Impressionen aus HK

Day 1 in Vietnam

04:45, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Wir schreiben den 28. September 2006, 20:10 Uhr, HK Airport: Dunkelheit, hohe Luftfeuchtigkeit, die Frisur sitzt nicht, aber ist ja auch egal, weil es geht nach VIETNAM!!!!!

Nach ca. 5 intensiven Untersuchungen (United Airlines halt) des Gepäcks als auch des eigenen Körpers, (zum Glück nur oberflächig, wobei der Ami sich schon sorgen gemacht hatte, dass er mit in die Kabine zu dem Typen mit den Latex-Handschuhen muss) haben wir es dann in nur 1 ½ Stunden vom Eingang bis zum Flugzeug geschafft.

Der daraufhin folgende Flug wurde genutzt um ein Nickerchen zu machen oder auch ein bissel Wodka zu tanken. Letzteres trifft dann nicht auf mich zu, denn ich habe mir den Appetit für die nächsten zehn Jahre durch Miller Lite versaut. Was ne Plörre, die Amis haben echt keine Ahnung von Bier!!!! Die Stümper! Ja ich weiß selber schuld, wie komme ich auch auf die Idee das Bier zu probieren. Tja, man lehrt halt nie dazu.

Spannend war die Landung. Zunächst lief alles recht normal, als wir dann aufsetzten wurde die Maschine dezent nach links versetzt und schlingerte leicht herum. Jut, da freut man sich dann richtig aussteigen zu dürfen. Nach kurzer Immigrationsphase hat man sich erstmal mit der heimischen Währung namens Dong eingedeckt. Ha, da wird man doch mal ratz fatz zum Millionär, denn 20000 Dong = 1 €.

Die Freunde über den plötzlichen Reichtum wird dann recht schnell durch die Taxipreise geschmälert, 500000 Dong pP. Na egal, erstmal zum Hostel in der Backpacker Area. Die erste Fahrt durch Saigon, alias Ho Chi Minh City, treibt einem dann doch recht schnell den Schweiß auf die Stirn, denn Verkehrsregel gibst hier nicht. Oh, dass ist jetzt nicht ganz richtig muss ich zugeben. Grundsätzlich gilt, wer am meisten hupen kann und nicht bremst hat recht. Auch ne Art den Verkehr zu regeln. Da ist man schon ganz froh, dass man in einem der wenigen Autos auf Saigons Strassen sitzt und nicht wie 90% der Verkehrsteilnehmer auf nem Roller. Diese interessante Fahrt endete dann in einer nicht minder interessanten Gegend die von internationalen Touries und Bars dominiert wird, die Backpacker Area. Schön und gut, aber wo bitte ist unser Hotel???

Kaum hat man diesen Gedanken gefasst, schon sieht man wie zwei der französischen Mädels einem Mann in eine dunkele Gasse folgen. Also flucks hinterher, nicht das die geklaut werden. Wie sich herausstellt hat der gute Mann uns aber wirklich nur helfen wollen, und er kann ja auch nichts dafür, dass wir das Hostel in der dreckigen kleinen Gasse um die Ecke gemietet haben. Hier seht ihr Tim in besagter Hotelzufahrt:

Zum Glück hat das innere des Hostels nur wenig gemeinsam mit der Gasse, und so sind wir 5, die wir ein Zimmer bekommen haben, recht zufrieden mit unserer Wahl. Die Zimmer sind größer als in HK, es gib warmes Wasser, Kabel TV und ein eigenes Bad. Jenes beschränkt sich zwar auf 3 qm, so dass alles nass wird wenn man versucht sich unter der 1,50 m hohen Dusche vom Stadtdreck zu befreien. Alles in allem war es jedoch eine wirklich gute Wahl, und 5 € pro Nacht inklusive Frühstück sind mehr als fair.

Hier nochmal der Tim, diesmal in unserer Suite:

Ach so, der Name des Hostels lautet Yellow House Hotel. Jetzt fragt mich ja nicht wieso, die Gasse und das Haus waren alles andere als gelb, aber der Phantasie sind ja keine Grenzen gesetzt, insbesondere bei dem Drogen Angebot das einem alle 15 Minuten unterbreitet wird.  Aber das ist ein anderes Thema.

Man will ja keine Zeit verschwenden, also geht’s direkt in die Bar auf der Ecke. Da genießt man dann das warme Wetter und ein kühles vietnamesisches Bier. Dazu gibst dann Frühlingsrollen die mehr als nur gut schmecken, insbesondere nach dem herrlichen Menü im Flugzeug. Zur Abwechslung kommen alles fünf Minuten kleine Kinder im Alte zwischen 3-10 Jahren an deinen Tisch und wollen dir Kaugummis oder Zigaretten verkaufen. Mami sitzt ganz unauffällig am Straßenrand und beobachtet. Beim ersten Mal findet man die kleinen noch süß, aber bei dem zehnten Kind geht es einem schon auf den Geist. Aber die kleinen Haben ja keine Wahl, Mutti wird recht grob wenn nichts verkauft wird.

Nach einer halben Stunde beschleißt man das Lokal zu wechseln, das Bier ist ja auch recht teuer, 0,80 €. Nach einigen Metern trifft man dann den Rest der Truppe und man quartiert sich in einer kleine schäbigen Bar am Straßenrand ein, die mit 13 Leuten schon recht überfüllt ist. Hier ist das Bier dann für 0,50 € zu erwerben, was ja eher den Studies entspricht. Hier endet dann auch der Abend und man genießt den Abend auf den herrlich weichen Betten.

 


Kommentar hinterlassen

{ Vorherige Seite } { Seite 13 von 28 } { Nächste Seite }

Über mich

Home
Profil
Archiv
Freunde
Fotoalbum

Locations of visitors to this page

Links

kickz Basketballshop
Seite meines Abijahrgangs
Meine Heimatuni Erfurt
Meine HK Uni
Katrins Blog

Kategorien

Aktivitäten in HK
Sport
Uni
Vietnam
Wohnen

Letzte Einträge

Besser spät als nie!
Ab auf die Insel!
Der Anfang vom Ende!
AND1 Baby!
Gestaltenwandler die Zweite!

Freunde

chiller84