Kim Meridians Notizblock

Schluss...

So meine lieben Leser,

mit diesem Block ist ab jetzt Schluss.

 

Da kommt nichts mehr.

 

Aber keine Panik! Ich hab immer noch einiges zu erzählen, ich tue es nur ab jetzt woanders!

 

Guckt mal hier: Kim Meridians neuer Notizblock!

Meine Notizen sind schon da.

Nur die Kommentare habe ich nicht mitgenommen, die bleiben hier.

Aber ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mir zu meinem neuen Block folgt und dort weiter lest und kommentiert. :-)

 

Ich hoffe, wir lesen uns!

01:00 - 15.01.2012

Willkommen im Jahr 2012!

Noch etwa eine Stunde ist übrig, dann ist der erste Tag des Jahres 2012 auch schon wieder vorbei.
Dafür folgt gleich darauf ein weiterer wichtiger Tag für mich, aber dazu an anderer Stelle mehr.

 

Ich hoffe, ihr habt alle einen lustigen Jahreswechsel erlebt! Ich für meinen Teil hatte richtig viel Spaß mit lauter lieben Leuten. Und das ist nicht nur eine schöne Alliteration, sondern auch eine Tatsache.
 

Der erste Blockeintrag im neuen Jahr soll sich aber zunächst mal mit dem vergangenen Jahr 2011 beschäftigen. Man sah und sieht ja überall Jahresrückblicke aller Arten und ich werde mal mit dem Strom schwimmen und auch ein wenig über mein Leben im letzten Jahr rückblickend sinnieren.

 

Jahr 2011 war für mich ein sehr turbulentes Jahr mit einer Menge Neuanfängen. Wer mich kennt, der weiß ja, was ich meine, wer nicht, der soll mich eben kennen lernen.

Vor den Neuanfängen musste ich mich jedoch erstmal von einigen Dingen trennen und damit ist nicht nur das Ausmisten des Kleiderschranks gemeint. Aber es ist damit ganz gut vergleichbar...
Manche Dinge wirft man schnell weg, weil man sie sowieso nie getragen hat, darum tut es einem nicht Leid. Das sind jedoch meistens die wenigstens, denn solche Sachen schafft man ja normalerweise erst gar nicht an.
Die meisten Klamotten hat man, weil man sie schön findet, sich darin wohl fühlt und sie einfach gut aussehen. Aber alles ändert sich, die Welt, die Mode, der Körper und der eigene Geschmack und irgendwann passen die liebgewonnenen Kleidungsstücke nicht mehr.
Eine Zeit lang zwingt man sich noch in die Jeans, doch irgendwann ist klar, die passt nicht mehr, ist unbequem und nimmt im Kleiderschrank nur noch Platz weg. Sie dann zu behalten... naja, so sinnvoll ist das nicht, nicht wahr? Irgendwann kommt der Punkt, da muss diese Hose weichen. Anderen, passenderen Hosen.
Auch das Lieblings-Shirt, das man damals an hatte, als dieses und jenes und so weiter... voll von Erinnerungen... das geht eben irgendwann kaputt. Ein Loch lässt sich vielleicht noch stopfen, aber meist hält das nicht lang, neue Löcher kommen dazu und schließlich lässt sich das Shirt beim besten Willen nicht mehr tragen.
Bedauerlicherweise lässt sich nicht alles so leicht aussortieren wie ein Kleiderschrank... aber festhalten, was kaputt ist und sich nicht mehr flicken lässt... lohnt sich nicht. Das hab ich 2011 mehr als einmal gelernt. Mal schauen, wie lange diese Erkenntnis hält.
Und möglicherweise findet man ja irgendwo mal ein Shirt, das dem ersten ähnelt...

 

Aber genug von Kleidung!
Ich habe nämlich noch etwas gelernt.
Und zwar, dass ich kein Freund von Wunderkerzen bin. Und von Dingen und Leuten, die wie Wunderkerzen sind.
Ja, Wunderkerzen sind schön, sie spenden Licht, sie funkeln, strahlen, blitzen... Sternespeierle!
Aber das Licht ist viel zu hell, es blendet, es gibt keine Wärme. Und die schönen Blitzesternchen und das Gefunkel ist viel zu schnell vorbei, was bleibt, ist nur eine hässliche Metallstange, an der man sich verbrennt, wenn man zu lange festhält.
Ich habe die Wunderkerze im letzten Jahr gelassen und bin ohne sie ins Jahr 2012 gegangen. Und das war gut. Jetzt kann ich mich nach einer richtigen Kerze umsehen, die nicht nur Licht, sondern auch Wärme gibt und lange, lange brennt. Hach, ist das kitschig, oder was?

 

Jetzt sind es nur noch wenige Minuten und dann... ja dann.... dann geht es den ganzen Tag nur um mich. Muss ja auch mal sein.

 

Ich wünsche euch allen ein warmes, leuchtendes, strahlendes Jahr 2012!
Und ja, das geht an alle, die das lesen. Glaubt es oder lasst es. :-)
 

23:48 - 1.01.2012 - Kommentare {1} - Kommentar hinterlassen

Was ich so über Wirtschaft weiß...

... ist möglicherweise nicht spannend zu lesen, aber für mich eine gute Möglichkeit, mich selbst zu versichern, dass ich auf die Arbeit morgen gut vorbereitet bin.

 

Was ist Wirtschaft überhaut?
Der Begriff "wirtschaften" meint, mit knappen Ressourcen/Mitteln menschliche Bedürfnisse bestmöglich und geichmäßig zu befriedigen und alle dazu erforderliche Maßnahmen... das Gesamtpaket von Güterherstellung, - verteilung und - verwendung.

 

Wirtschaft gibt es im privaten Haushalt, in Unternehmen und in einem Staat. Letzteres nennt sich Volkswirtschaft.

 

Es geht also zu Beginn um die menschlichen Bedürfnisse. Was gibt es denn da so?
Grob kann man die Bedürfnisse in drei Gruppen teilen.
Existensbdürfnisse sind alle Mangelgefühle, die dringend beseitigt werden müssen, damit der Mensch überleben kann. Dazu zählt man z.B. Wohnung, Kleidung und natürlich Nahrung.
Sind diese Bedürfnisse befriedigt, sehnt sich der Mensch nach mehr, er entwickelt dann Kulturbedürfnisse. Dazu zählen z.B. Bildung, soziale Interaktion und Freizeitgestaltung.
Hat der Mensch davon auch genug, ist er dennoch nicht zufrieden, denn dann hätte er gern noch etwas Luxus. Luxusbedürfnisse umfassen z.B. Statussymbole.
Diese Trennung gibt es und sie klingt so auch ganz vernünftig, wenn man sie jedoch mit konkreten Beispielen füllen möchte, merkt man schnell, dass die Bedürfnisse und ihre Klassifizierung von vielerlei Faktoren abhängen.
Zum Beispiel möchte Henriette-Rosalinde-Audora gern was zum Anziehen haben. Kleidung also, was ein Existenzbedürfnis ist, denn ohne friert sie und erfriert womöglich. Aber um dem Erfrierungstod zu entgehen braucht es ja nicht viel Kleidung. Hauptsache, sie ist warm.
Aber damit ist Henriette-Rosalinde-Audora nicht zufrieden. Sie möchte bitte hübsch aussehen, Samt und Seide tragen und am liebsten noch Schmuck dazu und die passenden Schuhe und eine Handtasche... braucht sie zum Überleben alles nicht, aber sie wird keine Ruhe geben, bis sie es bekommt. Ist also ein Luxusbedürfnis. Dem der Herr Papa aber nachgeben wird, weil er das dringende Bedürfnis nach Ruhe hat...

 

Und wo wir gerade bei dem konkreten Bedürfnis nach einem Kleid aus Samt und Seide sind, bitten wir den Herrn Papa doch mal um das nötige Geld und prompt wird aus dem Bedürfnis nach Kleidung der Bedarf nach einem Samtkleid. Denn um aus einem Bedürfnis einen Bedarf zu machen, genügen schon die Konkretisierung (Kleid) und die einkommensmäßige Befriedigung (Geld von Papa).
Neben Henriette-Rosalinde-Audora haben aber auch andere Leute noch Bedarf.
Einiges davon brauchen sie konkret zum Leben, das zählt zum Existenzbedarf. Alles, was darüber hinausgeht, ist Wahlbedarf. Auch diese sind von vielen Faktoren abhängig. Der Herr Meier auf seiner kleinen Hallig braucht z.B. dringend ein Boot zum Leben, denn ohne kommt er ja nicht von seiner Hallig weg, um mal einzukaufen. Für Henriette-Rosalinde-Audoras Papi hingegen ist das Boot Wahlbedarf. Er braucht das nur, um vom Gequengel der Tochter wegzukommen.

 

Nun also ist Henriette-Rosalinde-Audora mit dem Geld unterwegs in eine Boutique und sucht sich ein Kleid aus. Somit wären wir bei der Nachfrage nach einem Gut.
Güter gibt es eine ganze Menge. Einige davon sind frei, sie kosten nichts und sind meist unbegrenzt verfügbar. Dazu zählen zum Beispiel Sonne, Wind und Regen. Die meisten Güter aber sind knapp und kosten etwas. Sie werden "am Markt gehandelt". Dazu gehören Sachgüter wie Henriette-Rosalinde-Audoras Kleid. Wenn unsere Henriette-Rosalinde-Audora nun ein Kleid gefunden hat und das ganz dringend unbedingt sofort haben will, es aber leider an den Ärmeln zu lang ist, dann braucht sie eine andere Art Gut, nämlich eine Dienstleistung. Die Schneiderin muss die Ärmel kürzen.
Diese Dienstleistung ist immateriell, während das Kleid selbst natürlich materiell ist.
Neben Sachgütern und Dienstleistungen gibt es auch noch Rechte, die unter den Begriff Güter fallen, z.B. Lizenzen und Patente.
Diese drei Arten von wirtschaftlichen Gütern kann man nach verschiedenen Kriterien einordnen. Materiell und immateriell haben wir ja bereits. Außerdem gibt es noch die privaten Güter und die öffentlichen Güter. Die ersten kann eine Person für sich selbst erwerben, die öffentlichen Güter entspringen einem Kollevtikbedarf und müssen von der "öffentlichen Hand" finanziert werden.
Weiterhin gibt es Konsumgüter, die direkt für den Endverbraucher sind, z.B. das Samtkleid. Daneben gibt es die Produktionsgüter, die zur Produktion weiterer Güter dienen. Das betrifft z.B. die Nähmaschine, mit der die Schneiderin die Ärmel kürzt.
Dann sind da noch die Gebrauchsgüter, die dauerhaft einen Nutzen stiften, z.B. das Kleid, das Henriette-Rosalinde-Audora hoffentlich mehr als einmal anziehen wird (sicher bin ich mir da aber nicht) und die Verbrauchsgüter, die nur einmal verwendet werden, z.B. der Faden, den die Schneiderin vernäht.
Und dann gibt es noch solche Güter, die sich gegenseitig ergänzen sowie Faden und Nähmaschine. Das sind Komplementärgüter, denn das eine nutzt ohne das andere nicht so besonders viel. Die Nähmaschine ersetzt hingegen die Nähnadel, das sind also Substitutionsgüter.

 

Aber damit sind wir noch lange nicht am Ende!
Bevor wir aber wieder zu Henriette-Rosalinde-Audora kommen, machen wir eine Zeitreise zu den Anfängen der Menschheit. Bedürfnisse hatten die damals auch schon und um die zu befriedigen, brauchten sie Güter. Die ersten Güter gewannen sie von der Natur. Diese Produktion gilt als die primäre, die erste Produktion oder Urproduktion. Ist eben schon eine Weile her, dass die Menschen begannen, zu jagen, zu sammeln und zu fischen.
Viele Jahre später (also, wirklich viele Jahre) gab es dann die Industrialisierung und die Produktion fand hauptsächlich im zweiten originären Sektor statt: Der herstellenden Industrie.
Nach noch ein paar Jahren (aber nicht mehr ganz so vielen) gab es dann die digitale Revolution und jetzt wird verstärkt im tertiären Sektor produziert: Den Dienstleistungen. Die gehören nicht zu den originären Sektoren, sie sind ihr eigener derivativer Sektor.
Nochmal zu den Jägern, Sammlern und Fischern. Zu Beginn war ja jeder alles in Personalunion. Also jeder sammelte, jagte und fischte. Dann bemerkten die Menschen aber, dass manche von ihnen viel besser jagen konnten als andere. Die waren dafür großartige Fischer... und so begannen sie, sich auf ihre Fachgebiete zu spezialisieren und erhöhten so ihre Produktivität. Da entstanden die ersten Berufe. Das ging dann lange so weiter, bis die Welt eine ganze Ecke komplizierter geworden war und sich die einzelnen Berufe nochmal aufspalteten, um den vielen Anforderungen zu genügen. Aus dem Beruf Kaufmann wurde beispielsweise der Verkäufer, der Bankkaufmann und der Buchhalter.
Und irgendwann kam auch der Beruf der Schneiderin zu Stande und da sitzt sie nun und schneidert an Henriette-Rosalinde-Audoras Kleid herum.
Die Schneiderin leistet hier gerade Arbeit. Und zwar nicht nur im physikalischen Sinne, sondern auch im volkswirtschaftlichen Sinn, denn für die Volkswirtschaftslehre ist nur die Arbeit von Bedeutung, die bezahlt wird.
Die Schneiderin hat ihre Arbeit gelernt und zwar in mehrjähriger Ausbildung. Denn eine angelernte Näherin könnte mit einer Anlernzeit von nur einigen Monaten die Ärmel nicht so schön umnähen, wie Henriette-Rosalinde-Audora das haben möchte. Und für ungelernte Arbeiter ist das Kleid ja viel zu schön, um sie daran zu lassen. Sagt Henriette-Rosalinde-Audora.
Die Schneiderin denkt sich ihren Teil und führt weiter ihre Arbeit aus. Echte Handarbeit! Ja, das Schneidern zählt zur körperlichen Arbeit, ebenso wie zur ausführenden. Der Designer des Kleides hat geistige Arbeit geleistet und war schöpferisch tätig. Aber der hat seinen Teil ja schon getan. Gucken wir uns also weiter unsere Schneiderin an. Ihr Name ist übrigens Brigitte. Nicht, dass Henriette-Rosalinde-Audora gefragt hätte...
Brigitte näht also und bekommt dafür Lohn. Wie schon erwähnt, arbeitet sie im volkswirtschaftlichen Sinn. Nach welchen Kriterien sie bezahlt wird, entscheidet der Inhaber der Boutique. Er kann sie nach ihrer Arbeitszeit bezahlen und damit gewährleisten, dass sie sorgfältig und gründlich arbeitet. Er kann sie aber auch nach der Menge der genähten Kleidungsstücke bezahlen, dann läuft er aber Gefahr, dass bei der schnellen Arbeit die Qualität leidet. Das würde womöglich Kunden wie Henriette-Rosalinde-Audora vergraulen. Nee, besser kein Akkordlohn.
Brigitte könnte mit Prämien zusätzlich zu ihrem Zeitlohn bezahlt werden, wenn die von ihr genähten Kleider gekauft werden. Wenn sie aber nicht gekauft werden, bekommt Brigitte nichts zusätzlich.
Der Ladeninhaber kann Brigitte auch anteilig am Gesamtunsatz des Ladens beteiligen.
So sorgfältig, wie Brigitte arbeitet, können wir wohl davon ausgehen, dass sie für ihre Arbeitszeit bezahlt wird und eine Prämie für jedes verkaufte Kleid erhält.
Und nun ist das Kleid auch schon fertig und Henriette-Rosalinde-Audora ist glücklich.
Wenn sie nicht glücklich gewesen wäre, hätte Brigitte vielleicht ihren Job verloren.
Für Arbeitslosigkeit kann es mehrere Gründe geben.
Kurzfristige Arbeitslosigkeit kann friktionell sein, wenn sie zwischen zwei Jobs stattfindet oder zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn. Sie kann aber auch saisonal bedingt sein, wenn bestimmte Arbeiten von den Jahreszeiten abhängig sind. Mittel- bis langfristige Arbeitslosigkeit ist konjunkturell bedingt, also abhängig von der allgemeinen Wirtschaftslage. Langfristige Arbeitslosigkeit ist begründet im strukturellen Wandel, also im Abbau von bestimmten Wirtschaftszweigen oder durch technologischen Wandel, also dadurch, dass menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt wird.
Aber da Henriette-Rosalinde-Audora mit ihrem Kleid ja hochzufrieden ist, bleibt Brigitte von der Arbeitslosigkeit verschont.
 

Hurra!
 

Jetzt fehlen zwar noch ein paar Bereiche, die ich in diesem Text zwar noch unterbringen könnte, aber keine Lust mehr habe (z.B. Globale Arbeitsteilung, wenn also Brigitte durch eine billigere Schneiderin aus dem Ausland ersetzt wird und das Kleid durch die Welt geschickt wird) oder aber solche, die ich grad mit dem Kleid und Brigitte nicht in Einklang bringen kann (z.B. die Produktionsfaktoren Boden und Kapital). Außerdem kann ich den Namen Henriette-Rosalinde-Audora nicht mehr sehen.

Ich hoffe einfach, dass ich auf die Klausur morgen gut vorbereitet bin, aber dass ich diesen Text hier getippt habe, fast ohne in meinen Ordner zu gucken, das ist schonmal ein ganz gutes Zeichen...

 

19:22 - 29.11.2011 - Kommentare {1} - Kommentar hinterlassen

Kleine Zusammenfassung des Lernstoffes für die morgige Klausur

Das schreibe ich jetzt hauptsächlich für mich selbst, aber vielleicht hat ja noch jemand Spaß dran, das zu lesen. Wenn nicht, lasst es einfach.

 

Fachangestellte für Medien und Informationsdienste

Ein Beruf mit 5 Fachrichtungen - wieso?

Gemeinsamkeiten der Fachrichtungen:
Medien und Informationen werden gesammelt, bewertet, erschlossen, erhalten und vermittelt.

Unterschiede in den Fachrichtungen:
Verschiedene Schwerpunkte bei den Gemeinsamkeiten, verschiedene Arten von Medien und Informationen, die bearbeitet werden.

 

1. Archiv
Ursprünglich ausschließlich zur Bewahrung von Verwaltungsakten, später auch Quelle für Historiker und Ahnenforscher, Journalisten, etc.,
Sammelt: Verwaltungsakten (Archivierungspflicht lt. Archivgesetz), Urkunden, Karten, Bücher, Briefe, Nachlässe, Flaggen, Deposita (Dauerleihgaben)...
Bewertet nach Archivwürdigkeit. Archivwürdig ist, was einen Quellenwert hat. Eine Quelle kann von historisch-künstlerischer, rechtlich-verwaltungsmäßiger oder wissenschaftlich-technischer Bedeutung sein. Weiteres Kriterium: Archivsprengel: Ist das Archiv zuständig? 
Nicht-archivwürdiges Gut wird kassiert (vernichtet).
Erschließen: Geordnet und archiviert nach Provenienzprinzip (Wo kommts her?), früher auch Pertinenzprinzip (Worum gehts?), letzteres ist ungünstig, weil ungenau, wird icht mehr verwendet.
Bearbeitung: Hauptsächliches Ziel der technischen Bearbeitung ist die Sicherung/Bewahrung. Archivgut wird entmetallisiert, in säurefreier und klimatisierter Umgebung aufbewahrt, durch Kopien und Replikationen gesichert.
Vermittlung: Hauptsächlich als Magazinaufstellung und Präsenzbestand, auf Anfrage bereitgestellt, Hilfe bei Recherche etc.

 

2. Bibliothek
Begriff kann Büchersammlung, Gebäude oder Buchreihe meinen, Bücherei ist synonym.
Sammlung von Medien aller Art, längst nicht mehr nur Bücher, Ausweitung auf Zeitungen/Zeitschriften, Spiele, DVDs, CDs, Hörbücher, Gemälde, e-books, Datenbanken etc.
Gegensatz zu Archivgut: nicht einmalig
Unterscheidung zwischen wissenschaftlicher und öffentlicher Bibliothek, Unterschiede in Medienbestand durch Zielgruppen und Auftrag
Beschaffen: Marktsichtung mit Budgetrahmen, Bildungsauftrag, Interesse, Medienwünsche, Empfehlungen, Bestand, etc.
Erschließen: Formal nach Regeln alphabetischer Katalogisierung (RAK) und inhaltlich nach Allgemeine Systematik für Bibliotheken (ASB) und Schlagwortnormdatei. Signatur um Medien im Bestand auffindbar zu machen.
Technische Bearbeitung: Sichern, Barcode, Transponder, Foliie, Beliagen verzeichnen, Ausleih- oder Präsenzbestand, Stellvertreter (z.B. Leerhüllen o.ä.), Stempel, Banderolen, etc.pp...
Vermitteln: Ausleihe als Hauptziel, wissenschaftliche Bibliotheken eher Magazinaufstellung und Präsenzbestand, öffentliche eher Freihand und Ausleihbestand, Recherchehilfe, Medienbeschaffen, Informationen und Auskünfte etc.
 

3. Bildarchiv/Bildagentur
Sammelt Bildmaterial, dient als Vermittler zwischen Bildurheber und Bildnutzer(Werbefirmen, Zeitungen, etc.)
Sammelt: Motive, Qualität, Verwendbarkeit
Erschließen: Bildinformationen, technische Daten (Größe, Formate, Qualität, etc.), inhaltiche Daten (Motive, Schlagworte, Assoziationen...), Datenbanken erstellen
Bearbeiten: In Datenbanken aufnehmen, Diebstahlsicherung (Qualitätsminderung, Wasserzeichen), Kopien und Sicherungen erstellen, Qualität erhalten und optimieren, Verwendungsmöglichkeiten erweitern, restaurieren...
Vermitteln: Recherche in Datenbanken, Lizenzverträge: frei (alle Rechte), zweckgebunden (nur bestimme Rechte), Exklusivrechte, Honorar für Urheber

 

4. Information und Dokumentation
IuD-Stellen sammeln Informationen und bereiten sie zur weiteren Nutzung auf, sie sind IMMMER spezialisiert!
Sammeln: Spezialisierte Informationen aus verschiedenen, vertrauenswürdigen Quellen
Erschließen und Bearbeiten: Quellen prüfen, thematisch zusammenstellen (Ordner, Datenbanken, CD-Roms), reduzieren, zusammenfassen, in sinnvolle Darstellungsformen übertragen (Fließtext zu Diagramm oder Tabelle etc.)
Vermitteln: meist auf Anfrage, speziell zugeschnitten, ab und zu für möglicherweise gefragte Anlässe
 

5. Medizinische Dokumentation
Sammelt medizinische Daten zu verschiedenen Zwecken: Patientenversorgung, Qualitätsmanagement, Forschung, Berichterstattung
Patiendaten und -akten, Aufbewahrungspflicht, Nachweispflicht
Erschließen: Patientengebundene Daten oder anonymisierte Daten
Vermitteln: Nebenzweck, Vermittlung zu Forschungszwecken nur anonymisiert!
Sammelt auch Forschungsliteratur für weitere Forschungen.

 

Ich denke, ich kann das... hab das jetzt alles größtenteils aus dem Gedächtnis getippt, damit sollte ich die Klausur morgen schaffen... und wenn nicht, dann eben nicht. ;-)
 

21:23 - 18.10.2011 - Kommentare {6} - Kommentar hinterlassen

Kleine Weisheit zwischendurch

 

Wer sich auf ein Lieblingsbuch festlegen kann, hat noch nicht genug gelesen.

 

Lässt sich auch beliebig auf viele andere Dinge übertragen.

02:43 - 2.10.2011 - Kommentare {1} - Kommentar hinterlassen

Wie es sein könnte...aber nicht sein soll...

Vor einigen Tagen habe ich den vierten dystopischen Jugendroman in Folge fertig gelesen. Im Moment scheint es da so eine Welle zu geben, was ich nicht schlimm finde, da ich sowas gern lese. Nummer Fünf ist in der Bücherei bereits für mich vorgemerkt. Bis der dann da und gelesen ist, möchte ich euch schnell die anderen vorstellen.

 

Die Tribute von Panem

 

Hier handelt es sich um eine Trilogie der Amerikanerin Suzanne Collins.
Die drei Romane heißen:
Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe
Die Tribute von Panem - Flammender Zorn


Ich möchte jetzt gar nicht so viel über den Inhalt sagen, deswegen nur eine kurze Zusammenfassung:
Die Geschichte spielt in der Zukunft im ehemaligen Nordamerika. Unsere Gesellschaft gibt es nicht mehr, sie hat sich selbst zerstört. Einige Naturkatastrophen taten ihr übriges. In Nordamerika hat sich das Land Panem gegründet, das aus 13 Distrikten und dem Kapitol besteht. In einem Revolutionskrieg wurde das 13. Distrikt jedoch zerstört. Seit diesem Krieg gibt es jedes Jahr die Hungerspiele, bei denen aus jedem Distrikt ein Mädchen und ein Junge zwischen 12 und 18 ausgelost werden, die sich dann in einer Arena solange bekämpfen müssen, bis nur noch einer am Leben ist. Damit will das Kapitol seine Macht gegenüber den Distrikten verdeutlichen.
Die Hauptfigur ist Katniss Everdeen aus Distrikt 12, die sich an Stelle ihrer kleinen Schwester Prim freiwillig für die Hungerspiele meldet. Was daraufhin mit Katniss geschieht, mögt ihr bitte selbst lesen, wenn nicht in den Büchern, dann bei Wikipedia. Die Lektüre der Bücher lohnt sich jedenfalls, auch wenn es ein paar Schwächen in der Erzählung gibt und mich das Ende des letzten Teiles geärgert hat. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte spannend und ich habe alle drei Teile in wenigen Tagen durchgelesen.

 

 

Cassia und Ky

 

Die Geschichte von Cassia und Ky soll auch eine Trilogie werden, bisher ist - zumindest auf deutsch- jedoch nur der erste Teil erhältlich: Cassia und Ky - Die Auswahl.
Die amerikanische Autorin Ally Condie arbeitet noch am zweiten Teil, der 2012 erscheinen soll.
Diese Geschichte spielt ebenfalls in der Zukunft, wo ist jedoch unklar.
Die Menschen müssen keine Entscheidungen mehr treffen, alles wird für sie ganz klar von der Gesellschaft geregelt, was sie essen, trinken, arbeiten, lernen... und auch, wen sie lieben.
Cassia ist 17 und erfährt nun, wen die Gesellschaft anhand eindeutiger Merkmale als ihren perfekten Lebenspartner ausgewählt hat: Ihren Kindheitsfreund Xander. Zunächst ist sie darüber sehr glücklich, als sie jedoch den Mikrochip mit den wichtigsten Daten über Xander ansehen will, erscheint darauf das Bild eines anderen Jungen, Ky, der ebenfalls in Cassias Nachbarschaft wohnt. Cassia ist verunsichert. Hat die Gesellschaft sich etwa bezüglich ihres idealen Partners geirrt?
So viel zur Geschichte. Den Rest solltet ihr selbst lesen, der erste Teil ist wunderschön geschrieben und toll zu lesen.

 

 

Die dystopischen Gesellschaften

 

Beide Geschichten spielen, wie so viele andere Geschichten auch, in der Zukunft. Unsere heutige Gesellschaft gibt es nicht mehr, in beiden Geschichten gab es einen Bruch und eine neue Form der Gesellschaft bildete sich.
In beiden Romanen, Die Tribute von Panem und Cassia und Ky, gibt es eine Gruppe, die den Ton angibt, die die neue Gesellschaftsordnung installiert hat und verteidigt. Die Welten haben einiges gemeinsam, unterscheiden sich aber auch stark voneinander.
Panem ist eine offensichtlich grausame Welt. Wer nicht tut, was das Kapitol vorschreibt, der wird geschlagen, gefoltert oder einfach umgebracht. Die jährlichen Hungerspiele treiben diese Grausamkeit auf die Spitze. Nicht nur, dass 23 Jugendliche dabei gewaltsam durch ihre Mitspieler umkommen, alle Distrikte müssen die Spiele im Fernsehen verfolgen und feiern, wenn die Tribute, also die Jugendlichen für die Hungerspiele, ausgelost werden. Letztendlich feiern aber nur die Familien, deren Kinder nicht ausgelost wurden...
Das Leben in den Distrikten ist hart, es gibt wenig Nahrung und die vielen Regeln werden streng durchgesetzt. Jedes Distrikt produziert etwas bestimmtes, Distrikt 12 beispielsweise, wo Katniss herkommt, fördert Kohle. Distrikt 4 liefert Fisch, Distrikt 11 ist für die Landwirtschaft zuständig. Die Produkte gehen direkt an das Kapitol, die Distrikte bekommen nur das allernötigste um geradeso zu überleben. Die Menschen im Kapitol hingegen leben im Überfluss, sie geben sich der Dekadenz hin wie einst die alten Römer. Bezeichnenderweise tragen sehr viele Kapitoleinwohner lateinische Vornamen (Cinna, Portia, Octavia, Caesar, Seneca...).
Die Welt von Cassia und Ky ist ebenfalls grausam, aber längst nicht so offensichtlich. Hier ist es der herrschenden Organisation, die sich Die Gesellschaft nennt, gelungen, das Denken der Menschen zu beherrschen und sie so zu kontrollieren. Offensichtliche körperliche Gewalt gibt es nicht, wenn, dann wird sie im Verborgenen angewendet.
Die Gesellschaft kontrolliert nicht mit Gewalt, aber sie kontrolliert! Und zwar alles. Es gibt nur noch wenig Individualität, die Menschen tragen die gleiche Kleidung, leben in ähnlichen Häusern und gleichgestalteten Siedlungen. Sie besitzen nur sehr wenige persönliche Gegenstände. Es wird vorgegeben, was sie essen, wann und wie viel, es gibt nur begrenzte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, jeder hat einen Zeitplan, nicht nur für die einzelnen Tage, sondern für das gesamte Leben. Man kann entscheiden, ob man heiraten will oder nicht, aber wen man heiratet wird vorgegeben. Mit 17 werden für die Heiratswilligen anhand von Daten, Formeln und Statistiken die perfekten Partner ausgewählt, geheiratet wird mit 21, Kinder kann man bekommen, bis man 31 ist und mit 80 wird gestorben. Jeder Mensch ist systematisch erfasst, alles wird gespeichert, seine Vorlieben und Abneigungen, jede Station seines Lebens. Mit diesen Daten werden die wahrscheinlichsten Verhaltensweisen der Personen berechnet.
Die Menschen treffen keine eigenen Entscheidungen mehr, sie haben keine Wahl und auch keine Vorstellung davon, was eine "Wahl" sein soll. Dieses Konzept wird aus den Gedanken ausgemerzt, von Generation zu Generation verblasst es immer mehr.
Weder in Panem noch in Cassias Welt bleibt den Menschen eine Wahl, wenn sie überleben möchten, dennoch sind die Menschen in Panem frei in ihren Gedanken. Sie können noch immer Entscheidungen treffen, sie können die Konsequenzen sehen und sich ihnen stellen. Diese Möglichkeit haben die Menschen in Cassias Welt nicht. Sie lernen nicht mehr, wie man eine Entscheidung trifft, weil sie es so gut wie nie tun müssen. Sie stellen das System nicht in Frage, weil es ihnen, anders als den Menschen in Panem, gut geht. Sie leiden keinen Hunger, es gibt keine Krankheiten, so gut wie keine Unfälle, keine offensichtlichen Bedrohungen... also keinen dringenden Grund, sich zu wehren. Die Bequemlichkeit siegt, warum sollte man etwas ändern wollen, wenn doch klar ist, dass die Gesellschaft nur das beste für einen tut? Man bekommt die passende Nahrung, den passenden Beruf, den passenden Partner, man ist nicht selbst verantwortlich für sein Leben.
Das unterscheidet auch Katniss von Cassia. Katniss musste früh lernen, für sich selbst und nach dem Tod ihres Vaters auch noch für Mutter und Schwester zu sorgen. Sie muss Nahrung beschaffen, auch illegal, um das eigene Überleben und das ihrer Familie zu sichern. Das Kapitol ist der Gegner, der Feind, der das Leben so schwierig macht. Cassia hingegen lernt nur, was für sie nötig ist. Wie alle erhält sie eine Grundausbildung, die dann ihren Fähigkeiten entsprechend spezialisiert wird. Es wird genau berechnet, wie viele Kalorien sie benötigt und dementsprechend bekommt sie ihre Nahrung vorgesetzt. Sie muss sich um nichts wirklich kümmern, das tut die Gesellschaft. Und sie tut es gut, sie ist nett und freundlich und will nur das beste für alle. Cassia ist glücklich, denn sie kann sich das Leben nicht anders vorstellen.
Das liegt auch daran, dass die Gesellschaft in Cassias Welt genau festgelegt hat, welche Informationen an welche Personen gehen. Eine strenge Informationsüberwachung gibt es auch in Panem, das Kapitol legt fest, was die Menschen in den Distrikten über die anderen Distrikte erfahren und vor allem, was nicht und auch, was die geschichtlichen Fakten angeht, hat das Kapitol eine ganz eigene Version. Das Kapitol arbeitet gezielt mit Drohungen und grausamen Bildern, um die Menschen einzuschüchtern und ihnen immer wieder ihre Wehrlosigkeit ins Gedächtnis zu rufen.
Die Informationsüberwachung in Cassias Welt funktioniert im Prinzip ähnlich, aber subtiler und gründlicher. Die Kinder lernen nur das, was sie für ihren Beruf wissen müssen und kein bisschen mehr. Das Konzept von Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungen wird ausgemerzt und die Menschen lassen es geschehen. Den Menschen wird ein systematisches, rationales Denken in vorgegebenen Bahnen beigebracht, für Kreativität und Phantasie ist kein Platz, auch Gefühle haben wenig Bedeutung. Die Menschen können lesen und am Computer tippen, aber nicht mehr mit der Hand schreiben.
Es gibt einen festgelegten Kanon von Kunstwerken, der sehr beschränkt ist. Die Gesellschaft hat beschlossen, dass zu viele Kunstwerke nicht gut seien, dass die Kultur überfrachtet und zu ungeordnet und undurchschaubar sei und deswegen limitiert werden müsse. So gibt es nun nur noch je 100 Gemälde, 100 Geschichten, 100 Lieder, 100 Gedichte... alle anderen wurden konsequent und gründlich vernichtet und neue gibt es nicht, weil die Menschen kaum Gelegenheit bekommen, ihre eigene Schöpferkraft zu entdecken oder eigene Gedanken zu entwickeln.
Mit Kys Hilfe gelingt es Cassia dennoch, sich von den vorgefertigten Denkbahnen zu lösen, Fragen zu stellen und zu zweifeln. Das ist ihre Art von Rebellion. Auch Katniss rebelliert, erst unbewusst, dann immer bewusster und gezielter gegen jeden, der versucht, ihr Leben zu kontrollieren. In Panem arbeitet die Rebellionsbewegung gezwungenermaßen mit ebenso grausamen Mitteln wie das Kapitol, es ist ein Krieg zwischen Unterdrückern und Unterdrückten, es geht um alles oder nichts.
Cassias Rebellion, die noch in den Anfängen ist, da ja bisher nur der erste Teil der Geschichte erschienen ist, ist von anderer Art. Cassia muss erst ihre eigenen starren Denkmuster überwinden, bevor sie überhaupt erkennt, dass mit dem System der Gesellschaft etwas nicht stimmt. Ihre Rebellion ist persönlicher und viel schwieriger, weil sie in ihrem Inneren stattfindet. Cassia muss erst denken lernen, bevor sie handeln kann.
Die Kontrolle der Gesellschaft ist umfassender und stärker als die des Kapitols und daher schwieriger zu überwinden. Dennoch gibt es in beiden Geschichten die Rebellion gegen die herrschende Gruppe, wie erfolgreich sie nun sind, müsst ihr selbst lesen.

 

 

Ich möchte in keiner der beiden Welten leben. Ich möchte nicht in Panem Hunger leiden und mich ständig vom Kapitol und seinen Friedenswächtern bedroht fühlen. Aber noch viel weniger möchte ich in einer Welt leben, in der ich keine eigenen Entscheidungen treffen kann, in der es nur 100 Geschichten und nur 100 Lieder gibt, in der es keinen Platz für Poesie und Gefühle gibt...
Ich habe beide Geschichten wirklich gern gelesen, ich fand es interessant, wie die dystopischen Welten sich entwickelt haben und funktionieren... oder wie nicht. Dabei scheint mir Cassias Welt jedoch deutlich vielschichtiger und gefährlicher als Panem, das vorrangig grausam ist und diese Grausamkeit auch nicht im mindesten verschleiert. In Cassias Welt wird angestrengt der Eindruck aufrecht erhalten, dass alles in Ordnung ist, dass alles gut ist, dass es keine Probleme oder Ungerechtigkeiten gibt... dabei schreckt die Gesellschaft auch nicht vor Erinnerungsmanipulationen und -löschungen zurück.
Beide Gesellschaften weisen ähnliche Strukturen auf und arbeiten mit ähnlichen Mechanismen, um die Menschen zu kontrollieren, dennoch unterscheiden sie sich stark voneinander. Und ebenso unterscheiden sich die Rebellionen gegen die Systeme voneinander.

 

Dystopische Geschichten helfen, uns schon heute Strukturen bewusst zu machen, die zur Kontrolle der Massen eingesetzt werden, zum Beispiel Medien und Informationen.
Cassias Welt ist insofern für mich interessanter, weil die Kontrollmechanismen dort vielschichtiger sind als in Panem. In Cassias Geschichte zeigt sich vor allem deutlich, wie wichtig die Kunst für die Menschheit ist. Sie inspiriert uns zu neuen, ungewohnten Gedankengängen, sie weckt in uns Gefühle und ist ein Mittel, diese Gefühle auszudrücken und anderen zugänglich zu machen. Gefühle sind wichtig, denn sie sind es, was uns zu Menschen macht. Und unsere Menschlichkeit dürfen wir uns nicht nehmen lassen.

 

In diesem Sinne: Lest, Leute, lest! Sonst seid ihr verloren!

21:17 - 11.09.2011 - Kommentare {0} - Kommentar hinterlassen

Spätsommer

 

Du und ich sitzen am Teich,
alles leuchtet sonnengold,
genauso hab ich es gewollt,
doch die Nacht kommt gleich.
 
Aber noch ist sie nicht hier,
nur wir beide und die Mücken,
deine Hand krault meinen Rücken,
das ist wirklich lieb von dir.
 
Wenn uns das Leben auseinandertreibt,
wirst du mich vergessen,
doch wir haben hier gesessen
unser Spätsommermoment... der bleibt.


Wolpertinger Kim Meridian 21.08.2011 16:05:07


Wer kann, der schaue in den Dunkelkammereintrag Nr. 58746, da haben noch andere gedichtet.


Und falls sich jemand für den Hintergrund interessiert... in das Gedicht flossen die gestrige Abendstimmung, zwei Wise-Guys-Lieder, die heutige Sendung mit der Maus und die anderen Gedichte in 58746 mit ein.



17:19 - 21.08.2011 - Kommentare {0} - Kommentar hinterlassen

Merkwürdige Anfragen - 1

Wenn man direkt im Eingangsbereich eines öffentlichen Gebäudes sitzt, kommt es vor, dass es auch ungewöhnliche, seltsame und lustige Anfragen gibt. Solcherlei Anfragen möchte ich zu eurer Erheiterung sammeln und hier nach und nach veröffentlichen. Dieses ist der erste Streich...

 

"Haben Sie auch Postkarten?"


"Haben Sie eine Schere, ich muss mir da einen Faden vom Pulli abschneiden..."

 

Und mein Favorit:

"Welcher Wochentag ist denn heute?"


18:10 - 17.08.2011 - Kommentare {1} - Kommentar hinterlassen

Positiver Stress

Heute war die Wiedereröffnung nach der Schließungszeit. Jede Menge Leute, die gucken wollten, was sich geändert hat, jede Menge Medien, die zurückgebracht wurden und in die Regale zurück gestellt werden mussten, jede Menge Fragen, die beantwortet werden wollten und jede Menge Trubel und Gewusel und Stress... es war klasse! Ich war so vertieft in das Geschehen, dass ich keinen Blick mehr für die Zeit hatte und ganz überrascht war, als meine Arbeitszeit um war. Bitte drückt die Daumen, dass das noch lange so bleibt! 

20:32 - 16.08.2011 - Kommentare {5} - Kommentar hinterlassen

Plüschtiere suchen ein Zuhause!

Bei meiner lieben Freundin Güniver lebt eine kleine Herde Plüschtierchen mit praktischer Schlüsselsammelfunktion, die es in die Große, Weite Welt hinauszieht.

Aber die Kleinen möchten sich ungern allein und ohne Schutz in die Fremde begeben, deswegen suchen sie verantwortungsbewusste Leute, die sie bei sich aufnehmen und ihnen ein wenig die Welt zeigen.
Und natürlich sollen die Plüschtierchen auch brav der alten Heimat Nachricht geben, wie es ihnen ergeht.
Da brauchen sie etwas Hilfe beim Postkarten schreiben.

 

Einige haben bereits ein neues Heim gefunden, andere warten noch. Wenn ihr die Patenschaft eines kleinen Plüschtierchens übernehmen möchtet, dann meldet euch bei Güni oder bei mir.

Hier könnt ihr euch die Herde ansehen.

Bei mir wird die kleine Katze einziehen.
Ich freu mich schon!

12:31 - 14.08.2011 - Kommentare {2} - Kommentar hinterlassen

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freue ich mich sehr,
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Es grüßt,
die Kim

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