| Julie Böhm |
26./27.11.2010 Drehtage aktuellFreitag 26.11.2010 ab 8 uhr Julie in studiozone (Schlüsselübergabe) 8-9h Julie holt Gebäck von Ströck 9h Sebastian holt Tische ab -> mit Bianca??? 10-11h Sebastian bringt Tische nach Studiozone (Sebastian hat bis 15h Zeit!) 11:40h Julie bei Grafische-> holt Lichtequipement, Scheinwerfer (meine Eltern helfen) zurück im Studio: Setaufbau- Plan zeichnen mit Tapes wo was am Samstag stehen wird 12h-13h Mittagspause Julie (muss sein - meine Eltern sind da) in der Zeit könnte Sebastian Kevin die Einführung zum Makingofdreh geben 13h-15h Besprechung genau: Kevin, Bianca, Sebastian, Eva, Julie: Fixe Einteilung für Samstag, offene Fragen werden gelöst (Block und Aufzeichnungen mitnehmen!) Regieanweisung Kamera Planung Tonaufnahmen nach 15h Sebastian holt Steadycam, Anzug und Kameraausrüstung 15h-18h Eva, Bianca, Kevin und Julie machen die letzen Planungen/Aufbau am Set (evl noch ein paar Dekoteile beim Bauhaus besorgen wie Leisten, etc) 18h alles fertig abgeschlossen sein, da an diesem Abend noch ein Shooting von Sven dort sein wird!
27.11.2010 Samstag
7:00h Sebastian, Julie, Kevin, Bianca, Eva vor Ort : Fixer Aufbau, letztes timing 8:00h Maske beginnt mit Wilhelm Böhm (1 Makeupartisten anwesend) 8:30h Drehbeginn Plan folgt wie www.free-blog.in/julieboehm/180460/Drehtage+27.11.2010+-+29.11.2010.html 12h Jürgen Leutner Maske 13h Drehbeginn
Kostenaufwand: 30 Euro (Stühle) 100 Euro (Pfand) + 67 Euro (Miete und Reinigung) Anzug Kellner 100 Euro Steadycam 50 Euro für Studionzone 50 Euro Catering 10 Euro Gedeck , Kerzenhalter, Löffel,... = 417 Euro -100 Euro später zurück (Pfand Anzug)
Kosten unklar: 2 Tassen und Untersetzer (Sebastian) 01:58 - 24.11.2010 - Kommentare {0} - KommentierenDrehtage 27.11.2010 - 29.11.2010
Vorbereitungsphase: 7.11.2010 Julie: Planung schriftlich versenden, Statisten und Assistenten einteilen weitere Sponsoringanfragen aussenden: Cam visegradfund.org (internat. Förderung) Kostenaufstellung (Dreh) 8.11.2010 Meeting in der Graphischen Fragen klären: Besprechung was alles zum Kaffehaus dazu beitragen kann (Kreativeck Gestaltung) Beitrag für Sven zur Miete wie ansetzen Einkauf neben Catering: Plan Fixe Einteilung der Posten abgeschlossen Sponsoren finden mithelfen! (ALLE!) Tagebuch führen (Eva)
Beteiligte: 3 Leute für Licht (Aufheller, Spitzlicht, Reflektor, Hartes Licht -> Styroplatten (Gr), 1 Reflektor (me), 2 Topferl, 1 Stufenlicht)
DREHTAG 27.11.2010 Einteilung in 3 Schichten (Block für Licht, Ton und MUA)
KERNTEAM: Sebastian, Bianca, Kevin, Eva, Julie, Jürgen, Wilhelm Böhm, Josef Machynka ( dort sein, ebenso am 26.11.2010 zur Vorbesprechung) LICHT: 3 Assistenten: A 8-12h B 12-16h C 16h- open end
TON 3 Assistenten: A 8-12h B 12-16h C 16h- open end Empfehlungsschreiben von Rappersberger holen (Sponsoring!)
Maske ab 8h Makeupartistin A Maske des Kellners
Makeupartist B Maske Wilhelm Böhm
ein Makeupartist bleibt bis 13h der andere ist 13-open end vor Ort (Abpuder, Haare Styling)
25.11.2010 Einkauf Catering von Ströck für 12 Pers+ Einkauf ) nach 18 Uhr Vor ORT:
Drehzeit min 14 Std, KERNTEAM: Sebastian, Bianca, Kevin, Eva, Julie, Jürgen, Wilhelm Böhm, Josef Machynka (ab 7:30h dort sein, ebenso am 26.11.2010 zur Vorbesprechung Diplomkernteam)
UPDATE was noch zu tun ist!!
17:37 - 11.11.2010 - Kommentare {0} - KommentierenSPONSOREN
neuer Antrag ausstehend:
Neubewerbung im Januar 2011 notwendig (Feedback 28.Okt 2010) Kulturabteilung- Wien
zugesagt:
29.Okt 2010 Catering Firma Ströck für den Realdreh SACHSPENDE GEBÄCK 12.Nov. 2010 Anruf Herr Zeihsel (Obmann der österr. sudetendt Landsmannschaft, Wien) finanzielle Unterstützung wenn in der Folgewoche unser Gesamtdrehbuch an die Stiftung geschickt und abgesegnet wurde. zumindest ein Anfang von dem wir die Kosten des Realdrehs (Kostüme und Locationmiete) zu Hälfte bezahlen könnten,
Außerdem Weiterreichung zur südmährische Stiftung
-> Daumen drücken und weitersuchen! MERCI ... Julie und Sebastian schreiben Bewerbungen an div. Firmen. Neuigkeiten werden folgen!
ausgesandt und offen stehend:
Cultural Contact Point Germany (CCP)
29.Okt 2010 Phillip Lerch - Kreisvorsitzender CDU in NRW / Bonn - Fokus auf internat. Initiativen (Julie) feedback positiv. weiterleitung zu Hr Voss 10. 11.2010 -> neuer Antrag mit Empfehlung gestellt
9.nov konrad adenauer stiftung 08:15 - 9.11.2010 - Kommentare {0} - KommentierenZusammenfassung
17:31 - 8.11.2010 - Kommentare {0} - KommentierenMEETINGSInput zum DVD-Menü Sebastian 12.11.2010
ich würd das Buch auf die linke Seite setzen und den Cafe auf die rechte, Das Buch vom li unteren Eck rauf ins rechte obere, im re Oberen Eck den Cafe, v das gibt dem allgemein Bild einen guten Kick, und füllt das Bild jetzt hängt das Buch so leicht unschön drinnen.
Meeting Graphische 11. Nov 13:30 Uhr (Eva, Kevin, Julie)
Hauptthema Sponsoringfrage:
Kevin und Bianca -> von Julie europ. Fonds übertragen -> Email mit Bewerbung adaptiert aus der Dropbox um finanzielle Unterstützung
Eva übernimmt die tschechischen Bewerbungen Eva übernimmt die Organisation der Statisten und Assistenten für den Dreh am 27.11.2010
Kevin und Bianca haben in der Dropbox die Beschreibung der Animation gespeichert-> Weiterleitung an Sebastian um ein Gesamtdrehbuch zu schreiben = Vorraussetzung um später Filmproduktionen anzuschreiben (einheitl. überschaubares Konzept)
Julie nächste Woche in Baden Württenberg -> Informiert sich über weitere Sponsoren (schreibt parallel kleine Firmen an)
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Meeting Graphische 8.11.2010 (Bianca, Kevin, Julie)
OnlineKonversation Zwischenergebnis von Daniel:
zwischen Bianca, Kevin und Julie am 2.11.2010
Thema: DVD-MENÜ
1.Skizzen: (grobe Vorstellung zu dem Manuskriptbuch das auf einem Cafetisch neben Kaffee und Stift liegt) Format: HD 1920 x 1080 Winkel: von oben
Bianca
Kevin:
Feedback: Aufteilung Buch in der Mitte, Tasse wenn dann nur angeschnitten, grobe Skizze (Kevin/Bianca) fotorealistische Umsetzung /Composing by Julie
Grafiker Kevin und Bianca teilen sich auf:
A ) einer sollte das Inhaltverzeichnis mit den Buttons der jeweiligen Funktionen zusammenlegen (wo was stehen soll) B) der andere übernimmt die Aufteilung des Layouts der jeweiligen Programmseiten
Buttons (handschriftlich von W. Böhm)
Beteiligte (die Filmcrew + Danksagung an alle externen MA) Sposoren -> links Internet (hier wird dann ein Link zur Website on Wilhelm Böhm stehen) Im Interview (je nachdem wieviel wir schaffen werden, Nichtziel ist ein gedrehtes Interview- mindestens aber werden wir einen Fragebogen dort notieren) entfallenes Material/making of evtl: noch ein Button mit dem geschichtlichen Kontext
-> WICHTIG: Unterteilung in Hauptpunkte und Bonusmaterial! auf der jeweiligen Programmseite ebenso einen direkten link zu den anderen Seiten
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Fragen die gestern nicht angeführt wurden aber unbedingt mit den jeweilgen Leuten noch abgeklärt werden müssen Bereich des Films
by Bianca ( Teil 1 ) bitte die beiden betroffenen Frames schicken an Julie für Facepaintingstopmotion als Emotionsportraits der Protagonisten (Closeup verzweifelte Mutter und entschlossen handelnder Ferdi) Julie an Bianca: brauchst du die kleinen Filme welche ich vom tosenden Wasser vor Ort in Tschechien mit der Digicam aufgenommen habe? Möglichkeit der Übergabe in der Graphischen am 4.Oktober in PRS: Größenverhältnisse müssen stimmen! by Kevin ( Teil 2 ) new: EInbau des Lensflairüberganges zur 3d Animation, Koordinierung mit Daniel Kreuter (Art und Stelle des Blendefleckes- Sonne die hinter der Mühle/Wald emporsteigt)
beide Grafiker: Entwurf des DVD-Menüs an Julie schicken Mimiken an Julie
1) TERMIN
2) Location zum Dreh/ EQUIPEMENT: mind 20 Euro (Heizg), max 100 Euro Miete, Benützung der Lichtanlage nicht nötig, da wir unsere Scheinwerfer (2 Boxerl/ norm. Strahler und Stufenlicht) selbst mitbringen werden. Kostenaufwand max 50 Euro (Licht von AkBild/Graphische) Steadycam 100 Euro !!!! WICHTIG: Transport des Equipements zum Drehort am 27. November! Start: 16 Uhr in Wien- Bus vorhanden! danach Aufbau und Lichttest an sich schon komplettes Team- aber weitere helfenden Hände gern willkomemmen!
Drehtag: 28. November: Beginn: 9 Uhr
Kaffeehaustische, BAR:
SCHIRM für diffuses Licht: Sebastian beim Ausleih der Steadycam??
3) Kleidung 2) Details zu Kellner B: Größe 50/52 für die Maße bei 186cm/ 79kg , sportlich schlank -> Sebastian bitte informieren: diese Teile werden benötigt schwarzes Sacko, weißes Hemd, scharze Hose, Fliege oder weißes Hemd, Gele und Fliege, "Lendenschutz"/Schürze, schwarze Hose
3) Kleindung Wilhelm Böhm Julie kümmert sich darum Stil: bequem, Alltag, Brille 4) Rollen: Kellner1: Josef Machynka Kellner2: Hans Jürgen Leitner Autor: Wilhelm Böhm 5 Statisten (Kaffebesucher) Sebastian: Kameramann, Regie Julie: Regie, Produktionsleitung, Durchführung - Ansprechperson bei Fragen Bianca: Regieassistenz noch zu fixieren: 3 Leute für Licht(Reflektoren und Scheinwerfer) ein Assistent für den Ton Eva: Standbilder beim Dreh Kevin: Makingof mitfilmen 2 Makeupartisten der Schule Gianni Colores: Dany und Mary
zu tun bleibt also: Bianca: 2 Frames, Mimiken Kevin: Lensflair Grafiker: Layout Dvd-Menü Julie: Gestaltung Dvd-Menu Julie. Dreh-Location + Info fixieren, Julie und Sebastian: Sponsoring @Sebastian: Diffuser / Schirm - wo herzubekommen? @Sebastian Kleidung Autor Wilhelm Böhm- normal Alltag oder etwas spezielles? @ Sebastian: welches Mikrophon noch gebraucht wird, Aufnahmegerät für Telefonszene mit Wilhelm Böhm ausleihen? @ Sebastian:Zettel zum Abhakeln durch die Regieassistenz Bianca beim Dreh @ Sebastian: Klärung bzgl Produktion des Booklets und DVD pressen Daniel Kreuter bitte mit Markus absprechen- bzgl Koordinierung der Mühle! Daniel Daghofer: bitte in die Dropbox das letzte Frame nach Ende der Animation Flipbook geben damit die Grafiker das Layout des DVD-Menüs gestalten können Eva: Herbstfotos der Mühle und Umgebung (Tschechien) Eva: weitere Übersetzung des Grundmühlenbuches Eva: Standbilder beim Dreh Kevin: Makingof mitfilmen: @Bianca: kannst du die Spiegelreflexkamera für den 28.Nov fixieren?
ALLE: Kaffehaustische, Bar u.ä. bitte um Info wo man so etwas herbekommen kann, Transport möglich, jedoch besser wenn es vor Ort schon sein wird!
01:11 - 8.11.2010 - Kommentare {1} - KommentierenDas Drehbuch (Rahmenstory Realdreh)A ) Drehbuch (Rahmenstory) Stand: 18.Okt 2010 Drehtermin: November Location: Semperdept, Wien Schauspieler: Kellner 1 -> Casting Kellner 2 : Josef Machynka Autor: Wilhelm Böhm (spielt seine Rolle selbst) Statisten: open call.... Casting
11:31 - 27.10.2010 - Kommentare {0} - KommentierenMusik und SoundtrackDanke an Antonio für die wundervolle Musik!!!
!!! Neu: Zusage von Antonio Voria ein neues Arrangement als Soundtrack eines der unten folgenden Lieder zu remixen: Stil Jazz, Improviation, instrumental, Piano Musik und Ton: Remix/Variation (Instrumental) Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen (mein Favourit) Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen (instrumental) Gute Nacht Mutter - Heimat der Sterne (Wehrmacht Footage) 11:41 - 17.10.2010 - Kommentare {0} - KommentierenSpielregeln
Spielregeln
ORGANISATION
- Die allgemeine Kommunikation erfolgt über die facebook-Gruppe. Private Absprachen, die nicht die ganze Gruppe betreffen, können über e-mail und Telefon und natürlich persönlich geführt werden.
- Die facebook-Gruppe dient zum schnellen und sicheren Informationsaustausch und muss daher mindestens einmal täglich besucht werden. Sollte dies nicht möglich sein, sind die anderen Mitglieder darüber zu informieren und der Informationsaustausch mit dem betreffenden Teammitglied erfolgt ggf. auf alternativen Wegen.
- Mindestens 1mal pro Woche erfolgt ein Treffen (i.d.R. Di 13:20), indem der aktuelle Status des Projekts und das weitere Vorgehen sowie spezielle Anliegen besprochen werden. Soziale Faktoren finden darin ebenfalls Beachtung (feedback, Problembesprechungen, Lob!, ...). Ein Protokoll wird geschrieben und an alle Gruppenmitglieder verteilt (e-mail).
- Alle längeren Abwesenheiten/Verhinderungen sind der Gruppe immer schnellstmöglich mitzuteilen, damit sie in der Zeitplanung berücksichtigt werden können.
- Bezüglich der allgemeinen Organisation obliegt es jedem einzelnen Teammitglied, sich über wichtige Termine auf dem Laufenden zu halten (regelmäßiges Besuchen von moodle). Speziellere Gruppen-interne Termine (Drehtermine, ...) werden auf facebook ausgetauscht.
- Das Team ist von jedem Mitglied in allen Bereichen (Termine, Planung, ...) immer auf dem Laufenden zu halten!
- Jedes Teammitglied führt regelmäßig und gewissenhaft ein Projekttagebuch, dass am Ende Eingang in das Projekthandbuch findet.
SOZIALE STRUKTUREN
- Alle Teammitglieder stehen auf einer Stufe. Der PL unterscheidet sich von den anderen Teammitgliedern nur insofern, als dass er Ansprechpartner für die Diplomprojekt-Lehrer ist. Jedes Teammitglied hat gleich viel Mitsprache- und Entscheidungsrecht (auch wenn die Idee zum Projekt vom PL stammt).
- Größere Entscheidungen werden durch alle Teammitglieder gemeinsam getroffen. Kommt es zu Unschlüssigkeiten, greift der Mehrheitsentscheid. Die allgemeine Planung erfolgt ebenfalls im Team.
- Treten Probleme zwischen Teammitgliedern auf, werden diese offen zwischen den involvierten Teammitgliedern oder vor der Gruppe besprochen. Sich hinter dem Rücken des anderen über ihn zu ärgern oder aufzuregen, ist weder dem Miteinander, noch dem Arbeitsprozess zuträglich!
- Schuldzuweisungen führen nicht zu Problemlösungen. Geht etwas daneben, ist ohnehin normalerweise nicht nur ein Einzelner daran Schuld. Lasst uns daher nicht unsere Zeit mit Schuldzuweisungen verschwenden, sondern hinnehmen, dass etwas schief gegangen ist und gemeinsam nach Lösungen suchen.
- Das Diplomprojekt soll für niemanden eine Bürde sein, die er wegen der Abschlussprüfung machen muss. Es soll für uns alle eine Möglichkeit sein, zu lernen, uns weiterzuentwickeln und Spaß zu haben. Diese Einstellung soll sich in einer angenehmen und entspannten Arbeitsatmosphäre widerspiegeln. Späße sind (freilich in Maßen) jederzeit gern gesehen =)
08:36 - 3.10.2010 - Kommentare {1} - KommentierenÜbersetzung Eva - Infos zur GrundmühleDas Alter der Mühle
Auf die Frage „wann am Ufer von der Kamnitz die erste Grundmühle empor wuchs“ kann man aus den Archivberichten nicht antworten. Eine Hypothese verbindet die Entstehung mit dem Beginn der Siedlungstätigkeit dieser Gegend. Sie basiert auf der Rayonierung der Müller, also auf die Pflicht der Bevölkerung das Getreide in einer konkreten Mühle zu mahlen, die durch die Obrigkeit bestimmt wurde. Die folgerichtige Einhaltung des „Mühlzwangsrechtes“ wurde im Jahre 1783 durch Josef II. abgeschafft. Die ursprünglichen Kunden der Grundmühle stammten aus Vysoka Lipa, Kamenicka Stran, Ruzova und von vier herrschafftlichen Höfen. Laut dem Heimatsforscher Emil Nedera, der vor dem Krieg in Jedlce lebte, mahlten in der Grundmühle nur Gärntner, indem die Bauernbesitzer in der entferntner Tetschener Schlossmühle mahlen mussten.Das könnte bedeuten,das die Grundmühle erst nach der ersten Welle der Landschaftskolonisierung entstand,als schon die ältesten Bauernliegenschaften zu Tetschener Mühle gebunden worden sind. Die jüngeren Hofanlagen kamen dann zu der neuen Mühle am Fluß Kamenice hinzu. In Vysoka Lipa kam nichts Ähnliches vor. Alle Einwohner mahlten ohne Ausnahme in der Grundmühle. Da man Ruzova zum ersten Mal im Jahr 1352 erwähnt und Vysoka Lipa 1387, konnte die Grundmühle auf Grund dieser Theorie während Gestaltung der Herrschaft von Michalovci, in der letzten Drittel des 14.Jahrhunderts,gebaut wurden. Die Schriftstücke, aus denen Emil Neder schöpfte, verschwanden im zweiten Weltkrieg. Die ältesten Archivberichte erwähnen keine Anomalie in der Müllergebundenheit des Dorfes Ruzova und deswegen kann man die Hypothese nicht bestätigen. In der Literatur steht, dass die erste Erwähnung über die Grundmühle in einem Urbarbuch war, der im Jahr 1515 bei der Teilung der Herschaft von Sarfenstejn(Ostry)verfasst wurde. Diese Quelle wird auch seit dem 2. Weltkrieg vermisst und deswegen gehört Vorrangstellung dem Vertrag über den Verkauf des Rosendorfs Besitzes im Jahr 1573, zu dem außerdem auch die Schneidemühle an der Kamnitz bei der Grundmühle gehörte.
Die Mietmüller
In den ältesten Zeiten , über die schriftliche Dokumente existieren, gehörte die Grundmühle zum Obrigkeitesigentum. Dort arbeiteten Mietmüller die einen fix bestimmten Gehalt hatten. Sie hatten gewöhnliche Fronarbeiterpflichten und wurden oft als Handwerker ( z.B.; Zimmermänner, Holzfäller, Steinhauer) genüzt . Der Obrigkeit führten sie Gebühren und Naturalien ab, dessen Höhe sich im Laufe der Zeit änderte. Der Nutzungswert der Grundmühle für die Obrigkeit im Jahre 1653: Eine Mühle mit drei Rädern: der Müller liefert jährlich 3 Weizenmälter, 8 Roggenmälter, 90 Futtermischungmälter und 40 Grobkornmehlmälter ab. Der Preis eines Weizenmalters beläuft sich auf 1,5 Schock der Groschen, 1 Roggenmalter 1 Schock der Groschen, Mischung ist für 48 Groschen, jährlich insgesamt 95 Schock und 15 Groschen. Nach dem Abzug der Notkosten in Höhe von der ¼ blieben als reiner Erlös 71 Schock,11 Groschen und 2 Pfennigstücke. Der Gesamtwert der Grundmühle waren 1423 Schock und 45 Groschen. Durch das Grundstück fließt der Kamnitzer Bach, der sich bei Hermskretschen in die Elbe ergießt und wird zum Triften von den Gutsbesitzswäldern genüzt. Um die Grundmühle und das Wehr kümmerte sich die Obrigkeit. Aus ihrer Kasse deckte sie alle Reparaturen und Bauangelegenheiten. Die Namen der Mietmüller sind seit dem Jahr 1584 bekannt. Manche Berichte bezeichneten allerdings die Müller nur mit dem Titel „Grundmüller“, deswegen kann man die vollständige Namensreihe der Betreibenden zusammenstellen. Nach dem Weggehen von der Grundmühle wurde der ehemalige Müller als „Alter Grundmüller“ angeredet. Andreas Schöbel (nach dem Jahr 1584) Christof Seidel (? - bis zum Jahr 1614) Georg Seidel (ab dem Jahr 1614 - ?) Mathes Schwarzer (1640 – 1647) Johann Adam (1647 – 1683) Balthasar Pohl (1683 – 1696)
Die Erbmüller Pohl
Mit dem Erbmüllerstatus änderte sich die Müllersstellung gegenüber der Mühle. Aus einem Mieter wurde ein Eigentümer.Das Grundstück, auf dem die Grundmühle stand, gehörte zwar weiter der Obrigkeit, aber das Objekt und der Betrieb gehörten einer Privatperson. Die Müller hatten seitdem die Familienkontinuitätssicherheit im Halten des Objektes, sie wurden von der Fronarbeit befreit und der Obrigkeit zahlten sie eine bestimmte Jahressteuer. Der erste Erbmüller wurde im Jahr 1696 Johann Christoph Pohl aus Schluckenau (Sluknov). Die Familie Pohl besaß die Mühle, ausgenommen ein paar Jahre, bis zur Konfiskation im Mai 1946 – also fast ein Viertel des Jahrtausends.Die letzte Besitzerin war Marie Dinnebierova, die Tochter von Franz Pohl, die Ehefrau eines Lehrers in Hohenleipa (Vysoka Lipa). Johann Christoph Pohl (1696) Gottfried Pohl (1712) Jakob Prosche aus Hermsdorf (Hermanice), provisorischer Mühler (1723) Obrigkeit der Herrschaft aus Bynovice (1726) Jakob Prosche aus Hermsdorf (1733) Johann Christoph Pohl (1748) Johann Franz Pohl (?) Franz Josef Pohl (1780) Johann Franz Josef Pohl (1809) Franz Josef Pohl (1871) Franz Pohl (1891) Marie Dinnebierova (1929)
Barockbau
Im Jahre 1726, als die Mühle Jakob Prosche bewirtschaftete, der Stiefvater der unmündigen Pohls Erben, brach ein Brand aus, und das Objekt brannte nieder. Wegen der Zahlungsunfähigkeit des Besitzers wurde die Grundmühle auf die Kosten der Obrigkeit gebaut und ging in ihr Eigentum über. Von dem Fürstengeschlecht Clary-Aldrigen kaufte sie Jakob Prosche erst im Jahr 1733 zurück. Noch im Jahr des Unglücks wuchs ein Blockwohngebäude empor, in dem die Müllers Familie wohnte. In der nächsten Saison wurde eine Mühle mit drei Wasserrädern, Pferdestall, Kuhstall, Saustall und Backofen gebaut. Eine neue Brücke über den Mühlgraben wurde im Jahr 1728 aufgebaut. Das Mühlgebäude wurde mit Steinen ausgemauert. Durch den Haupteingang im Erdgeschoß kam man in das Mühlenhaus, das bis zum Stockwerk durchtrat und war nicht überdacht. Links bei der wasserseitigen Wand stand eine Mahlgrenze, eine Konstruktion, die den Mahlboden und den Mahlgerätedreier ( Mühlsteine, Zargen, und Schütterkörbe) trug. Auf die Mahlgrenze hatten nur der Müller oder seine Helfer Zugang. Das Fuhrwerk mit Getreide fuhr zur Mühle nur von der Seite ein und durch die Tür auf der Stockebene wurde das Getreide direkt auf den Mühlboden zu Schütterkörben eingeliefert. Unter der Mahlgrenze waren die Übertragungen und der Siebapparat. Aus dem Mühlenhaus konnte man in die „schwarze Küche“ weiterkommen. In der schwarzen Küche bediente man den Kachelofen, der befeuerte das danebenliegende „Šalanda“ (früher war es ein Zimmer für die Dienerschaft). Der Durchgang zwischen der Küche und dem Šalanda entstand bei späteren Bauänderungen. Das Šalanda war das angenehmste Zimmer im Erdgeschoß. Es hatte eine Fundamentdecke, zum Unterchied vom Mühlenhaus war drinnen warm, weniger Lärm und staubig. Es diente zum Übernachten und Ausrasten der Helfer, als Werkstatt für kleinere Reparaturen und für aufs Mehl wartende Kunden. Aus dem Šalanda führte eine Tür in das letzte Zimmer im Erdgeschoß, mit einem Gittergewölbe- in die Kammer. Im Stock über dem Šalanda, der Kammer, und der schwarzen Küche waren Wohnräume, in die man bis zum 19.Jahrhundert nur über eine Holztreppe aus dem Mühlenhaus treten konnte. Durch ein Guckloch konnte der Müller das Geschehen an der Mahlgrenze direkt aus seinem Zimmer kontrollieren.
Bauänderungen im 19.Jahrhundert
Im Jahre 1814 gewann der Müller Pohl die Lizenz zur Branntweine und ließ hinter dem Oberwasserkanal eine Branntweinbrennerei bauen. Das Erdgeschoß in dem kleinen Bau wurde mit Sandsteinquadern ausgemauert und durch eine Steintrennwand in zwei unterschiedlich große Räume geteilt. Von dem kleinen Zimmer hinter dem Eingang wurde der Ofen bedient., der hintere Betriebsraum war gewölbt. Die Decke von der Branntweinbrennerei hatte ein Riegelfachwerk. 5 Jahre dacnach erhielt der Müller Pohl eine Umbaubewilligung des anliegenden Objektes, wahrscheinlich eines Wohnbaues. Nach dem Jahr 1845 geschah ein Umbau des wirtschaftlichen Milieus. Die Objekte des Pferdestalls und des Saustalls wurden durch eine Frontfassade verbunden wuch über sie ein Fachwerkwohnstock. Im umgebauten Haus wurde eine Bäckerei geöffnet, in der man Brot zu verkaufen backte. Gleichzeitig mit dem Umbau der wirtschaftlichen Objekte erbaute man einen neuen Eingang in den Wohnstock der Mühle. Es war ein kleiner Schlupfgang einer Felswand entlang, in den man über die Treppe seitlich von der Bäckerei trat.
Die Gaststätte Grundmühle
Nach der Abschaffung der Pflichtrayonierung der Müller im Jahre 1783 und der Entstehung von neuen Mahlbetrieben ( im Rosendorf wuchsen drei Windmühlen empor )
23:54 - 22.09.2010 - Kommentare {0} - KommentierenDas Team und seine Aufgabenverteilung
Das Team:
update 3.Oktober 2010
Technik/Umsetzung: Auschnitt aus einer Szene des 3. Bandes "Zwischen Bangen und Hoffen" von www.wilhelmboehm.de Story: 21:15 - 18.09.2010 - Kommentare {0} - KommentierenDas Manuskript - Drehbuch (Animation)
ANIMATION Drehbuch folgt (...) vorerst Überlegungen grob skizziert 5) Zoom der Kamera näher zum Manuskript- wie von Geisterhand beginnen die Blätter ihr Eigenleben zu starten: Im Ofton hört man die nachhallende tiefe Stimme von Wilhelm Böhm, untermalt mit mystischen Klängen
die Stimme verwandelt sich langsam in die eines 12 jährigen Buben (Wilhelm Böhm der seine Geschichte aus der damaligen Perspektive eines Kindes nach dem 2.Weltkrieg auf der Vertreibung aus der Heimat)
ANIMATION: - die Blätter beginnen sich zu bewegen, knittern (Closeup-Einstellung)
- die Berge aus Papier werden immer höher das Blatt reißt in der Mitte- darunter hört man Wasser rauschen- Das Flussbett des Wildbachs der Kamnitz sprudelt hervor
- Der Wilbach breitet sich über beide Buchseiten aus
Man sieht ein Papierschiff die Stromschnellen der Kamnitz durchschlängeln. Wildbachrauschen- KameraCUT - Perspektivwechsel
ärgerliche Schreie und Rufen von den tschechischen Grenzsoldaten die alles mit Taschenlampen suchen, sie verfolgen und immer näher kommen.
Zuspitzung, Spannung steigt, die Verfolger liegen direkt hinter ihnen man hört das nahe Motorbootgeräusch- sie sind viel schneller als die Gejagten mit einem nornalen Kanupaddelschiff Stimmen werden Lauter (Spannung auch in der Musik bemerkbar) plötzlich jedoch hat das Motorbootgeräusch der Verfolger einen kurzen Aussetzer auf dem in stockender Weise Weitere folgen bis der Motor ganz verstummt - man hört die ärgerlichen Rufe die sich langsam entfernen.
Zoom zum Boot: die Mutter stellt Wilhelm die Frage was denn passiert sein kann. Ferdi und Wilhelm fangen zu kichern an: sie fanden das tschechische Motorboot vor Abfahrt mit dem Kanu am Rand des Wildbachsstegs und füllten den Tank mit Zuckerstücken (vgl Buch ab Seite 74 oben) (-> ein Streich den Wilhelm aus den Erzählungen seines Onkels Ossis kannte mit dem er bei einem Spähtruppenunternehmen vor Charkow eine ganze Flotte russischer Sturmboote lahmgelegt hatte vgl S. 75 unterer Absatz)
Trotzdem ist die Angst dass neue tschechische Grenzsoldaten ihnen auf den Fersen sind nicht weg. In der Dunkelheit täuschen die aus dem Wasser ragendenden, von Felswänden gefallenen Blöcke menschenähnliche Silouetten vor.(vgl S. 80 unterer Absatz) Dialog: Mutter äußert ihre Bedenken, hat Angst- Ferdi ermuntert sie, dass sie es schaffen werden (vgl Buch S 80 3.Absatz)
auch die Stromschnellen werden immer stärker- Anspannung der Gefahr steigt Der Kahn läuft auf- sie steigen aus und der Weg geht nun über den Felswandsteg weiter (vgl S. 81 Absatzmitte)
sie steigen bis zur "Fürstenkanzel" hoch um eine Verschnaufpause einzulegen. Plötzlich hören sie spltterndes Holz und wütdende Rufe der Grenzsoldaten deren Boot an einem Felsen in der Klamm zerborstet sie betrachten das Spektakel aus auflechtenden Blinken von Taschenlampen von ihrem Ausguck - Auflockerung der Szene - Zuversicht zum Gelingen der Flucht. (vgl. S 82 oben)
sie steigen nach der Pause wieder herunter und kehren zu ihrem Nachen zurück- Nun sind es nur noch 2km zum Ziel: der Grundmühle - in der sie Unterschlupf finden können Das Wasser wird ruhiger, leiser - sie gleiten dahin (S.83 unten)
sie errechen ihr Ziel: sie erreichen die Mündung- dort steht die Grundmühle in mystischen Morgennebel und alle beginnen sich zu freuen ihre Freunde - die Besitzer der Mühle für eine Rast wieder zu sehen!
PLÖTZLICH: der Ton der sich freuenden Runde verhallt - die Musik hält in einem Ton an - Klopfen, Hämmern man sieht die Grundmühle im Bild noch schwach, dann fällt sie in sich zusammen (3D Animation!) das Bild wird zusätzlich wie bei einer Bildstörung unterbrochen/ die Grundmühle löst sich in Pixeln langsam auf
6) alles ist dunkel, das Hämmern wird stärker
7) Bildschnitt in die Realität zurück (Ende der Animation) 23:40 - 17.09.2010 - Kommentare {0} - KommentierenDas Manuskript - grob skizzierte ErstfassungDatenblatt (Stand 18. Sept 2010)
Inhalt: Auschnitt aus einer Szene des 3. Bandes "Zwischen Bangen und Hoffen" von www.wilhelmboehm.de Story: Das Manuskript (Arbeitstitel) Kaffeehauszene:
1) Der Autor Wilhelm Böhm sitzt an seinem Manuskript in einem Wiener Cafe und schreibt an seinem Buch weiter.
2) Plötzlich klingelt sein Handy- er hat einen wichtigen Termin und muss sofort los. Das Geld für den Cafe legt er schnell auf den Tisch.
3) Der Kellner ruft ihm, dass er seine Aufzeichnungen vergessen hat- jedoch hört ihn Wilhelm Böhm nicht mehr!
4) Der Kellner ist fasziniert von den mystischen Zettelbund (schwarze Tinte in altdeutscher Schrift auf vergilbtem Papier) und betrachtet es neugierig.
--- STOP MOTION BEGINNT ---
5) Zoom der Kamera näher zum Manuskript- wie von Geisterhand beginnen die Blätter ihr Eigenleben zu starten: Im Ofton hört man die nachhallende tiefe Stimme von Wilhelm Böhm, untermalt mit mystischen Klängen
die Stimme verwandelt sich langsam in die eines 12 jährigen Buben (Wilhelm Böhm der seine Geschichte aus der damaligen Perspektive eines Kindes nach dem 2.Weltkrieg auf der Vertreibung aus der Heimat)
ANIMATION: - die Blätter beginnen sich zu bewegen, knittern (Closeup-Einstellung)
- die Berge aus Papier werden immer höher das Blatt reißt in der Mitte- darunter hört man Wasser rauschen- Das Flussbett des Wildbachs der Kamnitz sprudelt hervor
- Der Wilbach breitet sich über beide Buchseiten aus
Man sieht ein Papierschiff die Stromschnellen der Kamnitz durchschlängeln. Wildbachrauschen- KameraCUT - Perspektivwechsel
ärgerliche Schreie und Rufen von den tschechischen Grenzsoldaten die alles mit Taschenlampen suchen, sie verfolgen und immer näher kommen.
Zuspitzung, Spannung steigt, die Verfolger liegen direkt hinter ihnen man hört das nahe Motorbootgeräusch- sie sind viel schneller als die Gejagten mit einem nornalen Kanupaddelschiff Stimmen werden Lauter (Spannung auch in der Musik bemerkbar) plötzlich jedoch hat das Motorbootgeräusch der Verfolger einen kurzen Aussetzer auf dem in stockender Weise Weitere folgen bis der Motor ganz verstummt - man hört die ärgerlichen Rufe die sich langsam entfernen.
Zoom zum Boot: die Mutter stellt Wilhelm die Frage was denn passiert sein kann. Ferdi und Wilhelm fangen zu kichern an: sie fanden das tschechische Motorboot vor Abfahrt mit dem Kanu am Rand des Wildbachsstegs und füllten den Tank mit Zuckerstücken (vgl Buch ab Seite 74 oben) (-> ein Streich den Wilhelm aus den Erzählungen seines Onkels Ossis kannte mit dem er bei einem Spähtruppenunternehmen vor Charkow eine ganze Flotte russischer Sturmboote lahmgelegt hatte vgl S. 75 unterer Absatz)
Trotzdem ist die Angst dass neue tschechische Grenzsoldaten ihnen auf den Fersen sind nicht weg. In der Dunkelheit täuschen die aus dem Wasser ragendenden, von Felswänden gefallenen Blöcke menschenähnliche Silouetten vor.(vgl S. 80 unterer Absatz) Dialog: Mutter äußert ihre Bedenken, hat Angst- Ferdi ermuntert sie, dass sie es schaffen werden (vgl Buch S 80 3.Absatz)
auch die Stromschnellen werden immer stärker- Anspannung der Gefahr steigt Der Kahn läuft auf- sie steigen aus und der Weg geht nun über den Felswandsteg weiter (vgl S. 81 Absatzmitte)
sie steigen bis zur "Fürstenkanzel" hoch um eine Verschnaufpause einzulegen. Plötzlich hören sie spltterndes Holz und wütdende Rufe der Grenzsoldaten deren Boot an einem Felsen in der Klamm zerborstet sie betrachten das Spektakel aus auflechtenden Blinken von Taschenlampen von ihrem Ausguck - Auflockerung der Szene - Zuversicht zum Gelingen der Flucht. (vgl. S 82 oben)
sie steigen nach der Pause wieder herunter und kehren zu ihrem Nachen zurück- Nun sind es nur noch 2km zum Ziel: der Grundmühle - in der sie Unterschlupf finden können Das Wasser wird ruhiger, leiser - sie gleiten dahin (S.83 unten)
sie errechen ihr Ziel: sie erreichen die Mündung- dort steht die Grundmühle in mystischen Morgennebel und alle beginnen sich zu freuen ihre Freunde - die Besitzer der Mühle für eine Rast wieder zu sehen!
PLÖTZLICH: der Ton der sich freuenden Runde verhallt - die Musik hält in einem Ton an - Klopfen, Hämmern man sieht die Grundmühle im Bild noch schwach, dann fällt sie in sich zusammen (3D Animation!) das Bild wird zusätzlich wie bei einer Bildstörung unterbrochen/ die Grundmühle löst sich in Pixeln langsam auf
6) alles ist dunkel, das Hämmern wird stärker
7) Bildschnitt in die Realität zurück (Ende der Animation) Der Kellner ist über dem Manuskript eingenickt (Bild vgl Goyas Bild: Der Traum der Vernunft gebiert Ungeheuer)
8) das Cafe hat geschlossen es ist spät in der Nacht allein ein Lichtstrahl fällt von der Tür in den Blickwinkel vor der Tür steht Wilhelm Böhm und möchte sein Manuskript zurückholen Der Kellner schreckt hoch und sieht ihn- nun mit ganz anderen Augen
ENDE
Nichtziel (wenn wir noch Zeit haben!) Direktes Interview: Kellner - Wilhelm Böhm Realdreh: wie könnte die Geschichte weiter gehen.... Auszug aus dem Buch ab S.79 der verwendeten Inhalte TEXTSTELLE
(...) Mutter hatte sich auf das hintere der beiden Sitzbretter gesetzt, Ferdi saß ganz hinten auf dem Brett, von wo aus das Boot leichter gesteuert werden konnte, und ich sollte seitlich vorn sein Anrudern gegen die Strömung tatkräftig unterstützen. Wir mußten aufpassen, daß wir nicht direkt in die Arme der Tschechen von der Strömung getrieben wurden. Schnell erfaßte uns der Sog des Wildwassers und trotz kräftiger Ruderarbeit kamen wir nur sehr langsam gegen die Stärke des nassen Elementes voran.
Bachabwärts sahen wir in Höhe des angeseilten Sturmbootes ein hektisches Aufblitzen von Taschenlampen, hörten einzelne tschechische Wortfetzen, unzweideutig als Schreie der Wut, zeitweilig unterbrochen von Schüssen aus den Mschinenpistolen der Grenzer.
Wir drei nächtlichen Bootsfahrer gewannen rasch die Mitte des Wildbaches, der, auch im Dunkeln unschwer erkennbar, an dieser Stelle eher einem kleinen Fluß von beachtlicher Breite glich. „Mir missn doh aufwärds ain waidn Bogn nähm, wail gons gnabb undah däh Wassahohbähflächn in diesäh Johräszaid suh Glibbn sain, diäh dähn Gahn gons schnäll gändern lossn gänn! Un däh Dschächn wärn sichäh wunnärn, wänn siäh uff main Ohngädern 63) richdich reagiern duhn, haha!“ lachte der Fährhaus-Ferdi brüllend in dem Getöse der ihrer Mündung in die Elbe zuströmenden Kamnitz.
Wir `Männer` arbeiteten so kräftig wir es gegen die Strömung vermochten. Unwillkürlich mußte ich an einen Scherz meines verehrten Grundschullehrers Altmann an der Peter-Rosegger-Schule in Reichenberg denken, denn ich kam mir wirklich wie ein `Blinder im Tunnel` vor. Da die Finsternis nur eine Sicht von wenigen Metern gestattete, erschrak ich ebenso wie meine Mutter gewaltig, als plötzlich dicht neben unserem schwankenden Kahn ein mächtiger Felsbrocken aus der schwarz glänzenden Oberfläche des laut gurgelnden Wassers aufragte. Doch unser jugendlicher Bootsführer blieb völlig unbeeindruckt und steuerte den Kahn mit traumwandlerischer Sicherheit in einem Bogen an der Außenseite des Felsens vorbei.
„Denen wärmärs zaign!“ schrie Ferdi und begann mit seiner Taschenlampe wie irre herumzufuchteln. Dabei schwankte der Kahn noch mehr als zuvor und ich hatte Mühe, meine auch damals in Grenzsituationen zur Pank neigenden Mutter zu beruhigen. Ihre Angstschreie verhallten jedoch im Rauschen des Wildbaches. An mehreren Stellen erkannte ich schwarze Gestalten im Gewässer, die so aussahen, als ob sie sich auf uns zu bewegten, um uns an unserem weiteren Vordringen in die Klamm zu hindern.
Bei genauerem Hinsehen entpuppten sich diese Nachtgespenter jedoch als weitere Felsblöcke, die bis zu drei Metern aus dem Bachbrett herausragten, dort, wohin sie von Unwettern von den steilen Felswänden gestürzt worden waren.
Meine Vermutung über den Sinn von Ferdis `Funzelei` bestätigte sich wenige Augenblicke später: „Däh Dschächn wärn midähm nächsdn Gohn, dähn siäh sich graifn gönn dordhia lohsrudahn, woh siäh unsah Lichd gähsähn hom. Wänn siäh dähs duhn, na wärn siäh mid Sichahaid gägn ainäh vuh däh viehln Glibbn fohrn, diäh siäh innäh Finsdahnis nich sähn gönn. Ichä gänn däh schmahläh Fohrrinnäh gähnau, däh Grändsah abbah nich! Un mia schaugn vuh unsärm Driddaisnstähg zua, wiah unsahräh `Freinde` äh Bahd nähm duhn!“ Dabei hörte ich trotz des tosenden Wildwassers sein schadenfrohes Lachen. „Na ja,“ brüllte ich zutück, „so ein Bad schadet schließlich niemandem, vorausgesetzt, er kann schwimmen!“
Kurz darauf knirschte der Sand unter dem breiten Kiel unseres Bootes. Schnell half ich Mutter aus dem Kahn zu kommen. Dann packten Ferdi und ich den Nachen an den Flanken und zogen ihn vollends hinein in die Schwärze der Sandsteinhöhle hinter dem natürlichen Tarnvorhang aus Waldreben und Efeu. Ich schloß für einen Moment meine Augen, um diese besser an die uns umgebende Finsternis zu gewöhnen. Mit dem Rücken zur Wasserseite ließ unser Bootsführer seine Taschenlampe einen Wimpernschlag lang aufblitzen, damit wir unsern Weg in den hinteren Teil der Höhle erkennen und so den ´Kamin` 64), die aus dem Sandstein gehauene Stiege zum nachfolgenden Tritteisensteg finden konnten. Wir hatten unsere Ruder neben dem Boot abgelegt und faßten uns an den Händen: Ferdi als `Leithammel`, Mutter in der Mitte und ich als Schlußlicht. Sobald wir an der Stiege angekommen waren, tasteten wir uns wie an der Innenseite einer Wendeltreppe nach oben. Hinter einer Felsnase vermochten wir unsere Füße auf das erste Tritteisen des Außensteges zu setzen und uns mit unseren Händen am Griffseil darüber festzuhalten. Der Leser mag den Ablauf unserer Flucht vor den Grenzern als nicht übermäßig dramatisch einschätzen, doch angesichts der mit Schußwaffen ausgerüsteten Tschechen auf ihrem Ruderboot war die Lage für uns Drei zweifellos lebensbedrohlich. So hetzten wir in der Dunkelheit auf dem nach oben strebenden Felswand-Steg mit unserem keineswegs leichten Marschgepäck voran! In der Finsternis konnte schnell einer von uns die in Abständen von einem halben Meter in den Sandstein geschlagenen Tritteisen verfehlen und in die gurgelnde Schwärze der Klamm hinabstürzen! Nein, das war kein Kinderspiel! Alle Drei waren wir ziemlich ´außer Puste´ und besonders Mutter klammerte sich stöhnend und buchstäblich mit letzten Kräften an das Griffseil, kaum noch einen weiteren Schritt am Abgrund wagend. Wir ´Männer` taten unser Bestes, um unsere Begleiterin voranzuschieben und zu ziehen. Aber auch mir – der trotz seiner jungen Jahre als `zäher Bursche`galt, war diese Akrobatik über der Kamnitz wegen meiner wachsenden Müdigkeit nur noch mit äußerster Willensanstrengung möglich.
Schließlich erreichten wir mit zusammengebissenen Zähnen und schmerzenden Knien einen Felsvorsprung in beachtlicher Höhe über den rauschenden Fluten des Wildwassers. Hier fanden wir zu Dritt genügend Platz, um vor dem weiteren Aufstieg zur Fürstenkanzel 65) eine Verschnaufpause einlegen zu können.
Direkt unter uns sahen wir nun – soweit es die nächtliche Finsternis zuließ – ein tragisch-komisches Schauspiel, das für uns sicherlich uneingeschränkt Anlaß zur Heiterkeit gewesen wäre, hätten wir nicht alle Drei so erschöpft `auf dem letzten Loch gepfiffen´: Kaum hatten wir uns auf der sehr unbequemen Sandsteinplatte niedergelassen, da durchdrang den allgegen wärtigen Lärm des Wildbaches das Krachen von splitterndem Holz, dem unmittelbar ein wütendes Brüllen aus tschechischen Kehlen folgte.
Mit größter Anspannung starrten wir von unserem Logenplatz in luftiger Höhe hinab in die Klamm. „Diäh hods derwischd!“ lachte Ferdi mitleidlos.
Allmählich hatten sich unsere Augen an die nächtliche Dunkelheit gewöhnt und so konnten wir mit einer gewissen Schadenfreude festellen, daß unsere Verfolger tatsächlich mit ihrem Kahn gegen eine der Unterwasserklippen gestoßen und anschließend gekentert waren. Das Stimmengewirr, das zu uns heraufdrang, bestand eigentlich nur aus wüsten Flüchen, die so `großartig`zu dem `Nachtbadevergnügen` der Grenzsoldaten paßten, weil sie jedem auf diese Weise ihre `edle`Gesinnung offenbarten. Hinzu kam, daß sie sich mit Strampeln und wildem Schlagen ihrer Arme über Wasser zu halten versuchten. Sogar meine erschöpfte Mutter hatte zu ruhigeren Atemzügen zurückgefunden und nahm das vor unseren Augen stattfindende `Plantschabenteuer` unserer `neuen Herren`aus ihrer gläubigen Sicht der Dinge wahr: „Ja, Gott läßt nicht mit sich spaßen! Diejenigen, die uns Wehrlose verfolgten, wurden durch seinen Willen selbst zu Opfern!“ verkündete sie.„Däh Dschächn hom sich doh ähn Ohrd fihr iha Gändern ausgähsuchd, woh däh Schdröhmung bäsonders schdarg is!“ erklärte uns Ferdi die Tatsache, daß unsere `Hauptdarsteller`mitsamt ihrem kieloben treibenden Kahn ziemlich rasch aus unserem nächtlichen Gesichtsfeld glitten und so die zumindest für uns Buben `unterhaltsame Vorführung` auf dem Wildwasser beendet wurde.
Entgegen unserer Müdigkeit hatten die gerade überstandenen Ereignisse unsere Lebensgeister neu geweckt, so daß wir Drei trotz Finsternis und tosendem Wildbach in der Tiefe der Klamm nach kurzer Rast die Kraft fanden, unseren Weg in Richtung Grundmühle fortzusetzen. Dennoch bewegten wir uns langsam und mit großer Vorsicht auf dem Tritteisensteg voran, und der Enkel der Fährhaus-Kathi war Kavalier genug, um den Rucksack meiner Mutter auf seine kräftigen Schultern zu nehmen.
Wegen der Langsamkeit unserer Fortbewegung erreichten wir erst weit nach Mitternacht die Hohenleipaer Brücke am Anfang der Wilden Klamm. Am jenseitigen Ufer führte ein schmaler Pfad weiter entlang die Kamnitz aufwärts bis zu der Stelle, wo Ferdi den zweiten Fährkahn seiner Eltern in einer von außen nicht erkennbaren Höhlung unter einer sich darüber mächtig erhebenden Steilwand verborgen hatte.
Diesen Teil des Waldes und der Klamm kannte ich mindestens so gut wie unser jugendlicher Anführer, weshalb sich bei mir ein Gefühl der Sicherheit einstellte, das meine erlahmenden Kräfte neu zu beleben schien.
Ja, dieses Bewußtsein der Vertrautheit mit der heimatlichen Umgebung schenkte mir trotz der herrschenden Dunkelheit jene Zuversicht, die mir seit dem Beginn unseres Weges auf dem Tritteisensteg über den Wassern der Klamm die Gewißheit unserer Rettung gab.
Mutter hatte sich, kaum daß wir die Hohenleipaer Holzbohlenbrücke überquert hatten, einfach wieder zu einer der immer zahlreicheren Rastpausen ins Ufergras gesetzt und wir `Männer` taten es ebenso, denn die Buttermilch der Fährhaus-Kathi und ein mit dem Taschenmesser abgesäbelter Kanten Bauernbrot waren eine willkommene Stärkung aus dem Einkaufkorb unserer Herrnskretschener Freundin!
Noch einmal galt es unsere verbliebenen Kräfte zu mobilisieren, um möglichst bald unser angestrebtes Ziel, die knapp zwei Kilometer entfernte Grundmühle nun wieder mit dem Nachen auf dem tosenden Wildwasser sicher zu erreichen!
Die Nähe des unmittelbar vor uns liegenden Übernachtungsortes und Ferdis ausgezeichnete Kenntnisse vom Verlauf der Fahrrinne in den gurgelnden Fluten beflügelte nicht nur den Enkel der Neubauerin, sondern auch mich.
Wir ruderten in einer Weise, wie ich mich noch aus heutiger Rückschau erinnere, als gelte es unser Seelenheil! Mit traumwandlerischer Sicherheit lenkte uns der Bootsführer an allen aus dem Bachbett wie finster drohende Gestalten aufragenden Klippen vorüber. Da geschah es natürlich auch, daß in der Hektik unserer Bemühungen beim Rudern öfter einmal ein Schwall des kalten Kamnitzwassers in den Kahn schwappte. Apathisch und erschöpft kauerte meine Mutter auf dem mittleren Sitzbrett unseres Nachens und stammelte mit zunehmender Verzweiflung Gebete, von denen ich aber nur einzelne Wortfetzen wegen des lauten Rauschens des Flüßchens vernahm.
Ganz ohne Übergang verebbten diese Töne der Wildwasser-Musik und das Schütteln und Schaukeln unseres Bootes hörte völlig auf! In ruhigem Gleiten schienen wir plötzlich zu schweben, so ruhig und zahm zeigten sich die dunklen Fluten. Nun wußte ich, daß wir nur noch eine kurze Strecke bis zu unserem Ziel vor uns hatten: Die schwarzen Schatten der Nachtgeister begleiteten uns am Ufer. Und über uns drohten überhängende Felsbrocken, die uns bei ihrem Absturz gewiß zermalmt hätten.
Wir waren unterhalb einer zum Himmel aufragenden Steilwand eines Sandsteinfelsens angelangt-dem `Gebets-Stuhl des Heiligen Christophorus` Hier sandten die Flößer vergangener Jahrhunderte ein Stoßgebet zu ihrem Schutzheiligen, bevor sie sich auf ihren schwankenden Stämmen in die Wasserstrudel der Wilden Klamm weiterwagten.
Während wir nunmehr auf dem ungewohnt ruhigen Gewässer dahinglitten, hob auf einmal unser Steuermann seinen Arm, deutete in Fahrtrichtung und brüllte begeistert: „Hurrah! Däh Grundmihln!“ Die über dem Wasser lagernden Nebelschwaden rissen in der leichten Brise auf, die durch die Klamm wie der sanfte´Odem der Wassernixen Kühleborns´66) blies. So entdeckte nun auch ich im blassen Licht des heraufziehenden Morgens die verschwommenen Umrisse der sich nähernden Gebäude der Grundmühle: Das große Wasser- Mühlenrad oberhalb des quer verlaufenden Wehres und den sich auftürmenden Rundfelsen, dicht am Steg über die Kamnitz!
Das Scheuern des Gleitkiels unseres kleinen Bootes auf dem sandigen Ufer der Landestelle war Musik in unseren Ohren: Endlich, endlich waren wir am Ziel!
12:36 - 17.09.2010 - Kommentare {0} - KommentierenWebsite und Trip in die Tschechei
endlich geschafft! .... Inhalt wird nach und nach gefüllt. Preview- das wird der Hintergrund der neuen Website:
Grundmühle heute-> lasst uns sie wieder zu neuem Leben erwecken! (Foto und Bearbeitung von mir)
Aktuell: MEETING mit Kevin und Bianca! Planung läuft... 20.August 2010 Start Projekt
Back in Vienna- Feedback der Exkursion nach Tschechien: aufgrund der starken Regenfälle in den vergangenen Wochen war die Kamnitzklamm unzugänglich (kein Kahn fuhr und die Wege waren leider unzugänglich!) ABER: Ich habe jede Menge Foto/Videomaterial vor Ort mit meiner Digicam aufnehmen können! Orte: Hrensko (Herrnkretschen), Grundmühle (heute und damals inkl Geschichtfolder auf tschechisch!) Ruzova (Rosendorf), Kamenicka (Kamnitzleiten,... Filmmaterial von Flüssen, Bächen, Wäldern, Feldern, Mühlen,... alte Postkarten von Sudentendeutschland ...... LET`s start!!
-Tripp - *somewhere over the rainbow*
Planung: 6.8. Flug nach Dresden (Julie) 7.8. Seifen (Julie) ab 8.8. in Bad Schandau (Julie) ... Planungen, Erkundungen,...
10.8. - 13.8 mit Eva unterwegs Erkundungen , Fotos, Dokumentation
15.8. Abflug nach Wien (Julie)
geplante Ziele: Rosendorf, Kamnitzleiten (Ruine der Grundmühle), Prebischtor, Fürstenkanzl, Teufelsschlucht, Zigeunerklamm, Edmundsklamm (Kahn!)
mitnehmen: Julie: Foto: FujiS3 + Objektive, Filter, Reflektor, ext. Blitzlicht, Ladegerät, Akkus Expeditionsausrüstung
12:19 - 7.08.2010 - Kommentare {0} - KommentierenNEWS!neue Visitenpostkarte von meinem Paps fertig:
Blackpainting by G. Grasinger
some pictures of the grunge shooting in Bauzen with Harald Rauer (editing by me)
03.08.2010 Bikinicontest 2010 Im großen Finale für den "Bikinicontest" der Heute-Zeitung!!!
makeup-model wifi wien Juli 2010 Danke an Dani für das tolle Makeup/Styling das für den Visagisikkurs beim Wifi-Wien gemacht wurde (Foto: Lothar Prokop)
Preview for Workshop: GET VAN HOLSTANISIZED!
Portrait in der Juniausgabe der Fitness-NEWS! erhältlich in jeder größeren Zeitschriften-Boutique
06:22 - 1.08.2010 - Kommentare {0} - KommentierenWorldbodypaintingfestival 2010Impressionen:
Saturday 15.07.2010 SUBCULTURES - Qualification (16. place worldaward brush/sponge) Avatar - computer game - hunting wolfes by night - living in your nightmare! Painting by Josephine van Oers and Mel Broom (UK)
16.07.2010 Semiproaward brush/sponge "The Picture of Dorian Gray" Co-Painter Josef Machynka (trousers and costume), Model: Georg "Nobody knows the picture that reveals the truth of my heart"
Bodyartfashionshow Karala Barendregt: "create your own reality" dress: Birgit Mörtl, makeup: Anabel Vargas, photos Gerald Grasinger
Sunday 17.07.2010 SOURCES OF POWER - Finale (25.place worldaward brush/sponge) Painting by Josephine van Oers and Mel Broom Photos by Ulf Scherling and Franz Mitteregger "My Dream of Reality is the Source of my Power"
5.Platz Semiproaward "The Picture of Dorian Gray" Prepainting: Model Benjamin Götz, Foto: Gerald Grasinger, Copainter: Josef Machynka, Painting und Bildbearbeitung: Julie Böhm
21:50 - 29.07.2010 - Kommentare {0} - KommentierenTermineSeptember 1.09 Shooting mit Roland Pum- mimikry-effekt 3.09 Unterwassershooting Roga 10.09 Fashiondesign Shooting Niederösterreich CSM-Medien 13.09. Portraitshooting - highkey,
18./19.09 Catwalktraining Bella Donna Fashionshow 22. - 26. 09 *Vienna Fashion Week* 25. 09. Shooting for LOOK international Setcard-Book 27.09- 1.10 - frei halten! Oktober: 2.10. Bella Donna Catwalk 3.10. Wiener Fotomarathon 4.10. Verena Mandragona Studioshooting 8.10. Lumenesca Shooting Ballerina und Strechtstoffe, Linz 9.10 Agent Provocateur Workshop Figl 16./17.10.2010 Beautyforum Messe München, Bodypaintingwettbewerb 17.10.2010 Shooting München - new book Andreas Neubauer 22.-24.10.2010 Workshop Mailand EVH-Media November: - 5. 11. Studiozone VIENNA Fashiondesign Dagna
- Planung: Shooting weiß auf weiß G. Grasinger - Planung: Dress of autumn by Franz Sauer 18:47 - 29.07.2010 - Kommentare {0} - KommentierenShootingtrip Mailand Juli 2010- Emanuel van HolstenImpressionen:
sweet bodypainting
08:08 - 29.07.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren"was sich liebt" Kurzfilm DieGraphischeDanke an alle für die erfolgreichen Drehtage!
Impressionen von den Drehtagen by Julie Böhm:
Danke an die Firma STRÖCK - super Catering-Sponsor!
Vorgeschichte über Julia: Text von Rowin Höfer
2. Casting danke an alle Bewerber. Wir haben uns für Robert entschieden:
-------------------
Danke für alle BewerberInnen die zum Casting am 19.Mai gekommen sind! Ihr seid alle super gewesen- die Entscheidung war schwer. Die Glückliche für die weibliche Hauptrolle ist: Gloria
--------------------------
wir laden herzlich zum Casting am 19.Mai 2010, 14:30 Uhr
Solltest du an jenem besagten Tag keine Zeit haben werden wir, sofern sich die optimale Besetzung nicht am Mittwoch finden lässt einen zweiten Castingtermin ansetzen. In diesem Fall bitte eine Email mit Betreff: '"was sich liebt" Casting 2' an julie-boehm@gmx.at schicken.
Steckbriefe der Rollen:
DER KURZFILM:
16:56 - 17.05.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren"Das Manuskript" - Film-PROJEKT DIPLOM
!!! Neu: Zusage von Antonio Voria ein neues Arrangement als Soundtrack eines der unten folgenden Lieder zu remixen: Stil Jazz, Improviation, instrumental, Piano Musik und Ton: Remix/Variation (Instrumental) Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen (mein Favourit) Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen (instrumental) Gute Nacht Mutter - Heimat der Sterne (Wehrmacht Footage)
Das Team:
Technik/Umsetzung: Auschnitt aus einer Szene des 3. Bandes "Zwischen Bangen und Hoffen" von www.wilhelmboehm.de Story: Das Manuskript (Arbeitstitel) Kaffeehauszene:
1) Der Autor Wilhelm Böhm sitzt an seinem Manuskript in einem Wiener Cafe und schreibt an seinem Buch weiter.
2) Plötzlich klingelt sein Handy- er hat einen wichtigen Termin und muss sofort los. Das Geld für den Cafe legt er schnell auf den Tisch.
3) Der Kellner ruft ihm, dass er seine Aufzeichnungen vergessen hat- jedoch hört ihn Wilhelm Böhm nicht mehr!
4) Der Kellner ist fasziniert von den mystischen Zettelbund (schwarze Tinte in altdeutscher Schrift auf vergilbtem Papier) und betrachtet es neugierig.
--- STOP MOTION BEGINNT ---
5) Zoom der Kamera näher zum Manuskript- wie von Geisterhand beginnen die Blätter ihr Eigenleben zu starten: Im Ofton hört man die nachhallende tiefe Stimme von Wilhelm Böhm, untermalt mit mystischen Klängen
die Stimme verwandelt sich langsam in die eines 12 jährigen Buben (Wilhelm Böhm der seine Geschichte aus der damaligen Perspektive eines Kindes nach dem 2.Weltkrieg auf der Vertreibung aus der Heimat)
ANIMATION: - die Blätter beginnen sich zu bewegen, knittern (Closeup-Einstellung)
- die Berge aus Papier werden immer höher das Blatt reißt in der Mitte- darunter hört man Wasser rauschen- Das Flussbett des Wildbachs der Kamnitz sprudelt hervor
- Der Wilbach breitet sich über beide Buchseiten aus
Man sieht ein Papierschiff die Stromschnellen der Kamnitz durchschlängeln. Wildbachrauschen- KameraCUT - Perspektivwechsel
ärgerliche Schreie und Rufen von den tschechischen Grenzsoldaten die alles mit Taschenlampen suchen, sie verfolgen und immer näher kommen.
Zuspitzung, Spannung steigt, die Verfolger liegen direkt hinter ihnen man hört das nahe Motorbootgeräusch- sie sind viel schneller als die Gejagten mit einem nornalen Kanupaddelschiff Stimmen werden Lauter (Spannung auch in der Musik bemerkbar) plötzlich jedoch hat das Motorbootgeräusch der Verfolger einen kurzen Aussetzer auf dem in stockender Weise Weitere folgen bis der Motor ganz verstummt - man hört die ärgerlichen Rufe die sich langsam entfernen.
Zoom zum Boot: die Mutter stellt Wilhelm die Frage was denn passiert sein kann. Ferdi und Wilhelm fangen zu kichern an: sie fanden das tschechische Motorboot vor Abfahrt mit dem Kanu am Rand des Wildbachsstegs und füllten den Tank mit Zuckerstücken (vgl Buch ab Seite 74 oben) (-> ein Streich den Wilhelm aus den Erzählungen seines Onkels Ossis kannte mit dem er bei einem Spähtruppenunternehmen vor Charkow eine ganze Flotte russischer Sturmboote lahmgelegt hatte vgl S. 75 unterer Absatz)
Trotzdem ist die Angst dass neue tschechische Grenzsoldaten ihnen auf den Fersen sind nicht weg. In der Dunkelheit täuschen die aus dem Wasser ragendenden, von Felswänden gefallenen Blöcke menschenähnliche Silouetten vor.(vgl S. 80 unterer Absatz) Dialog: Mutter äußert ihre Bedenken, hat Angst- Ferdi ermuntert sie, dass sie es schaffen werden (vgl Buch S 80 3.Absatz)
auch die Stromschnellen werden immer stärker- Anspannung der Gefahr steigt Der Kahn läuft auf- sie steigen aus und der Weg geht nun über den Felswandsteg weiter (vgl S. 81 Absatzmitte)
sie steigen bis zur "Fürstenkanzel" hoch um eine Verschnaufpause einzulegen. Plötzlich hören sie spltterndes Holz und wütdende Rufe der Grenzsoldaten deren Boot an einem Felsen in der Klamm zerborstet sie betrachten das Spektakel aus auflechtenden Blinken von Taschenlampen von ihrem Ausguck - Auflockerung der Szene - Zuversicht zum Gelingen der Flucht. (vgl. S 82 oben)
sie steigen nach der Pause wieder herunter und kehren zu ihrem Nachen zurück- Nun sind es nur noch 2km zum Ziel: der Grundmühle - in der sie Unterschlupf finden können Das Wasser wird ruhiger, leiser - sie gleiten dahin (S.83 unten)
sie errechen ihr Ziel: sie erreichen die Mündung- dort steht die Grundmühle in mystischen Morgennebel und alle beginnen sich zu freuen ihre Freunde - die Besitzer der Mühle für eine Rast wieder zu sehen!
PLÖTZLICH: der Ton der sich freuenden Runde verhallt - die Musik hält in einem Ton an - Klopfen, Hämmern man sieht die Grundmühle im Bild noch schwach, dann fällt sie in sich zusammen (3D Animation!) das Bild wird zusätzlich wie bei einer Bildstörung unterbrochen/ die Grundmühle löst sich in Pixeln langsam auf
6) alles ist dunkel, das Hämmern wird stärker
7) Bildschnitt in die Realität zurück (Ende der Animation) Der Kellner ist über dem Manuskript eingenickt (Bild vgl Goyas Bild: Der Traum der Vernunft gebiert Ungeheuer)
8) das Cafe hat geschlossen es ist spät in der Nacht allein ein Lichtstrahl fällt von der Tür in den Blickwinkel vor der Tür steht Wilhelm Böhm und möchte sein Manuskript zurückholen Der Kellner schreckt hoch und sieht ihn- nun mit ganz anderen Augen
ENDE
Nichtziel (wenn wir noch Zeit haben!) Direktes Interview: Kellner - Wilhelm Böhm Realdreh: wie könnte die Geschichte weiter gehen....
Skizzen Realdreh by Semastian:
Drehbuch by Julie: Auszug aus dem Buch ab S.79 der verwendeten Inhalte TEXTSTELLE
(...) Mutter hatte sich auf das hintere der beiden Sitzbretter gesetzt, Ferdi saß ganz hinten auf dem Brett, von wo aus das Boot leichter gesteuert werden konnte, und ich sollte seitlich vorn sein Anrudern gegen die Strömung tatkräftig unterstützen. Wir mußten aufpassen, daß wir nicht direkt in die Arme der Tschechen von der Strömung getrieben wurden. Schnell erfaßte uns der Sog des Wildwassers und trotz kräftiger Ruderarbeit kamen wir nur sehr langsam gegen die Stärke des nassen Elementes voran.
Bachabwärts sahen wir in Höhe des angeseilten Sturmbootes ein hektisches Aufblitzen von Taschenlampen, hörten einzelne tschechische Wortfetzen, unzweideutig als Schreie der Wut, zeitweilig unterbrochen von Schüssen aus den Mschinenpistolen der Grenzer.
Wir drei nächtlichen Bootsfahrer gewannen rasch die Mitte des Wildbaches, der, auch im Dunkeln unschwer erkennbar, an dieser Stelle eher einem kleinen Fluß von beachtlicher Breite glich. „Mir missn doh aufwärds ain waidn Bogn nähm, wail gons gnabb undah däh Wassahohbähflächn in diesäh Johräszaid suh Glibbn sain, diäh dähn Gahn gons schnäll gändern lossn gänn! Un däh Dschächn wärn sichäh wunnärn, wänn siäh uff main Ohngädern 63) richdich reagiern duhn, haha!“ lachte der Fährhaus-Ferdi brüllend in dem Getöse der ihrer Mündung in die Elbe zuströmenden Kamnitz.
Wir `Männer` arbeiteten so kräftig wir es gegen die Strömung vermochten. Unwillkürlich mußte ich an einen Scherz meines verehrten Grundschullehrers Altmann an der Peter-Rosegger-Schule in Reichenberg denken, denn ich kam mir wirklich wie ein `Blinder im Tunnel` vor. Da die Finsternis nur eine Sicht von wenigen Metern gestattete, erschrak ich ebenso wie meine Mutter gewaltig, als plötzlich dicht neben unserem schwankenden Kahn ein mächtiger Felsbrocken aus der schwarz glänzenden Oberfläche des laut gurgelnden Wassers aufragte. Doch unser jugendlicher Bootsführer blieb völlig unbeeindruckt und steuerte den Kahn mit traumwandlerischer Sicherheit in einem Bogen an der Außenseite des Felsens vorbei.
„Denen wärmärs zaign!“ schrie Ferdi und begann mit seiner Taschenlampe wie irre herumzufuchteln. Dabei schwankte der Kahn noch mehr als zuvor und ich hatte Mühe, meine auch damals in Grenzsituationen zur Pank neigenden Mutter zu beruhigen. Ihre Angstschreie verhallten jedoch im Rauschen des Wildbaches. An mehreren Stellen erkannte ich schwarze Gestalten im Gewässer, die so aussahen, als ob sie sich auf uns zu bewegten, um uns an unserem weiteren Vordringen in die Klamm zu hindern.
Bei genauerem Hinsehen entpuppten sich diese Nachtgespenter jedoch als weitere Felsblöcke, die bis zu drei Metern aus dem Bachbrett herausragten, dort, wohin sie von Unwettern von den steilen Felswänden gestürzt worden waren.
Meine Vermutung über den Sinn von Ferdis `Funzelei` bestätigte sich wenige Augenblicke später: „Däh Dschächn wärn midähm nächsdn Gohn, dähn siäh sich graifn gönn dordhia lohsrudahn, woh siäh unsah Lichd gähsähn hom. Wänn siäh dähs duhn, na wärn siäh mid Sichahaid gägn ainäh vuh däh viehln Glibbn fohrn, diäh siäh innäh Finsdahnis nich sähn gönn. Ichä gänn däh schmahläh Fohrrinnäh gähnau, däh Grändsah abbah nich! Un mia schaugn vuh unsärm Driddaisnstähg zua, wiah unsahräh `Freinde` äh Bahd nähm duhn!“ Dabei hörte ich trotz des tosenden Wildwassers sein schadenfrohes Lachen. „Na ja,“ brüllte ich zutück, „so ein Bad schadet schließlich niemandem, vorausgesetzt, er kann schwimmen!“
Kurz darauf knirschte der Sand unter dem breiten Kiel unseres Bootes. Schnell half ich Mutter aus dem Kahn zu kommen. Dann packten Ferdi und ich den Nachen an den Flanken und zogen ihn vollends hinein in die Schwärze der Sandsteinhöhle hinter dem natürlichen Tarnvorhang aus Waldreben und Efeu. Ich schloß für einen Moment meine Augen, um diese besser an die uns umgebende Finsternis zu gewöhnen. Mit dem Rücken zur Wasserseite ließ unser Bootsführer seine Taschenlampe einen Wimpernschlag lang aufblitzen, damit wir unsern Weg in den hinteren Teil der Höhle erkennen und so den ´Kamin` 64), die aus dem Sandstein gehauene Stiege zum nachfolgenden Tritteisensteg finden konnten. Wir hatten unsere Ruder neben dem Boot abgelegt und faßten uns an den Händen: Ferdi als `Leithammel`, Mutter in der Mitte und ich als Schlußlicht. Sobald wir an der Stiege angekommen waren, tasteten wir uns wie an der Innenseite einer Wendeltreppe nach oben. Hinter einer Felsnase vermochten wir unsere Füße auf das erste Tritteisen des Außensteges zu setzen und uns mit unseren Händen am Griffseil darüber festzuhalten. Der Leser mag den Ablauf unserer Flucht vor den Grenzern als nicht übermäßig dramatisch einschätzen, doch angesichts der mit Schußwaffen ausgerüsteten Tschechen auf ihrem Ruderboot war die Lage für uns Drei zweifellos lebensbedrohlich. So hetzten wir in der Dunkelheit auf dem nach oben strebenden Felswand-Steg mit unserem keineswegs leichten Marschgepäck voran! In der Finsternis konnte schnell einer von uns die in Abständen von einem halben Meter in den Sandstein geschlagenen Tritteisen verfehlen und in die gurgelnde Schwärze der Klamm hinabstürzen! Nein, das war kein Kinderspiel! Alle Drei waren wir ziemlich ´außer Puste´ und besonders Mutter klammerte sich stöhnend und buchstäblich mit letzten Kräften an das Griffseil, kaum noch einen weiteren Schritt am Abgrund wagend. Wir ´Männer` taten unser Bestes, um unsere Begleiterin voranzuschieben und zu ziehen. Aber auch mir – der trotz seiner jungen Jahre als `zäher Bursche`galt, war diese Akrobatik über der Kamnitz wegen meiner wachsenden Müdigkeit nur noch mit äußerster Willensanstrengung möglich.
Schließlich erreichten wir mit zusammengebissenen Zähnen und schmerzenden Knien einen Felsvorsprung in beachtlicher Höhe über den rauschenden Fluten des Wildwassers. Hier fanden wir zu Dritt genügend Platz, um vor dem weiteren Aufstieg zur Fürstenkanzel 65) eine Verschnaufpause einlegen zu können.
Direkt unter uns sahen wir nun – soweit es die nächtliche Finsternis zuließ – ein tragisch-komisches Schauspiel, das für uns sicherlich uneingeschränkt Anlaß zur Heiterkeit gewesen wäre, hätten wir nicht alle Drei so erschöpft `auf dem letzten Loch gepfiffen´: Kaum hatten wir uns auf der sehr unbequemen Sandsteinplatte niedergelassen, da durchdrang den allgegen wärtigen Lärm des Wildbaches das Krachen von splitterndem Holz, dem unmittelbar ein wütendes Brüllen aus tschechischen Kehlen folgte.
Mit größter Anspannung starrten wir von unserem Logenplatz in luftiger Höhe hinab in die Klamm. „Diäh hods derwischd!“ lachte Ferdi mitleidlos.
Allmählich hatten sich unsere Augen an die nächtliche Dunkelheit gewöhnt und so konnten wir mit einer gewissen Schadenfreude festellen, daß unsere Verfolger tatsächlich mit ihrem Kahn gegen eine der Unterwasserklippen gestoßen und anschließend gekentert waren. Das Stimmengewirr, das zu uns heraufdrang, bestand eigentlich nur aus wüsten Flüchen, die so `großartig`zu dem `Nachtbadevergnügen` der Grenzsoldaten paßten, weil sie jedem auf diese Weise ihre `edle`Gesinnung offenbarten. Hinzu kam, daß sie sich mit Strampeln und wildem Schlagen ihrer Arme über Wasser zu halten versuchten. Sogar meine erschöpfte Mutter hatte zu ruhigeren Atemzügen zurückgefunden und nahm das vor unseren Augen stattfindende `Plantschabenteuer` unserer `neuen Herren`aus ihrer gläubigen Sicht der Dinge wahr: „Ja, Gott läßt nicht mit sich spaßen! Diejenigen, die uns Wehrlose verfolgten, wurden durch seinen Willen selbst zu Opfern!“ verkündete sie.„Däh Dschächn hom sich doh ähn Ohrd fihr iha Gändern ausgähsuchd, woh däh Schdröhmung bäsonders schdarg is!“ erklärte uns Ferdi die Tatsache, daß unsere `Hauptdarsteller`mitsamt ihrem kieloben treibenden Kahn ziemlich rasch aus unserem nächtlichen Gesichtsfeld glitten und so die zumindest für uns Buben `unterhaltsame Vorführung` auf dem Wildwasser beendet wurde.
Entgegen unserer Müdigkeit hatten die gerade überstandenen Ereignisse unsere Lebensgeister neu geweckt, so daß wir Drei trotz Finsternis und tosendem Wildbach in der Tiefe der Klamm nach kurzer Rast die Kraft fanden, unseren Weg in Richtung Grundmühle fortzusetzen. Dennoch bewegten wir uns langsam und mit großer Vorsicht auf dem Tritteisensteg voran, und der Enkel der Fährhaus-Kathi war Kavalier genug, um den Rucksack meiner Mutter auf seine kräftigen Schultern zu nehmen.
Wegen der Langsamkeit unserer Fortbewegung erreichten wir erst weit nach Mitternacht die Hohenleipaer Brücke am Anfang der Wilden Klamm. Am jenseitigen Ufer führte ein schmaler Pfad weiter entlang die Kamnitz aufwärts bis zu der Stelle, wo Ferdi den zweiten Fährkahn seiner Eltern in einer von außen nicht erkennbaren Höhlung unter einer sich darüber mächtig erhebenden Steilwand verborgen hatte.
Diesen Teil des Waldes und der Klamm kannte ich mindestens so gut wie unser jugendlicher Anführer, weshalb sich bei mir ein Gefühl der Sicherheit einstellte, das meine erlahmenden Kräfte neu zu beleben schien.
Ja, dieses Bewußtsein der Vertrautheit mit der heimatlichen Umgebung schenkte mir trotz der herrschenden Dunkelheit jene Zuversicht, die mir seit dem Beginn unseres Weges auf dem Tritteisensteg über den Wassern der Klamm die Gewißheit unserer Rettung gab.
Mutter hatte sich, kaum daß wir die Hohenleipaer Holzbohlenbrücke überquert hatten, einfach wieder zu einer der immer zahlreicheren Rastpausen ins Ufergras gesetzt und wir `Männer` taten es ebenso, denn die Buttermilch der Fährhaus-Kathi und ein mit dem Taschenmesser abgesäbelter Kanten Bauernbrot waren eine willkommene Stärkung aus dem Einkaufkorb unserer Herrnskretschener Freundin!
Noch einmal galt es unsere verbliebenen Kräfte zu mobilisieren, um möglichst bald unser angestrebtes Ziel, die knapp zwei Kilometer entfernte Grundmühle nun wieder mit dem Nachen auf dem tosenden Wildwasser sicher zu erreichen!
Die Nähe des unmittelbar vor uns liegenden Übernachtungsortes und Ferdis ausgezeichnete Kenntnisse vom Verlauf der Fahrrinne in den gurgelnden Fluten beflügelte nicht nur den Enkel der Neubauerin, sondern auch mich.
Wir ruderten in einer Weise, wie ich mich noch aus heutiger Rückschau erinnere, als gelte es unser Seelenheil! Mit traumwandlerischer Sicherheit lenkte uns der Bootsführer an allen aus dem Bachbett wie finster drohende Gestalten aufragenden Klippen vorüber. Da geschah es natürlich auch, daß in der Hektik unserer Bemühungen beim Rudern öfter einmal ein Schwall des kalten Kamnitzwassers in den Kahn schwappte. Apathisch und erschöpft kauerte meine Mutter auf dem mittleren Sitzbrett unseres Nachens und stammelte mit zunehmender Verzweiflung Gebete, von denen ich aber nur einzelne Wortfetzen wegen des lauten Rauschens des Flüßchens vernahm.
Ganz ohne Übergang verebbten diese Töne der Wildwasser-Musik und das Schütteln und Schaukeln unseres Bootes hörte völlig auf! In ruhigem Gleiten schienen wir plötzlich zu schweben, so ruhig und zahm zeigten sich die dunklen Fluten. Nun wußte ich, daß wir nur noch eine kurze Strecke bis zu unserem Ziel vor uns hatten: Die schwarzen Schatten der Nachtgeister begleiteten uns am Ufer. Und über uns drohten überhängende Felsbrocken, die uns bei ihrem Absturz gewiß zermalmt hätten.
Wir waren unterhalb einer zum Himmel aufragenden Steilwand eines Sandsteinfelsens angelangt-dem `Gebets-Stuhl des Heiligen Christophorus` Hier sandten die Flößer vergangener Jahrhunderte ein Stoßgebet zu ihrem Schutzheiligen, bevor sie sich auf ihren schwankenden Stämmen in die Wasserstrudel der Wilden Klamm weiterwagten.
Während wir nunmehr auf dem ungewohnt ruhigen Gewässer dahinglitten, hob auf einmal unser Steuermann seinen Arm, deutete in Fahrtrichtung und brüllte begeistert: „Hurrah! Däh Grundmihln!“ Die über dem Wasser lagernden Nebelschwaden rissen in der leichten Brise auf, die durch die Klamm wie der sanfte´Odem der Wassernixen Kühleborns´66) blies. So entdeckte nun auch ich im blassen Licht des heraufziehenden Morgens die verschwommenen Umrisse der sich nähernden Gebäude der Grundmühle: Das große Wasser- Mühlenrad oberhalb des quer verlaufenden Wehres und den sich auftürmenden Rundfelsen, dicht am Steg über die Kamnitz!
Das Scheuern des Gleitkiels unseres kleinen Bootes auf dem sandigen Ufer der Landestelle war Musik in unseren Ohren: Endlich, endlich waren wir am Ziel!
20:27 - 13.05.2010 - Kommentare {5} - Kommentieren |
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