Steve Irwin in Melbourne

10:03, 2.02.2008. Von ThomasBuiter

Gegen 14:30 Ortszeit kam die Steve Irwin in Melbourne an und wurde jubelnd empfangen. Später soll eine Voruntersuchung über die Aktionen, die im Südpolarmeer stattfanden gemacht werden. Ein Sprecher der australischen Bundespolizei sagte  "Die Bundespolizei arbeitet co-operativ mit der Sea Shepherd Society um die Untersuchungen mit dem Kapitän und der besatzung der Steve Irwin durchzuführen"

Kapitän Paul Watson sieht den bisherigen Verlauf der Kampagne als Erfolg. Vom 8. Januar bis zum 31. Januar wurden keine Wale getötet und in der Zeit hat die japanische Walfangflotte über 2,5 Mio $ (ca. 1,7 mio € ) an Diesel verbraucht. Im kommenden Jahr will Watson dann mit zwei Schiffen jagd auf die Walfänger machen um ihnen eine Ruhepause wie sie jetzt haben nicht zu gönnen. In etwa 10 Tagen sollten alle Arbeiten am Schiff und das Betanken abgeschlossen sein. Dann geht es erneut in Richtung Walfänger.

Liebe Grüsse

Thomas

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Kommentare

  1. Ich hab das bei Greenpeace hinterlassen... von (Yoshimo)

    ...mal sehen ob es veröffentlicht wird.

    ~

    @ bella + Thomas:

    Greenpeace laufen die Felle davon, was die Besatzung der Esperanza sowie die Verantwortlichen an Land auch ganz genau wissen. Die sorgfältig geplante PR-Nummer ging nicht auf, denn der Spender von heute ist nicht mehr so dumm wie noch Mitte der 90er-Jahre. Das in einer solchen Situtation unangenehme Kommentare gelöscht werden, war absehbar - und eine spitzfindige Begründung dafür lässt sich leicht aus den Fingern saugen: Beleidigend, diffamierend oder einfach nur das ausgeleierte "Wir wollen im Blog keine derartigen Beiträge, dafür gibt es das Forum"-Bla-bla. Hauptsache, die Diskussion ist ins Hinterzimmer verbannt, weg aus den Augen der nur oberflächlich interessierten Öffentlichkeit, der "Laufkundschaft", die mit einem Klick ihren Weg von der Hauptseite auf dieses prestigeträchtige Blog findet, wo mit dem Leid der Wale und einer nutzlosen Kampagne schamlos Spender angeworben werden.

    Im Prinzip ist eigentlich nichts dagegen einzuwenden, das mit Aktionen gegen den Walfang Werbung gemacht wird. Aber dies hat in einem würdigen Rahmen zu geschehen, was in erster Linie beutetet, das die zu Werbezwecken herangezogene Aktion in ihrer Gesamtheit sinn- und wirkungsvoll zu sein hat. Und das vorübergehende Aufhalten der Harpuniere für einen Zeitraum von 2 Wochen entspricht - gelinde gesagt - nicht dieser Definition. Das Defizit wird am Ende einfach nachgeholt oder ein Wal mehr pro Tag geschossen. Die hohe Kunst, diese Pleite auch noch als Erfolg zu feiern, grenzt schon an Lächerlichkeit.

    Links haben im Übrigen gar nichts mit den Freigaberichtlinien zu tun. Am 27.01.2008 hat z.B. jemand einen YouTube-Link gepostet, der immer noch zu sehen ist.

    Ach ja, mein Tipp für eine bessere Zensur: Kommentare erst nach Prüfung durch den Moderator freigeben.

    @ jens:

    Ich muss dir gestehen: Mir kommt der blanke Zorn hoch, wenn ich an die Arroganz denke, mit der Greenpeace in dieser Sache agiert. Das Schlimme aber ist, das die Crew der Esperanza wohl auch noch glaubt, was sie in ihren Blogs sowie in den Medien ablässt: Nur Greenpace weiß, wie es geht ... alle anderen (vor allem Sea Shepherd) machen es falsch. So ist der Tenor, dabei sind die Damen und Herren selbst umwerfend erfolglos.

    @ Solarwarrior

    Wie in dem Abschnitt an jens bereits erwähnt, ist Greenpeache schlicht erfolglos in Sachen Walfang. Und das auf allen Ebenen. Weder wurde das "konkrete Ereignis" im Meer verhindert, noch das "abstrakte Ereignis" in Tokio ausreichend beeinflusst. Und Letzteres wird auch so bleiben, denn die japanische Politik ist einfach anders als die Europäische oder US-Amerikanische. Die Walfangflotte verschlingt mehr Geld, als sie einnimmt, was salopp gesagt ökonomischer Unsinn ist. Und anstatt gegen den Walfang Lobbyarbeit zu leisten, sollten sich die Leute einfach mal Fragen, warum die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt gegen jede wirtschaftliche Vernunft und gegen den Willen der Mehrheit des eigenen Volkes und gegen das Ansehen ihrer Nation im Ausland eine solch irrsinnige Unternehmung durchzieht. Nämlich wegen Elementen wie der japanischen Mafia, die in den Führungsschichten Nippons so omnipräsent ist wie die italienische Mafia auf Sizilien. Und natürlich wegen dem japanischen Stolz, der eine Abkehr vom Walfang in weite Ferne rückt.

    @ dirk:

    Vielen Dank für deine Ausführungen. Du hast völlig korrekt erkannt, das sich Greenpeace gesund schrumpfen muss. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Greenpeace braucht neue Köpfe und eine neue Philosophie. Die Welt ist komplizierter als vor 30 Jahren und dem muss sich die Organisation anpassen. Man muss kooperieren wo es geht. Und das bedeutet mehr Zusammenarbeit (Stichwort: Sea Shepherd) und die Annahme von Spenden unabhängig von ihrer Herkunft. Allein mit den Geldern, welche die EU Ende 2007 an die "Green 10" ausschütten wollte, hätte Greenpeace sich den Tank wieder voll laufen lassen und zur Walfangflotte zurückkehren können.

    Mehr Pragmatik und weniger Prinzip würde Greenpeace sicher gut tun. Aber da redest du an eine Wand.

    @ Regine Frerichs:

    Entschuldigung, wenn ich das jetzt so direkt sage, aber dein Auftreten ist an 3stigkeit kaum noch überbietbar. Du lastest die Verfehlungen deines eigenen Arbeitgebers Paul Watson und seinen Leuten an.

    Zitat: "die öffentlichkeitsarbeit von gp geht IMMER nur um die sache."
    Meine Meinung: lachhaft

    Zitat: "das ist eine gewisse professionalität."
    Meine Meinung: lachhaft²

    Zitat: "was watson macht ist seine kränkung in eine fundraisung kampagne gegen gp zu leiten. auf kosten des themas, auf kosten geeinter förderer, wer immer ihm in den weg kommt, wird versucht platt zu machen."
    Meine Meinung: lachhaft³

    Zitat: "wenn dir der stil gefällt, dann ist es ja gut. ich würde an deiner stelle auch mal nach der selbstkritik von watson fragen."
    Meine Meinung: Du kannst ruhig auch offen persönlich werden. Das stört bei so einer hitzigen Diskussion eh keinen.

    Zitat: "und die wale? achso, die …ähm,"
    Meine Meinung: Schön, das es dir auffällt. Würde dir was an den Walen liegen, hättest du Paul Watson heimlich eine eMail geschrieben und ihm die Koordinaten mitgeteilt. (Das nennt man "Kleiner Dienstweg".) Was ich dir vorwerfe ist nicht, das du deinem Boss im fernen Europa folgt, sondern das du ihm gerne folgst. Da könnte ich kotzen.

    ICH HAB JETZT MAL EINE FRAGE AN DICH: Ihr lehnt die Kooperation mit Sea Shepherd ab. Ihr habt deshalb die Koordinaten der Walfangflotte nicht an Sea Shepherd weiter gegeben. Aber letztes Jahr hat Sea Shepherd die Flotte vor euch gefunden und sofort deren Standort an Greenpeace übermittelt. Hättet ihr diese Information nicht logischer Weiße IGNORIEREN müssen? Und habt ihr eigentlich kein schlechtes Gewissen, zu nehmen aber dann nichts zu geben? (Oh nein! Denn wenn ihr Sea Shepherd informiert hättet, wäre von denen auch Bildmaterial gekommen, mit dem Paul Watson Spender hätte anwerben können. Und zwar besseres Bildmaterial, da die Steve Irwin einen Helikopter für Luftaufnahmen an Bord hatte.)

    Eine Lügnerin bist du im Übrigen auch noch, zusammen mit deinem Kumpanen Simon. Ihr behauptet, Sea Shepherd hätte absichtlich ein Schiff gerammt. Aber das hat Sea Shepherd genauso wenig wie ihr. Das war bei euch Beiden nur ein Trick der Walfänger, der auf Videoaufnahmen wegen des geschickten Näherungsvektors so aussieht, als währt ihr schuld. Und das weißt du genau! Du wahrst dabei! Nur weil Sea Shepherd eine Rammaktion angekündigt hat, muss diese noch lang nicht ausgeführt werden. Mal davon abgesehen, das sich Sea Shepherd von solchen Plänen mittlerweile distanziert hat. Aber das verschweigst du natürlich.

    Und was soll dieses Geschwätz, das ihr nicht ins Südpolarmeer zurückkehren könnt? Natürlich geht das! Was soll diese Beleidigung unsrer Intelligenz? Das kann ja Paul Watson selbst mit einem Bruchteil der Spenden, die Greenpeace kassiert.

    Zum Schluss noch eine Bitte: Fahrt mal dieses "Fair Play"-Dogma zurück. Wenn zwei Leute von Sea Shepherd auf einen Walfänger der Japaner gehen um einen Brief zu überreichen, dann ist das wie wenn Greenpeace-Aktivisten in Stuttgart unbefugt ein Gelände betreten und sich an den Mercedesstern ketten. Also kein Grund für den erhobenen Zeigefinger. Und einem Menschen mit einem Wasserwerfer die Sicht zu vernebeln oder sich mit einem Schlauchboot zwischen zwei Schiffe im Rendezvousmanöver zu zwängen, ist genauso Nötigung, wie eine Rauchbombe oder ein Fass Buttersäure auf ein fremdes Schiff zu werfen. Ihr seit euch also sehr ähnlich. Aber weder Greenpeace noch Sea Shepherd sind militant, gewalttätig oder gar terroristisch.

  2. Mein dritter Kommentar bei Greenpeace, der wahrscheinlich wieder gelöscht wird von (Migaloo)

    Hallo Beate Steffens !

    Ich habe bereits 2 mal meine Bitte geäußert, nachfolgende nicht nachzuvollziehende , unwahre Äußerungen eines Blog-Hooligans aus dem Blog Ihrer Greenpeace-Seite zu entfernen:

    "monolith schrieb am 2. Februar 2008

    @dirk:
    Text lesen und verstehen scheint dich ja masslos zu überfordern.

    Fakt ist:

    1. Allein du und deine Sea Sheperd Hardliner sind schuld, dass die Wale abgeschlachtet werden, da du denen die Koordinaten nicht gibst.

    2. Sea Sheperd ist sehr uneffektiv, da die ja nicht mal das Mutterschiff der Flotte gefunden haben. Wirklich schwach. Aber nur, weil du denen vom Land aus mit Internet und allem die Koordinaten nicht gegeben hast.

    3. Sea Sheperd fährt zurück an Land. Wo gibt’s denn sowas unter echten Walfängern??" ........"

    Beate, Sie sind meiner Bitte wider besseres Wissens leider bisher nicht nachgekommen, sondern haben entgegengesetzt meine Kommentare bereits im Vorfeld gelöscht, obwohl ich sie eingehend begründet habe.

    Hat Greenpeace es nötig, solche Lügen (von monolith) auf seiner Internetseite stehen zu lassen ?

    Wieviel Euro´s (minus an Fördergeldern) hat Greenpeace diese schlecht "koordinierte Aktion" bereits gekostet ?

    Auch wenn Sie diesen Kommentar wieder nicht veröffentlichen, wissen Sie mittlerweile, daß sich der aufgeklärte Teil der deutschen Bevölkerung nicht mehr länger mit dem "Schlauchboot - Posing" von Greenpeace zu Spenden verführen läßt.

    Die Wale haben keine Zeit mehr, sich länger von Greenpeace für Foto-Shootings ablichten zu lassen, bevor sie von den Japanern ermordet werden.

    Fotos und Berichte darüber (auch in Japan) gibt es genug, wir wollen Aktionen, die das jährliche Abschlachten der Wale verhindern !

    Migaloo, 04.02.08

  3. War doch klar.... von (ThomasBuiter)

    daß dort wie wild nu gelöscht und moderiert wird, wenns mal etwas gegen Greenpeace geht. Ich spar mir dort im Moment auch Kommentare, da eh die Hälfte gelöscht wird. Dann kommt dazu, daß dann da steht "Muss noch freigegeben werden" und zwar oben am nächsten Beitrag, sodas man das gar nicht auf sich bezieht. Auf jeden Fall ist der Greenpeace Blog, meiner Meinung nach, so wie er derzeit ist unbrauchbar für jede auch noch so sachliche Diskussion. Das werde ich hier definitiv anders handhaben, und wenn wirklich ein Beitrag gegen die gute Sitte oä. verstösst schreib ichs dann dazu anstatt es einfach zu löschen. Wenn im GP-Blog pro Tag 200 Beiträge kämen würd ich das Verhalten net verstehen. Ich war Jahrelang Mod/Admin in diversen Foren aber so eine unverständliche Zensur hab ich noch nie erlebt.

    Liebe Grüsse

    Thomas

  4. Sea Shepherd crew interviewed on Australian TV von (Anonymous)


    YouTube-Video: http://www.youtube.com/watch?v=8H1rCVyQ_9A

  5. Nun kann man schon manche Worte nicht mehr im GP Blog schreiben.. von (ThomasBuiter)

    Ich schrieb folgendes:

    Thomas schrieb am 5. Februar 2008

    Wenn ich den Kommentaren von Paul Watson glauben kann, gibt Greenpeace mehr Geld für Werbung zur Rettung der Wale aus um Spenden zu sammeln, als für wirkliche Aktivitäten gegen den Walfang.

    Zitat: ” In fact they spend more money on raising money to save the whales than they spend in the field and only a fraction of the funds raised to oppose whaling are actually spent opposing whaling. ”

    Weiteres Zitat: “Yet they still continue to collect money to save the whales. Greenpeace has booked all online advertising in the major Australian and New Zealand newspapers. Their ads are splashed across the internet from Google to MySpace. Send money, send more money. Television ads, millions of pieces of direct mail.”

    Als ich mal nachfragte was mit den Geldern passiere, bekam ich per Mail keine Antwort. Als ich das hier öffentlich fragte, wurde mein Post gelöscht.

    Liebe Grüsse

    Thomas



    Achtung: Der Kommentar muß erst noch freigegeben werden.

    Das heisst, dass wahrscheinlich das Paul Watson dafür sorgte, dass der Beitrag nicht einfach freigegeben wurde :) Ich versuchs nachher mal anders *g*

    Nachtrag : mit P.aul W.atson gings nu :)

    Bearbeitet von ThomasBuiter am 5.02.2008 um 19:39

  6. Minimum 64 Kommentare gelöscht von (ThomasBuiter)

    Rofl, nu wurden mindestens 64 Kommentare imGP-Blog gelöscht.

  7. Greenpeace-Blog.Blockade von (Helmut (Migaloo))

    Nachfolgender Kommentar wird wahrscheinlich wieder nicht von Greenpeace auf der Seite "Zwischen Walen und Harpunen" freigegeben:

    Hallo Simon,
    zunächst einmal gebe ich Dir Recht , daß dies hier kein Chat ist.
    Wenn beleidigende Kommentare hier keinen Platz haben, dürfte auch der folgende Satz aus Deinem Kommentar vom 28.01.08 hier so nicht mehr stehen: “Er (paul watson) schafft es während der gesamten Zeit vom Thema abzulenken, um Greenpeace zu diffamieren und Spender abzuwerben.”

    Aber es wurden ja eine Menge ernsthaft gemeinter Kommentare hier gelöscht, anschließend schafften es allein 3 Kommentare von mir durch Euer neues Zensursystem nicht mehr, überhaupt hier veröffentlicht zu werden.

    Ich möchte gern einmal die Gesamtanzahl der Kommentare wissen, die auf diese Weise ohne hier überhaupt zu erscheinen, in Eurem elektronischen Papierkorb landeten.
    “Es wurde immer nur die gleiche Kritik geäußert”…,beklagst Du Dich.
    Dabei ist von Greenpeace immer nur die gleiche Antwort zu hören.

    Du schreibst, daß “Greenpeace sich öffentlich nur zu Sache äußern will”, GP will also gar keinen Streit. Das ist ja was ganz neues ! Habt Ihr mittlerweile am
    Schwund der Fördergelder bemerkt, daß Ihr irgendwas falsch macht?

    Deshalb natürlich Eure Angst, (um hiemit die Frage von Beate Steffens zu beantworten) was die eventuell bevorstehende Gründung einer Deutschen Gruppe von Sea Shepherd betrifft. Da Ihr ja bereits angeblich finanzielle Probleme habt, in Deutschland Euren Verwaltungsapparat am Laufen zu halten, (siehe “Freisetzung von hauptamtlichen Mitarbeitern”) wäre der Rückgang von Fördergeldern, die dann zum Teil nicht mehr an GP, sondern an Sea Shepherd fließen würden, für GP Deutschland ein dramatisches Ereignis.
    “Simon”, Du hast in einem Deiner letzten Kommentare geschrieben, Du seist kein Greenpeace-Mitarbeiter. Sind Mitglieder der GP-Geschäftsleitung keine Greenpeace-Mitarbeiter?
    Wir sollten angesichts aller Diskussionen nicht vergessen, daß der Schutz der Wale im Vordergrund steht und daß Hoffnung besteht, daß ab dem 14.02.08 das Schlachten der Wale wieder ein Ende findet.
    Helmut