Impressionen aus HK

Day 5 in Vietnam This is the end!

05:36, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Nach dem erlebnisreichen und anstrengenden Wochenende wollten wir uns noch einen eher gemütlichen Tag in Saigon gönnen bevor es dann wieder zurück nach HK gehen sollte. Also erstmal ausschlafen. Eigentlich war man für 12:30 Uhr verabredet um sich dann auf Schnäppchenjagd zu begeben. Irgendwie konnte ich es aber nicht mit mir vereinbaren den halben Tag zu verpennen, schlafen kann man ja auch in seiner Höhle in HK.  Also dynamisch aus dem Bett gerollt und ab unter die Dusche geschlichen.

Tja, der Tatendrang wurde in der Unpünktlichkeit gewisser weiblicher Wesen mit genetischen Wurzel auf einer gewissen Insel, deren Bewohner denken sie wären Europäer, erstickt. Über eine Stunde mussten wir auf die warten (möge sich dies bitte nicht diejenige welche angewöhnen die zur Zeit auch auf dem Pfleckchen Erde residiert welches zuvor beschrieben wurde, BITTE!!!), und wir sind ja zu sehr Gentleman (auch so ne dämliche Angewohnheit von der besagten Insel) um einfach loszugehen. Also wir könnte in diesem Zusammenhang irreführen, ich wollte gehen, wen interessieren denn die Insela… Mädels!

Naja, irgendwann haben wir es dann auch mal geschafft loszugehen, nachdem unser Zimmer zu einer Hürdenlauf Teststrecke, durch Platzierung verschiedner Gepäckstücke mitten im Raum, umfunktioniert wurde.

Also erstmal Richtung Markt. Diesmal erst zu nem kleineren. Für die Jungs die darauf stehen ne AK 47 abzufeuern, hier seid ihr richtig! Man bekommt alles was in Tarnfarben gehandelt wird, und die passende Campingausrüstung gibst auch dazu.  Also der falsche Ort um Schuhe zu suchen, es sei denn, man möchte gerne bei kühlen 30 Grad in Springerstiefel rum rennen, soll’s ja geben.

Also doch lieber wieder zum größten Markt in Saigon. Ich habe ja bereits ne Anleitung für Adrenalienjunks gegeben. Hier nun die richtig richtig fiese Methode einem Bekannten so richtig einen reinzudrücken. Man gehe zu besagten Markt, am besten mit einer Gruppe konsumwilliger Studenten und kämpfe sich im Gänsemarsch an den Aufmerksamkeit haschenden Händlerinnen vorbei. Dies wiederholt man dann mit ein, nach belieben auch ruhig mehr Tüten in der Hand und einem interessierten Blick auf die Ware. Da wittern die Händlerinnen Blut!  Wenn man gerade aus dem Gang kommt möge man sich umdrehen und den Namen desjenigen rufen, der noch mitten in dem Schlamassel drinsteckt. Dann geht’s los. Ich gebe eine Garantie, dass die namentlich erwähnte Person es nicht schafft sich aus eigener Kraft von den Händelrinnen zu befreien, denn kennen sie deinen Namen, ist alles zu spät. Ist ja auch klar, wenn ich deinen Namen kenne habe ich ja das recht mich an deinen Arm zu kletten und unter keinen Umstände loszulassen, bis du etwas gekauft hast.

Für einen detaillierten Erfahrungsbericht verweise ich an Thomas, Max hat freundlicher Weise recht laut seinen Namen gerufen und so kam eins zum anderen. Freundlicher Weise ist Max dann aber selbst zur Hilfe geeilt, hat sich hinter Thomas gestemmt und ihn aus dem Gang geschoben. Es freut mich berichten zu können, dass Thomas es unbeschadet überstanden hat, naja, also abgesehen von den Striemen und dem psychischen Schaden, aber ob der nicht schon zuvor bestand lasse ich an dieser Stelle unbeantwortet und widme mich lieber den weiteren Erlebnissen.

Nach diesem Abenteuer teilte sich die Gemeinschaft, sprich Mädels werden nach Hause geschickt und Jungs suchen nach billigen Schuhen. Quasi Rollentausch. Die Suche gestaltet sich eigentlich nicht so schwierig, den Laden zu finden, der die eigenen Preisvorstellungen teilt ist aber auch schon wieder kompliziert. Letztlich meldet sich Thomas zu Wort mit der hoffnungsvollen Nachricht, dass er weiß wo es billige Schuhe gibt. Gut, in seinem jugendlichen Leichtsinn glaubt man das dem Polen natürlich auch sofort. Es hätte mich jedoch skeptisch machen sollen, dass der Ami, bekannt als Mister „ich wähle immer die falsche Richtung“ den Laden an der selben Ecke vermutete. Ich nehme mal an, dass ich noch recht  geschockt von den Erlebnissen im Markt war und mich deshalb auf den Vorschlag eingelassen habe.

Also Richtung War Museum, auf dem Weg dahin war der Laden, ganz sicher wurde uns, also Tim und mir, versichert. Da waren auch Läden, dass gebe ich zu, aber die Preisvorstellung hatte sich nicht zum positiven verändert. Ok, läuft man halt weiter, außerdem waren sich der Pole, der Ami und der Finne recht sicher, dass der Laden direkt hinter der nächsten Ecke ist. Gut, also weiter, um viele Ecken, sehr viele Ecken.

Hier seht ihr uns an einer der letzten Ecken!!!

Letztlich waren wir dann wieder am War Museum und einem Laden, der dem Ziel recht ähnlich sah, es aber dann doch nicht war. Nach ein bis zwei weiteren Ecken haben wir dann aufgegeben und uns in ein nettes Restaurant begeben. Preise waren fair, und die englische Karte recht spektakulär.

Bei der Rechnung wurde es dann aber wieder witzig. Es gab in diesem Restaurant nur eine englische Karte, und die unterscheidet sich in einem winzigen Detail von den vietnamesischen. Genau, den Preisen! Vietnamesische habe nämlich en Happy Hour, englische nicht. Die Happy Hour war jedoch das einzige, was in der vietnamesischen Karte auf englisch stand, wie praktisch, und ich hatte es vorher gesehen. Somit waren wir doch recht erstaunt, als wir 30% mehr zahlen sollten, als das in der Happy Hour üblich wäre. Da kennen wir dann ja auch nichts mehr und beschweren uns direkt. Die Bedienung fühlt sich auf der sicheren Seite als sie uns die englische Karte reicht. Nachdem wir aber darauf bestehe n die vietnamesische zu sehen flitzt sie in die Küche und plötzlich bekommen wir auch die richtigen Preise. Also, Holzauge sei wachsam!

 

Im Hostel wieder angekommen wird sich kurz ausgeruht, und dann ab zum Pizza Buffet! Was ein Fest! 3€ für 3 Stunde Buffet, gut, nach einer waren wir rund, aber wir haben unser Bestes gegeben, wobei ich (glaube ich) die Statistik angeführt habe!!!

 

Anschließend wieder Bier trinken und meine letzten Dong an den Finnen im Poker zu verlieren. Die ganz harten unter uns hatten ihr Hotel bereits am Vortag verlassen und so mussten die die Nacht durchmachen. Als man die dann wieder traf waren sie noch recht motiviert den Wodkavorrat der Airline zu vernichten. Der Plan ging dann nicht ganz auf, da jeder binnen der ersten Sekunden an Board eingeschlafen war. Nächstes mal dann.

 

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass sich der Ausflug nach Vietnam auf jeden Fall gelohnt hat. Insbesondere die Tunnels (was soll ich sagen,  ich steh einfach drauf!) und das Mekong Delta waren sehenswert und werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Schön ist auch, dass sich die gesamten Kosten dieses Ausflugs unter 200 € hielten, somit definitiv ein Studenten tauglicher Trip!!

Day 4 in Vietnam

05:26, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Da wir nicht genug vom busfahren bekommen können, so sieht man ja wenigstens was vom Land, haben wir für Sonntag, den 4. Tag direkt noch ne Tour gebucht. Diesmal sollte es ins Mekong Delta gehen.  

Also wieder um 7 Uhr aufstehen und fix gefrühstückt. Um halb 8 saß man abholbereit im Empfangsbereich des Hostels. Nach einer halben Stunde kam dann auch ein Guide, der suchte jedoch nach dem anderen Teil unserer Gruppe die eine andere Tour machen wollten. Nach einer viertel Stunde ist der Bus dann ohne diesen Teil abgefahren. Wie sich heraus gestellt hat haben sich unsere Gefährten einfach in einen anderen Bus gesetzt. Naja, juckt ja keinen. Nach einer weiteren halben Stunde und mehrfachen Anrufen kam dann jemand von unserem Reisebüro und informierte uns darüber, dass sie uns vergessen haben. Ach, kann ja mal passieren. Das schöne war, dass uns ein Taxi zur Verfügung gestellt wurde, dass den Bus einholen sollte. Der war aber schon fast ne Stunde weg. Also ich weiß ja nicht was die dem Fahrer gesagt haben, aber meine Herren, was ne Tour. Erstmal wieder durch den streng geordneten Verkehr. So langsam bekomme ich den Eindruck, dass eine Prämie gezahlt wird, wenn man es schafft mehr als drei andere Verkehrsteilnehmer von der Strasse abzudrängen. Naja, soll lange ich nicht der Abgedrängte bin. Richtig witzig wurde es dann auf der, naja, sagen wir Autobahn. Da man mehrere Flüsse auf der Strecke hat muss man auch über einigen Brücken. In Vietnam hat irgendein cleverer Typ beschlossen, die Auffahrt zur Brücke nicht plan zu gestalten, sondern erstmal ordentlich Steigung und dann direkt eben. Der Effekt sollte ja aus Holland und deren Drempels bekannt sein. Die Mädels im Kofferraum auf den Notsitzen haben nette Bekanntschaft mit dem Dach gemacht, mehrfach! Also ich fand es lustig! Der Fahrer auch, aber als er gesehen hat, dass es den Mädels echt weh getan hat, hat er sein französischen Discolieder aufgelegt, und schon waren die Mädels am grölen wie verrückt!! Dann war alles wieder gut!

Nach 1 Stunde mit dem Taxi durch Vietnam ballern haben wir den Bus dann endlich eingeholt. Der hatte nur noch Reserveplätze für uns frei, also wieder äußerst komfortables Reisen, Juchu. Diesmal aber nur zwei Stunden die ich natürlich verpennt habe. Auch wenn man sagen muss, dass die Fahrt einem einen recht interessanten Eindruck von dem Leben in Vietnam vermittelt. An den Strassen stehen fast überall Häuser, aber eben nur eine Reihe, dahinter findet man nur noch Reisfelder. Letztlich finde ich es gar nicht so schlecht, dass man so viel fahren muss, da bekommt man wenigstens noch etwas von dem wirklichen (sehr harten) Leben in Vietnam zu sehen. Auffällig ist nur wie viele Leute in den Hängematten liegen. Alle 5 Kilometer findet man ne Bar mit Hängematten die auch immer recht gut besucht sind, und zwar keine Touries. Die scheinen alles recht gemütlich angehen zu lassen. Die Wohnungen bestehen meistens aus einem Zimmer das für alles genutzt wird, manchmal noch mit einem Gewerbe dabei. Ist also alles recht eng und vor allem sehr dreckig. Nur hin und wieder sieht man ein echt nettes Häuschen zwischen den Baracken, wie auch immer die da hingekommen sind.

Im Mekong Delta angekommen hatten wir noch zwei Minuten um ein Liedchen zu singen, so nannte das unsere Führerin. Gemeint war der Gang zur Toilette für kleine Königstiger. Oh man, und das brachte die ständig, „Who wants to sing a song?“ (da sage ich nur „Rick James, bit..). Dann ging’s ab auf ein Boot und über den Mekong zu einem Lebensmittel- Markt auf dem Wasser. Da werden die Waren von Boot zu Boot gehandelt. Sieht ganz witzig aus, und die Leute leben gleichzeitig auf diesen Booten.

Dann geht’s weiter zu einem kleine Dorf ne Süßigkeiten -Produktion besichtigen und selbst in Aktion treten. So wie der Tim hier:

Und die Sachen sind auch noch lecker! Furchtbares Zeug!

Nachdem man sich mit Naturalien versorgt hat geht es dann wieder auf das Boot und quer über den Mekong. Da das Flüsschen doch recht breit sein kann bekommt man auch ne ordentliche Briese angereichert mit schmutzigem Wasser ins Gesicht geweht. Aber da man bei den Temperaturen für Erfrischungen jeder Art dankbar ist, stört es nicht so wirklich. Einfach nicht dran denken wo das Abwasser der kleinen Dörfer verschwindet.

 

Auf der anderen Seite angekommen erfüllt sich mein Wunsch auch mal in nen kleinen Fluss zu fahren um noch etwas mehr vom Dschungel zu sehen. Nach ca. 15 Minuten Flussaufwärts, oder eher Bach- aufwärts, also wenden kann unser Boot hier nicht mehr, legen wir dann mitten im Nichts an um in einem netten Restaurant (mit Hängematten!!) zu speisen. Eigentlich würde ich ja lieber direkt in den Dschungel watscheln um ein bissel meinem Erzeuger stolz zu machen und ordentlich auf die Brust zu klopfen während ich mich von Liane zu Liane schwinge. Während ich schon über verschiedenen Schwingtechniken nachdenke kommt aber ne Kampfansage unsere Führerin. 15 Minuten für das Essen, dann noch mal 15 Minuten zum umschauen und dann wieder aufs Boot, das Wasser haut nämlich einfach ab. Wusstet ihr, dass an zwei Tagen in der Woche das Wasser so weit zurückgeht, dass die Nebenflüsse des Mekong unpassierbar werden? Ich jetzt auch, weil nämlich, Überraschung, Sonntag genau so ein Tag war. Also vertilgen wir das Essen, ein Fisch für jeden Tisch und dazu ne Menge Grünzeug zum einrollen in Reispapier. Dann flux auf die Fahrräder geschwungen und auf geht’s. Noch bevor man das Grundstück des Restaurants verlassen hat steht die Führerin bereit um einem den Weg Richtung Boot zu Weisen. Nichts da, wenigstens noch kurz was sehen. Nach 200 Metern zückt der Tourist dann die Kamera und fotografiert vom Fahrradweg in die Tiefen des Dschungels zum Beweis, dass man zumindest ganz ganz nah daran war. Dann radelt man wie verrückt zurück und begibt sich zugigen Schrittes Richtung Boot. Während des Essens erzählen die Französinnen von einer Schlage direkt an dem Weg zum  Boot. Toll, da setzten die Jagtinstinkte direkt ein und auf dem Rückweg halten Tim und ich hungrig Ausschau. Nach einigen Metern haben wir sie auch gefunden, ich erspare mir jeden Kommentar darüber, wie ich eine Schlange im Dschungel gesehen habe weil, naja, seht selbst:

Nachdem wir uns dann an diesem gefährlichen Reptil mitten im Uhrwald vorbei geschlichen haben ging’s dann ab auf Boot. Der Wasserstand war bereits beunruhigend weit zurück gegangen und unser Kahn hatte auch ernsthafte Probleme vom Pier weg zu kommen. Erst als wir uns aufs Dach gesetzt  haben (kann mir jemand erklären wieso das geholfen haben soll?????) ging es dann nach einem erbitterten Kampf der Schraube mit dem Schlamm Bach- aufwärts Richtung nirgendwo. Mit einem fantastischen Blick vom Dach und einer leichten Brise  ging es dann bis zur nächsten Süßigkeiten Produktion. Hier wurde dann aber nicht mehr so wirklich viel genascht, der ersten Station sei’s gedankt. Exakt eine Minuten nachdem wir uns vom Dach des Bootes begeben haben kam auch ein Ausläufer des Taifuns über Nord- Vietnam zu uns und hat für 99,99 % Luftfeuchtigkeit gesorgt. Also wieder auf die normalen Plätze und auf Richtung Bus. Dort angekommen noch kurz über nen Markt schlendern und ab geht’s zum Yellow House Hostel. Kaum angekommen trifft man auch die andere Gruppe und man trifft sich später auf die zweite Mahlzeit. Nervig wird es, dass die Verkäufer von Büchern, Zigaretten und anderen Substanzen sogar in die Restaurants kommen um ihre Waren an Touries zu total überteuerten Preisen zu verticken. Aber es gibt ja immer einen Kellner der da gerne den Retter spielt und den oder die Händler vertreibt. Auch wenn ich glaube, dass die nen Vertrag haben. Kommt mir alles sehr verdächtig vor.

Den Abend lässt man dann im Garden of Eden bei dem ein oder anderen Bier für 50 Cent und ner Runde Billard ausklingen.

Day 3 in Vietnam

05:22, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Das Backpacker Viertel ist voll gestopft mit Reisebüros die sich auf Kurztrips spezialisiert haben. Wer sind wir, dass wir uns diesem Trend widersetzen würden. Also haben wir für den dritten Tag eine Ganztags Tour gebucht. Zunächst sollte es zum größten Tempel in Vietnam gehen, danach zu den Tunnels aus Kriegszeiten.

 

Also erstmal ungemütlich um 7 Uhr aufstehen und versuchen das Bad zu finden. Das ist in unserem Zimmer ja zum Glück nicht so schwierig. Kaum steigt man aus dem Bett, steht man schon drin. Sehr praktisch. Frisch gestärkt geht es dann nach dem Frühstück zum Bus. Dieser wird von unserer 11 köpfigen Gruppe auch haargenau ausgefüllt. Dann geht’s los. Unser Guide ist ein Veteran der uns die ganze Zeit mit Lebensweisheiten wie „Das wichtigste im Leben ist die Familie, nicht das Geld“ unterhält und hin und wieder andeutet welche schlimmen Erfahrungen er im Krieg gemacht hat. Wenn ich jetzt ein Amerikaner gewesen wäre, sagen wir mal so wie Max, dann hätte ich mir dezent Sorgen gemacht. Der hat ne ganze Zeit gekämpft und zwar in der Region wo es richtig eklig wurde. Aber zum Glück bin ich ja kein Ami, somit fühlte ich mich sicher, also abgesehen vom Verkehr und den Holperstrassen.

 

Ach ja, die Strassen. Sollte jemand einen Trip durch Vietnam einplanen, nehmt euch Zeit. Viel Zeit. Für 30 Kilometer braucht man ca. 1 Stunde, und zwar auch außerhalb der Stadt. Dafür ist man nach so einer Tour bestens gewappnet um es mit jeder Achterbahn der Welt aufzunehmen.

Nach 3 Stunden Fahrt erreichen wir endlich unser Ziel. Ich überspringe jetzt absichtlich die Stelle, an der sich ein chinesisches Ehepaar unsere Sitze unter den Nagel gerissen hat, während wir mal wieder eine Produktionsstätte für Souvenirs anschauen mussten. Das gehört in Vietnam auch dazu. Jede Tourie Reise hält an bestimmten Läden, die führen einen eben durch die Produktion, und  dann bitte auch brav kaufen. Auf jeden Fall musste ich mich dann auf die Rückbank falten, Beinfreiheit ist hier für Menschen über 1,70 m ein Fremdwort. Diese Chinesen haben mit ihrem Leben gespielt!!!!! Auf der Strecke so eingeklemmt zu sein, dass macht einen echt fuchsig. Wollte mir schon ein paar Tipps bezüglich Folter von unserem Guide holen. Davon habe ich dann aber abgesehen, wieso weiß ich auch nicht.

Ja also, der Tempel. Wie gesagt 3 Stunden Fahrt. Als wir unser Ziel dann erreicht haben gab’s Freigang für 45 Minuten. Na das lohnt sich richtig. Der Tempel war groß und bunt.

Da waren Leute drin, die Zeremonie war nicht so spannend, keine Opfer kein gar nichts. Irgendwie kam ich mir ziemlich dämlich dabei vor die Gläubigen bei ihrer Feier zu begaffen. Finde ich irgendwie nicht so wirklich angebracht. Also wieder in den Bus und Rückfahrt. Kurzer Stop zum Futtern. Das Essen war ok, aber das Klo zu finden war nen Abenteuer. Die Schilder schicken einen durch verschiedene Wohnzimmer fremder Leute bis man sein Ziel findet. Man sollte also schon losgehen bevor man muss, sonst könnte es knappt werden.

Nach einer weiteren Stunde hinter meinem eigentlichen Platz eingeklemmt kam wir dann endlich an das eigentliche Ziel, die Tunnels. Nach einem kurzen Propaganda Filmchen ging’s dann auf durch den Dschungel für Touries, also mit Wegen. Auf dem Weg bekamen wir noch eine fachmännische Einweisung in verschiedenen Fallen für die Amis. Fiese Dinger das, und der Guide hatte eine einfache Methode, make picture and then forget! Terrible, terrible! Und damit hatte er recht, manches davon muss höllisch weh getan haben.

 

Danach kamen wir endlich zu den Tunnels. Bevor es aber Untertage ging konnten schießwütige Amerikaner und ich mal echte Waffen ballern. Ich habe mich für die AK47 entschieden. Bevor ich zum Schießstand gegangen bin war ich ja noch traurig, dass die Kugeln so teurer waren. Daher hatte ich nur fünf. Aber meine Herrn, was machen die Dinger einen Lärm!!! Das fetzt einem ja das Trommelfell weg, und ich hatte Gehörschutz! Die Jungs vom Schießstand hat das gar nicht gejuckt, ohne Schutz!!!

Naja, ich muss sagen, ich bin schlecht! Aber schießen ist auch keine Erfahrung die man unbedingt machen muss. Der größte Spass war der Chinese der nach mir die AK47 abgefeuert hat. Der hatte etwas mit dem Rückstoß zu kämpfen und hat sich wohl die Schulter etwas verknackst. Auf jeden Fall musste Frauchen erstmal durchkneten.

Dann ging es endlich in den Tunnel. 100 Meter gebügt gehen war so die Ansage vom Guide, könnte aber auch etwas enger werden. Er selbst wollte da nicht mehr herein, das letzte mal als er das versucht hat, hat er seine toten Freunde gesehen. Ok, mal sehen wen man da so trifft.  Alle aus unserer Gruppe haben sich erst gar nicht herein getraut, aber so nüsch, ich fahre doch nicht 6 Stunden durch Vietnam um dann zu kneifen. Also auf geht’s. Max vorne weg, soll’s doch den Amis zuerst erwischen. Dahinter dann ich dicht gefolgt von Thomas und Tim. Zunächst kann man auf Händen und Füßen recht Affen-like vorankommen, wobei der Schweiß auf Grund der stickigen Luft nicht lange auf sich warten lässt. Nach den ersten 10 Metern wird’s dann lustig, der Gang wir noch niedriger und vor allem schmaler! Juchu, ab auf alle Viere und weiter geht’s.

Lustig ist auch die Dunkelheit, ist halt nen Tunnel, und Lampen sind so alle 10 Meter angebracht. Aber das Tunnelchen ist recht kurvig. Gut, macht ja Spass. Hin und wieder muss man dann durch kleine Löcher nach obern bzw. nach unten schlüpfen um weiter zu kommen. Nach 50 Metern ist man nass geschwitzt und wartet auf den Ausgang. Ha, wir Träumer. Erstmal wird der Gang jetzt wichtig eng. Also auf den Knien seitlich durchschieben und weiter geht’s. Kurz nach dieser Engstelle kommt man dann wieder nach oben. Was ein Spass!

Hier seht ihr Thomas wie er sich aus dem Tunnel kämpft.

Dafür hat sich die Fahrt ja mal gelohnt! Also ich kann es echt nur weiterempfehlen. Und es gibt echt schöne dunkele Ecken zum verstecken und fremde Leute erschrecken falls man daran Spass hat. Aber so was würde ja niemand machen den ich kenne, stimmt’s? ;-)

So, durchnässt geht es wieder durch den Dschungel zum Bus und zurück nach Saigon.

Abends geht’s dann wieder auf die Rolle. Diesmal aber ohne Moped Rennen oder dergleichen!



Day 2 in Vietnam

05:00, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Nach einer ordentlichen Portion Schlaf und der Flutung des Badeeckchens, ein Bad ist das ja nicht wirklich, haben Tim und ich uns dann mal nach unten zum Frühstück begeben.

Ich muss zugeben, dass ich mir vielleicht ein bis zwei Gedanken darüber gemacht habe, welche Lebensformen uns da jetzt zu Frühstück serviert würden. Aber ich habe mir ganz umsonst (fast keine) Gedanken gemacht. Das Frühstück bestand aus Baguette, Marmelade, Kaffee und Ei in verschiedenen Variationen.

Frisch gestärkt haben wir uns dann auf den Weg gemacht Saigon zu erkunden. Frei Schnautze ging’s dann mal die Strasse runter und dann wussten wir auch schon nicht mehr weiter. Auf diesen ersten 50 Metern wurden wir geschätzte 10 mal gefragt: „Hey mai Frend, wer you wanna go? Cheap Cheap!!!“ Das haben wir natürlich freundlich abgelehnt.

 

Nachdem man dann heraus gefunden hatte in welcher Richtung der größte Markt Saigons liegt hat man seinen ganzen Mut zusammengenommen um die stark überfüllten Strasse zu überqueren. Es gibt zwar Ampeln, die dienen aber eher dekorativen Zwecken und werden von den heimischen Rollerfahrern ohne schlechtes Gewissen ignoriert.  Da hilft nur eins, einfach losgehen, deutliche machen, dass man nicht vor hat anzuhalten, und böse schauen. Des Weiteren sollte man sich auf ein ziemliches Hupkonzert einstellen sobald man ohne Pferdestärken wagt die Strasse zu betreten.

Für Adrenalinjunkies, einfach mal Nachts über einen der zentralen Kreisverkehre watscheln!!! Den Spass habe ich mir nicht gegeben. Mir reichte es das Spektakel von Außen zu betrachten und kleine Diskussionen von Moped zu Moped untermalt mit Faust schütteln und vietnamesischen Flüchen schmunzelnd zu verfolgen.  

Hier nun die Anleitung für noch mehr Spass, oder auch Stress: Man gehe ins Zentrum von Ho Chi Minh City, überquere dabei möglichst viele Strassen, nach belieben auch zwei bis dreimal falls man den Weg nicht findet. Man suche den größten Markt, und finde den Eingang, auch ein Spass. Kurzes dehnen gefolgt vom kurzen lockern aller Muskeln die man zur legalen Selbstverteidigung nutzen kann. Letzte Überprüfung der Ausrüstung. Ok, dann mal rein in den Markt, dieser ist in einem riesigen Gebäude und ist gefüllt mit kleinen Ständen. Man kann über die breiten Wege gehen, dass ist die Weichei Methode, lustig wird’s in den kleinen „Gassen“. Da sind dann lauter Klamottenstände. Da als Tourie durch zu kommen ist schon was für Könner. Die Händelrinnen sind sehr engagiert und zerren dich zu ihren Ständen. Zugegeben, nicht alle, aber einige belassen es eben nicht nur beim antippen, und auch das nervt schon, wenn man zwischen 20 Ständen durch will. Für die ganz hart gesottenen, zieht euch ein Billabong T-shirt, echt oder Kopie ist noppes,  an und versucht da dadurch zu kommen. Was ein Spass! „Yo want Billabong? What do yo want? I have it fo you, no poblem!“ Und ich habe es überlebt!!!! Richtig wild wurde es bei Thomas, aber dazu später.

 

Im Anschluss an dieses Abenteuer wieder ab auf die Strassen, noch nen Adrenalin Kick holen. Diesmal Richtung War Museum. Dort angekommen steht man vor verschlossener Tür, was einem auch direkt mal von 5 Fahrrad-Rikscha Fahrern erneut gesagt wird. Diese Unterstützung verwirrt dann aber nur, somit verschwendet man noch mal 5 Minuten darauf, zu verstehen was die Jungs nun wollen. Aha, sie haben ne Alternative für uns, schöner Tempel, nicht weit weg, aber zu weit zu Fuß (Überraschung!!) aber mit der Rikscha nur ein paar Minuten. Touries wie wir sind lassen wir uns auch das natürlich nicht entgehen. Also aufgesessen und ab geht’s.

Ich hatte meine Rikscha für mich alleine, somit konnte ich mich ganz entspannt zurücklehnen und…Also, entspannt ist jetzt vielleicht das falsche Wort, sagen wir lieber gespannt. Insbesondere die Frage, wie mein Fahrer es mit seiner Rikscha und vor allem mit mir drin über diese große Kreuzung schaffen will. Ich mein die Kreuzung stört mich ja auch nicht, aber wieso muss er über die rote Ampel auf die Autos und Roller zuhalten?? Wo ist der Sinn? Tourie schocken, ok, kann ich verstehen, würde ich ja auch machen. Es hat ja auch immer irgendwie geklappt, auch wenn der ein oder andere Roller für meinen Geschmack etwas zu nah an meine Füßen vorbei gefahren ist.

Hier ein Foto zur Illustration der Verkehrssituation:

Der Tempel war dann ganz nett. Da gab’s ne menge Schildkröten. Die konnte man für ein bissel Geld vor dem Tempel kaufen und die sollen dann einem selbst und der Familie Glück bringen. Nein, ich habe keine gekauft. Ja ich bin mir bewusst über mögliche Konsequenzen. Nein ich fahre nicht zurück. So weiter im Text. Anschließend wieder in die Rikscha und zurück. Nach 10 Minuten fahrt wurde ich dann doch neugierig wo der mich hinbringt?? Ich wurde jedoch von dem startenden Unwetter davon abgehalten Fragen zu stellen. Erstmal unter nen Baum und Kutscher den Wagen präparieren lassen.

 

Einigermaßen geschützt ging es dann weiter. Einigermaßen ist jedoch auch wieder übertrieben, sagen wir mehr schlecht als recht. Aber so eine feuchte Erfrischung ist ja auch mal was.

Letztlich war ich dann klitsche nass als wir an einem Markt heraus gelassen wurden.

Hier haben wir uns was zum Beißen gesucht. Spring rolls und anderes Fleisch, lecker aber nicht immer definierbar. Dazu gibst in Vietnam Reisnudeln, kalte Reisnudeln. Nicht so lecker, aber passt. Anschließend wieder in die Rikscha und durch den Regen zum War Museum. 3 Stunden für 5 €. Tourristen - Preise, Einheimische zahlen die Hälfte habe ich später erfahren. So ist das in Vietnam. Abzocken wo es nur geht!!!

Das War Museum kann ich nur empfehlen. Sehr interessant, wenn auch etwas bedrückend. Insbesondere einige Bilder sind recht heftig. Neutral ist die Ausstellung nicht, aber das war ja zu erwarten. Nach dem Museum wollten wir noch fix zur Kathedrale.

Kurz davor muss man dann noch mal über eine richtig überfüllte Strasse,

 und während ich mich da so durchschlängele sehe ich andere HKBU Studenten auf der anderen Seite. Gemeinsam wird dann gefeiert das man es über die Strasse geschafft hat und man tauscht sich über die  verschiedenen Tourristen Tätigkeiten dieses Tages aus. Dann trennen sich wieder unsere Wege und es geht Richtung Hostel mit einem kurzen Zwischenstop in einem Kaffee.

 

Abends ging es dann wieder auf die Rolle. Ich verschone euch jetzt mit den Details, aber das Partybild entspricht dem In HK Central. Ihr wisst ja was ich davon halte.

Zum Abschluss des Tages waren wir dann noch ganz mutig. Anstatt das Taxi zurück zu nehmen (der Preis für die Rückfahrt hatte sich in den letzten 2 Stunden verdoppelt!!!) springen wir auf die Rücksitze verschiedener Mopeds. Also nüchtern hätte ich mich das nicht getraut, aber voller Optimismus ohne Helm, trägt ja keiner hier, ab auf die Strassen Vietnams. Diese sind zwar recht leer, aber man weiß sich auch da zu helfen. Einfach mal ein Rennen starten und schauen wessen Taxi-Roller schneller ist. Meiner war’s nicht, aber Tims Fahrerin war ja auch über 18 und verrückt. Der hatte glaube ich nicht so den Spass an der Fahrt. War ja auch etwas schnell ohne Schutzkleidung!!! Auf jeden Fall haben es alle ohne Schaden überlebt. Witzig wurde es dann bei der Bezahlung.

Plötzlich konnten sich alle Fahrer nicht mehr an die Vereinbarung über 5000 Dong pP erinnern und verlangten den doppelten Preis. Wie gesagt, Abzocken ist hier ne Ehrensache. Die versuchen einem dann mit wegfahren zu drohen, auch wenn ich den Sinn dieses Druckmittels immer noch nicht verstanden habe. Na egal, ich habe meinem Fahrer die 5000 in die Hand gedrückt und er hat sich dann mit ( ich denke mal) freundlichen Worten und nem netten Faustwinken verabschiedet. Wieder war es Tim den es schlimmer erwischte. Seine Fahrerin erhöhte den Preis auf realistische 50000 Dong. Ne Null mehr oder weniger, wen juckst. Problem an der Sache war, dass Tim auch nur einen 50000 Dong Schein hatte. Nach einer 5 minütigen Verhandlung hat er dann 30000 zurückbekommen. Somit hat er 1 € gezahlt. Ist nicht viel und tut auch keinem Weh, aber aus Prinzip regt es einen auf. Deshalb haben wir ab dann ganz genau nachgeschaut was wir wo zahlen und dann die Hälfte des Preises verlangt. Und das funzt mit etwas Übung.



Day 1 in Vietnam

04:45, 7.11.2006 .. Geschrieben in Vietnam .. 0 Kommentare .. Link

Wir schreiben den 28. September 2006, 20:10 Uhr, HK Airport: Dunkelheit, hohe Luftfeuchtigkeit, die Frisur sitzt nicht, aber ist ja auch egal, weil es geht nach VIETNAM!!!!!

Nach ca. 5 intensiven Untersuchungen (United Airlines halt) des Gepäcks als auch des eigenen Körpers, (zum Glück nur oberflächig, wobei der Ami sich schon sorgen gemacht hatte, dass er mit in die Kabine zu dem Typen mit den Latex-Handschuhen muss) haben wir es dann in nur 1 ½ Stunden vom Eingang bis zum Flugzeug geschafft.

Der daraufhin folgende Flug wurde genutzt um ein Nickerchen zu machen oder auch ein bissel Wodka zu tanken. Letzteres trifft dann nicht auf mich zu, denn ich habe mir den Appetit für die nächsten zehn Jahre durch Miller Lite versaut. Was ne Plörre, die Amis haben echt keine Ahnung von Bier!!!! Die Stümper! Ja ich weiß selber schuld, wie komme ich auch auf die Idee das Bier zu probieren. Tja, man lehrt halt nie dazu.

Spannend war die Landung. Zunächst lief alles recht normal, als wir dann aufsetzten wurde die Maschine dezent nach links versetzt und schlingerte leicht herum. Jut, da freut man sich dann richtig aussteigen zu dürfen. Nach kurzer Immigrationsphase hat man sich erstmal mit der heimischen Währung namens Dong eingedeckt. Ha, da wird man doch mal ratz fatz zum Millionär, denn 20000 Dong = 1 €.

Die Freunde über den plötzlichen Reichtum wird dann recht schnell durch die Taxipreise geschmälert, 500000 Dong pP. Na egal, erstmal zum Hostel in der Backpacker Area. Die erste Fahrt durch Saigon, alias Ho Chi Minh City, treibt einem dann doch recht schnell den Schweiß auf die Stirn, denn Verkehrsregel gibst hier nicht. Oh, dass ist jetzt nicht ganz richtig muss ich zugeben. Grundsätzlich gilt, wer am meisten hupen kann und nicht bremst hat recht. Auch ne Art den Verkehr zu regeln. Da ist man schon ganz froh, dass man in einem der wenigen Autos auf Saigons Strassen sitzt und nicht wie 90% der Verkehrsteilnehmer auf nem Roller. Diese interessante Fahrt endete dann in einer nicht minder interessanten Gegend die von internationalen Touries und Bars dominiert wird, die Backpacker Area. Schön und gut, aber wo bitte ist unser Hotel???

Kaum hat man diesen Gedanken gefasst, schon sieht man wie zwei der französischen Mädels einem Mann in eine dunkele Gasse folgen. Also flucks hinterher, nicht das die geklaut werden. Wie sich herausstellt hat der gute Mann uns aber wirklich nur helfen wollen, und er kann ja auch nichts dafür, dass wir das Hostel in der dreckigen kleinen Gasse um die Ecke gemietet haben. Hier seht ihr Tim in besagter Hotelzufahrt:

Zum Glück hat das innere des Hostels nur wenig gemeinsam mit der Gasse, und so sind wir 5, die wir ein Zimmer bekommen haben, recht zufrieden mit unserer Wahl. Die Zimmer sind größer als in HK, es gib warmes Wasser, Kabel TV und ein eigenes Bad. Jenes beschränkt sich zwar auf 3 qm, so dass alles nass wird wenn man versucht sich unter der 1,50 m hohen Dusche vom Stadtdreck zu befreien. Alles in allem war es jedoch eine wirklich gute Wahl, und 5 € pro Nacht inklusive Frühstück sind mehr als fair.

Hier nochmal der Tim, diesmal in unserer Suite:

Ach so, der Name des Hostels lautet Yellow House Hotel. Jetzt fragt mich ja nicht wieso, die Gasse und das Haus waren alles andere als gelb, aber der Phantasie sind ja keine Grenzen gesetzt, insbesondere bei dem Drogen Angebot das einem alle 15 Minuten unterbreitet wird.  Aber das ist ein anderes Thema.

Man will ja keine Zeit verschwenden, also geht’s direkt in die Bar auf der Ecke. Da genießt man dann das warme Wetter und ein kühles vietnamesisches Bier. Dazu gibst dann Frühlingsrollen die mehr als nur gut schmecken, insbesondere nach dem herrlichen Menü im Flugzeug. Zur Abwechslung kommen alles fünf Minuten kleine Kinder im Alte zwischen 3-10 Jahren an deinen Tisch und wollen dir Kaugummis oder Zigaretten verkaufen. Mami sitzt ganz unauffällig am Straßenrand und beobachtet. Beim ersten Mal findet man die kleinen noch süß, aber bei dem zehnten Kind geht es einem schon auf den Geist. Aber die kleinen Haben ja keine Wahl, Mutti wird recht grob wenn nichts verkauft wird.

Nach einer halben Stunde beschleißt man das Lokal zu wechseln, das Bier ist ja auch recht teuer, 0,80 €. Nach einigen Metern trifft man dann den Rest der Truppe und man quartiert sich in einer kleine schäbigen Bar am Straßenrand ein, die mit 13 Leuten schon recht überfüllt ist. Hier ist das Bier dann für 0,50 € zu erwerben, was ja eher den Studies entspricht. Hier endet dann auch der Abend und man genießt den Abend auf den herrlich weichen Betten.

 



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