Lupine

19:44, 26.04.2009.. Freigelassen in Wind und Welle

Regatta am Möhnesee

Wie sind wieder zu Hause und mir tut alles weh. Ich mag garnicht tippen. Meine Finger sind wie Würstchen. Gestern war verdammt viel Wind, kaltes Wasser, immense Anstrengung, zu wenig getrunken. Heute Muskelkater, reichlich blaue Flecken und Sonnenbrand auf der Nase. Ich fass mich also kurz.
Geplant waren 8 Wettfahren, ab 4 Wettfahrten darf man die schlechteste streichen. Wir sind 7, 6, 8 und 4 gesegelt und wurden insgesamt 7 von offiziell 16. Ist ganz ok. Trim war gut, Manöver waren gut und gekentert sind wir auch nicht. In den ersten beiden Wettfahrten waren wir einfach nur froh es heil zu überstehen, Raum für Taktik blieb da wenig. In der 3 haben wir den Kurs nicht ganz geblickt, die letzte hat dann für einiges entschädigt.
Zwischen den Wettfahrten hatten wir ewig lange, frostige Wartezeiten weil viele Boote gekentert sind und die DLRG die treibenden Teams zwar umkreist hat, aber wohl selbst nicht nass werden wollte. Naja. Damit wären wir auch bei einem meiner drei Nörgelpunkte für dieses WE. Ein einziges Minirettungsboot bei 15 Mannschaften der 470er und fast 30 Mannschaften der 420er Klasse war verdammt wenig. Das sind Jugendmannschten, zwischenzeitlich trieben 6 Teams im kalten Wasser, es war wirklich schwieriges Wetter, Dreher und böig, so richtig sicher fühlt man sich da nicht.
Ansonsten war das Essen nach so einem heftigen Tag nicht so toll, Schlabberpommes und Currywurst, der Parkplatz auf dem wir übernachtet haben war am Berg. Dicker Kopp, dicke Füße oder Geknubbel auf einer Seite vom Auto, am Sonntag hätte ich gerne früher gehört das wir einpacken können statt bis 13 Uhr zu warten, die Sliprampe war voll und eine 0,2 Cola gratis bei 40€ Meldegeld fand ich auch nicht so richtig üppig. Bei kanpp 90 Teilnehmern, davon knapp die Hälfte Mädels gab es nur eine einzige Damendusche. Und die war schon siffig als wir ankamen...
Aber ich will ja nicht nölen. Es war schön die Leute alle wieder zu sehen und gemeinsam zu jammern. Wir hatten ein absolut perfektes Frühstück am Sonntag Morgen. Belegte Brötchen, frische Waffeln, genau richtig gekochte Eier, Saft und soviel Kaffee wie wir wollten. Damit hatte der Segelclub allerdings nicht zu tun.
Kommendes WE sind wir im Westerwald am Krombach- Stausee. Kennt ihr. Düüdüdü... Da sind Freigetränke dann Mal kein Problem.

Und was habt ihr das WE getrieben?
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18:25, 22.04.2009.. Freigelassen in Wind und Welle

Trapezregatta Steinhude

Vergangenes WE waren wir zum Segeln am Steinhuder Meer. (Das ist bei Hannover, kennt irgendwie keiner). Als wir in DA losfuhren, abend um halb neun, hat es in Strömen geregnet und bei der Vorstellung, bei dem Wetter zwei Tage im Auto zu wohnen hatte ich fett fies Entenpelle. Aber: Alles wurde gut. Bei Kassel hörte es auf zu regnen, ne halbe Stunde weiter war es sternenklar und als wir endlich ankamen (um halb eins) war es zwar frostig kalt, aber immerhin Wind!
Am nächsten Morgen dann das perfekte erwachen. Wir parken unter einem blühenden Apfelbaum, der Himmel ist strahlend blau, die Vögel singen, wir sind warm eingekuschelt und können durchs Fenster sehen wie einzelne Blüten weggepustet werden...

Zum Segeln will ich aber auch noch ein bisschen was schreiben. Es gab 5 Läufe, davon ein Streicher, d.h. nur die 4 besten Ergebnisse gingen in die Wertung ein. Elf Mannschaften waren gemeldet, zehn sind gekommen. Gerade genug für eine Ranglistenregatta, Faktor 1,0. Am Samstag gabe es drei, am Sonntag zwei Läufe.

Lauf1: Es war ordentlich windig (4 Bft) und wir haben das Boot entsprechend getrimmt. Unser Start war richtig gut, wir sind alle drei Kreuzen über rechts geseglt und konnten uns nach hinten gegen 4 Mannschaften verteidigen, vor allem die Spikurse haben geholfen. Leider blieb der Spi einmal an der Saling hängen und wir reißen uns ein kleines Loch rein. Ab jetzt hoffen wir bei jedem Setzen das er hält...

Lauf2: Immer noch 4 Bft, beim Start passte das Timing aber nicht ganz. Nach einem sehr weiten Schlag über rechts liegen wir wieder gut. Bis die Riggspannung reißt und der Mast mit einem Knall deutlich nach hinten kippt. Ganz mieses Gefühl wenn man im Trapez steht... Damit war der Lauf für uns vorbei. Ab in den Hafen, Strippe ersetzt und aus der Ferne zusehen. Gut das ein Lauf aus der Wertung fällt.

Lauf3: Bei 3 Bft und einer etwas anderen Windrichtung versuchen wir es über links und wurschteln uns fest. Ein Bolzen am Großschotbügel löst sich und wir müssen ein Hilfskonstrukt basteln um den Lauf beenden zu können. Trotzdem werden wir wieder sechster und sind ganz zufrieden. Wir übernachten mit nur 2 gewerteten Läufen auf Platz acht.

Lauf4: Wird unser insgesamt schlechtester. Die Lücke nach vorne bleibt deutlich größer als am Tag zuvor. Wie fahren beim Spibergen über die Schoten und verlieren viel Zeit. Genial gut war aber unsere Zielkreuz. Mit nur einem halben Meter Vorsprung werden wir siebter, obwohl wir an der letzten Tonne noch deutlich zurück lagen.

Lauf5: Unser Bester! Alles läuft glatt, nach der ersten Kreuz sind wir dritter und retten einen vierten Platz über die Ziellinie. In der Gesamtwertung schaffen wir einen soliden 6 Platz und nehmen 50 Punkte mit nach Hause. Klingt villeicht nicht berauschend, ist aber garnicht so schlecht wenn man sich anschaut wer sonst noch da war.

To do vor der nächsten Regatta:
- Spi kleben
- Trapezgummis erneuern

Gut waren
- der Trimm. Das Boot lief schnell, wir hatten immer genug Druck.
- die Kompasskurse auf der Kreuz
- der Speed unter Spi
- die Zielkreuz

Besser werden muss
- der Start. Insgesamt konstanter.
- die Spimanöver. Insbesondere Spitz auf Spitz Halsen .. 5 Ansichten .. Link


19:07, 23.03.2009.. Freigelassen in Wind und Welle

Schneeschmelze II

Das WE ist um und zarter Schmerz durchzieht all meine Glieder. Außer Muskelkater ist aber nicht viel passiert, blaue Flecken halten sich in Grenzen, Knie und Rücken haben gehalten und unterkühlt haben wir uns diesmal auch nicht.
Insgesamt wurden 5 Wettfahrten gesegelt, nur die jeweils besten 4 kamen in die Wertung. Wir wurden 12 von 26. Nicht überragend aber für den Anfang ok. Außerdem sind wir um ein paar Erkenntnisse reicher:
  • Das Boot läuft gut, wir können schnell losfahren, machen vernünftig Höhe und Tempo
  • Unsere Manöver sind schnell und sauber. Noch nicht völlig perfekt, aber das Segeljahr ist ja noch jung...

Als nächstes kümmern wir uns um neue Segel und feilen an der Taktik. Schaun mer mal was geht...

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19:36, 20.03.2009.. Freigelassen in Wind und Welle

Schneeschmelze am Baldeneysee

Die erste Regatta des Jahre, mit 26 gemeldeten Booten und einem Faktor von 1,1 ein muss. Nach 4 Monaten Abstinenz geht es endlich wieder aufs Wasser. Schon am vergangenen WE habe ich mich in Hannover mit meiner Steuerfrau getroffen um die Saison zu planen, das Boot fit zu machen und bei Regen, Kälte und üppig Wind zu trainieren. Ich fürchte ich bin völlig übermotiviert...
Das Auto steht beladen vor der Tür, jetzt muss ich nur noch schnell frische Kontaktlinsen besorgen und entscheiden was für Musik ich während der Fahrt hören will. .. 5 Ansichten .. Link


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