13.02.2007
Fahrenheit 451 - Ray Bradbury
Nun bin ich mit Fahrenheit 451 von Ray Bradbury fertig!

Kurzbeschreibung:
451 Fahrenheit oder 232 Celcius - die Temperatur, bei der Papier verbrennt. Guy Montag ist Feuerwehrmann. Es ist seine Aufgabe, Bücher zu beschlagnahmen und zu verbrennen. Denn Bücher sind die Quelle allen Unglücks. Ray Bradburys Klassiker in vollständig überarbeiteter Neuausgabe. Mit einem Vorwort von Brian W. Aldiss.

Meine Meinung:
In diesem eindrucksvollen visionären SF-Roman beschreibt Bradbury eine monotone Gesellschaft, deren Ziel es ist, die Menschen mit wenig geistreichen Mitteln (Trash) zu beschäftigen (TV-Shows, sinnlose Spiele-Shows, Quizshows, hohlem "Infotainment", etc.)
Damit soll das selbstständige Denken vermieden werden, denn das selbständige Denken verderbe die Gesellschaft und mache die Menschen nur unglücklich, aus diesem Grund werden auch Bücher verbrannt, da insbesondere durch Bücher Gefühle hervorgerufen werden, die nachdenklich und unglücklich machen.
Bradbury schrieb dieses Buch im Jahr 1953! doch es ist aktueller den je ...

Ein hervorragendes Buch, wenn auch in einer eigenwilligen Sprache geschrieben, doch ich habe jede Zeile genossen.

Das Buch wurde 1966 von François Truffaut verfilmt.

Wertung: 5 von 5 Sternen

Geschrieben von Kadhira um 12:58 | in: Horror und SF
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1.02.2007
gelesene Bücher im Januar
Mustererkennung von William Gibson

Kurzbeschreibung:
Cayce Pollard ist eine teure Marketing-Beraterin, deren geheimnisvolle Intuition ihr wichtigstes Hilfsmittel ist: Sie besitzt eine besondere Sensibilität für Markenlogos. Während sie in London das neue Logo eines Weltkonzerns testet, wird ihr ein Auftrag angeboten: Seit einiger Zeit tauchen im Netz seltsame Filmclips auf, die weltweit einen Kult ausgelöst haben. Cayce soll herausfinden, wer dahintersteckt. Als Unbekannte in ihre Wohnung und in ihren Computer eindringen, wird ihr klar, daß dies ein gefährliches Spiel ist. Doch Gefahr hat sie noch nie abgeschreckt. Ihre Recherche führt sie nach Tokio, nach Rußland - und ins Machtzentrum unserer globalisierten Gesellschaft.

Meine Meinung:
Puh, für diese 459 Seiten habe ich viel zu lange gebraucht! Und warum? Naja, irgendwie konnte mich das Buch nicht so richtig begeistern. Bis zur Mitte des Buches passierte fast überhaupt nichts, dafür wimmelte es von Neoanglizismen und Abkürzungen aus der Computerwelt. Die Hauptprotagonistin Cayce ist eine sogenannte "Coolhunterin", immer auf der Suche nach neusten Trends für die Werbebranche. Diese Person war mir sehr unsympathisch. Komisch fand ich auch, dass alle E-Mails die sie bekam im gleichen Jargon verfasst waren, wie ihr eigener Sprachstil, als ob die Mails von ein und derselben Person oder von ihr selbst geschrieben worden sind. Ausserdem: So redet kein Mensch!!!
Die zwei Punkte gibt es für die doch ganz gute Story, die aber leider völlig verkorkst wurde

Wertung:
2 von 10 Punkten



Creepers - von  David Morrell



Kurzbeschreibung:
Asbury Park, New Jersey: In einer kalten Oktobernacht dringt eine Gruppe von fünf Abenteurern in ein ehemaliges Luxushotel ein. Das Paragon Hotel ist vor hundert Jahren von einem exzentrischen Millionär in Form einer Maya-Pyramide erbaut worden - und es steht seit dreißig Jahren leer. Die fünf Eindringlinge suchen den ultimativen Kick. Doch der kommt ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. In dem halb verfallenen Gebäude ist die Vergangenheit unerwartet lebendig - und hinterhältig. Und sie fordert einen hohen Preis: Die Nacht verwandelt sich in einen Alptraum des Schreckens, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint ...

Meine Meinung:
Puh, das war spannend und hat mir in der letzten Nacht den Schlaf geraubt .... Ein sehr rasanter Thriller, der Krimi, Horror und Action vereint. Der Autor kann wahrhaftig gut schreiben, was er auch schon bei Rambo bewiesen hat. Die Geschichte beruht auf "Urban Exploration", so nennt sich ein Sport der darin besteht, abseitige Orte, wie verlassene Gebäude und Tunnel zu erkunden. Im Nachwort des Buches lässt sich Morrell ausschweifend darüber aus. Es gibt "Creepers", das ist der Spitzname der Urban Explorer, also wirklich ...
Zum Roman gibt es zwei Websites: www.theparagonhotel.com und http://creepers.feoamante.net , mit interessanten Hintergrundinfos.

Wertung:
8 von 10 Punkten



Die schwarze Stadt von John Saul

Kurzbeschreibung:
Ein Haus aus dem 17. Jahrhundert in einer kleinen Stadt in Massachusetts. Die junge Angel zieht mit ihren Eltern in dieses Haus ein. In ihrem neuen Zimmer findet sie eine schwarze Katze. Wie konnte das Tier ins Haus gelangen? Das ist nur eine der Fragen, die sich Angel und ihre Eltern stellen müssen. Erst als das Mädchen in dem dreizehnjährigen Seth einen Partner findet, der mit ihr die neue Umgebung erkundet, zeigt sich der ganze Horror, der die Geschichte dieses Hauses bestimmt.

Meine Meinung:
Das war endlich wieder einmal ein ultra spannendes Buch und ganz nach meinem Geschmack Very Happy Flüssige Sprache, mystische Story, leicht zu lesen....Super zum abschalten! Hatte das Buch in 2 Tagen aus.

Wertung:
9 von 10

Geschrieben von Kadhira um 19:57 | in: Horror und SF
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