!!Maciej goes to Australia!!
So nun bin ich in Sydney gelandet und schon ganz gespannt was mich hier erwartet...

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Great Ocean Road

Zurueck in Melbourne, happy wie sonst was, da wir ja ne Menge Dollars bei der Ueberfahrt mit der Faehre gespart haben gings erst zum Beach, wo vorher die ganzen Backpacker waren. Jedoch mussten wir feststellen, dass die Gegend nun absolut Backpackerfrei war. Der Grund dafuer ist wahrscheinlich die immer noch andauernde FINA Weltmeisterschaft. Dafuer trafen wir jedoch auf eine Kanadierin, namens Joanna. Nach einem kurzen Chat verabredeten wir uns fuer den Abend bei ihr zum Vorgluehen fuer den St. Patricks Day. Sie empfiel uns auch gleich einen coolen Spot, um das Auto zu parken. Natuerlich umsonst. Bevor wir also das Auto zum Campen positionierten, machten wir uns darauf ordentlich Alkohol zu kaufen und eine oeffentliche Dusche zu finden. Nach 2Stunden waren wir dann startklar fuer den Abend und gingen zu Joanna. Vor der Tuer kam sie uns schon entgegengehuepft und erzaehlte uns, dass sie sich ausgesperrt hat...Aufgepusht von dem Gedanken wieder mal relaext mit ein paar Bieren auf ner Couch zu sitzen kletterte ich also die 2 Stockwerke rauf zum Balkon, wo eine offene Tuer mich in ihr Appartment einlud.;) Machte Joanna und Luca, die beide noch unten standen die Tuer auf und es ging los mit dem Saufen!! Als jeder schon einige Drinks hinter sich hatte und wir unser Zeugs abgelegt haben, gingen wir 4 Tueren weiter zu den Nachbarn, die ne Party mit massenweise Jaegermeister & Tequilla schmiessen. Der Abend endete schliesslich in einem Irish Club, der nur 3Blocks weg lag, was auf jedenfall ein Vorteil fuer den Rueckweg war, so voll wie wir waren. Zurueck in der Wohnung machte ich noch eine Shisha an, die ihr Mitbewohner aus Indien gebracht hat und es wurde noch richtig relaext Apfeltabak vom feinsten geraucht. Luca und Ich verbrachten die Nacht auf der Couch nach unser ersten St.Patrick's Day-Celebration!!!;)

Am naechsten Morgen mussten wir uns beeilen, da wir laenger als geplant geppennt haben. Wollten um 14Uhr zum Formula1- Rennen im AlbertPark sein. Gingen also schnell im um die verraeucherten Klamotten von der letzten Nacht zu wechseln und dann direkt zur Tram Richtung Park. Der Eintritt kostete 100Au$, was ich verdammt happig fand und es mir einfach nciht leisten konnte. Habe also Luca gesagt, dass er ruhig ohne mich gehen kann eventuell 'irgendwie' nachkomme. Startete direkt meine Erkundungstour am hohen Absperrzaun, um nach eine Moeglichkeit zu finden reinzukommen. Nach ner Zeit traf ich auf zwei junge Blokes, die auf einen Baum nah am Zaun kletterten um das Rennen von dort aus zu beobachten. Hab die beiden gefragt ob sie fuer mich Ausschau fuer Securityleute auf der anderen Seite halten koennen. Sobald sie mir das Zeichen gaben, dass die Luft rein war, kletterte ich schnell ueber den fuckin' hohen Zaun. Habs also geschafft umsonst reinzukommen, was ich echt nicht gedacht haette. Drinnen catchte ich Luca ab, der als er mich im Park sah direkt anfangen musste loszulachen und wir suchten zusammen einen guten Spot fuers Rennen. Als die Formel1 Wagen vorbeiduesten war es ohne Ohrstoepsel fast nicht auszuhalten. Wusste gar nicht wie laut die Dinger sind. Es war einfach nur Fun das Rennen zu beobachten und besonders danach auf der Rennstrecke laufen zu koennen. War ne hammer Party da und verdammt viele Italiener und Schweden feierten ihren gemeinsamen Sieg! Wir knipsten viele alberne Fotos und spassten die ganze Zeit nur rum. Wurden sogar von nem Kameratypen von dem Nachrichtensender "TheAge" dabei gefilmt.:)

Nachdem Rennen verabredeten wir uns mit Peter, dem Mann von Sue aus Paynesville. Er lud uns in die Lygon Street in sein lieblings Restaurant ein. Er ist genauso verrueckt nach italienischem Essen wie Sue, also gab es eine DeluxePizza. Lustig zu sehen waren die ganzen Ferraris und Lamborghinis, die in dem groessten italienischem Viertel Melbournes rumcruisten. Nach einem hammer lustigen Abend mit ihm gings spaet zurueck in den Sunny. Wir waren echt noch geschafft vom Vorabend und morgen planten wir einen Trip zur GreatOceanRoad...

Am Morgen bereiteten wir alles fuer unseren Trip vor, heisst Essen kaufen + Alk, Sunny abfuellen und Luftdruck checken. Gerade wo wir losduesen wollten rief uns Peter an und wollte sich mit uns fuer nen Kaffee treffen. Es passte uns gut in den Zeitplan und da er sowieso noch das Auto sehen wollte, sind wir los. Nachdem wir also von Peter einen ausbekommen haben und uns von ihm verabschiedet haben, gings los Richtung TwelveApostels. Der Weg dorthin war einfach nur grossartig. Man faehrt die ganze Zeit entlang der Kueste und rastet an immer cooleren Beaches unterwegs. Einen ersten grossen Stop hatten wir in Torquay, wo wir einfach nicht widerstehen konnten ein Surfboard auszuleihen und eine paar Wellen abzureiten. Nach gutem Backpackerlunch gings dann weiter entlang den Klippen. Durch die vielen Stops kamen wir fast zu spaet fuer den Sonnenuntergang zu den TwelveAposteln, was dem ganzen den gewissen Flair gibt...Hatten aber noch genug Licht fuer einpaar schoene Shots. Da das soziemlich die letzte Tour mit dem Sunny zusammen mit Luca sein sollte, weihten wir das mit einer JibBeamFlasche und ein bissl Coke ein und tranken unter einem sternenklaren Himmel das letzte mal auf der Haube unseres Nissanflitzers in die Nacht hinein... Campten auf dem Parkingspot in der Naehe der Apostels, da mit Fahren nicht mehr viel ging;), wo uns der Ranger am naechsten Morgen mit der Polizei drohte und uns rauskickte. Wir sind mittlerweile an sowas gewohnt, also war das nicht tragisch. Im Gegenteil, es war sogar gut, denn so waren wir gezwungen frueher aufzustehen und hatten somit mehr vom Tag...Sind ein Stueckchen weiter rauf gefahren, wo ein faszinierendes Schluchtensystem zu betrachten war und wo wir unser Fruehstueck verlegten. Danach gings die ganze Strecke wieder zurueck mit einigen Stops zum Plantschen. Nach der ganzen kurvigen Fahrt entlang der Klippen ist uns zum Ende mal wieder bei der Fahrt ein Reifen geplatzt. Auch das sind wir schon leider gewohnt...den Platten ersetzten wir in Geelong, wo so guenstig war, dass ich gleich 2andere Reifen dazukaufte und diese durch die alten ebenfalls ersetzte.

Zurueck in Melbourne fuhren wir bei dem AquaticSportCenter, wo die Fina Worldchampionships stattfanden vorbei. Als wir uns an der Kasse nach den Preisen informierten, kam uns ein Typ entgegen und schenkte uns einfach so Tickets fuer 4Waterpolospiele fuer den Abend. Das war verdammt gutes Timing!!;) Es gings also noch am gleichen Abend zum Waterpolospiel Australien vs. Amerika und zum Turmspringen, was eigentlich extra kostete aber so easy war rueberzuschleichen...

Danach gings fuhren wir noch voellig k.o. nach Port Melbourne in die Naehe von Joanna's Wohnung, wo wir umsonst das Auto parken konnten und direkt ins Bett fielen. War auf jedenfall ein massiv guter Abschlusstrip mit Luca!!

 


Geschrieben: 04:36 , 1.04.2007
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Ankunft in Melbourne & Tasmanien

Yeah Melbourne wir kommen!!! Bin schon echt gespannt auf die Kulturhauptstadt Australiens!!
Als wir in die City reingefahren sind, war es gerade spaeter Samstagabend und dementsprechend ne Menge los. Total viele Partygaenger auf dem Weg zum feiern winkten, gruessten und schenkten uns sogar Bier vom Auto aus. Ein Typ aus der Gruppe auf dem Foto , als wir in Melbourne angekommen sind, ist an der Ampel ausm Wagen gestiegen und hat uns zwei Bier ruebergereicht, weil er das Auto so cool fand. Wir haben ihn gefragt (alles waehrend die Ampel rot war), ob er einen guten Spot zum Pennen bzw. Parken kennt und brauchten danach nur dem Auto zu folgen, wobei wir durch das ganze Center, wo wir zunaechst voellig planlos gewesen waeren, direkt nach St. Kilda, einem sehr guten Spot fuer Backpacker gefuehrt wurden. Haben das Auto dort stehen lassen und sind gleich in den naechsten Club. Im "Espy" ging dann ordentlich die Party. Es spielten dort um die 5 Livebands im Laufe der restlichen Nacht. Alle waren Indierockstyle und auch noch echt gut. Heisst also, Maciej war happy!!
Am naechsten Tag erkundeten Luca und Ich erstmal das Citycenter. Meiner Meinung nach stimmt es wirklich was jeder sagt, naemlich das Melbourne um einiges cooler als Sydney ist. Allein die alten Gebaeude geben der Stadt einen viel mehr europaeischen Charakter, wo im Vergleich Sydney mehr den U.S. Style vertritt. Und auch so ist hier viel mehr los. Die Liste der Festivals im Jahr ist riesig!!
Am darauffolgenden Tag trafen wir dann die Frenchies mit Ben aus Lindenow wieder. Ihr Auto hatte eine Panne, weshalb sie nicht weiter, wie geplant nach Adelaide konnten und zurueck nach Melbourne kamen um es zu fixen. Wir haben beide Autos in St. Kilda stehen lassen und sind dann zusammen ins Citycenter, wo wir wieder den kompletten Tag verbrachten. Das Ziel fuer den naechsten Tag war der Mechaniker, leider auch fuer uns, denn der Sunny fing auch an zu streiken. Konnten das Auto nur schwer starten und es ging immer wieder aus. Bis alles geregelt war vergingen 2Tage. In der Zeit uebernachteten wir im Wagen (fahren ging naemlich ncoh irgendwie) an der Esplanade in St. Kilda, die total von Backpackern belagert war. Es waren so um die 10-12 Autos dort geparkt. Als alles wieder ready war, machten sich Ben und die Maedels wieder auf den Weg nach Adelaide und Luca und ich kurz nach ihnen zur Faehre nach Tasmanien. Eigentlich hatten wir die Ueberfahrt so vor, dass sich einer von uns im Auto versteckt, da ein Ticket 130Dollar kostet. Haben aber gehoert, dass die Kontrollen ziemlich hart sind und uns zum Schluss doch entschieden es erst abzuchecken und es dann eventuell auf dem Rueckweg auszuprobieren. Als wir dann an der Kontrolle waren, kam zwar ein Inspekteur rein und kontrollierte den Kuehlschrank nach Lebensmitteln, aber nicht so genau das man sich nciht haette vor ihm verstecken koennen. Naechstes Mal also!!;) Nach dem Check-In erkundeten wir das riesige Schiff und relaexten oben im Kinoraum, wo wir uns den Film "Marsch der Pinguine" anschauten. Da die Faehre um 20Uhr abgelegt hatte, somit es also eine Nachtfahrt war, suchten wir uns einen guten Schlafplatz (wir mit unseren Billigtickets hatten natuerlich kein Bett) und schliefen bis zum naechsten Morgen durch. Um ca. 9Uhr erreichten wir den Hafen von Devonport, Tasmanien.
Nun wollten wir uns 10Tage Zeit lassen die Insel zu erkunden...
Blieben erstmal n bissl in Devonport, was ne richtig gemuetliche Stadt zum ankommen ist. Nach schnellen Besuchen der Kulturstaetten dort gings direkt weiter nach Launceston. Dort haben wir eine alte Lollyfabrik besucht, wo wir soviele von den runden suesen Kugeln essen konnten wie wir wollten. Die eigentliche Hauptattraktion war aber die Felsschlucht an der wir bestimmt so um die 6 Stunden mit Walken verbracht haben. Wieder zurueck im Center bin ich zum australischen "Roten Kreuz" gegangen um eine Schlafdecke zu kaufen, weil es so langsam arschenkalt in der Nacht wird, besonders in Tasmanien. Nach einem Chat mit zwei aelteren Ladys wurde mir diese sogar geschenkt. Das naechste Ziel war GeorgeTown...
Auf dem Weg dorthin war einiges von der schoenen Natur, die die kleine tasmanische Insel zu bieten hat  und eine  Menge toter tasmanischer Teufel + Opossums auf der Strasse zu sehen. In G.Town machten wir n mega BBQ und besuchten den oertlichen Leuchtturm. Danach mussten wir warten bis es dunkel wurde um mit einpaar Rangern fuer 15Au$ auf eine 2stuendige Nachttour zum Beach gehen zu koennen und die Parade der dort lebenden Zwergpinguine zu beobachten. Es sah absolut lustig aus, wie einer nach dem anderen von diesen kleinen Blokes aus dem Wasser patschte, um dann am Beach entlang zu seinem Nest zu gehen um die Kleinen zu fuettern. Es kamen mit der Zeit wirklich massiv viele ans Land und meine Meinung, dass je kleiner das Tier in der Natur ist, desto lauter und nervender es sich anhoert (bestes Beispiel> Hund) wurde mal wieder bekraeftigt. Man kann sich wirklich nur schwer vorstellen wie ecklig laut die Toene von diesen kleinen Dingern sind. Besonders hart sind die Jungen, die noch nicht  mal ihre eigenen Mom und Dad erkennen und einfach zu jedem aelteren Pinguin in Hoffnung auf Futter quaelend schreiend hinrennen, bevor endlich mal der richtige kommt und es ihnen dann schliesslich in den Mund uebergibt bzw. ausko**t.;) Ein unvergessliches Erlebnis! Nach der Tour war es schon zu spaet um noch weiter zu fahren, also beendeten wir unseren Daytrip dort am Beach. Und trotz neuer Decke wurde immernoch gefroren...
Am folgenden Tag fuhren wir ueber Scottsdale zum nordoestlichsten Punkt Tasmaniens, dem Mt. William National Park. Wir verbrachten dort zwar nur eine Nacht aber es haette sich auf jeden Fall auch laenger gelohnt. Machten einen langen Walk an dem coolen Strand und alberten so ziemlich mit allem was wir finden konnten rum. Das Wasser dort ist richtig tuerkisblau und der Sand hammer weiss, konnten also nicht widerstehen ins Nasse zu springen. Abends waermten wir uns dann relaext bei einem kleinen Lagerfeuer wieder auf. Auf diese Weise reisten wir die komplette Ostkueste Tassies runter. Ne coole Bekanntschaft wurde im Freycinet National Park, der ungefaehr die Mitte der Kueste darstellt geschlossen. Haben dort Lars und Florian kennengelernt, die beide aus Deutschland kommen und hier zum Urlauben waren. Florian war n cooler Surfer und Lars war der Chefredakteur des "Surfers"-Magazins. Da ich dieses ab und zu auch lese, war es natuerlich richtig cool fuer mich und n krasser Zufall ihn kennenzulernen. Haben zusammen den ganzen Park abgeklappert und uns zum Schluss getrennt, da die beiden Richtung Norden und wir Sueden duesten.
Tja nach einpaar Tagen nur geiler Kueste kamen wir dann in Port Arthur an, wo das beruehmte Gefaengnis heute zur Besichtigung freisteht. Nach fast einem kompletten Tag auf dem alten Gefaengnisgelaende, welches ein richtiges Dorf darstellt und ein bissl australischer Geschichte kehrten wir schliesslich zum Wagen zurueck und stellten fest, dass sich jemand den Spass erlaubt hat aus einem unserer Reifen die Luft rauszulassen...Wir nehmen mal an wegen dem Big Koalaarsch hat sich irgendwein Idiot provoziert gefuehlt. Tja, wir hatten ja noch 5 volle Reifen!!;) Naechster Spot nach Port Arthur war Hobart. Blieben dort 2 Tage und geniessten das Flair der Hauptstadt. Der Weg durch den Westen zurueck nach Devonport wurde von viel Regen begleitet. Somit liessen wir den Cradle Mountain Nat. Park aus, was aber auch hauptsaechlich am Zeitmangel lag, da wir am 17. Maerz puenktlich zum St. Patrick's Day wieder in Melbourne sein wollten. Dabei cruisten wir durch den kleinen Fischerort, Strahan wo zu der Zeit sich alles um tote Pottwale, die eine Woche zuvor gestrandet sind. Zu Anfang waren es glaube ich 10 und leider konnten "nur" 7 davon wieder zurueck ins Meer gebracht werden. So makaber es auch klingt, aber ich wollte unbedingt einen Wal sehen, sogar einen toten, jedoch waren wir in der Hinsicht etwas ungluecklich, da genau zu dem Tag wo wir angekommen sind der letzte der 3 vergraben wurde. Ich hab mir aber sagen lassen, dass es ziemlich grosse Burschen waren.
Der Weg von Strahan nach Devonport war der gefaehrlichste und unbequemste bis jetzt in Australien. Wir sind spaet am Abend losgefahren und waren gezwungen im Dunkeln zu fahren, da am naechsten Tag unsere Faehre um 7Uhr Morgens ablegte. Das hiess, das zusaetzlich zu der hammer steilen und kurvigen Strasse durch das Cradle Mountain - Gebirge eine Menge nachtaktiver Tiere unterwegs waren. Bis jetzt konnte ich es fast immer meiden in der Daemmerung oder Nachts weite Strecken zu fahren. Dieses mal jedoch mussten wir ca. 5-6 Stunden in der Nacht fahren. Man hatte echt das Gefuehl, dass jederzeit einem was vor den Wagen springt. Bin nicht schnell gefahren und trotzdem hatten wir ne Menge Action. Haben ein Wombat angefahren und es sind unzaehlige Kaengurus, Opposums und sogar tasmanische Teufel vors Auto gesprungen. Einige male fast n Unfall gebaut...
Zum Schluss kamen wir aber happy in Devonport an Sind von 19.30 bis ca. 1Uhr gefahren und gingen dann gleich ins Bett. Am naechsten Day versteckte sich Luca diesesmal im Wagen (in einer der Sitzbaenke) bevor wir durch die Kontrollen auf die Faehre fuhren. Der arme Kerl hat dort total zusammengekauert an die 40Minuten verbracht. Weil es zwischen den 2Kontrollen so langsam ging. Aber hey wir hatten zusammen 130Dollar mehr in der Tasche!;) Nach der letzten Kontrolle, als das Auto schon geparkt war, kletterte er endlich raus uns wir betraten beide ganz easy das Schiff. Um 7.30Uhr legten wir Richtung Melbourne ab und verabschiedeten uns nochmal von Tasmanien. War ne richtig coole Zeit dort...

Geschrieben: 07:08 , 24.03.2007
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Bairnsdale, Lindenow und Paynesville!!!

Auf der Suche nach Arbeit, verschlug es uns erst nach Bairnsdale, eine kleine Stadt auf dem Weg nach Melbourne. Da wir jedoch dort mindestens eine Woche auf Jobs haetten warten muessen, starteten wir die Suche ein bisschen ausserhalb. Fuendig wurden wir schliesslich in Lindenow 13km entfernt. Durch zig Ecken, gelangten wir naemlich schliesslich zu einem Versorgungsmittelshop fuer Farmer namens Landmark Kyle & Obst. Wir lernten gleich die beiden Chefs Brett Kyle und Robert Obst kennen, die uns den Job auch gleich versprochen hatten. Zu der Zeit arbeitete noch ein hollaendisches Paerchen dort. Charlie und Lynn wollten noch 1Tag mehr bis Donnerstag arbeiten und am Freitag weiter nach Sydney duesen. Beide zeigten uns wie die Arbeit aussehen wird und erklaerten uns, dass es absolut relaext ist. Bevor Luca und ich auf die Suche nach einem guten Spot zum Pennen fuer die Zeit bis zum ersten Arbeitstag luden die coolen Dutch People uns noch auf ihre Abschiedsparty am Donnerstagabend ein.
Fuer uns gings danach also nach Paynesville, 40Minuten Fahrt ueber Bairnsdale von Lindenow entfernt, weil  es am Wasser liegt.. Es wurde dort nur im See geplanscht und gefischt, also einfach relaext.
Am Donnerstag dann gings fuer die Abschiedsparty back nach Lindenow, wo Charlie, Lynn und ca. 14 andere Backpacker ein altes Haus belagert hatten, welches einfach nur perfekt fuer nen coolen Abend schien. Als wir mit unserem big Sunny vorbeikamen, wurde dieser erstmal von allen ne Weile bestaunt und einige wollten auch unbedingt  ein Blick ins Innere werfen. Luca stand an der Tuer und lies, im style eines Tuerstehers einen nach dem anderen rein. Es erinnerte mehr an eine Fuehrung...
Danach gings zum Feiern. Es wurden ne Menge Saufspiele gespielt und ueberraschte mich nicht, bei den ganzen Deutschen die dort waren, dass auch das gute alte "Kings" dabei war.;) Nachdem es etwas spaeter wurde, gingen immer mehrere ins Bett, da bis auf die Hollandguys alle am naechsten Tag arbeiten mussten. Der Grund war aber auch vielleicht, dass wirklich jeder ne massive Menge an Alk versoffen hat. Jedenfalls blieben zum Schluss nur noch Helene und Brege die Frenchifraktion, Jay und Joe, die einzigen Aussies und die Mieter des Hauses, Charlie und Lynn, und natuerlich die Sunnyboyz!;)
Um 5 Morgens gaben dann aber auch wir auf und schwankten langsam Richtung Wagen. 2 1/2Stunden spaeter machten wir uns dann auf zum ersten Workingday bei Landmarks. Zum Glueck war es von dem Haus vielleicht nur 5Minuten mit dem Auto entfernt. Dort angekommen (wir brauchten in unserem Zustand etwas laenger) gings dann an die Arbeit. Dies sieht so aus, dass wir im Wechsel einpaar grosse blaue Packkoerbe mit nem Gabelstapler ranfahren und diese dann n bissl schrubben und mit nem Hochdruckreiniger bearbeiten. Ein ziemlich easy Job. Und was noch besser an dem Job, als die eigentliche Arbeit ist, sind die Leute die dort arbeiten. Alle wussten, dass wir die Nacht davor Charlie und Lynn verabschiedet haben und somit ne lange Nacht hatten, also kam z.B. Robert, ein kleiner lustiger Glaztkopf mit Brille und einer der beiden Chefs des Geschaefts vielleicht gerade mal nach 1 1/2 Stunden worken zu uns und sagte,dass es auf jedenfall jetzt mal Zeit fuer ne Pause waere. Dabei konnten wir bei ihm ins Buero bei nem Kaffee seinen PC fuer Internet nutzen. Die einzige Bedingung, die er uns gestellt hat war nur auf keine Pornoseiten zu gehen. N cooler Typ also!
Nach der Arbeit gings dann nur einige Meter zurueck zum Park von Lindenow, wo wir unser Auto neben einem Barbecueplace geparkt und einige Drinks mit anderen Backpacker hatten.
Am Samstag gings dann wieder zurueck nach Paynesville, weil dort ein Jazzfestival stattfinden sollte. Bevor wir losgehen wollten, warteten wir noch auf Helene, die Franzoesin von der Dutchparty. Nach einpaar Drinks im Sunny gingen wir zusammen los. Zu Beginn waren wir etwasenttaeuscht, da in jeder Bar, wo Jazz gespielt wurde, sie von uns happige Eintrittsgebuehren verlangten. Das letzte mal versuchten wir es im oertlichen Yachtclub. Dort liessen sie uns aufgrund unseres multikulturellen Auftretens (Italy, France und Germany) umsonst rein. Das erste was ich dachte als ich drin war, war "alter, hier bleibst du nciht lange!", da das Durchschnittsalter im Raum so ca. bei 50 lag. Meine Einstellung aenderte sich aber schnell, da die Musik richtig gut war und wir die coolsten Oldies ever getroffen haben, John, ein Ex-Airbuspilot, der in Frankreich seine Kurse gemacht hat und seitdem 25Jahre im Dienst den Spitznamen Captain Moi trug, den er durch seinen Nachnamen Mee bekommen hat, Jo-Lynn seine nun 3. Ehefrau, aber definitiv die letzte, weil sie so hammer cool drauf ist und Susan, eine Modedesignerin die nun als Lehrerin fuer Mode taetig ist. Haben an dem Abend so ziemlich alles aus bekommen und zusammen nur auf dem Dancefloor verbracht. Es so lustig mit Jo-Lynn, der alten Dancequeen uebers Parkett zu fegen.;) Nach der Party gings fuer uns zurueck zum Nissan, wo Luca, der als letzter die Tuer zugemacht hatte bemerkte, dass er die Schluessel im Wagen vergessen hat. Zum Glueck war von meiner Seite ein Fensterspalt offen, gross genug fuer uns die Tuer mithilfe einer Schlaufe zu oeffnen. Es dauerte ne Weile aber es hat auf jedenfall gut geklappt. Helene die noch dabei war hat noch ein Video davon gedreht, wie Luca und Ich gefeiert haben, als wir endlich drin waren. Danach ist sie zurueck nach Bairnsdale und liess uns in Paynesvill zurueck. Am naechsten Tag lud uns naemlich John auf sein Boot ein, um die Gegend vom Wasser aus zu erkunden. Um ca. 11 Uhr holte uns Jo am Parkplatz ab und es ging zu ihnen nach Hause. Wir trafen dort auch Sue wieder und zusammen gings dann mit dem Boot auf n coolen Trip zum 90Miles Beach. Unterwegs gabs ein ein big Mittagessen und einige Cocktails von den beiden Girls. Captain Moi steuerte das Boot souveraen an jeden Pfosten und auch alles andere was im Wasser war. Ich hab soviel gelacht mit ihm, auch durch seine unzaehligen Scherze. Nach einem Walk an dem megalangen Beach und einem Bad im Meer gings wieder Richtung home. Nach einer grossen Portion Schokokuchen fuer entzuckerte Backpacker gings am Nachmittag zum GolfClub, wo das Jazzfestival fortgesetzt wurde. Haben dort lauter reicher Leute getroffen, denen man das aber nicht unbedingt anmerkte. Viele kamen total relaext auf uns zu und sagten, dass ihnen Sunnys Koalaarsch gut gefaellt. Alle haben immer wieder nachgefragt ob sie uns denn nicht ein Bier ne Wurst oder was auch immer ausgeben koennen. Wir kamen uns vor wie arme Schlucker an ihrem groessten Glueckstag ueberhaupt. Nach etwas feiern und ner Menge Bier verabredeten wir uns alle im Chinarestaurant, wo nach einer Weile Helene auch zu uns gestossen ist. Es war echt ein kompletter Tag Verwoehnung pur!!!
Die naechste Woche hatten wir so ziemlich jeden Tag gleich, morgens zur Arbeit und Abends abhaengen mit der Backpackercommunity. Besonders angefreundet haben wir uns mit Helene, Brege, den beiden Franzoesinnen und ihrem Travellerkompanen, Ben aus Germany. Am Donnerstag jedoch mussten wir uns leider von ihnen verabschieden, da es fuer sie weiter nach Melbourne ging. Wir  wollten aber noch 3 Tage laenger bleiben.
Am letzten Arbeitstag gingen wir noch nachdem wir der ganzen Landmarksbande Tschuess sagten und ein Abschiedsfoto knipsten (auf dem leider 2 nur als Pappfiguren drauf sind;)) nochmal nach Paynesville um uns ebenfalls von den coolen Oldies zu verabschieden. Sie tranken zusammen paar Bierchen und tauschten Emails, Fotos und Nummern aus, da z.B. John und Jo irgendwann nach Deutschland und Sue noch dieses Jahr nach Italien fahren werden. Am Ende des Abends, der wie immer mit der Truppe ein sehr lustiger war, fuhren wir noch zu Susan's Haus wo wir bei ein bissl Scottch Luca's Bilder per Diashow uns angeschaut haben. Leider mussten wir uns schon von Jo verabschieden, die am naechsten Morgen sehr frueh nach Adelaide ihre Family besuchen fuhr. Sue lud uns fuer die Nacht in ihr Haus ein und es tat so verdammt gut wieder mal in einem richtigen Bett zu schlafen, einen vernuenftigen Kaffee mit gutem Fruehstueck am Morgen und einer langen heissen Dusche zu haben. Am Morgen machten wir mit John einen kurzen Trip zur einer kleinen Insel, wo man nur mit der Faehre hin kann und wo es eine Menge Koalas zu sehen gibt. Sue konnte leider nicht mit, weil sie einen Termin mit einer Studentin hatte. Nach vielleicht 15min. Fahrt sah ich dann endlich meinen ersten wildlebenden Koala in Australien. Die Dinger sind echt nicht leicht zu finden... Nachdem wir wieder zurueck waren, mussten wir uns auch schon von den beiden verabschieden.
Bleiben aber auf jedenfall in Kontakt!! Vielleicht lernt ihr sie ja mal kennen, wenn sie mich in LP besuchen!;)
Nach der hammer coolen Zeit in Lindenow und Paynesville war unser naechstes Ziel Melbourne...

Geschrieben: 06:57 , 24.03.2007
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Mt. Koscioszko Nationalpark

Ca. um 17Uhr kamen wir am Uebergang zum Nationalpark an, an dem wir 16AU$ Gebuehr fuer den Wagen zahlen mussten. Erst da blickten wir zum erstenmal auf die Karte des Parks und realisierten wir riesig dieser ist. Unser erster Spot war ein Campingplatz in der Naehe von Bullocks Hut. Dort machten wir eine kurze Wandertour durch den Busch und kamen nach ca.2Stunden vollgepackt mit Feuerholz zurueck zum Wagen, wo zum Abend hin ein Lagerfeuer machten und im Hinblick auf den geplanten Trip zum Koscioszkogipfel am naechsten Tag frueh ins Bett krochen.
Am Morgen danach, nach einer grausam kalten Nacht im Sunny klingelte der Wecker um 5.45. Das erste was wir machten, war ein Feuer an dem wir uns aufwaermen konnten und neben dem wir nachher das Fruehstueck vorbereiteten. Dieses wurde dann auch in Gesellschaft von einigen Kaengurus schnell verschlungen um frueh nach Thredbo, einem Dorf, welches der Ausgangspunkt jeder Tour zum Gipfel ist. An diesem Tag war es dort auch ziemlich beschaeftigt, da ein Mountainbikewettkampf stattfand. Wir starteten unseren Tagestrip ca. um 8.30Uhr.
Der Weg zur Spitze ansich besteht aus zwei Etappen. Die erste ist entweder per Seilbahn gerade den Berg rauf oder knapp 6km steiler Marsch. Da die Seilbahn ziemlich teuer war, fiel uns die Entscheidung nicht schwer.;)
Oben angekommen, ging dann die 2. Etappe los, die 7Kilometer lang ist und direkt zum Gipfel fuehrt. Man muss aber sagen, dass das 2. Stueck nach dem ersten wirklich sehr steilen Part richtig easy ist. Als wir dann nach 13km Walking die 2228 Grenze erreicht haben, wurde ich angenehm ueberrascht. Es erwartete uns dort eine Gruppe von polnischen Bergleuten, die sich "Goralce" nennen. Sie zelebrierten dort mit Taenzen und traditioneller Musik die Entdeckung des Berges. Hatte mit vielen einen Chat und ueberreascht war ich sofern, dass viele junge Leutz dabei waren, die obwohl sie hier in Australien geboren wurden eine polnische Tadition aufrechterhalten und sogar Trips nach Polen unternehmen. Haette nicht gedacht, dass die polnische Community hier so stark ist. Nach einem nicht so traditionellem Gottesdiens im Freien, welcher fuer eine Dokumentation oder 'whatever' gefilmt wurde, machten wir uns langsam auf den Rueckweg. Als wir wieder an der Seilbahn zurueck waren, hatten wir schon 20Kilometer Weg durch Berglandschaft hinter uns und echt keinen Bock mehr fuer die letzten 6km. Schauten uns erst einige der Mountainbikestarts an und fragten dann nett die Kassiererin der Seilbahn, ob wir denn nicht for free cruisen koennten und statt 6km Fussmarsch, durften wir siztend den Ausblick auf dem Weg nach unten geniessen. Zurueck am Auto, machten wir alles klar um zu einem Campingplatz einige Kilometer weiter von Thredbo zu fahren und dort zu uebernachten. Ausser uns war dort nur ein anderer Reisender. Wir kamen natuerlich ins Gespraech und lernten somit Ingo, einen Chemielaboranten aus good old Germany kennen, der sein Hobby zum Halbberuf gemacht hat und jede frei Zeit zum Fotografieren fuer einige Magazine und Werbungen opfert. Haben uns ziemlich cool bis in die Nacht unterhalten. Besonders Luca war natuerlicherweise als ebenfalls Fotograf von Ingos Projekten angetan. Am naechsten Tag wollte Ingo einen 4WD-Track mit seinem Jeep befahren. Fuer uns ging die Runde um den Park weiter bis nach Cooma, wo wir die naechste Nacht verbrachten. Von Cooma aus gings wieder raus aus dem Nationalpark Richtung Ostkueste, von wo wir aus am Wasser entlang nach Melbourne fahren und irgendwo einen Stop zum Arbeiten machen wollen!!

Geschrieben: 05:57 , 24.03.2007
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Canberra

In der Stadt, die Australiens Hauptstadt und zugleich ein ganzes Territory fuer sich ist verbrachten wir nur 3 Tage. Gleich am ersten Tag gings ins zum National Museum of Australia, eines der Kulturtourimagneten DownUnders. Es lag auch direkt vor der Tuer, denn der Riesenparkplazt des Museums war auch gleich unser Campingplatz. Nach einem ganzen Tag besichtigen lesen und Fotos knipsen, gings dann fuer den Abend ins Center, wo wir erst einiges im "Pheonix" an Alk kippen mussten um das langweilige Partyleben Canberras aufzufrischen. Als wir merkten das die Portmonnaies immer leichter wurden, gingen wir zurueck zum Auto um etwas billiger wegzukommen. Als der Zeiger dann auf Partygranate umgesprungen ist (siehe Foto "PayHere") gings ins "The Moose", einem Absteigerclub der den Ruf eines Army HangOutPlaces hat. Dementsprechend war auch die Stimmung...80%Armyjungs und der Rest n paar Maedels die anders keinen abkriegen. Fuer den Abend ging irgendwie nicht mehr, aber die Hauptsache ist, dass wir voll waren.

Am naechsten Morgen machten wir uns daraurf die Stadt zu erkunden. Dabei fuehrte es uns zum Old Parlament, welches dadurch so interessant ist, dass vor dem Eingang eine Aboriginie Embassy als Demonstration in Form von einer abgewrackten Bude und n paar Zelten in den 80'ern erbaut wurde. Die ersten Bewohner Australiens stehen immer noch dort und zuenden jeden Tag aufs Neue ein Feuer an, welches bereits zum ersten mal 1970 gebrannt hat. Schliesslich endeten wir in der Staatsbuecherei ab, wo es kostenfreien Internetzugriff fuer jedermann gab.
Am Naechsten Morgen starteten wir den Trip zum Koscioszko Nationalpark...

Geschrieben: 05:27 , 24.03.2007
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Und wieder raus!

Jo, Sydneytime ist auf einer Hand 'leider schon' und auf der anderen 'endlich' vorbei. Leider, weil ich definitiv die heisse Dusche missen werde, und natuerlich Jo und alles rundums PurpleHouse. Endlich, weil mir der ganze Grossstadtlifestyle nach ner Zeit irgendwie auf den Sack ging...

Naja jedenfalls hatten wir dort ne massiv coole Zeit. Die ueberall gutbekannte Mary Jane war en masse dabei und es wurde sogar Singstar gespielt, yeah! Die Topsinger aus LP, wie z.B. Max, Thomas alias Elvis, Maxi 'der Schlagerking' und die Partymaeuse Sabi, Lauri und Sophie sind jedoch defenitiv ungeschlagen.:)

Am letzten Tag machten wir uns noch einen extrem coolen Surftag am ManlyBeach mit Marc, dem Freund von Jo. Bis auf ihn sind wir ja alle Beginner und die riesen Wellen an diesem Tag smashten uns einfach nur, aber es war great Fun!!

Um ca. 16Uhr machten Luca und Ich uns darauf  Sydney zu verlassen und auf dem Weg nach Canberra


Geschrieben: 10:37 , 14.02.2007
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Abschied von Robert

Als wir in die Jones Street reingeduest sind (was bei dem Verkehr in Sydney n Akt war), war Jo noch bei der Arbeit und wir wurden von ihrem Mitbewohner, Matteo aus Italy reingelassen. Nachdem alle Sachen verstaut waren, machten wir eine Sightseeingtour zum OperaHouse, BotanicGarden usw., was den ganzen Nachmittag in Anspruch nahm. Auf dem Rueckweg wurde noch ein Stop beim Liquorshop gemacht um genug Brennstoff zum Anstossen fuer den letzten gemeinsamen Abend mit unserem Tschechien zu haben. Als alle Rucksaecke gefuellt waren und wir wieder back in house waren, sprang uns die immer gutgelaunte Jo entgegen und machte den Jungs mit ihrer Art sofort klar, dass sie sich hier wie zu Hause fuehlen koennen. Es war cool zu sehen, dass sich nciht viel veraendert hat> Die Tuer stand die ganze Zeit auf und es kamen immer mehr Leute durch. Hab auch die alten Friends wiedergetroffen und zusammen wurde dann ordentlich Alk geleert und viel erzaehlt, was so die letzte Zeit passiert ist. Danach machten wir uns mit Robert auf den Weg in ne coole Kneipe, die ich noch vom letzten mal kenne, jedoch diesmal nchiht wiederfinden konnte. Also endeten wir in nem lustigen irischen Danceclub, was noch viel besser war. Dort verbrachten wir den Rest der Nacht.

Am naechsten Tag standen alle spaet auf und es blieb nur noch Zeit ins Internetcafe zu gehen, die letzten Foto-CDs als Andenken fuer Robert zu brennen und zur Central Station zu walken, wo Luca und Ich uns von unserem alten Travelkompanen verabschieden mussten. Aber es gibt auf jedenfall ein Nachtreffen in Europe, that's for sure!!!

" So, have a good one my crazy TscheckRepublic'mate' and see ya back in Europe "


Geschrieben: 05:24 , 4.02.2007
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Byron Bay and Lennox Heads

Byron Bay, ein absoluter Surferort und die oestlichste Stadt Australiens war unser naechster Bestimmungsort. Wir schafften es endlich seit 3Wochen wieder uns um unsere Waesche zu kuemmern, was auch bitternoetig war und das Auto wieder mit etwas Versorgungsmaterial abzufuellen. Am zweiten Tag wurde etwas Sightseeing gemacht und es die oertlichen Straende inspiziert... Dabei fuehrte es uns zu den oestlichen Klippen von Cape Byron, von denen man gut einige Delphine beobachten konnte. Wir verloren jedoch schnell das Interesse an den Flippers, als ploetzlich ein Fernsehteam ankam und anfing einen Hubschrauber zu filmen, der dazu begann in unserer Naehe zu kreisen. Als wir fragten was denn die Absicht dieser Aktion sei, erfuhren wir ,dass ein Mann die Klippen runtergestuerzt ist und nun gerettet werden musste. Wir verbrachten also den ganzen Nachmittag diese Rescueaktion mitzuverfolgen. Luca war natuerlich wieder voll dabei Fotos zu schiessen. Als dann endlich nach einigen Stunden alles vorbei und Luca auch zufrieden mit den geschossenen Pics war, gingen wir wieder zurueck in die City. An dem Abend lernten wir zwei junge Gruppen aus Melbourne und Sydney kennen. Es wurde ziemlich lustig, da wir alle mit guten Nimbinstuff versorgen konnten und zusaetzlich die Typen aus Sydney ( ein slovakisches Maedel und ein australischer Typ ) Comedians waren. Somit lachten wir in unsere letzte Nacht in Byron Bay rein...

Am naechsten Morgen wollten wir etwas suedlicher von Byron nach Lennox Heads, da ich gehoert habe, dass man dort Windsurfen kann. Vorher mussten wir jedoch noch einen Abstecher nach Mullumbimby machen, wo Robert einige Sachen bei seinen Freunden abholen wollte, die er das letzte mal dort liegen gelassen hat. Es war ein Haus mitten im Regenwald und wirkte einfach nur idyllisch. Wir verbrachten dort einige Stunden und lernten einen richtig netten Hippiedad mit seinem 8Jahre alten Sohn kennen. War interessant zu sehen wie die beiden abgeschottet, einsam in diesem Wald lebten. Auf jedenfall different...

Als wir spaeter  in Lennox Heads angekommen sind, war es schon sehr spaet und wir konnten nicht wirklich viel von der Gegend sehen. Es blieb nur noch das Abendessen zu machen und pennen zu gehen. Am naechsten Morgen bin ich sehr frueh wach geworden und checkte auch gleich die Lage zum Windsurfen. Tja und die war nicht pralle...Es gab nur einen Typen der Surfequipment auslieh, und das waren alles antike Kreuzerboaerds aus den 90'ern, die nur fuer Beginner auf den oertlichen See gedacht waren. Somit bin ich direkt zum Beach gegangen wo einige Kitesurfer ihre Matten startbereit machten, jedoch keine Windsurfer! Also habe ich mir ueberlegt Kitesurfen auszuprobieren. Da es aber 120Au$ fuer 2Stunden war, versuchte ich einen Local zu finden, der es mir billiger anbieten wuerde. Gefunden habe ich einen, der es fuer 70gemacht haette, jedoch musste dieser zu der Zeit in nem Surfshop arbeiten. Er schlug es mir fuer den darauffolgenden Tag an. 

Das brachte mir nicht viel, da wir aufgrund von Roberts Flugtermin schnell nach Sydney kommen mussten und uns nicht erlauben konnten dort laenger als einen Tag zu bleiben.Pech!! Zu meinem Glueck aber kam dann kurz bevor wir weiterfahren wollten doch noch Hochfreude. Es kam naemlich ein etwas aelterer Windsurfer, der von der Westkueste nach Lennox Heads gezogen ist. Nach dem wir uns ne Weile unterhalten haben, bietete er mir an sein Equipment zu benutzen. Hab das coole 95l Starboard mit dem 4,5 Gunsegel gleich geschnappt und bin zum Wasser. Das Wasser war dort verdammt rough. Ich bin noch nie zuvor Wave gesurft und hatte dementsprechend Probleme ueber den Shore zu kommen. Die Wellen haben mich ziemlich oft mitgenommen und mir jedes mal einen Schock eingejagt, dass das Material in Arsch geht. Es war einfach nur great Fun wieder zu surfen, aber der Fakt, dass es nicht meine Bedingungen und vorallem nicht mein Material war, machten es etwas kurz...

Der naechste Windsurfspot ist entweder Westkueste oder Neuseeland. Beides verdammt weit weg! Haben uns dann von Lennox und dem Surfer verabschiedet und sind weiter Richtung Sydney, zum Purple House in der Jones Street!!!


Geschrieben: 09:35 , 1.02.2007
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Mt. Warning und Nimbin

Auf dem Weg zwischen Brisbane und Byron Bay machten wir zunaechst am spaeten Abend einen Stop am Fuss des groessten Berges in der Naehe, dem Mount Warning. In unseren Guides stand, dass wenn man in der Nacht zur Spitze des Berges klettert und von dort aus den Sonnenaufgang beobachtet, man der erste in ganz Australien ist, der die Sonne am Morgen erblickt. Das liegt daran, dass dieser Berg die hoechste Stelle am oestlichsten Punkt des roten Kontinents ist. Somit parkten wir unser mobiles Haus am Berg und stellten uns die Wecker auf 3Uhr bevor wir in die Schlafsaecke krochen. Nach dem Weckdienst wurden also die Taschenlampen gesichert Jacken eingepackt (der erste Auftritt meiner Jacke in Australien), und wir fingen an den 2Stundenmarsch zu starten. Es war auf irgendeine Art ne coole Erfahrung in der Nacht einen Berg hochzuwandern. Oben angekommen warteten wir also bis zum Sonnenaufgang. Es war ein atemberaubender Ausblick. Man fuehlte sich wirklich wie in einem Lord of the Rings-Style Film oder so aehnlich.;)

Nachdem wir ordentlich Fotos geknipst haben, gings wieder den Berg runter zum Auto und dann wieder zurueck on the Road. Wir schippten langsam zu dem australischen Mekka fuer alle Ganchafreunde, dem kleinen Kifferoertchen, Nimbin. Dabei nahmen wir einen aelteren Hippieanhalter mit Strohhut mit in die Stadt. Wir kamen ins Gespraech und ich eraehlte ihm, dass ich aus Deutschland komme. Daraufhin erzaehlte er mir, dass er dort in einem kleineren Staedtchen in NRW 1962 als Soldat laengere Zeit gelebt hat. Er musste einige Zeit ueberlegen, aber als ihm der Nam enach einer Weile wieder einfiel, sagte er, dass die Stadt  Lippstadt  hiess. Das ist mal wieder ein Beiweis wie fuckin' klein diese Welt doch ist. ;)

In Nimbin wird man von allen Seiten ganz easy gefragt, ob man ein bissl Weed rauchen moechte und es ist auch an sich die einzige Stadt die ich bis jetzt kennengelernt habe, die ein offizielles Weed-Embassyzentrum besizt. Jedes Jahr findet ein Hempfestival statt, bei dem eine Bongweitwurfcompetition stattfindet und ein 10m-Joint durch die oertlichen Staedte als Demo getragen wird. Wir verbrachten in diesem crazy Ort den halben Tag und lernten die Kultur der Stadt von all ihren Seiten kennen.;)


Geschrieben: 09:00 , 1.02.2007
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Australien Day in Brisbane

Oh man, das Fahren in ner Millionencity ist doch ganz anders als in den kleinen Staedten, in denen ich bis jetzt war. Besonders wenn man ein Auto mit so einem breiten Arsch hat... Das hinderte uns aber nicht, ziemlich schnell den richtigen Spot fuer die Nacht zu finden. Haben uns mit dem Sunny naemlich in nem Park am Suedufer des Brisbaneflusses gepflanzt. Parkplatz for free, super Aussicht auf Brisbane's Downtown, Grillplatz vor der Nase und ne coole Kletterwand in der Naehe. Passte uns super!;) Am naechsten Tag machten wir uns auf zum CityCenter und trafen auf eine Demo von Aboriginies. Luca konnte nicht mehr loslassen und hing die ganze Zeit an der Gruppe. Robert und ich hatten nach 15min. schreienden Leuten zuzuschauen, die sich staendig wiederholten die Schnauze voll. Also machten wir mit Luca einen Treffpunkt aus und gingen auf ein Bierchen. Dort habe ich dann das beste Bier bis jetzt in Australien getrunken. Bohemia, benannt nach einem der 3 Landbezirke in Tschechien. Das war mal wirklich tasty und hat die 7Dollar pro Glas auch lohnenswert gemacht!

Tja viel mehr war in Brisbane auch nicht los. Wir trafen uns mit Luca an einer Konzerthalle, wo verschiedene Gruppen auftraten. Nachdem ihn auch nichts mehr in der City hielt, da er seinen Speicherplatz in der Kamera verbraucht hat, machten wir uns so langsam auf den Weg Richtung Brisbane EXIT.


Geschrieben: 08:30 , 1.02.2007
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Auf nach Fraser Island

Super happy, Gayndah und die Orangen hinter uns gelassen zu haben sind wir an der Ostkueste angekommen. Der erste Halt war Tin Can Bay, ein kleiner Ort der fuer seinen Strand bekannt ist, an dem jeden Morgen Delphine  darauf warten gefuettert zu werden. Die letzten 4Monate haben die von allen Kids geliebten Flippers nur einen Tag verpasst zu kommen, somit hatten wir gute Chancen sie auch zu Gesicht zu bekommen. Leider war es too much commercialstyle, denn es war voll mit Touris, die sich darum stritten einen Eimer mit einem kleinen Fisch zu ergattern, um die wartenden Delphine damit abfuettern und dann dabei ein schniekes Foto knipsen zu koennen...Dauerte also nicht lange und wir brummten mit dem Sunnymobil weiter in den Sueden.

Das naechste Ziel lag nicht weit entfernt. Als wir in Rainbow Beach, eines der zwei Bruecken nach Fraser Island (der zweite Punkt, von dem man aus mit der Faehre auf Fraser, die groesste Sandinsel der Welt kommt ist Hervey Bay) angekommen sind, machten wir uns driekt auf die Suche nach einer billigen Moeglichkeit die Insel zu sehen. Es wurden an jeder Ecke 2-3 Tagestouren angeboten, die alle bei 200 Dollar aufwaerts lagen. Auf der Suche wurden wir von ein paar Zirkusleuten um Hilfe bei dem Abbau eines Zeltes gefragt. Wir gaben ihnen gleich die Hand kaempften ca. 45min. das Riesending in ein kleines mehr transportfaehiges Ding zu rollen, druecken und binden. Nach ein paar anderen kleineren Jobs wurden wir von ihnen eingeladen ein paar Bierchen zu trinken. Sie sagten, dass sie noch einen angefangen Kasten bzw. einen Karton (die Aussies haben coole Boxen mit 30Bieren drin und keine Kaesten) haetten, den sie leeren wollten, also parkten wir den Sunny gleich neben ihren Truck und fingen an die gelbe Box mit den 4 Xen drauf zu leeren. Das lustige war, dass sobald diese leer war gleich eine andere 'angefangene' Box gefunden wurde, die geleert werden musste.;) Somit verbrachten wir den kompletten Rest des Tages mit Bier leeren... Auf dem Weg zum Klo, fand Robert per Zufall ein Infobuero, indem er ein Chat mit dem Besitzer hatte. Dieser bietete an uns seinen 4WheelDrive (4x4Jeep) auszuleihen. Da ein solches Gefaehrt unabdingbar fuer Fraser Island ist, war dieses Angebot ein Traum fuer uns. Wir konnten somit unabhaengig von einer organisierten Tour selbst auf die Insel gelangen. Es wurde also abgemacht, das Auto am Abend abzuholen, da es zu der Zeit noch keiner von uns fahren durfte.;) Wir hoerten also mit dem Bierleeren auf und fingen an uns fuer den FraserTrip am naechsten Tag vorzubereiten. Dazu gehoerte Lebensmittel einkaufen, ordentlich Wasser nachfuellen und eine Erlaubnis bzw. Gebuehr fuer das Nationalparkgebiet von Fraser Island zu kaufen.

Am naechsten Tag, war also alles schon zusammengepackt in unserem neuen Nissancar verstaut und ready to go. Also schnappten wir die erste Faehre um 6Uhr morgens nach Fraser. Vorher jedoch verabschiedeten wir uns noch von der Zirkustruppe, die uns ein lebenslanges Freeticket fuer ihre Show zusagten.

Der Trip auf der Sandinsel war einfach nur cool. Es hat son riesen Spass gemacht mit dem 4WD-Auto ueber den Sand zu heizen und die ganzen schoenen Plaetze auf eigene Faust zu erkunden. Es gab unzaehlige Seen, mit absolut klarem Wasser und schneeweissen Sand, tollen subtropischen Regenwald mit riesigen Baeumen und Orte, wo es einem wie in der Wueste vorkam, also einfach nur geile Landschaft mit krassen Extrema. Die Nacht verbrachten wir am Beach unter absolut klarem Himmel.

Am naechsten Tag suchten wir die Insel nach weiteren coolen Spots ab und verpassten natuerlich auch nicht ein Gruppenfoto an dem populaeren Wrack, welches an dem Ostbeach der Insel vor sich hinrostet. um 16Uhr mussten wir dann auch schon an der Faehre sein, denn das Auto hatten wir nur bis 17Uhr. Also machten wir uns etwas frueher als wir eigentlich wollten auf den Rueckweg. Die 2Tagestour hat aber voellig gereicht um die Insel zu erkunden und es hat uns mit allem drum und dran nur 130Au$ gekostet. War also ein cleverer Zug, das Auto zu mieten und keine Tour zu buchen. Von der Faehre runter back in RainbowBeach machten wir alles mit dem Typen klar, der uns das Auto geliehen hat und packten unseren Kram wieder um. Sobald alles startklar war, gings Richtung Brisbane!!!


Geschrieben: 07:42 , 1.02.2007
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Worken in Gayndah

Von der Euphorie, die wir die ganze 2 1/2Stundenfahrt von Bundaberg nach Gayndah hatten spuerte man kurz nach unserer Ankunft nichts mehr. Das lag daran, dass das uns von der Besitzerin des RivervueCaravanParks (der auch einen Jobvermittlungsstellenstatus fuer die Stadt hat) versprochene Jobangebot auf einer Lemonenfarm nicht mehr aktuell war. Der Grund dafuer lag in einer kleine verbalen Konfrontation mit einem Typen, der wie sich spaeter herausstellte der Ehemann der Besitzerin war. Durch diesen bloedsinnigen Zwischenfall wollte sie uns also eins auswischen und quittierte einfach den Job, indem sie uns weiss machte, dass wir zu spaet waren und die Stelle schon an andere Backpacker vergeben war. Dabei waren wir vor dem eigentlich am Telefon genannten Ankunftszeitpunkt bei ihr...

Am naechsten Tag stellte sich aber heraus, dass die 200KilometerTour dennoch nicht umsonst war, da wir nach einer Zeit einen anderen Job finden konnten. Wir konnten am darauffolgenden Tag direkt auf einen Orangenfarm loslegen, also gingen wir direkt durch die sehr dicht gesaeten SecondHandShops der Stadt und shoppten ein paar Arbetisklamotten.

Der 1.Arbeitstag fing schon um 4.30Uhr an. Wir hatten eine halbe Stunde zum wach werden und fruehstuecken und starteten immer um 5Uhr morgens. Man haette auch ebenso eine spaetere Zeit aussuchen koennen, da die Arbeitszeiten nicht festgelegt waren, aber so war es fuer uns am besten, da uns die Mittagssonne somit nicht so lange quaelen konnte,da die Schicht schon um 13.30h zu Ende war. Ausserdem hatte man somit viel mehr vom Tag und konnte diesen dann auch ganz im oertlichen Pool geniessen. Das war auch so ziemlich jeden Tag der gleiche Ablauf. Arbeiten bis 13/14Uhr und danach ab in den Pool. Da wir jeden Tag immer totmuede waren, sah das Abendprogramm auch nicht gerade spitze aus.;) Aber dennoch war das relaexte Sitzen am Feuer oder das Anschauen des Sonnenuntergangs vom McConnell Berg aus mit den lustigen Itchyguys, Frenchies oder der Chilefraktion bei einigen Flaschen Wein oder Bier immer wieder cool.

Am 22.Jan, einem Montag, was der perfekte Tag zum Kuendigen ist wie ich finde,  beschlossen wir Peter, dem Farmer zu sagen das wir nun genug von den Orangen haben und weitertraveln wollen. Also verliessen wir Gayndah, die aelteste Stadt Queenslands direkt nach der Arbeit und machten uns mit vollem Geldbeutel und einem riesen Grinsen im Gesicht auf den Weg zurueck zur Kueste...


Geschrieben: 07:00 , 1.02.2007
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Bundaberg

Wir sind vorgestern nach Bundaberg, von den Locals Bundy genannt geduest. Nachdem wir angekommen sind, war es leider zu spaet sich um die Jobsuche zu kuemmern, also wurde die uebrige Zeit mit Fischen verbracht und es wurde sogar genug fuers Abendessen gecatcht. Am naechsten Tag mussten wir leider feststellen, dass die Stadt doch nicht soviele hoechstmotivierte ;) Arbeiter brauchte, wie uns versprochen wurde. Erst waren wir auf einen riesen Gemuese- und Obstmarkt, wo wir die Farmer, die ihre Produkte dort verkauften um Arbeit fragten. Das einzige was wir jedoch dort bekamen, war... na ratet mal...jep, ne Menge Gemuese und Obst.

Nach einem kompletten Tag auf der Suche, war klar, dass hier nicht wirklich was geht. Hab also eine Agentur ausserhalb der Stadt angerufen und siehe da. Uns wurde ein Job in Gayndah, einem Ort 2Stunden Autofahrt von hier auf einer Lemonenfarm zugesichert ...

Also haben wir die Stadt so schnell wie moeglich verlassen und sind losgezogen zum Geld verdienen, juhu!!!!


Geschrieben: 06:56 , 9.01.2007
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Agnes Water

Yeah, Anges Water!!! Der erste Ort an der Ostkueste, an dem man "bedenkenlos" baden kann und gleich auch einer der besten Surfspots fuer Beginner. Wir sind am spaeten Abend im Vollmondlicht am Beach angekommen, was uns diesen Ort gleich sympathisch gemacht hat.

Tja, viel gemacht haben wir eigentlich nicht. Am ersten Tag versuchten wir mal wieder erfolglos n Job zu finden und informierten uns gleichzeitig ueber die Preise fuer die Ausleihe der Surfboards. Danach wurde der Rest des Tages am Beach verbracht mit Volleyball- und Fussballentertainment. Den zweiten und dritten Tag haben wir die Jobsuche schon aufgegeben, da der Ort eh nur hoechstens 2000 Einwohner hat und die Chancen wirklich nicht gut standen etwas zu bekommen. Dafuer verbrachten wir die kompletten beiden Tage damit, auf unseren ausgeliehenem Board die Wellen abzureiten, was wirklcih dafuer, dass es das erste mal war sehr gut geklappt hat.

Nach der ersten Surferfahrung in Australien reisten wir weiter nach Bundaberg, wo wir sicher waren endlich Arbeit zu finden...


Geschrieben: 06:48 , 9.01.2007
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Weg nach Agnes Water

Am 1.Januar wussten wir alle, dass es nun genug in Airlie Beach war und das wir weiter fahren wollen. Somit starteten wir sehr spaet (nachdem der Kater einigermassen weg war) am nachmittag Richtung Rockhampton, wo wir planten die Nacht zu verbringen. Dieser Plan wurde jedoch geaendert, als wir im Reisefuehrer gelesen haben, dass ca. 30km vor Rockhampton ein sehr cooler Campingspot voll mit Kaenguruhs an den Capricum Hoehlen (eines der groessten Hoehlensysteme Australiens) liegt. Wir haben also entschlossen dort zu bleiben und die Hoehlen zu sehen. Dort angekommen, erfuhren wir aber, dass man die Hoehlen nur als Tour mit offiziellen Fuehrer besuchen darf, was logischerweise wieder Geld kostete ( 20Au$ ). Also warteten wir am Lagerfeuer mit Wurst und Bier und unterhielten uns sehr gut mit den dortigen Campern, die uns mit vielen Infos ueber alles Sehenswerte auf der vor uns liegenden Strecke versorgten. Als alle sich langsam auf den Weg ins Bett begaben, machten wir uns in der Zeit fertig fuer die Hoehlen, und als all endlich schliefen, gingen wir ausgestattet mit Kopftaschenlampen und festen Schuhen um 1Uhr nachts zum Eingang der Capricum Caves. Es war schon ein bissl Abenteuerfeeling mitten in der dunklen Nacht in die noch viel dunkleren Hoehlen zu steigen. Wir gewoehnten uns jedoch schnell daran und hatten riesen Spass alle Winkel der Caves zu erkunden. Nach knapp zwei Stunden Wandern haben wir so ziemlich alles erforscht und machten uns auf den Weg zurueck ins Auto, was gar nicht so einfach war, da wir dadrin etwas die Orientierung verloren haben. ;)

Am naechsten Morgen spielten wir noch etwas mit den Kaenguruhs und packten dann irgendwann um 13Uhr die Sachen um weiterzufahren. Lustig war, dass uns alle gefragt haben "warum wir denn jetzt schon fahren und nicht die Hoehlen besichtigen wollen. Schliesslich ist das ja das Besondere an diesem Campingspot." ;)


Geschrieben: 06:31 , 9.01.2007
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Airlie Beach -> Christmas & New Year zusammen...

Die ersten 2 Tage in dem kleinen Staedtchen haben wir wirklich alles gegeben um n Job zu finden. Wir haben so ziemlich ueberall unsere Resumees verteilt und nach Arbeit nachgehakt. Das einzige Ergebnis war ein Job als Volunteer auf einem Boot, was uns die Moeglichkeit bietete die Whitsunday Islands zu erkunden ohne dafuer zahlen zu muessen, jedoch kein Geld versprach. Jeder Trip mit dem Boot dauerte knapp 3Tage und 2 Naechte. Als erster war Robert dran, der am 26.12 mit dem "Boomerang" - Boot auslief. Den Tag darauf sollte ich mich mit dem "British Defender" auf den Weg um die Whitsunday Inseln machen und Luca schliesslich am 28.12 wieder mit "Boomerang". Das hiess also das der letzte von uns am 31.12, also an Silvester von seinem Trip zurueckkam. Dementsprechend mussten wir auch New Year in dem kleinen Oertchen verbringen, was aber weiterhin nicht schlimm war.

Christmas wurde sehr relaext erst am Wasserloch mit ner kleinen Gruppe von Backpackern gefeiert, mit Lagerfeuer und n bissl Keksebacken. Am spaeten Abend machten wir uns in die City, wo wir in ner Wohnung von ein paar Franzosen eingeladen waren. Bevor wir uns jedoch dorthin auf den Weg machten, wurde noch die zuvorgekaufte Southern Comfortflasche gekoepft und mit ein wenig Cola genuesslich ( 34Au$ pro Flasche) verzehrt. Danach war es eigentlich mehr oder wenig ein normaler Partyabend. Erst in der Wohnung billig vorgetrunken und dann spaeter in nen Club zum dancen. So ziemlich das gleiche machten wir auch an Silvester, jedoch mit einem kleinen Unterschied... An dem Neujahrsabend haben wir so ziemlich die Haelfte unseres Alkohols, den wir an diesen Abend getrunken haben einfach so auf der Strasse gefunden. Dazu zaehlte z.B. erstens ein Sixpack, welches ganz hilflos an einer Mauer lag und darum schrie von uns getrunken zu werden und zweitens (was auch fuer mcih persoenlich die Kroenung des Abends war) eine ganze Flasche Southern Comfort, die vor unserer Nase von einem Alkishopbesitzer an der Geschaeftstuer vergessen wurde. Denn ganzen Abend haben wir ausserdem versucht umsonst in die Clubs zu kommen durch reinschleichen oder ueber Zaeune springen, da alle von uns knapp an Kasse waren. So richtig reingekommen in einen Club sind wir jedoch erst, als uns ne Gruppe, die auf dem Weg nach Hause war ihre Eintrittsbaendchen geschenkt haben. Somit konnten  wir bedenkenlos den Rest des Abends im "Magnus-Club" feiern und auch dort ins neue Jahr starten. Es wurde, wie es fuer diesen Abend ueblich ist, bis in die Morgenstunden getrunken und gedanct...

Der Trip davor zu den Whitsunday Islands war ebenfalls eines der Highlights in Airlie Bitch, wie es gern von Backpackern genannt wird. Das Boot war 27m lang und es waren mit Besatzung ca. 30Mann auf dem Deck. Das eigentliche Konzept des Volunteerworkings ist, dass man im Gegenzug zu seiner Arbeit kein Geld verdient, dafuer aber an etwas, wie einen Trip oder einer Tour umsont teilnehmen kann. In meinem Fall muesste ich also, sowas wie Geschirr abwaschen, Boot sauber halten oder in der Kueche helfen. Da aber ein Lehrling an Bord war, der fuer den naechsten Trip angelernt werden musste, fiel die ganze Kuechenarbeit auf ihn. Somit war ich umsonst bei dem Trip dabei und musste dafuer noch nichtmal wirklcih was tun. ;)Ueberwiegend hab ich wirklich nur die Landschaft (via Schnorcheln) und die Leute auf dem Boot genossen, die alle zusammen super coole Laune hatten und mir staendig Drinks ausgegeben haben. Das nenne ich mal n relaexten Job!!

Nach dem wir Whitehaven Beach, das Highlight des Bootstrips und einer der schoensten Straende der Welt gesehen haben, sind wir nach 2Naechten besten Feierns und 3Tagen Segelns zurueck nach Airlie!!


Geschrieben: 08:10 , 27.12.2006
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Ueber Ayr und Bowen nach Airlie Beach

Geplant war eigentlich nach Ayr zu fahren um dort zu arbeiten. Als wir jedoch dort angekommen sind, waren die Jobs, wie Melonen- oder Tomatenpicking schon vorbei und das einzige was uns fuer die naechsten 4Tage garantiert werden konnte, war MANGOpicking. Ich habe den Jungs direkt gesagt, dass ich es nicht mache, da ich nun wirklich schlechte Erfahrung damit gemacht hab.;) Sie waren nach meinen Argumenten noch nicht ganz ueberzeugt, diese Jobmoeglichkeit einfach abzulehnen. Doch als wir einen Schweden trafen, der ebenfalls gepickt hat und er ihnen seine Arme zeigte, war das dann Argument genug fuer die beiden und wir beschlossen alle gemeinsam weiter zu fahren. Das einzige was uns in Ayr fuer ne Weile (2Stunden) hielt war das AyrBackpackersHostel, in dem ziemlich coole Traveller waren, mit denen wir zusammen Volleyball und bissl Pool gespielt haben. Zu meiner Ueberraschung traf ich Anja und Diana, die deutschen Maedels, mit denen ich von Darwin nach Cairns gereist bin. Die dritte, Mone haben sie in Tully gelassen. Ich habe Robert und Luca von ihnen erzaehlt und besonders von ihrer nervigen Eigenschaft so unglaublich schlaefrig und fuckin' langweilig zu sein. Als ich sie mit den beiden Boys traf und wir uns bisschen unterhielten, schien es als waeren sie noch schlimmer geworden. Ich musste einfach mitten in der Unterhaltung anfangen zu lachen, weil es genau so war wie ich es Luca u Robert erzaehlt hab. Daraufhin fingen die beiden auch an und wir hatten echt Schwierigkeiten uns wieder einzukriegen. Tja, nun hatte ich zwei Gruende Ayr so schnell wie moeglich zu verlassen: Einmal wegen den Mangos und den schrecklichen Maedels!!

Uebernachtet haben wir in ner kleinen Stadt namens Bowen 90km entfernt. Viel gesehen haben wir dort nicht. Ein Grund dafuer ist, dass man da einfach nichts sehen kann und der andere, dass wir am naechsten Morgen frueh Richtung Airlie Beach abgezogen sind.

Zu unserem Vorteil war Robert bereits mal in Airlie Beach. Somit wussten wir gleich wo wir einen guten Platz zum illegalen Campen finden konnten.;) Schlafen jetzt 4km ausserhalb der "Stadt" ( Die Stadt besteht so ziemlich aus einer Promenade/Strasse) an nem kleinen Wasserloch, wo wir schwimmen koennen und wieder ungestoert unserem neuen Hobby nachgehen koennen, Lagerfeuer machen.;)

/ In Airlie Beach sind drei Dinge fuer uns wichtig: /

1. irgendwie einen Job finden [ hab nur noch 100Au$ uebrig, womit ich sicher nicht weit kommen werde ->aber der Tank ist voll;) ]

2. So billig wie moeglich nach Whitsunday Islands kommen, d.h. nicht mit ner Tourigesellschaft, sondern irgendwie privat auf ner Yacht

3. Weihnachten auf den Whitsunday Islands verbringen

Mal schaun obs klappt...


Geschrieben: 05:28 , 20.12.2006
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Magnetic Island

14.00Uhr ging die Faehre die kurze Strecke von 8km rueber von der Stadt nach Magnetic Island. Dort angekommen, nahmen wir den Bus in den Norden der Insel zum Horseshoe Bay, wo wir einen netten Swim im Wasser haben konnten. Horseshoe Bay war mehr ein ganz kleines Doerfchen, mit kleinem Supermarkt, Hostel und anderen Touriausgelegten Geabaueden. Also war dieser Ort schnell der Ausgangspunkt zum nahgelegenen Bandalin Bay, wo wir voellig allein waren und der ganze Beach, der uebrigens bewiesen einer der schoensten auf der Insel ist, sozusagen uns gehoerte. Luca hat fuer diesen Trip ein Zelt mit eingepackt, da wir ja unser mobiles Haus nicht mit der Faehre transportieren wollten. Es war ein absolut cooler Abend mit Zelten direkt am Strand, Fischen und einem grossen Lagerfeuer mit Wuerstchen. Keiner hat auf die Uhr geguckt, aber wir sind bestimmt erst gegen 4uhr in unsere Schlafsaecke gekommen. Die Lagerfeuer fangen an so eine Art Kennzeichen fuer uns zu werden... Am naechsten Morgen konnten wir einfach in dem naturtuerkisen Wasser ein Morgenbad nehmen. Die Umgebung, mit den Palmen, sandweissen Strand umgeben von den grossen monolitartigen Felsen gab einem das Gefuehl richtig frei zu sein. Jedenfalls hatte der Ort was besonderes! Nachdem wir alles zusammengepackt haben, machten wir uns auf den Weg die Insel zu erkunden. Dabei haben wir die ca. 10 Kilometer zurueck zum Nelly Bay, von wo aus die Faehre wieder  nach Townsville geht, in zwei Etappen eingeteilt. Ca. 6km bis na Alma Bay, was zwar ein Menschenbepackter und nicht so unberuehrter Spot ist wie Baldan Bay, aber auch traumhaft schoen ist. Im Schatten einer Palme schliefen wir alle gemeinsam ein und wachten 2Stunden spaeter wieder etwas erholter auf. Wir mussten direkt die restlichen knapp 4 Kilometer antreten um die Faehre zu erwischen.

Zurueck in Townsville verbrachten wir noch eine Nacht, bevor wir weiter zu unserem naechsten Ziel, Ayr fuhren.


Geschrieben: 02:47 , 18.12.2006
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Weg nach Townsville

Das naechste grosse Ziel war die Stadt Townsville, deren groesste Attraktion und zugleich einer der groessten Tourimagneten Queenslands, Magnetic Island ist. Auf dem Weg dorthin war jedoch ein weiter Spot, den wir absolut nicht missen wollten. Die Wallaman Falls, die mit 268 Metern, die hoechsten ganz Australiens sind. Der Weg dorthin fuehrte nur 60km von von der Hauptstrasse weg, zog sich jedoch unglaublich in die Laenge, da man durch die steilen Ab- und Auffahrten zum Zielort nur sehr langsam vorankam. Somit erreichten wir den Parkingspot hoch oben erst als es schon dunkel war. Da wahrscheinlich jeder versucht dort alles gesehen zu haben, bevor es dunkel wird, waren wir mit einer kleinen Backpackergruppe und ihrem "wicked Van" die einzigen dort oben. Somit konnten wir ungestoert mitten auf dem Campingparkplatz ein kleines Lagerfeuer machen. Leider waren diese Traveller nicht so auf Gesellschaft aus und verliessen die Feuerstelle ziemlich schnell um in ihre Betten zu kriechen, weil sie muede waren. Also teilten wir unsere gute Laune "nur" untereinander mit  dem Knistern des Feuers und dem Rauschen des Wasserfalls im Hintergrund sowie ein paar Glaesern billigen Rotwein. Am naechsten Morgen bestritten wir den 2km kurzen Walk, der jedoch sehr steil war zum Fuss des Wasserfalls, wo ein grosser natuerlicher Swimmingpool auf uns wartete. Unten lagen wir bestimmt ueber 3Stunden auf den Felsen und liessen uns von der Sonne bescheinen, wobei wir zwischendurch uns immer wieder im kuehlen Wasser des Waterfalls abkuehlten. Wieder oben angekommen verliessen wir im Laufe des Nachmittags den Wallaman und setzten die Reise nach Townsville fort.

Am Abend dann in Townsville gingen wir noch aus, denn es war schliesslich Freitagabend. Es war wirklich richtig ungewoehnlich, wie schnell sich dort das Leben auf der Strasse aenderte. Denn als wir so gegen 21.30Uhr durch die Streets zogen, konnte man wirklich sagen, dass die Stadt tot ist. Es war nichts los auf den Strassen, was uns ein bisschen das Gefuehl vermittelte nicht ganz am richtigen Ort zu sein. Die Meinung ueber die Stadt aenderte sich jedoch schnell. Sehr schnell sogar!! Ich hab noch nie gesehen, dass in so einer kurzen Zeit (ca. ne Stunde) sich die Stassen so massiv fuellen koennen ohne einen bestimmten Anlass (halt nur ein gewoehlnicher Freitagabend), denn plotzlich waren einfach ueberall Menschenmassen. Wir wurden gleich aus der ersten Bar um 22h rausgebeten /-schmissen, da man bestimmt gekleidet sein musste, was genau hiess, dass man mindestens eine 3/4Hose, feste Schuhe und gutes T-Shirt oder Hemd tragen musste. Tja und wir mit unseren kurzen Hosen, FlipFlops und kurzen T-Shirts brachen wohl den Dresscode in jeder Hinsicht. Also blieb uns nichts weiter uebrig als zurueck in den Wagen zu gehen und uns "umzustylen" um Bier trinken duerfen...laecherlich!! Jedenfalls konnten wir danach beruhigt feiern... Am naechsten Morgen stand Magnetic Island auf den Programm, da wir nicht zulange in der Stadt bleiben wollten!!


Geschrieben: 02:44 , 18.12.2006
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Mission Beach

Die Stasse fuehrte uns nach ca. 160km von Cairns aus nach Mission Beach, einem kleinen Oertchen mit super schoenen Straenden und vielen Coconutpalmen. Bevor wir dort ganz angekommen sind, machten wir noch einen kleinen Stop am Bellender Nationalpark, indem zwei der höchsten Berge Queenslands, der Mt. Bellender Ker (1.581 m) und der Mt. Bartle Frere (1.622 m) liegen und wo ein tobender Wasserfall die erstaunlichen Hoehenabstufungen runtergebrettert kommt.

In Mission Beach kam dann, was ich insgeheim schon befuerchtet hatte. Unser erster Break Down          ->obwohl die Batterie neu war, hatten wir ploetzlich keinen Strom mehr um das Auto zu starten. Somit steckten wir in dem Ort fuer ne Weile fest. Der Spot jedoch, wo wir gewissermassen festsassen haette aber nicht besser sein koennen. Wir waren an nem Beach mit einem massiven Ausblick, Kokospalmen, weissen Strand und ner oeffentlichen Dusche!! Also absolutes Glueck im Unglueck.;) Da wir an diesem Tag ziemlich spaet in der Nacht dort ankamen, hatte es keinen Sinn sich darum zu kuemmern. So warteten wir den naechsten Morgen ab...Und wir hatten wieder ein riesen Glueck, denn nach einpaar Versuchen jemanden anzuhalten um uns zu helfen, trafen wir auf ein australisches crazy Paerchen, Dave und Wendy. Eigentlich wollten wir nur Starthilfe mit dem Jumperkabel, jedoch ging das Auto immer wieder aus und die Batterie wurde nicht geladen. Nachdem wir also gecheckt haben, dass wir leider mit dem Sunnybaby zum Mechaniker muessen, hat Dave nur schnell seine Frau nach Hause gefahren um dann wieder zu uns zu stossen. Er hat ungelogen uns mindestens 25mal mit dem Ueberbrueckungskabel geholfen die Maschine zu starten, uns zum Mechaniker und Elektriker gezogen und so ziemlich den ganzen Tag mit uns verbracht/verschwendet um sicher zu stellen, dass wir nicht abgezogen werden. N unglaublich cooler Typ... Am Ende des Tages, nach einem kleinen Tune Up bei den KFZfutzis, war das Problem mit dem ploetzlichen Ausgehen des Motors geklaert. Blieb also nur noch das Problem mit dem Aufladen der Batterie, was offensichtlich an der Lichtmaschine lag. Diese musste jedoch bestellt werden, was fuer uns zunaechst bedeutete, dass wir 3Tage laenger unseren traumhaften Spot am Beach geniessen konnten. An diesen Abend wurden wir jedoch von Dave und Wendy zu sich nach Hause eingeladen. Es gab Bier und BacardiCola on masse, ein riesen Barbecue mit unglaublich leckeren Mangosalat (mmhh), Steaks groesser als der Teller auf dem sie drauf liegen, n netten Pool und ein klimatisierten Raum mit gemuetlichen Betten. Nach Singen, Tanzen, Schwimmen im Pool und langen Gespraechen ueber Australien gings mit krass ueberfuellten Magen spaet ins Bett. Am Morgen danach, fuehlte man sich immer noch so, als haette man sich gerade vor 5min. derpst vollgefressen. Erst nach einem ueber 2Stunden Walk am Beach um 7Uhr Morgens mit Dave zu seinem favorite Krabbenspot, spuerte man langsam eine Leere im Magen. Es war n cooles Feeling ausgestattet mit Koeder und Netz durch die Mangroven zu klettern um seinen persoenlichen Platz zu finden um das Netz dort zu platzieren. Die Krabbenfallen mussten mindestens 6Stunden im Wasser sein, bevor man sie wieder rausholt, also gingen wir wieder zurueck am Beach in Richtung des Futterhauses von Dave und Wendy. Auf dem Weg wurden Kokosfruechte von Palmen gepflueckt und nett mit den beiden Hunden, Bluedog und Sandy rumgealbert. Am Haus angekommen, konnten wir im Pool relaexen, waehrend Dave ein Mega-Aussie-BBQ-Fruehstueck vorbereitete. Ich hab echt noch nieee soo viel am Morgen gegessen und auch nie gedacht, dass ich das koennte.;) Es gab pro Kopf 5Spiegeleier, Croissants, Toast, Bananen, Melone, 4 verschiedene Fleischsorten vom Grill mit Wuerstchen und Salate... Fuck das war echt gigantisch!! Nach dem Morgenmesten, hat uns Dave zurueck zum Wagen gefahren, wo wir uns die naechsten 3Stunden nicht ruehrten, weil bei jeder kleinen Bewegung man das Gefuehl hatte, dass die Bauchdecke reisst. Nach ziemlich langem Relaexen also, entschlossen wir uns doch ein bissl aktiv zu werden. Also machten wir eine Wandertour auf einen der Berge in der Umgebung und geniessten oben angekommen den Ausblick auf die Straende von Mission Beach und Dunk Island, der nahgelegenen Insel. Danach wurden wir von Dave wieder abgeholt um nach den Krabben zu schauen. Auf der einen Seite, war es sehr schade, dass alle gefangenen Krabben zu klein zum mitnehmen waren, weil ich gerne gesehen haette, wie man diese zubereitet. Auf der anderen Seite waere es wahrscheinlich wieder ein festaehnlich grosses Essen gewesen auf welches ich immer noch vom Fruehstueck gesaettigt gut verzichten konnte.

Den Tag darauf kam endlich die Lichtmaschine fuers Auto und der Sunny war nach ner ganzen Weile rumschrauben wieder fit fuer die Strasse. Wir verabschiedeten uns von Dave und Wendy und fuhren mit 230Au$ (fuer die Reperatur des Autos) weniger in der Hosentasche weiter nach Sueden!

!!Haben den beiden versprochen ihnen mal zu posten und n paar Fotos zu schicken!! 


Geschrieben: 02:41 , 18.12.2006
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Letzte Zeit in Cairns

Nach der netten Zeit im Cape Tribulation, durfte ich gleich am Montag zur Arbeit starten. Mit den Gedanken noch bei den paradisischen Straenden, ist mir bei Metallschleifen ein Splitter ins Auge gefallen. Zuerst dachte ich, mir waere einfach nur was ins Auge gefallen. Erst als es am naechsten Tag bei der Arbeit immer mehr schmerzte, merkte ich, dass es ein Splitter sein muss. Es ging gleich nach dem Worken also zum Arzt. Auf dem Weg dorthin konnte ich ganz relaext bleiben, denn mein Arbeitgeber versicherte mir die kompletten Kosten zu uebernehmen. Als ich nach 25 Minuten rumpopeln in meinem Auge mich vom Doktor verabschiedete, schwirrte mir der starke Gedanke im Kopf spaeter mal Arzt in Australien zu sein, denn fuer diese kurze Behandlung musste ich 190Au$ hinblaettern. Fuer die Kontrolle am naechsten Tag waren es dann "nur" noch 70!! Echt Crazy... Donnerstag war schliesslich der letzte Arbeitstag in Cairns fuer mich. Am Freitag gings naemlich zum Hostiejob auf die Seaquest! Das bedeutete, dass ich morgens ein bisschen mit anpacken musste um das Boot startklar fuer die Touris zu machen und am Nachmittag hinter der Bar stehen musste um Essen und Getraenke zu servieren. Also nicht wirklich Arbeit. Und fuer dieses Nichtstun auf dem Boot gabs dann auch noch 2 Tauchgaenge, durch die ich einen mindestens 2m grossen Hai und zwei absolut schoene Unterwasserschildkroeten und auch sonst die ganze Vielfalt des Greatbarrier Reefs beobachten konnte. Fuer mich einfach nur ein Traumjob!;)

Am naechsten Tag machte ich mit Robert vom letzten Tauchkurs fest, dass wir von nun an zusammen die Ostkueste runterreisen werden. Am gleichen Tag stellte er mir seinen Zimmermate, Luca aus Italien vor, der sich unserem bevorstehenden Trip gleich anschloss. Somit stand die Gruppe fest, was n absolut cooler Mix ist: Luca, ein Theaterschauspieler und angehender Fotograf aus Italien; Robert, ein ehemaliger Maurer aus Tschechien, der eine sehr lange Zeit in Holland gelebt hat und nun schon ueber 6Jahre durch Laender wie Spanien, Mexico und Guatemala sowie USA (und wer weiss wo sonst noch) travelt und Ich, ein geborener Pole aus Deutschland, dessen Background noch nicht soo weit ist, da er gerade die Schule beendet hat. Jedenfalls haben wir unseren Beschluss kraeftig in den Kneipen von Cairns zelebriert. Am Sonntag, geniesste ich nochmal das GreatBarrier Reef als Hostie auf der Seaquest. Der Tag darauf war unserer Abreisetag. Weit kamen wir zunaechst jedoch nciht, denn bevor es richtig losgehen konnte musste eine neue Batterie fuer unser Sunnymobil gekauft werden. Ca. 13Uhr machten wir uns mit guter Laune auf den Weg Richtung Sueden...


Geschrieben: 02:39 , 18.12.2006
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Cape Tribulation Park

Auf meinen Aushang hin hat sich am Donnerstag ein deutscher Backpacker namens Heiko gemeldet um mit mir zusammen zum Rainforest Park zu fahren. Wir haben an dem Abend alles bei einigen Bierchen besprochen, die bei mir noch im Kuehlschrank rumlagen bevor es dann am Freitag ziemlich spaet nach der Arbeit Richtung Norden losging.

Wir hatten ungefaehr 130Kilometer bis dorthin, haben aber schon nach ca. 70 in Mossman, nem kleinen Oertchen mit nem geilen Beach (wo man aber nciht baden kann, was mich am Norden Australiens echt langsam ankotzt) um dort die Nacht zu verbringen. Es wurde chinesisches Essen aufgewaermt, welches Heiko von seiner Arbeit im Imbissrestaurant mitgenommen hat und das restliche Bier geleert.

Am naechsten Morgen dann, gings die restlichen 60km weiter zum Park. In Daintree sind wir noch vorher durch den Drive In fuer Alkis gefahren, was immer wieder ein lustiges Erlebnis ist. Ich liebe es einfach mit meiner Karre durch sowas durchzufahren, mir meinen Wagen mit einigen Bieren vollpacken zu lassen und ohne einmal aus dem Wagen gestiegen zu sein, wieder voll ausgestattet weiterzuduesen. Kurz vor der Faehre zum Park, haben wir uns noch eine Tour fuer 20AU$ auf dem Daintreeriver gegoennt. Und auch nur weil uns zugesichert wurde, dass wir wilde Krokodile sehen, was auch gestimmt hat. Insgesamt waren es bestimmt 8, die vor uns am posen waren. Eins, von dem ich leider kein Foto hab, weil es so schnell wieder im Wasser verschwunde ist, war sogar weit ueber 3m gross.

Im Cape Tribulation Park selbst, sind wir dann ziemlich spaet angekommen und hatten nur noch Zeit dem gleichnamigen Beach zu gehen wo wir das mega Glueck hatten ein lebendes Casslerary zu sehen. Die Dinger kann man gut mit einem Strauss vergleichen nur dass davon nur noch knapp1500 Stueck auf der Welt sind. Diese Riesenvoegel, die ziemlich gross werden koennen (das am Beach war fast so gross wie ich) sind sehr territorial und koennen hammer aggro werden. Wir sahen wie ein Paerchen, welches am Strand langlief von dem Viech angegriffen wurde und haette es die beiden tatsaechlich mit seinen Riesenklauen erwischt, waere das ein boeses Ende fuer einen Urlaub. Zum Glueck schrie ein Ranger vom Wasser, der gerade mit seinem Boot eine Tourigruppe kutschierte, dass sie sich hinsetzen sollen. Als dies befolgten hat sich das Casslerary beruhigt und ist wieder in den Dschungel verschwunden. War auf jedenfall n cooler erster Eindruck vom Regenwald.;)

Danach sind wir soweit es mit einem normalen PKW moeglich war in den Norden vom Park gefahren um dort in einem sehr abgelegenen Wasserloch zu baden. Dort haben wir auch 3 Kanadier getroffen, denen wir ein Lift zurueck zu ihrem Hostel gegeben haben und mit denen wir einen lustigen Abend verbrachten. Mit drei anderen Backpackern aus Israel spielten wir naemlich "Pictionary". Dabei musste man halt in einer bestimmten Zeit einen Gegenstand oder einfach nur ein Wort, welches der Teampartner vorher per Karte gezogen hat und dann auf einen Zettel gemalt hat, erraten. Richtig lustig wurde es, als wir das Spiel abgeaendert haben und wir den gezogenen Begriff von da an schauspielern mussten. Ich musste zum Beispiel den Film Moulin Rouge darstellen, was absolut panne aussehen musste aber zum Schluss noch erraten wurde.;)

Am naechsten Tag, haben Heiko und ich uns den extreme difficult Walk, den schwersten Wanderpfad durch den Dschungel im Park vorgenommen. Und man sollte sowas echt nicht unterschaetzen. Wir mussten unsere Namen hinterlegen und nach der Wandertour wieder abzeichnen. Das war nur zur Sicherheit. Wuerden wir uns nicht abmelden, wuerde ein Suchtrupp losgeschickt werden. Na ja, jedenfalls waren so ca. 3Liter Wasser pro Person vorgeschrieben. Ausserdem sollte man 7Stunden dafuer einplanen. Wir hatten eine kleine 1250ml Pumpflasche fuer uns beide mit und brauchten ca. 5 1/2 St. fuer Hin- und Rueckweg, was wirklich kein Zuckerschlecken war. Der Weg fuehrte durch den reinsten Dschungel einen Berg hinauf und ohne die Markierungen wuerde man sofort verloren gehen, weil man den Weg nach einiger Zeit nicht mehr von dem Rest der Umgebung dort unterscheiden kann. Am Ende des Weges, d.h. an dem hoechsten Punkt des Berges sollte normalerweise ein geiler Ausblick ueber den Regenwald und die Straende auf einen warten. Wir hatten leider das Pech mitten in einer Wolke zu landen und ein Haufen weissen Nebel vorm Gesicht zu haben. Unten wieder angekommen kippten wir uns erstmal jeweils n halben Liter Milch rein, da das das einzige unalkoholische Getraenk im Wagen war und machten uns straight auf den Weg zum naechsten Wasserloch, wo wir noch n paar Freunde vom Vorabend getroffen haben. Nach einem relaexten Bad mussten wir auch Richtung Cairns aufbrechen. Auf dem Weg gabs noch coole LookOuts, die sich fuer einen Stop lohnten.

Spaet am Sonntagabend waren wir ziemlich geschafft wieder zurueck in Cairns...


Geschrieben: 01:43 , 6.12.2006
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Great Barrier Reef

Check ya!! Die letzten Tage waren einfach nur bombig. Geiles Wetter, cooles Boot, mitten aufm Meer und das Great Barrier Reef direkt vor der Nase!!

Als ich am Samstag nach einem kleinen Spassabend mit dem Doppeldeckerpartybus fast zu spaet zur ersten Theoriestunde und auch noch n bissl verkatert in die Taucherschule gestuermt kam (und zu spaet kommen waere echt peinlich geworden, weil ich ca. 7 Meter vorm Gebaeude auf dem Parkplatz uebernachte) gings mir zuerst nicht so gut, doch das aenderte sich schnell nachdem ich realisiert hab, dass es ja bald mit dem Tauchen losgeht. Bis es jedoch soweit war mussten wir den halben Tag, d.h. von ca. 8.00-14.00Uhr im Lehrraum sitzen und mit Madlain etwas Theorie durchnehmen um nicht gleich im Trainingspool abzusinken. Als uns dann endlich alles erklaert wurde und die Basics beigebracht waren, gings endlich ans Tauchen. Jeder wurde erst mit seiner Ausruestung vertraut gemacht und seinem festen zukuenftigen Tauchpartner, Buddy zugeteilt. Wir waren nur eine 4er Gruppe was das Aussuchen viel leichter machte. Die erste Buddygruppe waren Robert, n 30 jaehriger Tscheche aus Prag, der schon seit 6 Jahren rumreist und glaube ich verzweifelt nach einer neuen Heimat sucht, mit Alvaro aus Mallorca, und die zweite waren Chereece aus Adelaide mit mir. Danach hopsten alle ins Poolwasser. Da Madlain eine Ohrentzuendung hatte, bekamen wir fuer die Praxis n neuen Instructor namens Ash, der uns bis ca. 18.30 alle wichtigen Skills beibrachte, die spaeter im offenen Wasser unverzichtbar sind. Am zweiten Tag war es so ziemlich das gleiche, nur dass ich diesmal puenktlich und richtig nuechtern vor der Matte stand, wir Chris, unseren neuen Instructor im Wasser kennengelernt haben und am Ende des Tages das Examen fuer die Open Water Lizenz auf uns wartete. Huuuuii!!

Am Montag gings dann endlich raus aufs Meer. Alle wurden um 8.00Uhr zur Schule gebracht (ausser ich natuerlich), um dort ihre Bordtickets abzuholen. Kurz danach gings dann zum Hafen. Von dort aus wurden wir mit der ReefQuest, n ziemlich coolen Katamaranmotorboot 1 1/2 Stunden lang zum Normanreef Sandras gefahren. Auf dem Deck gabs mal wieder n neuen Instructor, der uns aber fuer die naechsten drei Tage erhalten bleiben sollte. Mit Nobby also machten wir an diesem Tag 2 Tauchgaenge, die wirklich beeindruckend waren. 10Meter tief wurden alle Skills, die wir die Tage zuvor gelernt haben wiederholt, nur das dabei staendig lauter coole Sachen zu sehen waren. Wir sahen einen  Wally, ein 1.20m gruenblauer Fisch, der uns die ganze Zeit verfolgte, weil er was zu essen wollte, ne Gruppe von Barracudas, ganz viele kleine Clownfische und lauter anderer farbenfroher Fische u Korallen. Nach den zwei Tauchgaengen gabs erstmal Lunch und danach hatten wir noch etwas Zeit zum Schnorcheln, was auch faszinierend war, da man fast ausschliesslich im seichten Wasser war, wo die Sonne viel mehr einwirkt und somit die Farben der Korallen um einiges intensiver rueberkommen. Am zweiten Tag auf der Reefquest hatten wir ganze 3 Tauchgaenge. Die ersten zwei gehoerten noch zu der Praxis fuer die Lizenz, d.h. wir haben immer wieder verschiedene Aufgaben von der immer gutgelaunten Nobby, unserer Instruktorin aufgetragen bekommen. Nachdem wir diese alle erfuellt haben und unser zweiter Tauchgang beendet war, hatten wir endlich unsere OpenWaterDiver Certification in der Hand. Damit kann ich nun in allen Gewaessern bis zu 18Metern tief tauchen, yeah!;)Bevor wir fuer den dritten Tauchgang, der ein Fundive sein sollte, d.h.nur mit seinem Buddy und ohne Instruktor, ins Wasser springen konnten gings noch zum Lunch und danach Schorcheln, was besonders fuer mich hammercool war, weil ich meinen ersten Riffhai gesehen habe, der unter mir am Boden lauerte. Die Dinger koennen nur bis ca 1,70gross werden und sind fuer Menschen nicht gefaehrlich, aber es war echt n geiles Erlebnis.

An unserem letzten Tag hab ich immer noch angeheizt von der Begegnung mit dem Hai gleich ne Unterwasserkamera ausgeliehen. Der Grund wieso ich es an den Tagen zuvor nciht gemacht hab war der Preis fuers Ausleihen, naemlich 50Au$ pro Tag :(... Zu unserer 2 Buddygruppe ist noch Atsushi, ein Softwareentwickler von der Firma Ricoh aus Japan zu uns gestossen. Mit diese 5er-Team gings dann also ab ins Blaue. Auf dem Weg unter Wasser durch das Normanreef im Turtlebayspot habe ich wahrscheinlich jeden Fisch im Umkreis von 200m abgeknipst. Man merkte, dass man durch die Konzentration beim Bildermachen viel mehr Luft verbrauchte, aber es hat einen unglaublichen Spass gemacht. Nach dem Rumgealber und meinem persoenlichen Highlight des Tages, die Unterwasserschildkroete gings gegen 15Uhr zurueck aufs Boot und dann Richtung Cairns Hafen. Am Abend hab ich mich mit den anderen vier in der Stadt getroffen um ihnen alle Fotos auf Cd mitzugeben. Danach haben wir alle unsere Adressen ausgetauscht und uns verabschiedet. Wenn ich jetzt mal in Japan, Mallorca, Prag oder Adelaide(wo ich auf jeden fall noch hinkommen werde) weiss ich jetzt wo ich hin kann!:)


Geschrieben: 08:40 , 30.11.2006
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Die Stadt Cairns

So hab heut bereits meine dritte Nacht hier hinter mir. Am ersten Abend, direkt nachdem wir angekommen sind, wurde erstmal das Nachtleben gecheckt. Hab mich mit den Maedels und dem Freund von Anja, der vor 2Tagen aus Dubai hier angekommen ist, erstmal mit VB-Bier und billig Wein aus nem 4Literkarton richtig abgeschossen um unsere Ankunft zu feiern bevor wir in die Kneipen gezogen sind...Am Tag danach, nachdem ich im Auto auf einem Parkplatz mitten im Centre aufgewacht bin,  hab ich die Zeit genutzt die Stadt ein wenig zu erkunden. Das coolste an Cairns ist glaube ich die oeffentliche Lagune, die warum auch immer so bezeichnet wird (fuer mich ist es wie ein Freibad) an der Esplanadepromenade. Dort kann man nett direkt am Meer schwimmen gehen und es gibt auch Duschen, was fuer mich, da ich ja im Auto pennen moechte perfekt gelegen kommt.

Im Gegensatz zu der Police bzw. Council in Darwin sind die bloeden Jungs hier ziemlich taff. Bereits nach der zweiten Nacht hatte ich n Zettel am Sunny kleben mit einer Verwarnung wegen oeffentlichen Campens. Als ich darauf hin meine gestrige Nacht auf einem Caravan Park in der Stadt verbracht habe, konnte ich mir echt in den Arsch beissen. Die Typen wollten 25Dollar fuer eine Nacht von mir!! Das einzig gute an der Nacht dort war, dass ich Micheal, einen coolen Hollaender kennengelernt hab, der sich sehr gut mit den Preisen fuer die Tauchkurse auskannte und mir gleich einen der besten vermitteln konnte. Bin gleich in die City und hab den 5-Tagekurs fuer 500Dollar gebucht, bei dem auch schon wirklich alle Gebuehren dabei sind. Morgen gehts direkt los! Was auch richtig cool ist, dass ich mit meinem Auto vor deren Schwimmbad, in dem ich die ersten 2Tage tauchen werde, bevor es aufs Meer geht, parken und schlafen kann. Also muss ich nicht auf den fucking CaravanPark zurueck!!juhu! Ich werd mir auf jedenfall irgendwo eine Unterwasserdigitalcamera ausleihen um ein paar geile Pics unterm Meeresspiegel zu schiessen! ;) Freu mich drauf!

 

Also see ya!!


Geschrieben: 04:54 , 24.11.2006
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Von Katherine nach Cairns!

Tja, zwischen Katherine und Cairns erwartete uns nicht wirklich viel. Man hat einfach nur jeden Tag versucht so viel wie moeglich an Kilometern zu schaffen. Ich konnte jedoch nur 100 mit dem Sunny fahren, was eigentlich fuer die Groesse und das Alter des Wagens (1984) immer noch ok ist. Man hatte die ganze Zeit nur eine lange Strasse vor sich, die irgendwo am Horizont endete und links und recht nur einige Straeucher und ein Haufen Nichts! Die Maedels hatten also den Auftrag mich staendig wach zu halten und... nun ja in der Zeit wo sie nicht selbst geschlafen haben hat es auch einigermassen funktioniert. Es war eigtnlich immer das gleiche Szenario im Wagen. Eine der Maedels war im Campervan auf dem Bett und schlief, die zweite auf der Rueckbank und schlief ebenfalls. Die dritte war dann auf dem Beifahrersitz und... na ratet mal!...Jep pennte auch,  wie n Faultier in der Hochsaison. Tja und ich war die ganze Zeit vorne im Halbschlaf und summte irgendwelche Einschlaflieder vor mich hin, weil mein Mp3-Player die meiste Zeit leer war und die Maedels nur irgendwelche Kuschelsongs auf ihren Playern hatten, jedenfalls konnte ich nix vernuenftiges finden und der eigentlich DJ im Auto, der immer die Person auf dem Beifahrersitz sein sollte, war ja am schnarchen...So ging das immer von CaravanPark zu CaravanPark.

Das einzige Highlight auf dem Weg war die coole Uranium Mine 56Kilometer hinter Mount Isa, die 1984 geschlossen wurde und heute nur noch ein Becken mit aquablauen Wasser ist. Genau dort hatten wir das erste mal ein Problem mit dem Auto. Habe naemlich das winzige Schild "K. Mary Mine , Turn Left" erst im letzten Moment gesehen. Wir sind also mit ziemlich viel Speed auf eine krasse Ruckelpiste geduest. Der Wagen ging einfach aus und wollte einfach nicht mehr fuer ne Weile. Da wir aber eh nicht mit dem Auto weit gekommen waeren, warteten wir auf einen der uns mitnehmen koennte. Ich glaubte nicht sehr daran, dass wir die MIne noch sehen wuerden, denn wenn jemand dort hinfaehrt, dann kann man davon ausgehen, dass es ein AdventureTouri ist, der sicher nicht alleine unterwegs ist, also keinen Platz mehr fuer 4Leute hat! Doch wir hatten echt verdammtes Glueck, als Todd, ein cooler Reisender, der wie es schien auch schon die meisten Orte der Welt gesehen hat ziemlich bald vorbeikam und uns ohne mit der Wimper zu zucken dorthin mitnahm. Die Maedels mussten sich hinten reinquetschen und wurden auf dem 13Kilometer langen 4Wheeldrive, der echt mal krass war ziemlich durchgeruettelt. Aber wir sind dorthin angekommen!;)

Nachdem wir die MIne besichtigt haben und Todd uns danach zum Wagen zurueckgefahren hat, konnten wir uns noch von ihm verabschieden und sind zurueck zum Highway. Sunny hatte naemlich ploetzlich wieder Lust bekommen zu fahren...

Kurz vor Cairns veraenderte sich die Landschaft sehr schnell. Wir kamen vom Norden in die Stadt und mussten deshalb durchs Hochland fahren, worueber ich mich als Fahrer sehr gefreut hab, weil es endlich mal eine Abwechslung war. Jedoch musste Sunny echt kaempfen um die ganzen Berge zu fahren. Wir sind oeffter mit dem Drehzahlmesser im Anschlag, im 2Gang und bei 40 Kilometern auf der Anzeige kleine Abschnitte den Berghochgekrakselt. War nicht einfach aber als wir ganz oben ankamen und einen coolen Blick auf die Stadt Cairns hatten wussten wir, dass wir nach ueber 3000Kilometern Strecke in 8Tagen endlich da waren!!!!

Bin schon auf die Stadt gespannt!;) 


Geschrieben: 04:18 , 24.11.2006
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Kanutour in Katherine Gorge

Um zu den Katherine Gorges zu kommen muss man zuerst durch die gleichnamige Stadt Katherine fahren. Ca. 90% der Cityeinwohner sind alles Aboriginies und man fuehlt sich als Tourist nicht gerade wohl. Gavin, der Typ mit dem ich mein Auto zusammen gemalt hab, kommt aus der Stadt und erzaehlte uns, dass man sich fast jeden Abend die ganzen Schlaegereien zwischen den Abos anschauen kann. Es ist echt krass, wenn man die ganzen vernarbten Gesichter von ihnen sieht. Jedesmal wenn ich sie sehe, wird mir echt mal wieder klar, dass diese erst vor 80Jahren in die Zivilisation gezwungen wurden. Im Gegensatz zu ihnen sind wir Europeans schon ziemlich verweichlicht. Man sollte also lieber jede Konfrontation mit ihnen vermeiden. Als wir Darwin verlassen haben wurden nur 3 Blocks weiter 2 Locals mit nem Messer erstochen oder sie knueppelten gegenseitig aufeinander ein und wenn man ihnen helfen wollte, meckerten sie auch noch rum, um mal zwei Beispiele zu nennen. Die sind einfach nur etwas anders drauf...

Als wir jedenfalls durch die Stadt durch und zu den Katherine Gorges sind, war es schon ziemlich spaet und uns reichte die Zeit nur noch um im Fluss zu ne Runde zu schwimmen. Es war dort auch erlaubt zu schwimmen, lustig war nur, dass genau am gegenueberliegenden Flussufer vom Steg an dem man baden durfte eine Krokodilfalle war...hm komisch!

Nach dem Plantschen sind wir zurueck zum Wagen und alberten noch n bissl mit den Kaenguruhs rum, bevor wir n leckeres Abendessen machten bei einpaar kuehlen VBs (guenstigste australische Bauarbeiter Bier ->vergleichbar mit Oettinger)Es wurde jedoch nciht spaet, da wir alle von der Autofahrt muede waren und einen anstrengenden Paddeltag mit den Kanus vor uns hatten. Man musste pro Kanu 35Dollar zahlen, was echt happig war und gleichzeitig auch ein Grund fuer Robert und sein UKBackpacker-Paerchen darauf zu verzichten und nur eine Wandertour zu machen. Die Maedels und ich haben uns aber entschlossen das Geld auszugeben, wenn wir schonmal da waren. Es ging um 9 Uhr direkt los und es hat sich allemal gelohnt. Wir haben an dem Tag 3 von insgesamt glaube ich 12Gorges gemacht. Ein Gorge ist halt ein bestimmter Abschnitt von dem gesammten Flusscanyon und alle Gorges waren immer durch seichtes mit vielen Felsen bepflastertes Gewaeasser getrennt, wo mit dem Kanu nur drueberklettern konnte. Es war echt hammer zwischen den hohen Klippen durchzufahren. Im ersten Abschnitt haben wir noch Robert mit seinen Poms (Englaender) getroffen und ich hatte endlich einen Kumpel mit dem ich die Klippen erst hochklettern konnte um dann von ihnen runter zu springen. Die Maedels waren naemlich nicht dafuer zu begeistern. ;( Nachdem wir uns danach getrennt hatten, haben wir uns nicht mehr gesehen, denn fuer uns ging es noch weiter zum 2. Gorge, der besonders hohe Klippen und ein engeren Flusslauf hatte. Bevor jedoch dort waren mussten wir ja ncoh mit den Kanus ueber die Felsen steigen und das war echt n Akt. Wir brauchten ungefaehr 30Minuten fuer vielleicht mal 20Meter! Nachdem wir alles soweit wir konnten abgefahren haben und bestimmt an jedem Schwimmspot mindesten einmal waren ging es wieder zurueck, denn unsere bananenaehnlich aussehenden Wassergefaehrte mussten bis 17uhr abgegeben werden. Als wir am Auto ankamen waren die anderen schon weg Richtung Broome (Westen Australiens). Wir machten uns nur schnell was zu essen und klatschten uns bald ins bett!! War n anstrengender aber auch sich absolut lohnender Tag!!


Geschrieben: 03:36 , 24.11.2006
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Der erste Stop auf der Reise nach Cairns...

... war bereits 200 Kilometer suedlich von Darwin im Litchfield Park. Wir sind straight auf die Wangi Falls gefahren um uns dort mit Robert und seinen Travellerkompanen zu treffen. Nach der ganzen Zeit in Darwin, wo es jeden Tag an die 40Grad war, es aber nur irgendwelche chlorverseuchten Minipools gab, war es echt himmlisch sich in dem frischen Wasser abzukuehlen. Ich glaube ich war an die 2Stunden dort drin. Abends gabs noch n kleines Lagerfeuer und es wurde n bissl ueber die Strecke am naechsten Tag gesprochen bis schliesslich alle in ihre Autos gekrochen sind. Wir hatten da son leichtes Problem, weil es so voll war. Aber nachdem schnell n kleines System von allen entwickelt wurde wie und wo man am besten alles im Auto hinpackt ging es sehr gut...

Am naechsten Morgen bin ich wieder direkt zum Wasser u ne Runde geschwommen, bevor es dann zum Wagen und Richtung Ausgang aus dem Park ging. Auf dem Weg nur knapp 50Kilometer von unserem Uebernachtungsplatz machten wir direkt wieder n Stop an den Flaurence Falls. Das einzige was man sich noch angucken konnte und was wir auch gemacht haben waren die ganzen Termitenhuegel, die mir jedoch nicht besonders sehenswert erschienen sind, weil ich schon unzaehlige davon im KakaduPark gesehen habe. Danach haben wir weiter Katherine angesteuert...


Geschrieben: 03:20 , 23.11.2006
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Endlich Weg aus Darwin...

Am letzten Abend hab ich nochmal Gavin mit seiner Freundin, Corinna, die drei Germangirls Anja, Diana, Mone und Yvonne und Robert von der Baumfarm zum BBQ am Alexander Lake eingeladen. Robert hat ausserdem noch n Backpackerpaerchen, welches er mit nach Broome nimmt, mitgenommen. Wir hatten leckeres Fleisch, welches ich von meiner Arbeit als Tellerwaescher billiger bekommen habe und ordentlich Bier. Es wurde sich viel erzaehlt und jeder hat so seine Storys erzaehlt. War cool zu hoeren, was die anderen schon so erlebt haben. Hab jedenfalls noch gute Tips abgestaubt fuer den langen Weg nach Cairns und gute Spots zum Tauchen usw. in der Stadt selbst.

Es wurde noch mit Robert die Zeit abgemacht wanns am naechsten Tag losgehen sollte, denn wir wollten bis Katherine zusammen fahren, bevor unsere Wege sich in Osten und Westen trennen sollten.

Am Montag hab ich noch die letzten Sachen am Auto gecheckt, (wie Kerzen gewechselt und Gas fuer den Kuehlschrank nachgefuellt) bevor es mit den Maedels zum Woolworth zum Grosseinkauf ging. Mir reichte n bisschen Brot, Buechsenfutter und Wasser, aber die Maedels waren da doch etwas anderer Meinung. Als ich den Einkaufswagen gesehen habe, dachte ich schon das es mit dem Platz hart wird. Als jedoch die drei mit ihren Jumborucksaecken und den ganzen kleinen Taschen ankommen um das Auto zu beladen, wusste ich gar nciht wie das funzen soll. Da war ja fast kein Platz mehr fuer mich zum fahren...

Um ca. 13Uhr haben wir uns fuer allemal von Darwin verabschiedet und sind auf dem Stuart Highway los zu unserem ersten Ziel auf der 3000 km langen Strecke durch die wuestenaehnlich Einoede des noerdlichen Australiens, den Wangi Falls im Litchfield Park!!!!


Geschrieben: 08:27 , 22.11.2006
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Fischen am Darwin Harbour

Der einzige Tag, wo ich mit Gavin nicht am Auto "gearbeitet" hab wer der Freitag...Wir sind naemlich am Abend zuvor in ner grossen Gruppe fischen gefahren. Dabei waren: Mick, n Freund von Gav, Remi n absolut lustiger Franzose, der nur mit weedvollgepackten Taschen und nem breiten Grinsen aus dem Haus/Hostel geht und Lukas, der Bruder von Kamil, der gerade aus Asien in Darwin angekommen ist.

Als mir Gavin von seinem letzten Angeltrip mit seinen Freunden erzaehlt hat, wo er einen 1,50meter Hai gefangen hat war ich ziemlich beeindruckt... Mir wurde jedoch schnell klar, dass an diesem Abend sicherlich nicht so professionell gefischt wird, als ich die 24ger Bierkartons (hier gibts keine Kisten), die ins Auto geladen wurden vorm losfahren gesehen habe. Es wurde noch mit Lukas und Remi ein kleiner Spliff im Auto gedreht und dann gings los Richtung Harbour. War schon gespannt meine Angel, die beim Auto dabei war, als ich es gekauft habe, auszuprobieren. Aber wie gesagt, das Angeln war an diesem Abend nur zweitrangig. Nach n paar Stunden gings dann n paar Kilometer weiter zu der Hafenbucht, wo Gavin zuvor den Hai gefangen hat. Nachdem wir die Blutspur gezeigt bekommen haben wusste ich, dass die beiden Australier Gavin und Mick uns nicht deswegen dahin gefahren haben...Es wurde nach n paar weiteren Bierchen irgendwann ne kleine Mutprobe durchgezogen, die daraus bestand ca. 6Meter von dem Hafensteg ins pechschwarze Wasser zu springen. Die Sache dabei war, dass durch die ganzen Fischerboote, die ihre Fischueberreste im Hafenbecken verteilen, sehr viele Haie und Krokos unterm Wasser warteten. Als ich im Wasser angekommen bin, gings einfach nur so schnell es ging zur Leiter. Man musste dabei noch stark auf die Muscheln, die an den Leiterstaeben festsassen und messerscharf waren, aufpassen. Alle sind bei dieser Aktion bis auf ein paar Schnittwunden gut weggekommen, bis auf Remi, der dadurch, dass er zuvor Gavin ins Wasser "gestupst" hat von Mick reingeschmissen wurde. Das Problem war, dass er zu dem Zeitpunkt schon seine Hose, in deren Taschen sich Handy und Digitalkamera befanden, angezogen hatte... Leider war beides danach im Arsch. Back in der Stadt gings dann noch ins Vic, wo ne Liveband (was in Darwin absolut nichts besonderes ist) gespielt hat. Ich kann nur sagen, dass ich schon lange nicht mehr so verkatert war, wie nach dieser Nacht. Der Abend wird mich jedenfalls immer an Darwin erinnern...


Geschrieben: 07:55 , 22.11.2006
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Autopainting

Darwin hat mich seitdem ich vom KakaduPark gekommen bin echt n bissl angepisst. Habe dort fast nur gearbeitet um wieder n bissl Geld nach dem Autokauf rein zu bekommen. Es ging immer von morgens 8 bis 16 Uhr auf eine Baumfarm. Die ganze Arbeit bestand daraus, kleine Miniaturbaeumchen in komische Paletten zu pflanzen. Dabei passten in eine P. ca. 1000 Stueck rein. Eigentlich n easy Job, weil man sich die ganze Zeit noch mit den anderen Backpackern unterhalten konnte. Aber bei ueber 40Grad hat man dann doch bald genug. Dazu kam mein bloeder Mangoausschlag von der Farmarbeit in Noonamah, der mich einfach nur wahnsinnig gemacht hat. Der Ausschlag war fast am ganzen Koerper und hat gejuckt wie Hoelle. Hab mich fast 3Wochen damit rumgeschlagen und bestimmt fast 100 Dollar an Medikamenten ausgegeben. Wenn man bedenkt, dass ich mit dem Mangopicking 300 eingenommen habe, war der Job dort mal echt n scheiss Deal! Meine schlaflosen Naechte durch den Juckreiz hoerten erst auf, als ich neben den Tabletten und Cremes zusaetzlich angefangen habe mich vorm Schlafengehen mit Naturyoghurt einzupantschen... Neben dem Job auf der Baumfarm, hatte ich noch einen im Vic-Club von 18.30-23Uhr als Tellerwaescher und Buffetbitch (einfach am Buffet stehen und jedem das Essen draufklatschen). Das positive daran war halt, dass man viele Leute kennengelernt hat, weil das Buffet mit 3,50AU$ eine der guenstigsten Mahlzeiten in Darwin war. Dementsprechend sammelten sich dort sehr viele Backpacker. Na ja also bestand mein Alltag in Darwin hauptsaechlich aus Arbeiten und Kratzen. Kein Wunder also, dass ich es nicht erwarten konnte die Stadt Richtung Osten zu verlassen.

Die letzte Woche dort ging meine Wohlfuehlkurve jedoch schlagartig expositionell nach oben. Auf der Baumfarm hatten sie naemlich keine Arbeit mehr fuer uns, was auf der einen Seite zwar bedeutete, dass ich am Ende der Woche nicht son ganz volles Portmonnaie hatte, auf der anderen Seite aber endlich Zeit hatte mein Auto anzumalen. Am Montag also machten Gavin,n Punkersprayer aus dem CavHostel und Ich uns an das Projekt "Mal den Sunny an" ran. Es wurde jeden Tag so lange gepainted und dabei noch n leckeres Sixerpack Carlton Draught gekuepft, bis ich halt zum Vic arbeiten musste (Den Job hatte ich ja noch). Das ging dann so bis zum Abreisetag am Montag.

Der einzige Tag wo wir Pause gemacht haben war der Freitag. Das erklaere ich aber spaeter...;)

Samstags bekamen wir dann noch Unterstuetzung von drei Maedels aus Germany,die mich bereits zwei Wochen zuvor gefragt haben, ob ich sie mit nach Cairns nehmen koennte und die an diesem Tag aus dem KakaduPark wiedergekommen sind. Wir haben alle zusammen (die Freundin von Gavin ist auch noch zugestossen) gemalt wie die bloeden um das Auto bis Montag halt fertig zu bekommen. Lustig dabei war, dass wir immer mehr Publikum dabei bekamen. Einige Leute sind sogar extra wegen dem Auto in unsere Malecke in der Stadt gewandert, um den Fortschritt zu begutachten...


Geschrieben: 06:44 , 22.11.2006
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Kakadu Park mit Alex

G'day mate!!

 

Im Hostel angekommen, knallte ich sofort meine Sachen in die Ecke und machte mich auf den Weg in die Stadt, um dort alle Hostels in der Naehe nach Autoangeboten abzuklappern. Selbst nach 1 1/2 Stunden Suche fand ich jedoch nichts geeignetes. Zurueck im Hostel traf ich dann auf einen Typen aus Deutschland, der einen Gefaehrten fuer den Kakadu Park suchte. Ich sagte sofort zu und es ging direkt zum Autoverleih, wo gleich das billigste Auto (Hyundai Getz) fuer 80Au$ pro Tag gemietet wurde. Danach gings schnell noch packen und im Woolworth einkaufen bevor es dann so gegen 12.30 auf dem Stuart Highway Richtung Kakadu ging. Zu dem Zeitpunkt sind ungefaehr 1 1/2Stunden vergangen seitdem wir uns getroffen haben. Nach zusaetzlich 15Minuten Fahrt kam dann endlich der Satz:"Ach uebrigens, ich bin Matthias und du?". Das heisst ich habe mit dem Kerl zusammen ein Auto gemietet um einen Park zu sehen, der knapp 300km entfernt ist, dafuer gepackt und eingekauft, bevor wir uns einander vorgestellt haben...

Im Park angekommen hatten wir gleich einen fantastischen Ausblick vom Ubirr Aussichtspoint auf den Sonnenuntergang. Danach machten wir uns auf die Suche nach einem geeignetem Schlafplatz (geeignet war vieles, da wir eh im Auto schlafen wollten). Uns verschlug es dabei zunaechst auf einen Campingplatz, den wir jedoch schnell nach einer kleinen verbalen Auseinandersetzung mit der dortigen Rangerfrau, die uns 5,40Au$ abknuepfen wollte, verlassen haben. Auf dem Weg haben wir dann einen grossen Rastplatz gefunden, auf dem ne grosse Backpackergruppe ihr Abendessen vorbereitete. Nach ungefaehr 2 Stunden kam jedoch die die Rangertussie erneut. Sie forderte alle auf zum Campingplatz zu fahren, weil es angeblich nicht gestattet waere einfach so im Park auf nem Parkplatz zu schlafen. Uns hat sich noch mit einer Strafe von 5000Au$ gedroht, weil es bereits ihre zweite Mahnung war. Nun hatten wir die Moeglichkeit diese laecherlichen 5,40Au$ zu zahlen, indem wir dem Willen der krassen Rangerbraut gefolgt waeren, oder ihr zu trotzen und uns gut zu verstecken. Tja wir haben die zweite Wahl getroffen und sind ins Arnhem Land gefahren. Dieses Land gehoert den Aboriginies und es ist selbst den Rangern nicht gestattet dieses ohne eine Art Visum zu betreten, was wir jedoch erst im Nachhinein erfahren haben. Haette ich gewusst, dass das Arnhem Land ausschliesslich den Aboriginies gehoert (uebrigens kann man es mit dem Auto die meiste Zeit des Jahres gar nicht erreichen, da der Weg fast immer ueberflutet ist. Wir hatten jedoch "Glueck", da der Wasserspiegel des Flusses, indem uebrigens sehr viele Krokodile hausen zu dem Zeitpunkt sehr niedrig war), waere ich wahrscheinlich nicht dort reingefahren und haette das Geld bezahlt. Da es also ihnen gehoert, zaehlen auch ihre Gesetze dort. Ein Fuehrer dem wir von dieser Nacht am naechsten Tag erzaehlt haben hat gesagt, dass wir verdammtes Glueck hatten von ihnen nicht gesehen zu werden, denn es haette alles moegliche passieren koennen. Er sagte jedenfalls, dass sie dort echt krasse Strafen haben, wie n Speer durchs Bein zu bekommen zum Beispiel. Ob ich ihm das glauben soll, weiss ich nicht, aber er sah nicht so aus, als ob er scherzen wuerde.  

Als wir am naechsten Tag um 5.30Uhr aufgestanden sind, damit uns keiner sieht, ging es weiter in den Sueden des Kakadu Parks. Auf dem Weg konnte man wirklich absolut geile Felsformationen finden. Als wir zum Beispiel einen richtig hohen Berg geklettert sind, dauerte es doppelt so lange runter zu kommen wie hoch, da wir den Weg zurueck nicht finden konnten. Das absolute Highlight des 3Tagetrips war jedoch der letzte Tag. Wir sind, was eigentlich mit unserem ausgeliehenen Wagen nicht erlaubt war, eine knapp 40km lange nicht geteerte Strasse gefahren um dann endlich nach 2 Stunden (fuer nur 40km!!!) am Dunlom Wasserfall anzukommen. Man konnte auf das Plateau, von welchem der Wasserfall runterkam hochwandern und dort in dem Fluss, der sich in zwei ganz kleinen Seen aufstaute baden gehen. Nach ungefaehr zwanzig Minuten im Wasser, hatte Alex die Idee in eine Art Hoehle oder eher Spalt, der ca. 3 Meter in den Felsen reinragte zu schwimmen. Es war ziemlich dunkel und verdammt eng dort (siehe Fotos). Wir haben ne kleine Pause darin gemacht und rumgescherzt, bis ploetzlich ein ca. 1Meterlanges Babykrokodil 2 Meter vor unserer Nase auftauchte. Ich bin noch nie so schnell geschwommen, wie auf dem Weg von dem Spalt quer durch den Fluss zur naechsten Ausstiegsmoeglichkeit. Im Nachhinein weiss ich, dass es ein Freshie war, also ueberhaupt nicht gefaehrlich vergleichbar mit nem Saltie, aber immernoch ein Kroko! Es wird jedenfalls ein Erlebnis bleiben, welches ich nie vergessen werde.

Am naechsten Morgen starteten wir sehr frueh zurueck nach Darwin, weil das Auto um 11Uhr abgegeben werden sollte, und wir es noch vorher unbedingt waschen mussten, um die Spuren von der roten Sandsteinstrasse zu beseitigen. In Darwin angekommen, hab ich mich noch von Alex verabschiedet, der direkt weiter eine Mitfahrgelegenheit nach Alice Springs hatte und bin wie schon zuvor zurueck zum "The Cav"-Hostel.

War auf jedenfall ein geiler Trip!!!

Geschrieben: 02:35 , 7.11.2006
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Mangofarm in Noonamah

G'day mate!!

 

Am Montag holte mich Ian ab, ein Farmer, der sein Land ungefaehr 60Kilometer von Darwin irgendwo im Nirgendwo hat und an dessen Nummer ich ueber eine Backpackerin aus Sydney gekommen bin. Auf der Farm arbeiteten bereits 3 andere Backpacker, 2 Maedels und ein Typ aus Bayern. Sein Akzent war wirklich schon so schlimm, sobald er jedoch auf Englisch sprach, war es einfach nur unertraeglich fuer mich. Und da er mal Englischlehrer werden moechte, hatte ich das Glueck nur Englisch mit ihm sprechen zu duerfen. Die Farm war einfach eine Erfahrung fuer sich. Als Beispiel wurde Ian Nancarrow, der zu seiner Zeit ein Helikopterpilotenausbilder bei der Army war, mal vom Militaer verfolgt, weil sie angenommen haben, dass er ein Spion aus Vietnam ist (->Einfach mal bei Google den Namen eingeben). Dazu kam noch, dass seine Frau, natuerlich eine Vietnamesin, n absolutes Alkoholproblem hatte (ca. 5 JackDaniels mit Cola und n paar Bier vorm Mittagessen). Der dritte krasse Typ war Andi, der n kleinen Minderwertigkeitskomplex hatte und staendig einen auf Crocodil Dundee mit seinem Gewehr und seinem Jagdbogen machte. Also absolut krasse Leute da. Hab dort 4 Naechte verbracht und alles in allem nur 2 Tage gearbeitet, da ich sehr spaet dazu kam und die Mangosaison fuer Ian vorbei war. Trotzdem hat es sich gelohnt, denn in der kurzen Zeit hab ich ganze 300Au$ verdient. Am Donnerstag Morgen brachte mich Ian wieder zurueck in die Stadt und ich bin zurueck ins Hostel...


Geschrieben: 02:35 , 7.11.2006
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Ankunft in Darwin

G'day mate!!

 

Ich wollte ja eigentlich meine erste Nacht in Darwin auf dem Flughafen verbringen, da ich erst um 1.30 angekommen bin. Habe aber per Zufall eine Gruppe Backpacker getroffen, die schon von Sydney aus einen Shuttlebus in Stadt gemietet haben. Es war noch genau 1 Platz frei und ich hab einfach so getan, als ob ich dazu gehoeren wuerde, da die Tickets nicht richtig kontrolliert wurden. Wir wurden geradewegs ins "The Cav", einem richtig coolen Hostel mit grossem Pool gefahren. Die Nacht kostet dort 18Au$, was fuer die Location ganz in Ordnung ist. Am naechsten Tag, also Sonntag hab ich ein wenig die Stadt erkundet (Mindil Beach mit seinem Sonntagsmarket, wo es die verschiedensten Leckereien gibt, wie z.B. asiatisch, vietnamesisch, australisch usw, Parlament House und die Einkaufs-Mall). Dabei ist mir erst aufgefallen, wie klein die Stadt eigentlich ist. Habe naemlich so mit mindestens 500.000 Einwohnern gerechnet. Nach einem Blick in meinen Reisefuehrer wurde ich schlauer. Es sind nur 80.000!

Geschrieben: 02:33 , 7.11.2006
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Big Bye Bye BBQ

G'day mate!!

 

Am vorletzten Tag meines Sydneyaufenthalts, also Freitag ging es bis zum Abend hin etwas stressig zu. Gerade heute musste ich mit dem Lieferwagen mitfahren und durfte in Mittagssonne (35Grad) immer wieder Waren auf- und abladen, was eigentlich auch n cooler Job ist. Das Problem war nur, dass ich erst um 16.30 fertig wurde, also 1Stunde laenger als ueblich. Als ich dann um 17h zu hause war, hatte ich nur noch ne halbe Stunde Zeit um mich zu duschen und die Wohnung etwas aufzuraeumen, denn ich wollte um 18h beim  MR KOALA Shop sein. Nachdem ich der Tante von Sabrina, deren Namen ich staendig vergesse, Blumen zum Abschied geschenkt hab, wurde noch n cooler australischer Lederhut fuer die heisse Sonne Darwins gekauft. Per Zufall kam noch Manuchair und Naysan in den Shop und ich konnte noch n coolen Shot mit der Digicam machen...

Danach gings schnell back zum Purple House, wo schon die ersten Leutz, Adam und Simon, beide die besten Freunde von Jo und auch verdammt gute Chefs (Koeche), an ihrem Bier sassen. Zusammen haben wir dann das 7Kilo-Stueck Fleisch, welches ich zuvor bei der Arbeit gekauft hab, vorbereitet und auf den Grill geschmissen. Zusammen mit dem ganzen anderen Zeugs, was die anderen mitgebracht haben hatten wir genug um locker 25Mann satt zu bekommen.Der Abend war echt hammer lustig und mit ca. 16 Gaesten auch viel voller als ich es erwartet hab. Es kamen auch noch die beiden Tow-Brothers mit ordentlich viel Bier an Bord und Hanna, die bevor die Party erst richtig starten konnte die einzige Nuechterne war und uns zum Liquidshop fuhr, damit wir dort noch mehr Alk kaufen konnten. Hatte massiv viel Spass und hab die ganze Nacht ueber einfach nur die Stimmung und meine neuen Freunde genossen, die als kleine Ueberraschung mir noch ne coole 'The Strokes'-CD mit ihren Autogrammen und Spruechen fuer den Weg schenkten.Einfach nur n geiler letzter Abend...

Am naechsten Tag bin ich so gegen 9Uhr morgen aufgestanden, was gerade mal 3Stunden Schlaf bedeutete. Jo, Krissy und Ich haben den halben Tag am Marbouri-Beach verbracht, der der beste ist, denn ich in Sydney und Umgebung gesehen hab. Haben dort dann etwas zu lange getroedelt, sodass wir ziemlich spaet nach Hause kamen. Obwohl ich mich wirklich beeilt hab, verliessen wir das Haus erst gegen 18Uhr (ich sollte laut Ticket spaetestens um 18.15h am Flughafen sein) und waren dann nach einer hammer lustigen Fahrt mit mindesten 5 mitgenommenen roten Ampeln um ca.18.25 da. Da keine Zeit mehr blieb das Auto irgendwo zu parken, haben wir uns genau vor der Eingangstuer des Flughafens im Parkverbot verabschiedet und ich bin schnell zum Check In Richtung Darwin!!

Geschrieben: 02:32 , 7.11.2006
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Meine letzte Woche in Sydney

G'day mate!!

 

Hier in Sydney gehts mir immer besser. Arbeite jetzt schon ca. seit 1 1/2 Wochen in nem riesen Supermarkt, aehnlich dem SB bei uns.Und es ist dort richtig relaext, denn dort herrscht vielleicht ueber den ganzen Tag gesehen ein Durchlauf von vielleicht 50Leuten. Also sehr wenig zu tun.;) Dafuer kaufen die aber echt hammer lange ein, da die meisten im Auftrag von Hotels oder Restaurants die Sachen besorgen. (Manche Leute kaufen dort so lange ein, wie ich arbeite!!) In den Pausen spiele ich immer Pool mit den anderen Backpackern, die dort ebenfalls arbeiten und waehrend der Arbeitszeit wird eigentlich auch nur rumgealbert.

Hab heut frei und will den Tag ausnutzen, also machts gut!!


Geschrieben: 02:32 , 7.11.2006
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Treffen mit Hanna

G'day mate!!

 

Am Samstag hab ich mich mit Hanna in der WG verabredet. Sie hat mir alles erzaehlt, was sie hier macht und schon erlebt hat. Hab im Supermarkt extra Wein gekauft, den aber ausser mir keiner so richtig trinken wollte, weil ich Idiot zugegeben hab, dass ich es fuer 2,80$ gekriegt hab. Ich fand jedoch, der Wein hat seinen Zweck erfuellt, denn ich war gut angeheitert, als wir das Haus verliessen und zusammen mit meinen Flatmates, Jo und Krissy, in die KoucciBar gefahren sind. War n netter Abend, jedoch war ich vom Abend davor einfach zu muede. Deshalb bin ich nicht mehr mit Krissy und Jo weiter in nen Club. Hanna wollte auch nicht mehr und ich hab sie zum Bus gebracht. Danach gings zu Fuss nach Hause was ungefaehr 45Min gedauert. Ich haette es im nuechternen Zustand sicherlich schneller hinbekommen, hab mich jedoch irgendwie n bissl verlaufen...Als ich dann endlich vorm Haus stand, hab ich gemerkt, dass ich meine Schluessel in Krissys Tasche gelassen hab. Somit hab ich meine erste Nacht in Australien unter freiem Himmel verbracht. Zwar nicht, wie es fuer einen Backpacker sein sollte, an nem Lagerfeuer im Schlafsack irgendwo im Outback, sondern total besoffen vor einer Tuer mitten in Sydney, aber es war unterm freien Himmel.;)

Geschrieben: 02:31 , 7.11.2006
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Sabrinas Family

G'day mate!!

Letzte Woche Mittwoch habe ich Munachair, Sabrinas Onkel kennengelernt, der hier in Australien (Sydney) bereits seit 24 Jahren lebt. Er und seine Frau fuehren einen richtig coolen Souveniershop, namens MR KUALA, direkt am Sydneytower. Ich habe eigentlich erwartet, dass wir zusammen was essen, nur am Tisch sitzen und halt einen normalen (vielleicht auch langweiligen) Kennenlernabend haben. Jedoch wusste ich nicht, dass Munachair son cooler Typ ist. So ziemlich das erste was er zu mir gesagt hat war naemlich: "Wir fahren nur schnell meine Frau nach Hause und machen einen richtigen Maennerabend im Casino!"

Nachdem ich das schoene Haus von den australischen Towfighians sah und mit Sakko und schicken Schuhen ausgestattet wurde, gings ins CityStar, dem angesagtesten Casino Australines Touristadt Nr.1. Munachair ist in diesem Casino ein Specialguest und ich durfte deshalb als seine Begeitung ins obere Stockwerk, wo sich die VIP-Lounge befand. Dort gabs dann richtig leckeres Essen (hatte einen "yumi" Salmonfisch und meinen besten Kaesekuchen ever!!) und alle moeglichen Getraenke umsonst. Fuer einen Backpacker also, der sich fast nur von Sh**t ernaehrt, weil er jeden Cent sparen moechte, wie im Paradies. Nach 3 australischen Bieren (Extra Dry, Coopers und James Boag), 4 Whiskeys mit Munachair und einen Caipi gings dann an nen Spieltisch. Hab 15$ gewonnen, juhu! Gespielt haben wir jedoch unten, denn bei den Snops lag der Einstieg fuer ein Spiel bei bis zu 500$, abhaenig vom Spieltisch und ich habe Summen auf den Tisch legen sehen die sogar bis zu 8000$ fuer einmal Setzen gingen. Also nicht ganz meine Klasse.;)

Am Freitag hat Sabis Tante richtig leckeres persiches Essen gekocht und wir hatten einen gemuetlichen Abend. Naysan und Navid, die beiden Cousins von Sabrina sind richtig in Ordnung. Omid der Dritte ist momentan in Europa am traveln. Mit den beiden gings dann nach dem Essen in die Bonde Street im Zentrum. Dort war n cooler Pub, wo man auch dancen konnte. Spaeter kam noch Jo, Krissy und Claire aus dem purple House dazu und wir hatten alle richtig Laune!

Geschrieben: 02:30 , 7.11.2006
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How is it going?

G'day mate!!

 

Heute ist es bereits Sonntagabend und ich bin einfach nur totmuede von der letzten Nacht. Gute 4 Tage bin ich jetzt nun schon in der WG. Wir wohnen in nem ,von Aussen maechtig abgewrackt wirkenden lila Haeuschen, welches in der Kent Street, Ultimo liegt. Jo und Krissy sind meine beiden krassen Mitbewohnerinnen. Krass deshalb, weil sie sich wirklich jeden Tag mit ordentlich viel Shit zudroenen.

Am Freitag hab ich meinen ersten Job in Australien bekommen. Muss nun jeden Tag um 7.30Uhr in einem riesigen Supermarkt, namens Campbells Cash and Carry zur Arbeit antreten. Das bedeutet spaetestens um 6.25Uhr aus dem Haus kommen...

Gleich am ersten Tag fuehlte ich mich einfach nur dreckig. Dies lag daran, dass ich an diesem Morgen keine Zeit mehr fuers Fruehstueck hatte. Nun muss man sich vorstellen, dass man einen riesen Hunger hat und in einem XXL-Supermarkt mit allen verschiedenen Leckereien arbeitet und diese auch noch in die regale sortieren muss, jedoch aber kein Geld in der Tasche (nur scheiss Travellercheques) hat um diese auch zu kaufen. Nach drei Stunden konzentrierter Selbstbeherrschung habe ich es nicht mehr ausgehalten. Es wurde einfach der groesste POWER-Riegel, den ich finden konnte ganz geheim und cool in die Hosentasche getan. Auf dem Klo wurde das leckere Ding auch gleich verputzt. Der Magen freute sich!

Jetzt geniesse ich das lange Weekend (Montag ist hier Feiertag und ich muss nicht arbeiten) und freu mich schon auf morgen!


Geschrieben: 02:29 , 7.11.2006
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Sydney

G'day mate!!

 

Bin gerade aus der City wiedergekommen...Wir waren in der IceBar wenn man von unserem Hostel aus Richtung HarbourBridge geht und man muss bedenken dass es 1Uhr Nachts ist und ich schon weit ueber 24Stunden wach bin. Hab heute Maya beim Abendessen in der Kantine kennengelernt, eine BaseKoordinatorin aus New Zealand, die bereits Morgen um 6Uhr Morgens ihren Rueckflug hat, und Luke, n coolen Typen aus England der sein Jurastudium dort gerade beendet hat und nun durch die ganze Welt reist. Morgen gehts mit ihm und Arne nach Kaloomba oder so, ein kleines Staedtchen weit ausserhalb von Sydney, die Blue Mountains betrachten. Freu mich schon darauf!!

Das BackpackersBase ist ein Hostel, indem ich uebernachte und welches richtig nice gelegen ist(ugenfaehr 15 Minuten Fussmarsch bis zum OperaHouse).Leider ist es etwas zu teuer, also werde ich am Montag in ein Hostel in King's Cross (Puffviertel) ziehen... Hoffe im Rueckblick auf den letzten Pragbesuch,dass mein Handy in der Tasche bleibt!:)

Am Dienstag gehts dann nach Ultimo (Stadtviertel von Sydney) zu Jo. Sie ist eine australische Studentin und hat eine DreierWG, in der fuer mich Platz ist. Freu mich schon drauf!

 

Gruss

Geschrieben: 02:28 , 7.11.2006
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Seoul Airport

G'day mate!!

 

Bin gerade am Flughafen in Seoul, d.h. ich hab knapp die Haelfte der Reise nach Sydney geschafft. Die Mittraveller, die ich bis jetzt kennengelernt hab sind alle echt in Ordnung.

 Schoenen Gruss an euch alle in Lippstadt und danke nochmal fuer den schoenen Abschied am Dienstag. Muss schon zugeben, dass die ganze "Verabschiederei" n richtiges Sperrfeuer aus der Gefuehlskanone war, aber jetzt freu ich mich einfach nur auf eine richtige geile Zeit in Down Under!

 

Also lasst es euch ohne mich gut gehen und haltet die Ohren steif, besonders du Sabi. Werd dich stark vermissen...


Geschrieben: 02:27 , 7.11.2006
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