Geschrieben von subculthur am 29.07.2008 um 09:38 in Außenaufnahmen. 0 Kommentare. Link.
Ich bin zwar keine blöde Kirsche in Alk (die schmecken immer noch zum Kotzen), aber die Subculthur geht bis Ende August in die Sommerpause.
Gehabt Ech wohl bis dahin und vergeßt nicht, nett zueinander zu sein.
Geschrieben von subculthur am 29.07.2008 um 05:31 in Außenaufnahmen. 1 Kommentare. Link.
Im StudiVZ fand ich eben die folgende Frage des Tages:
Die Frage ist gut, wie ich finde.
Geschrieben von subculthur am 29.07.2008 um 04:33 in Culthur. 1 Kommentare. Link.
Auf der Webseite der Tagesschau fand ich heute dies hier:
Und ich gebe zu, ich hatte sie auch: die guten, alten Mix-Tapes (und habe sie sogar immer noch). Die waren richtig sub. Und der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Bevor mein CD-Brenner den Tapes den Rang ablief, gestalteten wir noch mit einem C64 und genialen Programmen wie "Star-Texter" und Screenshots mittels des Final Cartridge III unsere eigenen Cassettencover. Tapes mit Thema. Und dann noch in verschiedenen Folgen.

Geschrieben von subculthur am 20.07.2008 um 04:46 in beim Morgenkaffee.... 0 Kommentare. Link.
Ich war zwar noch etwas angeschlagen, habe aber meinen üblichen Samstagsablauf durchgezogen und sogar mal wieder gut und mit Appetit gegessen.
Heute morgen geht es mir sogar noch besser *gg*
Geschrieben von subculthur am 19.07.2008 um 05:28 in beim Morgenkaffee.... 1 Kommentare. Link.
Hallihallo...
Nachdem jetzt endlich Ferien sind und ich ab Dienstag nichts zu tun haben werde (Eigentlich bin ich arbeitstechnisch auf "Standby", also hoffen wir, da da nix kommt bis zum eigentlichen Urlaub.), hat sich pünktlich zum Auftakt des potentiellen süßen Nichtstuns gestern wieder ein Nierenstein gesellt. Das macht natürlich Laune bei 35° Außentemperatur. Zum Glück war der Spuk zum Abend wieder vorbei, und ich habe mich aufs Neue besinnen müssen, daß meine Zeit hier sich dem Ende neigt. Wenigstens hat sich mein verstärktes Trainingspensum ausgezahlt, denn auf der Röntgenaufnahme zeigte sich mein Rücken schön gerade.
Dafür war ich dann auch dank Beschwerdefreiheit heute morgen wieder beim Kindertraining und bin gespannt auf die heutige Einheit am Abend, zu der sich einige Teilnehmer angekündigt haben.
Sonst gibt es wenig Neues. Mit Wehmut sehe ich nach Germanien, wo ich dies Jahr einiges zu tun beabsichtigt hatte. Aber gut, kommt das nächstes Jahr. Am 5. fliege ich zum Billig-Sparpreis in den Urlaub und entkomme dem Wahnsinn hier.
Bis dahin einen ganz lieben Gruß an mein Licht:
Geschrieben von subculthur am 14.07.2008 um 15:35 in Musik. 0 Kommentare. Link.
... die nicht asiatisch ist ;-)
Lieben Gruß bin ich mal wieder Zeit habe zu schreiben.
Geschrieben von subculthur am 5.07.2008 um 16:19 in beim Morgenkaffee.... 0 Kommentare. Link.
Nach dem letzten Kommentar bez. meines letzten Vorstellunsgespräches nun diese Info:
Ich bin bei Pasona registriert, aber wenn es da etwas für mich gibt, wird es vor Oktober nix. (Deshalb gab es davon auch nix zu berichten.)
Jetzt steht außerdem erstmal der Urlaub an. Und mehr Training. Und überhaupt kommen jetzt nur noch die wichtigen Dinge dran:
Geschrieben von subculthur am 3.07.2008 um 15:40 in Kopf meets Tischplatte. 1 Kommentare. Link.
... oder der Tag im Kalender rot makiert... oder was auch immer. Auf jeden Fall war er denkwürdig.
Die Arbeit war scheiße wie immer. Alles vergebene Liebesmüh. Es hat auch nichts gebracht, daß ich im Anzug angetantzt bin wegen der Kasper von der Erziehungsbehörde, die sich 2 Minuten (!) meinen Unterricht angesehen haben. (Weil man sich ja in zwei Minuten eine fundierte Meinung bilden kann.) Egal, da habe ich eh resigniert. Der Tag begann danach richtig.
Zuerst fand ich die Gehaltsabrechnung im Briefkasten. Und sie stimmte sogar! Die brauchte ich außerdem für mein Arbeitslosengeld. Auf dem Arbeitsamt lief dann auch mal alles glatt. Nach zehn Minuten war ich da wieder raus. Und nächste Woche gibt's die erste Rate. Und dann habe ich noch die finanziellen Mittel freimachen können um meine (sehr günstig geschossenen) Tickets nach Thailand zu bezahlen. Der August ist gerettet.
Und da das alles viel zu gut ist, um wahr zu sein:
Geschrieben von subculthur am 29.06.2008 um 15:32 in Außenaufnahmen. 0 Kommentare. Link.
Meine Gedanken weilen heute bei Jörg Z. für eine aufmunternde Mail, meiner Deutschschülerin, mit der ich mich nach der Stunde noch ca. vier Stunden lang königlich unterhalten habe und meinem Vater, der mir sehr viele von den Dingen sagt, auf die ich schon immer gewartet hatte...
Na ja, und dann noch bei der Alten Brücke, einer Meisterin ihres Fachs (Sau!), der lieben Rei (HDGDL), den Beratern und bei meinem Kanchô, den ich ganz doll lieb habe.
Geschrieben von subculthur am 28.06.2008 um 16:08 in Mittelalter und Fantasy. 0 Kommentare. Link.
Happiness, Content, Joy. The meanings for the Sun are fairly simple and consistent. Young, healthy, new, fresh. The brain is working, things that were muddled come clear, everything falls into place, and everything seems to go your way. The Sun is ruled by the Sun, of course. This is the light that comes after the long dark night, Apollo to the Moon's Diana. A positive card, it promises you your day in the sun. Glory, gain, triumph, pleasure, truth, success. As the moon symbolized inspiration from the unconscious, from dreams, this card symbolizes discoveries made fully consciousness and wide awake. You have an understanding and enjoyment of science and math, beautifully constructed music, carefully reasoned philosophy. It is a card of intellect, clarity of mind, and feelings of youthful energy. What Tarot Card are You?
You are The Sun
Take the Test to Find Out.
Geschrieben von subculthur am 28.06.2008 um 15:55 in Außenaufnahmen. 0 Kommentare. Link.
Irgendwie passiert nicht wirklich viel... Ein ruhiges Wochenende hat begonnen. Und der Streß der letzten Monate zeigt seine Folgen: Heute morgen ging nix und ich habe bis 12 Uhr geschlafen. Nicht rumgegammelt - nein - richtig tief geschlafen und geträumt, was ich seit Monaten nicht mehr habe. Dafür natürlich völlig wirres Zeugs. Den Tag über ein bißchen aufgeräumt und zur Teestunde gegangen.
Danach bin ich auf den Freßtrip gekommen: Sushi, Maguro-Don, Chips (Salt & Vinegar *lechz*), Eis, und der Körper schreit nach zitroniger Limonade.
Eins gibt's doch: Am 2. Juli habe ich ein Vorstellungsgespräch. Hoffentlich kommt da was bei rum.
Später fand ich noch das hier:
Geschrieben von subculthur am 23.06.2008 um 15:45 in Mittelalter und Fantasy. 0 Kommentare. Link.
Divine Wisdom. Manifestation. Explanation. Teaching. All things relating to education, patience, help from superiors.The Hierophant is often considered to be a Guardian Angel. The Hierophant's purpose is to bring the spiritual down to Earth. Where the High Priestess between her two pillars deals with realms beyond this Earth, the Hierophant (or High Priest) deals with worldly problems. He is well suited to do this because he strives to create harmony and peace in the midst of a crisis. The Hierophant's only problem is that he can be stubborn and hidebound. At his best, he is wise and soothing, at his worst, he is an unbending traditionalist. What Tarot Card are You?
You are The Hierophant
Take the Test to Find Out.
Geschrieben von subculthur am 23.06.2008 um 08:58 in beim Morgenkaffee.... 0 Kommentare. Link.
Self-sacrifice, Sacrifice, Devotion, Bound. With the Hanged man there is often a sense of fatalism, waiting for something to happen. Or a fear of loss from a situation, rather than gain. The Hanged Man is perhaps the most fascinating card in the deck. It reflects the story of Odin who offered himself as a sacrifice in order to gain knowledge. Hanging from the world tree, wounded by a spear, given no bread or mead, he hung for nine days. On the last day, he saw on the ground runes that had fallen from the tree, understood their meaning, and, coming down, scooped them up for his own. All knowledge is to be found in these runes. The Hanged Man, in similar fashion, is a card about suspension, not life or death. It signifies selflessness, sacrifice and prophecy. You make yourself vulnerable and in doing so, gain illumination. You see the world differently, with almost mystical insights. What Tarot Card are You?
You are the Hanged Man
Take the Test to Find Out.
Geschrieben von subculthur am 22.06.2008 um 14:30 in beim Morgenkaffee.... 0 Kommentare. Link.
... aber es gibt für alles ein erstes Mal: Change, Transformation, Alteration. People fear this card, but if you want to change your life, this is one of the best indicators for it. Whatever happens, life will be different. Yes, the Death card can signal a death in the right circumstances (a question about a very sick or old relative, for example), but unlike its dramatic presentation in the movies, the Death card is far more likely to signal transformation, passage, change. Scorpio, the sign of this card, has three forms: scorpion, serpent, eagle. The Death card indicates this transition from lower to higher to highest. This is a card of humility, and it may mean you have been brought low, but only so that you can then go higher than ever before. Death "humbles" all, but it also "exults." Always keep in mind that on this card of darkness there is featured a sunrise as well. You could be ready for a change. What Tarot Card are You?

You are Death
Take the Test to Find Out.
Geschrieben von subculthur am 21.06.2008 um 12:52 in Außenaufnahmen. 0 Kommentare. Link.
Also heute war ein richtig merkwürdiger Tag. Ich hatte die ganze Zeit ein komisches Gefühl, als würde ein kleiner Mann in meinem Ohr sitzen, der immer wieder fragt: "Ist das richtig so? Dürfen wir das?"
Zuerst wurde ich durch einen Anruf aus Thailand aus dem Bett geworfen. Und das morgens um fünf. Die andere Seite aber klang so glücklich, daß ich über die Uhrzeit hinwegsehen konnte. Dies hatte mir dann noch zwei Stunden gesunden Schlaf beschert.
Dann habe ich meine Deutschschülerin verabschiedet, da ihr Vertrag heute auslief und sie somit ihre letzte Stunde hatte. Das Gute daran war, daß ich sie weiter privat unterrichten werde, da ihr B*****z einfach zu teuer ist.
Eine sehr angenehme Stunde verbrachte ich dann in der Gegenwart meiner Teemeisterin, die mir neben Nagaita-Demae (eine der im Sommer angewandten Arten Tee zu machen) auch noch ein paar Kniffe bezüglich des Fukuza (des Teetuches) zeigte.
Der Tag endete dann mit jeweils einer Stunde eigenem Training und Unterricht. Dabei war es doch recht ungewohnt, nach all der Zeit mal wieder einen Nichtjapaner zu unterrichten.
Auf dem Weg nach hause fragte ich mich dann nach der Bedeutung dieses merkwürdigen Tages und den Fragen des kleinen Mannes im Ohr, als es mir auffiel:
Ich hatte ganz einfach einen guten Tag.
Geschrieben von subculthur am 20.06.2008 um 09:37 in beim Morgenkaffee.... 2 Kommentare. Link.
Puuhh, hätte ich nicht den Absprung geschafft und innerlich gekündigt während der letzten Woche, wäre spätestens am Montag wieder ein Nervenzusammenbruch fällig.
Obwohl mir das Ergebnis scheißegal ist schleppe ich mich nun in die Klassen und unterrichte. Bzw. tue ich so, denn es ist mir ja scheißegal, ob die was lernen, da ich ja innerlich gekündigt habe. Einer meiner Inhalte ist die vom Erziehungsministerium geforderte Unterlassung der Wiedergabe englischer Aussprache in japanischer Umschrift. Denn es ist einfach nicht möglich, die englische Aussprache so wiederzugeben. Und weil das dennoch getan wurde, spricht jeder thailändische Straßenhändler ein besseres Englisch als ein japanischer Universitätsabsolvent (wenn der Absolvent denn überhaupt Englisch kann). Das Erziehungsministerium hat reagiert und die Transkription englischer Texte und Vokabeln in Katakana verboten. Ein wahrer Meilenstein in der Geschichte japanischer Erziehung, will man meinen. Und so habe ich einen Auftrag.
Nun sehe ich heute nach über einem Monat vergeblicher Arbeit, daß eine der hauptverantwortlichen Englischlehrerinnen die neuen Vokabeln nun doch mit Katakana-Transkription versieht. Auf meine Nachfrage darauf meinte sie - peinlichst berührt - sie wisse ja, daß sie das eigentlich nicht dürfe, aber die schwächeren Schüler bräuchten das halt. Daß wir so quasi gegeneinander arbeiten, darauf kommt sie nicht.
Eine klare Message:
- einen Monat Arbeit für den Arsch
- meine Arbeit ist total unwichtig
- meine Anwesenheit an dieser Schule entbehrt jeden Zwecks.
Wie gut, daß mich das alles nicht mehr kratzt...
Geschrieben von subculthur am 18.06.2008 um 09:18 in Außenaufnahmen. 0 Kommentare. Link.
Heute auf dem Weg zur Arbeit (Wir erinnern uns: Ich darf ja mit dem Auto zur Arbeit fahren! Zum Dank beeile ich mich, in aufrichtigster und ehrfurchtsvollster Referenz wieder und wieder meine Stirn auf den Boden zu legen.) habe ich etwas gesehen, das mir ein Lächeln auf Gesicht zauberte: Vor mir fuhr jemand auf seiner 250er Yamaha-Zwiebacksäge. Und er hat es sichtlich genossen, die Langeweiler in ihren Arbeitsuniformen einfach stehen zu lassen.
Es gibt also in Japan doch Leute, die wissen was gut ist.
Dann hatte ich ein Bild aus meiner Vergangenheit vor mir:

Geschrieben von subculthur am 18.06.2008 um 08:47 in beim Morgenkaffee.... 0 Kommentare. Link.
... scheint sich nach der ersten Woche zu bewähren. Es ist auf der Arbeit alles beim Alten, keiner hat einen Plan, alle arbeiten emsig wie die Ameisen, und die Schüler raffen nichts. Mein Problem sollte es ja nicht mehr sein, und schon schlafe ich schon besser, bin voll Energie und schmiede neue Pläne. Zunächst müssen die Dinge erledigt werden, die im Zuge der letzten zweieinhalb Monate liegengeblieben sind. Dann tun sich in meiner Familie so einiges, was mich glauben lässt, daß meine geplante Rückkehr nach Deutschland vielleicht kein Zufall ist.
Auf jeden Fall sehe ich langsam wieder die guten Dinge an Japan, nachdem die Wolken sich verzogen haben. Aber damit auch was um mich herum vorgeht: Geschäfte gehen pleite, die Spritpreise explodieren, der Yen ist einen Kehricht wert, und alles stöhnt. Ja, man muß einfach mal - ganz unjapanisch - auf die Kacke hauen, und schon hört man, daß ja doch nicht alles so toll ist, wie immer vorgetäuscht wird. Es wird nämlich nicht alles gut, wenn man sich ja nur zu Tode arbeitet oder zu Tode studiert. Jede Volkswirtschaft hat ihre Grenzen, und die Lebensqualität innerhalb der japanischen ist einfach unter dem, was ich von Deutschland gewohnt bin. Was das für meine berufliche Zukunft neben der üblichen Diskriminierung heißt, will ich gar nicht mehr wissen.
So genieße ich erstmal meinen 7-Stunden-Tag, unterhalte mich nach und nach doch mal mit meinen Kollegen und sammle meine neu emporkommenden Ideen - für später.
Und dazu gibt es - wie immer - Musik:
Geschrieben von subculthur am 18.06.2008 um 08:44 in Kino und DVD. 0 Kommentare. Link.
Ich habe mich ja nicht der Tony-Jaa-Euphorie angeschlossen, aber Ong Bak fand ich schon sehenswert. Und man darf gespannt sein auf das was Ong Bak 2 zu bieten hat:
Geschrieben von subculthur am 15.06.2008 um 07:57 in Außenaufnahmen. 7 Kommentare. Link.
...hilft auch kein höherer Reiz mehr.
Arbeitslosengeld gibt es immer noch nicht. Und auch die Reformen des Bildungssystems werden Japan nicht aus seiner Lethargie herausholen. Wenn Schüler einfach unfähig sind, gesprochenes Wort zu reproduzieren, liegt das daran, daß das bestehende Bildungssystem entweder keine Notwendigkeit zum Erlernen einer Fremdsprache sieht - was nicht nur meinen Job sondern auch meinen ganzen Berufsstand ad absurdum führt - oder daß die pseudo-wissenschaftlichen Ansätze der Amerikaner bez. des Erlernens einer Fremdsprache einfach ganz großer Unfug sind - der monolinguale Ansatz kann nur dann funktionieren, wenn der Unterricht vollständig monolingual stattfindet. Eine Unterrichtsstunde pro Woche oder gar im Monat schafft keine Abhilfe. Man kann eben nicht in kürzester Zeit lernen, woran andere Jahre arbeiten. Ganz besonders dann, wenn keine Differenzierung hinsichtlich der Leistung vorgenommen wird. In einer japanischen Mittelschule sitzen Schüler aller Begabungs- und Intelligenzstufen zusammen in einer Klasse. Eine Einteilung in Haupt-, Realschule und Gymnasium sieht das japanische System nicht vor. Und zwar aus dem Grund, daß sich ja ein Schüler zurückgesetzt fühlen könnte, wenn er eine seiner geistigen Voraussetzungen gemäße Schullaufbahn einschlagen müsste. Und so hocken sie halt alle zusammen. Und bekommen auch alle ihren Abschluß, selbst wenn sie sich rauchend hinter der Turnhalle rumdrücken anstatt zum Unterricht zu gehen. Und gerade diesen verhaltensauffälligen Kindern (AKA Schulverweigerern) wird das Abschlußzeugnis in die Hand gedrückt mit den Worten: "Du hast Dich ganz dolle angestrengt." Na Bravo!
Dieses Schulsystem hat sicher funktioniert, als das japanische Prinzip "Der überstehende Nagel wird eingeschlagen" noch angewandt wurde. Soll heißen, es gab ganz einfach was auf die Fresse wenn nicht pariert wurde. Aber das ist heute verboten. Statt dessen werden die Schüler angebrüllt, was nicht gerade für ein gutes Lernklima sorgt (nicht daß eins vorhanden wäre). Sanktionen oder Anreize zum Lernen gibt es nicht. Nur immer wieder das selbe Geschwafel, man solle sich doch bitte "ganz doll anstrengen". Kultur hin oder her: Es funktioniert nicht, denn die Schüler sind nicht blöde. Die wissen ganz genau, daß ihnen keiner was kann. Und der Ausländer interessiert schon mal gar nicht, der ist ja was Cooles zum Spielen. Yo! - wie die Amis. Da spielt es ja keine Rolle, woher er kommt. "Hallo Stephan! Sag, Du heißt doch Michael?" Doch, doch, so ist das. Kotze zum Nachfüllen gefällig?
Ich habe nach meiner heißen Zeit in April und Mai gründlichst nachgedacht über das, was ich da eigentlich tue. Ich habe die letzten zwei Jahre wirklich draunter gelitten, daß man hier nichts bewegen kann, was den amerikanischen und australischen Vollfpfosten hier auch noch wunderbar in die Hände spielt. (Die denken wirklich, sie leisten hier Arbeit! - Narren!!!) Mein Fazit - und die gute Nachricht:
Ich bin hierhergekommen um Budô zu machen. Und das hat auch funktioniert. Alles andere interessiert mich ehrlich gesagt nicht mehr. Hat mich nie interessiert. Deshalb kann mich Japan mittlerweile ganz gepflegt am Pipi schmatzen. Meine Gesundheit gehört mir. Außerdem habe ich besseres zu tun als mich über die Unfähigkeit eines Landes aufzuregen, das sich im tiefsten Kommunismus befindet. Es stehen weitere Schritte in der Kampfkunst an, lange geplante Dinge die endlich mal umgesetzt werden wollen. Außerdem liegen wichtige Nachrichten aus Thailand vor. Und es zieht mich nach Wien (*seufz* Wien! *schmelz*).
Yamato Damashii ist tot. Es lebe Doitsu Damashii!!!
Also, Japan... Bring it on! Do your worst! Viel Zeit bleibt Dir nicht mehr.