Mal was Neues

Toby gegen die Biber

10.10.2009, 11:14 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 0 Kommentare -

Das ist jetzt nicht der Titel eines Kinderbuchs, sondern die Ankündigung des heutigen Football-Spiels. Toby ist dabei der spätestens seit letzter Woche blogweit bekannte Running Back des Stanford-Teams und die Biber heißen auf englisch Beaver und sind das Team der Oregon State University. Und da uns der Weg nach Oregon etwas zu weit war, waren ein paar Kollegen und ich stattdessen im Old Pro, einer Sports Bar in Palo Alto. Und wie es sich fuer einer ordentliche Sports Bar gehört, lief dort nicht nur das Stanford-Spiel, sondern auf den zahlreichen Fernsehern mindestens fünf verschiedene Spiele. Aber damit man sich schon vor Übertragungsbeginn einen Platz vor dem richtigen Fernseher sichern kann, hingen Zettel mit den jeweiligen Paarungen an den Fernseher; und bei OSU-Stanford hieß die Ankündigung eben "Toby Gerhart vs. Beavers".
Das Spiel war eigentlich schon zur Halbzeit entschieden. In den ersten beiden Vierteln ging für Stanford nämlich so ziemlich alles schief, was ging. Und so stand es zur Pause 7:31. Der Endstand von 28:38 klingt zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber ich hatte nie den Eindruck, dass Stanford noch mal eine Chance auf ein Comeback gehabt hätte. Zwei meiner Kollegen haben sich sogar schon in bzw. sogar vor der Halbzeit wieder verabschiedet, damit sie das Elend nicht weiter mit ansehen müssen.
Was mir bei meinen beiden Stadionbesuchen überhaupt nicht aufgefallen ist, sind die vielen Pausen während eines Football-Spiels. Im Fernsehen kommt zumindest andauernd Werbung. Aber im Old Pro ist das kein größeres Problem. Sobald man den Kopf ein bisschen nach links oder rechts dreht, kann man auf einem der anderen Fernseher ein anderes Spiel verfolgen. Und auf irgendeinem Fernseher wird immer gespielt.




Elf Stunden sind beinahe zu viel

10.10.2009, 10:53 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 0 Kommentare -

Elf Stunden ist nämlich der Zeitunterschied zwischen der amerikanischen Pazifikküste und Moskau, wo es ja heute zum entscheidenden Qualifikationsspiel für die Fußball-WM im nächsten Jahr gekommen ist. Somit war für mich der Anstoß um 8 Uhr morgens. Es ist zwar ein kleiner Fortschritt gegenüber den Bundesligaspielen, aber für einen Samstag immer noch sehr früh. Bei solchen Zeiten ist es ja nicht mal unter der Woche sicher, dass ich es schon aus dem Bett geschafft habe. Aber obwohl ich mir keinen Wecker gestellt hatte, habe ich nur die ersten knapp 20 Minuten verpasst. Und da sind die fünf Minuten schon mit eingerechnet, die ich mit der Suche nach einem brauchbaren Live-Stream verbracht habe, bis ich schließlich eine Übertragung mit italienischem Kommentar gefunden habe. Aber ob es dann italienisch, arabisch oder chinesisch ist, macht auch nicht viel aus. Dass sich das deutsche Abwehrverhalten gelegentlich am besten mit dem Wort "confusione" ließ und die deutsche Taktik zunächst ein "quattro-cinque-uno" (klingt irgendwie nach einem winzigen Fiat) und später ein "quattro-quattro-uno" war, hätte ich auch noch selber herausgefunden. Und an die Misshandlung deutsche Nachnamen bei der Aussprache habe ich mich inzwischen auch schon gewöhnt. Dazu brauche ich keinen italienischen Fußball-Kommentator ("Sweinesteiger"); da reichen die Kollegen an der Uni vollkommen.
Über das Spiel sage ich lieber nichts. Solange das richtige Team unverdient gewinnt, will ich nicht meckern. Und so muss ich mich am Mittwoch wenigstens nicht entscheiden, ob das Spiel gegen Finnland oder die Arbeit wichtiger ist.




Toooby! Toooby! Toooby!

4.10.2009, 02:00 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 0 Kommentare -

So, seit gestern hat auch die UCLA die erste Saison-Niederlage auf dem Konto. Und wer ist daran "schuld"? Richtig: Stanford! Und ich war live im Stadion dabei. UCLA ging zwar zunächst durch ein Field Goal in Führung, hatte danach aber aufgrund einer sehr starken Stanford-Defense nicht mehr viel zu melden. Und in der Stanford-Offense gibt es ja Toby Gerhart. Letzte Woche im Spiel gegen Washington hatte er noch mir 200 erlaufenen Yards eine persönliche Karriere-Bestmarke aufgestellt; dieses Spiel waren es drei Touchdowns. Auch wenn das knapp an der persönlichen Bestleistung vorbei war, hat es für eine deutliche 24:6-Führung am Ende des dritten Viertels gereicht. Im letzten Viertel wurde es nach einem schnellen Touchdown für UCLA und einem erfolglosen Angriffsversuch von Stanford nochmal spannender, als es sich die meisten im Stadion es gewünscht haben. Aber da die Defense weiterhin sehr gut funktionierte, kam UCLA nur noch zu einem weiteren Field Goal, so dass es am Ende ein verdienter 24:16-Sieg für Stanford war.
Die Stimmung im Stadion war dieses Mal noch besser als letzte Woche. Dass in der Stanford-Fankurve gute Stimmung war, versteht sich ja von selbst. Aber auch die UCLA hatte ihre Marching Band dabei, die fast das ganze Spiel lang gespielt hat. Und auch deren Halbzeit-Show war durchaus sehenswert. Einen kurzen Film mit Blick auf die UCLA-Fans gibt es hier.
Wie versprochen habe ich dieses Mal auch Bilder vom Spiel gemacht. Allerdings muss das Hochladen noch etwas warten, da ich erst mehr Speicherplatz brauche; im Laufe der Woche sollte das aber klappen. Sobald es was vom Football zu sehen gibt, sage ich Bescheid.
Die nächsten beiden Spiele für Stanford sind auswärts. Aber da ich nach nur zwei Spielen bereits zum Football-Fan geworden bin, muss ich mal schauen, wo ich das Spiel sehen kann. Irgendeine Kneipe in Palo Alto wird sich schon finden, wo das Spiel übertragen wird.




Make some noise!

27.09.2009, 12:55 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 2 Kommentare -

Gestern habe ich einen weiteren Schritt dahin unternommen, alle großen US-Sportarten mindestens einmal live zu sehen: ich war zusammen mit zwei Kollegen beim Football und habe mir das Spiel Stanford - Washington angesehen. Also bevor jetzt irgendwelche Missverständnisse entstehen: ich meine den Sport, der größtenteils nicht mit dem Fuß und schon gar nicht mit einem Ball gespielt wird. Dabei sind wir mal wieder in einen der Vorteile des Studentenstatus gekommen. Anstelle einer Eintrittskarte brauchten wir nämlich nur unsere Stanford-ID-Card und schon waren wir im Stadion.
Und das Spiel ging gleich gut los; schon nach 10 Sekunden gab es den ersten Touchdown für Stanford und es stand 7:0. Danach ging es dann aber etwas ruhiger weiter. Erst kurz vor Ende des ersten Viertels kam Washington zum Ausgleich; beim richtigen Fußball hätte man da wohl von einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung gesprochen. Doch beinahe im Gegenzug erzielte Stanford einen weiteren Touchdown. Nach einem Field Goal für Stanford zu Beginn des zweiten Viertels schaffte Washington nochmals einen Touchdown (Stellungsfehler in der Abwehr), aber danach beherrschte Stanford das Spiel und ließ keine weiteren Punkte mehr zu, so dass es am Ende 34:14 für Stanford stand (bevor jetzt jemand verzweifelt nachrechnet, wie der beschriebene Spielverlauf zu dem Ergebnis passt: Ich habe zwei Touchdowns und ein Field Goal unterschlagen).
Im Vergleich zum Baseball-Spiel vor ein paar Wochen war dieses Mal wesentlich mehr Stimmung im Stadion. Zum einen wurde das Publikum ständig aufgefordert, das Team lautstark zu unterstützen. Die Sitzbänke im Stadion eignen sich übrigens hervorragend als Trommeln und erzeugen wirklich einen ohrenbetäubenden Lärm. Zum anderen gibt es auch noch die Marching Band. Allerdings marschiert die Band nicht wirklich viel, sondern steht die meiste Zeit in ihrer Ecke des Stadions und macht dort Musik. Ein kurzes Video der Stanford Marching Band gibt es hier. Und nur so zur Info: als beste Marching Band des Landes gilt die Band der Ohio State University. Warum? Darum!
Bis zum Saisonende hat Stanford noch fünf Heimspiele. Und wenn ich da schon kostenlos hin kann, werde ich mir sicherlich noch das eine oder andere davon anschauen. Wenn ich dann mal daran denke, einen Foto mitzunehmen, gibt es vielleicht auch mal ein paar Bilder vom Football.




Uni-Sport

16.09.2009, 11:24 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 0 Kommentare -

Heute habe ich eine neues, typisch amerikanisches Ballspiel kennen gelernt und auch gleich gespielt - Four Square. Und obwohl das Spiel wohl hauptsächlich auf den Pausenhöfen der amerikanischen Grundschulen gespielt wird, hatten wir heute dabei mit der Arbeitsgruppe richtig Spaß.
Aber fangen wir mal am Anfang an: Eine Kollegin hat heute ihre Dissertation eingereicht und damit die letzte Hürde auf dem Weg zum Doktortitel genommen. Und damit die kleine anschließende Feier nicht nur auf das übliche Biertrinken hinausläuft, hat sie halt dann die ganze Arbeitsgruppe zum Four Square-Spielen gefreiwilligt. So wurde dann ein Spielfeld auf den Weg vor dem Gebäude gemalt und los gings. Aber da das Spiel hauptsächlich im Grundschulalter gespielt wird, liegt die aktive Zeit der Arbeitsgruppenmitglieder schon einige Zeit zurück. Und daher waren die Erinnerungen an die exakten Regeln nicht mehr wirklich vorhanden und vermutlich wurde auch an den verschiedenen Schulen nach unterschiedlichen Regeln gespielt (die "offiziellen Regeln gibt es z.B. hier zu lesen). Zunächst haben wir die Regeln bei nahezu jedem Ballwechsel neu ausdiskutiert und mehrmals komplett geändert. Später wurde dann ein Schiedsrichter ernannt, auf den nach jedem Ballwechsel und damit verbundenen Entscheidung geschimpft wurde. Ich vermute mal, wenn die einsetzende Dunkelheit nicht irgendwann ein sinnvolles Spiel unmöglich gemacht hätte, würden wir vermutlich immer noch spielen. So waren es "nur" ca. zwei Stunden. 

 




Gar nicht mal so langweilig

18.08.2009, 09:40 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 0 Kommentare -

Gestern waren wir mit dem Großteil der Arbeitsgruppe beim Baseball. Ein Kollege ist großer Fan der New York Yankees und da die gestern gegen die Oakland Athletics gespielt haben, wurden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: er bekam die Yankees mal wieder live zu sehen und es gab einen Arbeitsgruppen-Ausflug.
Da sich vorher meine Baseball-Kenntnisse auf "
Die Indianer von Cleveland" und die Schlussszene von "Die nackte Kanone" beschränkt hatten, war ich ja mal gespannt, was mich da so erwarten würde.

Viel spannender sieht das eigentlich nur sehr selten aus.

Wir Baseball-Anfänger (außer mir war es noch für zwei weitere das erste Baseballspiel überhaupt) haben die Experten in der Arbeitsgruppe nahezu pausenlos mit Fragen nach den grundlegendsten Regeln genervt. Und vermutlich waren unsere Fragen wirklich schon jenseits der Grenze zwischen "komplett ahnungslos" und "nur noch peinlich". Das Kind in der Reihe vor uns hat sich zumindest gelegentlich mit einem sehr verständnislosen Gesichtsausdruck zu uns umgedreht. Daher will ich hier auch auf eine ausführliche Analyse des Spiels verzichten und mich stattdessen ein paar Beobachtungen widmen:

  • Alleine in der Ecke vom Stadion, wo wir gesessen haben, gab es Stände von mindestens 10 verschiedenen Brauereien, an denen auch Essen verkauft wird. Nur habe ich keine Kombination von gutem Essen und gutem Bier am selben Stand gefunden.
  • Vor dem Spiel wird die Nationalhymne gesungen. Sitzen bleiben und weiter essen gilt dabei als sehr unpassendes Verhalten.
  • Wenn ich einen Spieler namentlich kenne, wird er ausgebuht und ausgepfiffen. Ich glaube allerdings nicht, dass da ein kausaler Zusammenhang besteht. Vermutlich ist dieses Phänomen eher darauf zurückzufuehren, dass ich hauptsächlich Namen von den Spielern kenne, die es aufgrund exorbitanter Gehälter und/oder diverser Dopingvergehen es sogar bis in die deutschen Medien geschafft haben.
  • Wenn mal etwas spannendes passiert, schaue ich garantiert nicht hin. Oder bin gerade beim Bierholen
  • Vor dem siebten Inning (so heißen die einzelnen Spielabschnitte) wird wieder gesungen, dieses Mal "Take me out to the ball game"
  • Wenn das Spiel zweieinhalb Stunden dauert, gilt das als sehr schnelles Spiel. Es können angeblich auch durchaus mal vier oder fünf Stunden werden.

Auch wenn die meiste Zeit relativ wenig bis gar nichts passiert, war es doch ganz nett. Und wenn man genug Fragen gestellt hat, versteht man sogar, warum Spieler erst  wie wild losrennen, nur um ein paar Sekunden wieder die gleiche Strecke zurücklaufen. Aber der Hauptaspekt eines Baseballspiels (als Zuschauer) ist es angeblich eh, an der frischen Luft zu sein und sich stundenlang ungesund zu ernähren. Das Spiel wird eigentlich mehr nebenbei verfolgt. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Das Spiel haben die Oakland A's mit 3:0 gewonnen. 




Hat sich nicht wirklich gelohnt

24.05.2009, 12:02 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 0 Kommentare -

Heute früh hat mich mein Wecker um 6:20 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Und das war sogar so geplant. Schließlich wollte ich wenigstens am letzten Spieltag mal etwas Bundesliga-Fußball live verfolgen, nachdem die ganze Saison über die Spielzeiten nicht unbedingt mit meinen wochenendlichen Schlafenszeiten harmoniert haben. OK, das war heute auch nicht besser. Aber nachdem die Bremer ja die ganze Woche über immer erzählt haben, wie ernst sie das Spiel in Wolfsburg nehmen wollen, hatte ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass sich an der Tabellenspitze noch etwas Überraschendes tut. Die Hoffnung hat dann ja immerhin auch so ungefähr 20 Minuten gehalten. Offensichtlicher wäre es eigentlich nur gewesen, wenn die Bremer erst gar nicht mit aufgelaufen wären.
Nachdem sich die Hertha kurze Zeit später ebenfalls aus dem Kampf um den zweiten Tabellenplatz verabschiedet hat, hat sich die Premiere-Konferenz ganz auf den Abstiegskampf konzentriert. Als ob es mich früh um 7 interessieren würde, ob Bielefeld oder Cottbus noch zwei Spiele warten muss, bis sie endgültig abgestiegen sind. Aber da ich eh wach war, habe ich halt die Konferenz bis zum Ende angeschaut.
Nur wurde dummerweise der Live-Stream der Konferenz beendet, bevor alle Spiele beendet waren. Hätte ich nicht inzwischen auf einigen Internetseiten das Gegenteil gelesen, würde ich immer noch davon ausgehen, dass sich Borussia Dortmund für die Europa-League (oder wie der UEFA-Cup ab nächster Saison auch immer heißt) qualifiziert hat.
Aber immerhin weiß ich jetzt, wie ich die Bundesliga live im Internet verfolgen kann. Falls ich ab August mal wieder an einem Samstag viel zu früh wach bin, kann ich also Fußball schauen. Und die Sonntagsspiele müssten ja sogar zu annehmbaren Zeiten laufen.



Ein Aufruf für mehr Transparenz im Fußball

14.04.2009, 09:17 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 1 Kommentare -

Lieber FC Bayern,

Falls du tatsächlich vorhast, das heutige Spiel gegen den FC Barcelona spannend zu gestalten, gib mir bitte spätestens bis zur 30. Spielminute ein eindeutiges Zeichen. Dann muss ich mich nämlich entscheiden, ob ich weiter das Spiel verfolge oder doch ein vorbildlicher Mitarbeiter bin und mir einen Vortrag anhöre. Und mit spannend meine ich nicht, dass es bis zum Schluss unklar ist, ob es vier, fünf oder sechs Gegentore werden. Ich rede da eher vom Gesamtergebnis von Hin- und Rückspiel.
Ich will das Ergebnis ja gar nicht vorher wissen, aber wenn du beabsichtigst, dich mit einem 6:2-Sieg ehrenvoll aus dem Wettbewerb zu verabschieden, will ich wenigstens den letzten Champions-League-Auftritt für dieses Jahr live miterleben.

Schon mal danke im Voraus,
Marv


Ein kurzes Vergnuegen

8.04.2009, 11:23 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 0 Kommentare -

Heute habe ich eher zufällig herausgefunden, dass ich im Stanford-Netzwerk kostenlos Zugang zu sämtlichen Live-Übertragungen von ESPN360.com habe. Und auf ESPN läuft wirklich alles mögliche an Sport: nicht nur die typischen US-Sportarten wie Basketball, Football und Baseball, sondern auch internationaler Sport wie z.B. Fußball. Und dann muss ich mir sowas anschauen. Naja, da muss ich ab demnächst wenigstens kein schlechtes Gewisse haben, weil ich während der Arbeit statt zu arbeiten Fußball schaue. 


Zum Schluss noch eine Meldung vom Sport

5.04.2009, 07:34 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 0 Kommentare -

Am Ende des heutigen Palmsonntag-Gottesdienstes hat Rev. Joanne Sanders wie üblich den Helfern im Gottesdienst gedankt und auf einige kommende Veranstaltungen hingewiesen. Doch dann hatte sie noch ein besonderes Anliegen. Nachdem sie sich für ihre Sportbegeisterung entschuldigt hat, wurde die anwesende Gemeinde aufgefordert, sich heute Abend um 18:30 Uhr vor dem Fernseher zu versammeln und dem Damen-Basketballteam von Stanford die Daumen zu drücken. Eine derartige "Werbepause" habe ich vorher auch noch nicht in einem Gottesdienst erlebt. Aber es ist ja schließlich auch nicht irgendein beliebiges Spiel: Vielmehr finden heute die Halbfinalspiele um die nationale College-Meisterschaft statt. Und in Stanford ist man nicht gerade verwöhnt, was sportliche Erfolge angeht.
Die moralische Unterstützung scheint allerdings nicht richtig zu wirken. Zumindest liegt das Stanford-Team bereits kurz nach der Halbzeitpause aussichtslos zurück.

Nachtrag: Das Endergebnis lautet Stanford 64 - Connecticut 83.



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