Impressionen aus HK

Day 5 in Vietnam This is the end!

05:36, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Nach dem erlebnisreichen und anstrengenden Wochenende wollten wir uns noch einen eher gemütlichen Tag in Saigon gönnen bevor es dann wieder zurück nach HK gehen sollte. Also erstmal ausschlafen. Eigentlich war man für 12:30 Uhr verabredet um sich dann auf Schnäppchenjagd zu begeben. Irgendwie konnte ich es aber nicht mit mir vereinbaren den halben Tag zu verpennen, schlafen kann man ja auch in seiner Höhle in HK.  Also dynamisch aus dem Bett gerollt und ab unter die Dusche geschlichen.

Tja, der Tatendrang wurde in der Unpünktlichkeit gewisser weiblicher Wesen mit genetischen Wurzel auf einer gewissen Insel, deren Bewohner denken sie wären Europäer, erstickt. Über eine Stunde mussten wir auf die warten (möge sich dies bitte nicht diejenige welche angewöhnen die zur Zeit auch auf dem Pfleckchen Erde residiert welches zuvor beschrieben wurde, BITTE!!!), und wir sind ja zu sehr Gentleman (auch so ne dämliche Angewohnheit von der besagten Insel) um einfach loszugehen. Also wir könnte in diesem Zusammenhang irreführen, ich wollte gehen, wen interessieren denn die Insela… Mädels!

Naja, irgendwann haben wir es dann auch mal geschafft loszugehen, nachdem unser Zimmer zu einer Hürdenlauf Teststrecke, durch Platzierung verschiedner Gepäckstücke mitten im Raum, umfunktioniert wurde.

Also erstmal Richtung Markt. Diesmal erst zu nem kleineren. Für die Jungs die darauf stehen ne AK 47 abzufeuern, hier seid ihr richtig! Man bekommt alles was in Tarnfarben gehandelt wird, und die passende Campingausrüstung gibst auch dazu.  Also der falsche Ort um Schuhe zu suchen, es sei denn, man möchte gerne bei kühlen 30 Grad in Springerstiefel rum rennen, soll’s ja geben.

Also doch lieber wieder zum größten Markt in Saigon. Ich habe ja bereits ne Anleitung für Adrenalienjunks gegeben. Hier nun die richtig richtig fiese Methode einem Bekannten so richtig einen reinzudrücken. Man gehe zu besagten Markt, am besten mit einer Gruppe konsumwilliger Studenten und kämpfe sich im Gänsemarsch an den Aufmerksamkeit haschenden Händlerinnen vorbei. Dies wiederholt man dann mit ein, nach belieben auch ruhig mehr Tüten in der Hand und einem interessierten Blick auf die Ware. Da wittern die Händlerinnen Blut!  Wenn man gerade aus dem Gang kommt möge man sich umdrehen und den Namen desjenigen rufen, der noch mitten in dem Schlamassel drinsteckt. Dann geht’s los. Ich gebe eine Garantie, dass die namentlich erwähnte Person es nicht schafft sich aus eigener Kraft von den Händelrinnen zu befreien, denn kennen sie deinen Namen, ist alles zu spät. Ist ja auch klar, wenn ich deinen Namen kenne habe ich ja das recht mich an deinen Arm zu kletten und unter keinen Umstände loszulassen, bis du etwas gekauft hast.

Für einen detaillierten Erfahrungsbericht verweise ich an Thomas, Max hat freundlicher Weise recht laut seinen Namen gerufen und so kam eins zum anderen. Freundlicher Weise ist Max dann aber selbst zur Hilfe geeilt, hat sich hinter Thomas gestemmt und ihn aus dem Gang geschoben. Es freut mich berichten zu können, dass Thomas es unbeschadet überstanden hat, naja, also abgesehen von den Striemen und dem psychischen Schaden, aber ob der nicht schon zuvor bestand lasse ich an dieser Stelle unbeantwortet und widme mich lieber den weiteren Erlebnissen.

Nach diesem Abenteuer teilte sich die Gemeinschaft, sprich Mädels werden nach Hause geschickt und Jungs suchen nach billigen Schuhen. Quasi Rollentausch. Die Suche gestaltet sich eigentlich nicht so schwierig, den Laden zu finden, der die eigenen Preisvorstellungen teilt ist aber auch schon wieder kompliziert. Letztlich meldet sich Thomas zu Wort mit der hoffnungsvollen Nachricht, dass er weiß wo es billige Schuhe gibt. Gut, in seinem jugendlichen Leichtsinn glaubt man das dem Polen natürlich auch sofort. Es hätte mich jedoch skeptisch machen sollen, dass der Ami, bekannt als Mister „ich wähle immer die falsche Richtung“ den Laden an der selben Ecke vermutete. Ich nehme mal an, dass ich noch recht  geschockt von den Erlebnissen im Markt war und mich deshalb auf den Vorschlag eingelassen habe.

Also Richtung War Museum, auf dem Weg dahin war der Laden, ganz sicher wurde uns, also Tim und mir, versichert. Da waren auch Läden, dass gebe ich zu, aber die Preisvorstellung hatte sich nicht zum positiven verändert. Ok, läuft man halt weiter, außerdem waren sich der Pole, der Ami und der Finne recht sicher, dass der Laden direkt hinter der nächsten Ecke ist. Gut, also weiter, um viele Ecken, sehr viele Ecken.

Hier seht ihr uns an einer der letzten Ecken!!!

Letztlich waren wir dann wieder am War Museum und einem Laden, der dem Ziel recht ähnlich sah, es aber dann doch nicht war. Nach ein bis zwei weiteren Ecken haben wir dann aufgegeben und uns in ein nettes Restaurant begeben. Preise waren fair, und die englische Karte recht spektakulär.

Bei der Rechnung wurde es dann aber wieder witzig. Es gab in diesem Restaurant nur eine englische Karte, und die unterscheidet sich in einem winzigen Detail von den vietnamesischen. Genau, den Preisen! Vietnamesische habe nämlich en Happy Hour, englische nicht. Die Happy Hour war jedoch das einzige, was in der vietnamesischen Karte auf englisch stand, wie praktisch, und ich hatte es vorher gesehen. Somit waren wir doch recht erstaunt, als wir 30% mehr zahlen sollten, als das in der Happy Hour üblich wäre. Da kennen wir dann ja auch nichts mehr und beschweren uns direkt. Die Bedienung fühlt sich auf der sicheren Seite als sie uns die englische Karte reicht. Nachdem wir aber darauf bestehe n die vietnamesische zu sehen flitzt sie in die Küche und plötzlich bekommen wir auch die richtigen Preise. Also, Holzauge sei wachsam!

 

Im Hostel wieder angekommen wird sich kurz ausgeruht, und dann ab zum Pizza Buffet! Was ein Fest! 3€ für 3 Stunde Buffet, gut, nach einer waren wir rund, aber wir haben unser Bestes gegeben, wobei ich (glaube ich) die Statistik angeführt habe!!!

 

Anschließend wieder Bier trinken und meine letzten Dong an den Finnen im Poker zu verlieren. Die ganz harten unter uns hatten ihr Hotel bereits am Vortag verlassen und so mussten die die Nacht durchmachen. Als man die dann wieder traf waren sie noch recht motiviert den Wodkavorrat der Airline zu vernichten. Der Plan ging dann nicht ganz auf, da jeder binnen der ersten Sekunden an Board eingeschlafen war. Nächstes mal dann.

 

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass sich der Ausflug nach Vietnam auf jeden Fall gelohnt hat. Insbesondere die Tunnels (was soll ich sagen,  ich steh einfach drauf!) und das Mekong Delta waren sehenswert und werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Schön ist auch, dass sich die gesamten Kosten dieses Ausflugs unter 200 € hielten, somit definitiv ein Studenten tauglicher Trip!!
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