Geschrieben von subculthur am 24.10.2008 um 06:08 in Culthur. 1 Kommentare. Link.
Einfach weil's geil ist...
So long...
Geschrieben von subculthur am 20.10.2008 um 19:22 in Außenaufnahmen. 3 Kommentare. Link.
Sie war das Kind einer Zeit, als ich monatelang in einem Lehrerzimmer in einem japanischen Kaff namens Soja saß und mir überlegte, wie ich den Tag rumbekomme. Über ein Jahr lang (der erste Eintrag erfolgte am 17. Oktober 2007) durfte ich Euch mit skurrilen Dingen aus meiner Jugend und meinem Alltag unterhalten. Später kam Freund Judomax hinzu und stand meinem Sarkasmus in nichts nach.
Mein Sarkasmus war allerdings auch meine letzte Waffe in einem Kampf gegen das Establishment. Ein Kampf, aus dem ich (Danke, Mike) "blutig aber stolz und aufrichtig" hervorgehe. Ich habe dafür vieles vernachlässigt. Auch das, weswegen ich einst nach Japan ging. Nun ist meine Zeit hier zuende, und ich muß weitergehen, wieder der alten Linie folgen. Seit einiger Zeit schon fehlen mir Zeit und Lust, mich hier wirklich zu engagieren. Und ich brauche die Subculthur als Zeitvertreib nicht mehr. Das bedeutet, daß ich das Projekt Subculthur nicht mehr weiter verfolgen werde.
Richtig, die Subculthur wird nach und nach einen langsamen und stillen Tod sterben. Löschen werde ich sie wohl vorerst noch nicht, denn sie ist mir auch ein kleines Mahnmal für einen Abschnitt meines Lebens.
Ich hoffe, ich konnte den alten Geist erhalten, die Lust an allem wecken, was "sub" ist. Ob es ein neues Projekt geben wird, weiß ich noch nicht. Ich will mich ja nun schon seit einem Dreivierteljahr meinem Buchprojekt widmen, was mir aufgrund meines Arbeitslebens einfach nicht möglich war. Fest steht, daß es eine Internetpräsenz bez. meines zukünftigen Budo-Trainings und -Unterrichts geben wird. Vor konkreten Aktivitäten außerhalb Japans wird damit aber eher nicht zu rechnen sein.
Bleibt dem Team von www.subculthur.net.tc doch einfach gewogen...
*mosch*
Geschrieben von subculthur am 20.10.2008 um 11:36 in beim Morgenkaffee.... 2 Kommentare. Link.
Mit sofortiger Wirkung ist der offizielle Subculthur-Videochannel eröffnet.
Und hier auch schon unser erster Video-Broadcast:
Geschrieben von subculthur am 19.10.2008 um 21:14 in beim Morgenkaffee.... 0 Kommentare. Link.
Eines der vielen Dinge, die ich vermissen werde...
Geschrieben von subculthur am 19.10.2008 um 21:05 in Kino und DVD. 0 Kommentare. Link.
Geschrieben von subculthur am 19.10.2008 um 15:30 in Kopf meets Tischplatte. 2 Kommentare. Link.
In Bezug auf jenes Forum habe ich zur zum besseren Verständnis Aller Leser eine Illustration der dort praktizierten Unwissenheit hier eingestellt. Viel Spaß beim Gucken *FG*
Geschrieben von subculthur am 19.10.2008 um 10:51 in Außenaufnahmen. 0 Kommentare. Link.
... schwere Geburt! Drecksding, dreckiges!

Geschrieben von subculthur am 18.10.2008 um 05:24 in Kopf meets Tischplatte. 5 Kommentare. Link.
Da eröffnet ein neues, kampfkunstbezogenes Forum. Der eher unbeworbene Vorläufer, in dem sich die Mitglieder und Initiatoren erstmal zusammengefunden hatten, lief eine zeitlang unter großer Harmonie und hohem Niveau der Beiträge. Auch ein gewisser "Hunger" nach Erfahrungs- und Wissensaustausch war dort zu spüren. So sollte ein Internetforum eigentlich sein.
Als dann das eigentliche Forum starten sollte, gab es Verzögerungen, über denen man sich die Augen auszuhacken begann. Ein neues Forum unter diesen Vorzeichen? Ohauerah! Aber es ging dann doch los, und startete zunächst friedlich.
Mittlerweile haben es die (zumindest geistig) prostpubertären Admins (zumindest einer davon) geschafft, durch ihre Inkompetenz in Sachen Kampfkunst und Forenadministration jegliche Ambitionen zum Schreiben zum Erliegen zu bringen. Gute Beiträge wie im Vorläufer-Forum sucht man vergeblich. Das neue Forum, was zudem noch unter Kosten läuft, ist eine Plattform für Kungfu-SV-Verschnitte und deren recht redeungewandte Vertreter. Und die, die am lautesten schreien, hört man auch eher. Klar, daß die sich die Bewunderung jenes Admin einhandeln.
Mittlerweile wird weniger über Kampfkunst gesprochen, vielmehr über deren "philosophische Komponenten", Meditation, Tod, schöner Einkaufen mit den Kampfkünsten etc. Schon interessant, wie sich ein (zumindest geistig) Haufen Minderjähriger ohne ausreichende Erfahrung zu Themen wie Tod und Trainingsgestaltung meinen äußern zu müssen. Ich habe meinen Mod-Posten dort niedergelegt.
Geschrieben von subculthur am 17.10.2008 um 16:39 in Außenaufnahmen. 0 Kommentare. Link.
Im Dezember geht es endgültig weg hier. Näheres folgt...
Geschrieben von subculthur am 13.10.2008 um 05:49 in Außenaufnahmen. 0 Kommentare. Link.
... ist mein bester Freund in diesem aussichtslosen Kampf um die Erhaltung meiner Würde. Heute ist Tag des Sports. In Japan ist eigentlich jeder Tag Tag des Sports, wenn man sie denn sieht wie sie "walken" oder versuchen, ihren Baseball-Swing oder ihren Golfschwung zu perfektionieren - ohne Schläger. Und das alles nur weil ihnen jemand sagt, daß man das tun muß. Ich bin z.B. ein wenig drin in der Golf-Mentalität und muß sagen, daß Golf ein Sport ist, der schon fast eine Lebenseinstellung ist. (Man könnte jetzt über die Nähe von Golf zu Karate diskutieren, was ich mir an dieser Stelle spare. Zuerst diskutiere ich evtl. die Nähe von Golf zu Iaidô.) Golf als Lebenseinstellung in Japan? Hahaha... (das Lachen des verzweifelten Narren)...
Nein, im Ernst: Alles in Japan wird gemacht, um Kaiser und Vaterland zu dienen - Schule, Uni, Karôshi, der perfekte Golfschwung... Alles um die Volksgesundheit und des Kaisers Soldaten zu sichern. Der Hohn dabei ist nur: Die Mentalität der Meiji-Zeit hält sich so hartnäckig, daß man tatsächlich glaubt, dies sei Bushidô. (Jaja, der alte Nitobe, der mal nie Kampfkunst gelernt hat, hat einst den Standard gesetzt.) Aber Bushidô braucht man nun auch nicht mehr. Die Amis haben neue Standards gestezt. Und so pflegt man nun die Herzen der Kinder und macht aus ihnen bessere Menschen, indem man sie weiter schlägt (ist mittlerweile verboten, aber was bedeuten schon Gesetze in Japan?), sie Katakana-Englisch lernen lässt (ist auch nicht mehr erlaubt) oder ihnen erzählt, das Internet sei böse. Doch, doch, so macht man bessere Menschen.
Mich kratzt das nicht mehr. Morgen tritt meine Suspendierung in Kraft. Denn wenn eine Herrenrasse auf die andere trifft, dann gewinnt eben die arische, denn das Stärke muß über das Schwächere triumphieren. Und dann kommt es zwangsläufig zu Konflikten, wenn man nicht alles schlucken will. Und bevor es jetzt heißt, ich hätte nationalsozialistische Anhänge, der sollte sich die Mentalität der Japaner genauestens betrachten. Und damit meine ich nicht das "Alte Japan", des (echten) Bu(shi)dô, der hohen Schule der Tee-Etikette etc.. Diese Dinge sind in Japan fast gänzlich unbekannt oder zumindest die Domäne der älteren Menschen. Ich meine die nicht aufgearbeitete Geschichte, das unterschwellige "Wir sind Japaner - wir brauchen das nicht", das sich immer mehr in der Jugend ausbreitet. Während China im Aufstieg ist und es einfach besser macht als Japan - auch etwas was Japaner nicht gerne von der anderen Herrenrasse hören. Es werden neue Standards kommen. Wie gesagt, nicht mehr mein Bier.
So sitze ich am Tag des Sports ganz locker über meiner Tasse schwarzen Kaffe und bin auf Jobsuche in Deutschland. Damit ich nicht in fünf Jahren ALT für Chinesisch sein oder in der All Japan Karate Kungfu Federation trainieren muß.
Japan als Reichsgau können wir nun endgültig vergessen.
Geschrieben von subculthur am 11.10.2008 um 16:42 in Musik. 0 Kommentare. Link.
Ist mir gerade nach:
Geschrieben von subculthur am 11.10.2008 um 15:08 in Außenaufnahmen. 1 Kommentare. Link.
... und die Erziehungsbehörde in Kurashiki:
Geschrieben von subculthur am 9.10.2008 um 16:28 in Musik. 2 Kommentare. Link.
Guten Hardrock bzw. die HR-Balladen a lá Poison werden heute einfach nicht mehr gemacht.
Erinnerungen, Erinnerungen...
Geschrieben von subculthur am 1.10.2008 um 16:46 in Musik. 1 Kommentare. Link.
Ihr wisst schon warum, wieso und weshalb:
Geschrieben von subculthur am 24.09.2008 um 16:25 in Außenaufnahmen. Link.
Fünf Minuten nach meiner Ich-bin-wieder-zuhause-und-mir-geht-es-gut-SMS kam prompt die Antwort:
Wieso eigentlich bekomme ich immer dann SMS von Dir, wenn ich gerade an Dich denke? Aber es ist schön so. Danke... Ich liebe dich..."
Das Leben kann so schön sein...
Geschrieben von subculthur am 17.09.2008 um 12:31 . 1 Kommentare. Link.
Es reicht! Bis hierhin und nicht weiter! “Eine Abrechnung” sollte dies hier besser heißen, aber damit würde ich nur wieder den Unbill des Pöbels auf mich ziehen. Nicht daß mir der Unbill des Pöbels etwas ausmachen würde. Im Gegenteil: All die Zuwendung, die man so bekommt, wußte ich für mich zu nutzen. So auch diesmal.
Es geht diesmal nicht um Japans verpektes Erziehungssystem, es geht auch nicht um die Dummbeutel, die allen Fakten zum Trotz immer noch im Kreis zu sitzen scheinen und meinen “Karate ist nur ein Wettkampfspocht” murmeln zu müssen. Es geht um die Subculthur selbst und um das, was sie repräsentieren soll. Wenngleich gewisse JKA-Adepten (oder die, die meinen welche zu sein) wirklich, richtig sub sind. In den vergangenen drei Jahren, besonders aber in den letzten sechs Monaten hat sich mein Leben grundlegend verändert: Der Traum Japan wurde wahr und ist zuende geträumt. Meine Kampfkunst hat eine neue Qualität und einen neuen Sinn bekommen. (Ich danke an dieser Stelle meinen Sensei für ihre großartige Hilfe dabei.) Und ich bin verliebt. Es wird Zeit neue Wege zu gehen.
Wer allerdings nun der Auffassung ist, ich sei damit nun endgültig der Welt der Spießer mit ihren Vorbildjobs verfallen, der befindet sich auf dem Holzweg. Eine Sache bedingt die andere. Und das was mein Leben derzeit bedingt ist schlicht das Resultat dessen, was zuvor passiert ist. Habe ich in der letzten Zeit oft gezweifelt und nach dem Richtig und Falsch meiner Handlungen in der Vergangenheit gefragt, weiß ich heute um so mehr, daß meine freiheitlich-individuelle und z.T. rebellische Grundhaltung, die ich mir seit der Schule bewahrt habe, genau das Richtige war und ist – das was mir entspricht. Selbst wenn meine neuesten Pläne nicht aufgehen sollten, mein Leben ist ein roter Faden ohne Schlingen und Knoten. (Danke nebenbei an die Schrumpfköpfe, die anhand ihres armseligen Lebens meinten, mir etwas anderes einreden zu müssen.) Der Weg liegt klar hinter mir und so kann ich getrost auf die Zukunft vertrauen, denn auch dort zeichnet sich mein Weg nun klar und deutlich ab.
Was hat das nun mit der Subculthur zu tun? Die Antwort ist die folgende: Die Subculthur sollte ein Treffpunkt sein für die, die sich nach dem Spirit ihrer Jugend sehnen und nach den Dingen, die diesem Spirit Nahrung gegeben haben. Dazu gehörten überwiegend Musik, Filme und Literatur, deren Interpreten und Handlung unser Weltbild prägten. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob Motörhead oder Jason Mraz, Rocky oder Star Wars, die Leiden des jungen Werther oder LOTR. Unser Spirit war universell. Und alle die diesen nicht teilten, waren eben jene armseligen Spießer. BÄM!
Jetzt sitze ich hier und versuche die neuen Facetten meines Lebens zu betrachten. Dabei fällt mir nur auf, daß es gar keine neuen Facetten gibt. (Nein, Ihr altersschwachen Karate-Tölpel, das ist KEIN Zen!). Es gibt nur das, was schon immer da war, und was durch die letzten sechs Monate nun an die Oberfläche gekommen ist. Danke an dieser Stelle an diejenigen, die mich egal wie lange schon auf meinem Weg begleiten und an mich glauben. (Tess, Du weißt was ich sagen will? Rouven, es wäre mir eine Ehre an deiner Seite im Kampf zu fallen. Kobu-chan – ich hoffe, ich darf Dich noch so nennen – Du bist toll! Kamiu, … komm her! *knuddel* Mäxchen, ich liebe dich!)
Das bedeutet für die Zukunft: Keine Kompromisse mehr! Mein Leben kann ich dort leben, wo es mir gefällt, und ich brauche dafür niemandes Einwilligung. Vielleicht schon bald ein neuer Job, eine neue Liebe, mein eigenes Dojo… Ich kann diese Dinge endlich angehen und genießen. Weil ich weiß, daß es mein Weg ist – und all das in meinem Leben, was sub war und ist, hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin.
Die Spießer und Schrumpfköpfe dürfen sich dagegen mal den folgenden Titel antun:
Was bedeutet das alles für die Subculthur? Nun, die Subculthur ist ich, aber ich bin nicht ausschließlich die Subculthur. Dem will ich aber Rechnung tragen. Die Subculthur wird daher in den kommenden Monaten ein neues Gesicht bekommen. Ich bin selbst schon gespannt, wie es aussehen wird.
Geschrieben von subculthur am 5.09.2008 um 01:28 in beim Morgenkaffee.... 2 Kommentare. Link.

Geschrieben von subculthur am 2.09.2008 um 12:02 in Außenaufnahmen. 0 Kommentare. Link.
Ich suche zu April oder Mai 2009 einen Job, deutschlandweit. Größere Städte natürlich bevorzugt.
Ich war die letzten zweienhalb Jahre in Japan als Assistant Language Teacher in Lohn und Brot. Weitere Jobs waren mir aufgrund der regionalen Wirtschaftslage, Hautfarbe und dem Fehlen eines Abschlusses an der Tôdai-Universität versagt. Darüber hinaus habe ich im Erwachsenenbereich unterrichtet, gelegentlich Übersetungen bzw. Proofreadings gemacht und neue Sprachlehrer geschult.
Was ich an diesen zweieinhalb Jahren als positiv werten möchte, ist ein dickes Fell und die Fähigkeit trotz personalem und wirtschaftlichen Mißmanagement ein halbwegs vernünftiges Arbeitsumfeld aufzubauen. Dazu noch ein gewisses Maß an Dreisprachigkeit und Durchsetzungsvermögen bei den ausländischen Behörden (Arbeits- und Ausländeramt).
Von meiner Ausbildung her komme ich aus dem Bereich Wirtschaft mit den Schwerpunkten Management und Personal, habe aber keine berufliche Erfahung sammeln können. Frühere Erfahrungen bestehen aus dem Bereich IT (kaufmännisch).
Da mir für den Bereich IT allerdings zig Zertifikate, Netzwerktechnologie und Kenntnisse in Java etc. fehlen, käme nur noch ein Bereich in Frage, der sich auf Neudeutsch "Sportmanagement" nennt. Also adminitrative und kaufmännische Tätigkeiten im Bereich Sport und Fitness. Da kann ich durch meine langjährige Vereinsarbeit Erfahrungen vorweisen.
Falls jemand etwas weiß, jemanden kennt usw. wäre ich sehr verbunden.
PS: Ich hab schon sämtliche Headhunter-Seiten, Jobbörsen etc. in den Bookmarks.
Geschrieben von subculthur am 29.08.2008 um 08:19 in beim Morgenkaffee.... 0 Kommentare. Link.
Da bin ich wieder, und erkläre die halbe Sommerpause für beendet. (Mäxchen hatte sich ja freundlicherweise um die andere Hälfte gekümmert - dafür an dieser Stelle danke!)
Eigentlich will noch gar keine richtige Stimmung aufkommen, auch wenn der Alltag mich schon wieder eingeholt hat. Hatte irgendwie keine rechte Lust, den Koffer auszupacken.
Hier ein paar Impressionen:











