Manus Kreativ Seite
Ich,,,, wer ist das. Ich heisse Manuela. Bin 45 Jahre alt. Habe 4 Kinder. Ein Mädchen, was bald selber Mama wird und 3 Pupertierende Söhne. Einen sehr lieben Mann. Zwei Hunde und zwei Katzen.

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Eine kleine Geschichte

 

 

Nimm Dir einige Minuten Zeit und
lies diese traurige Kurz-Geschichte!!!*

 

 Und nehme sie mit auf deine Homepage

Ich weiss nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.

Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.

Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn.

Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.

Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig.

Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.

Arme Mama, es ging ihr so schlecht.


Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.

Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst.

Niemand kam, um uns zu trösten.

All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt.

Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. 

Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen.

Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.

Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig.

Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.

Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh.

Oft hören wir sagen
„oh, sind die süß, ich will eines“, aber dann gehen die Leute wieder fort.


Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.

Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist.

Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.

Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft !

Jetzt wird alles gut !

Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben.

Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen.

Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen.

Ich heiße jetzt Lea. 

Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar.

Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.

Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.


Erster Besuch beim Tierarzt.

Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte.

Ich bekam einige Spritzen.

Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich.

Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus.

Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von zwei Herzen.
Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.

Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt.

Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh.

Die Schmerzen gehen nie weg.

Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will.

Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.

Vater und Mutter sprechen über mich.

Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es „genetisch“ und „nichts machen“.

Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen.
Es geht nicht.

Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.

Sie tragen mich ins Auto.
Alle weinen.
Sie sind so seltsam, was ist los ?
War ich böse?
Sind sie am Ende böse auf mich ?

Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten !

Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand.

Der Tisch beim Tierarzt ist kalt.

Ich habe Angst.

Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben.
Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.

Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen.
Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich...

Gottseidank, der Schmerz geht zurück.

Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.

Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise:
mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen.
Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht.

Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware. Lea


                           ©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Wittwer          

 

 

 

 

     

Geschrieben: 20:08, Monday 26 November 2007 in Geschichten
Kommentieren

Unbenannter Kommentar

Ich hab selbst so etwas ähnliches erlebt ..... nur das unser Hund nicht krank in dem Sinne war .... sondern von jetzt auf gleich ohne Vorwarnung zugebissen hat. Wir mussten ihn dann einschläffern lassen weil es zu gefählich für alle geworden wäre. Man hat ihn dann untersucht und festgestellt das die Zucht nicht klar verlaufen ist. So gesehn musste sein Papa auch sein Opa gewesen sein. Es ist total traurig weil er bis auf diesen einen Ausraster ein ganz lieber Hund gewesen ist. er ist leider nur 2 Jahre alt geworden.

MFG Majasanma

( Bonsay ich hab dich noch immer lieb und vermisse dich )

Geschrieben von Majasanma um 00:23, Tuesday 27 November 2007

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Unbenannter Kommentar

das ist eine sehr traurige geschichte :-(
lg simone

Geschrieben von simone um 08:01, Thursday 29 November 2007

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Hallo Manu

ich nehme mir deine traurige Geschichte mit. Wenn ich von dir aus darf, würde ich sie gerne in meine Homepage einbauen und einen Link auf deine Seite setzen.
Ich wünsche dir und deiner Familie eine gesunde Zeit, LG Annemarie

Geschrieben von Annemarie um 09:15, Monday 3 December 2007

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Erinnerungen

Ersteimal möchte ich mich für deinen Kommentar in meinem "lebenundso" Blog bedanken, der hat mir sehr geholfen.

Die Geschichte hat mich, entgegen meinem von mir gewohnten verhalten, sehr mitgenommen. Ich glaube, weil ich den verlust unseres Hundes noch nicht komplett überstanden habe. Ist zwar nicht mit der geschichte zu vergleichen, hat mich aber 17 lange und sehr schöne Jahre meines lebens begleitet. wurde aber auch eingeschläfert. Als es dahmals unseren Hund morgens gesehen habe, wie er nur noch im Korb lag und nicht mehr aufstehen konnte und meine Eltern mit ihr und meinem Bruder zum Arzt gefahren sind, konnte ich nicht mitkommen.
Ich hätte die in der geschichte beschriebene Situation beim Tierarzt nicht ohne weiteres überstanden und im moment stehen mir auch nach 3 Jahren wieder die Tränen in den Augen. Ich habe gemerkt, dass ich da etwas aufzuarbeiten habe. Dahmals habe ich meinen Schmerz damit gelindert, dass ich das Loch ausgehoben habe. Viel zu gross und viel zu tief, aber es hat mir in diesem moment geholfen.

Geschrieben von Chreu um 12:59, Tuesday 8 January 2008

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Mir sind die Tränen so herunter gelaufen

Auch wenn es nun schon drei Jahre her sind und ich diesen Beitrag erst durch einen Zufall entdeckt habe..... Mir sind die Tränen einfach nur so gelaufen. Ich finde es furchtbar wie Menschen mit Tieren so umgehen können und immer nur züchten um GELD machen zu wollen. Ich bin selber mit Hunden aufgewachsen und fühle immer noch wie weh es tat als mein Hund starb. Meine Eltern haben vor vier Jahren zwei Hunde aus einer Notsation... (auch von Massenzüchtern) zu sich genommen. Sie haben es geschaft, zwar sind sie des öfteren mal krank, aber die gute Pflege hat sie kräftig gemacht.

Es ist schlimm ein Tier in die Familie aufzunehmen und dann gleich wieder zu verlieren, besonders schlimm für Kinder.

Ich wünsche Euch alles Gute
Liebe Grüße Britta

Geschrieben von Anonymous um 11:50, Monday 25 October 2010

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