Klartext

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Für soziale und juristische Gerechtigkeit


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Halbgötter in Schwarz

Zur Meinungsfreiheit:

Halbgötter in schwarz = subjektive Richter;
hebeln liebend gerne die Meinungsfreiheit, sowie den Enthüllungs- und Aufklärungsjournalismus aus.
Üble Nachrede, Verleumdung und Beleidigung - werden subjektiv und somit rechsbeugerisch konstruiert,
weil sich bestimmte Herrschaften gekränkt beleidigt fühlen.

Welche Ausmasse diese Willkür annehmen kann, wird daran deutlich,
wie viele Missbrauchsopfer von staatlichen und kirchlichen Einrichtungen schweigen, weil sie nach
begangenem Missbrauch damit bedroht werden:
"Wenn du uns verrätst, dann zeigen wir dich wegen übler Nachrede an."
Diese gleiche, an das III.-Reich und die DDR erinnernde Methodig wird auch bei Mobbingopfern an
Arbeitsplätzen angewendet, in Schulen, Vereinen usw.

Nehmen wir nur einmal als Beispiel den Fussballbundesligaverein Bayern München. Ein gewisser Ulli Hoeness tobt öffentlich gegen jeden und alles, wenn es ihm beliebt. Er beruft sich dabei auf das Recht der freien Meinung.
Wagt aber ein Spieler öffentliche Kritik (Philipp Lahm) , weil er vereinsintern auf taube Ohren stösst, so hagelt es gleich saftige Geldstrafen.

Man stelle sich dieses Szenario vor der Wende bei Dynamo Ostberlin vor; die westlich gleichgeschaltete kapitaldiktatorische Medienlandschaft hätte den Verein bis unter die Gürtellinie zerpflückt.
Im Klartext, bei der Meinungsfreiheit, die vom Gesetzgeber her klar deffiniert ist, geht es in aller Regel um geistig niedere Interessen, um Macht, um Unterdrückung.

Total chancenlos ist man in der Regel, wenn man Sauereien von Juristen aufdeckt, und diese mit Ross und Reiter benennt. Es hagelt dann saftige Geldstrafen, oft zwischen 80 und 100 Tagessätzen, bezw. Ersatzfreiheitsstrafen.

Beim Projekt Stuttgart21 hatte die Bahn den Gegnern mit 250.000 Euro Geldbusse gedroht, sollten Internas an die Öffentlichkeit gelangen.
Bei der Katastrophe in Dusisburg mit 21 Toten (Loveparade) wurde einem Blogbetreiber mit 250.000 Euro Geldbusse gedroht, wenn er die Unterlagen der Stadt Duisburg weiterhin verbreite, wo all die Verfehlungen nachzulesen sind.

Anfang der 60er sorgte ein als Alkoholiker und Geldveruntreuer bekannter Franz Josef S. aus dem Amigoland Bayern dafür, dass der Spiegel-Herausgeber Augstein im Knast landete, weil der deutsche Waffengeschäfte offenlegte. 200 Tage sass der Mann ein, und kam letztlich nur frei, weil das Ausland gegen die deutsche Mafiapolitik wetterte.

Nunmehr wird ein Julian Assange (Wikileaks-Betreiber) juristisch fertig gemacht und mit dem Tode bedroht, weil er auf seinem Internetangebot Akten präsentiert, welche den herrschenden Kriminellen ein Dorn im Auge sind.


Wenn man bei derartigen Angelegenheiten ermittelt, dann muss dies aus objektiver Sicht in beide Richtungen geschehen. Alles andere ist diktatorische Willkür!

Um überhaupt jemanden wegen übler Nachrede, Verleumdung, Beleidigung - aburteilen zu können, bedarf es den Vorsatz als Nachweis erbringen zu müssen, wobei es dem Beschuldigten einzig darum geht, das Opfer in seiner Persönlichkeit fertig machen zu wollen. = üble Gerüchte in die Welt setzen, Kraftausdrücke, wider besseren Wissens einem anderen Straftaten zu unerstellen usw.

Alles andere, was sich auf Vorkommnisse beruft, sind allenfalls streitbare Auseinandersetzungen, verbunden in Einzelfällen mit hämischen Kommentaren.
Diese streitbaren Auseinandersetzungen sind allesamt mit dem Recht auf Meinungsfreiheit international abgedeckt.

Der Persönlichkeitsschutz findet auch nur in sofern Anwendung, das die Identität von "Normalbürgern" in der Öffentlichkeit geschützt wird, während sich Personen des öffentlichen Lebens (Prominente aus allen Bereichen) auf dieses Recht nicht berufen können.

Wie gesagt, in Deutschland wird dieses international verbriefte Menschenrecht nach wie vor mit Füssen getreten, oftmals von durchgeknallten Parteibuchjuristen.


Posted: 15:21, 5.01.2011
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