andere und zwar Helen Mirren für "The Queen". Bester Hauptdarsteller: Heute war es für mich nichts mit dem "Karriere-Sprungbrett-Bonus". Nicht der Nobody Ryan Gosling hat den Preis eingeheimst, sondern der "alte Hase" Forrest Whittaker. Regie: Hier habe ich Martin Scorsese getippt und habe richtig gelegen. Vor allem auch, weil sein Oscar schon längst überfällig gewesen ist und er sich die ganze Zeit mit Golden Globes und BAFTAS "begnügen" musste. Film: Gemäß dem Motto "Wenn-der-Film-keinen-Golden-Globe-als-bester-Film-erhält-dann-bekommt-er-den-wohl-wichtigsten-Oscar" bekam nicht Babel die Auszeichnung, sondern der Film "Departed - Unter Feinden". Auch wenn es heißt, dass das nur ein Remake eines eher "undergroundigen" Gangsterdrama aus Hongkong sei. Und apropos "Gangsterdrama": Ich denke mal, dass der 2005/2006 ausgezeichnete Film "L.A. Crash" ebenfalls ein Gangsterdrama gewesen sein durfte. Ausländischer Film: Hier haben wir wohl ALLE daneben gelegen. Gut, bis auf einige Wenige. Denn entweder hatte ich das Gefühl, als ich in Foren unterwegs war, dass als Tipp die "surrealistische Effekteorgie" "Pans Labyrinth" oder ein GANZ ANDERER Film die begehrte Trophäe bekommt. Statt dessen war es der Deutsche Beitrag "Das Leben der Anderen". Wie gesagt: Auch ich kann mich bei den Prognosen irren. Und vielleicht hätte ich nicht so lange aufbleiben müssen, da es im Endeffekt mir nicht gerade spannend gemacht wurde, wer die Trophäe erhält. Kommentar hinterlassen { Vorherige Seite } { Seite 56 von 116 } { Nächste Seite } |
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