| Julie Böhm |
Das Manuskript - Drehbuch (Animation)
ANIMATION Drehbuch folgt (...) vorerst Überlegungen grob skizziert 5) Zoom der Kamera näher zum Manuskript- wie von Geisterhand beginnen die Blätter ihr Eigenleben zu starten: Im Ofton hört man die nachhallende tiefe Stimme von Wilhelm Böhm, untermalt mit mystischen Klängen
die Stimme verwandelt sich langsam in die eines 12 jährigen Buben (Wilhelm Böhm der seine Geschichte aus der damaligen Perspektive eines Kindes nach dem 2.Weltkrieg auf der Vertreibung aus der Heimat)
ANIMATION: - die Blätter beginnen sich zu bewegen, knittern (Closeup-Einstellung)
- die Berge aus Papier werden immer höher das Blatt reißt in der Mitte- darunter hört man Wasser rauschen- Das Flussbett des Wildbachs der Kamnitz sprudelt hervor
- Der Wilbach breitet sich über beide Buchseiten aus
Man sieht ein Papierschiff die Stromschnellen der Kamnitz durchschlängeln. Wildbachrauschen- KameraCUT - Perspektivwechsel
ärgerliche Schreie und Rufen von den tschechischen Grenzsoldaten die alles mit Taschenlampen suchen, sie verfolgen und immer näher kommen.
Zuspitzung, Spannung steigt, die Verfolger liegen direkt hinter ihnen man hört das nahe Motorbootgeräusch- sie sind viel schneller als die Gejagten mit einem nornalen Kanupaddelschiff Stimmen werden Lauter (Spannung auch in der Musik bemerkbar) plötzlich jedoch hat das Motorbootgeräusch der Verfolger einen kurzen Aussetzer auf dem in stockender Weise Weitere folgen bis der Motor ganz verstummt - man hört die ärgerlichen Rufe die sich langsam entfernen.
Zoom zum Boot: die Mutter stellt Wilhelm die Frage was denn passiert sein kann. Ferdi und Wilhelm fangen zu kichern an: sie fanden das tschechische Motorboot vor Abfahrt mit dem Kanu am Rand des Wildbachsstegs und füllten den Tank mit Zuckerstücken (vgl Buch ab Seite 74 oben) (-> ein Streich den Wilhelm aus den Erzählungen seines Onkels Ossis kannte mit dem er bei einem Spähtruppenunternehmen vor Charkow eine ganze Flotte russischer Sturmboote lahmgelegt hatte vgl S. 75 unterer Absatz)
Trotzdem ist die Angst dass neue tschechische Grenzsoldaten ihnen auf den Fersen sind nicht weg. In der Dunkelheit täuschen die aus dem Wasser ragendenden, von Felswänden gefallenen Blöcke menschenähnliche Silouetten vor.(vgl S. 80 unterer Absatz) Dialog: Mutter äußert ihre Bedenken, hat Angst- Ferdi ermuntert sie, dass sie es schaffen werden (vgl Buch S 80 3.Absatz)
auch die Stromschnellen werden immer stärker- Anspannung der Gefahr steigt Der Kahn läuft auf- sie steigen aus und der Weg geht nun über den Felswandsteg weiter (vgl S. 81 Absatzmitte)
sie steigen bis zur "Fürstenkanzel" hoch um eine Verschnaufpause einzulegen. Plötzlich hören sie spltterndes Holz und wütdende Rufe der Grenzsoldaten deren Boot an einem Felsen in der Klamm zerborstet sie betrachten das Spektakel aus auflechtenden Blinken von Taschenlampen von ihrem Ausguck - Auflockerung der Szene - Zuversicht zum Gelingen der Flucht. (vgl. S 82 oben)
sie steigen nach der Pause wieder herunter und kehren zu ihrem Nachen zurück- Nun sind es nur noch 2km zum Ziel: der Grundmühle - in der sie Unterschlupf finden können Das Wasser wird ruhiger, leiser - sie gleiten dahin (S.83 unten)
sie errechen ihr Ziel: sie erreichen die Mündung- dort steht die Grundmühle in mystischen Morgennebel und alle beginnen sich zu freuen ihre Freunde - die Besitzer der Mühle für eine Rast wieder zu sehen!
PLÖTZLICH: der Ton der sich freuenden Runde verhallt - die Musik hält in einem Ton an - Klopfen, Hämmern man sieht die Grundmühle im Bild noch schwach, dann fällt sie in sich zusammen (3D Animation!) das Bild wird zusätzlich wie bei einer Bildstörung unterbrochen/ die Grundmühle löst sich in Pixeln langsam auf
6) alles ist dunkel, das Hämmern wird stärker
7) Bildschnitt in die Realität zurück (Ende der Animation) 23:40 - 17.09.2010 - Kommentieren
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