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Für soziale und juristische Gerechtigkeit


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Sklavenstaat Deutschland

Das Leiharbeitertum = moderner Sklavenhandel
Über die Agenda 2010 und die Hartz 4 Bestimmungen erst richtig ins Rollen gekommen.
Verantwortlich dafür sind SPD/Bündnis90 Grüne + CDU/CSU/FDP

Bei der Arbeitnehmerüberlassung (Leiharbeit, Personalleasing, Zeitarbeit) wird ein Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer, Zeitarbeitnehmer) von seinem Arbeitgeber (Verleiher, Zeitarbeitsunternehmen) einem Dritten (Entleiher) zur Arbeitsleistung überlassen.
Arbeitnehmerüberlassung war bis 1971 verboten.
Danach wurde diese in Westeuropa (Wirtschaftsunion) politisch durch geboxt.

Der arbeitssuchende Mensch wurde einmal mehr zum Sklaven seiner eigenen Art gemacht.
Bedingt durch die hohe Nachfrage an Stellengesuche auf dem 1. Arbeitsmarkt (feste tarifgebundene Arbeitsverhältnisse) auf der einen Seite, und das geringe Angebot an vorhandenen regulären Arbeitsplätzen auf der anderen Seite,-
hat sich eine menschenverachtende und kriminelle Halbwelt entwickelt.

War es im demokratischen Rechtstaat noch so, dass man entweder durch eigene Bemühungen selber einen neuen Job gefunden hat, oder durch die Vermittlung des Arbeitsamtest,- war es noch so, dass man für 6 bis 12 Wochen zur Probe beschäftigt wurde, mit vorher festgelegtem Anfangslohn,- danach in aller Regel die Übernahme im Betrieb mit Tariflohn,-
So haben es die kapitalistischen Heuschreckenparteien geschafft,
dass die Arbeitssuchenden von den Arbeitsagenturen genötigt werden, unter Androhung von Leistungskürzungen, für Menschenhändlerunternehmen anschaffen zu gehen.
Diese Leiharbeitsfirmen verdienen sich genau so eine goldene Nase an den fleissigen Arbeitssuchenden, wie auch die Unternehmen, die billig heuern und feuern können.
Der fleissige und ehrliche Arbeitssklave hingegen muss oft sehen wie er nach getaner Arbeit zu seinem eh schon wenig bemessenem Geld kommt.

Hier die Tabelle im europäischen Vergleich. Deutschland, wie nicht anders zu erwarten, ist der schlimmste Sklaventreiber von allen kapitalistischen Schurkenstaaten.

Platz 1 – Deutschland
(kein Mindestlohn, unbegrenzte abrufbar, knapp 21.000 Zeitarbeiterfirmen, über 10,2 Mrd. Euro Jahresumsatz)
Platz 2 – Finnland
(gleiche Verhältnisse wie Deutschland, knapp 450 Zeitarbeiterfirmen, über 1 Mrd. Euro Jahresumsatz)
Platz 3 – Norwegen
(kein Mindestlohn, bis zu 3 Monate abrufbar)
Platz 4 – Spanien
(Mindestlohn 633 Euro, unbegrenzte abrufbar)
Platz 5 – Griechenland
(Mindestlohn 740 Euro, bis zu 16 Monate abrufbar)
Platz 6 – Österreich
(Mindestlohn 1.000 Euro, unbegrenzt abrufbar)
Platz 7 – United Kingdom
(Mindestlohn 1.152 Euro, unbegrenzt abrufbar)
Platz 8 – Frankreich
(Mindestlohn 1.344 Euro, bis zu 1 Monat abrufbar, somit fehlt für die Arbeitgeber der Anreiz)
Platz 9 – Belgien
(Mindestlohn 1.387 Euro, bis zu 12 Monate abrufbar)
Platz 10 – Holland
(Mindestlohn 1.408 Euro, unbegrenzt abrufbar)
Platz 11 – Irland
(Mindestlohn 1.462 Euro, unbegrenzt abrufbar)
Platz 12 – Schweden, Italien, Dänemark
(Mindestlohn Tariflohn = gleiches Geld für gleiche Arbeit!, unbegrenzt abrufbar)


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Quelle: Metall-Zeitung, Oktober 2010

6 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland für weniger als 9,50 Euro im Westen, und für weniger als 6,87 Euro im Osten. 20% aller Beschäftigten arbeiten unterhalb der Armutsgrenze.
Davon arbeiten über 3 Millionen Menschen für weniger als 7 Euro die Stunde.

Die Leiharbeit (lukrativer Menschenhandel) ist in den letzten 10 Jahren in Deutschland von 250.000 auf 850.000 angestiegen.

1,5 Millionen Menschen sind ohne beruflicher Ausbildung, weil die Nachfrage viel grösser ist als wie das vorhandene Angebot. Immer mehr Firmen bilden nicht mehr aus.

Nur jeder zehnte Leiharbeiter wird in den regulären Arbeitsmarkt übernommen.

6% aller Beschäftigten sind älter als 64 Jahre. Jeder zweite Arbeitgeber stellt über 50-jährige erst gar nicht ein. Trotzdem will die Politik die Rente mit 67, damit fleissige ehrliche Wähler auch hier auf der Strecke bleiben.

355.000 Erwerbstätige müssen nach ihrer Arbeit in Vollzeit noch zum Amt, weil ihr Einkommen nicht einmal für die Bestreitung der Lebenshaltungskosten reicht. Der Staat (unsere Regierung) subventioniert solche Ausbeuterfirmen mit Steuergeschenken. Die zahlen davon dann Armutslöhne. Viel Geld versickert im Dunkeln.

Hätten wir für Finanzgeschäfte eine Finanztransaktionssteuer von lächerlichen 0,1%, so würde das Einnahmen von 27 Mrd. Euro garantieren. Weil es diese Steuer für Börsenzocker nicht gibt, werden 30 Mrd. Euro an Sozialleistungen gekürzt.

Ist das gut leben?
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http://www.stern.de/politik/deutschland/...on-1505605.html

Die Abgeordneten-Pensionen:
Ohne je selber einen Cent in die Rentenkasse einzuzahlen erhalten Abgeordnete nach nur 4 Jahren als sesselpfurzende Lobbypolitiker 767 Euro. Wer also mit 30 aus dem Parlament ausscheidet, kann sofort mit diesem Betrag in Rente gehen.
1534 Euro gibt es für 8 Jahre Abgeordnetendasein, und 5176 Euro für diejenigen, die noch länger die Sitzbänke drücken.

http://www.rp-online.de/politik/deutschl...aid_570403.html

Die Abgeordnetengehälter:
Mit über 11.000 Euro vom Steuerzahler und Wähler subventioniert, kommen noch unzählige Zusatzeinkommen hinzu. Vorträge halten, an Vorstandssitzungen teilnehmen, sich in Anwesenheitslisten von Unternehmungen eintragen usw.)


Zusammenstellung: Roland Schmidt – Menschenrechtler; 11.10.2010

[email protected]


Posted: 15:24, 5.01.2011
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