Neuer Blog

09:24, 25.02.2008. Von ThomasBuiter

Moin Miteinander,

nach vielem hin und her steht der neue Blog nun. Er ist vom Design noch nicht ganz fertig, aber trotzdem könnter ja schonmal schauen.

Die neue Adresse lautet: www.migaloo.de bzw. http://blog.migaloo.de

Wenn Ihr irgendwelche Fehler findet, sagt es mir gerne.

Liebe Grüsse

Thomas

PS: Kommentieren hab ich in diesem Blog deaktiviert, da es sonst zu unübersichtlich wird

Ich habe die automatische Weiterleitung von hier nun wieder deaktiviert, damit die älteren Kommentare gelesen werden können.

Ein Gerichtsentscheid um einzugreifen

09:07, 25.02.2008. Von ThomasBuiter

 

Ein Gerichtsentscheid um einzugreifen: Sea Shepherd beabsichtigt, australischen Bundesgerichtsentscheid durchzusetzen

Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin verfolgt zur Zeit Kriminelle in australischen Hoheitsgewässern entlang der Küste des australischen Antarktisterritoriums.

Die japanische Flotte verletzt eindeutig einen australischen Bundesgerichtsentscheid demzufolge Walfangoperationen innerhalb des australischen Wirtschaftssperrgebiets verboten sind.

Der Gerichtsentscheid wurde am 15. Januar 2008 durch den Bundesgerichtshof von Australien herausgegeben. Das Gericht stellte fest, dass die japanische Flotte mit dem Töten von Walen im Walschutzgebiet des Südpolarmeers gegen den Erlass zum Umweltschutz und Schutz der Bio-Diversität 1999 des Commonwealth von Australien verstößt.

Insbesondere legte der Gerichtshof folgendes fest:

1. DER BUNDESGERICHTSHOF STELLT FEST, dass der Angeklagte Südliche Zwergwale (Balaenoptera bonaerensis) und Finnwale (Balaenoptera physalus) getötet, verletzt, gefangen und beeinträchtigt hat und Buckelwale (Megaptera novaeangliae) verletzt, gefangen und beeinträchtigt hat, und zwar im australischen Walschutzgebiet unter Verletzung von

2. DER BUNDESGERICHTSHOF ORDNET AN, dass die Angeklagten davon abzuhalten sind, jedweden Südlichen Zwergwal (Balaenoptera bonaerensis) , Finnwal (Balaenoptera physalus) oder Buckelwal (Megaptera novaeangliae) im australischen Walschutzgebiet zu töten, verletzen, fangen oder beeinträchtigen oder solch einen getöteten oder im Walschutzgebiet gefangenen Wal zu verarbeiten oder sich anzueignen, sofern nicht die Erlaubnis oder Befugnis nach

sections 229, 229A, 229B und 229C des Environment Protection and Biodiversity Conservation Act 1999 sections 229D und 230 des Erlasses, ohne Erlaubnis oder Befugnis nach sections 231, 232 oder 238 des Erlasses.sections 231, 232 oder 238 nach dem Environment Protection and Biodiversity Conservation Act 1999 vorliegt.

 

* (Anm. d. Ü. „citizen’s arrest": in einigen Ländern der Welt können Privatpersonen Verdächtige festhalten, bis ein „offizielles Organ" der Exekutive erscheint)

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen

Click here to read the full text of the Federal Court of Australia Decisions regarding Humane Society International Inc v. Kyodo Senpaku Kaisha

Die Sea Shepherd Conservation Society hat 17 australische Crewmitglieder innerhalb der internationalen, 33 Mann starken Crew an Bord der Steve Irwin. Neun aus dieser australischen Crew haben vereinbart, eine zivile Festnahme* der japanischen Waljäger durchzuführen, in Übereinstimmung mit dem australischen Bundesgerichtentscheid, dass die Waljäger „abzuhalten sind" jedweden Wal im australischen Walschutzgebiet „zu töten, verletzen, fangen oder beeinträchtigen".

Zusätzlich zur Aufrechterhaltung des australischen Bundesgerichtsentscheids beabsichtigt die Sea Shepherd Conservation Society die Anordnungen der International Whaling Commission (I.W.C.), der Convention on the Trade in Endangered Species of Flora and Fauna (CITES) [Handelsabkommen Gefährdetete Arten in Flora und Fauna] und des Antarctic Treaty [Staatsabkommen Antarktis] aufrechtzuerhalten.

Finnwale sind eine gefährdete Art und die japanische Walfangflotte hat keine Erlaubnis von CITES, irgendeinen Finnwal zu fangen.

Das Töten von Walen zu kommerziellen Zwecken stellt eine Verletzung des IWC Weltmoratoriums zum kommerziellen Walfang dar, das seit 1986 in Kraft ist.

Zusätzlich deklarierte die IWC 1994 das Walschutzgebiet im Südpolarmeer. Walfang ist im Walschutzgebiet des Südpolarmeers verboten. Das Töten von Walen im Schutzgebiet würde weiterhin eingeschränkt bleiben, selbst wenn das globale Moratorium zum kommerziellen Walfang aufgehoben wäre.

Die japanische Walfangflotte verletzt fortgesetzt den Artikel 19(a) der IWC-Bestimmungen. Die IWC-Bestimmungen im Programm des Abkommens verbieten den Einsatz von Fabrikschiffen zur Verarbeitung jedweden geschützten Bestands: 19(a). Es ist verboten, ein Fabrikschiff oder eine Station an Land zur Verarbeitung irgendwelcher Wale einzusetzen, die als Schutzbestand nach §10 eingestuft sind. Paragraph 10 (c) legt die Definition für Schutzbestände fest und gibt an, dass Schutzbestände in den Listen des Programms aufgeführt sind. Liste 1 weist alle Bartenwale, einschließlich der Zwerg-, Finn-, und Buckelwale auf und stellt fest, dass all diese Schutzbestände sind.

Zudem untersagen die Bestimmungen des IWC insbesondere den Einsatz von Fabrikschiffen um jedweden Wal, außer Zwergwalen, weiterzuverarbeiten: Paragraph 10(d) legt fest: (d) Ungeachtet der anderen Klauseln des § 10 soll es ein Moratorium zum Fangen, Töten, oder Verarbeiten von Walen, außer Zwergwalen, durch Fabrikschiffe geben. Dieses Moratorium gilt für Pottwale, Killerwale und Bartenwale, mit Ausnahme von Zwergwalen.

In dieser Saison will die japanische Walfangflotte ein Soll von 50 gefährdeten Buckelwalen erzielen.

Kommerzielle Aktivitäten, die Bestände wildlebender Tiere ausbeuten, sind vom Antarctic Treaty [Staatsabkommen Antarktis] verboten. Nachtanken von Schiffen auf hoher See stellt eine Verletzung des antarktischen Staatsabkommens dar.

Die Sea Shepherd Conservation Society ist rechtmäßig befugt, einzuschreiten, in Übereinkunft mit der Weltcharta der Vereinten Nationen für die Natur, die 1982 durch die U.N. Hauptversammlung ratifiziert wurde.

Abschnitt 21 der Weltcharta für die Natur legt fest:

Zusätzlich legt Abschnitt 24 fest:

Die Sea Shepherd Conservation Society glaubt, dass die Taten illegaler Ausbeutung der Walbestände durch die japanische Flotte im südlichen Walschutzgebiet eine Verletzung der Gesetze und Bestimmungen des IWC, CITES, und des Staatsabkommens Antarktis sind und eine Verletzung und Missachtung eines australischen Bundesgerichtsentscheids, der die japanischen Walfänger als Wilderer definiert.

Die Sea Shepherd Conservation Society betrachtet die Schiffe der japanischen Walfangflotte als ungesetzliche Schiffe, die betrieben werden um kriminelle Handlungen zu begehen.

Deshalb betrachtet die Sea Shepherd Conservation Society das Betreten und Beschädigen und das Einschreiten gegen die Operationen solcher Schiffe als angemessenes Vorgehen für den Widerstand gegen, wie gesagt, kriminelle Handlungen.

Die Sea Shepherd Conservation Society sieht hingegen keinerlei Rechtfertigung, japanischen Walfängern irgendwelche körperlichen Verletzungen zuzufügen, in Übereinstimmung mit internen Grundsätzen von Sea Shepherd, die es verbieten, einem fühlenden Wesen Schmerz zuzufügen.

Was klar ist, ist dass die japanischen Walfänger kriminelle Handlungen begehen und dass die U.N. Weltcharta für die Natur Sea Shepherd Crewmitgliedern erlaubt, gegen diese kriminellen Aktivitäten vorzugehen.

Das australische Bundesgericht hat einen Gerichtsbeschluss erlassen, der ausdrücklich anordnet, dass die japanischen Waljäger davon abzuhalten sind, das Töten der Wale fortzusetzen. Die australischen Crewmitglieder an Bord beabsichtigen, diesen Gerichtsbeschluss zu unterstützen.

Die Sea Shepherd Conservation Society verfolgt die japanische Walfangflotte weder um gegen Walfang zu protestieren noch um Walfangoperationen zu dokumentieren und zu bezeugen. Die Sea Shepherd Crewmitglieder verfolgen die japanische Walfangflotte zum Zweck des Einschreitens gegen Verbrechen gegen das australische Gesetz und gegen internationales Recht.

Wenn Australien oder irgend eine andere Nation etwas gegen die Aktionen von Sea Shepherd hat, dann sollen sie aufzeigen wie und warum die Durchsetzung der Gesetze durch die Sea Shepherd Conservation Society nicht hingenommen werden kann in den gleichen Gewässern, in denen klare Verletzungen des Gesetzes durch die japanische Walfangflotte begangen werden.

Wenn das Töten von Walen eine Verletzung australischen Rechts ist, dann muss das Einschreiten gegen das japanische Walschlachten von australischen Einwohnern als zu befürwortende Aktion oder zumindest als vom australischen Gesetz zugelassen gesehen werden.

Nicht zuletzt wird solch ein Vorgehen in Gerichtsverfahren resultieren, die Sea Shepherds Interpretation der U.N. Weltcharta für die Natur als ein Instrument erproben zum Eingreifen um die Gesetze aufrechtzuerhalten.

Die Sea Shepherd Conservation Society ist eine den Gesetzen gehorchende Organisation, die gern bereit ist, alle gesetzlichen und moralischen Konsequenzen auf sich zu nehmen für Aktionen zum Schutz gefährdeter Arten, die getötet wurden durch die Verletzung internationalen und australischen Rechts.

Desweiteren wird die Sea Shepherd Conservation Society nur tätig, wenn sich Nationen weigern, geltendes Recht aufrechtzuerhalten aufgrund von Einschränkungen, die mit Rücksichtnahmen auf Handel und Politik begründbar sind. Wenn die Nationen, die die Gesetze unterschreiben, nichts unternehmen, um diese Gesetze durchzusetzen, ist Sea Shepherd in dem Glauben, dass wir unter „der Farbe des Rechts" handeln können um etwas zu unternehmen wenn Interessenskonflikte die Durchsetzung des Gesetzes durch Nationalstaaten verhindern.

Ein australisches Bundesgericht hat einen Entscheid erlassen der ausdrücklich das Töten und Verletzen von Walen in den australischen Hoheitsgewässern der Antarktis verbietet. Australien hat es unterlassen, diesen Gerichtsentscheid durchzusetzen. Die australischen Staatsbürger an Bord der Steve Irwin beabsichtigen, den Gerichtsentscheid im Namen der Bevölkerung Australiens durchzusetzen, und in der Abwesenheit der gerichtlichen Aufsichtspflicht der australischen Regierung.

Die internationale Crew an Bord der Steve Irwin beabsichtigt, die Bestimmungen von CITES und der IWC durchzusetzen in Abwesenheit der Unterzeichner-Nationen von IWC und CITES um ihrer Verpflichtung nachzukommen, die Übereinkünfte zum Schutz gefährdeter Arten aufrechtzuerhalten.

Aus diesem Grund erstellt die Sea Shepherd Conservation Society ihren eigenen Vollziehungsbefehl um gegen die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte vorzugehen und sie aufzuhalten. Dieser Vollziehungsbefehl zitiert die U.N. Weltcharta für die Natur als autorisierende Körperschaft in Übereinstimmung mit der Definition von der Umsetzung, die nicht-staatlichen Organisationen und Individuen erlaubt, „die anwendbaren internationalen gesetzlichen Anordnungen zum Erhalt der Natur und zum Schutz der Umwelt durch(zu)setzen".

Vollziehungsbefehl

Am 21. Februar 2008 setzte Kapitän Paul Watson folgende Anordnung auf:

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Welcharta der Vereinten Nationen für die Natur erstelle ich hiermit die Anordnung, die Regeln und Bestimmungen der Convention on Trade in Endangered Species of Flora and Fauna (CITES) und die Bestimmungen der International Whaling Commission (IWC), aufrechtzuerhalten.

Die Anordnung fordert des weiteren das Vorgehen, japanische Walfangaktivitäten zu unterbinden, in Übereinstimmung mit dem Erlass des australischen Bundesgerichtshof vom 15. Januar 2008.

Dieser Vollziehungsbefehl autorisiert hiermit die Crew der Steve Irwin , wenn erforderlich, an Bord zu gehen, wenn nötig, Ausrüstung außer Funktion zu setzen, wenn möglich, Harpunen zu zerstören und alle illegalen Walfang- und Wildereraktivitäten im Walschutzgebiet des Südpolarmeers zu unterbrechen, blockieren und stören.

Der Vollziehungsbefehl ist unterzeichnet von Kapitän Paul Watson – Kapitän des Schiffes Steve Irwin.

 

Jeder Mensch ist verpflichtet, in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der gegenwärtigen Charta zu handeln; ob für sich, in Verbindung mit anderen oder durch Teilnahme im politischen Prozess soll jeder Mensch bestrebt sein sicherzustellen, dass die Gegenstände und Forderungen aus der gegenwärtigen Charta erfüllt werden.

Staaten und, sofern sie dazu in der Lage sind, andere Behörden, internationale Organisationen, Individuen, Gruppen und Gesellschaften sollen:

(c) die anwendbaren internationalen gesetzlichen Anordnungen zum Erhalt der Natur und zum Schutz der Umwelt durchsetzen

(d) Sicherstellen, dass Aktivitäten innerhalb ihrer Rechtsprechung oder Kontrolle keine Schäden an den natürlichen Systemen anderer Staaten oder in Gebieten jenseits der Grenzen nationaler Rechtsprechung verursachen

(e) Natur bewahren und schützen in Gebieten jenseits nationaler Rechtsprechung

(Cth), (the "Act") und zudem solche getöteten oder im Walschutzgebiet gefangenen Wale verarbeitet und sich angeeignet hat unter Verletzung von

Sea Shepherd verjagt die japanische Flotte aus austrlischen Hoheitsgewässern

17:20, 24.02.2008. Von ThomasBuiter

Sea Shepherd verjagt die japanische Flotte aus austrlischen Hoheitsgewässern

Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin hat erfolgreich die japanische Walfangflotte aus den Gewässern des australischen Antarktis -Territoriums verjagt.

In den letzten zehn Tagen hat die japanische Flotte nicht weit von der Küste des australischen Antarktis-Territoriums Wale getötet. Am Morgen des 23. Februar  stellte Sea Shepherd die Flotte rund 80 Meilen nördlich des Shackleton Gletschers.

Über die letzten 24 Stunden hinweg floh die Flotte nach Norden und nun sind es mehr als 200 Meilen Territoriumsgrenzlinie, die die australische Ökonomieausschlusszone vom australischen Walschutzgebiet abgrenzt.

In den letzten 30 Stunden wurden keine Wale getötet.

“Es ist unglaublich zufriedenstellend, durch diese Gewässer zu fahren und Finnwale, Zwergwale und Buckelwale blasen und springen zu sehen und zu wissen, dass sie sicher sind vor den Harpunen, so lange wir hier sind“, sagte das kanadische Crewmitglied Shannon Mann, 35, aus Calgary, Alberta.

Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin fährt fort, die japanische Flotte zu verfolgen mit dem Ziel, dies die nächsten drei Wochen beizubehalten.

Kapitän Watson reagiert auf G8-Zeitungsbericht

23:51, 23.02.2008. Von ThomasBuiter

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/editorials/editorial_080222_1.html

Kapitän Paul Watson antwortet auf einen Artikel in der Yomiuri Shimbun

Kommentar von Paul Watson
An Bord des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin

Dieser Artikel wurde am 21. Februar in der japanischen Tageszeitung Yomiuri Shimbun veröffentlicht. Kapitän Paul Watson stellt die Falschinformationen in dieser Geschichte richtig.

Polizei fürchtet, grüne Gruppen nehmen G-8 Gipfel ins Visier


Yomiuri Shimbun: Die Polizei ist zunehmend besorgt, dass Umweltschützer- und Anti-Globalisierungsgruppen aus USA und Europa versuchen könnten, den G-8 Gipfel im Juli in Toyakocho, Hokkaido, zu stören.


Kapitän Paul Watson: Die Sea Shepherd Conservation Society organisiert keine Strassenproteste und hat keine Pläne den G-8 Gipfel, der in Japan im Juli abgehalten werden soll, zu stören. Die Sea Shepherd Conservation Society Kümmert sich lediglich um den Widerstand gegen Japans illegale Walfangaktivitäten im Südpolarmeer und Japans grausame und illegale Schlächterei von Delfinen in Taiji und anderen Orten in Japan.


Yomiuri Shimbun: Die Besorgnis kommt daher, dass grüne Gruppen  sich zunehmend radikaleren Taktiken zuwenden. Am 15. Januar wurden zwei Mitglieder der in USA gegründeten Umweltschutzgruppe Sea Shepherd Conservation Society von Crewmitgliedern festgesetzt, nachdem sie an Bord des Walfangschiffes Yushin Maru No.2, Teil von Japans Antarktis-Walfangflotte, gegangen waren in dem Versuch, es an der Weiterarbeit zu hindern, indem sie der Crew ein Protestschreiben aushändigen. Zwei Tage später wurden die Aktivisten, ein 28-jähriger Australier und ein 35-jähriger Brite, der australischen Regierung übergeben, die als Vermittler agiert hat. Trotzdem hat das Sea Shepherd Schiff damit fortgefahren, die Yushin Maru No.2 zu belästigen indem sie Dinge tat wie Chemikalien darauf zu werfen und all solche Aktivitäten live über Internet auszustrahlen.


Kapitän Paul Watson: Es ist interessant, dass das Betreten eines illegal betriebenen Walfangschiffes, mitten im Walschutzgebiet des Südpolarmeers, um den Kapitän über eine australische Gerichtsanordnung  zu benachrichtigen, die die Waljagd im Schutzgebiet untersagt, als eine „zunehmend radikale Taktik“ beschrieben wird. Der Hinweis auf Chemikalien ist irreführend. Was Sea Shepherd getan hat war, Stinkbomben, die aus ranziger Butter bestehen, auf das Schiff zu werfen. Der chemische Name für ranzige Butter ist Buttersäure, was den Japanern ermöglicht, es irreführend so zu verdrehen, dass suggeriert wird, es sei „Säure“ auf das Schiff geschleudert worden, womit suggeriert wird, es handle sich tatsächlich um tödliche Arten von Säure wie Schwefelsäure.


Yomiuri Shimbun: Medien in Australien und Neusandland, die beide als Anti-Walfang-Länder bekannt sind, haben wiederholt die Protestaktivitäten der Gruppe dargestellt und viele Anhänger der Gruppe hießen das Protestschiff willkommen, als es den Hafen in Melbourne anlief.
Kapitän Paul Watson: Vielleicht suggerieren die  japanischen Medien, dass es in Australien eine Verschwörung gibt, gegen die illegale japanische Waljagd Widerstand zu leisten. Sie verweisen sowohl auf Australien als auch Neuseeland als „bekannte Anti-Walfang-Länder“ als ob sie nahe legen wollten, dass Anti-Walfang selbst schon eine Art terroristischer Aktivität sei. Die Geschichte war ebenso gut von den japanischen Medien abgedeckt, die nicht gegen Waljagd sind.
Yomiuri Shimbun: Im Anschluß an die Kämpfe um den Walfang sagte der Kapitän des Sea Shepherd Schiffes Kapitän Paul Watson, dass die Gruppe ihre Aktivitäten fortsetzen würde. Er beschrieb das Betreten der Yushin Maru  als großen Erfolg.
Sea Shepherd startete seine Bemühungen, den Walfang zum Erliegen zu bringen, in den 1990er Jahren. Im November 2003 wurden 2 Mitglieder der Gruppe inhaftiert wegen Verdachts auf gewaltsame Unterbrechung des Geschäftsbetries durch die Zerstörung eines Netzes für den Walfang in Taijicho, Präfektur Wakayama.* 


Kapitän Paul Watson: Sie wurden tatsächlich inhaftiert für die Freilassung und die Rettung des Lebens von 15 Delfinen, die in den Netzen gefangen gehalten und für die Schlachtung an diesem Nachmittag vorgesehen waren. Die Sea Shepherd Conservation Society hat kein Bedauern oder Entschuldigungen dafür, dass sie diesen 15 Delfinen das Leben gerettet hat. Die Kampagne im Januar 2008 war ein großer Erfolg, die Walfangschiffe wurden für über drei Wochen von der Tötung der Wale abgehalten.
Yomiuri Shimbun: Trotz der Inhaftierungen hat Kapitän Watson die gefährlichen Protestaktivitäten fortgesetzt, wie Seile zu benutzen um Propeller von Walfangschiffen lahmzulegen und zu sagen, Japan begehe ein Verbrechen indem es internationale Walfanggesetze verletze.
Kapitän Paul Watson: Japan zu beschuldigen, durch das Töten bedrohter Walarten in einem Walschutzgebiet unter Verletzung eines weltweiten Moratoriums zum Walfang ein Verbrechen zu begehen, ist kaum ein gefährlicher Protest.
Yomiuri Shimbun: In dem selben Telefoninterview sagte Watson, die Resonanz auf den letzten Vorfall helfe der Internationalen Gemeinschaft, Japans Walfang als Problem zu erkennen.
Kapitän Paul Watson: Das ist wohl wahr.


Yomiuri Shimbun: In der Zwischenzeit äußerte ein angestellter des Fischereibehörde: „sie werden nicht zögern, alles zu tun um ihre Ziele zu erreichen. In diesem Sinne, denke ich, sind sie das Gleiche wie Terroristen.“


Kapitän Paul Watson: Japanische Walfangschiffe haben unsere Schiffe gerammt. Japanische Walfänger haben zwei meiner Crewmitglieder für drei Tage als Geiseln genommen und Forderungen formuliert als Gegenleistung für deren Freilassung. Das ist eine unverhohlene terroristische Vorgehensweise. Jetzt behauptet der Sprecher der Walfänger, dass wir „alles“ tun werden um unsere Ziele zu erreichen. Das ist tatsächlich nicht wahr.
Sea Shepherd hat einen vorrangigen Grundsatz, keinen Personenschaden an irgendwelchen Personen zu verursachen, gegen die wir Widerstand leisten und wir haben in den drei Jahrzehnten der Geschichte unserer Operationen niemals eine einzige Verletzung verursacht.


Yomiuri Shimbun: Die japanische Polizei ist zunehmend besorgt über das Verhalten dieser Gruppen.


Kapitän Paul Watson: Internationale Umweltschutzorganisationen sind zunehmend besorgt über zunehmende ökologische Verbrechen, die von japanischen Kapitalgesellschaften ausgeübt und von der japanischen Regierung stillschweigend geduldet werden.


Yomiuri Shimbun: Vor dem G-8 Gipfel in Toyakocho, Hokkaido, werden viele bedeutende Konferenzen und Treffen in diesem Land abgehalten. Kürzlich haben einige Umweltorganisationen aus USA und Europa begonnen, mit Anti-Globalisierungsgruppen zusammenzuarbeiten, die gegen das Wirtschaftssystem der bedeutendsten Industrieländer sind und haben sich zumehmend radikaler Mittel an Verhandlungsorten für Gipfeltreffen und andere Treffen bedient, die manchmal in Auseinandersetzungen mit der Polizei resultierten.


Kapitän Paul Watson: Die Mission der Sea Shepherd Conservation Society ist, gegen illegale Aktivitäten einzuschreiten, nicht, mit der Polizei zusammenzustoßen. Tatsächlich arbeitet die Sea Shepherd Conservation Society in Partnerschaft mit  Kontrollbehörden auf einer regulären Basis um Wildereivorhaben entgegenzuwirken.


Yomiuri Shimbun: Wenn die japanische Polizei solchen Gruppen erlaubt, Treffen zu behindern, könnte das der internationalen Gemeinschaft den Eindruck vermitteln, dass sie unfähig oder nicht gewillt sind, Unruhen zu verhindern.


Kapitän Paul Watson: Ich denke, die Internationale Gemeinschaft ist sich sehr genau darüber im Klaren, dass Japan vorsätzlich internationale Schutzgesetze verletzt indem es ungesetzlich Walfang betreibt und sich weltweit mit Wildereieinsätzen an Fischen betätigt.


Yomiuri Shimbun: Aus diesem Grund hat das Büro für öffentliche Sicherheit des Metropolitan Police Department damit begonnen, Anklagen zu untersuchen, nach denen Sea Shepherd Aktivisten im Februar 2007 den japanischen Walfänger Nisshin Maru angegriffen hätten, indem sie eine Flasche mit chemischem Inhalt darauf warfen und andere Mittel angewandt. Wie berichtet, resultierte die Attacke darin, dass 2 Crewmänner des 8030-Tonnen-Schiffes kleinere Verletzungen erlitten und die Polizei versucht, Beweismaterial zusammenzutragen für eine Anklage wegen eines Anschlags oder gewaltsamer Unterbrechung des Geschäftsbetriebes.


Kapitän Paul Watson: Es wurden keine zwei Crewmitglieder verletzt. Das war eine Verdrehung der Geschichte, vorgenommen von japanischen Public Relations Firmen einen Tag nachdem Sea Shepherd Crewmitglieder ranzige Butter - Stinkbomben an Bord der Nisshin Maru geschleudert hatten. Ranzige Butter reicht grauenvoll, aber sie verursacht keine Verletzungen. Die japanische Polizei ist weder mit mir noch mit irgendjemandem bei Sea Shepherd wegen dieses Vorfalls in Kontakt getreten.
Die australische Regierung sammelt Beweise um eine Klage gegen Japan wegen illegaler Walfanghandlungen zu begründen.


Yomiuri Shimbun: Einer Anfrage der Besitzer der Nisshin Maru folgend, haben Ermittler  den Vorfall untersucht und das Schiff auf Beschädigungen inspiziert.


Kapitän Paul Watson: Es wird schwierig, einen Schaden zu finden, der von ranziger Butter verursacht wurde, aber ich bin sicher, sie werden ihr Bestes tun, es zu versuchen. Die japanischen Walfänger verweigerten ihre Kooperation bei der Untersuchung durch die australische Bundespolizei, das Ramm-Manöver des Sea Shepherd Schiffes Robert Hunter durch das japanischen Walfangschiff Kaiko Maru im Februar 2007 betreffend.


 (Feb. 21, 2008) http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/20080221TDY04303.htm


* es handelte sich um die Frau von Kapitän Watson, Allison Lance-Watson und Kapitän Alex Cornelissen, die 3 Wochen in Haft blieben, weil sie Delfine freigeschnitten hatten. Anm. d. Ü.

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen

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Lieben Dank an Frauke für die Übersetzung

Liebe Grüsse

Thomas

”Verbrechen” aus Mitleid im Südpolarmeer

19:38, 23.02.2008. Von ThomasBuiter

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/editorials/editorial_080223_1.html

”Verbrechen” aus Mitleid im Südpolarmeer
Kommentar von Kapitän Paul Watson
An Bord des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin

Der wilde, wilde Westen ist von gestern.


Es ist der wilde, wilde Süden am Ende der Welt der als letztes gesetzloses Grenzgebiet der Erde übrigbleibt.


Die Wilderer führen das Stück auf und der Sheriff ist nirgends zu finden.
Es gibt zwei hauptsächliche Verbrecherbanden die sich hier unten herumtreiben. Die gesetzlosen japanischen Waljäger und die Banditen, die den schwarzen Seehecht jagen. Beide Gangs führen Gewehre mit und plündern Ressourcen.


Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin  ist der ordnungshütende Kopfgeldjäger, der versucht das Gesetz an einem Ort aufrechtzuerhalten, wo das Gesetz als Witz betrachtet wird.
Der Sheriff, im Namen der Regierung von Australien, trat mit einem Schiff mit dem Macho-Namen Oceanic Viking auf um...........Fotos zu machen!


Auf der Suche nach irgendwelchen Beweisen, sagten sie , bevor sie sie weiter verfolgten, nach Norden zu den Saloons von Freemantle um dort weiter zu quatschen über „ wie irgendwas getan werden muss aber wir wissen nicht genau was wir zu tun haben, Mann.“


In der Zwischenzeit sterben die eingeborenen Bewohner dieser Gebiete zu Hunderten indem grausame Harpunen mit stumpfen Spitzen wie wild ihr Fleisch zerfetzen, explosive Granaten tief in ihren Körper rammen, die weichen inneren Organe wehrloser Wale zerreißen, und sie in zappelnd in quälendem Elend zurücklassen während die See dampft von ihrem vergeudeten heißen Blut.
Die entsetzlichen Schreie der Wale hallen über die einsamen abgelegenen Gewässer in denen niemand ihr klägliches Flehen um Hilfe hört.


Es sind diese Schrei die uns hier herunter in diese Gewässer geführt haben, um alles zu tun, was wir können mit den Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, das Schlachten zu beenden.
Es gibt eine australische Gerichtsanordnung, die das Töten der Wale verbietet, aber eine Gerichtsanordnung ohne deren Durchsetzung ist bedeutungslos. Es gibt internationale Gesetze, die die verbrechen verbieten, die in diesen Gewässern begangen werden, aber auch diese gesetze sind bedeutungslos, wenn sie nicht durchgesetzt werden.


Seehecht-Wilderer ziehen gefährdete Fischarten aus dem Wasser mit der einzigen Drohung, straffrei davonzukommen,  wenn sie auf jeden schießen, der ihre Räuberei und Plünderei stört.
In der Zwischenzeit murmeln Politiker in Canberra weiter vor sich hin über  radikale Naturschützer, die das Gesetz selbst in die Hand nehmen. Akademische juristische Angeber schütten rhetorische Verdammnis über jeden, der versucht Wale als Pirat oder Öko-Terrorist zu retten.


Die steuerlose Regierung, die versprochen hatte, das Schlachten zu stoppen, scheint mehr daran interessiert zu sein, ihre Rolle als Versorgungsschiff  imperialistischer japanischer Handelsinteressen aufrecht zu erhalten.


In Japan schreit die Regierung “Öko-Terrorismus”, jedes Mal wenn irgendjemand ein Protestschild gegen die illegale Waljagd hochhält.
Politiker und Akademiker, Angsthasen- Ökofritzen und Bürokraten verdammen jede Form des Aktivismus der mehr tut als herumposieren und sich selbst darstellen.


Und die Wale sterben weiter, werden harpuniert, erstickt, mit Stromschlägen getötet und verstümmelt.
Sie sterben in unvorstellbarer Qual, erstickt von ihrem eigenen Blut und Meerwasser, mit klaffenden Wunden, aus denen Gallonen von Blut in das kalte Meer spritzen.
Es ist dieses Verbrechen, diese sinnlose, sadistische Schlächterei, dieses widerliche, erbärmliche Massaker, das meinen Crew und mich in diese kalten abgelegenen Gewässer gebracht hat. Wir sind als Freiwillige in die Gefahrenzone gezogen, aus einem einzigen Grund und der ist, das Schlachten zu beenden.


Es ist eine fürchterliche Pflicht mit Fußfesseln des Unmöglichen, die unseren Job so unglaublich schwer machen. Wir stellen uns gewalttätigen Killern entgegen und bewaffneten kriminellen Wilderern auf acht Schiffen, bemannt durch eine Union, die von der japanischen Yakuza kontrolliert wird, unterstützt von mächtigen fremdenängstlichen japanischen Politikern, die im Namen blinden patriotischen Nationalismus selbst die Sonne vom Himmel stehlen würden.


Verwickelt in diese Schweinerei sind in unkontrollierbarer Weise namibische, uruguayanische und verschiedene andere Wilderer, die versuchen, den letzten schwarzen Seehecht zu fangen und bereit sind auf jeden zu schießen, der ihnen in den Weg kommt.
Und der Sheriff ist abgesegelt in unbekannte Regionen um seine Bilder zu entwickeln, von der Mutter und dem Baby-Wal, die Seite an Seite abgeschlachtet wurden, so dass ganz Australien über den Horror lamentieren kann und ........absolut gar nichts tut.


Manchmal frage ich mich, warum ich das tue, Jahr für Jahr, Wilderer aufspüren und jagen, Wale retten im Südpolarmeer, Robben im Nordatlantik, Haie bei den Galapagos, Seeschildkröten in der Karibik?
Ich bin bezichtigt worden besessen zu sein und die Wahrheit ist, dass ich tatsächlich besessen bin.  Ich bin getrieben, das Gemetzel zu stoppen, weil ich die ständige Verminderung und Verarmung des Lebens in den Ozeanen mitangesehen habe seit ich ein Junge war und ich kann nicht den Weg des Ausgeliefertseins und der Untätigkeit wählen.


Vor etlichen Jahren, als ich versuchte, einen riesigen Pottwalbullen vor einem sowjetischen Walfangschiff zu beschützen, wurde der Wal von einer explodierenden Harpune in den Kopf getroffen und ich wurde überschüttet von seinem Blut und geronnenen Blutklumpen als der Wal schreiend vor Qual auf die Wasseroberfläche des Pazifik aufschlug.


Plötzlich sah mich dieser Wal, und er tauchte und ich sah eine Spur von blutigen Blasen auf mich zurasen, wo ich in meinem kleinen Schlauchboot saß.


Der Wal erhob sich aus dem Wasser, den Unterkiefer offen und türmte sich über mir auf, bereit, nach vorne zu fallen und mich zu zerschmettern. Er war so nah, dass ich hätte hinfassen und meine Finger um einen seiner 15 cm langen Zähne hätte legen können. Sein Atem schlug mir heiß ins Gesicht und es geschah da, dass ich in ein einzelnes Auge sah und in diesem Auge, einem Auge von der Größe meiner Faust, sah ich Verstehen, sah ich Mitgefühl und sah ich Erbarmen.


Dieser Wal verstand wozu ich hier war. Statt weiter nach vorn zu schnellen um mich zu zerschmettern, sah ich seine Muskeln spielen und mit seiner sterbenden Kraft sah ich ihn zurückfallen und langsam ins Meer gleiten. Ich sah mein eigenes Spiegelbild in seinem Auge als dieser unendliche weise Koloss in den Wellen verschwand.


Und ich sah Erbarmen. Nicht für sich oder seine Art, sondern für uns. Wir waren Killer ohne Grund oder Leidenschaft, dachten nicht viel nach über das Leben, das wir auslöschten, Killer ohne Einfühlsamkeit, ohne Gefühl.


Und ich dachte, warum töteten die Russen diese Wale? Hauptsächlich für Walratöl, das zum Schmieren von Maschinen unter hohen Temperaturen gebraucht wird. Und eine der einzigartigen menschlichen Erfindungen für die das Walratöl gebraucht wurde, war die Herstellung nuklearer Interkontinentalraketen, und das war der Moment in dem mir schlagartig klar wurde, dass wir geisteskrank sind.


Wir töteten großartige, intelligente, empfindungsfähige, fühlende, sozial komplexe Kreaturen umeine Waffe zu produzieren, die für die Masseneinäscherung menschlicher Wesen gedacht ist und wir wurden als gewalttätige Öko-Terroristen verurteilt wegen unseres Widerstands gegen diesen verkommenen Wahnsinn.


Und das Schlachten geht weiter indem Wale sterben um den Nationalstolz Japans aufzublähen.
Es ist nur das Mitgefühl für meine Spezies, das mich davor bewahrt, die Mörder zu töten und hinzu kommt die Frustration, von der anthropozentrischen Gesellschaft als gewalttätig betrachtet zu werden dafür dass ich Gewalt zu beenden versuche, als kriminell betrachtet zu werden dafür, dass ich Kriminalität zu beenden versuche, für unvernünftig gehalten zu werden dafür, dass ich die Wahnsinnstaten der Menschheit anzugehen versuche.


Aber was das angeht, weshalb ich gerade hier bin, auf der Jagd nach der japanischen Walfangflotte durch ein Gewirr von Eisbergen am Ende der Welt durch die feindseligsten und abgelegensten Gewässer der Erde – die Antwort ist, dass ich in das Auge eines sterbenden Wals gesehen habe und was ich dort sah, beschämte mich und erfüllte mein Herz mit Mitgefühl, alles zu tun was ich kann um diesen Horror zu stoppen in den wilden, wilden abgelegenen Gewässern des ironischerweise so bezeichneten südlichen Walschutzgebietes.


Wo er bläst, ist, wo er stirbt und die Killer rechtfertigen Ihre Kriminalität im Namen nationalen Stolzes. Die Wale sterben für kriminelle Profite und der Sheriff fehlt bei dem Einsatz, lässt uns „mitfühlende Kriminelle“ allein in diesen Gewässern um die sanften Riesen vor der Grausamkeit unserer eigenen art zu beschützen.

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen

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Frauke hat scheinbar heute die Arbeitswut gepackt. Einfach nur Danke.

Liebe Grüsse

Thomas

Die japanischen Walfänger sind wieder auf der Flucht

14:29, 23.02.2008. Von ThomasBuiter

Originaltext unter: http://www.seashepherd.org/news/media_080223_1.html

Die japanischen Walfänger sind wieder auf der Flucht

Von Bord des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin

Das Sea Shepherd Conservation Society Schiff Steve Irwin hat die japanische Walfangflotte heute am 23. Februar 2008 um 6 Uhr morgens Ortszeit wiedergefunden.
Einige Stunden zuvor war die Steve Irwin abgelenkt worden, als sie ein Schiff verfolgte, das sich als namibischer Fischkutter auf der Jagd nach dem Schwarzen Seehecht entpuppte. Die in Walvis Bay registrierte Antalles Reefer wurde um 2 Uhr gefunden. Das Schiff verweigerte die Auskunft über seine Fischerei-Zulassungsnummer und bedrohte die Steve Irwin mit der Nachricht, dass sie bewaffnet sei. Der Kapitän der Antalles Reefer behauptete, nur Russisch sprechen zu können. Die Steve Irwin hat ein russisch sprechendes Crewmitglied und während der Unterhaltung sagte der Kapitän, er werde mit Gewalt Widerstand leisten, falls seine Aktivitäten behindert würden.

Captain Paul Watson leitete diese Information an das australische Zollschiff Oceanic Viking weiter und berichtete, dass ein verdächtiges Schiff auf der Jagd nach dem Schwarzen Seehecht innerhalb der australischen Schutzzone, die eine kommerzielle Nutzung untersagt, operiert.

Um 6 Uhr traf die Steve Irwin auf die Fukuyoshi Maru No. 68, die sofort nach Osten abdrehte, um die Sea Shepherd Crew von der Walfangflotte wegzuführen. Die Steve Irwin setzte jedoch ihren Kurs Richtung Westen fort. Daraufhin wendete die Fukuyoshi Maru No. 68 und begann, die Steve Irwin zu verfolgen.

Gegenwärtig verfolgt die Steve Irwin die Nisshin Maru sowie zwei Harpunenschiffe und hat ihrerseits die Fukuyoshi Maru No. 68 im Nacken.

„Die große Verfolgungsjagd im südlichen Ozean auf die Walfangschiffe hat wieder begonnen,“ sagte Captain Paul Watson. „Ich glaube, dass am heutigen Tag keine Wale sterben werden. Unser Ziel ist es, die Harpunen für die nächsten drei Wochen zum Schweigen zu bringen.“

Das Wetter ist gut, die See ist ruhig und die Jagd bahnt sich ihren Weg in südwestliche Richtung durch einen Parcours von Eisbergen, Eisschollen und kleineren Eisteilen.

Die Steve Irwin hat reichlich Treibstoff, Wasser und Verpflegung und eine Crew, die sich verpflichtet hat, die illegalen Walfangaktivitäten der japanischen Flotte zu beenden.

“Ich kann mir jetzt keinen anderen Ort vorstellen, an dem ich lieber wäre,”sagte Jeff Hansen aus Freemantle, Westaustralien. „Zu sehen, wie die japanischen Walfänger wie Angsthasen vor der Steve Irwin flüchten, ist eine sehr befriedigende Erfahrung.“

Die Jagd findet etwa 80 Meilen nördlich vom Shackleton Eisfeld vor der Küste von Queen Mary Land statt und ist damit klar innerhalb der antarktischen Territorialgewässer Australiens.

Am 15. Januar 2008 hatte der australische Gerichtshof angeordnet, dass der Walfang Japans innerhalb der Territorialgewässer Australiens zu unterbinden sei [Original: „restrained“]. Die Aktivitäten der Sea Shepherd Crew dienen dazu, diese Gerichtsanordnung durchzusetzen und um zahlreiche internationale Rechtsvorschriften aufrechtzuerhalten, die von der japanischen Walfangflotte verletzt wurden und weiterhin verletzt werden.

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen

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Meinen Dank an Norbert (ich hoffe ich verwechsel da nicht wieder wen :) ) für die Übersetzung.

Liebe Grüsse

Thomas