Lupine

12:59, 6.01.2010.. Freigelassen in Bücher

Die Siechenmagd

Ursula Neeb, Societätsverlag

Ein großer historischer Frankfurt- Roman

Ursula Neebs Roman lässt das spätmittelalterliche Frankfurt in all seinen Facetten auferstehen. Mäu, die Tochter des städtischen Abdeckers, sucht in der Stadt am Main ihr Lebensglück - doch im städtisch geprägten Frankfurt bleibt für sie nur ein Platz am Rande der Gesellschaft. Als sie sich auflehnt zerbricht sie fast an den Regeln und Gesetzen einer Welt, die für Freiheit und Liebe keinen Platz hat.

 

Das Buch ist ok, aber kein ganz großes Kino. Ich war froh das man es nicht riechen kann, denn es ist randvoll mit Elend und Leid. Von Anfang an hat man das Gefühl, dass es nicht gut ausgehen kann. Tut es auch nicht.

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12:56, 6.01.2010.. Freigelassen in Bücher

Die acht Frauen des Großvaters

Salim Alafenisch,

Unionsverlag Zürich

Wenn das Tagewerk vollbracht ist, ruft die Mutter ihre Kinder um das Feuer und erzählt ihnen Geschichten vom Großvater, dem mächtigen Scheich des Beduinenstammes im Negev. Acht Nächte lang erzählt sie von seinen acht Frauen, von Glück und Sorge, von Streit und Solidarität und Versöhnung, vom vielfältigen Beziehungsgeflecht des alten Stammeslebens.

Von seiner Mutter hat Salim Alafenisch die Kunst des Geschichtenerzählens gelernt. Im Scheichzelt seines Vaters, in dem die Gäste mit gewürztem Kaffee empfangen wurden und in dem Recht gesprochen wurde, nahm er die Traditionen seines Stammes in sich auf und trägt sie nun weiter. Ebenso präzise gibt er Einblick in die Sitten und Gebräuche der Wüste.

Seine Geschichten sind glänzende Perlen in einer langen Kette ohne Anfang und Ende.

(Rheinischer Merkur)

 

Ich mochte das Buch. Es wird einfach, ruhig und selbstverständlich erzählt. Vieles ist fremd und obwohl die Geschichten von einem Mann erzählt werden, fand ich mich in den Gedanken und Gefühlen der Frauen wieder.

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10:01, 10.05.2009.. Freigelassen in Bücher

Buch: Briefe der Liebe

von Maria Nurowska
Bereits 1992 im Fischer Verlag erschienen.


Dieses Buch hat mich nicht kalt gelassen. In sieben Briefen folgt man Krystyna Chylinska, die eigentlich Elzbieta Elsner heißt, über 25 Jahre auf ihrem Weg vom Warschauer Ghetto bis ins kommunistische Polen der 60er Jahre. Sie schwankt zwischen lieben und fürchten, zwischen Schuldgefühlen und Verlangen und kommt mit sich selbst nie ganz ins Reine. Zwischenzeitlich ist das Buch schwere Kost, aber dann auch wieder zum heulen schön. Und Bücher die in diesem Rahmen spielen habe ich vorher noch nicht viele gelesen. .. 0 Ansichten .. Link


14:01, 5.05.2009.. Freigelassen in Bücher

Lesen

Endlich habe ich mal wieder ein Buch in das ich mich verkrümeln kann. Die letzten Tage ist es kalt und windig und nass. Ich komme oft erst spät und ziemlich kaputt von der Arbeit und habe keine Lust auf garnichts.

Gestern dann: Dicke Socken, Kuschelstrickjacke und weiche Kissen in der Dachgaube. Schon das Buch liegen zu sehen tat gut. Ich habe es lange nicht mehr als so großen Luxux empfunden in Ruhe zu lesen.

Das achte Gebot

Ich würde jetzt nicht sagen es ist DAS Buch, aber zum schmökern richtig.

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08:46, 20.02.2009.. Freigelassen in Bücher

Buch: Seien Sie unwiderstehlich

von Philippa Davies geschrieben und im Goldmann Verlag 2001 erschienen.
Besserer Titel wäre: Seien Sie unausstehlich. Eines der Bücher die ich max. halb gelesen an die Stadtbücherei zurückgebe. Die Frau redet nur über sich. Und darüber wie unglaublich toll Sie ist. Und hat dabei nicht einmal einen angenehmen Stil. Sie schwallert hunderte von Seiten lang vor sich hin, ohne das irgendwas bei rumkommt.
Endgültig aus war es bei folgendem Extra-Tip:
Andere finden uns sympathisch wenn wir Ihnen ähneln. Ich versuche deshalb stets, meinen Gegenüber in Haltung und Gestik zu imitieren und stimme Ihm selbst bei Themen die ich kritisch sehe erst einmal zu. Insbesondere Frauen sollten sich davor hüten, Männern offen zu widersprechen um nicht unkooperativ und ablehnend zu erscheinen.
Gehts noch?

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20:41, 31.01.2009.. Freigelassen in Bücher

Buch: Der zweite Mord

Seit Ewigkeiten mal wieder was über ein von mir eigens und höchstpersönlich gelesenes Buch.
Es heißt "Der zweite Mord" von Helene Tursten. Wie sich schon erahnen lässt, handelt es sich bei dem Buch um einen Kriminalroman und bei der Autorin um eine Schwedin. Wenig verwunderlich, dass das Buch dann auch in Schweden spielt.
In der Löwanderklinik fällt der Strom aus. Ein Patient am Beatmungsgerät erstickt, die Intensivkrankenschwester wird erwürgt im Heizungskeller aufgefunden und eine Nachtschwester sieht das Hausgespenst im Park verschwinden. Inspektorin Irene Huss ermittelt und stellt schon bald fest, dass noch eine weitere Krankenschwester nicht mehr auffindbar ist. Im Laufe der Geschichte kommt es zu zwei weiteren Morden, zwei Bränden und einen Anschlag auf die Inspektorin. Das Ende ist etwas apprupt und nicht unbedingt zwingend. Da 4 Leute umgebracht werden versteh ich den Titel nicht ganz.
Im Gegensatz zur Entwirrung des "Falls" haben mich die unterschiedlichen Charaktere der Ermittlergruppe, das Beziehungsnetz der Inspektorin sowohl zu Ihrer Familie als auch zu Ihren Verdächtigen fasziniert. Keine Superinspektorin, keine High Tech Spurenanalyse keine detailgenauen Metzelszenen, aber eine Story die sich zwischen allerhand Nebenschauplätzen allmählich entwickelt.
Mein Lieblingsbuch wirds nicht, aber lesen kann mans ruhig mal.

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