Impressionen aus HK

Besser spät als nie!

08:39, 24.04.2007 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 0 Kommentare .. Link

Servus!

Nachdem ich jetzt schon wieder seid etwa 3 Monaten in Deutschland schaffe ich es auch mal  nen Abschlusstext zu schreiben. Ich würde zwar gerne über die Zeit in Süd-Ost Asien berichten, aber dafür fehlt mir zur Zeit eben genau diese. Naja, was will man machen, der Uni-Stress halt ;-).

Zusammenfassend kann mal wohl sagen, dass die Zeit in HK einmalig war, und ich denke immer gerne daran zurück! Ich wünsche allen, die auch mal die Möglichkeit bekommen ihre Zeit dort zu verbringen viel Spass!

Zu allerletzt noch sie Wahl zu dem interessantesten Ort den ich in Asien besucht habe.
Da gibt es natürlich einige Anwärter, da wäre zum Beispiel Koh Phangan, einen Insel im Thailändischen Golf,  da geht so einiges,  die Moonparties sind wohl besonders für die  Fans der elektronischen Musik zu empfehlen, aber auch andere Geschmäcker werden ihren Spass haben. Also wir hatten ihn.
Peking war natürlich auch cool, also abgesehen von den Temperaturen, die Große Mauer ist ein Muss!
Ho Chi Minh City (Saigon) ist auf der Liste wegen dem unwiderstehlichen Reiz des Verkehrssystems.
Bangkok, Kuala Lumpur und Singapur sind auch ne Reise wert, wobei ich HK diesen Städten immer den Vorrang geben würde, ist einfach zu genial die Stadt.

Aber der Sieger in der Kategorie interessantester Ort ist wohl Malapascua, bzw. die südlichen Philippinen an sich. Zum einen weil das Land einfach wunderschön ist, und wo findet man denn noch Inseln ohne 24 h Wasser und Strom? Geschweige denn einen Geldautomaten. Andererseits öffnet die Armut die dort herrscht einem die Augen und man ist von der Lebensfreude erstaunt, die trotzdem noch herrscht. Klar, meine Eindrücke waren auch nur oberflächig, aber ich fand es einfach genial und bedrückend zugleich, also wenn ihr mal die Möglichkeit habt, dann auf nach Malapascua. Von Bangkok kommt man übrigens sehr günstig auf die Philippinen mit Cebu- Airlines.

Ok, das wars von mir, viele Grüße an die ganzen Spinner die in HK waren oder es noch sind! Es war geil! Ich bin raus!



Ab auf die Insel!

08:09, 20.12.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 0 Kommentare .. Link

Tja, nachdem ich die letzten zwei Wochen damit verbracht habe zu lernen werde ich mich heute in den wohlverdienten Urlaub begeben. Ziel sind die Philippienen, genauer die südlichen Inseln, also wahrscheinlich Madapasqua oder etwas in der Richtung. Mal sehen wie wir, Lukas, Sabine und ich, uns entscheiden. Landen tuen wir in Cebu, von da aus gehts dann auf eine der netten kleinen Inseln um Weihnachten mal ganz stilecht am Strand bei 35 Grad zu verbringen.

Tja, da ich heute Nacht um 1 Uhr losfliege wünsche ich euch allen schon jetzt ein schönes Weihnachtsfest, lasst euch reichlich beschenken und genießt die Feiertage mit euren Familien.

Viel Spass, ich lasse bald wieder von mir hören!!!!

 

PS: Wenn alles glatt geht werde ich im Februar über die folgenden 6 Wochen berichten, die ich zum Großteil in Süd-Ost Asien verbringen werde!



Der Anfang vom Ende!

12:51, 28.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 0 Kommentare .. Link

Tja, heute war es endlcih so weit: Keine Uni mehr!! Juchu!!! Aus! Vorbei! Klappe zu! Affe tot! Aus die Maus! Flasche leer! Nix, nada, niente, nüschts mehr mit Uni! Nie mehr eine Veranstaltung an der HKBU! Also zumindest inoffiziell! Also eigentlich geht es noch bis Freitag weiter mit den Veranstaltungen, aber im Namen des interkulturellen Austausch werde ich mich mit einer kleinen Gruppe auf den Weg nach Beijing machen! Morgen gehts los!!! Ihr werdet natürlich wieder einen ausführlichen Bericht an bekannter Stelle vorfinden!

So, als kleinen Vorgeschmack hier schon mal ein Bildchen, dass eine ganz besondere Delikatesse darstellt! In diesem Sinne, bis nächste Woche! Beijing ich komme!!!

( Dieses Bild wurde freundlicher Weise von der Katrin zur Verfügung gestellt, siehe link!!!) 

  



AND1 Baby!

11:18, 19.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 1 Kommentare .. Link

Tja, da ich in Hong Kong bin liegt natürlich nichts näher als: Genau, Oktoberfest, aber das hatte ich schon. Also was bleibt da?

Genau, amerikanischen Streetball vom Feinsten! Da bietet sich die And1 Asia Tour an, die am 19.1 in Hong Kong Station macht. Gut, wenn sein muss ;-)! Zusammenfassend kann ich nur sagen:

DER HAMMER!!!!!!!! Wahnsinn was die Jungs da auf Parkett legen! Da juckt es einen in den Fingern. Leider habe muss ich noch was für die Uni tun, somit fällt die Anwendung des erlernten (?) flach, für heute, aber Hong Kong ich komme!! Bald!  SO ich bin raus und lasse Videos für mich sprechen! Zurücklehnen und genießen!!

Hier geht Hot Sauce ab: Das hier ist Alimoe: High Octane fliegt und fliegt und fliegt....

 



Gestaltenwandler die Zweite!

05:02, 14.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 1 Kommentare .. Link
 

Tja, das Oktoberfest in Hong Kong im Marco Polo Hotel mit direktem Blick auf die Skyline. Was soll ich sagen, heimisch habe ich mich jetzt nicht gefühlt, aber es war schön Leute um sich zu haben, die einen wesentlich stärkeren deutschen Akzent hatte als man selbst.

Zum Eintritt gab es direkt ein Bierchen die die Hand und den Krug, nein leider kein Maß, darf man behalten, auch nett.  Neben Schweinshaxe und anderen, nun ja sagen wir Leckerein, für 10 € gab es dann auch noch Bretzn, damit sich die Studies noch etwas außer Bier leisten konnten. Den Gerstensaft gab’s für 5,50 €, also ok für HK.

Kaum hat man das erste Bier getrunken, schon sieht man die ersten Chinesen auf den Bänken tanzen oder auch auf den Tischen schlafen, je nach dem ob sie schon ein zweites Bier hatten oder nicht. Das geht bei denen ja bekanntlich etwas schneller mit dem Alkohol. Tja, und was soll ich sagen, wir Deutschen konnten natürlich sie Erwartungen an uns nicht enttäuschen, also wurde im Zustand völliger Nüchternheit auf den Bänken getanzt, geschunkelt und gegrölt was das Zeug hält. Auch wenn man die Texte selbst nicht kannte, aber egal ist Deutsch und die anderen verstehen eh nicht was wir da abtexten. Oh man, das hätte ich von mir selbst nicht gedacht, aber ich musste ja unsere Nation vertreten, und es kann ja nicht angehen, dass Chinesen mehr abgehen als unser eins, also auf in den Kampf für Familie und Vaterland. 

Nach 3 Stunden war es dann aber auch gut, außerdem find die Band an Brian Adams und Bon Jovi zu spielen, dass war ne klare Ansage und wir sind dem Ruf auch nach draußen gefolgt. Bloß weg hier.

Ergänzend muss man sagen, dass sich unsere Gruppe sehr brav benommen hat, also im Gegensatz zu einer anderen Gruppe die später da war. Bei denen ist das ganze etwas eskaliert und ein Amerikaner, dessen Namen ich hier nicht nennen will, hat sich so abgeschossen, dass es Frauen beim tanzen umgehauen hat und sich selbst ernsthaft bei einem Stunt, der im Zusammenhang mit einem Servierwagen und der Tanzfläche genannt wurde, verletzt hat und seid dem aussieht, als hätte ihn Mike Tyson in die Hände bekommen. Tja, Amis halt.



Gestaltenwandler die Erste!

04:58, 14.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 1 Kommentare .. Link
 

Ich wollte den heutigen Abend nutzen, um während des Oktoberfestes in Hong Kong Beweismaterial für die Kameleon Fähigkeiten der Chinesen zu sammeln. Das werde ich auch tun, keine Sorge, und zwar reichlich. Nun ist es aber erst 12 Uhr Mittags, warum also schon jetzt mein Eintrag? Ganz einfach, die Chinesen wollten nicht bis heute Abend warten, sondern jetzt schon ihre Fähigkeiten in der Gestalten- und Nationalitätswandlung unter Beweis stellen. Wie, nun das ergibt sich wohl aus diesem Bild: 

Richtig, heute Mittag sind die Chinesen noch waschechte Schotten mit Dudelsäcken (welch ein Wohlklang in meinen Ohren!) und heute Abend springen sie zu original!!! (Die Band wird extra eingeflogen) Backenmusik aus München durch das Marco Polo Hotel und wer ist mit dabei, genau, Ich! Ha, noch nie in München auf dem Oktoberfest gewesen, also mache ich das halt in HK, hier sind die Peoplz eh noch bescheuerter! Und außerdem kommen noch so einige internationale Studenten aus allen Herrenländern mit. Einige von denen waren  natürlich schon auf dem Oktoberfest, ist ja klar. Also können die mir dann sagen ob ich noch zu dem Original muss, oder ob ich meine Schuld als deutscher Staatsbürger noch nie da gewesen zu sein so abgetragen kann.

 



4 Monkeys on a Mountain

05:53, 7.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 1 Kommentare .. Link

So, Sonntag war es so weit. Endlich haben sich die anderen erbarmt und sind mit mir auf den Monkey Mountain gefahren.  Richtig, der heißt so weil es dort Affen gibt. Ich wollte da die ganze Zeit schon hin da ich den Geruch und das gequacke gewisser Personen vermisse, die im deutschen Mittelgebirge  hin und wieder durch die Wälder springen.

 

Nach einer kleinen Odyssee mit der KSR (Zug) und dem Bus haben wir es auch endlich zu den kleinen Stinkern geschafft. Man sah zwar noch keinen Affen, aber riechen konnte man sie, auch wenn ich erst vermutet hatte, dass sich der Ami mal wieder nicht beherrschen konnte. Da Max aber nicht sein fieses Grinsen aufgesetzt hatte musste der Geruch von jemand anderes stammen. Da ich erst letzte Wochen duschen war schied ich natürlich aus der Liste der Verdächtigen aus, und an die Gerüche der anderen Wahlossis gewöhnt man sich auch recht schnell wenn man das Mittelgebirge gewöhnt ist. Somit waren es also doch doe Affen, Chinesen riechen ja anderes.

Der erste Affe der mir vor die Linse kam wollte einfach nicht in die Kamera schauen und so habe ich ihn irgendwann auf englisch beschimpft. Das juckte den aber nicht die Bohne, also bin ich in die Sprache meiner Heimat übergegangen. Ich hätte wissen sollen, dass der Sauerländisch versteht!!! Kaum verlassen die Ihm anscheinend bekannten Worte meinen vorlauten Mund, schon geht er zum Angriff über! Flink wie ich bin habe ich das natürlich noch kurz auf einem Bild festgehalten bevor ich meinen taktischen Rückzug begonnen habe um mich hinter Christian zu verstecken.

 

Da lachte der Ami natürlich erstmal dick los, aber zu seinem Erlebnis mit einem  zugegeben größeren Exemplar komme ich zum Schluss. Alles zu seiner Zeit!

 

Nach einigen Horden Chinesen die von einigen Affen begafft wurden haben wir uns dann auf den Weg um die Wasser Reservoirs gemacht, die in dort oben angelegt sind. War eine recht interessante Strecke die wir da gewatschelt sind mit einigen schönen Ausblicken auf den See.  Man könnte jetzt denken, dass ist die Bigge, nur kleiner und wärmer. Ist aber nicht so, weil nämlich da ist eine ganz andere Vegetation. Daher werde ich die Bergbevölkerung, die sich im nächsten Winter auf den Weg über den großen Teich macht, auch dort oben hinführen. Wirklich sehr nett das ganze.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch diesen netten Burschen getroffen. Der hatte die ultimative Technik um an Essen zu kommen. Einfach nen Chinesen packen und erst wieder loslassen wenn man bekommen hat was man wollte. Seine Köperfülle ist wohl ein beleg dafür wie erfolgreich diese Technik ist.

 

Auf den letzten Metern wurde es dann noch mal spannend. Wie bereits zu Anfang erwähnt hat Max auch einen Freund unter den Affen gefunden, oder ne Freundin, aber ist ja auch egal. Fakt ist, dass ich plötzlich einen Affenschrei von meiner rechten höre und spüre wie sich Hände in meinen rechten Arm vergraben um mich Richtung Affenschrei zu schubsen! Bevor ich überhaupt reagieren kann sehen ich Max an meiner linken vorbeiflitzen und einen Affen, der sich für meinen Geschmack zu nah an mich heran wagt. Gleichzeitig fängt alles an zu lachen über Max Heldenmut und Reaktionsfähigkeit. Nach einem weitern Kampfschrei der 50 cm langen Affenbestie nimmt jedoch die ganze Gruppe die Beine in die Hand um von dem verrückten Vieh weg zu kommen, nicht ohne dabei weitrer über Max und sich selbst zu lachen.

The Beach

05:38, 7.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 0 Kommentare .. Link

Wie Graubart bereits in einem Kommentar angesprochen hat,  sind ja nun schon mehr als zwei Wochen seid meinem Vietnam Besuch verstrichen. Somit könnte man nun davon ausgehen, dass ich noch so einiges aufzuholen habe, nachdem ich etwas mehr Zeit in den Vietnam Bericht investiert habe. Letztlich war es aber die eher entspannte Terminlage der letzten Wochen die es mir ermöglicht hat, den vorherigen Bericht auszudehnen. Neben viel viel Basketball und hin und wieder ein bissel Fussball, an dieser Stelle sein wieder auf Tim’s sehr lesenswerten Blog hingewiesen, und unserem obligatorischen Dinner on Thursday, dass jetzt jede Woche abgehalten wird, ist gar nicht so unglaublich viel passiert. Dies ist zum einen auf die zunächst befriedigte Reiselust, und die dann doch vorhandenen Uni -aktivität zurückzuführen. Soll heißen, ich muss ja auch mal studieren, und da diese Woche die ersten Klausuren für mich anstehen wurden die noch anstehenden Trips auf die folgenden We’s verschoben.

 

An dieser Stelle sei daher nur auf Tim und meinen Trip zum Strand auf Lantau Island hingewiesen. Nach Vietnam war uns erstmal nicht so wirklich nach studieren, also haben wir kurzer Hand beschlossen mal einen der vielen Strände zu besuchen und das schöne Wetter auszunutzen. Die Wahl viel an auf den längsten Strand von HK namens ……. Eben auf der besagten Insel Lantau Island. Genau, da sitzt Buddha. Nach einer kleinen Odysse von ca. 3 Stunden Anfahrt und Strandsuche, vorbei an menschenfressenden Rotweilern und Riesenspinnen. Ja, dieses Prachtexemplar ist mir aufgefallen als ich mich gerade erleichtert und darüber nachgedacht habe, wie groß die Spinne sein muss, die so ein mega Netz vor meiner Nase errichtet hat.

 

Also habe ich meinen Blick mal nach obern schweifen lassen und da grinst mir diese Laune der Natur dick ins Gesicht.

Abgebrüht wie ich bin kontrolliere ich meine Körperfunktion um einen ordentlichen Satz zur Seite zu machen. Selbstverständlich nur um meine Angriffstrategie zu überdenken. Nachdem ich mich dann vergewissert habe, dass da nicht noch so ein Monster rumhängt konnte ich dann endlich zu Ende bringen was ich zuvor begonnen hatte. Jetzt weiß ich endlich wo die die Spinne aus Herr der Ringe gecastet haben!

 

Naja, nach irgendwann haben wir es dann auch endlich geschafft den Zugang zum Strand durch einige Vorgärten zu finden. Der Weg hat sich dann aber auch gelohnt, war ne echt nette Bucht und kaum ein weiteres humanuides Wesen anwesend.

Somit haben wir es uns erstmal gemütlich gemacht und sind ne Runde innerhalb des Haischutznetzes geschwommen. Ok, geschwommen ist jetzt übertreiben, also an der tiefsten Stelle konnten wir unsere Knie abkühlen, aber ein bissel im Babybecken, die Temperatur stimmt auch, plantschen macht ja auch Spass.

 

Nach vier Stunden ging es dann wieder zurück, diesmal aber in nur 1 ½ Stunden. Man lernt ja dazu.

Day 5 in Vietnam This is the end!

05:36, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Nach dem erlebnisreichen und anstrengenden Wochenende wollten wir uns noch einen eher gemütlichen Tag in Saigon gönnen bevor es dann wieder zurück nach HK gehen sollte. Also erstmal ausschlafen. Eigentlich war man für 12:30 Uhr verabredet um sich dann auf Schnäppchenjagd zu begeben. Irgendwie konnte ich es aber nicht mit mir vereinbaren den halben Tag zu verpennen, schlafen kann man ja auch in seiner Höhle in HK.  Also dynamisch aus dem Bett gerollt und ab unter die Dusche geschlichen.

Tja, der Tatendrang wurde in der Unpünktlichkeit gewisser weiblicher Wesen mit genetischen Wurzel auf einer gewissen Insel, deren Bewohner denken sie wären Europäer, erstickt. Über eine Stunde mussten wir auf die warten (möge sich dies bitte nicht diejenige welche angewöhnen die zur Zeit auch auf dem Pfleckchen Erde residiert welches zuvor beschrieben wurde, BITTE!!!), und wir sind ja zu sehr Gentleman (auch so ne dämliche Angewohnheit von der besagten Insel) um einfach loszugehen. Also wir könnte in diesem Zusammenhang irreführen, ich wollte gehen, wen interessieren denn die Insela… Mädels!

Naja, irgendwann haben wir es dann auch mal geschafft loszugehen, nachdem unser Zimmer zu einer Hürdenlauf Teststrecke, durch Platzierung verschiedner Gepäckstücke mitten im Raum, umfunktioniert wurde.

Also erstmal Richtung Markt. Diesmal erst zu nem kleineren. Für die Jungs die darauf stehen ne AK 47 abzufeuern, hier seid ihr richtig! Man bekommt alles was in Tarnfarben gehandelt wird, und die passende Campingausrüstung gibst auch dazu.  Also der falsche Ort um Schuhe zu suchen, es sei denn, man möchte gerne bei kühlen 30 Grad in Springerstiefel rum rennen, soll’s ja geben.

Also doch lieber wieder zum größten Markt in Saigon. Ich habe ja bereits ne Anleitung für Adrenalienjunks gegeben. Hier nun die richtig richtig fiese Methode einem Bekannten so richtig einen reinzudrücken. Man gehe zu besagten Markt, am besten mit einer Gruppe konsumwilliger Studenten und kämpfe sich im Gänsemarsch an den Aufmerksamkeit haschenden Händlerinnen vorbei. Dies wiederholt man dann mit ein, nach belieben auch ruhig mehr Tüten in der Hand und einem interessierten Blick auf die Ware. Da wittern die Händlerinnen Blut!  Wenn man gerade aus dem Gang kommt möge man sich umdrehen und den Namen desjenigen rufen, der noch mitten in dem Schlamassel drinsteckt. Dann geht’s los. Ich gebe eine Garantie, dass die namentlich erwähnte Person es nicht schafft sich aus eigener Kraft von den Händelrinnen zu befreien, denn kennen sie deinen Namen, ist alles zu spät. Ist ja auch klar, wenn ich deinen Namen kenne habe ich ja das recht mich an deinen Arm zu kletten und unter keinen Umstände loszulassen, bis du etwas gekauft hast.

Für einen detaillierten Erfahrungsbericht verweise ich an Thomas, Max hat freundlicher Weise recht laut seinen Namen gerufen und so kam eins zum anderen. Freundlicher Weise ist Max dann aber selbst zur Hilfe geeilt, hat sich hinter Thomas gestemmt und ihn aus dem Gang geschoben. Es freut mich berichten zu können, dass Thomas es unbeschadet überstanden hat, naja, also abgesehen von den Striemen und dem psychischen Schaden, aber ob der nicht schon zuvor bestand lasse ich an dieser Stelle unbeantwortet und widme mich lieber den weiteren Erlebnissen.

Nach diesem Abenteuer teilte sich die Gemeinschaft, sprich Mädels werden nach Hause geschickt und Jungs suchen nach billigen Schuhen. Quasi Rollentausch. Die Suche gestaltet sich eigentlich nicht so schwierig, den Laden zu finden, der die eigenen Preisvorstellungen teilt ist aber auch schon wieder kompliziert. Letztlich meldet sich Thomas zu Wort mit der hoffnungsvollen Nachricht, dass er weiß wo es billige Schuhe gibt. Gut, in seinem jugendlichen Leichtsinn glaubt man das dem Polen natürlich auch sofort. Es hätte mich jedoch skeptisch machen sollen, dass der Ami, bekannt als Mister „ich wähle immer die falsche Richtung“ den Laden an der selben Ecke vermutete. Ich nehme mal an, dass ich noch recht  geschockt von den Erlebnissen im Markt war und mich deshalb auf den Vorschlag eingelassen habe.

Also Richtung War Museum, auf dem Weg dahin war der Laden, ganz sicher wurde uns, also Tim und mir, versichert. Da waren auch Läden, dass gebe ich zu, aber die Preisvorstellung hatte sich nicht zum positiven verändert. Ok, läuft man halt weiter, außerdem waren sich der Pole, der Ami und der Finne recht sicher, dass der Laden direkt hinter der nächsten Ecke ist. Gut, also weiter, um viele Ecken, sehr viele Ecken.

Hier seht ihr uns an einer der letzten Ecken!!!

Letztlich waren wir dann wieder am War Museum und einem Laden, der dem Ziel recht ähnlich sah, es aber dann doch nicht war. Nach ein bis zwei weiteren Ecken haben wir dann aufgegeben und uns in ein nettes Restaurant begeben. Preise waren fair, und die englische Karte recht spektakulär.

Bei der Rechnung wurde es dann aber wieder witzig. Es gab in diesem Restaurant nur eine englische Karte, und die unterscheidet sich in einem winzigen Detail von den vietnamesischen. Genau, den Preisen! Vietnamesische habe nämlich en Happy Hour, englische nicht. Die Happy Hour war jedoch das einzige, was in der vietnamesischen Karte auf englisch stand, wie praktisch, und ich hatte es vorher gesehen. Somit waren wir doch recht erstaunt, als wir 30% mehr zahlen sollten, als das in der Happy Hour üblich wäre. Da kennen wir dann ja auch nichts mehr und beschweren uns direkt. Die Bedienung fühlt sich auf der sicheren Seite als sie uns die englische Karte reicht. Nachdem wir aber darauf bestehe n die vietnamesische zu sehen flitzt sie in die Küche und plötzlich bekommen wir auch die richtigen Preise. Also, Holzauge sei wachsam!

 

Im Hostel wieder angekommen wird sich kurz ausgeruht, und dann ab zum Pizza Buffet! Was ein Fest! 3€ für 3 Stunde Buffet, gut, nach einer waren wir rund, aber wir haben unser Bestes gegeben, wobei ich (glaube ich) die Statistik angeführt habe!!!

 

Anschließend wieder Bier trinken und meine letzten Dong an den Finnen im Poker zu verlieren. Die ganz harten unter uns hatten ihr Hotel bereits am Vortag verlassen und so mussten die die Nacht durchmachen. Als man die dann wieder traf waren sie noch recht motiviert den Wodkavorrat der Airline zu vernichten. Der Plan ging dann nicht ganz auf, da jeder binnen der ersten Sekunden an Board eingeschlafen war. Nächstes mal dann.

 

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass sich der Ausflug nach Vietnam auf jeden Fall gelohnt hat. Insbesondere die Tunnels (was soll ich sagen,  ich steh einfach drauf!) und das Mekong Delta waren sehenswert und werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Schön ist auch, dass sich die gesamten Kosten dieses Ausflugs unter 200 € hielten, somit definitiv ein Studenten tauglicher Trip!!

Day 4 in Vietnam

05:26, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Da wir nicht genug vom busfahren bekommen können, so sieht man ja wenigstens was vom Land, haben wir für Sonntag, den 4. Tag direkt noch ne Tour gebucht. Diesmal sollte es ins Mekong Delta gehen.  

Also wieder um 7 Uhr aufstehen und fix gefrühstückt. Um halb 8 saß man abholbereit im Empfangsbereich des Hostels. Nach einer halben Stunde kam dann auch ein Guide, der suchte jedoch nach dem anderen Teil unserer Gruppe die eine andere Tour machen wollten. Nach einer viertel Stunde ist der Bus dann ohne diesen Teil abgefahren. Wie sich heraus gestellt hat haben sich unsere Gefährten einfach in einen anderen Bus gesetzt. Naja, juckt ja keinen. Nach einer weiteren halben Stunde und mehrfachen Anrufen kam dann jemand von unserem Reisebüro und informierte uns darüber, dass sie uns vergessen haben. Ach, kann ja mal passieren. Das schöne war, dass uns ein Taxi zur Verfügung gestellt wurde, dass den Bus einholen sollte. Der war aber schon fast ne Stunde weg. Also ich weiß ja nicht was die dem Fahrer gesagt haben, aber meine Herren, was ne Tour. Erstmal wieder durch den streng geordneten Verkehr. So langsam bekomme ich den Eindruck, dass eine Prämie gezahlt wird, wenn man es schafft mehr als drei andere Verkehrsteilnehmer von der Strasse abzudrängen. Naja, soll lange ich nicht der Abgedrängte bin. Richtig witzig wurde es dann auf der, naja, sagen wir Autobahn. Da man mehrere Flüsse auf der Strecke hat muss man auch über einigen Brücken. In Vietnam hat irgendein cleverer Typ beschlossen, die Auffahrt zur Brücke nicht plan zu gestalten, sondern erstmal ordentlich Steigung und dann direkt eben. Der Effekt sollte ja aus Holland und deren Drempels bekannt sein. Die Mädels im Kofferraum auf den Notsitzen haben nette Bekanntschaft mit dem Dach gemacht, mehrfach! Also ich fand es lustig! Der Fahrer auch, aber als er gesehen hat, dass es den Mädels echt weh getan hat, hat er sein französischen Discolieder aufgelegt, und schon waren die Mädels am grölen wie verrückt!! Dann war alles wieder gut!

Nach 1 Stunde mit dem Taxi durch Vietnam ballern haben wir den Bus dann endlich eingeholt. Der hatte nur noch Reserveplätze für uns frei, also wieder äußerst komfortables Reisen, Juchu. Diesmal aber nur zwei Stunden die ich natürlich verpennt habe. Auch wenn man sagen muss, dass die Fahrt einem einen recht interessanten Eindruck von dem Leben in Vietnam vermittelt. An den Strassen stehen fast überall Häuser, aber eben nur eine Reihe, dahinter findet man nur noch Reisfelder. Letztlich finde ich es gar nicht so schlecht, dass man so viel fahren muss, da bekommt man wenigstens noch etwas von dem wirklichen (sehr harten) Leben in Vietnam zu sehen. Auffällig ist nur wie viele Leute in den Hängematten liegen. Alle 5 Kilometer findet man ne Bar mit Hängematten die auch immer recht gut besucht sind, und zwar keine Touries. Die scheinen alles recht gemütlich angehen zu lassen. Die Wohnungen bestehen meistens aus einem Zimmer das für alles genutzt wird, manchmal noch mit einem Gewerbe dabei. Ist also alles recht eng und vor allem sehr dreckig. Nur hin und wieder sieht man ein echt nettes Häuschen zwischen den Baracken, wie auch immer die da hingekommen sind.

Im Mekong Delta angekommen hatten wir noch zwei Minuten um ein Liedchen zu singen, so nannte das unsere Führerin. Gemeint war der Gang zur Toilette für kleine Königstiger. Oh man, und das brachte die ständig, „Who wants to sing a song?“ (da sage ich nur „Rick James, bit..). Dann ging’s ab auf ein Boot und über den Mekong zu einem Lebensmittel- Markt auf dem Wasser. Da werden die Waren von Boot zu Boot gehandelt. Sieht ganz witzig aus, und die Leute leben gleichzeitig auf diesen Booten.

Dann geht’s weiter zu einem kleine Dorf ne Süßigkeiten -Produktion besichtigen und selbst in Aktion treten. So wie der Tim hier:

Und die Sachen sind auch noch lecker! Furchtbares Zeug!

Nachdem man sich mit Naturalien versorgt hat geht es dann wieder auf das Boot und quer über den Mekong. Da das Flüsschen doch recht breit sein kann bekommt man auch ne ordentliche Briese angereichert mit schmutzigem Wasser ins Gesicht geweht. Aber da man bei den Temperaturen für Erfrischungen jeder Art dankbar ist, stört es nicht so wirklich. Einfach nicht dran denken wo das Abwasser der kleinen Dörfer verschwindet.

 

Auf der anderen Seite angekommen erfüllt sich mein Wunsch auch mal in nen kleinen Fluss zu fahren um noch etwas mehr vom Dschungel zu sehen. Nach ca. 15 Minuten Flussaufwärts, oder eher Bach- aufwärts, also wenden kann unser Boot hier nicht mehr, legen wir dann mitten im Nichts an um in einem netten Restaurant (mit Hängematten!!) zu speisen. Eigentlich würde ich ja lieber direkt in den Dschungel watscheln um ein bissel meinem Erzeuger stolz zu machen und ordentlich auf die Brust zu klopfen während ich mich von Liane zu Liane schwinge. Während ich schon über verschiedenen Schwingtechniken nachdenke kommt aber ne Kampfansage unsere Führerin. 15 Minuten für das Essen, dann noch mal 15 Minuten zum umschauen und dann wieder aufs Boot, das Wasser haut nämlich einfach ab. Wusstet ihr, dass an zwei Tagen in der Woche das Wasser so weit zurückgeht, dass die Nebenflüsse des Mekong unpassierbar werden? Ich jetzt auch, weil nämlich, Überraschung, Sonntag genau so ein Tag war. Also vertilgen wir das Essen, ein Fisch für jeden Tisch und dazu ne Menge Grünzeug zum einrollen in Reispapier. Dann flux auf die Fahrräder geschwungen und auf geht’s. Noch bevor man das Grundstück des Restaurants verlassen hat steht die Führerin bereit um einem den Weg Richtung Boot zu Weisen. Nichts da, wenigstens noch kurz was sehen. Nach 200 Metern zückt der Tourist dann die Kamera und fotografiert vom Fahrradweg in die Tiefen des Dschungels zum Beweis, dass man zumindest ganz ganz nah daran war. Dann radelt man wie verrückt zurück und begibt sich zugigen Schrittes Richtung Boot. Während des Essens erzählen die Französinnen von einer Schlage direkt an dem Weg zum  Boot. Toll, da setzten die Jagtinstinkte direkt ein und auf dem Rückweg halten Tim und ich hungrig Ausschau. Nach einigen Metern haben wir sie auch gefunden, ich erspare mir jeden Kommentar darüber, wie ich eine Schlange im Dschungel gesehen habe weil, naja, seht selbst:

Nachdem wir uns dann an diesem gefährlichen Reptil mitten im Uhrwald vorbei geschlichen haben ging’s dann ab auf Boot. Der Wasserstand war bereits beunruhigend weit zurück gegangen und unser Kahn hatte auch ernsthafte Probleme vom Pier weg zu kommen. Erst als wir uns aufs Dach gesetzt  haben (kann mir jemand erklären wieso das geholfen haben soll?????) ging es dann nach einem erbitterten Kampf der Schraube mit dem Schlamm Bach- aufwärts Richtung nirgendwo. Mit einem fantastischen Blick vom Dach und einer leichten Brise  ging es dann bis zur nächsten Süßigkeiten Produktion. Hier wurde dann aber nicht mehr so wirklich viel genascht, der ersten Station sei’s gedankt. Exakt eine Minuten nachdem wir uns vom Dach des Bootes begeben haben kam auch ein Ausläufer des Taifuns über Nord- Vietnam zu uns und hat für 99,99 % Luftfeuchtigkeit gesorgt. Also wieder auf die normalen Plätze und auf Richtung Bus. Dort angekommen noch kurz über nen Markt schlendern und ab geht’s zum Yellow House Hostel. Kaum angekommen trifft man auch die andere Gruppe und man trifft sich später auf die zweite Mahlzeit. Nervig wird es, dass die Verkäufer von Büchern, Zigaretten und anderen Substanzen sogar in die Restaurants kommen um ihre Waren an Touries zu total überteuerten Preisen zu verticken. Aber es gibt ja immer einen Kellner der da gerne den Retter spielt und den oder die Händler vertreibt. Auch wenn ich glaube, dass die nen Vertrag haben. Kommt mir alles sehr verdächtig vor.

Den Abend lässt man dann im Garden of Eden bei dem ein oder anderen Bier für 50 Cent und ner Runde Billard ausklingen.

Day 3 in Vietnam

05:22, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Das Backpacker Viertel ist voll gestopft mit Reisebüros die sich auf Kurztrips spezialisiert haben. Wer sind wir, dass wir uns diesem Trend widersetzen würden. Also haben wir für den dritten Tag eine Ganztags Tour gebucht. Zunächst sollte es zum größten Tempel in Vietnam gehen, danach zu den Tunnels aus Kriegszeiten.

 

Also erstmal ungemütlich um 7 Uhr aufstehen und versuchen das Bad zu finden. Das ist in unserem Zimmer ja zum Glück nicht so schwierig. Kaum steigt man aus dem Bett, steht man schon drin. Sehr praktisch. Frisch gestärkt geht es dann nach dem Frühstück zum Bus. Dieser wird von unserer 11 köpfigen Gruppe auch haargenau ausgefüllt. Dann geht’s los. Unser Guide ist ein Veteran der uns die ganze Zeit mit Lebensweisheiten wie „Das wichtigste im Leben ist die Familie, nicht das Geld“ unterhält und hin und wieder andeutet welche schlimmen Erfahrungen er im Krieg gemacht hat. Wenn ich jetzt ein Amerikaner gewesen wäre, sagen wir mal so wie Max, dann hätte ich mir dezent Sorgen gemacht. Der hat ne ganze Zeit gekämpft und zwar in der Region wo es richtig eklig wurde. Aber zum Glück bin ich ja kein Ami, somit fühlte ich mich sicher, also abgesehen vom Verkehr und den Holperstrassen.

 

Ach ja, die Strassen. Sollte jemand einen Trip durch Vietnam einplanen, nehmt euch Zeit. Viel Zeit. Für 30 Kilometer braucht man ca. 1 Stunde, und zwar auch außerhalb der Stadt. Dafür ist man nach so einer Tour bestens gewappnet um es mit jeder Achterbahn der Welt aufzunehmen.

Nach 3 Stunden Fahrt erreichen wir endlich unser Ziel. Ich überspringe jetzt absichtlich die Stelle, an der sich ein chinesisches Ehepaar unsere Sitze unter den Nagel gerissen hat, während wir mal wieder eine Produktionsstätte für Souvenirs anschauen mussten. Das gehört in Vietnam auch dazu. Jede Tourie Reise hält an bestimmten Läden, die führen einen eben durch die Produktion, und  dann bitte auch brav kaufen. Auf jeden Fall musste ich mich dann auf die Rückbank falten, Beinfreiheit ist hier für Menschen über 1,70 m ein Fremdwort. Diese Chinesen haben mit ihrem Leben gespielt!!!!! Auf der Strecke so eingeklemmt zu sein, dass macht einen echt fuchsig. Wollte mir schon ein paar Tipps bezüglich Folter von unserem Guide holen. Davon habe ich dann aber abgesehen, wieso weiß ich auch nicht.

Ja also, der Tempel. Wie gesagt 3 Stunden Fahrt. Als wir unser Ziel dann erreicht haben gab’s Freigang für 45 Minuten. Na das lohnt sich richtig. Der Tempel war groß und bunt.

Da waren Leute drin, die Zeremonie war nicht so spannend, keine Opfer kein gar nichts. Irgendwie kam ich mir ziemlich dämlich dabei vor die Gläubigen bei ihrer Feier zu begaffen. Finde ich irgendwie nicht so wirklich angebracht. Also wieder in den Bus und Rückfahrt. Kurzer Stop zum Futtern. Das Essen war ok, aber das Klo zu finden war nen Abenteuer. Die Schilder schicken einen durch verschiedene Wohnzimmer fremder Leute bis man sein Ziel findet. Man sollte also schon losgehen bevor man muss, sonst könnte es knappt werden.

Nach einer weiteren Stunde hinter meinem eigentlichen Platz eingeklemmt kam wir dann endlich an das eigentliche Ziel, die Tunnels. Nach einem kurzen Propaganda Filmchen ging’s dann auf durch den Dschungel für Touries, also mit Wegen. Auf dem Weg bekamen wir noch eine fachmännische Einweisung in verschiedenen Fallen für die Amis. Fiese Dinger das, und der Guide hatte eine einfache Methode, make picture and then forget! Terrible, terrible! Und damit hatte er recht, manches davon muss höllisch weh getan haben.

 

Danach kamen wir endlich zu den Tunnels. Bevor es aber Untertage ging konnten schießwütige Amerikaner und ich mal echte Waffen ballern. Ich habe mich für die AK47 entschieden. Bevor ich zum Schießstand gegangen bin war ich ja noch traurig, dass die Kugeln so teurer waren. Daher hatte ich nur fünf. Aber meine Herrn, was machen die Dinger einen Lärm!!! Das fetzt einem ja das Trommelfell weg, und ich hatte Gehörschutz! Die Jungs vom Schießstand hat das gar nicht gejuckt, ohne Schutz!!!

Naja, ich muss sagen, ich bin schlecht! Aber schießen ist auch keine Erfahrung die man unbedingt machen muss. Der größte Spass war der Chinese der nach mir die AK47 abgefeuert hat. Der hatte etwas mit dem Rückstoß zu kämpfen und hat sich wohl die Schulter etwas verknackst. Auf jeden Fall musste Frauchen erstmal durchkneten.

Dann ging es endlich in den Tunnel. 100 Meter gebügt gehen war so die Ansage vom Guide, könnte aber auch etwas enger werden. Er selbst wollte da nicht mehr herein, das letzte mal als er das versucht hat, hat er seine toten Freunde gesehen. Ok, mal sehen wen man da so trifft.  Alle aus unserer Gruppe haben sich erst gar nicht herein getraut, aber so nüsch, ich fahre doch nicht 6 Stunden durch Vietnam um dann zu kneifen. Also auf geht’s. Max vorne weg, soll’s doch den Amis zuerst erwischen. Dahinter dann ich dicht gefolgt von Thomas und Tim. Zunächst kann man auf Händen und Füßen recht Affen-like vorankommen, wobei der Schweiß auf Grund der stickigen Luft nicht lange auf sich warten lässt. Nach den ersten 10 Metern wird’s dann lustig, der Gang wir noch niedriger und vor allem schmaler! Juchu, ab auf alle Viere und weiter geht’s.

Lustig ist auch die Dunkelheit, ist halt nen Tunnel, und Lampen sind so alle 10 Meter angebracht. Aber das Tunnelchen ist recht kurvig. Gut, macht ja Spass. Hin und wieder muss man dann durch kleine Löcher nach obern bzw. nach unten schlüpfen um weiter zu kommen. Nach 50 Metern ist man nass geschwitzt und wartet auf den Ausgang. Ha, wir Träumer. Erstmal wird der Gang jetzt wichtig eng. Also auf den Knien seitlich durchschieben und weiter geht’s. Kurz nach dieser Engstelle kommt man dann wieder nach oben. Was ein Spass!

Hier seht ihr Thomas wie er sich aus dem Tunnel kämpft.

Dafür hat sich die Fahrt ja mal gelohnt! Also ich kann es echt nur weiterempfehlen. Und es gibt echt schöne dunkele Ecken zum verstecken und fremde Leute erschrecken falls man daran Spass hat. Aber so was würde ja niemand machen den ich kenne, stimmt’s? ;-)

So, durchnässt geht es wieder durch den Dschungel zum Bus und zurück nach Saigon.

Abends geht’s dann wieder auf die Rolle. Diesmal aber ohne Moped Rennen oder dergleichen!



Day 2 in Vietnam

05:00, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Nach einer ordentlichen Portion Schlaf und der Flutung des Badeeckchens, ein Bad ist das ja nicht wirklich, haben Tim und ich uns dann mal nach unten zum Frühstück begeben.

Ich muss zugeben, dass ich mir vielleicht ein bis zwei Gedanken darüber gemacht habe, welche Lebensformen uns da jetzt zu Frühstück serviert würden. Aber ich habe mir ganz umsonst (fast keine) Gedanken gemacht. Das Frühstück bestand aus Baguette, Marmelade, Kaffee und Ei in verschiedenen Variationen.

Frisch gestärkt haben wir uns dann auf den Weg gemacht Saigon zu erkunden. Frei Schnautze ging’s dann mal die Strasse runter und dann wussten wir auch schon nicht mehr weiter. Auf diesen ersten 50 Metern wurden wir geschätzte 10 mal gefragt: „Hey mai Frend, wer you wanna go? Cheap Cheap!!!“ Das haben wir natürlich freundlich abgelehnt.

 

Nachdem man dann heraus gefunden hatte in welcher Richtung der größte Markt Saigons liegt hat man seinen ganzen Mut zusammengenommen um die stark überfüllten Strasse zu überqueren. Es gibt zwar Ampeln, die dienen aber eher dekorativen Zwecken und werden von den heimischen Rollerfahrern ohne schlechtes Gewissen ignoriert.  Da hilft nur eins, einfach losgehen, deutliche machen, dass man nicht vor hat anzuhalten, und böse schauen. Des Weiteren sollte man sich auf ein ziemliches Hupkonzert einstellen sobald man ohne Pferdestärken wagt die Strasse zu betreten.

Für Adrenalinjunkies, einfach mal Nachts über einen der zentralen Kreisverkehre watscheln!!! Den Spass habe ich mir nicht gegeben. Mir reichte es das Spektakel von Außen zu betrachten und kleine Diskussionen von Moped zu Moped untermalt mit Faust schütteln und vietnamesischen Flüchen schmunzelnd zu verfolgen.  

Hier nun die Anleitung für noch mehr Spass, oder auch Stress: Man gehe ins Zentrum von Ho Chi Minh City, überquere dabei möglichst viele Strassen, nach belieben auch zwei bis dreimal falls man den Weg nicht findet. Man suche den größten Markt, und finde den Eingang, auch ein Spass. Kurzes dehnen gefolgt vom kurzen lockern aller Muskeln die man zur legalen Selbstverteidigung nutzen kann. Letzte Überprüfung der Ausrüstung. Ok, dann mal rein in den Markt, dieser ist in einem riesigen Gebäude und ist gefüllt mit kleinen Ständen. Man kann über die breiten Wege gehen, dass ist die Weichei Methode, lustig wird’s in den kleinen „Gassen“. Da sind dann lauter Klamottenstände. Da als Tourie durch zu kommen ist schon was für Könner. Die Händelrinnen sind sehr engagiert und zerren dich zu ihren Ständen. Zugegeben, nicht alle, aber einige belassen es eben nicht nur beim antippen, und auch das nervt schon, wenn man zwischen 20 Ständen durch will. Für die ganz hart gesottenen, zieht euch ein Billabong T-shirt, echt oder Kopie ist noppes,  an und versucht da dadurch zu kommen. Was ein Spass! „Yo want Billabong? What do yo want? I have it fo you, no poblem!“ Und ich habe es überlebt!!!! Richtig wild wurde es bei Thomas, aber dazu später.

 

Im Anschluss an dieses Abenteuer wieder ab auf die Strassen, noch nen Adrenalin Kick holen. Diesmal Richtung War Museum. Dort angekommen steht man vor verschlossener Tür, was einem auch direkt mal von 5 Fahrrad-Rikscha Fahrern erneut gesagt wird. Diese Unterstützung verwirrt dann aber nur, somit verschwendet man noch mal 5 Minuten darauf, zu verstehen was die Jungs nun wollen. Aha, sie haben ne Alternative für uns, schöner Tempel, nicht weit weg, aber zu weit zu Fuß (Überraschung!!) aber mit der Rikscha nur ein paar Minuten. Touries wie wir sind lassen wir uns auch das natürlich nicht entgehen. Also aufgesessen und ab geht’s.

Ich hatte meine Rikscha für mich alleine, somit konnte ich mich ganz entspannt zurücklehnen und…Also, entspannt ist jetzt vielleicht das falsche Wort, sagen wir lieber gespannt. Insbesondere die Frage, wie mein Fahrer es mit seiner Rikscha und vor allem mit mir drin über diese große Kreuzung schaffen will. Ich mein die Kreuzung stört mich ja auch nicht, aber wieso muss er über die rote Ampel auf die Autos und Roller zuhalten?? Wo ist der Sinn? Tourie schocken, ok, kann ich verstehen, würde ich ja auch machen. Es hat ja auch immer irgendwie geklappt, auch wenn der ein oder andere Roller für meinen Geschmack etwas zu nah an meine Füßen vorbei gefahren ist.

Hier ein Foto zur Illustration der Verkehrssituation:

Der Tempel war dann ganz nett. Da gab’s ne menge Schildkröten. Die konnte man für ein bissel Geld vor dem Tempel kaufen und die sollen dann einem selbst und der Familie Glück bringen. Nein, ich habe keine gekauft. Ja ich bin mir bewusst über mögliche Konsequenzen. Nein ich fahre nicht zurück. So weiter im Text. Anschließend wieder in die Rikscha und zurück. Nach 10 Minuten fahrt wurde ich dann doch neugierig wo der mich hinbringt?? Ich wurde jedoch von dem startenden Unwetter davon abgehalten Fragen zu stellen. Erstmal unter nen Baum und Kutscher den Wagen präparieren lassen.

 

Einigermaßen geschützt ging es dann weiter. Einigermaßen ist jedoch auch wieder übertrieben, sagen wir mehr schlecht als recht. Aber so eine feuchte Erfrischung ist ja auch mal was.

Letztlich war ich dann klitsche nass als wir an einem Markt heraus gelassen wurden.

Hier haben wir uns was zum Beißen gesucht. Spring rolls und anderes Fleisch, lecker aber nicht immer definierbar. Dazu gibst in Vietnam Reisnudeln, kalte Reisnudeln. Nicht so lecker, aber passt. Anschließend wieder in die Rikscha und durch den Regen zum War Museum. 3 Stunden für 5 €. Tourristen - Preise, Einheimische zahlen die Hälfte habe ich später erfahren. So ist das in Vietnam. Abzocken wo es nur geht!!!

Das War Museum kann ich nur empfehlen. Sehr interessant, wenn auch etwas bedrückend. Insbesondere einige Bilder sind recht heftig. Neutral ist die Ausstellung nicht, aber das war ja zu erwarten. Nach dem Museum wollten wir noch fix zur Kathedrale.

Kurz davor muss man dann noch mal über eine richtig überfüllte Strasse,

 und während ich mich da so durchschlängele sehe ich andere HKBU Studenten auf der anderen Seite. Gemeinsam wird dann gefeiert das man es über die Strasse geschafft hat und man tauscht sich über die  verschiedenen Tourristen Tätigkeiten dieses Tages aus. Dann trennen sich wieder unsere Wege und es geht Richtung Hostel mit einem kurzen Zwischenstop in einem Kaffee.

 

Abends ging es dann wieder auf die Rolle. Ich verschone euch jetzt mit den Details, aber das Partybild entspricht dem In HK Central. Ihr wisst ja was ich davon halte.

Zum Abschluss des Tages waren wir dann noch ganz mutig. Anstatt das Taxi zurück zu nehmen (der Preis für die Rückfahrt hatte sich in den letzten 2 Stunden verdoppelt!!!) springen wir auf die Rücksitze verschiedener Mopeds. Also nüchtern hätte ich mich das nicht getraut, aber voller Optimismus ohne Helm, trägt ja keiner hier, ab auf die Strassen Vietnams. Diese sind zwar recht leer, aber man weiß sich auch da zu helfen. Einfach mal ein Rennen starten und schauen wessen Taxi-Roller schneller ist. Meiner war’s nicht, aber Tims Fahrerin war ja auch über 18 und verrückt. Der hatte glaube ich nicht so den Spass an der Fahrt. War ja auch etwas schnell ohne Schutzkleidung!!! Auf jeden Fall haben es alle ohne Schaden überlebt. Witzig wurde es dann bei der Bezahlung.

Plötzlich konnten sich alle Fahrer nicht mehr an die Vereinbarung über 5000 Dong pP erinnern und verlangten den doppelten Preis. Wie gesagt, Abzocken ist hier ne Ehrensache. Die versuchen einem dann mit wegfahren zu drohen, auch wenn ich den Sinn dieses Druckmittels immer noch nicht verstanden habe. Na egal, ich habe meinem Fahrer die 5000 in die Hand gedrückt und er hat sich dann mit ( ich denke mal) freundlichen Worten und nem netten Faustwinken verabschiedet. Wieder war es Tim den es schlimmer erwischte. Seine Fahrerin erhöhte den Preis auf realistische 50000 Dong. Ne Null mehr oder weniger, wen juckst. Problem an der Sache war, dass Tim auch nur einen 50000 Dong Schein hatte. Nach einer 5 minütigen Verhandlung hat er dann 30000 zurückbekommen. Somit hat er 1 € gezahlt. Ist nicht viel und tut auch keinem Weh, aber aus Prinzip regt es einen auf. Deshalb haben wir ab dann ganz genau nachgeschaut was wir wo zahlen und dann die Hälfte des Preises verlangt. Und das funzt mit etwas Übung.



Day 1 in Vietnam

04:45, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Wir schreiben den 28. September 2006, 20:10 Uhr, HK Airport: Dunkelheit, hohe Luftfeuchtigkeit, die Frisur sitzt nicht, aber ist ja auch egal, weil es geht nach VIETNAM!!!!!

Nach ca. 5 intensiven Untersuchungen (United Airlines halt) des Gepäcks als auch des eigenen Körpers, (zum Glück nur oberflächig, wobei der Ami sich schon sorgen gemacht hatte, dass er mit in die Kabine zu dem Typen mit den Latex-Handschuhen muss) haben wir es dann in nur 1 ½ Stunden vom Eingang bis zum Flugzeug geschafft.

Der daraufhin folgende Flug wurde genutzt um ein Nickerchen zu machen oder auch ein bissel Wodka zu tanken. Letzteres trifft dann nicht auf mich zu, denn ich habe mir den Appetit für die nächsten zehn Jahre durch Miller Lite versaut. Was ne Plörre, die Amis haben echt keine Ahnung von Bier!!!! Die Stümper! Ja ich weiß selber schuld, wie komme ich auch auf die Idee das Bier zu probieren. Tja, man lehrt halt nie dazu.

Spannend war die Landung. Zunächst lief alles recht normal, als wir dann aufsetzten wurde die Maschine dezent nach links versetzt und schlingerte leicht herum. Jut, da freut man sich dann richtig aussteigen zu dürfen. Nach kurzer Immigrationsphase hat man sich erstmal mit der heimischen Währung namens Dong eingedeckt. Ha, da wird man doch mal ratz fatz zum Millionär, denn 20000 Dong = 1 €.

Die Freunde über den plötzlichen Reichtum wird dann recht schnell durch die Taxipreise geschmälert, 500000 Dong pP. Na egal, erstmal zum Hostel in der Backpacker Area. Die erste Fahrt durch Saigon, alias Ho Chi Minh City, treibt einem dann doch recht schnell den Schweiß auf die Stirn, denn Verkehrsregel gibst hier nicht. Oh, dass ist jetzt nicht ganz richtig muss ich zugeben. Grundsätzlich gilt, wer am meisten hupen kann und nicht bremst hat recht. Auch ne Art den Verkehr zu regeln. Da ist man schon ganz froh, dass man in einem der wenigen Autos auf Saigons Strassen sitzt und nicht wie 90% der Verkehrsteilnehmer auf nem Roller. Diese interessante Fahrt endete dann in einer nicht minder interessanten Gegend die von internationalen Touries und Bars dominiert wird, die Backpacker Area. Schön und gut, aber wo bitte ist unser Hotel???

Kaum hat man diesen Gedanken gefasst, schon sieht man wie zwei der französischen Mädels einem Mann in eine dunkele Gasse folgen. Also flucks hinterher, nicht das die geklaut werden. Wie sich herausstellt hat der gute Mann uns aber wirklich nur helfen wollen, und er kann ja auch nichts dafür, dass wir das Hostel in der dreckigen kleinen Gasse um die Ecke gemietet haben. Hier seht ihr Tim in besagter Hotelzufahrt:

Zum Glück hat das innere des Hostels nur wenig gemeinsam mit der Gasse, und so sind wir 5, die wir ein Zimmer bekommen haben, recht zufrieden mit unserer Wahl. Die Zimmer sind größer als in HK, es gib warmes Wasser, Kabel TV und ein eigenes Bad. Jenes beschränkt sich zwar auf 3 qm, so dass alles nass wird wenn man versucht sich unter der 1,50 m hohen Dusche vom Stadtdreck zu befreien. Alles in allem war es jedoch eine wirklich gute Wahl, und 5 € pro Nacht inklusive Frühstück sind mehr als fair.

Hier nochmal der Tim, diesmal in unserer Suite:

Ach so, der Name des Hostels lautet Yellow House Hotel. Jetzt fragt mich ja nicht wieso, die Gasse und das Haus waren alles andere als gelb, aber der Phantasie sind ja keine Grenzen gesetzt, insbesondere bei dem Drogen Angebot das einem alle 15 Minuten unterbreitet wird.  Aber das ist ein anderes Thema.

Man will ja keine Zeit verschwenden, also geht’s direkt in die Bar auf der Ecke. Da genießt man dann das warme Wetter und ein kühles vietnamesisches Bier. Dazu gibst dann Frühlingsrollen die mehr als nur gut schmecken, insbesondere nach dem herrlichen Menü im Flugzeug. Zur Abwechslung kommen alles fünf Minuten kleine Kinder im Alte zwischen 3-10 Jahren an deinen Tisch und wollen dir Kaugummis oder Zigaretten verkaufen. Mami sitzt ganz unauffällig am Straßenrand und beobachtet. Beim ersten Mal findet man die kleinen noch süß, aber bei dem zehnten Kind geht es einem schon auf den Geist. Aber die kleinen Haben ja keine Wahl, Mutti wird recht grob wenn nichts verkauft wird.

Nach einer halben Stunde beschleißt man das Lokal zu wechseln, das Bier ist ja auch recht teuer, 0,80 €. Nach einigen Metern trifft man dann den Rest der Truppe und man quartiert sich in einer kleine schäbigen Bar am Straßenrand ein, die mit 13 Leuten schon recht überfüllt ist. Hier ist das Bier dann für 0,50 € zu erwerben, was ja eher den Studies entspricht. Hier endet dann auch der Abend und man genießt den Abend auf den herrlich weichen Betten.

 



Ab auf die Insel!

03:42, 3.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 1 Kommentare .. Link

Dieses We haben wir uns zusammen mit Max (USA) und Aurore (France) auf den Weg nach Lantau Island gemacht. Das ist die größte Insel von HK und auch eine der grünsten.

Eigentliche Motivation zu diesem Trip war die Besichtigung des weltweit größten outdoor Buddha. Der hockt da zwischen den Bergen rum und lässt sich mal ganz gerne von Touries begaffen. Da sind wir doch glatt dabei und treffen uns mal auf ne Runde Tee mit Pummelchen. Gesagt getan.

Um zu der Insel zu gelangen gibt es verschiedene Möglichkeiten, wir haben uns dann für den Weg zu Wasser entschieden. War ne ganz nette Sache bei strahlendem Sonnenschein mit der Fähre über das Meer zu schippern. Zu eilig sollte man es jedoch nicht haben, das dauert nämlich ne Weile, ist ja nicht die MTR. Aber der Ausblick auf die ganzen kleinen Inseln mit einsamen Stränden ermutigt einen zu Projekten wie, lasst uns ein Boot mieten und hier rumschippern, quasi Strand- hopping. Kühn wie wir sind brauchen wir ja keinen Bootsschein für so ein kleines Bötchen das Platz für ca. 10 Mann bietet. Mal sehen wie wir das ganze umsetzten werde, laut Max hat der Besitzer von Billy Boozers, die Sauftheke für internationale Studies,  angeboten ein Boot für 40 € p.P. zu mieten inklusive Kapitän und Essen. Das klingt gut, bezüglich der Umsetzung bin ich aber mal gespannt.

Kaum hat unser Wassergefährt am Pier angelegt, schon strömen Massen von Touries auf die Insel und direkt in den Bus Richtung: genau, Buddha. Wir also immer den Massen nach und ab in den klimatisierten Bus, quasi chinesischer Tourismus.  Freude kam auf bei dem Preis für die Busfahrt, 18 HK$!!! Diese Halsabschneider, aber Touries haben es ja auch nicht besser verdient. Letztlich war das aber doch eine gute Investition da die Busfahrt ca. 45 Minuten gedauert hat und ne Menge Höhenmeter dabei gemacht wurden. Buddha hat es sich nämlich auf einem ziemlich hohen Berg gemütlich gemacht.

Kaum hält der Bus rennen auch schon die Massen Richtung Ausgang, den Spass lassen wir uns natürlich nicht entgehen und machen mit, Chinesen schubsen is ja auch lustig.

Tja, Buddha ist schon groß, hier ein Porträt von uns beiden an einem sonnigen Tag in HK.  

So, also 200 Stufen erklimmen und dann ein paar Runden um den riesigen Klotz herum drehen, man will ja was für sein Geld. Ganz spannend wurde dann die Ausstellung in Buddhas Bauch! Ja, ich war in Buddha!!!!! Wat ein Spass. Aber das ganze hat man dann in 2 Minuten hinter sich gebracht und dann ging’s Richtung Restaurant. Die Gruppe hatte beschlossen Christians Wunsch nach einem buddhistischen Menü nachzugeben. Wir Idioten!! Das war natürlich vegetarisch, was in Asien so viel heißt wie Tofu mit Pilzen, Tofu mit Mais, überbackener Tofu und Tofu-Suppe! Ein Schmaus! Hier seht Ihr Christian wie er den Pilz tötet und dann voller Siegesfreude mit den Stäbchen aufspießt.  

Nach diesem Festmahl ging’s dann ab noch ein bissel das Touristen Dorf mitten im Nichts begaffen um dann mit der Gondelbahn nach unten zu juckeln. Anstatt nach Hause zu fahren wurde der Beschluss gefasst ne Bar aufzusuchen um ein bissel Musik, bzw. Fussball zu genießen. Tja, Musik war dann noch nicht, war ja auch erst 6 Uhr Abends, dafür gab’s ne ordentliche Schabe direkt hinter Max an der Wand. Die hat der Ami dann mal eben platt gemacht, der ist ja auch an solche Genossen gewöhnt, wobei wir Europäer etwas zu kämpfen hatten. Somit wurde der Laden dann schnellst möglich verlassen und man beendete die Tour in nem Irish Pub und englischem Fussball.



Schnitzel!!

12:10, 3.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 0 Kommentare .. Link

Am Donnerstag hat uns Mike zu sich auf nen Schnitzelabend eingeladen.

Ihr könnt euch vorstellen welche Vorfreude die ganze Woche über herrschte. Oh man, was ein Gelage!! Da Mike etwa 10 Leute erwartet hatte war reichlich Fleisch und Salat vorhanden. Tja, also ich könnte jetzt sagen, dass ich es schade fand, dass einige Amis es vorgezogen hatten in einen Club zum feiern zu gehen, aber naja, was soll ich sagen. Nun, die Extraportion Fleisch die durch die Abwesenheit von 4 Personen unter uns aufgeteilt wurde war ein mehr als ausreichendes Trostpflaster ;-). Oh, wenn die wüssten was sie verpasst haben. So leckere Schweineschnitzel gibst bei Bergs in Elspe nicht!! Und so dick!!! Ein Schmaus!!!

Also auch hier noch mal ein dickes Lob an den Koch, war echt super lecker!!!!!! Außerdem war es mal schön wieder in einer richtigen Wohnung zu sitzen, auf einem Sofa!!!!!! Welch ein Luxus! Wenn man aus unserem Kabuff in eine 50 qm Wohnung kommt erscheint die einem ja sowas von geräumig, hält man kaum für möglich! Leider hatte keiner von uns ne Kamera dabei, sonst könnte ich das ganze noch bildlich illustrieren!!

Tja, dass nächste mal halt. Es wurde nämlich beschlossen ab jetzt den Donnerstagabend für kulinarische Verköstigungen zu nutzen!!! Als nächstes ist Barbecue angesagt, unsere Amis wollen dann mal zeigen wie das richtig geht!



Die zweite einseitige Analyse!

08:05, 2.11.2006 .. Geschrieben in Uni .. 0 Kommentare .. Link

So, nachdem ich schon mehrfach mehr oder weniger spitz auf das Kursniveau angesprochen wurde werde ich jetzt eine detailliertere Analyse liefern um das eventuell falsch kreierte Bild von den Lehrveranstaltungen an der Uni zu korrigieren oder um Vorurteile zu bestätigen.

 

Insgesamt habe ich jetzt noch vier Kurse, ja richtig, es waren mal fünf. Ich habe einen Kurs geschmissen und ich bin stolz drauf!!! Dieser blöde Business Communications Kurs ging mir doch so ein bissel auf den Senkel! Ja genau, ihr erinnert euch vielleicht noch. Der Kurs mit den lustigen Spielchen zum kennen lernen!! Ha, was war das ein Spass! Den werde ich richtig vermissen!!! Aber leider kann ich mir den nicht in Erfurt anrechnen lassen, somit hatte sich das dann für mich erledigt.

 

Tja, bleiben also noch vier Kurse. Zuerst also zu Production&Operations Management. Wenn ich jetzt ein ranking erstellen wollte, würde ich diesen Kurs zu meiner eigenen Verwunderung auf Platz zwei setzten. Aufmerksame Leser meiner bisherigen Lektüre sollte das etwas komisch vorkommen, da ich im Zusammenhang mit diesem Kurs eher Wörter wie, langweilig, inhaltlich schwach, oder auch einfach besch…eiden verwendet habe. Nun, auch ich kann meine mal ändern, tue ich nur ungern, aber da muss ich jetzt durch, und ich will meine Persönlichkeit hier ja auch etwas weiter entwickeln. Somit ist der erste Schritt in diese Richtung getan. Wieder zum Thema, also der Kurs behandelt, wer hätte es gedacht, die Analyse und Optimierung von Produktionsprozessen und Dienstleistungen. Soweit so gut, klingt erstmal mega langweilig. Leider ist es das auch, zumindest die ersten zwei Wochen war es extrem langweilig, da hätte ich fasst noch Business Communications vorgezogen, also, wirklich nur fasst, so schlimm war es dann doch nicht. Die dritte Stunde der Vorlesung wird nämlich für Fallstudien genutzt. Sprich man bekommt den gesamten Produktionsprozess zusammengefasst, und dann muss man mit den verschiedenen Instrumenten diesen analysieren, bewerten und dann optimieren. Somit gestaltet sich das ganze sehr praxisorientiert, und darauf stehen wir Studenten ja, haben zwar keine Ahnung wie es im Geschäftsleben abläuft, aber nach Praxis schreien können wir hervorragend!!! Vom Schwierigkeitsgrad her würde ich diesen Kurs auf Platz 1, also eher schwierig einstufen, da ne menge mit Excel herum analysiert wird. Diese ganzen skills muss man dann erstmal (wieder??) erwerben. Somit schneidet der Kurs doch recht gut ab, auch wenn mein Befinden während der Vorlesung definitiv nicht dieser guten Bewertung entspricht. Es lässt sich wohl nicht leugnen, dass meine Toleranz gegenüber den höheren Anforderungen zur frühen Morgenstunde eher gering ist.

 

Nun denn kommen wir zu World of Business. Tja, diesen Kurs habe ich ja nicht recht hoch gelobt, irgendwann mal, muss das Jetlag oder so gewesen sein. Erstmal ist der Kurs auch um 8:30 Uhr, somit hat er auch nen schweren Stand, sehe ich ein und versuche das ganze aus einer relativ neutralen Position zu sehen. Kann aber nichts garantieren, komme nämlich gerade aus dem Kurs. Durch Müdigkeit und Langeweile hervorgerufene Emotionen sind also noch recht frisch, aber ich gebe mein bestes. Der Kurs dient zur generellen Orientierung im Business. Schön Sache, aber manche Dinge wie Import/Export und der gleichen sollte man dann doch schon verlangen können, also behaupte ich jetzt mal ganz mutig. Andererseits ist es echt spaßig zu sehen wie die Dozentin in ihrer Aufgabe aufgeht und immer kleine Anekdötchen zum besten gibt. Da haben die Japaner das geklaut, die Amis spionieren einen da und da aus, und die Deutschen, tja die Deutschen, ich glaube vor uns drei großen deutschen Studenten mit rot unterlaufnen Augen und strengen Körpergeruch (8:30 Uhr Morgens, was erwartet die Frau?!?!?!?)  hat die so ein bissel Angst. Zumindest verstummt die immer wenn sie gerade das Land mit dem Ger.. am Anfang kritisieren will und spricht von Europa. Auch gut, wenn das bei meiner Note auch funzt, ok, nehme ich. Falls nicht stelle ich ihr mal den Ossi vor, dass sollte helfen. So, mal wieder zu Thema. Also der Kurs ist recht unterhaltsam, auch wenn ich glaube, dass die Dozentin an ne Menge Verschwörungen glaubt. Inhaltlich schafft es diese Veranstaltung auf Grund des niedrigen Niveaus auch nur auf Platz 3. Insgesamt schafft es die gute Frau so auf einen befriedigenden dritten Platz, was insbesondere auf das Tutorial zurückzuführen ist. Hier wird wieder diskutiert und Gruppenarbeit gemacht, und so ein paar social skills sind ja nie verkehrt! Ihr fragt euch jetzt wie die Veranstaltung es trotz der Kritik auf Platz 3 geschafft hat? Also erstens kann ich da mal etwas über Verschwörungen lernen was mein Bruder noch nicht weiß, und ihn damit verrückt machen, und zweitens kennt ihr ja noch nicht Marketing Management, oh man, wie schlecht. Aber alles der Reihe nach.

 

Also erstmal zu meiner Lieblingsveranstaltung: Human Ressource Management. Inhaltlich die interessanteste Veranstaltung, da eine gute Mischung von Niveau und Inhalt besteht. Es werden einem die Grundsätze des HRM beigebracht und diese werden dann im Anschluss an die Vorlesung in der Gruppenarbeit auf das eigene, selbst entwickelte Unternehmen angewendet. Das macht richtig Spass und die Gruppen gehen das ganze auch recht engagiert  an. 3 Stunden Vorlesung sind zwar auch hier lang, aber das eigene Interesse macht es dann schon erträglich. Alternativ einfach mal kurz an Business Communications denken und schon ist man wieder motiviert! Also Platz 1 sowohl inhaltlich als auch insgesamt. Ist einfach der beste Kurs den ich habe.

 

Tja, und nun kurz zu Marketing Management. Bevor ich jetzt loslege muss ich auch sagen, dass der Kurs mit hohen Anforderungen meinerseits vorbelastet war, und diese Ansprüche zu erfüllen ist dann doch wohl nicht so einfach. Also auf jeden Fall schafft es die Dozentin nicht. Also Problem Nummer 1: Die Dozentin ist nicht recht jung und unerfahren, was kein Problem sein muss, aber ihr Vortrag und die Präsentation sind nicht wirklich gelungen und inhaltlich schafft sie es nicht den Stoff zu vermitteln, obwohl er recht interessant ist, glaube ich, komme ja nicht so wirklich mit. Und das liegt anscheinend nicht an meinen mangelnden Marketing Kenntnissen da andere Marketing Student an da auch sehr unzufrieden mit sind. Naja, vielleicht wird es ja noch besser. Die Gruppenarbeit ist auch eher lächerlich, da haben sich letzte Woche drei Gruppen hingestellt und die Folien vorgelesen, und di Dozentin sagt nur ok oder sogar sehr gut!! Ist natürlich schön, dass gute Noten verteilt werden, aber vom Anspruch her doch eher mager. Daher letzter Platz in allen Kategorien, aber wenn ich zwischen Marketing und Business Communications wählen müsste, was heißt eigentlich müsste, habe ich ja. Naja, auf jeden Fall gibt es schlimmeres!!! Es sollte ja jeder mitbekommen haben was ich meine.

 



Land unter Wasser!!!

06:42, 2.11.2006 .. 0 Kommentare .. Link

Jetzt wird es mal richtig interessant hier, Taifun Warnung auf Stufe 1, starker Wind auf Stufe 3 und Regen auf rot. Also ich bin ja im Sauerland aufgewachsen und kann mich daher ohne schlechtes Gewissen als einen Experten in Sachen Regen bezeichnen, aber so was sieht man nicht alle Tage. Kommt schon so einiges runter! Jeuka!! Wie meine Oma sagen würde!!! Ok, Taifun Stufe 1 ist ja jetzt nicht so wirklich wild, und Wind auf drei halte ich auch eher für harmlos, aber die erhöhte Luftfeuchtigkeit von 97% ist schon was neues. Stufe Rot ist die zweithöchste, darüber gibt es wohl nur noch schwarz, dann ist Stubenarrest angesagt. Kann ich verstehen, in den reißenden Fluten kann der ein oder andere Chinese schon mal verloren gehen. 

So ich schwimme dann jetzt mal Richtung Vorlesung!!



Weshalb war ich noch mal hier?

06:42, 2.11.2006 .. Geschrieben in Uni .. 0 Kommentare .. Link

So, da ich mich bisher ja nur über Ereignisse ausgelassen habe, die eigentlich so ziemlich gar nichts mit meinem Studium zu tun haben werde ich jetzt mal ein bischen über die Kurse hier berichten.

Also: Meine Kurse sind allesamt an der School of Business, daher kann ich auch nur über die Wirtschaftskurse an der HKBU berichten. Falls sich jemand für social science interessiert kann ich dieser Person nur wärmstens empfehlen sich an Tim, alias chiller84, zu wenden bzw. seinen Blog zu besuchen, den ihr unter Freunde verlinkt findet.  

Nun aber Butter bei die Fische. Ich gehe einfach mal meine Woche durch und beschreibe die Veranstaltungen kurz. Somit beginnen wir an meinem Lieblingswochentag, also abgesehen vom We., dem Montag. Tja, also da habe ich frei. 

Auf diesen äußerst anstrengende Tag folgt ja bekanntlich der Dienstag.  Da muss ich dann um 8:30 am raus und mich mit production&operations management langweilen lassen. Inhaltlich geht es hier um die Optimierung von Produktionsprozessen und dergleichen, somit ist es eigentlich interessant. Der Dozent spricht jedoch relativ schlechtes Englisch und so fällt es schwer über drei Stunden aufmerksam zu bleiben. Ja genau, 3 Stunden dauern hier die Veranstaltungen!!! Erst 2 Stunden Monolog des Dozenten und dann folgen die Tutorials in denen man sich mit speziellen Problemen auseinandersetzt und in der Gruppe löst. Gut an dem Kurs ist, dass wir 2 Ausflüge zu Unternehmen machen um deren Produktionsmanagement kennen zu lernen. Somit kommen wir dann auch mal aus dem Vorlesungssaal raus und eine der Firmen ist sogar in mainland China.  Dienstag Nachmittag folgt dann noch das Tutorial zu World of Business, einem sehr interessanten Kurs der Mittwoch Morgen um 8:30 am statt findet. Ziel dieser Veranstaltung ist es ein Grundverständnis von den Aufgaben in den verschiedenen Bereichen wie Marketing, Controlling, Finance etc. zu vermitteln. Somit dient er insbesondere zur Orientierung für das fortführende Studium. Ja ich weiß, 8:30 kling früh, aber die Dozentin spricht hervorragend Englisch und gestaltet ihre Vorlesung recht abwechslungsreich.

Donnerstag habe ich dann zwei Veranstaltungen. Zuerst Business Communications. Also ich hoffe es geht nicht so weiter wie es angefangen hat. Es folgt eine kurze Beschreibung der Ereignisse:

1. Marius kommt in den Saal, Marius ist einer von zwei international students. Marius denkt ok, ( jaja, ich denke), kann ja nur ein Vorteil sein, hier bleibe ich.

2. Dozentin kommt, hat in England studiert, somit ist die Sprache kein Problem, Marius denkt gut.

3. Dozentin ordnet an Kreis zu bilden, Marius denkt was kommt denn jetzt??????

4. Alle setzen sich auf den Boden und stellen sich vor, Marius denkt ok, geht ja um Kommunikation, bin ich dabei, ( nebenbei bemerkt, es ist sehr interessant wie mein Name ausgelegt wird, wurde da mit den merkwürdigsten Abwandlungen angesprochen)

5. So wer von euch hat es geahnt? Marius hat etwas gebraucht, aber als er die Tüte mit den verdächtigen Beulen gesehen hat wusste auch er bescheid. Es folgte das wunderbare Spiel, wirf den Ball und sag den Namen!! Ja, GENAU!!! Wir kennen es alle aus der Grundschule!!!!

6. (zensierte Version aus Gründen des Jugendschutzes) Marius denkt was tue ich hier, ich will wieder ins BETT!!!! Der einzige Trost war, dass Andy aus Manchester nen ziemlichen Kater hatte und ich mich köstlich über seine Verwirrung amüsieren konnte. Tja, bleibt nur das beste für die nächste Stunde zu hoffen, ich hätte ja mal wieder Bock auf ne runde Völkerbal!

Am Nachmittag habe ich dann aber das absolute Kontrastprogramm: Human Ressource Management bei einer Dozentin aus Amerika! Inhaltlich sehr interessant und das Tutorial basiert auch hier wieder auf Gruppenarbeit in der wir unser eigenes Unternehmen entwickeln und leiten, also ne Simulation. Sehr anspruchsvoll aber auch sehr interessant!!! Unser Unternehmen verkauft französische Designer Ware aus Hong Kong in alle Welt. Mal sehen wie ich mich als public relations Manager schlagen werde.

Freitag endet dann meine Woche mit Marketing Management. Oh man, also die Dozentin hat es ja mal gar nicht drauf!! Schlechte Präsentation und wackeliger Vortrag. Sie wollte nen Feedback, habe mich aber enthalten um mir nicht zu schaden! Vorteilhaft ist hier, dass wir nur ne Gruppenarbeit machen müssen die mit ner 10 minütigen Präsentation endet!! Zu siebt zehn Minuten!!  

Tja, dass waren dann auch schon meine Kurse. Wie aus den obigen Beschreibungen hervor geht sind die Veranstaltungen ganz gut verteilt, und ich denke inhaltlich habe ich es auch ganz gut getroffen. Das Niveau liegt zur Zeit noch weit unter dem in Erfurt, aber mal schauen wie sich das entwickelt. Bin aber bisher sehr zufrieden.



One night in Central

06:38, 2.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 0 Kommentare .. Link

Gestartet wurde die Tour wie immer bei Billy Boozers, einem der drei Pubs auf dem Campus. Nun, normalerweise endet die Tour dann auch schon hier, nicht so am Samstag.

Kaum hatte man sich auf den Weg zu besagtem Pub gemacht trifft man die ersten internationalen Studies die einem direkt ein Bier, natürlich Dosenbier, in die Hand drücken. Erste Reaktion ist da natürlich Freude, gefolgt von einer herben Enttäuschung über den Geschmack von Knights, dem absoluten Billigbier!! Aber was man anfängt bringt man auch zu Ende, also ab dafür und hau wech den Drech! 1. Hürde genommen, sehr gut! Nach weiteren 30 Minuten auf der Treppe vor Bozzers, um die Voräte an Knights Edelpils restlos zu vernichten, geht man da dann auch mal rein und bestellt sich 5 Liter zum selber zapfen. Nette Sache, ist nicht billiger, dafür siehts cool aus. Wie immer verabschiedet sich die erste Gruppe Richtung Central sobald man sein Bier auf dem Tisch hat.

Also warten wir und bilden die eigene 2. Gruppe mit Max (USA) und Daniel (Witten) die sich Richtung Central auf den Weg macht. Vorteilhaft sind die Taxipreise, so dass man ohne gewissensbisse nen Taxi ranwinken kann, insbesondere da ein normales Taxi auch ohne meckern 6 Leute mitnimmt. So, für 8 € nach Central und den Club suchen.

Hürde Nummer 2 genommen, folg Hürde Nummer 3: Wie heißt der Club und wo soll der sein??? Tja, Kommunikation mit der Gruppe vor uns klappt nicht so richtig, aber nach eingen verwirrenden Telefongesprächen hat man dann die Adresse. Toll, anderes Viertel!!! Aber man kann nicht sagen, dass sich den Ausflug nach Central nicht gelohnt hätte. Erstmal dort angekommen findet man sich Mitten in Massen partywilliger Weltbürger und somit kann man ja mal versuchen  nach dem Weg zu fragen, auf Englisch versteht sich. Letztlich stellte sich herraus, dass man mit Englisch nur in 50% der Fälle weiter kommt, da die Chinesen einen nicht verstehen (dafür versuchen die Mädels aber ständig einen in einen zwielichtigen Club zu zerren). Die anderen 50 % kommen dann aus Deutschland, somit geht das dann doch recht gut, auch ohne Englisch. Da gibst dann direkt ein paar Tips wen man wo wann treffen kann. Ok, neue Leute sind immer gut.

Also nach 30 Minuten Central ab in Taxi und Richtung  Long Kai Fong. Der ultimative Partyort für alle die zuviel Geld und keinen Musikgeschmack haben. Bier 8 € und Pop Musik! Also man kann sich die Musik auch nicht schön saufen sondern nippt alle 10 Minuten an seinem Bier, man will ja genießen. Letztlich haben wir dann wieder die Flucht ergriffen und den 7eleven aufgesucht um ein Bierchen und möglichst etwas Essbares zu finden. Denn nur trinken ohne Abendessen macht sich ja bekanntlich nicht so wirklich gut. Tja, Zum Dinner wurde dann Mars serviert, dafür war das Bier billig. Toll ist, dass man beim 7eleven direkt bekannte internationale Gesichter von der Uni findet. Somit wird erstmal ein Schwätzschen gehalten, ein Bierchen getrunken und sich über die Musik und das teure Bier aufgeregt.

Tja, nach einer weiteren halben Stunde Leute auf der Strasse begaffen wurde dann beschlossen zum Wohnheim zurückzukehren und dort gute Musik mit mäßigem, aber billigem Bier zu genießen. Gesagt, getan. Es folgte eine weitere Stunde im Zimmer und dann ging es um 6 Uhr morgens auch mal ins Bett



Mong Kok die Zweite!

06:29, 2.11.2006 .. Geschrieben in Aktivitäten in HK .. 0 Kommentare .. Link

Mission: Priorität Nummer 1: essen bei MC Donalds, Priorität Nummer 2: Klamotten und Schuhe

Einsatzteam: Chrissi, Tim, Aurora und Mixe, Take off: 21 Uhr Student Residence Halls, Abwurfgebiet: Mong Kok

1. Startverzögerung, Gründe: eigene Unpünktlichkeit, ist letztlich nicht ausschlaggebend, da Aurora (Frankreich) noch später, weiter Verzögerung da Aurora  Wisch für Octopus card vergessen hat, somit Take off 20 Minuten hinter Plan

2. MTR Transport ohne Probleme

3. Landung in Mong Kok geglückt, Team beschließt nach kurzer konsultireung der Karte Ausgang E zu wählen

4. Ausgang E erweist sich als strategisch brauchbarer Ausgansgpunkt! Team ist direkt mitten im Geschehen, sprich lauter Leute rennen um einen herum und ne Menge Leuchtreklame

5. Wie war das mit Priorität Nr. 1?????? Christian???????? Ok, Tims und mein Fehler, niemals einen Ossi nach Mong Kok gehen lassen, da ist es ja so schön bunt und man muss in jeden Laden reinrennen!! Nein, dass stimmt ja so nicht, die Läden haben einfach nicht Schuhgröße 12!!! Da sehen wir dann ein, dass die Suche sich etwas hinzieht! Ausserdem suche ich ja auch nach Schuhen, leider habe ich keine Socken dabei und nen mords Hunger, also wird das dann doch nichts mit den Schuhen.

6. Kurzer Abstecher ins Mong Kok Computer Center. Wer da jetzt an Saturn denkt liegt vollkommen falsch, großes Gebäude mit ganz ganz kleinen Läden, die mit einem Europäer schon hoffnungslos überfüllt sind, in denen man so ziemlich alles was mit PC's zu tun hat kaufen kann.

7. Christian findet Schuhe und ich frage nach Weg zum nächsten MC D. Diesen erspähen wir dann auch ein paar Minuten später. Juchu, endlich Big Mäc's!!!

8. Frisch gestärkt zum Ladies Market. Riesiger Markt mit Klamotten und anderem gefakten Zeug. Hier beginnt mein Einsatz, locker flockig nen Eis schlürfen und nicht zu interessiert auf die Ware schauen. Händlerin fängt direkt an, 1 T-shirt 48 HK$, ich schweige, schaue aber weiter und lecke am Eis, Händlerin geht runter auf 40 HK$, ich lecke nochmal an dem Eis, sage dann, dass ich drei haben will, bekomme die dann auch für insgesamt 90 HK$, ziemlich genau 3 € pro T-shirt. Ah, so macht einkaufen Spass. So weiter nach BBall-hosen und BBall-shirts suchen. Auch diese Mission wird erfüllt. 2 Hosen für je 2,5 € und Shirts für je 2,25 €! So, finanzielle Reserven erschöpft, somit wurde der Kaufrausch zwangsweise beendet. Tim schlägt auch noch zu und kauft ne Sonnenbrille!

Noch Fragen??

9. Rückzug?? Nö, erstmal noch zum Jade Market, weiter gucken. Ok, auch nichts anderes als beim Ladies Market und ich bin ja eh pleite

10. Team beschließt frei Schnautze Richtung Harbour zu laufen um noch nen Blick auf die Skyline zu werfen, klingt erstmal einfach, aber wer kennt den Weg?? Naja, wat küt dat küt. Nach kurzer Unentschlossenheit stellt sich heraus, dass zumindest einige Einheiten unseres Teams über einen brauchbaren Orientierungssinn verfügen, somit erreichen wir auch dieses Etappenziel um 2 Uhr Nachts.

11. Fotosknipsen wie verückt, mehr oder weniger erfolgreich, hier nochmal das gesamte Einsatzteam

12.Noch mehr Fotos machen, diesmal von der Skyline und dem Christian

13.Rückzug unter Verwendung einheimischen ortskundigen Taxifahrern.

14. Ab ins Bett, is ja schließlich schon wieder 3 am



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