Mal was Neues

Toooby! Toooby! Toooby!

4.10.2009, 02:00 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 0 Kommentare -

So, seit gestern hat auch die UCLA die erste Saison-Niederlage auf dem Konto. Und wer ist daran "schuld"? Richtig: Stanford! Und ich war live im Stadion dabei. UCLA ging zwar zunächst durch ein Field Goal in Führung, hatte danach aber aufgrund einer sehr starken Stanford-Defense nicht mehr viel zu melden. Und in der Stanford-Offense gibt es ja Toby Gerhart. Letzte Woche im Spiel gegen Washington hatte er noch mir 200 erlaufenen Yards eine persönliche Karriere-Bestmarke aufgestellt; dieses Spiel waren es drei Touchdowns. Auch wenn das knapp an der persönlichen Bestleistung vorbei war, hat es für eine deutliche 24:6-Führung am Ende des dritten Viertels gereicht. Im letzten Viertel wurde es nach einem schnellen Touchdown für UCLA und einem erfolglosen Angriffsversuch von Stanford nochmal spannender, als es sich die meisten im Stadion es gewünscht haben. Aber da die Defense weiterhin sehr gut funktionierte, kam UCLA nur noch zu einem weiteren Field Goal, so dass es am Ende ein verdienter 24:16-Sieg für Stanford war.
Die Stimmung im Stadion war dieses Mal noch besser als letzte Woche. Dass in der Stanford-Fankurve gute Stimmung war, versteht sich ja von selbst. Aber auch die UCLA hatte ihre Marching Band dabei, die fast das ganze Spiel lang gespielt hat. Und auch deren Halbzeit-Show war durchaus sehenswert. Einen kurzen Film mit Blick auf die UCLA-Fans gibt es hier.
Wie versprochen habe ich dieses Mal auch Bilder vom Spiel gemacht. Allerdings muss das Hochladen noch etwas warten, da ich erst mehr Speicherplatz brauche; im Laufe der Woche sollte das aber klappen. Sobald es was vom Football zu sehen gibt, sage ich Bescheid.
Die nächsten beiden Spiele für Stanford sind auswärts. Aber da ich nach nur zwei Spielen bereits zum Football-Fan geworden bin, muss ich mal schauen, wo ich das Spiel sehen kann. Irgendeine Kneipe in Palo Alto wird sich schon finden, wo das Spiel übertragen wird.




Schlagzeilen des Wochenendes

28.09.2009, 11:56 - Geschrieben in Deutschland aus der Ferne - 0 Kommentare -

"Knappe Niederlage für Schwarz-Gelb"
"Verantwortlicher für Debakel in Berlin muss gehen"

Das waren allerdings nur die Meldungen vom Sport. In der Politik ist weder das eine noch das andere zutreffend. Ein Sonntag hat auch schon mal besser angefangen.




Spannung im Doppelpack

28.09.2009, 11:14 - Geschrieben in Kino-Vorschau - 0 Kommentare -

Zur Zeit findet im Stanford Theatre ein Hitchcock-Festival statt. Den ganzen September lang laufen nur Filme von Alfred Hitchcock. Und am Wochenende standen zwei seiner wohl bekanntesten Werke auf dem Programm: Psycho und Die Vögel. Und bei einem Preis von sieben Dollar für den Doppelpack konnte ich mir das nicht entgehen lassen. 
Was bei Die Vogel auffällt, ist der fehlende Soundtrack im eigentlichen Sinn - im ganzen Film gibt es keine Musikuntermalung. Und auch wenn die Tricktechnik aus heutiger Sicht beinahe schon unfreiwillig komisch wirkt, schafft es Hitchcock dennoch, permanent die Spannung aufrecht zu erhalten und zu steigern.
Psycho wurde wohl vor allem durch die
Duschszene (Achtung, nichts für schwache Nerven!) berühmt. Was mir vorher auch nicht klar war, ist die Tatsache, dass die Szene "nur" den Auftakt zur Suche nach dem Opfer bzw. später dem Mörder darstellt. Der spannende Teil des Films geht damit erst los.
Und da es bestimmt noch mehr Menschen wie mich gibt, die die beiden Filme nicht gesehen haben, obwohl sie absolute Klassiker sind, will ich jetzt gar nicht mehr über die jeweilige Handlung verraten. Für mich hat sich der Nachmittag im Kino auf alle Fälle rentiert. Wenn das Hitchcock-Festival nicht schon beinahe vorbei wäre, würde ich mir sicher noch den einen oder anderen Film anschauen. Naja, vielleicht finden sich ja ein paar Schmankerl im regulären Herbst-Programm des Stanford Theatre.




Make some noise!

27.09.2009, 12:55 - Geschrieben in Neues vom Spocht - 2 Kommentare -

Gestern habe ich einen weiteren Schritt dahin unternommen, alle großen US-Sportarten mindestens einmal live zu sehen: ich war zusammen mit zwei Kollegen beim Football und habe mir das Spiel Stanford - Washington angesehen. Also bevor jetzt irgendwelche Missverständnisse entstehen: ich meine den Sport, der größtenteils nicht mit dem Fuß und schon gar nicht mit einem Ball gespielt wird. Dabei sind wir mal wieder in einen der Vorteile des Studentenstatus gekommen. Anstelle einer Eintrittskarte brauchten wir nämlich nur unsere Stanford-ID-Card und schon waren wir im Stadion.
Und das Spiel ging gleich gut los; schon nach 10 Sekunden gab es den ersten Touchdown für Stanford und es stand 7:0. Danach ging es dann aber etwas ruhiger weiter. Erst kurz vor Ende des ersten Viertels kam Washington zum Ausgleich; beim richtigen Fußball hätte man da wohl von einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung gesprochen. Doch beinahe im Gegenzug erzielte Stanford einen weiteren Touchdown. Nach einem Field Goal für Stanford zu Beginn des zweiten Viertels schaffte Washington nochmals einen Touchdown (Stellungsfehler in der Abwehr), aber danach beherrschte Stanford das Spiel und ließ keine weiteren Punkte mehr zu, so dass es am Ende 34:14 für Stanford stand (bevor jetzt jemand verzweifelt nachrechnet, wie der beschriebene Spielverlauf zu dem Ergebnis passt: Ich habe zwei Touchdowns und ein Field Goal unterschlagen).
Im Vergleich zum Baseball-Spiel vor ein paar Wochen war dieses Mal wesentlich mehr Stimmung im Stadion. Zum einen wurde das Publikum ständig aufgefordert, das Team lautstark zu unterstützen. Die Sitzbänke im Stadion eignen sich übrigens hervorragend als Trommeln und erzeugen wirklich einen ohrenbetäubenden Lärm. Zum anderen gibt es auch noch die Marching Band. Allerdings marschiert die Band nicht wirklich viel, sondern steht die meiste Zeit in ihrer Ecke des Stadions und macht dort Musik. Ein kurzes Video der Stanford Marching Band gibt es hier. Und nur so zur Info: als beste Marching Band des Landes gilt die Band der Ohio State University. Warum? Darum!
Bis zum Saisonende hat Stanford noch fünf Heimspiele. Und wenn ich da schon kostenlos hin kann, werde ich mir sicherlich noch das eine oder andere davon anschauen. Wenn ich dann mal daran denke, einen Foto mitzunehmen, gibt es vielleicht auch mal ein paar Bilder vom Football.




Ein Zeichen der Wertschätzung

26.09.2009, 11:32 - Geschrieben in Nichts als Arbeit - 0 Kommentare -

Damit wir Postdocs uns auch mal so richtig anerkannt und gewürdigt fühlen, hat die nationale Postdoc-Vereinigung den jährlichen National Postdoc Appreciation Day ins Leben gerufen. Dieser hohe Feiertag fand am Donnerstag zum allerersten Mal statt. Und daher gab es auf dem Stanford-Campus am Donnerstag ... gar nichts. Dafür wurde dann am gestrigen Freitag eine allgemein anerkannte Form der Danksagung abgehalten - ein kostenloses Barbeque. Und entweder wollten sich dort mal sämtliche Postdocs der gesamten Uni die Anerkennung abholen, die sie sonst nicht bekommen, oder vielleicht war es auch nur schlicht und einfach die Aussicht auf ein kostenloses Abendessen; auf jeden Fall war die Schlange am Grill so lang, dass wir (ein Kollege aus der Arbeitsgruppe und ich) von vorneherein aufs Anstellen verzichtet haben. Stattdessen haben wir uns mit den leichter zugänglichen Snacks gestärkt, während sich die Schlange kaum merklich bewegte. Kurz vor dem offiziellen Ende des BBQ war die Schlange am Grill dann doch auf eine Länge geschrumpft, die eine halbwegs akzeptable Wartezeit versprach. Allerdings bewahrheitete sich dann mal wieder der Spruch "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Auch die Tatsache, dass wir uns keine fünf Minuten für den Burger anstellen mussten, half nicht viel, da zu diesem Zeitpunkt bereits sämtliche Brötchen und Beilagen aufgebraucht waren. Und so gab es halt dann "trockene" Burger mit Ketchup und Senf sowie ein paar Tortilla-Chips zum Abendessen.
Und was haben wir daraus für den nächstjährigen Postdoc Appreciation Day gelernt? Wenn es etwas kostenlos zu Essen gibt, sollte man rechtzeitig da sein; sonst gibt es nur noch Reste.




Wer die Wahl hat

22.09.2009, 11:27 - Geschrieben in Alltagsgeschichten - 0 Kommentare -

Für alle, die es inzwischen schon wieder vergessen haben: vor drei Wochen war ich mal wieder in Deutschland. Und da die Wahlkarte rechtzeitig eingetroffen war, konnte ich sogar für die kommende Bundestagswahl abstimmen. Das mit der Briefwahl habe ich ja bisher noch nie so wirklich hinbekommen. Allerdings erscheint mir inzwischen Briefwahl echt als sinnvolle Alternative. Zum Wählen ging ich nämlich ins Rathaus. Als ich dort ankam, waren alle drei Schalter besetzt, an denen die Wahlunterlagen ausgegeben wurden; eine Warteschlange gab es jedoch noch nicht. Also habe ich mich einfach mal in etwa auf der Höhe des ersten Schalters hingestellt um abzuwarten, welcher Schalter als erstes frei wird. Ich alleine habe wohl nicht wirklich nach einer Schlange zum Anstellen ausgesehen darum sind dann die nächsten Früh-Wähler einfach an mir vorbei, um sich an den anderen Schaltern direkt anzustellen. Da ich ja wenigstens am ersten Schalter in der "Pole Position" war, hat mich das zunächst auch nicht wirklich gestört. Zu dem Zeitpunkt konnte ich ja auch noch nicht wissen, dass der ältere Herr, der gerade seine Wahlunterlagen abholen wollte, seine Lebensgeschichte noch weitere drei Mal erzählen würde. Da konnte der Schalterbeamte mit noch so vielen Zaunpfählen winken und immer deutlicher darauf hinweisen, dass die Schlange der Wartenden doch langsam länger wird. Aber auch als sich dann mit der Zeit hinter mir eine Schlange gebildet hatte (an den anderen Schaltern ging es auch nicht wirklich voran), war das für einige Leute (wenn ich hier jetzt Rentner schreibe, fühlt sich am Ende noch jemand persönlich angegriffen) wohl immer noch nicht deutlich genug. Die Leute hinter mir haben zwar leise vor sich hin gemeckert, aber direkt bei den Dränglern hat sich niemand beschwert. Und mir konnte es ja immer noch halbwegs egal sein, ich war ja ganz am Anfang der Schlange. Woher sollte ich auch wissen, dass der Herr an Schalter 1 dadurch, dass er seine Wahlunterlagen nicht nur sofort entgegennehmen, sondern auch noch gleich vor Ort wählen konnte, so verwirrt wurde, dass der Schalterbeamte ihm jeden einzelnen Schritt mehrmals erklären musste. Ich glaube, es hätte nicht viel gefehlt und der Beamte hätte auch noch das Kreuz selber gemacht. Zum Glück hat dann kurz darauf  - der Herr an Schalter 1 dürfte inzwischen erfolgreich seine Erststimme vergeben haben - ein weiterer Schalter aufgemacht. Um ein Haar wäre ich im Zielspurt von einer älteren Dame geschlagen worden, wenn nicht jemand anderes aus der Schlange einen durchaus berechtigten Einwand gebracht hätte: "Ich glaube, der junge Mann war zuerst da." Da ich in der Schlange ganz vorne stand, entbehrte das nicht einer gewissen Logik. Und so habe ich es doch noch geschafft, meine Stimmen zur Bundestagswahl abzugeben. Ob das bei dem Herrn an Schalter 1 noch was geworden ist, kann ich leider nicht sagen, da ich dann gegangen bin; da es zu diesem Zeitpunkt noch gut drei Wochen bis zum Wahltermin waren, könnte er aber sogar noch rechtzeitig fertig geworden sein.

Einige Zeit, nachdem ich gewählt hatte, habe ich mir dann mal den Wahl-O-Mat angeschaut. Dabei habe ich festgestellt, dass ich nicht die Partei gewählt habe, deren Wahlprogramm am meisten mit meinen Ansichten übereinstimmt. Immerhin hat es aber für Platz zwei gereicht. Aber bei meinem Wahl-O-Mat-Ergebnis sind die Abstände in der Spitzengruppe beinahe vernachlässigbar klein. Ich habe mich also nicht komplett verwählt.




10x Kino (Teil 2 und eine Zugabe)

21.09.2009, 10:03 - Geschrieben in Kino-Vorschau - 0 Kommentare -

Inzwischen ist es ca. fünf Wochen her, seit ich angekündigt habe, der zweite Teil meines Kino-Rückblicks würde "in den nächsten Tagen" folgen. Seitdem haben sich immer mehr gute Gründe angesammelt, den Worten endlich Taten folgen zu lassen: der Stapel der Kinokarten auf meinem Tisch wird nicht von selber kleiner, eher im Gegenteil; an einige Filme kann ich mich nur noch dunkel erinnern; und seit kurzem laufen einige der noch ausstehenden Filme in Deutschland im Kino. Daher ist jetzt der Druck endlich groß genug, damit ich doch mal was zu den Filmen schreibe:

The Cove (Kinostart in D am 22.10.) ist ein  Dokumentarfilm über die Methoden japanischer Delphin-Fänger. Zunächst werden die Delphine in eine Bucht getrieben. Nachdem einige Tiere für Aquarien, Delphin-Shows und ähnliches lebendig gefangen werden, schlachten die Fischer die übrigen Tiere ab. Da die Fischer ihr Treiben nicht dokumentiert haben wollen, ist die Bucht weitläufig abgesperrt. Und so müssen die Filmer, u.a. der als Tierschützer aktive ehemalige Trainer von "Flipper", Methoden anwenden, wie man sie sonst vielleicht eher in Spionagefilmen vermuten würde.  Auch wenn der Film teilweise extrem blutig ist, fand ich ihn trotzdem sehenswert.

In the loop (für D bisher nur Festival-Termine) spielt im Vorfeld eines Krieges im Mittleren Osten. Nachdem ein britischer Politiker sich in einem Interview ungeschickt ausgedrückt hat, kommen die Räder der internationalen Politik in Bewegung. Jeder versucht, aus den Aktionen der anderen einen Vorteil zu ziehen, bevor es in Washington zum entscheidenden Treffen kommt, wo die Entscheidung über Krieg oder kein Krieg fallen soll. Wie es sich für eine britische Komödie gehört, wird auch in diesem Film mit schwarzen Humor nicht gespart. Und dafür bin ich immer zu haben, also gibt es von mir unbedingt eine Empfehlung, sich den Film anzusehen.

Gomorrah (lief in D wohl schon letztes Jahr als "Gomorrha, Reise ins Reich der Camorra") erzählt mit Hilfe mehrerer Handlungsstränge vom Leben in Neapel und wie es von der Camorra geprägt wird. Auch wenn der Film von der Kritik gepriesen wird und auch einige renommierte Preise gewonnen hat, konnte ich nicht viel damit anfangen: eine Handlung im engeren Sinn gibt es nicht wirklich und die teilweise unzusammenhängenden Handlungsstränge wirken eher verwirrend. So gesehen habt ihr nicht viel verpasst, wenn der Film tatsächlich schon in Deutschland im Kino gelaufen ist.

Up (heißt in D "Oben" und läuft seit letzter Woche im Kino) ist der neueste Film von Pixar. Sein leben lang hat Carl Fredericksen davon geträumt, zusammen mit seiner Frau die ganze Welt zu bereisen. Doch dazu kam es nie und so lebt er nach ihrem Tod alleine in seinem Haus. Als dieses abgerissen werden und er in ein Altenheim umziehen soll, fasst er einen Plan: Er lässt sein Haus mit Hilfe von Luftballons fliegen und macht sich so auf die Reise. Dabei wird er von Russel begleitet, der sich im falschen Moment auf seiner Terrasse befindet, Unterwegs erleben die beiden dann mehr Abenteuer, als sich Carl vermutlich und Russel sicherlich je erträumt haben. Unbedingt ansehen!

District 9 (läuft seit 10.9. auch in D) ist der Slum in Johannesburg, in dem eine große Gruppe von Außerirdischen lebt, seit sie vor ca. 30 Jahren auf der Erde gelandet ist. Da es immer wieder zu Zwischenfällen kommt, sollen die Außerirdischen in eine neue Siedlung weit außerhalb der Stadt umgesiedelt werden. Doch dabei kommt Wikus, ein Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens, die die Aliens überwacht, mit außerirdischer DNA in Berührung und verwandelt sich langsam in ein Alien. Dadurch gerät er in den Fokus seines Arbeitgebers, da nur die Aliens selber ihre Technologie und somit vor allem die Waffen benutzen können. Am Ende des Films kämpft Wikus nicht nur um sein eigenes Leben, sondern auch für die Aliens. Gerade vor dem Hintergrund der Apartheid in Südafrika hat der Film einen besonderen Reiz.

It might get loud (läuft seit Ende August in D) ist eine weitere Dokumentation. Wie der Titel vielleicht schon vermuten lässt, geht es dabei um Rockmusik und dabei um die Rolle der E-Gitarre im Speziellen. In verschiedenen Episoden erzählen Jack White (u.a. White Stripes), The Edge (U2) und Jimmy Page (u.a. Led Zeppelin) aus ihrer Karriere und natürlich wird auch Musik gemacht. Auch wenn ich mehr Musik erwartet hätte, fand ich den Film gut. Für Liebhaber der gepflegten Unterhaltungsmusik ist der Film also sicherlich interessant, ansonsten könnte es aber schnell langweilig werden.

So, jetzt seid ihr (beinahe) wieder auf dem neuesten Stand, was meine Kinobesuche angeht. ein Film fehlt noch, aber da ist es nicht eilig, dass ich darüber schreibe. Warum werdet ihr vielleicht demnächst sehen, falls ich dazu auch noch was schreibe; es kann sich nur noch um Monate handeln, bis es so weit ist.




Schokolade für alle!

21.09.2009, 09:03 - Geschrieben in Alltagsgeschichten - 0 Kommentare -

Es gibt Schokolade! Kostenlos! Für alle! Wirklich für alle? Nein, nur für Menschen in Deutschland; ich falle da also leider raus. Ritter Sport sucht nämlich gerade Tester für neue Schokoladensorten. Wer sich auf dieser Internetseite anmeldet und ein paar Fragen beantwortet, z.B. nach den Lieblingssorten, bekommt kostenlos passende Sorten zum Testen zugeschickt. Und hinterher kann man als Tester dann mitentscheiden, ob die getestete Sorte ins ständige Sortiment aufgenommen wird.
Da ich mir vorstellen kann, dass sich unter den Lesern hier so manche Schokoladen-Liebhaber befinden, wollte ich die gute Nachricht hier halt mal schnell verbreiten.




Was es alles gibt

20.09.2009, 08:26 - Geschrieben in Nichts als Arbeit - 0 Kommentare -

Von Freitag bis einschließlich heute war ich auf der diesjährigen GAIN-Tagung, die dieses Mal in San Francisco stattfand. Das Akronym GAIN steht dabei für German Academic International Network, also ein Netzwerk für im Ausland tätige deutsche Wissenschaftler, um miteinander Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen, aber auch um bei der Karriereplanung und dabei insbesondere bei der Rückkehr nach Deutschland zu unterstützen.

Und so gibt es auch jedes Jahr eine Tagung mit verschiedenen Workshops und Diskussionsrunden, in denen das ganze Spektrum der möglichen Karrierewege für Nachwuchswissenschaftler vorgestellt und besprochen werden. Ein weiterer Programmpunkt ist die sog. Career Fair, eine Ausstellung verschiedenster Institutionen, die Informationen, Unterstützung (ideell und finanziell) und auch Stellen für den nächsten Karriereschritt bieten. Neben einigen Fördereinrichtungen waren daher auch zahlreiche Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vertreten. Nur von Seiten der Industrie war dieses Jahr kein einziger Vertreter vor Ort, was vermutlich auf die Wirtschaftskrise und die damit verbundene Knappheit an finanziellen Mitteln und freien Stellen zurückzuführen ist. Aber da ich (zumindest nach momentanem Stand) meine persönliche Zukunft sowieso eher in der Forschung sehe, hat mich das auch nicht weiter gestört. Die nahezu vollständige Abwesenheit von Vertretern aus der Politik hingegen hing wohl mit der Endphase des Wahlkampfs zusammen. "Nur" ein Staatssekretär (Achtung: Nicht mit dem US-amerikanischen Secretary of State verwechseln, da gibt es doch gravierende Unterschiede!) aus dem BMBF war anwesend, um die aktuellen Entwicklungen und Fördermaßnahmen seitens der Bundesregierung vorzustellen.
Nach den zweieinhalb Tagen habe ich jetzt einen wesentlich besseren Einblick in die deutsche Forschungslandschaft und auch einige Möglichkeiten mehr auf meinem "Radar", die ich vorher nicht wirklich in Betracht gezogen hatte. In der nächsten Zeit muss ich mir jetzt nochmal das ganze Info-Material sichten, das sich jetzt hier auf meinem Tisch stapelt, meine Notizen sortieren und in eine Form bringen, in der ich auch in ein paar Wochen und Monaten noch etwas damit anfangen kann.
Und dann steht irgendwann mal an, dass ich mir konkrete Gedanken mache, wie es für mich nach der Zeit hier in Stanford weitergehen soll. Aber vorläufig schiebe ich das mal noch vor mir her.




Der Sommer ist vorbei

20.09.2009, 07:03 - Geschrieben in Alltagsgeschichten - 0 Kommentare -

Ja, der Sommer ist hier tatsächlich schon vorbei, und das gleich in mehrerer Hinsicht:

Ab dieser Woche läuft hier an der Uni das Herbst-Quarter (statt Semester gibt's hier Viertel). Dies bedeutet, dass  nicht nur die Studenten, die im Sommer unterwegs waren, auf den Campus zurückkehren. Außerdem kommen auch jede Menge neuer Studenten, wodurch sich gewöhnlich die Gefährdung der eigenen Gesundheit stark zunimmt, sobald man sich auf dem Campus bewegt. Radfahren wird gerade in der Anfangszeit zur Extrem-Sportart und als Fußgänger sollte man jederzeit dazu bereit sein, sich durch einen Sprung in Sicherheit zu bringen.

Letzte Woche hat auch das sommerliche Konzertprogramm in der Memorial Church geendet. Bis dahin hatte ich zwar von der Konzertreihe nichts mitbekommen, aber angeblich gab es da wirklich eine. Immerhin zur Abschlussveranstaltung am Donnerstag habe ich es geschafft - einem Auftritt des Trinity College in Cambridge (also das in England und nicht an der amerikanischen Ostküste). Da ich auch dieses Mal ausgenutzt habe, dass es von meinem Arbeitsplatz in die Kirche nicht mal fünf Minuten sind, kam ich dort erst sehr kurz vor Konzertbeginn an. Daher waren auch kaum noch Sitzplätze und vor allem keine Programmhefte mehr vorhanden und so kann ich auch nicht sagen, welche Werke gesungen wurden. Ich weiß nur, dass der Chor außerordentlich gut war.

Und zu guter Letzt ist auch beim Wetter die Zeit von Temperaturen von ca. 25 Grad bei strahlend blauem Himmel erst mal vorbei, falls man dem Wetterbericht glauben darf. Für spätestens Mitte der Woche wurde naemlich ein beinahe schon dramatischer Wetterwechsel angekündigt: die Temperatur soll dann mehr als 40 Grad betragen (Celsius, nicht Fahrenheit). Da freue ich mich ja jetzt schon drauf. Zum Glück ist immerhin mein Arbeitsplatz auf angenehme Temperaturen klimatisiert. Und den Weg früh zur Uni bzw. abends wieder heim kann ich ja auf Zeiten schieben, zu denen die Temperaturen erträglich sind. Nur der Weg zum Mittagessen wird wohl kritisch.




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