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Nachtrag: Palenque, San Cristobal, Oaxaca
00:04, 2.05.2007
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Bi nun von meinem Kurztrip in den Norden zurueck und kann euch endlich vom letzten Teil meiner Reise berichten. Nach Tikal ging es wieder zurueck nach Mexiko und direkt nach Palenque in Chiapas. Palenque ist auch fuer seine Maya-Ruinen bekannt, die aber nicht mit Tikal zu vergleichen sind. Was jetzt nicht heisst dass die in Palenque weniger sehenswert sind, sie sind nur einfach ganz anders. In Tikal beeindruckt einfach die Hoehe der Pyramiden, in Palenque sind die Gebaude niedriger aber interressanter zum Auskundschaften. Es sind vor allem Wohnhaeuser, mit vielen Steinreliefs, Inschriften und Abbildungen von Goettern. Am naechsten Tag besichtigten wir die Wasserfaelle in Misol-Ha und AguaAzul und relaxten in dem schoenen kuehlen Wasser. In den zwei Naechten, die wie in palenque verbrachten machten wir auch nette Bekanntschaften mit Skorpionen. Als ich mich eines Nachts nichts boeses ahnend gemuetlich mit meinem Buch auf mein Bett schmiss, sah ich doch eins dieser netten Tiere genau 20 cm neben mir an der Wand! Ich kann euch sagen, ich bin in Rekordzeit aus dem Bett gesprungen und habe es dann aud der Ferne betrachtet. Der Skorpion war auch noch enorm fett, weil er(wie wir spaeter erfuhren) seine ca. 20 Kinder auf dem Ruecken mit sich rumtrug... gluecklicherweise fanden wir dann jemanden, der ihn dann fuer uns "beseitigte"... aber rugig schlafen konnten wir danach nicht mehr... Naechste und vorletzte Station war San Cristobal. Eine wunderschoene und interessante Stadt in die ich auf jeden Fall zurueckwill, denn 2 Tage waren einfach zu wenig. Einen ganzen Tag und 27km lang machten wir eine Fahrradtour mit einem Guide, der uns in zwei Doerfer brachte (denn wir sind nicht einmal abgestiegen vom Rad!). In Chamula besuchten wir eine Maya-Kirche, was sehr beeidruckend war. Ganze Familien sitzen auf dem mit Piniennadeln bedeckten Boden, haben Kerzen angezuendet, zwischen den Kerzen stehen Colaflaschen (als Opfergabe fuer die Goetter, denn frueher war das traditionelle Opfergetraenk schwarz) und auch Huehner gelten als Opfergabe, damit das Baby oder andere Familienmitglieder ein gesundes Leben haben. In Zinacantan besuchten wir eine indigene Familie, die uns erklaerte wie sie ihre Stoffe herstellen, wir durten "Posh" probieren, eine Art Rum der aber als heiliges Getraenk gilt, wurden als indigene Braut verkleidet (ich glaube es stand uns nicht wirklich gut ;-) ) und assen dann noch mit der Familie selbstgemachte Tortillas, die so unglaublich anders und gut geschmeckt haben, Avocados, Bohnen, Tomaten, Spiegeleier, ein Maisgetraenk und leckeren Cafe. Dieser Tag war wirklich einer der interessantesten, lustigsten, anstrengendsten und schoensten Tage des Urlaubs, der dann auch langsam zu Ende ging... da uns nur noch 2 Tage in Oaxaca blieben. Dort verbrachten wir vor allem viel Zeit auf dem Markt, um unsere Geschenke fuer Mitbewohner, Familie und Freunde einzukaufen (Heuschrecken, Mezcal, Cafe und Schokolade). Von den heftigen Unruhen, die dort noch vor ca. einem halben Jahr herrschten merkte man nichts mehr, nur noch uebermalte Sprueche auf den Waenden in der ganzen Stadt lassen ein wenig erahnen wie heftig die Proteste gewesen sein muessen. Und von Oaxaca aus ging es dann mal nicht mit dem Bus sondern mit dem Flugzeug und mit gemischten Gefuehlen zurueck nach Guadalajara. Wir waren sehr traurig, dass unsere Reise zu Ende ging, doch ein Urlaub muss immer irgendwann zu Ende gehen, sonst waere es ja schliesslich kein Urlaub und so freuten wir uns auch ein bisschen auf unser "zu Hause" und behalten wunderschoene Erinnerungen... Kommentar hinterlassen { Vorherige Seite } { Seite 23 von 33 } { Nächste Seite } |
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