Malcolm Daylight entdeckt die Welt

eBook

Ich habe mir ein neues Spielzeug gegönnt. Ein Bookeen Cybook Gen3. Heiss ersehnt seit e-ink 1999 zum ersten Mal die neue Technologie für "nächstes Jahr" angekündigt hat. Dauerte dann doch etwas länger, ist aber toll geworden.
Das Tolle bei dieser Art von Lesegeräten ist, dass man - im Gegensatz zu PDAs oder ähnlichen Geräten - tatsächlich ePaper, also Papier hat, kein Display. Damit ist das Lesen wesentlich angenehmer, und Dinge wie "wenn man schräg draufschaut erkennt man nix mehr" gibts auch nicht mehr.
Was mir ein wenig fehlt (aus meiner Erfahrung mit Lesen-auf-PDA) ist die Hintergrundbeleuchtung und die Scrollfunktion. Nun ja. Man kann nicht alles haben.
Das Bild ist sehr klar, und auch für Graphiken geeignet (hatte auch schon ein Penthouse drauf - geht :-) ).
Der Seitenwechsel dauert ein wenig, ist aber akzeptabel.
Derzeit noch eher schlecht gelöst ist die Navigation durch die Bibliothek. Allein auf den eingebauten Speicher passen über 1000 Bücher, und da ist ein seitenweises blättern bei maximal 20 Titeln pro Seite ziemlich übel. Aber ich vertraue drauf, dass solche Dinge irgendwann besser gelöst werden. 
Was wiederum völlig inakzeptabel ist,  ist der Preis für Bücher. Halbwegs aktuelle Romane für 16€? Ja, hallo, gehts noch? Und dann bekomm ich auch wieder irgendso einen DRM-Rotz für mein Geld, und muss nach dem Herunterladen erst mal mit dem PC synchronisieren  und irgendeinen Code eingeben. Hat denn niemand was aus dem Musik- und Filmdownload-Business gelernt? So einen Quatsch will doch kein Mensch haben. Das nervt. Und hat zur Folge, dass sich Leute ihre Bücher aus Tauschbörsen ziehen, selbst ins Mobipocket Format konvertieren und weitergeben. Und auf immer und ewig bei amazon oder mobipocket.com als Kunden verschwinden.
Von dieser Stelle aus dann mal ein freundliches Götz-Zitat an die DRM-affine Industrie; ich schau mal, was Gutenberg & Kollegen so zu bieten haben.

17:38 - 18.11.2008 - Kommentare {0} - Kommentar hinterlassen

Jimi Hendrix Experience Reunion

Gestern verstarb der britische Schlagzeuger Mitch Mitchell. Damit wären dann alle drei Bandmitglieder von The Jimi Hendrix Experience wiedervereint (Bassist Noel Redding verstarb bereits 2003).
Durchschnittliche Lebenserwartung der Musiker: 48 Jahre.
Würd mal sagen,  die haben die Worte ihres ehemaligen Chefs ernst genommen...

If i dont meet you no more in this world then uh
Ill meet ya on the next one
And dont be late
Dont be late

Na dann Jungs, legt mal los... und allen anderen, die noch hier sind, bleiben drei tolle Platten :-)

08:14 - 13.11.2008 - Kommentare {0} - Kommentar hinterlassen

Rechtspopulisten und Linkskurven.

Es gibt Momente da möchte man einfach nur sagen "Danke, Darwin!", wenn's nur nicht so furchtbar politisch unkorrekt wäre....
M.D.

16:53 - 12.10.2008 - Kommentare {0} - Kommentar hinterlassen

Trauer um Thomas

Ich kannte ihn zwar zugegebenermassen kaum, und hab auch nur selten und wenig mit ihm gesprochen - dennoch war TD einer der sympathischsten Menschen, die ich je kennengelernt habe.
Sein früher Tod macht mich sehr traurig und sprachlos.
Thomas Dörflein (links), 1963-2008

22:51 - 22.09.2008 - Kommentare {1} - Kommentar hinterlassen

Large Hadron Collider aka Puddingteilchenbeschleuniger

Ich finde, man muss mal die grösseren Zusammenhänge sehen:
Gestern hat CERN ihren LHC in Betrieb genommen. Um 9:00 h. Um 10:00 h fängts an zu regnen, und ich hatte den ganzen Tag Kopfschmerzen. Das kann ja wohl kein Zufall sein.

Mein Plan für heute morgen war, der Sache auf den Grund zu gehen und selbst einen Teilchenbeschleuniger zu bauen. Das ist leider daran gescheitert, dass ich nichts gefrühstückt hatte und das extra gekaufte Puddingteilchen nicht beschleunigen konnte, weil ich es gleich gegessen habe. Ich bin zwar generell bereit, jedes nur erdenkliche Opfer für die Wissenschaft zu bringen, aber nicht mit leerem Magen. So siehts aus.

Allgemein fühle ich mich auch gerade so, als hätte mich die Achterbahn meines Lebens wie ein Proton auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt um mich dann dorthin zu kollidieren, wo ich hingehöre.
Und da bin ich jetzt.
Angekommen.

18:35 - 11.09.2008 - Kommentare {1} - Kommentar hinterlassen

Halbzeit!

Ich hab diese Woche mal spasseshalber einen Lebenserwartungs-Rechner benutzt und herausgefunden, wie lange ich noch zu leben habe. Rein statistisch.
Lustigerweise entsprach die Rest-Lebenserwartung genau meinem Alter des heutigen Tages. Ich hab also gerade Halbzeit. Was macht man da? 15 Minuten unter die Dusche und Trikot wechseln und weiter gehts?
Irgendwie sowas.
Ein kurzer, tendenziell eher unsentimentaler Rückblick: Mein bisheriges Leben war einfach nur verdammt geil, und ich ich habe schon viel mehr erlebt als andere Menschen in wesentlich längerer Zeit.
Wenn ich morgen früh nicht mehr aufwachen sollte, wäre das zwar schade, aber nicht wirklich tragisch. Es war toll, und es wäre schön, wenn noch so ne Hälfte käme. Wenn nicht, auch egal.
Wenn das mal kein Statement ist... ;-)
M.D.

23:10 - 17.08.2008 - Kommentare {1} - Kommentar hinterlassen

Paul Simon. Live.

Paul Simon ist und bleibt für mich der grösste lebende Songwriter/Komponist. Äusserst knapp gefolgt von Ian Anderson zwar, aber trotzdem unerreicht.
Ich bin ein fan von ihm, seit ich im Mai 1985 von einem ehemaligen Mitschüler das Simon & Garfunkel Album "Bridge over Troubled Water" in die Hand gedrückt bekam. Einige Zeit später merkte ich, wer von den beiden der grössere Künstler ist (trotz bescheidener 1.55m Körpergrösse) und bin an dem Album "One trick pony" bzw. dem dazugehörigen Film hängengeblieben. (In eigener Sache: Falls jemand irgendwo diesen Film  - auf deutsch hiess er "Die Scheinwerfer verlöschen"  - besitzt oder besorgen kann, egal wie, von mir aus auch als 25 Jahre alte ausgelutschte Videokassette - bitte bitte bitte Bescheid geben! Soweit ich wiess lief er nur einmal im Fernsehn, etwa Januar 1986 in der ARD).
Ich erinnere mich, wie ich damals mit meiner Schwester erbitterte Diskussionen drüber hatte, wer der grösste Komponist ist. Ich sagte Simon, sie sagte Bach. Sie führte "Oh Haupt voll Blut und Wunden" als Beweis an, ich "American Tune". daraufhin stellten wir fest, dass es sich um das gleiche Lied handelte und beide aus der selben Quelle geklaut hatten. sehr witzig.
Naja, jedenfalls hab ich Simon nun endlich mal live gesehen. Letzten Freitag in Mainz in der Zitadelle. Es war ... nun ja... einfach atemberaubend.

19:58 - 29.07.2008 - Kommentare {0} - Kommentar hinterlassen

Politisch korrektes Palindrom

Ein Afroamerikaner mit Gazelle zagt im Renakiremaorfa nie!

Musste mal gesagt werden.

M.D.

19:56 - 22.07.2008 - Kommentare {0} - Kommentar hinterlassen

30 Jahre Space Invaders

Irgendwie ist mein alter umgebauter Atari 2600 zu Hause deutlich seltener an Beamer und Soundanlage angeschlossen, als das der erste Enthusiasmus vermuten liess.
Für ein bisschen Nostalgie reicht gewöhnlich auch ein kleiner Emulater oder eine Neuimplementierung.
Sowas z.B.:



Viel Spass!

M.D.

13:06 - 22.07.2008 - Kommentare {0} - Kommentar hinterlassen

Das Ende des Zarenreiches

Heute Nacht ist es genau 90 Jahre her, dass die Zarenfamilie Romanow hingerichtet wurde. Und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Geschichte des 20 Jahrhunderts völlig anders verlaufen wäre, wäre Grigorij Rasputin nicht durch ein hinterhältiges Attentat gehindert worden, die Zarenfamilie zu retten und den ersten Weltkrieg zu verhindern. Die Auswirkungen sind vermutlich noch deutlich weitreichender, als man es sich vorstellen kann, aber in einem Punkt bin ich mir sicher: Vieles wäre in den vergangenen 90 Jahren besser gewesen. Aber es ist nun leider mal nicht mehr zu ändern.
Ruhe in Frieden, Alexei Romanow!

23:22 - 16.07.2008 - Kommentare {0} - Kommentar hinterlassen

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