Alle Vermissen Linda

Adios Guadalajara!

18:18, 13.06.2007 .. 1 Kommentare .. Link

Es ist kaum zu glauben, aber ich bin nur noch 5 Tage in Guadalajara, der Stadt in der ich 5 Monate studiert habe. Das Semester ist letzte Woche zu Ende gegangen und damit auch die stressige Zeit der Endabgaben. Ich habe 3 Kurse gemacht: einen Kartografie-Kurs, mein Lieblingskurs weil er im Vergleich zu meinen anderen Kursen mehr praktisch war mit zeichnen, malen und rechnen und die Prof so nett war, ein Politik-Seminar in dem ich viel gelernt habe, was am Ende aber keinen Spass mehr gemacht hat, weil die Prof auf uns Austauschstudenten nicht so gut zu sprechen war und ein Geschichtsseminar zur Mexikanischen Revolution was super war, der Prof war sehr kompetent, hat uns Intercambios gut in den Kurs integriert und nett aufgenommen. Insgesamt war ich von der Uni sehr positiv ueberrascht, das Kursangebit war riesig, die Klassen dafuer klein und serh persoenlich, das Verhaeltnis zwischen Studenten und Profs ist sehr freundschaftlich, die mexikanischen Studenten waren immer hilfsbreit, ihre Referate dafuer fuerchterlich und die Uni an sich war sehr schoen, viel gruen, nette Cafes, (Bilder im Fotoalbum) nur die Bibliothek war furchtbar, manche Buecher waren einfach unauffindaber oder verschwanden von einem Tag auf den anderen obwohl sie im System als verfuegbar angezeigt wurden und ausleihen konnte man max. 3 Buecher fuer eine Woche. Da die Bibliothek aber klimatisiert war, habe ich viele Tage dort verbracht um meine Abschlussarbeiten zu schreiben, wobei mir Lena aus Tuebingen meistens Gesellschaft geleistet hat und wenn es mal zuviel wurde mit Denken haben wir auch mal ein Rad geschlagen oder sind was essen und agua fresca kaufen gegangen (Danke Lena, ohne dich haette ich die Zeit in der Bib nicht ueberlebt...!  :-x  )

Am Samstag werde ich meinen Abschied feiern, d.h. eigentlich schon ab Donnerstag aber am Samstag gehe ich aufs Konzert von Panteón Rococó, der Band die ich unbedingt hier sehen woltle und jetzt spielen sie doch tatsaechlich an meinem letzten Abend! Am naechsten Morgen, d.h. ich werde wahrscheinlich nicht schlafen, muss ich um 7 am Busbahnhof sein um nach Mexiko City zu fahren. Der Abschied wird traurig werden, da ich David, einen sehr guten Freund hier aus Guadalajara verabschieden werde, aber wenn man schoene Orte verlaesst muss es eben immer ein bisschen truarig sein...  In Mexiko City bleiben wir (ach ja, wir reisen zu dritt. Tessel, aus Holland, Lena, aus Tuebingen und ich) dann 3 Tage um dann am Mittwoch (20.6.) nach Cancún zu fliegen, auf Yucatan, der Halbinsel im Sueden Mexikos (Karibik, Sonne, Strand :-p ). Wir werden aber keineswegs faul am Strand rumliegen denn wir haben uns schon ein straffes Reiseprogramm zusammengestellt! ;-) Beweise folgen an dieser Stelle...

Ach ja, und es gibt eine Neuigkeit, ich habe nun endlich (naja, ok, so schwer war es nicht) einen Praktikumsplatz! Ich werde vom 20. September bis 20. Dezember beim Goethe-Institut in Quito/Ecuador in der Kulturabteilung arbeiten (suche noch Wohnmoeglichkeit, falls jemand Tips hat). Bin sehr gluecklich ueber dieses Praktikum, da sich die Arbeit gut anhoert, meinen Vorstellungen entspricht und ich auch unbedingt in ein Andenland wollte. Bevor ich dort im September anfange, werde ich einen Monat davor, d.h. genauer am dem 21. August in Peru reisen, von Lima nach Quito, vielleicht will ja jemand mit mir reisen...



Tequila

00:46, 16.05.2007 .. 1 Kommentare .. Link

Obwohl ich gerade ein langes Wochenende mit 5 freien Tagen habe, bin ich diesmal in Guadalajara geblieben und nur am Samstag nach  Tequila gefahren. Tequila lieigt ca. 50km von Guadalajara entfernt und ist die Stadt wo der Tequila herkommt und hergestellt wird. Zu fuenft sind wir mit dem Bus hingefahren und haben dort dann eine Tequilafabrik besucht. Ein netter Guide hat uns den Herstellungsprozess erklaert (man brauscht 7kg blaube Agave um 1l Tequila herzustellen), den Unterschied zwischen den verschiedenen Tequilasorten, ueber die ich jetzt bestens Bescheid weiss und natuerlich durften wir auch probieren! So tranken wir im Ganzen 6 Tequilas, mussten Farbe, Geruch und Geschmack beurteilen und am Ende gab es noch einen Margarita.... wir machten uns schon Sorgen ueber unseren Zustand am naechsten Morgen, doch der Guide versicherte uns dass man von Tequila. der zu 100% aus blauer Agave hergestellt wurde wirklich keinen Kater bekommen wuerde, er haette davon vor ein paar Tagen fast 2 Flaschen getrunken und waere topfit gewesen... wir glaubten ihm nicht so recht, doch nachdem wir dann abends auch noch feiern gegangen sind (wenn man schon um 5 mit Tequila anfanegt muss man das auch aussnutzen) ging es allen dann doch ganz gut am naechsten Morgen....

Damit hier aber kein falscher Eindruck besteht, muss ich hier noch kurz erwaehnen, dass ich ansonsten gerade jeden Nachmittag in der Bib der Uni verbringe, da es zu Hause einfach zu heiss ist um zu lernen und um meine Abschlussarbeiten fuer die Kurse hier zu schreiben. Noch 4 Wochen Uni und dann geht es zum reisen nach Yucatan.... sonnigste Gruesse

 



Nachtrag: Palenque, San Cristobal, Oaxaca

00:04, 2.05.2007 .. 1 Kommentare .. Link

Bi nun von meinem Kurztrip in den Norden zurueck und kann euch endlich vom letzten Teil meiner Reise berichten.

Nach Tikal ging es wieder zurueck nach Mexiko und direkt nach Palenque in Chiapas. Palenque ist auch fuer seine Maya-Ruinen bekannt, die aber nicht mit Tikal zu vergleichen sind. Was jetzt nicht heisst dass die in Palenque weniger sehenswert sind, sie sind nur einfach ganz anders. In Tikal beeindruckt einfach die Hoehe der Pyramiden, in Palenque sind die Gebaude niedriger aber interressanter zum Auskundschaften. Es sind vor allem Wohnhaeuser, mit vielen Steinreliefs, Inschriften und Abbildungen von Goettern. Am naechsten Tag besichtigten wir die Wasserfaelle in Misol-Ha und AguaAzul und relaxten in dem schoenen kuehlen Wasser. In den zwei Naechten, die wie in palenque verbrachten machten wir auch nette Bekanntschaften mit Skorpionen. Als ich mich eines Nachts nichts boeses ahnend gemuetlich mit meinem Buch auf mein Bett schmiss, sah ich doch eins dieser netten Tiere genau 20 cm neben mir an der Wand! Ich kann euch sagen, ich bin in Rekordzeit aus dem Bett gesprungen und habe es dann aud der Ferne betrachtet. Der Skorpion war auch noch enorm fett, weil er(wie wir spaeter erfuhren) seine ca. 20 Kinder auf dem Ruecken mit sich rumtrug... gluecklicherweise fanden wir dann jemanden, der ihn dann fuer uns "beseitigte"... aber rugig schlafen konnten wir danach nicht mehr...

Naechste und vorletzte Station war San Cristobal. Eine wunderschoene und interessante Stadt in die ich auf jeden Fall zurueckwill, denn 2 Tage waren einfach zu wenig. Einen ganzen Tag und 27km lang machten wir eine Fahrradtour mit einem Guide, der uns in zwei Doerfer brachte (denn wir sind nicht einmal abgestiegen vom Rad!). In Chamula besuchten wir eine Maya-Kirche, was sehr beeidruckend war. Ganze Familien sitzen auf dem mit Piniennadeln bedeckten Boden, haben Kerzen angezuendet, zwischen den Kerzen stehen Colaflaschen (als Opfergabe fuer die Goetter, denn frueher war das traditionelle Opfergetraenk schwarz) und auch Huehner gelten als Opfergabe, damit das Baby oder andere Familienmitglieder ein gesundes Leben haben. In Zinacantan besuchten wir eine indigene Familie, die uns erklaerte wie sie ihre Stoffe herstellen, wir durten "Posh" probieren, eine Art Rum der aber als heiliges Getraenk gilt, wurden als indigene Braut verkleidet (ich glaube es stand uns nicht wirklich gut ;-) ) und assen dann noch mit der Familie selbstgemachte Tortillas, die so unglaublich anders und gut geschmeckt haben, Avocados, Bohnen, Tomaten, Spiegeleier, ein Maisgetraenk und leckeren Cafe. Dieser Tag war wirklich einer der interessantesten, lustigsten, anstrengendsten und schoensten Tage des Urlaubs, der dann auch langsam zu Ende ging...

da uns nur noch 2 Tage in Oaxaca blieben. Dort verbrachten wir vor allem viel Zeit auf dem Markt, um unsere Geschenke fuer Mitbewohner, Familie und Freunde einzukaufen (Heuschrecken, Mezcal, Cafe und Schokolade). Von den heftigen Unruhen, die dort noch vor ca. einem halben Jahr herrschten merkte man nichts mehr, nur noch uebermalte Sprueche auf den Waenden in der ganzen Stadt lassen ein wenig erahnen wie heftig die Proteste gewesen sein muessen. Und von Oaxaca aus ging es dann mal nicht mit dem Bus sondern mit dem Flugzeug und mit gemischten Gefuehlen  zurueck nach Guadalajara. Wir waren sehr traurig, dass unsere Reise zu Ende ging, doch ein Urlaub muss immer irgendwann zu Ende gehen, sonst waere es ja schliesslich kein Urlaub und so freuten wir uns auch ein bisschen auf unser "zu Hause" und behalten wunderschoene Erinnerungen...

 



Reisestress

16:42, 27.04.2007 .. 0 Kommentare .. Link
Ich weiss ich weiss, es fehlt immernoch der letzte Teil meiner Reise (Palenque, San Cristobal, Oaxaca) aber seit ich wieder zurueck bin hatte ich kaum eine freie Minute.... und da ich gestern festgestelt habe, dass ich dieses Wochenende 5 freie Tage habe, habe ich kurzerhand entschlossen wieder wegzufahren... der Gedanke wieder 14 Stunden im Bus zu verbringen graut mir zwar etwas aber andererseits kann ich ja auch nicht einfach 5 tage hier bleiben.... ich fahre zur "Barranca del Cobre" ("Copper Canyon) Im Norden, riesige Schluchten durch die man mit dem Zug fahren kann, soll sehr beeindruckend sein, ich bin gespannt und werde Bilder machen! So, muss los zum Bus...

Adios Guatemala...

01:46, 20.04.2007 .. 1 Kommentare .. Link

... aber es war auf jeden Fall ein Abschied mit Wiedersehen, denn die 10 Tage in diesem Land haben  davon ueberzeugt, dass es sich mehr als lohnt wiederzukommen. Man merkt zwar sofort, dass Guatemala aermer und weniger entwickelt ist als Mexiko (Indizien: Bussystem, Aussehen der Strassenhunde, Muellentsorgung), aber die Landschaft und Natur ist einfach wunderschoen! Umso schockierender fuer mich war daher das Muellproblem. Vor allem in kleineren Staedten mit wenig bis keinem Tourismus sind die Strassen quasi gepflastert mit Plastikflaschen (denn Coca Cocla etc. schaffen es bis in entlegenste Bergdorf...). Dosen, Papier und Plastiktueten, die Marktabfaelle werden einfach in den kleinen Gemeindefluss gekippt und auch nach einer 2-Stunden-Wanderung ueber einsame Felder trifft man ploetzlich auf riesige Abhaenge und Schluchten, die einfach komplett mit Abfaellen bedeckt sind.

So, das aber nur am Rande, denn es gibt ja noch so viel schoeneres zu berichten. Zum Beispiel habe ich hier meinen ersten Vulkan bestiegen (Volcan Pacaya), sogar mit richtiger Lava! Eine Stunde lang ging es steil bergauf, was mich viel meiner (nicht vorhandenen.... jajaja Papa....) Kondition gekostet hat und dann nochmal 45 Minuten ueber ausserst unwegsame und spitze, erkaltete Lavafelsen, bis der Untergrund unter meinen Fuessen immer heisser wurde und wir die Lava aus der Naehe sehen konnten. Dank netter Mitwandererinnen haben wir dann noch Marshmellows uber Lavaspalten gegrillt und den Sonnenuntergang miterlebt. Wie schon waehrend des gesamten Aufstieges regenete es auch beim Abstieg wieder ununterbrochen und am Ende mussten wir mit Taschenlampen laufen, da es schon dunkel wurde. Zurueck in Antigua gab es dann aber leckere heisse Suppe und warme Betten.

Von Antigua aus ging es dann ueber Chichicastenango nach Xela (Quetzaltenango). Ich Chichi gab es einen riesigen Markt mit allerlei typischem Kunsthandwerk, nur dank der vielen Touris leider sehr teuer und so habe ich mir nur eine typische Linda-Kette gekauft (gross, mit vielen Steinen und so)... Die Fahrt von Chichi nach Xela verbrachten wir dann in einem der hier ueblichen Chicken-Busse, das oeffentliche Verkehrsmittel Guatemalas, mit dem hier alle Menschen fahren. Bis dahin waren diese Busse immer sehr unterhaltsam und abendteuerlich, da man mit seinem riesigen Reiserucksack eigentlich fast die Platz hat, alle anrempelt, zu dritt auf einer Bank sitzt, bei der man nicht weiss mo man da nun die beine unterbringen soll und danach dann noch irgendwie am richtigen Ort rauskommen muss, was aber auch wundersamerweise immer klappt dank der netten Fahrbegleiter. Besagt Fahrt von Chichi nach Xela zeigte uns dann noch die andere Seite, denn der Fahrer furh als waere der Teufel hinter ihm her und wir alle fuehlten uns dem Himmel, bzw. dem Asphalt naeher als der Erde. Woerter wie Schlagloecher, Baustellen, enge Kurven oder Gegenverkehr waren dem Fahrer galube ich unbekannt und angesichts unserer auswegslosen Situation klammerten wir uns halb lachend halb verzweifelt an der Vorderlehne fest und schauten einfach nicht hin wenn uns mal ein anderer Bus frontal entgegenkam. Am NEde kamen wir dann doch noch irgendwie heil an in Xela, wo wir zur Erholung dann nach einer 2h-Wanderung in natuerlichen heisssen Quellen gebadet haben.

Naechte Station war dann der Lago de Atitlan, ein Bergsee umgeben von Vulkanen, wunderschoen! Wir verbrachten 3 Naechte in San Pedro, sehr billig, viele Backpacker, viele Bars, aber das Allerbeste war wohl der Kuchen, der den ganzen Tag und noch nachts auf der Strasse verkauft wurde. Am Ende waren wir alle regelrecht suechtig nach Schoko-, Kokos- oder Karottenkuchen und kauften am letzten Tag gleich auf Vorrat ein. Einen Tag haben wir Kajaks ausgeliehen, hatten auf dem Rueckweg aber so starken Gegenwind, dass wir gerade noch so mit unseren letzten Kraeften an Land gekommen sind (Windsurfmuckis sei dank :-) ). Am naesten Tag haben wir uns dann in Ermangelung von Fahrraedern Pferde gelieehen und sind 3 h lang mit einem Guide rumgeritten. Ich kann euch sagen, ich kam mir etwas komisch vor da oben auf dem Ruecken dieses Pferdes, die ersten 10 Minuten waren dann auch noch sehr gemuetlich und bequem und ich habe mir in Ruhe die Landschaft angeschaut. Als wir dann aber ploetlich losgaloppiert sind, hat mich leichte Panik ergriffen und ich ueberlegt mir, welche Verletzungen ich mir wohl zuziehen wuerde wenn ich hier von diesem Pferderuecken fallen werde. Ich habe dann versucht mit dem Pferd Freundschaft zu schliessen, was auch ganz gut klappte und so habe ich, abgesehen von einem unglaublich schmerzenden Hintern am naechsten Tag, den Ausritt gut ueberstanden.

Danach Ging es nach TIKAL, Weltkulturerbe und Mayaruinen. Wir uebernachteten auf dem angrenzenden Campingplatz, um am naechsten Morgen den Sonnenaufgang auf den Pyramiden zu erleben. Als um 4h morgens der Wecker klingelte, waren wir dann auch sofort hellwach, da uns ein unglaubliches Gebruell aus dem Urwald entgegenschallte. Wir kamen uns vor wie im Jurrassic-Park und spaeter erfuhren wir, dass es nur harmlose Bruellaffen waren. Im Dunkeln machten wir uns dann mit ca. 50 anderen Personen und Guide auf zu den Pyramiden, die wir schon am Tag davor besichtigt hatten. Unglaublich beeindruckend und fuer mich ein bisschen "Geschichts-Vordiplom-zum-Anfassen". Das Wissen der Mazas ueber Astronomie und Astrologie ist faszinierennd, alle Pyramiden und Tempel sind nach den Strenen ausgerichtet, sie hatten sehr genaue Kalender um das Jahr zu berechnen, alles war reich geschmueckt und bemalt, viele Figuren von Goettern, Hyroglyphen und man fragt sich wie sie diese z.T. 70 m hohgen Pyramiden zu der Zeit bauen konnten. Umso nachdenklicher und trauriger stimmt es einen dann, wenn man weiss, dass viele dieser Errungenschaften und Tarditionen bei der Eroberung der Spanier verloren gingen und regelrecht zerstoert wurden. Puenktlich zum eigentliche Sonnenaufgang waren wir dann oben auf einer der hoechten Pyramiden. Die ersten 10 Minuten waren auch wirklich beeindruckend, denn man hatte einen wunderschoenen Ausblick auf den Urwald, der noch im Nebel hing. Gespannt wartete alle auf die Sonne, doch die kam und kam nicht, stattdessen immer mehr Nebel und nach ca. 1/2 Stunde brach der Guide dann die Stille mit den Worten "Man hatt eben nicht jeden Tag das Glueck... so einen Mist zu sehen". Es hat sich trotzdem gelohnt und so sind wir noch 3 h lang mit dem Guide durch die Ruinen gelaufen, haben Affen Skorpione, Tucane und Kaugummibaume gesehen und viele interessante Geschichten gehoert.

Danach ging es dann wieder zurueck nach Mexiko... 3. und letzter Teil folgt in ein paar Tagen...



Acapulco, Puerto Escondido, Antigua

18:15, 6.04.2007 .. 3 Kommentare .. Link
Nachdem ich nun schon eine Woche unterwegs bin, wird es langsam mal Zeit zu berichten… Nach 13 Stunden Busfahrt sind wir in Acapulco angekommen. Nachdem wir fast die Ankunft verschlafen haetten, dank dem Busfahrer aber doch noch rechtzeitig aufgewacht sind, sind wir um 6h morgens schlaftrunken aus dem Bus gefallen und kamen uns direkt vor wie in einer Sauna, heiss, schwuel und stickig, also erstmal alles ausziehen womit man sic him Bus gegen die Klimaanlage geschuetzt hatte und ein Taxi suchen…. Acapulca hatte ich mit dann ganz anders vorgstellt, die Stadt ist auf jeden Fall total haesslich, klein und voller Touristen… gut, morgens um 7 haben wire her mit dem oertlichen Reinigungsdienst Bekanntschaft gemacht aber tagsueber war es dann sehr hektisch… dazu noch die Hitze und die Sonne... als wir unter einem Baum Schatten gescuth haben, wurden wir kurz darauf dann fast von Maangois erschlagen… ja, Mangos!!! Ich konnte es kaum glauben, hier fallen die Mangos vom Baum wie bei uns die Aepfel, aber so hatten wir schon mal ein leckeres Fruestueck… Um 13h haben wir uns dann die Klippenspringer angeschaut, was ihc mir auch viel spektakulaerer vorgestellt hatte… es ist schon hoch, aber die ganze Show ist total auf touris ausgerichtet, man muss Eintritt zahlen, es gitb kaum Schatten und alles ist in 15 min vorbei…. Als wir dann endlich mal einen Strand mit Schatten gefunden hatten, hatte ich schon so einen Sonnenbrand, dass ich auch ohne T-shirt so aussah, als haette ich eins an… naja, wir haben dann am Strand geschlafen bis zum angeblich spektakulaeren Sonnenuntergang… der dann aber auch nicht gross anders war, als an anderern Orten… etwads enttauscht, aber mit viel Hoffnung auf die Reise die noch vor uns lag, haben wir dnan abends um 11 den Buss nach Puerto Escondido genommen… die 8 Stunden Busfahrt waren der absolute Luxus, die Sitze konnte man so verstellen, dass man fast ein richtiges Bett hatte und so kamen wir dann gut ausgruht am naechsten morgen in Puerto Escondido an. Dort haben wir Gabi und Eryn getroffen., die mit uns in Guedalajara studieren udns chon ein paar Tage vorher dort waren. Wir haben eine Nacht in einem sehr schoenen Hostal im Zelt verbracht (Hostal Shalom), mit Bar, Pool, Kueche etc. und am naesten tag sind wir zu einem anderen Strand, ca., eine STunde entfernt gefahren… (Zipolite, Masunte) was super schoen war! Will auf jeden Fall nochmal hin, fuer ein paar mehr Tage… wir haben in Haengematten, direct am Meer geschlafen, (3Euro), nur die Wellen und die Stroemung waren so stark, dass uns die oertliche Baywachts gleich wieder rausgerufen hat…. am naechsten Tag hat uns dann eine weitere Nacht im Bus erwartet, die absolut schrecklich war, da wir alle fast den Kaeltetod gestorben sind, obwohl wir mind. 3x zum Busfahrer gegangen sind und es uns ein bisschen waermer gewuenscht haben, die Sitze waren auch nicht sehr rueckenfreundlich und so kamen wir dann 12 Stunden spaeter in Tapachula, an der Grenze zu Guatemala an...wenigstens haben wir einen Studenetenrabatt bekommen und mussten nur ca. 20 Euro zahlen.... In Tapachula haben wir dann gleich einen Bus fuer ueber die Grenze gefunden und sind in 6 Stunden bis nach Guatemala City gefahren... die Grenze war auch kein Problem, der ganze Bus musse nur auf uns "Auslaender" warten, bis wir alle Formalitaeten fuers Visa ausgefuellt hatten und dann ging es weiter.... in Guatemala City haben wir dann den "Chicken Bus· bis nach Antigua genommen, nochmal eine Stunde und sind dann alle gleucklich und muede von so viel Busfahren in Antigua angekommen, wo wir eine andere Freundin getroffen haben, die hier viele Freunde hat. In dem Hotel von einem ihrer Bekannten uebernachten wir jetzt, nicht das billigste, aber es ist aucvh Semana Santa, da ist alle etwas teurer, aber dafuer haben wir ein super Freusteuck, Internet, Wasser und Tee soviel wir wollen etc. Das Klima ist total anders, alles ist sehr viel gruener, viel Wald, nicht so schwuel, in der Nacht ist es sogar richtig kalt und jeden nachmittag regenet es, der erste Regen seit 2 Monaten, was aber auch mal gut tut... Die Osterfeierlichkeiten hier sind sehr beruehmt und gestern habenr wir schon eine Prozession gesehen, die Strassen sind sehr aufwendig geschmueckt und die Stadt ist vollen Touris und Backpacker. Es gibt tausend Bars und Cafes, die wir gestern aber auch mit den Freunden von Marjolein, die hier vor 3 jahren laengere Zeit gewohnt hat, schon erkundet haben. Morgen wollen wir einen Vulkan besteigen, der sogar Lava hat und schauen uns den Sonnenuntergang in den Bergen an...
Ich hoffe ihr habt alle schoene Osterferien und geniesst den Fruehling!


Urlaub!

00:13, 29.03.2007 .. 3 Kommentare .. Link

Ja, ihr lest richtig, ich habe Ferien und werde 3 Wochen lang in den Sueden reisen (auch wenn es manch einem so vorkommt, als ob ich hier staendig Ferien haette....), ich freue mich sehr! Morgen werde ich mit Tessel, einer Freundin aus Holland ueber Nacht 13 Stunden bis nach Acapulco fahren (Klippenspringer), dort bleiben wir aber nur einen Tag, um dann 8 Stunden weiter ins schoenere Puerto Escondido zu fahren, dort bleiben wir dann so lange wie es uns gefaellt und dann geht es weiter bis nach Guatemala (Antigua und Lago de Atitlan), wo wir die Osterfeierlichkeiten (Semana Santa) miterleben wollen. Der Rueckweg fuehrt uns dann ueber Chiapas (San Cristobal und Palenque) bis nach Oaxaca, von wo aus wir am 22. April zurueck nach Guadalajara fliegen werden.... so sind zumindest mal die Plaene... ich werde berichten was daraus geworden ist, versprochen!

 

 



Ein Wochenende in den Bergen

17:14, 12.03.2007 .. 1 Kommentare .. Link

Nach einem Monat in Guadalajara bin ich nun endlich mal aus der Stadt raus und aufs Land gefahren. Zu 9. haben wir den Onkel und seine Familie einer mexikanischen Freundin besucht. Er hat uns in seinem Jeep aus Guadalajara mitgenommen und 2 Stunden Autofahrt zu 4. auf der Rueckbank bringen so einigen Spass mit sich. Von Ixtlan aus, ging es 16 km ungefestigte Strassen den Berg hinauf in das 1.800 Seelen-Dorf und der erste Ausblick war traumhaft! Da im Moment Trockenzeit ist, war alles sehr karg und staubig und auch sehr viel kuehler als in der Stadt, was aber eine willkommene Abwechslung war...Von der Familie wurden wir alle total herzlich aufgenommen, die Kinder haben uns ihr Haus gezeigt und wir haben zusammen das Abendessen vorbereitet. Die erste Nacht haben wir im Haus der Familie verbracht, da es schon sehr spaet war aber am naechsten Tag sind wir zu unserem Zeltplatz im Pinienwald gefahren. Die Natur, die Stille, die Menschen, alles war ein totaler Kontrast zu Guadalajara und wir haben das Wochenende genossen, um mal die Hektik der Stadt zu vergessen. Den ganzen Abend bis in die Nacht sassen wir ums Lagerfeuer herum, haben Werwolf gespielt (die die es kennen wissen, dass es Suchtfaktor hat) und Musik gemacht. bis wir irgendwann um 4h totmuede in unsere Zelt gefallen sind. Nachdem wir gefruehstueckt hatten, sind wir zurueck ins Haus der Familie gefahren, wo wir gleich wieder bekocht wurden, das Essen hier ist wirklich seehr lecker! Am Nachmittag haben wir dann das sonntaegliche Stierreiten vom Hausdach aus beobachtet, sehr amuesant! Doch leider verging die Zeit viel zu schnell, sodass wir dann Hals ueber Kopf unsere Sachen packen mussten, um noch den letzten Bus zrueck nach Guadalajara zu bekommen...

Jetzt stehen erstmal wieder 4 Tage Uni an, aber in 5 Tagen fahren wir an den Strand, da langes Wochenende ist...ich freue mich!



1. Monat

18:22, 28.02.2007 .. 0 Kommentare .. Link

Nachdem ich nun schon einen ganzen Monat hier bin wird es mal wieder Zeit etwas zu schreiben... vor 3 Wochen hat die Uni angefangen und es gefaellt mir richtig gut. Die Kurse sind klein, ich habe keine Probleme die Professoren zu verstehen und wir Austauschstudenten werden sehr freundlich aufgenommen. Die Kurse sind sehr arbeitsaufwendig, man muss sehr viel lesen aber alles ist viel kommunikativer als in Deutschland und so macht mir die Uni wirklich Spass. Mein Stundenplan steht nun auch endgueltig fest und da ich Montag und Freitag frei habe bleibt mir viel Zeit zum reisen! :-) Mit Beginn der Uni fangen natuerlich auch die zahlreichen Partys der Austauschstudenten an, was am Anfang ganz nett ist, aber nachdem man dann zum 60. Mal erzaehlt hat wie man heisst, woher man kommt, was man studiert, wie lange man schon da ist, wie lange man bleibt etc. ist es dann auch mal gut.... hier ist es mittlerweile schon so warm wie zu Hause im Sommer, aber leider gibt es in Guadalajara kaum Parks, wo man grillen oder sonstiges machen koennte. Deshalb planen wir schon das naechste Wochenende an den Strand zu fahren, um mal ein bisschen aus der Stadt rauszukommen, denn ist zwar schoen und es gibt immer viel zu tun, aber manchmal ist es eben auch ein bisschen stressig und anstrengend...



Woche 1

20:25, 6.02.2007 .. 0 Kommentare .. Link
So, nun ist doch schon wirklich eine Woche vergangen, seit ich hier angekommen bin.... die ersten zwei Tage habe ich in Mexiko Stadt verbracht, wo ich auch gelandet bin. Die Stadt ist wirklich riesig, ich werde auch sicher nochmal hinfahren, um mir alles in Ruhe anzuschauen, doch verglichen mit Guadalajara muss ich sagen, dass mir Gu8adalajara eindeutig besser gefällt! Guadalajara hat zwar 3,5 Millionen Einwohner, doch hat es noch einen sehr ruhigen Kleinstadtflair bewahrt. Das Haus, in dem ich mit drei Mexikaner wohne, liegt in einem sehr schönen Wohnviertel und alles was man braucht ist zu Fuß erreichbar.
Die letzten drei Tage habe ich am Meer verbracht. Zu neunt sind wir ans 3 Stunden entfernt liegende Meer gefahren, durch Autopannen haben wir aber letztendlich ca. 6 Stunden gebraucht. Wir haben unsere Zelte direkt am Meer aufgebaut, morgens wurde man vom Wellenrauschen geweckt und zum Frühstück gab es frische Kokosmilch! Dafür, dass ich 5 Tage zuvor mit Schnee von zu Hause abgereist bin, kam der Sommer dann doch sehr schnell! Außerdem hatten wir das Glück Wale zu sehen, sie waren zwar schon weit weg, doch man konnte sie gut erkennen, ein großer Wal und ein Kleines. Ein unglaubliches Gefühl, diese riesigen Tiere zu sehen! Tagsüber bin ich dann mit zum Wellenreiten gegangen, wobei wir mehr im Wasser lagen und auf die Wellen gewartet haben... aber ich werde es auf jeden Fall nochmal versuchen!
Heute fängt die Uni an, die anderen Austauschstudenten, die ich kennengelernt habe sind alles sehr nett und mal sehen, wie ich in den Kursen so mit der Sprache mitkomme.... ich halte euch auf dem Laufenden!


Die letzten Vorbereitungen

20:47, 26.01.2007 .. 0 Kommentare .. Link

So, jetzt ist es bald soweit, schon in weniger als 48 Stunden werde ich im Flugzeug nach Mexiko sitzen und die lange und stressige Zeit der Vorbereitungen hat endlich ein Ende. Heute bin ich noch nach Frankfurt gefahren, um mein Visum persönlich abzuholen, was problemlos in einer Minute geklappt hat. Jetzt sitze ich zu Hause und genieße die letzte Zeit mit meiner Familie, bevor sie mich dann am Sonntag zum Flughafen bringt. Allen meinen Lieben in Köln danke ich für den wunderschönen letzten Abend, ich werde euch vermissen und wenn wir dann alle in einem Jahr wieder versammelt sind freue ich mich schon auf die Wilkommensparty! Aber jetzt heißt es erstmal "Viva México!"



Der Kampf um den Internet-Blog

01:54, 24.01.2007 .. 2 Kommentare .. Link

Liebe Linda,

schon beim Erstellen dieses Blogs mussten wir mit Bedauern feststellen, dass du uns in allen Lebenslagen (vor allem aber bei technischen Fragen) mit deiner Kompetenz fehlen wirst. Wir hoffen, dass du den guten Willen und die kreativen Ideen erkennst und uns mit dieser Seite Anteil an deinen Erlebnissen in Mexiko haben lässt (über eventuelle Konzept- oder Designveränderungen sind wir nicht böse).



Tschö Linda

01:02, 24.01.2007 .. 0 Kommentare .. Link

Nun musst du allein' weiterreisen ... Wir freuen uns von dir zu hören!



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