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Holländische Auktionen

Geschrieben am 24.05.2010 um 18:25

Auktionen gewinnt immer der höchste, beziehungsweise letzte Bieter. Dies erwartet man jedenfalls bei Standard Auktionen, die in Großbritannien, Amerika, Asien und in anderen Teilen der Welt geführt werden. Die holländische Auktion unterscheidet sich jedoch von den übrigen.

In der holländischen Auktion gewinnt derjenige, der das niedrigste Gebot abgegeben hat.

Für das weitere Verständnis ist es sinnvoll zu allererst die englische Standardauktion kennen zu lernen. In der englischen Auktion kann der Auktionator ein privater Händler der Regierung sein.

Dies können Güter sein, die gefunden worden sind und nicht von irgendjemanden zurückgefordert worden. Nach einer gewissen Zeit werden diese Güter zur Versteigerung freigegeben um wieder Platz für Neue zu schaffen. Das Auktionsdatum wird veröffentlicht, so dass sich die Käufer zu der Auktion treffen können. Der Versteigerer erwartet dann die Gebote von den Käufern und schließt die Auktion mit dem letzten Gebot. Derjenige der das letzte Gebot abgegeben hat, darf das ersteigerte Gut mit nach Hause nehmen.

In holländischen Auktionen findet sich der Auktionator in ähnlichen Umständen wieder. Die Güter, die schon längere Zeit auf dem Lager sind, werden bei der Auktion zum Verkauf freigegeben. Auch hierbei wird die Auktion, bzw. die Auktionen vorher bekannt gegeben.

Bei der Auktionseröffnung schätzt der Händler den höchsten verfügbaren Preis für die Ware. Die Käufer können nun die Gebote platzieren. Schlussendlich gewinnt derjenige, der das niedrigste Gebot abgegeben hat.

Ein Unterschied zwischen der englischen und holländischen Auktion ist, dass bei der englischen Auktion es nur einen Gewinner gibt, wobei es bei der holländischen Auktion mehr als einen Gewinner geben kann.

Ein praktisches Beispiel wäre, wenn ein Käufer zwei Gebote auf zwei Artikel setzt, die ca. € 100 Wert sind. Der nächste Käufer setzt vier Gebote bei € 110. Das zweite Gebot würde viermal bei €100 gewinnen und der erste Käufer würde ein Teil für € 100 ersteigern. Durch die soziale Gerechtigkeit haben alle das Recht, die Produkte zu gewinnen.

 

In beiden Auktionen hat man die Möglichkeit bei einer Centauktion teilzunehmen. Dies verlangt, dass der Nutzer erst einmal kleine Gebühren bezahlt, um bei dem Bietprozess dabei zu sein. Diese Gebühr ist nicht erstattbar und es garantiert dir keinen Gewinn.

 

Eine andere gute Möglichkeit an ein Schnäppchen zu gelangen ist die Lokale Auktion auf einer Onlineseite. Sie richtet sich an das Publikum einer meist geographisch begrenzten Gegend. So gibt es zum Beispiel Auktionen / Onlineauktionen, die nur in Deutschland laufen und Bieter aus anderen Ländern ausgeschlossen werden.

 


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