Vergangenes Wochenende fuhren wir nach Offenbach-Hundheim in der Pfalz auf einen wunderschönen Mittelaltermarkt. Wir traffen uns dort mit unserem Ziegenschmied und seiner Truppe (zu der auch drei wunderhübsche weisse Ziegen gehören) um am Lagerleben teilzunehmen. Es war wunderschön. Die Männer schmiedeten fast den ganzen Tag und wir Frauen kümmerten uns ums Essen (man kann sich kaum vorstellen wieviel Spaß es machen kann am offenen Feuer zu kochen, oder wie schwer es ist eine Dose ohne Dosenöffner zu öffnen, wenn man es nicht selbst erlebt hat) und gingen mit den Ziegen auf dem Markt spatzieren. Es gab allerlei schöne Dinge zu bestaunen. Vom Glasbläser über den Korbflechter bis hin zum Bürstenmacher und Töpfer war alles vertreten. Ausserdem gab es auch ordendlich was auf die Ohren. Die Gruppen Triskilian und Danserye waren da und die Gaukler von miNimulus. Ausserdem wurden Schaukämpfe von den Landsknechten und Rittergruppen aufgeführt. Auch ein improvisiertes Laienspiel (an dem wir aktiv teilnahmen) war zu bestaunen. Es handelte von einem Wilddieb, der wurde von den Soldaten des ansässigen Grafen über den ganzen Markt geführt und mit ihm auch ein junger Bursche der dem Wilddieb wohl helfen wollt, weil ihn die Soldaten so sehr quälten. Als nun die ganze Truppe in unserem Lager ankam, hatte der Ziegenschmied erbarmen mit den zwei Gefangenen. Sie wurden mit ihren Ketten bei unseren Ziegen angebunden. Mit viel Überzeugungsarbeit erlaubten uns die Soldaten den Burschen ein wenig kalte Ziegenmilch zu geben. Der Ziegenschmied bat seine Magt mit zur Verhandlung zu gehen um sicher zu gehen das sie für die zwei Burschen entlastend aussagen konnte. Die Magt besitzt viel Redegeschick und überzeugte den Graf davon das es besser wäre die Burschen für einige Zeit in der Schmiede zu schuften, als ihnen eine Hand abzuhacken, was die Verurteilten auch gerne taten. Alles in allem war es ein fast perfektes Wochenende. Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt und einige sehr gute Gespräche geführt. Es wurde sehr viel gelacht und mein Schwesterchen hat sich eine Blase getanzt. Doch alles was so schön ist geht zu schnell vorbei. Sicher steht das sowas in der Art so bald wie möglich wiederholt werden muss *gg* Vielleicht kriege ich noch ein paar Fotos von diesem schönen Markt. Wenn ich es dann noch schaffe die hier rein zu packen, kann alle Welt bestaunen wie herrlich es dort doch war.
Ein Geburtstag ist immer etwas schönes. Und man soll die Feste ja bekanntlich feiern wie sie fallen. So auch heute. Meine kleine Schwester hat Geburtstag und noch dazu Urlaub. Ganz was feines. Also wollten wir zu diesem besonderen Anlass auch in ihren Gebu rein feiern. Gesagt getan, es war sehr lustig. Es konnte auch nur lustig werden wenn 2 so verrückte Nudeln wie wir feiern wollen. Alles schön hergerichtet auf dem Balkon, gemütlich mit leckeren kühlen Getränken, lachen im Schein der Fackeln. Nun war eine der Fackeln mit einem etwas zu langem Docht bestückt. Dem kann abgeholfen werden. Blasen können wir ja *fg*. Nur doof das man so nen Fackeldocht der gut in Lampenöl getränkt war nicht so einfach auspusten kann. Aber da wir ja starke Frauen sind, konnten wir auch diese schwere Aufgaben, nach viel gekicher und gelächter, lösen. In diesem Sinne.....*prost* PS: Diesen Eintrag widme ich meiner kleinen Gebu Schwester *gg*
Es begab sich zu einer Zeit, da zog mein kleines Schwesterchen in ihre eigene Wohnung. Und wie es eben so ist, man merkt erst mit der Zeit was noch so alles fehlt und was man eigentlich noch brauchen könnte. Also fuhren wir heute zusammen zum nächsten großen Warenhaus unseres Vertrauen um nach einem sogenannten Küchenwagen zu schauen der diese Woche im Angebot sein soll. Wir fanden das besagte Teil auch recht schnell.....also einpacken...bezahlen und wieder nach hause fahren. Dort abgekommen, aus dem Auto ausladen, hochtragen, alle Teile auspacken und zusammen bauen *höhö*. Das hört sich einfach an wenn man schon etwas Erfahrung im zusammenbauen von Möbelstücken hat. Aber klein Schwesterchen (ich lieb sie über alles), mit recht wenig Erfahrung in diesem Bereich,wollte das alleine machen. Was ja auch vollkommen ok ist. Es war herrlich anzuschaun. Und zu ihrer eigenen Überraschung hat sie es sehr gut gemacht. Ich hab mich derweil als Handlanger und "Heb mol" (zu deutsch:Halt dieses Teil bitte mal fest) betätigt. Und wenn mal was nicht gleich gepasst hat, hier und da ein kleiner Tipp.....taddaaa.....der Küchenwagen war zusammengebaut. Und jetzt soll nochmal einer sagen Frauen können sowas nicht *fg*