Mal was Neues

Das Ende des Kriegs gegen den Terror

19.10.2009, 11:39 - Geschrieben in Alltagsgeschichten - 1 Kommentare -

Anfang 2002 wurde der Journalist und ehemalige Stanford-Student Daniel Pearl in Pakistan von islamistischen Terroristen entführt und kurz darauf ermordet. Kurz nach seinem Tod wurde die Daniel Pearl Foundation gegründet, eine Stiftung zur Förderung des interkulturellen Verstehens. Eine der regelmäßigen Veranstaltungen durch die Stiftung ist die Daniel Pearl Memorial Lecture. Der diesjährige Redner war am Sonntag der US-Senator Joseph Lieberman zum Thema "Das Ende des Kriegs gegen den Terror". Dabei ging es nicht darum, den Krieg gegen den Terror für beendet zu erklären. Ein solch bedeutendes Ereignis würde auch wohl kaum von einem US-Senator in einem Stanford-Hörsaal verkündet werden. Das Ende von Kriegen zu verkünden, ist ja eher die Aufgabe der US-Präsidenten, auch wenn das manchmal etwas voreilig geschieht. Es ging vielmehr darum, wie der Krieg gegen den Terror zu einem guten Ende kommen kann. Als Hauptpunkt nannte Lieberman dabei, den Terroristen die Unterstützung in ihren Heimatländern zu entziehen. Ebenso wichtig sei, dass die gemäßigten Muslime sich gegen den islamistischen Terror aussprechen und so klar wird, dass die muslimische Religion nichts mit dem Terror zu tun hat.
Auch wenn Lieberman optimistisch war, dass der Kampf gegen den Terror letztendlich gewonnen werden wird, ist es noch ein langer Weg bis dahin, da noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist. Und diese spielt eine wesentlich wichtigere Rolle als der militärische Kampf gegen die Terroristen.

Insgesamt kamen mir kritische Worte zu der US-Strategie in den vergangenen Jahren zu kurz. Wenn diese überhaupt angesprochen wurde, wurden nur Erfolge genannt, Rück- und Fehlschläge hingegen wurden gar nicht erwähnt. Aber der Vortrag sollte ja schließlich auch ein Beitrag zur Völkerverständigung sein. Und daher war die Rede wohl dem Anlass angemessen.

US-Strategie

21.10.2009, 10:05 .. Geschrieben von MaG
Wären US-Strategen vor einigen Jahrzehnten etwas weitsichtiger gewesen, hätten sie nicht den heutigen islamistischen Terroristen die ideologische Grundlage geliefert. Insofern ist es verständlich, wenn man sich mit Kritik zurückhält - das wäre sonst eine Art bankrotterklärung... Bleibt also nur die (unberechtigte) Hoffnung, das aus Fehlern gelernt wird!

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